DE935546C - Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des IminodibenzylsInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls N-Acylderivate des Iminodibenzyls sind bisher nicht bekanntgeworden. Erfindungsgemäß erfolgt nun ihre Herstellung durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel in der n eine ganze Zahl von z bis 3 und Hal ein Halogenatom bedeuten, mit niedermolekulare Alkylgruppen enthaltenden Dialkylaminen, Trialkylendiaminen oder Alkyleniminen mit 5 bis 6 Ringgliedern in an sich bekannter Weise.
- Die so hergestellten N-Acylderivate des Iminodibenzyls besitzen starke lokalanästhetische und teilweise auch spasmolytische Wirksamkeit. Wegen ihrer Alkalibeständigkeit können sie als Lokalanästhetica auch zusammen mit alkalisch reagierenden Arzneistoffen zur Anwendung kommen.
- Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, z. B. Benzol oder dessen Homologen, vorgenommen; sie kann aber mit höher siedenden Aminen auch ohne Lösungsmittel durchgeführt werden. Zur Bindung der bei der Reaktion frei werdenden Halogenwasserstoffsäure kann ein Überschuß des zur Umsetzung gelangenden Amins dienen; man kann dazu aber auch eine organische tertiäre Base, wie Dimethylanilin oder Pyridin, oder anorganische säurebindende Stoffe, wie z. B. Natrium-oder Kaliumcarbonat, verwenden.
- Die als Ausgangsstoffe benötigten N-(Halogenalkanoyl)-iminodibenzyle sind in bekannter Weise durch Acylierung von Iminodibenzyl mit Halogenfettsäurehalogeniden oder auch entsprechenden Anhydriden in An- oder Abwesenheit von z. B. Pyrzdin, Dimethylanilin usw. leicht erhältlich.
- Als N - (Halogenalkanoyl) - iminodibenzyle seien beispielsweise genannt: Chloracetyl-, Bromacetyl-, a-Chlor-propionyl-, a-Brom-propionyl-, a-Brom-bütyryl-, a-Brom-isobutyryl-, ß-Chlor-propionyl-, ß-Brompropionyl-, ß-Chlorbutyryl-, ß-Brom-butyryl-, ß-Chlorisobutyryl, ß-Brom-isobutyryl- und y-Chlor-butyryliminodibenzyl.
- Diese N-(Halogenalkanoyl)-iminodibenzyle können beispielsweise mit Dimethylamin, Methyläthylamin, Diäthylamin, Dipropylamin, Diisopropylamin, Dibutyl- und Diamylaminen, Trimethyläthylendiamin, Triäthyl-äthylendiamin, Pyrrolidin, Piperidin oder C-alkylierten Pyrrolidinen oder Piperidinen umgesetzt werden.
- Mit anorganischen und organischen Säuren, wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Citronsäure und Salicylsäure, bilden die neuen Verbindungen Salze, die teilweise in Wasser mit annähernd neutraler Reaktion löslich sind.
- Die nachfolgenden Beispiele sollen die Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Die angegebenen Teile bedeuten Gewichtsteile. Beispiel i 16 Teile N-(a-Brom-propionyl)-iminodibenzyl (F. 118 bis iig°) werden in 50 Volümteilen absolutem Benzol gelöst und mit 40 Volumteilen Diäthylamin versetzt, worauf man 2o Stunden unter Rückfluß kocht. Nach dem Abkühlen wäscht man gründlich mit Wasser und extrahiert anschließend die basischen Anteile mittels verdünnter Salzsäure aus der Benzollösung. Die sauren Auszüge werden alkalisch gestellt, und die ausgeschiedene Base wird in Äther aufgenommen. Nach dem Trocknen und Abdampfen des Äthers erhält man das N-(a-Diäthylamino-propionyl)-iminodibenzyl vom F. go° mit einer Ausbeute von go °/o.
- In analoger Weise erhält man unter Verwendung von Piperidin an Stelle von Diäthylamin N-(a-Piperidino-propionyl)-iminodibenzyl, F. zog bis iio°, Ausbeute 8ö °/o.
- Beispiel 2 stellt, die ausgeschiedene Base in Äther aufgenommen, die ätherische Lösung getrocknet und der Äther abgedampft. Man erhält das N-(Dimethyla,mino-acetyl)-iminodibenzyl als Öl vom Kp.o,¢ 176 bis z77° mit einer Ausbeute von 8o °/o. Das Hydrochlorid schmilzt bei 236 bis 238°.
