DE935734C - Rad fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Rad fuer SchienenfahrzeugeInfo
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- DE935734C DE935734C DEW12600A DEW0012600A DE935734C DE 935734 C DE935734 C DE 935734C DE W12600 A DEW12600 A DE W12600A DE W0012600 A DEW0012600 A DE W0012600A DE 935734 C DE935734 C DE 935734C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
- B60B17/0006—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels
- B60B17/0013—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels formed by two or more axially spaced discs
- B60B17/0017—Construction of wheel bodies, e.g. disc wheels formed by two or more axially spaced discs with insonorisation means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
- B60B17/0055—Wheels characterised by rail-engaging elements with non-elastic tyres (e.g. of particular profile or composition)
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B2900/00—Purpose of invention
- B60B2900/10—Reduction of
- B60B2900/133—Noise
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise und unter Beibehaltung der normalen Abmessungen für Radscheibe und Radreifen ein geräuschlos laufendes Schienenrad zu schaffen. Es ist bereits eine Reifenbefestigung für Metallräder bekannt geworden, bei der zwischen die spannungslos durch Keile auf Abstand gehaltenen Radreifen und Radscheiben zum Zwecke der Befestigung eine Zwischenlage aus Metallkitt eingebracht ist. Einrichtungen dieser Art dürften nur für Fahrzeuge in Frage kommen, die mit geringen Geschwindigkeiten verkehren und bei denen auf eine Schrumpfverbindung verzichtet werden kann, wie beispielsweise Dampfwalzen. Nach einem weiteren bekannten Vorschlage sind die Sitzflächen von Radkörper und Radreifen aus einer Schicht nichtrostendem, elektrisch leitfähigem Werkstoff gebildet, um die Bildung einer Oxydschicht zwischen diesen Teilen und damit ein zu starkes Anwachsen des elektrischen Übergangswiderstandes zu verhindern.
- Die Erfindung sieht demgegenüber vor, eine sehr dünne Schicht aus Gummi oder Kunststoff, die die Beibehaltung der Normalabmessungen für Radscheibe und Radreifen zuläßt, vor dem Aufschrumpfen des Reifens auf die Felge aufzubringen, um auf diese Weise die Übertragung der Schallwellen vom Reifen auf den Radkörper zu verhindern. Es liegt dabei im Wesen der Erfindung, die Innenfläche des Reifens und die Außenfläche der Felge leicht konisch auszubilden, um das Aufziehen des Radreifens zu erleichtern.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in zwei Abbildungen schematisch dargestellt.
- Abb. I zeigt einen Querschnitt durch das Rad mit zylindrisch gehaltener Radreifen- und Radfelgenfläche, während Abb. 2 den Querschnitt mit leicht konischer Radreifen- und Radfelgenfläche wiedergibt.
- Das Rad besteht aus dem Radreifen I, der die Radfelge g tragenden Radscheibe, dem Gummistreifen bzw. endlosem Gummiring 3 und dem bekannten Ringfederring 4, wobei die Teile I bis 3 durch Reibsitz oder Vulkanisation in Verbindung gebracht werden. Gummi verträgt ohne weiteres eine einmalig einwirkende Temperatur von Ioo°. Bei dieser Temperatur hat ein Radreifen von etwa 9oo mm Innendurchmesser eine Wärmedehnung von I mm, so daß pro Gummiquerschnitt 0,5 mm Preßweg bzw. bei einer Gummistärke von 2 mm 25 % Vorspannung vorhanden ist. Infolge der beim Wärmeabfall auftretenden Schrumpfung tritt eine genügend feste Reibverbindung oder, sofern die mit dem Gummiring 3 in Berührung stehenden Metallflächen vorher mit dem durch Warenzeichen geschützten Desmodur bestrichen sind, eine innige Verbindung des Gummibandes mit Radreifen und Radfelge ein. Es gibt aber heute schon Kunststoffe, wie das durch Warenzeichen geschützte Vulkollan und andere, die höhere Temperaturen vertragen und somit noch etwas größere Gummistärken oder Vorspannungen zulassen. Der Ringfederring 4 kann nach Erkalten des Radreifens in üblicher Weise in die konische Ringnut am Radreifen I eingepreßt werden.
