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DE935337C - Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Viertaktkolben-brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Viertaktkolben-brennkraftmaschinen

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Publication number
DE935337C
DE935337C DEP5127D DEP0005127D DE935337C DE 935337 C DE935337 C DE 935337C DE P5127 D DEP5127 D DE P5127D DE P0005127 D DEP0005127 D DE P0005127D DE 935337 C DE935337 C DE 935337C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stroke
internal combustion
operating
crank
combustion engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP5127D
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Erich Dipl-Ing Peterek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP5127D priority Critical patent/DE935337C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE935337C publication Critical patent/DE935337C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • F02B33/02Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps
    • F02B33/26Four-stroke engines characterised by having crankcase pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Viertaktkolbenbrennkraftmaschinen Es sind Viertaktbrennkraftmaschinen bekannt, die im Kurbelgehäuse verdichtete Luft zur Aufladung und Spülung nutzen, ,auch solche, die die Verdichtung der Luft im Kurbelgehäuse durch zwei gegenüberliegende Arbeitszylinder zu erhöhen suchen. Ferner sind Viertaktmaschinen bekannt, die den Stoffwechselprozeß mit Hilfe von Schlitzen über der unteren Totpunktstellung durch Teilentladung oder Nachladung zu vervollkommnen suchen, und schließlich sind Viertaktmaschinen bekannt, die den Ladungswechsel mit Hilfe eines einzigen Absperrorgans im Zylinderkopf tätigen.
  • Ziel dieser Maßnahmen war eine Aufladung sowie eine Vervollkommnung und Beschleunigung des Stoffwechselproziesses. Keine dieser Maschinen, die eine oder Beinen Teil der obigen Maßnahmen anwandten, hat eine wesentliche praktische Bedeutung erlangen können.
  • Der Grund hierfür liegt darin, daß eine Aufladung des Arbeitszylinders durch ungeeignete volumetrische Verhältnisse des Kurbelgehäuses sowie durch ungeeignete Absperrorgane und Steuerungseinrichtungen nur unvollkommen eintrat.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zum Betrieb von Viertaktbrennkraftmaschinen, wodurch mit - einfachsten Mitteln und auf wirtschaftliche Weise eine Hochaufladung erzielt werden soll und eine intensive Zylinderspülung gewährleistet ist. Durch dass :erfindungsgemäße Zusammenspiel von .an sich bekannten Organen, die dem Stoffwechselprozeß dienen, können die Ladung sowohl wie die Entladung in b@ezug auf die mit hoher Geschwindigkeit durchzusetzenden großen Gasmengen sowie in b:ezug auf die thexmi:schen Belastungen einwandfrei beherrscht werden.
  • Diese Aufgabe soll nach der Erfindung dadurch gelöst werden, daß beim Durchlauf der Kolben zweier an einer Kurbelkammer oder Kurbelteilkammer angeordneter Zylinder durch die äußere (untere) Totpunktstellung der eine Zylinder, dessen Kolben -den Ansaugtakt beendet, bei verschlossenem Auslaßschlitz über einen Umströmkanal mit dem in der Kurbelkammer verdichteten Arbeitsmittel aufgeladen wird, der andere Zylinder im wesentlichen durch Schlitzauspuff entladen und mit dem im Kurbelgehäuse verdichteten Arbeitsmittel durchgespült wird. -Die Einrichtung wird gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform unter Bezugnahm:e auf die schematische Zeichnung beschrieben.
  • Die Beschreibung erläutert die Wirkungsweise :eines Zylinders. Für den zweiten Zylinder gilt -das Analoge, nur daß dieser in der Arbeitsphase eine Verschiebung von zwei Takten aufweist.
  • Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch den Zylinder und die Kurbelkammer.
