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DE922917C - Vorrichtung zur Erzielung einer nach Dezimalstellen geordneten Schwarzweissmarkierung, insbesondere der Angaben von Mess-und Zaehlwerken - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung einer nach Dezimalstellen geordneten Schwarzweissmarkierung, insbesondere der Angaben von Mess-und Zaehlwerken

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Publication number
DE922917C
DE922917C DES28033A DES0028033A DE922917C DE 922917 C DE922917 C DE 922917C DE S28033 A DES28033 A DE S28033A DE S0028033 A DES0028033 A DE S0028033A DE 922917 C DE922917 C DE 922917C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
marking
control
registration
parts
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES28033A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Paschen
Ernst Limpert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES28033A priority Critical patent/DE922917C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922917C publication Critical patent/DE922917C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Vorrichtung zur Erzielung einer nach Dezimalstellen geordneten Schwarzweißmarkierung, insbesondere der Angaben von Meß-und Zählwerken Zusatz zum Patent 858 314 Das Patent 858 314 l)etrifft unter anderem eine Vorrichtung zur Erzielung einer nach Dezimalstellen geordneten Schwarzweißmarkierung, insbesondere der Angaben von Meß- und Zählwerken, bei der den einzelnen Deiimalstellen zugeordnete Zählwerksorgane eines nach dem Dezlimalsystem arbeitenden Zählwerks mit Steuerscheiben für eine Markiervorrichtung versehen sind, die die einstellige Deiimalstelle in eine vier- oder fünfstellige Schwarzweißmarkierung, insbesondere in eine vierstellige Dualsystemzahl umformen. Für die Umformung in eine vierstellige Dualzahl erhält jedes Zähiwerksorgan vier Steuerscheiben. Das Zäh1-werksorgan kann wie die Ziffernrolle eines schrittweise fortgeschalteten Dezimalzälllwerks zehn verschiedene Winkelstellungen einnehmen. Die einzelnen Steuerscheiben haben nun beispielsweise an all den Stellen Nocken, deren zugehörige Dezimalzahl die betreffende Stelle der Dualzahl enthält. So hat z. B. die der ersten Stelle der Dualzahl entsprechend Steuerscheibe an all den Stellen, die ungeradzahligen Dezimalstellen entsprechen, einen Nocken. Diese Nocken steuern nun in irgendeiner Weise einen der betreffenden Steuerscheibe zugeordneten Markierteil, heispielsweise einen Stanzstift.
  • In der Praxis werden solche Vorrichtungen vor allem für die periodische Registrierung des Durchgangs elektrischer Arbeit an Punkten mit sehr großen Arbeitsdurchgängen verwendet, so daß also jedem Markierungspunkt ein erheblicher Geldbetrag entspricht. Es kommt deshalb darauf an, daß solche Vorrichtungen mit höchster Betriebssicherheit arbeiten, selbst wenn dabei zusätzliche Mittel aufgewendet werden müssen. Nun können erfahrungsgemäß ikraftschlussige; mit Federn arbeitende Getriebe durch Bruch oder Erschlaffung der Feder zu Störungen führen. Es ist deshalb ein wesentliches Ziel der Erfindung, bei einer solchen Vorrichtung alle Teile möglichst zwangläufig zu bewegen. Man muß ferner berücksichtigen, daß die Zählwerke solcher Vorrichtungen praktisch nur durch Impulse fortgeschaltet werden, die ein den Arbeitsdurchgang messender Zähler gibt. Solche Impulse rufen stoß weise Bewegungen hervor.
  • Man könnte nun daran denken, zwischen dem Impulsgeber des Zählers und dem Schfittschaltwerk für das Zählwerk mechanische Kraftverstärker so hohen Verstärkungsgrades einzuschalten, daß unter allen Umständen das Zählwerk sicher fortgeschaltet wird, also keine Impulse verlorengehen.
