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DE935546C - Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls

Info

Publication number
DE935546C
DE935546C DEG9329A DEG0009329A DE935546C DE 935546 C DE935546 C DE 935546C DE G9329 A DEG9329 A DE G9329A DE G0009329 A DEG0009329 A DE G0009329A DE 935546 C DE935546 C DE 935546C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iminodibenzyl
parts
hydrochloric acid
preparation
acyl derivatives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG9329A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr Haefliger
Walter Dr Schindler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
JR Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JR Geigy AG filed Critical JR Geigy AG
Application granted granted Critical
Publication of DE935546C publication Critical patent/DE935546C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/24Feelers; Feeler units
    • B23Q35/26Feelers; Feeler units designed for a physical contact with a pattern or a model

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls N-Acylderivate des Iminodibenzyls sind bisher nicht bekanntgeworden. Erfindungsgemäß erfolgt nun ihre Herstellung durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel in der n eine ganze Zahl von z bis 3 und Hal ein Halogenatom bedeuten, mit niedermolekulare Alkylgruppen enthaltenden Dialkylaminen, Trialkylendiaminen oder Alkyleniminen mit 5 bis 6 Ringgliedern in an sich bekannter Weise.
  • Die so hergestellten N-Acylderivate des Iminodibenzyls besitzen starke lokalanästhetische und teilweise auch spasmolytische Wirksamkeit. Wegen ihrer Alkalibeständigkeit können sie als Lokalanästhetica auch zusammen mit alkalisch reagierenden Arzneistoffen zur Anwendung kommen.
  • Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Benzol oder dessen Homologen, vorgenommen; sie kann aber mit höher siedenden Aminen auch ohne Lösungsmittel durchgeführt werden. Zur Bindung der bei der Reaktion frei werdenden Halogenwasserstoffsäure kann ein Überschuß des zur Umsetzung gelangenden Amins dienen; man kann dazu aber auch eine organische tertiäre Base, wie Dimethylanilin oder Pyridin, oder anorganische säurebindende Stoffe, wie z. B. Natrium-oder Kaliumcarbonat, verwenden.
  • Die als Ausgangsstoffe benötigten N-(Halogenalkanoyl)-iminodibenzyle sind in bekannter Weise durch Acylierung von Iminodibenzyl mit Halogenfettsäurehalogeniden oder auch entsprechenden Anhydriden in An- oder Abwesenheit von z. B. Pyrzdin, Dimethylanilin usw. leicht erhältlich.
  • Als N - (Halogenalkanoyl) - iminodibenzyle seien beispielsweise genannt: Chloracetyl-, Bromacetyl-, a-Chlor-propionyl-, a-Brom-propionyl-, a-Brom-bütyryl-, a-Brom-isobutyryl-, ß-Chlor-propionyl-, ß-Brompropionyl-, ß-Chlorbutyryl-, ß-Brom-butyryl-, ß-Chlorisobutyryl, ß-Brom-isobutyryl- und y-Chlor-butyryliminodibenzyl.
  • Diese N-(Halogenalkanoyl)-iminodibenzyle können beispielsweise mit Dimethylamin, Methyläthylamin, Diäthylamin, Dipropylamin, Diisopropylamin, Dibutyl- und Diamylaminen, Trimethyläthylendiamin, Triäthyl-äthylendiamin, Pyrrolidin, Piperidin oder C-alkylierten Pyrrolidinen oder Piperidinen umgesetzt werden.
  • Mit anorganischen und organischen Säuren, wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Citronsäure und Salicylsäure, bilden die neuen Verbindungen Salze, die teilweise in Wasser mit annähernd neutraler Reaktion löslich sind.
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen die Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Die angegebenen Teile bedeuten Gewichtsteile. Beispiel i 16 Teile N-(a-Brom-propionyl)-iminodibenzyl (F. 118 bis iig°) werden in 50 Volümteilen absolutem Benzol gelöst und mit 40 Volumteilen Diäthylamin versetzt, worauf man 2o Stunden unter Rückfluß kocht. Nach dem Abkühlen wäscht man gründlich mit Wasser und extrahiert anschließend die basischen Anteile mittels verdünnter Salzsäure aus der Benzollösung. Die sauren Auszüge werden alkalisch gestellt, und die ausgeschiedene Base wird in Äther aufgenommen. Nach dem Trocknen und Abdampfen des Äthers erhält man das N-(a-Diäthylamino-propionyl)-iminodibenzyl vom F. go° mit einer Ausbeute von go °/o.
