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DE1275267B - Schalldaemmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl. und schalldaemmende Mehrfachwand - Google Patents

Schalldaemmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl. und schalldaemmende Mehrfachwand

Info

Publication number
DE1275267B
DE1275267B DEG42631A DEG0042631A DE1275267B DE 1275267 B DE1275267 B DE 1275267B DE G42631 A DEG42631 A DE G42631A DE G0042631 A DEG0042631 A DE G0042631A DE 1275267 B DE1275267 B DE 1275267B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
sound
elements
absorbing
cover layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG42631A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Guenther Kurtze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gruenzweig und Hartmann AG filed Critical Gruenzweig und Hartmann AG
Priority to DEG42631A priority Critical patent/DE1275267B/de
Publication of DE1275267B publication Critical patent/DE1275267B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/82Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building
    • E04B2/825Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building the connection between the floor and the ceiling being achieved without any restraining forces acting in the plane of the partition
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/7401Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using panels without a frame or supporting posts, with or without upper or lower edge locating rails
    • E04B2/7403Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using panels without a frame or supporting posts, with or without upper or lower edge locating rails with special measures for sound or thermal insulation including fire protection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Schalldämmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl. und schalldämmende Mehrfachwand Die Erfindung betrifft eine demontierbare und/ oder ortsbewegliche schalldämmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl., die aus wenigstens zwei zusammenfügbaren Elementen besteht, sowie eine schalldämmende Mehrfachwand.
  • Von Wandungen, die demontierbar und/oder ortsbeweglich sein sollen, verlangt man vor allem, daß sie leicht sind. Wenn solche Wandungen aus Elementen zusammengefügt sind, so ergibt sich ferner die Forderung, daß die Fugen zwischen den Elementen leicht zu öffnen sind. Die Erfüllung dieser Forderung stellt bei schalldämmenden Wandungen ein besonderes Problem dar, da die Schalldämmung einerseits vom Flächengewicht und andererseits von der Fugendichtigkeit der Wandung abhängt. Die Erfindung löst dieses Problem dadurch, daß die Elemente aus Schallschluckstoff, vorzugsweise aus gebundenen Mineralfasern bestehen und ein- oder beidseitig mit einer unporösen Deckschicht versehen sind und daß die Leibungen des Fugenspaltes zwischen den Elementen von der Deckschicht frei gehalten sind. Die Verwendung von Schallschluckstoff ergibt einerseits ein geringes Gewicht, andererseits im Zusammenwirken mit der unporösen Deckschicht eine verhältnismäßig gute Schalldämmung. Dadurch, daß die Leibungen des Fugenspaltes zwischen den Elementen von der Deckschicht frei gehalten sind, kommt hier der Schallschluckstoff als solcher unmittelbar zur Wirkung, so daß ein Schalldurchgang durch den Spalt weitgehend vermieden ist.
  • Zwar sind schon aus Elementen zusammengefügte Wandungen, wie Trennwände, Vorsatzschalen und Rolläden, bekanntgeworden, die aus einem mehr oder weniger schallschluckenden Dämmstoff und einer unporösen Schicht auf einer, beiden oder allen Seiten bestehen, doch ist bei diesen bekannten Wandungen dem Schalldurchgang an Fugenspalten keine Beachtung geschenkt worden.
  • Dem kann man bekanntlich dadurch begegnen, daß man beispielsweise bei einer Tür die die in geschlossenem Zustand verbleibenden Anschlagritzen begrenzenden Flächen schallabsorbierend auskleidet, wodurch die Schalldämmung wieder erhöht wird. Es ist auch schon der Vorschlag bekanntgeworden, den Schalenzwischenraum bei mehrschaligen Türen völlig mit Schallschluckstoff zu füllen und nach den Anschlagritzen hin akustisch zu öffnen. Dabei tritt eine ähnliche akustische Wirkung auf wie beim Erfindungsgegenstand.
  • Gemäß der Erfindung entsteht eine leicht montierbare und leicht bewegliche Wandung, deren einzelne Elemente selbst aus schallschluckendem Werkstoff bestehen. Da die Tiefe der aus dem Trägermaterial selbst bestehenden Schallschluckpackung groß ist gegenüber der Breite der Spalte wie bei den erwähnten Türen mit Schallschluckfüllung, werden auch Schallwellen niedriger Frequenz sehr gut absorbiert. Die die Wandung bildenden Elemente können in bekannter Weise durch Nut und Feder miteinander verbunden werden. Durch das Ineinandergreifen der einzelnen Elemente wird ein abgewinkelter und damit tieferer Spalt mit entsprechend höherer Dämpfung erzeugt.
  • Zur Bildung der Elemente werden zweckmäßigerweise harte Mineralfaserplatten mit einem spezifischen Strömungswiderstand größer als 50 Rayl/cm verwendet, wobei die unporöse Deckschicht aus Kunststoff bestehen kann.