  • Es könnten dann das Zählwerk, die Steuerscheiben usw. entsprechend kräftig gebaut werden. Sie würden aber dadurch eine größere Masse erhalten, was wieder für die stoß weise Fortschaltung wenig geeignet ist. Es ist deshalb günstiger, mit Konstruktionsteilen kleinerer Masse zu arbeiten, aber ein betriebssicheres Arbeiten dadurch zu gewährleisten, daß man ihre Bewegungswiderstände möglichst herabsetzt Dadurch kann die ganze Vorrichtung auch entsprechend kleiner gehalten werden, und der Verschleiß wird wesentlich verringert Zwecks Erzielung eines iwangläufigen Arbeitens wird erfindungsgemäß für die einzelnen Dezimalstellen ein doppelter Satz Steuerscheiben angeordnet, von denen der eine Satz relativ zum anderen ein Negativ ist, d. h. wenn beispielsweise die eine Steuerscheibe an der einen Stelle einen Nocken hat, hat die zugehörige Steuerscheibe des anderen Satzes an der entsprechenden Stelle eine Nut. Mit diesem doppelten Satz von Steuerscheiben arbeiten die Markiervorrichtung betätigende Taster mit je zwei Steuerfingern zusammen, von denen der eine die positive, der andere die negative Steuerscheibe abtastet. Dadurch ergibt sich eine zwangläufige Betätigung der Taster. Die Federn, die bei nur einem Steuerscheibensatz die Taster gegen den Umfang dieser Scheibe drücken müßten, fallen fort.
  • Eine leichte Beweglichkeit des Zählwerks und der Steuerscheibensätze wird erfindungsgemäß durch ein Stellgetriebe für die Taster gesichert, das diese jeweils nur im Zeitpunkt der Markierung, also bei periodisch arbeitenden Geräten, nur zum Ende einer Meßperiode an die Steuerscheiben heranführt, innerhalb der Periode aber außerhalb des Bereiches dieser Scheiben hält. Die Scheiben können sich also frei drehen und deswegen leicht durch Impulse fortgeschaltet werden. Außerdem wird der Verschleiß der Steuerscheisben und Taster wesentlich herabgesetzt. Dadurch erhöht sich die Betriebssicherheit und auch die Lebensdauer einer solchen Vorrichtung.
  • Um auch die Taster möglichst zu entlasten, empfiehlt es sich, auf eine unmittelbare Betätigung der Markiervorrichtung durch die Taster zu verzichten, sondern die Taster steuern nur Kupplungen zwischen Iden Markierteilen und ihrem Betätigungsorgan. Eine besonders vorteilhafte Ausf.ührungsform einer solchen Kupplung ergibt sich dadurch, daß man erfindungsgemäß zwischen dem Markierteil und seinem Betätigungsorgan einen Leergang einschaltet, der durch einen vom Taster gesteuerten Schieber beeinflußt -werden kann.
  • Wie schon in der Schrift des Hauptpatents erwähnt, wird bei derartigen Registriervorrichtungen, wenn sie periodisch arbeiten, das Zählwerk nach der Markierung seinerEndstellung in die Nullstellung zurückgebracht, und anschließend wird zur Kontrolle auch die Nullstellung auf der Registrierbahn markiert. Man vermeidet dadurch Streitigkeiten zwischen Stromlieferant und Abnehmer, denn die einwandfreie Markierung der Nullstellung beweist, daß in der folgenden Registrierperiode auch tatsächlich von Null an gezählt wurde. Sollte aus irgendwelchen Gründen die Nullstellung nicht ganz erreicht worden sein, dann wird an Stelle der Nullstellung der verbleibende Zählwerksstand markiert, und diese Angaben können dann ohne weiteres von denen der folgenden Endstellung abgezogen werden.
  • Da die kurz aufeinanderfolgende doppelte Markierung nicht an der gleichen Stelle der Registrierbahn ausgeführt werden kann, müßte die Bahn zwischen den beiden Markierungen rasch um einen Schritt fortgeschaltet werden. Man müßte also auf einen gleichmäßigen, zuverlässigen und einfachen Transport derRegistrierbahn verzichten und eine komplizierte Transportvorrichtung in Kauf nehmen, die aber dann wieder Anlaß zu Betriea,sstörungen geben kann. Diese Schwierigkeit läßt sich erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß man die Markierteile zwischen den beiden Markierungen längs der Registrienbahn vorübergehend verschiebt. Man kann dadurch den gleichmäßigen einfachen Transport dieser Bahn beibehalten und erhält trotzdem in einem gewissen Abstand untereinander- oder nebeneinanderstehende Markierungen. Die Verschiebung derMarkierteile läßt sich im vorliegenden Fall konstruktiv leicht durchführen, da diese Teile durch die obengenannte Kupplung von ihren Betätigungsvorrichtungen an sich getrennt sind.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, die Steuerscheiben, Taster, Schieber od. dgl. in Form von eng gestapelten, leicht herstellbaren, gegebenenfalls stanzbaren Flachteilen herzustellen, so daß sich das ganze Gerät sehr klein bauen läßt und gewissermaßen jeder Teil durch den Nachbarteil, ohne Zuhilfenahme besonderer Mittel, geführt werden kann. Um die Herstelluiig der Flachteile, z. B. der Steuerscheiben, zu erleichtern, kann man jeden dieser Teile aus einem Stapel gleicher gestanzter Bleche herstellen. Die Erfindung läßt sich natürlicll auch bei Vorrichtungeii anwenden, die - nicht nach einem Dezimalsystem arbeiten, also z. B. nach einem Fünfersystem od.dgl., bei denen jede Dezimalstelle durch eine Schwarzweißmarkierung in mehreren Stellen wiedergegeben werden soll.