- Bei der Ausführungsform des Radreifens nach Abb. 2 läßt sich das Aufziehen des Radreifens I wesentlich erleichtern, da die innere Fläche des Radreifens und die äußere Fläche der Felge 2 der Radscheibe leicht konisch gehalten sind. Durch die vorgesehenen Lochausschnitte im Gummistreifen 3 ist diesem eine gute Ausdehnungsmöglichkeit gegeben.
- Statt des gelochten Gummis kann auch eine geriffelte oder. genarbte Ausführung gewählt werden; wichtig ist nur; daß, wie bekannt, ein Verdrängungsraum für den unter den Schwingungskräften ausweichenden Gummi gegeben ist. Damit von allen Seiten eine Abschirmung der vom Radreifen ausgehenden Schwingungen erfolgt, kann nach einem weiteren Gedanken der Erfindung der Gummistreifen 3 seitwärts über die Felge 2 der Radscheibe gezogen und vom Radreifen und dem bekannten Ringfederring 4 begrenzt werden.
- Anspruch I schützt ausschließlich die Gesamtkombination seiner sämtlichen Merkmale. Die Ansprüche 2 bis 4 sind reine Unteransprüche, die nur in Verbindung mit Anspruch I gelten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Rad für Schienenfahrzeuge, dessen Reifen unter Zwischenschaltung einer schalldämpfenden ringförmigen Schicht mit der Felge durch Reibungsschluß verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gummi oder entsprechendem Kunststoff bestehende Schicht so dünn ist, daß sie vor dem Aufschrumpfen des Reifens unter Beibehaltung der Normalabmessungen für Felge und Reifen auf die Felge aufgebracht werden kann.
- 2. Schienenrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Reifens und die Außenfläche der Felge leicht konisch sind.
- 3. Schienenrad nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummistreifen über den Außenmantel der Radfelge hinaus um die Stirnflächen der Felge gelegt ist. q.. Schienenrad nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummistreifen gelocht, geriffelt, genarbt oder in entsprechender Weise ausgenommen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. q0 536, 62o 698, 81956, 655 836, 838 898, 705 826; USA.-Patentschrift Nr. 2 507 4.83.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW12600A DE935734C (de) | 1953-11-18 | 1953-11-18 | Rad fuer Schienenfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW12600A DE935734C (de) | 1953-11-18 | 1953-11-18 | Rad fuer Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935734C true DE935734C (de) | 1955-11-24 |
Family
ID=7594850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW12600A Expired DE935734C (de) | 1953-11-18 | 1953-11-18 | Rad fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE935734C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1141308B (de) * | 1957-04-10 | 1962-12-20 | Deutsche Bundesbahn | Radsatz fuer Schienenfahrzeuge, dessen Radkoerper auf der Achswelle bzw. dessen Radreifen auf den Radfelgen aufgeschrumpft sind |
| DE1154823B (de) * | 1955-05-18 | 1963-09-26 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Rad fuer Schienenfahrzeuge |
| DE19831926A1 (de) * | 1998-07-16 | 2000-01-20 | Josef Prasser | Rad für Schienenfahrzeuge |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE40536C (de) * | J. W. CLOUD in Altoona, Pennsylv., V. St. A | Radreifenbefestigung | ||
| DE81956C (de) * | ||||
| DE620698C (de) * | 1932-08-13 | 1935-10-30 | Waggon Fabrik A G | Zwischen Radkoerper und Radreifen eines Schienenrades einzubauende, aus einem Gummiring bestehende Federung sowie Radkoerper fuer diese |
| DE655836C (de) * | 1931-01-25 | 1938-01-24 | Waggonfabrik A G | Rad fuer Schienenfahrzeuge |
| DE705826C (de) * | 1938-03-22 | 1941-05-10 | Bochumer Ver Fuer Gussstahlfab | Rad, bestehend aus Radkoerper und Radreifen, die im Festsitz miteinander verbunden sind |
| US2507483A (en) * | 1944-11-04 | 1950-05-09 | Gilbert Co A C | Composite insulated wheel |
| DE838898C (de) * | 1950-08-01 | 1952-05-12 | Uerdingen Ag Waggonfabrik | Geraeuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z.B. Gummi, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
-
1953
- 1953-11-18 DE DEW12600A patent/DE935734C/de not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE40536C (de) * | J. W. CLOUD in Altoona, Pennsylv., V. St. A | Radreifenbefestigung | ||
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| DE19831926A1 (de) * | 1998-07-16 | 2000-01-20 | Josef Prasser | Rad für Schienenfahrzeuge |
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