  • In einer bevorzugten Ausführung soll die Wandung als Hohlwand ausgebildet sein, wobei die die Hohlwand bildenden beiden Schalen mittels aus dem gleichen Werkstoff bestehender Brücken miteinander verbunden sind, so daß die Herstellung gegebenenfalls in einem Arbeitsgang erfolgen kann. Zur Erhöhung der Schalldämmung kann die Hohlwand außerdem mit Sand od. dgl. gefüllt sein.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken können zwei oder mehr der vorgeschlagenen Wände zu einer Mehrfachwand kombiniert werden. In diesem Fall genügt es, wenn die außenliegenden Oberflächen der Einzelwände mit einer unporösen Deckschicht überzogen sind, während ihre einander zugekehrten Innenseiten deckschichtfrei, also porös bleiben. Auf diese Weise kann die Schalldämmung weiter erhöht werden. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt im Schnitt F i g.1 einen Teilquerschnitt eines Rolladens, F i g. 2 einen waagerechten Teilschnitt des Rolladens nach F i g. 1, F i g. 3 einen waagerechten Schnitt der Verbindungsstelle von zwei Elementen einer Montagetrennwand, F i g. 4 a und 4b den Boden- und Deckenanschluß der Wand nach F i g. 3 im Querschnitt, F i g. 5 einen unterbrochenen Querschnitt einer aus zwei der erfindungsgemäßen Wände bestehenden Doppelwand.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht in den dargestellten Ausführungsformen im wesentlichen aus mehreren unter Wahrung eines Fugenspaltes ineinandergreifenden Elementen 1,1',1" usw. aus harten Mineralfaserplatten 2. Die Elemente sind ein- oder beidseitig mit unporösen, vorzugsweise inpermeablen und gasdichten Deckschichten 3, insbesondere aus Kunststoff, versehen. Die Ränder 2' und 2a der Platten sind gemäß der Erfindung nicht von der Deckschicht 3 überzogen, damit die Schallwellen in dem jeweiligen Fugenspalt 4 absorbiert werden können. Die Mineralfaserplatte 2 soll selbsttragend sein und vorzugsweise eine Zugfestigkeit von mindestens 20 kp/cm2, eine Biegesteifigkeit von größer 30 kp/cm2 und eine Zusammendrückung bei einer Belastung von 4 kp/cm2 von kleiner 15 % aufweisen.
  • Die Elemente für den Rolladen nach F i g. 1 und 2 können an biegsamen Bändern 5 in an sich bekannter Weise befestigt und dadurch miteinander verbunden werden. F i g. 2 zeigt die seitliche Führung des. Rolladens, die so gestaltet ist, daß der Spalt 4 ebenfalls den eindringenden Schall absorbiert. Bei der Montagetrennwand nach F i g. 3 und 4 sind die einzelnen Elemente ringsum durch Feder 6 und Nut 7 gehalten. Das Ein- und Aushängen der Elemente zwischen Decke und Boden ist dadurch möglich, daß an dem Deckenanschluß die Abstände A, A', die das Anheben des Elementes gewährleisten, größer sind als die Höhe H der Feder 6' für den Bodenanschluß. Feder und Nut sind gemäß der Erfindung so gestaltet, daß im montierten Zustand ein Spalt 4 vorhanden bleibt.
  • Bei Hohlwänden nach F i g. 3 und 4 und Doppelwänden nach F i g. 5 sollen zur Erhöhung der Schalldämpfung und somit der Gesamtschalldämmung, wie bereits ausgeführt, die Brücken 8 vorzugsweise ebenfalls aus hartgebundenen Mineralfasern bestehen. Zur weiteren Erhöhung der Schalldämmung können die Hohlwände mit Sand 9 gefüllt sein. Bei der Doppelwand entsprechend F i g. 5 sind die einander zugekehrten Innenflächen 10 der Einzelwände deckschichtfrei und somit porös und schallabsorbierend.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Demontierbare und/oder ortsbewegliche schalldämmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl., bestehend aus wenigstens zwei zusammengefügten Elementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (1,1',1") aus Schallschluckstoff (2), vorzugsweise aus gebundenen Mineralfasern bestehen und ein- oder beidseitig mit einer unporösen Deckschicht (3) versehen sind und daß die Leibungen (2') des Fugenspaltes (4) zwischen den Elementen von der Deckschicht frei gehalten sind.
  2. 2. Wandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Elemente (1, 1', 1") harte Mineralfaserplatten mit einem spezifischen Strömungswiderstand größer als 50 Rayl/cm verwendet sind.
  3. 3. Wandung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unporöse Deckschicht (3) der Elemente aus Kunststoff besteht.
  4. 4. Wandung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als aus zwei Schalen bestehende Hohlwand ausgebildet ist, wobei die die Schalen verbindenden Brücken (8) aus dem gleichen Material wie die Schalen selbst bestehen.
  5. 5. Wandung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwand mit Sand (9) od. dgl. gefüllt ist.
  6. 6. Schalldämmende Mehrfachwand, gekennzeichnet durch nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildete Einzelwände, deren einander zugekehrte Innenseiten eine deckschichtfreie poröse Oberfläche (10) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 899 857; deutsche Gebrauchsmuster Nr.1814 540, 1823821.
DEG42631A 1965-01-22 1965-01-22 Schalldaemmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl. und schalldaemmende Mehrfachwand Pending DE1275267B (de)