  • Im Zylinder i bewegt sich der Kolben 2 auf und ab. Von der Kurbelkammez 3 führt ein Umströmkanal q. ziun Arbeitsraum. Im Zylinderkopf ist ein Einlaßorgan 5 und :ein Auslaßorgan 6 angeordnet. Diese Absperrorgane sind in der Zeichnung durch Ventile symbolisiert. Über der äußeren (unteren) Totpunktstellung des Kolbens 2 befindet sich eine Auslaßöffnung 7. Oft wird @es zweckmäßig sein, hinter dieser Auslaßöffnung 7 :ein ungesteuertes oder gesteuertes Auslaßorgan. anzubringen. Es sei bei dieser Ausführungsform das Auslaßorgan als ungQsteuerte, federbelastete, exzentrisch gelagerte Drehklappe ausgebildet. Die Kurbelkammer 3 steht durch zwei Einlaßöffnungen 8 mit der Außenluft oder mit einer Ladungsleitung in Verbindung. Die Einlaßöffnungen 8 können beispielsweise, wie in der Zeichnung dargestellt, durch Überlaufen vom Kolben selbst geschlossen werden.
  • Die Funktion der Einlaßöffnungen 8 können aber auch an anderer Stelle angeordnete belastete, bei Unterdruck öffnende Einlaßorgä.ne übernehmen, oder es können gesteuerte Einlaßorgane verwendet werden. Oft wird :es besonders zweckmäßig sein, wenn erfindungsgemäß die eigentliche Einmündungsöffnung für die frische Ladung in der Nähe der Kurbelwellenachse angeordnet ist.
  • Eine kontinuierliche Regulierung der ' Aufladung oder Spülung bis zur restlosen Abschaltung kann erfindungsgemäß durch folgende Hilfsmittel :erreicht werden, die einzeln oder gemeinsam angewandt werden können.
  • i. Drosselung im-Umströmkanal, a. Drosselung vor der Einmündung in die Kurbelkammer, 3. Herstellung :einer Verbindung zwischen Kurbelkammer und Außenluft oder zwischen Kurbelkammer und Kurb.elkammerladungsleitung.
  • Die Maschine arbeitet erfindungsgemäß nach folgendem Arbeitsverfahren, das für einen Zylinder beschrieben wird. i. Ladehub D,er Kolben 2 saugt durch das geöffnete Einlaßorgan 5 Luft oder Gemisch .an. Die Auslaßöffnung 7 ist verschlossen. Gleichzeitig verdichtet der Kolben 2 die in der Kurbelkammer befindliche Luft. In der Nähe der unteren Totpunktstellung des Kolbens 2 schließt das Einlaßorgan 5. Hat der Kolben 2 die Einmündungs,öffnung des Umströmkanals q. am Ende des Ladlehubes freigegeben, so strömt verdichtete Luft, aus der Kurbelkanuner 3 in den Arbeitsraum, der nun auf höheren Druck aufgeladen wird. 2. Kompressionshub Der Kolben 2 bewegt sich zur inneren (oberen) Totpunktstellung. Wird Luft angesaugt, so wird wähnend des Kompressionshubes oder am Ende oder auch kurz nach Beginn dies Arbeitshubes der Brennstoffeingebracht. Die 'Zündung erfolgt in bekannter Weise durch Fremdzündung oder gemäß Diesel. Beim Kompressionshub entsteht. in der Kurbelkammer 3 ein-Unterdruck. Während dieses Hubes strömt Luft durch die Einlaßöffnungen 8 in die Kurbelkammer 3. 3. Arbeitshub Der Kolben 2 bewegt sich arbeitsverrichtend zur äußeren (unteren) Totpunktstellung und verdichtet dabei wieder die Luft in der Kurbelkammer 3. Hat der Kolben 2 die Auslaßöffnung 7 erreicht, so wird durch den Gasdruck die federbelastete Klappe geöffnet und der Hauptteil der Verbrennungsgase ausgestoßen. Nachdem der Druck abgefallen ist, schließt die Klappe wieder. Inzwischen ist auch das Auslaßorgan 6 geöffnet worden. Nun spült die durch den Umströmkanal q. in den Arbeitsraum einströmende Luft die Verbrennungsgase aus dem Arbeitsraum aus. ¢. Ausschubhub Der Kolben schiebt die restlichen Verbrennungsgase und einen Teil der -Spülluft aus. Da sich nach dem Eintritt der Spülluft Verbrennungsgase hauptsächlich im oberen Teil des Zylinders befinden, werden diese Verbrennungsgase zuerst ausgeschoben, so daß sich am Ende des Ausschubhubes im Zylinderkopf nur frische Luft befindet. Während des Aussehubhubes ist in die Kurb-elk2m@m:er 3 durch den entstehenden Unterdruck wieder Luft hineingesaugt worden, die am Ende des nun -folgenden Ladehubes wieder zur Druckaufladung dient.