  • In analoger Weise erhält man unter Verwendung von Piperidin an Stelle von Diäthylamin N-(a-Piperidino-propionyl)-iminodibenzyl, F. zog bis iio°, Ausbeute 8ö °/o.
  • Beispiel 2 stellt, die ausgeschiedene Base in Äther aufgenommen, die ätherische Lösung getrocknet und der Äther abgedampft. Man erhält das N-(Dimethyla,mino-acetyl)-iminodibenzyl als Öl vom Kp.o,¢ 176 bis z77° mit einer Ausbeute von 8o °/o. Das Hydrochlorid schmilzt bei 236 bis 238°.
  • Bei analoger Umsetzung mit Diäthylamin erhält man N-Diäthylarninoacetyl-iminodibenzyl vom Kp.o" 182 bis i83° (Schmelzpunkt des Hydrochlorids 226 bis 228°) mit einer Ausbeute von 8o °/o und mit Triäthyl-äthylen-diamin das N-(N'-Diäthylaminoäthyl-N'-äthyl-aminoacetyl)-imino-dibenzyl vom Kp. 0,2 2o6 bis 2o7° mit einer Ausbeute von 72 °/o.
  • Eine weitere durch Umsetzung von N-Chloracetyliminodibenzyl mit dem entsprechenden Amin hergestellte Verbindung ist das N-Piperidino-acetyliminodibenzyl, Kp. a,2 = 179 bis i8o°, Ausbeute 73 °/o.
  • Setzt man in analoger Weise N-(a-Brom propionyl)-iminodibenzyl mit einer benzolischen Dimethylaminlösung um, so erhält man das N-(a-Dimethylaminopropionyl)-inninodibenzyl, F. zog bis iio°, Ausbeute 81 ()/,. Beispiel 3 2 Teile N-(ß-Brom-propionyl)-iminodibenzyl (F. iio°) werden in 50 Volumteilen absolutem Benzol gelöst. Dann werden q:0 Volumteile etwa io °/orger Lösung von Dimethylamin in Benzol zugegeben, der Ansatz wird zunächst 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen und dann noch 2 Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen werden die basischen Anteile der Benzollösung mit verdünnter Salzsäure entzogen, hierauf wird die salzsaure Lösung mit Kaliumcaxbonat alkalisch gestellt und ausgeäthert.
  • Nach dem Trocknen und Abdampfen des Äthers wird der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Unter o,2 mm Druck siedet das N-(ß-Dimethylaminopropionyl)-iminodibenzyl bei i95 bis ig7°, Ausbeute 50 °/o. Sein Hydrochlorid schmilzt nach Kristallisation aus Isopropylalkohol bei 168 bis i7o°.
  • In analoger Weise erhält man unter Verwendung von Diäthylamin an Stelle von Dimethylamin das N-(ß-Diäthylamino-propionyl)-iminodibenzyl, Ausbeute 6o °/o, dessen Hydrochlorid bei 179 bis 18o° schmilzt (aus Isopropylalkohol).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls, dadurch gekennzeichnet daß man N-(Halogen-alkanoyl)-iminodibenzyle der allgemeinen Formel 2 Teile N-Chloracetyl-irninodibenzyl (F. 92 bis g3°) werden mit 6 Teilen Dimethylamin, gelöst in 25 Teilen Benzol, zunächst i2 Stunden stehengelassen und 60 hierauf noch eine Stunde unter Rückfiuß gekocht. Nach dem Waschen mit Wasser werden die basischen Anteile der Benzollösüng mit verdünnter Salzsäure entzogen. Die salzsaure Lösung wird alkalisch ge- in der n eine ganze Zahl von r bis 3 und Hal ein Halogenatom bedeuten, mit niedermolekulare Alkylgruppen enthaltenden Dialkylaminen, Trialkylalkylendiaminen oder Alkyleniminen mit 5 bis 6 Ringgliedern in an sich bekannter Weise umsetzt. Angezogene Druckschriften Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 47 (r933), S. 69; Journal of the American Chemical Society 52 (1930), S.2115; deutsche Patentschrift 272 529.
DEG9329A 1951-07-11 1952-07-11 Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls Expired DE935546C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH935546X 1951-07-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE935546C true DE935546C (de) 1955-11-24

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DEG9329A Expired DE935546C (de) 1951-07-11 1952-07-11 Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124501B (de) * 1957-06-25 1962-03-01 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von N-aminoacylierten Iminostilbenen und deren Salzen
DE1138055B (de) * 1957-12-20 1962-10-18 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Azepinen und deren Salzen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE272529C (de) *

Patent Citations (1)

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DE1138055B (de) * 1957-12-20 1962-10-18 Geigy Ag J R Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Azepinen und deren Salzen

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