  • Die Erfindung ist an Han,d der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. I zeigt einen Lochstreifen, wie er schon in der Schrift des Hauptpatents erwähnt ist, Fig. 2 in perspektivischer Ansicht eine Stanzvorrichtung; Fig. 3 zeigt im größeren Maßstab einen Ausschnitt aus dieser Vorrichtung; die Fig. 4 bis 7 zeigen einzelne Teile dieser Vorrichtung.
  • Ein Registrierstreifen 23 ist am Rande mit Stundenzahlen 302 vorgedruckt und mit Transportlöchern 7I versehen. Ferner ist der Streifen durch zwei starke Linien 304, 305 in drei Zonen 306, 307, 308 unterteilt. Die Zone 306 hat noch vier aufgedruckte Linien 309 bis 3I2, ebenso die Zone 307, während die Zone 308 nur drei solche Linien hat.
  • Die Linien 309 bis 312 entsprechen den einzelnen Stellen eines vierstelligen Dualsystems, ebenso die Linien der Zone 307, für die Zone 308 ist ein dreistelliges Dualsystem verwendet. Die Zone 306 entspricht den Einern, die Zone 307 den Zehnern, die Zone 308 den Hunderten eines dreistelligen Dezimalsystems.
  • Es wird infolgedessen beispielsweise die unterstrichene Zahl 367 folgendermaßen abgelocht. Ein Loch auf der Linie 309 entspricht der Zahl I, ein Loch auf der Linie 310 entspricht der Zahl 2, ein Loch auf der Linie 311 entspricht der Zahl 4, macht zusammen die Zahl 7. Dies gilt für die Einerstellen, Zone 306. Die Zahl 6 Ider Zehnerstelle wird in der Zone 307 als 2 und 4 gelocht. Bei einiger Übung lassen sich die Lochungen leicht ablesen. Die höchste Zahl, die gelocht werden kann, ist 799. Die Variationsmöglichkeiten des vierstelligen Dualsystems, man würde die Zahl 15 wiedergeben können, wird dabei nicht ganz ausgenutzt, aber mit einem dreistelligen Dualsystem würde man nur bis zur Zahl 7 kommen können. Infolgedessen scheidet das dreistelligeSystem für dieWiedergabeder einzelnen Dezimale aus. Nur in der Zone 8 kann man mit einem solchen System auskommen, wenn, wie hier angenommen, die höchste Dezimale den Wert 7 nicht überschreitet. Bei höheren Werten müßte auf die Zone 8 ein vierstefliges Dualsystem und wenn noch höhere Dezimalen erforderlich sind, müßten links in Fig. 1 noch weitere Zonen mit Dualsystemen folgen. Man kommt also bis zur Wiedergabe der Zahl 799 mit elf Lochungsstellen aus, während man bei dezimaler Ablochung für die gleiche Zahl 799 zweimal 9 und einmal 7, das sind im ganzen fünfundzwanzig Lochstellen, benötigen würde. Bei Anwendung eines reinen Dualsystems würde man zur Wiedergabe der gleichen Zahl nur um eine Lochstelle weniger brauchen als bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Solche Zahlen sind aber ohne Schlüssel nicht auswertbar, auch würde die Umwertung in ein Dezimalsystem verwickelte Geräte erfordern.