  • Bei Motoren, von dienen höchste Literleistung gefordert wird, oder bei Flugmotoren, die in größten Höhen hohe Leistungen abgeben sollen, kann die erfindungsgemäße Aufladung der Arbeitsräume noch dadurch weiter gesteigert werden, daßentweder die Kurbelkammern direkt oder die Arbeitsräume oder auch die Arbeitsräume und die Kurb:elkammern zusätzlich durch Schlenderlader aufgeladen werden, die durch Zahnradvoirgelege oder durch die Angabe angetrieben werden.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann in verschiedenster Weise abgewandelt "verden.
  • In jedem Zylinderkopf kann nur ein einziges Absperrorgan angeordnet werden, das der Ladung, Entladung und Ausspülung dient, somit also zu Beginn des Ausschubhubes öffnet und erst gegen Ende des Ansaughubes schließt.
  • Die Spül- und Ladeluft braucht nicht durch einen Umströmkanal in den Arbeitsraum eingeführt zu werden. Die Einleitung der Spül- oder Ladeluft in den Arbeitsraum braucht nicht durch Öffnungen kurz über der unteren Totpunktstellung des Kolbens zu erfolgen, sondern könnte z. B. auch durch Durchlaßorg,ane im Zylinderkopf getätigt werden. Es können natürlich auch mehrere Auslaßöffnungen im Zylindermantel über der inneren Totpunktstellung angeordnet sein oder mehrere Umströmkanäle Anwendung finden. Werden je Zylinder zwei Umströmkanäle angeordnet, so kanneventuell der eine Kanal nur von. Ladeluft, der andere nur von Spülluft durchströmt werden. Durch Regelungsorgane kann dann der Grad der Ausspülung und der Grad der Aufl.adung leicht zweckentsprechend verändert werden. Es können bei zwei Umströmkanälen zur Spülung auch nur ein Kanal herangezogen werden, zur Aufladung aber alle beide oder auch umgekehrt.
  • Die technischen Vorteile der Erfindung liegen in der Vergrößerung des Durchsatzes des Arbeitsmittels der Viertaktmaschinen durch Erhöhung der Ladedrücke und Beschleunigung der Lade- und Entladevorgänge bei Senkung der thermischen Beanspruchung unter vereinfachter Ausbildung der Maschinen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel sowohl bezüglich der Ladung wie der Entladung erreicht. Von der Ladeseite .aus betrachtet, saugt der zu ladende Zylinder zunächst durch den Zylinderkopf an. Die der Aufladung dienende Luft wird im Kurbelgehäuse durch zwei Kolbenunterseiten verdichtet. Der technische Vorteil der Maschine gemäß der Erfindung liegt u. a. darin, daß über die Uniströmkanäle der Zylinder, von dem Zylinder, der den Arbeitshub beendet hat, ein heftiger Druckstoß auf die komprimierte Luft des Kurbelgehäuses ausgeübt werden kann und dadurch die Aufladung des gegenüberliegenden zu ladenden Zylinders mit großer Heftigkeit eingeleitet und gesteigert werden kann.
  • Entscheidend ist nun aber nicht nur ein hohes Ladegewicht, sondern auch die schnelle Entladung der aufgeladenen Zylinder. Erfindungsgemäß wird dieses Ziel durch die Anordnung der Auspuffschlitze über der unteren Totpunktstellung der Kolben erreicht. Die Hauptmenge des hocherhitzten Arbeitsgases verläßt den Zylinder sofort, nachdem sinihren Zweck erfüllt hat, durch Auspuff, die intensive Spülung verdrängt schon zu Beginn des Ausschubhubes die Verbrennungsgase, so daß nur noch schwach mit Verbrennungsgas durchsetzte kühle Spülluft .auszus.chi@eben ist.