- Bei analoger Umsetzung mit Diäthylamin erhält man N-Diäthylarninoacetyl-iminodibenzyl vom Kp.o" 182 bis i83° (Schmelzpunkt des Hydrochlorids 226 bis 228°) mit einer Ausbeute von 8o °/o und mit Triäthyl-äthylen-diamin das N-(N'-Diäthylaminoäthyl-N'-äthyl-aminoacetyl)-imino-dibenzyl vom Kp. 0,2 2o6 bis 2o7° mit einer Ausbeute von 72 °/o.
- Eine weitere durch Umsetzung von N-Chloracetyliminodibenzyl mit dem entsprechenden Amin hergestellte Verbindung ist das N-Piperidino-acetyliminodibenzyl, Kp. a,2 = 179 bis i8o°, Ausbeute 73 °/o.
- Setzt man in analoger Weise N-(a-Brom propionyl)-iminodibenzyl mit einer benzolischen Dimethylaminlösung um, so erhält man das N-(a-Dimethylaminopropionyl)-inninodibenzyl, F. zog bis iio°, Ausbeute 81 ()/,. Beispiel 3 2 Teile N-(ß-Brom-propionyl)-iminodibenzyl (F. iio°) werden in 50 Volumteilen absolutem Benzol gelöst. Dann werden q:0 Volumteile etwa io °/orger Lösung von Dimethylamin in Benzol zugegeben, der Ansatz wird zunächst 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen und dann noch 2 Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen werden die basischen Anteile der Benzollösung mit verdünnter Salzsäure entzogen, hierauf wird die salzsaure Lösung mit Kaliumcaxbonat alkalisch gestellt und ausgeäthert.
- Nach dem Trocknen und Abdampfen des Äthers wird der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Unter o,2 mm Druck siedet das N-(ß-Dimethylaminopropionyl)-iminodibenzyl bei i95 bis ig7°, Ausbeute 50 °/o. Sein Hydrochlorid schmilzt nach Kristallisation aus Isopropylalkohol bei 168 bis i7o°.
- In analoger Weise erhält man unter Verwendung von Diäthylamin an Stelle von Dimethylamin das N-(ß-Diäthylamino-propionyl)-iminodibenzyl, Ausbeute 6o °/o, dessen Hydrochlorid bei 179 bis 18o° schmilzt (aus Isopropylalkohol).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls, dadurch gekennzeichnet daß man N-(Halogen-alkanoyl)-iminodibenzyle der allgemeinen Formel 2 Teile N-Chloracetyl-irninodibenzyl (F. 92 bis g3°) werden mit 6 Teilen Dimethylamin, gelöst in 25 Teilen Benzol, zunächst i2 Stunden stehengelassen und 60 hierauf noch eine Stunde unter Rückfiuß gekocht. Nach dem Waschen mit Wasser werden die basischen Anteile der Benzollösüng mit verdünnter Salzsäure entzogen. Die salzsaure Lösung wird alkalisch ge- in der n eine ganze Zahl von r bis 3 und Hal ein Halogenatom bedeuten, mit niedermolekulare Alkylgruppen enthaltenden Dialkylaminen, Trialkylalkylendiaminen oder Alkyleniminen mit 5 bis 6 Ringgliedern in an sich bekannter Weise umsetzt. Angezogene Druckschriften Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 47 (r933), S. 69; Journal of the American Chemical Society 52 (1930), S.2115; deutsche Patentschrift 272 529.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH935546X | 1951-07-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935546C true DE935546C (de) | 1955-11-24 |
Family
ID=4549083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG9329A Expired DE935546C (de) | 1951-07-11 | 1952-07-11 | Verfahren zur Herstellung von N-Acylderivaten des Iminodibenzyls |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE456311A (de) |
| DE (1) | DE935546C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124501B (de) * | 1957-06-25 | 1962-03-01 | Geigy Ag J R | Verfahren zur Herstellung von N-aminoacylierten Iminostilbenen und deren Salzen |
| DE1138055B (de) * | 1957-12-20 | 1962-10-18 | Geigy Ag J R | Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Azepinen und deren Salzen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272529C (de) * |
-
0
- BE BE456311D patent/BE456311A/fr unknown
-
1952
- 1952-07-11 DE DEG9329A patent/DE935546C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272529C (de) * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124501B (de) * | 1957-06-25 | 1962-03-01 | Geigy Ag J R | Verfahren zur Herstellung von N-aminoacylierten Iminostilbenen und deren Salzen |
| DE1138055B (de) * | 1957-12-20 | 1962-10-18 | Geigy Ag J R | Verfahren zur Herstellung von N-substituierten Azepinen und deren Salzen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE456311A (de) |
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