  • Man sieht also, daß bei Anwendung des dargestellten kombinierten Dezimal-Dual-Systems das denkbare Minimum an Lochstellen fast vollständig erreicht wird. Diese Verringerung der Lochstellen ergibt eine entsprechende Vereinfachung und Verkleinerung der Stanz- und Auswertegeräte.
  • Es sei besonders darauf hingewiesen, daß die vier Stellen jeder Zone nicht gerade nach dem Dualsystem abgestuft zu sein brauchen, wenn dies auch besondere Vorteile bietet, sondern daß man sie auch nach einem beliebigen anderen Variantensystem, z. B. nach dem System der Gewichtssätze, oder beispielsweise nach einem Wertsystem 4, 3, 2, I oder 5, 3, 1, 1 od. dgl. abstufen kann.
  • Im Ausführungsbeispiel werden mit jedem Zahlenwert, z. B. 367, auch noch je ein Führungsloch 28 an den Streifenrändern eingestanzt. Nach dem Ablochen des Zahlenwertes wird ein die Lochung steuerndes Zählwerk, das beispielsweise durch Meßimpulse fortgeschaltet wird, jeweils auf Null gestellt, wie dies später erläutert wird. Hierauf wird der Streifen um einen Schritt 7 in der Richtung Ides Pfeiles P foftgeschaltet und anschließend -die Ausgangsstellung des Zählwerks zur Kontrolle abgelocht. Auch bei dieser Ablochung werden wieder Führungslöcher 280 mitgestanzt.
  • Diese Kontrollochung ist notwendig, um bei periodischer Registrierung die Gewähr zu haben, daß jeder Registrierwert von Null an gezählt wird.
  • Sollte einmal bei der Rückstellung des Zählwerks die Nullstellung nicht erreicht werden, dann wird die Reststellung des Zählwerks abgelöscht, und der ihr entsprechende Zaklenwert ist bei der Aus;wertung von dem der folgenden Endlochung abzuziehen.
  • Der Streifen nach Fig. I wird durch eine in den Fig. 2 bis 7 dargestellte Vorrichtung gelocht. Dabei sei vorausgesetzt, daß periodisch, also belispielsweise alle Viertelstunde, die Angaben eines Elektrizitätszählers wiedergegeben werden sollen.
  • Ein durch Z angedeuteter Zähler betätigt jeweils nach einer bestimmten Anzahl von Ankerumtdrehungen vorübergehend einen impulsgebenden Schalter 74, der an eine Stromquelle 75 angeschlossen ist.
  • Die Klemmena, b der impulsfübrenden Leitung sind an die gleichbezeichneten Enden eines Relais 76 angeschlossen, dessen Anker 77 bei jedem Impuls einen Winkelhebel III, der lose auf einer Welle 110 gelagert ist, einmal hin und her bewegt. Die Lager 4er Welle 110 und die der folgenden Wellen sind der ersichtlichkeit halber nicht dargestellt, um eine Verdeckung der übrigen Teile zu vermeiden.
  • Der Anker 77 ist mit dem einen Arm 112 des Hebels III gelenkig verbunden. Sein anderer Arm II3 ist durch eine Schiene 114 mit einem entsprechenden, lose auf der Welle 110 gelagerten Arm verbunden.
  • In diesen Armen ist eine Welle 216 gelagert, die die Klinken I33 bis I35 trägt. Diese Klinken greifen in die Zähne von Schalträdern I36 bis I38.
  • Jedes Schaltrad hat an einer Stelle einen tieferen Einschnitt als an den übrigen Stellen. Diese Einschnitte sind mit I39 bis 141 bezeichnet. Die Tiefe dieser Einschnitte und die Stellungen der Klinken I33 bis 135, die starr auf der Welle 2I6 angebracht sind, sind derart abgeglichen, daß die Klinke 134 bei einem Fortschalthub des Winkelhebeis III nicht in die Zähne des Schaitrades 137 eingreift, wenn sich die Klinke I33 nicht in dem tieferen Ausschnitt I39 befindet. Ebenso kann die Klinke I35 nur Idann in die Zähne des Schaltrades I38 eingreifen, wenn sich die Klinken 133, 134 in den tiefen Ausschnitten I39, I40 befinden. Durch diese Maßnahme wird in bekannter Weise die sogenannte Zehnerfortschaltung bewirkt, d. h. es wird erst nach zehn Schaltschritten des Schaltrades I36 von der Klinke 133 der Einschnitt 139 erreicht, so daß beim zehnten Schaltschritt die Klinke I34 auch das Schaltrad 137 um einen Schritt verstellen kann. Die zweite Verstellung des letztgenannten Rades erfolgt erst wieder, wenn das Rad 136 zehn Schaltschritte zurückgelegt hat.