  • Die technischen Vorteile der Erfindung sind auch von der Entladung her betrachtet offensichtlich, die Entladung ist den Anforderungen, die die Hochaufladung stellt, voll gewachsen und läßt sich in kürzester Zeit durchführen. Der Auspuff der Verbrennungsgase durch die Schlitze in Verbindung mit der intensiven Spülung senkt die thermische Belastung stark, so daß der Aufwand für die Kühlung :erheblich gemindert werden kann.
  • Bei den heute üblichen Motoren sind die Zylinderköpfe, die Auslaßventile und die Kolben den höchsten thermischen Beanspruchungen ausgesetzt, und durch diese Beanspruchungen wird den heutigen Motoren die thermisch bedingte Leistungsgrenze gesetzt.
  • Bei vorliegender Erfindung kann von einer hohen thermischen Belastung der Zylinderköpfe und Auslaßventile nicht mehr gesprochen werden.
  • Der Kolben isst ,aber durch den Auspuff der Verbrennungsgase durch die Schlitze, die sofort nins@etzende intensive Spülung und durch die von seiner Unterseite her wirkende Kühlung auch bei höchsten Aufladungen gegen jede thermische Überbeanspruchung geschützt. Die starke Kühlwirkung von der Kolbenunterseite ist durch .den heftigen Wärmeübergang der mit hoher Geschwindigkeit bewegten Drucksteigerungen ausgesetzten Luft bedingt. (Hoher a-Wert. ) Die mechanischen Beanspruchungen der Auslaßventile und ihrer Steuerungseinrichtungen werden dadurch erheblich gemindert, daß die Ventile beim öffnen einen nennenswerten Gegendruck nicht mehr zu überwinden haben.
  • Nun lassen sich schon bei dieser einfachsten Aus- führung der Maschine nach der Erfindung Aufla:dedrücke von i atü (zata) erzielen, die heute in wirtschaftlicher Weise nur mit Hilfe mehrstufiger Verdichter erreicht werden können. Mit diesem Ladedruck wird bereits ein mittleerer ,effektiver Arbeitsdruck vorn i3-at erzielt. Da diese Ladung durch .ausreichende Druckgefälle mit Sicherheit erreicht werden kann und mit Hilfe der Auspuffschlitze gegenüber einer üblichen Ausführung mit einem Ausl.aßventil der zur Entladung zur Verfügung stehende Querschnitt ohne konstruktive Schwierigkeiten verdreifacht werden kann, können die Drehzahlen. erheblich gesteigert werden. Bei den heutigen aufgeladenen Motoren hingegen müssen selbst bei mäßigen Drehzahlen schon bei Ladedrücken von i atü für die Entladung mehrere Auslaßventile vorgesehen werden. ' Bei dem Motor gemäß der Erfindung resultiert aus dien Faktoren der hier Aufladung mit der hier möglichen Drehzahlerhöhung aber eine verblüffende Steigerung der Literleistung.
  • In der weiteren Ausgestaltung eröffnet die Erfindung nun die Möglichkeit, auf dem Gebiet der Hochaufladung eine sprunghafte Entwicklung einzuleiten. Bereits durch die Vorschaltung einstufiger Gebläse vor die Kurbelgehäusepumpe können. Ladedrücke von ¢ ata im Zylinder überschritten werden.
  • Die Leistungsfähigkeit der Entladung kann erfindungsgemäß durch die Anwendung nur eines Abspierrorgans im Zylinderkopf weiter gesteigert werden, das am Ende des Arheitshubes öffnet rund am Ende des Saughubes schließt. Der technische Vorteil liegt unter .anderem darin, daß nun im Zylinderkopf ein großes Absperrorgan angeordnet werden kann, im Rahmender vorliegenden Maschine die Öffnungskräfte gering sind und dieses große Absperrorgan beim Übergang vom Ausschubhub zum Sawghub voll geöffnet ist sowie in der Kühlung des Absperrorgans durch die Frischladung.