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DEG42631A DE1275267B (de) 1965-01-22 1965-01-22 Schalldaemmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl. und schalldaemmende Mehrfachwand

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DE1275267B true DE1275267B (de) 1968-08-14

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ID=7126971

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DEG42631A Pending DE1275267B (de) 1965-01-22 1965-01-22 Schalldaemmende Wandung, wie Trennwand, Vorsatzschale, Rolladen od. dgl. und schalldaemmende Mehrfachwand

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3400917A1 (de) * 1984-01-12 1985-07-25 Pressco Baustoff KG, 8060 Nördlingen Schalldaemmende verbundwandplatte
EP0838559A1 (de) * 1996-10-24 1998-04-29 Guillermo Guevara Guzman Selbsttragendes Paneel
WO1998020225A1 (en) * 1996-11-01 1998-05-14 Velux Industri A/S A roller shutter for windows, doors and the like and a method of manufacturing

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899857C (de) * 1942-02-11 1953-12-17 Hans Joachim Von Braunmuehl Dr Anordnung zur Erhoehung der Schalldaemmung an Tueren und Fenstern
DE1814540U (de) * 1960-04-27 1960-07-07 Alexander Carroux Vorgefertigtes wandelement zur herstellung schalldaemmender biegeweicher vorsatzschalen.
DE1823821U (de) * 1958-12-06 1960-12-22 Hinrich Reimers G M B H Platte, insbesondere fuer zwischenwaende.

Patent Citations (3)

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DE1814540U (de) * 1960-04-27 1960-07-07 Alexander Carroux Vorgefertigtes wandelement zur herstellung schalldaemmender biegeweicher vorsatzschalen.

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