  • In der gleichen Weise wird das Rad I38 jeweils um einen Schaltschritt fortgeschaltet, wenn Idas Rad I37 jeweils einen zehnten Schaltschritt ausführt.
  • Daraus ergibt sich, daß das Rad I36 entsprechend den Einern, das Rad I37 entsprechend den Zehnern und das Rad I38 entsprechend den Hundertern fortgeschaltet wird.
  • An dieser Stelle sei gleich erläutert, wie diese Räder wieder in die Ausgangsstellung zurückgebracht werden. Bei dem oben beschriebenen Vorgang führt die Welle 110 eine volle Umdrehung aus.
  • Auf dieser Welle sitzen fest Büchsen 148 mit Einschnitten 149, in die eine Klinke 151 greift (vgl.
  • Fig. 3). Eine Blattfeder 153 drückt diese Klinke in den Einschnitt 49. Die Klinke I5I ist bei I52 drehbar an dem Schaltrad 136 und den benachbarten, später noch erläuterten Getriebeteilen gelagert. In der Ausgangsstellung des Schaltrades I36 greift die Klinke 151 -in den Ausschnitt 149, der sich mit Ausnahme der Rückstellbewegung stets an der gleichen Stelle befindet. Wird nun das Schaltrad I36 fortgeschaltet, dann verläßt die Klinke I5I diesen Ausschnitt. Wird nun zwecks Rückstellung des Zählwerks (die Welle 110 einmal umgedreht, dann gleitet zunächst die Klinke 151 auf dem nicht ausgeschnittenen Teil der Büchse I48. Sobald dieser Ausschnitt aber die Klinken erreicht und die Klinken einrasten, wird das Schaltrad I36 bis zur Ausgangsstellung mitgenommen. Die gleiche Einrichtung zeigen auch die Schalträder I37, I38. Es können also (durch eine volle Umdrehung Ider Welle 110 sämtliche Schalträder in die Ausgangsstellung gebracht werden.
  • Ein Rücklauf dieser Schalträder wird durch Sperrklinken I42 verhütet. Diese Klinken sitzen lose auf einer Achse 145. Ihre Federn 2I7 stützen sich mit ,dem einen Ende auf die Klinken, mit dem anderen auf eine feste Achse I46. Die Träger der Achsen 145, I46 sind aus den obenerwähnten Gründen in der Zeichnung weggelassen. Fest verbunden mit dem Schaltrad I36 sind Nockenscheibe I35 und noch drei weitere Scheiben I59, I6I und I63, die in den Fig. 5 bis 7 gestrichelt dargestellt, in den Fig. 2 und 3 aber verdeckt sind. Die Scheibe I55 ist nochmals in der Fig. 4 gestrichelt wiedergegeben. Ihre Form und ihre Wirkungsweise wird später erläutert. Genau ein gleicher Satz von vier Nockenscheiben ist fest mit je einem der weiterer Schalträder I37, I38 verbunden. Ferner ist mit jedem solchen Satz fest ein Zahnrad 164, in Fig. 2 gestrichelt gezeichnet, verbunden, das über ein Zahnrad I65 ein Zahnrad 167 antreibt. Dieses letztere ist mit einem ähnlichen Satz von Nockenscheiben 154, I58, I60, I62 verbunden. Diese Nockenscheiben sind inden Fig. 4 bis 7 mit ausgezogenen Linien dargestellt. Der aus diesen Nockenscheiben und dem Zahnrad I67 bestehende Räderb'lock ist lose auf einer Welle I56 gelagert.
  • Diese Blocks sind für alle drei Dezimalstellen gleich.