  • Es sei bietont, daß bei den Viertaktverbrennungsmotomen, die gemäß der Erfindung ausgebildet sind, auf ein Spülen der Arbeitsräume oder @eventuell auch auf eine Aufladung restlos verzichtet werden kann. Die Ausspülung und die Aufladung kann jede für sich :auf einen jeweils gewünschten Grad gebracht werden und .auch unter bestimmten Verhältnissen (z. B. schwachen Luftdruck in großen Höhen) erst zum Einsatz kommen.
  • Eine Regulierung der Aufladung und Spülung kann natürlich :auch bei Anwendung nur eines U'mströmkan-als mit einem gesteuerten Regelungsorgan durchgeführt werden.
  • Im folgenden seien einige weitere Ausgestaltungen deT Einrichtung gemäß der Erfindung beschrieben. Wird Beine hohe Aufladung und Beine gründliche Ausspülung der Arbeitsräume erstrebt, so, ruß der schädliche Raum der .als Lade- und Spülpumpe ausgebildeten. Kurbelkammer :auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Dies, kann erfindungsgemäßdadurch erreicht werden, daß man die Kurbelwellenarme, in kreisrunde Trommeln einschließt, deren Mittelpunkte in der Kurbelwellenachsie liegen. Darüber hinaus kann der Kolben so ausgebildet werden, daß er möglichst die Form eines Zylindeirs hat, in dem sich nur :eine Aussparung befindet, die Platz für die PiendelblewegZUig der Schubstange bietet. Die Trommeln und die Kolben werden zweckmäßig hohl ausgeführt. In die Hohlräume der Kolben kann ein zur Wärmeableitung geeigneter Stoff eingebracht werden. Im übrigen haben die Innenwandungen der Kurbelkammer möglichst nahe den scheibenförmigen Trommeln zu verlaufen.
  • Oft wird es zweckmäßig sein, BreDnkraftmaschinen, die gemäß der Erfindung arbeiten, als Reihenmotoren zu bauen. Die Kurbelkammer ist dann in einzelne gasdichte Teilkammern für je zwei Kurbielkröpfun.gen zu unterteilen. Bei,eänez größeren 7ahl- von Zylinderar werden die langen Kurbelwellen solcher Motoren leicht durch Drehschwingungen zerstört. Um die Kurbelwelle zu entlasten, verfolgt erfindungsgemäß die Abnahme des Drehmomentes in der Mitte der Kurbelwelle (z. B. bei einem Doppelreihen-Achtzylindermotor zwischen dem vierten und fünften Zylinder): Das Drehrinoment kann in der Art abgenommen werden, daß ein auf der Kurbelwelle angebrachtes Zahnrad mit einem zweiten Zahnrad im Eingriff steht, von dessen Welle dann das Drehmoment weitergeleitet wird. Das Zahnradvorgelege kami gleichzeitig als Unter- oder Übersetzungsgetriebe dienen. Bei Motoraggregaten vorn vier Zylinderreihen können die in der Kurbelwellenmitte beider I,'-urb-elweJ,1en angeordneten Zahnräder mit einem dritten im E ingiiff stehen, von dessen Welle das Gesamtdrehmoment abgenommen wird. Die Abnahme des Drehmomentes in der Mitte der Kurbelwelle kann jedoch auch bei anderen Motoren von Vorteil sein, z. B. etwa bei Motoren mit V-förmiger Zylinderanordnung.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann für alle Viertaktbrennkr.aftmaschinen Anwendung finden, sowohl für ortsfeste Maschinen wie für Fahrzeugtriebwerke. Insbesondere können gemäß der Erfindung Flugmotoren und leistungsfähige Höhentriebwerke gebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum' Betrieb von Viertaktbrennkraftmäschinen, die in der Kurbielkammer oder in Kurbelteilkammern das Arbeitsmittel (Luft) durch die Kolben von zwei an, der Kurbelkammer oder den ICurb,elteilkammern an:geordnete'n Zylindern verdichten, dadurch gekermzeichnet, daß beim Durchlauf der Kolhen durch -die'äußere Totpunktstellung der eine Zylinder, dessen Kolben den Ansaugtakt beendet, bei verschlossen,em Auspuffschlitz (oder Auspuffsichlitzen) über einen Umströmkanal (oder Umströmkanäle) mit dem in der Kurbielkammer verdichteten Arbeitsmittel aufgeladen wird, der andere Zylinder im wesentlichen durch Schlitzauspuffentladen und mit im Kurbelgehäuse verdichtetem Arbeitsmittel durchspült wird: ' ?. Verfahren zum Betrieb von Vi@ertaktbrennkraftmaschinen mach Anspruch i, dadurch g@e--kennzeichnet, daß Kurbelkammer oder Kurbelteilkammern mit vorverdichteter Luft durch mechanisch angetriebenie Lader oder Abgasgebläse :aufgeladen werden. 3. Verfahren zum Betrieb von Viertaktbrennkraftmaschinen nach Anspruch i und z, dadurch g ie 'k eim7 --eichnet, daß zusätzlich auch die Arbeitsräume mit vorverdichteter Luft .oder Gemisch aufgeladen. werden. q.. Verfahren zum Betrieb von Viertaktbrennkraftmaschinen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan der Zylinderköpfe von Beginn des Ausschubhubes bis .gegen Ende des Ansaughubes geöffnet bleibt, so daß die mit Restgas durchsetzte Spülluft durch das gleiche Organ ausgeschoiben wird, durch das beim nachfolgenden Saughub angesaugt wird. 5. Einrichtung zum Betrieb von Viertaktbroenrnkraftmaschinen nach dem Verfahren gemäß Anspruch i bzw. i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß Spülung oder Aufladung oder auch beides durch -Drosselung der Luft oder des Gemisches vor dem Eintritt in die Kurb,elkamme@r geregelt wird. 6. Einrichtung zum Betrieb von ViertaktbmennkraftmascUinen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Spülung oder Aufladung oder auch beides durch Hersbellung,einer Verbindung zwischen den Kurbelkammern oder den Kurbelbeilkammern und der Außenluft oder der Kurb@elkammerladun@gsleitung geregelt wird. 7. Einrichtung zum Betrieb von Vi:ertaktbrennkraftmaschinen nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelarme der Kurbelwelle in kreisförmige Trommeln eingeschlossen sind, deren Mittelpunkte in der Kurbelwellenlachse liegen. B. Einrichtung zum Betrieb vorn Viertaktbrennkraftmaschinen nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben die Form eines geschlossenen Zylinders haben, in denen sich nur eine Aussparung für die Pendelbewegung der Schubstange befindet. 9. Einrichtung zum Betrieb von Viertaktbrennkraftrnaschinen nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die hohlen Kolben ein zur Wärmeableitung geeigneter Stoff eingebracht wird. i o. Einrichtung zum Betrieb von Viertaktbrennkraftmaschinen nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhr in die Kurbelkammern ausschließlich oder zusätzlich durch in der Nähe der Kurbelwellenachsie angeordnete Einmündungsöffnungenerfolgt. i i. Einrichtung zum Betrieb von Viertaktbrennkraftmaschinen nach Anspruch 5 bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladung oder Ausspülung bzw. die Aufladung und Ausspülung je Zylinder durch einen oder mehrere Umströmkanäleerfolgt, die die Kurbelkammern mit dien Arbeitsräumen verbinden. i z. Einrichtung zurr Betrieb von Viertaktbremnkraftmaschinen nach Anspruch 5 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß in den. Umströmkanälen Regelungsorgane angeordnet sind, .durch die Aufladungoder Spülung oder beides nach Grad und jauch nach Zeit geregelt werden kann. 13- Einrichtung zum Betrieb von Viertaktbrenmkraftmaschine@n nach Anspruch 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Motoren, bei denen die Zylinder in Reihen angeordnet sind, das Drehmoment von der Kurbelwellenmitte abgenommen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 425377, 522318, 569 6oo.
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