  • Die Form der Nockenscheiben wird an Hand der Fig. 4 bis 7 näher erläutert. Hier sind zwecks Erleichterung des Verständnisses durch die Ziffern 0 bis g jeweils die zehn verschiedenen Stellungen nach den einzelnen Schaltschritten angedeutet. Die vier Nockenscheiben jedes Blocks sind den vier Stellen des Daalsystems zugeordnet. Die Scheibe 154 ist der nullen Potenz, die Scheibe I58 der ersten Potenz, die Scheibe I60 Ider zweiten und die Scheibe I62 Ider dritten Potenz von 2 zugeordnet. Jede dieser Scheiben hat an den Stellen Nocken I57, an denen die betreffende Potenz der Zahl 2 bei der Umformung der Zahlen o bis g in ein Dualsystem vorkommt. Infolgedessen hat die Scheibe 154, die also die Einer wiedergeben muß, bei allen ungeradzahligen Schaltstellungen Nocken, die Scheibe I57 bei den Schaltstellungen 2, 3 und 6, 7, die Scheibe I60 bei den Stellungen 4 bis 7 und die Scheibe I62 bei den Stellungen 8 und 9 ihre Nocken. Die Scheilben 155, 159, 161, 163 haben an all den Stellen Nocken, an denen die vorgenannten Scheiben keine Nocken haben. Sie geben also gewissermaßen die Negativwerte der zuerst genannten Scheiben wieder.
  • Die genannten Scheiben dienen dazu, die fortlaufende Zählung in ein gemischtes Dual-Dezimal-System umzuformen.
  • Die Scheibenblocks werden nun je durch einen Satz von Teilen I68 abgetastet. Zu diesem Zweck sind Diese Teile-mit Tastfingern I69, I70 versehen.
  • Die Finger I69 tasten die Negativscheiben, also die unteren Scheibenblocks, die Finger I70 die Positivscheiben, also die oberen Scheibenblocks ab. Jeder Teil I68 ist mit einem Arm I77 versehen, der in ein kreisförmiges Ende I78 ausläuft. Trifft ein Finger I70 auf einen Nocken I57 des oberen Scheibenblocks, dann wird der Arm I77 angehoben, anderenfalls verharrt er in der tieferen Stellung. Nur in der angehobenen Stellung wird, wie später erläutert werden soll, die ,der betreffenden Nockenscheibe zugeordnete Stelle des Registrierstreifens gelocht.
  • Die Welle I66 ist durch Ausschnitte I76 der Teile I68 hindurchgeführt.
  • Damit die Bewegung der Scheibenblocks, für deren Fortschaltung ja nur die Kraft des Relais 76 zur Verfügung steht, nicht durch die Teile I68 gehindert wird, werden diese, solange die Blocks fortgeschaltet werden, also beispielsweise innerhalb einer Registrierperiode des Zähler, aus dem Bereich der Nocken entfernt und nur vorübergehend kurz vor und beim Stanzvorgang der Löcher in den Bereich der Nocken gebracht. Zu diesem Zweck sind die Teile I68 lose auf einer Welle I7I gelagert, und diese Welle sitzt in einer um die Achse 174 (Fig. 2) schwenkbaren Gabel mit den Zinken 172 und dem Jochteil 173. Diese Gabel ist nur stückweise dargestellt, um andere Teile nicht zu verdecken. An dieser Gabel ist ein Hebel 175 angebracht, mit dem eine Stange IOO gelenkig verbunden ist. An dieser Stange sitzen Rollen 95, 99, die mit Nockenscheiben 92, 96 zusammenarbeiten. Die Nocken 93, 94 der Scheibe 92, die je etwa einen Viertelkreis ausmachen, sind gegen die Nocken 97, 98 der Scheibe 96 um go0 versetzt. Die Stange IOO ist mittels eines Schlitzes 2I8 an der Welle 87 geführt. Die Lagerung dieser Welle ist der Übersichtlichkeit halber wieder weggelassen. Bei einer Vollumidrehung (der Welle 87 werden die Teile i68 zweimal gegen die genannten Scheibenblocks geführt und wieder zurückgezogen.
  • Der Registrierstreifen 23 wird von einer Vo¢ratsrolle 70 durch einen Schlitz 214 zwischen den Teilen 207 und 212 hindurchgeführt und mittels einer von einer Uhr U1 gleichförmig gedrehten Walze 73 transporüert. Diese Walze greift mittels Stachel 72 in entsprechende Löcher 7I des Streifens.
  • Der Streifen ist in Fig. 2 wesentlich breiter dargestellt als seiner tatsächlichen Gestalt (vgl. Fig. I) entspricht, weil der Deutlichkeit halber die einzelnen Getriebeteile der Stanzvorrichtung in der Zeichnung viel weiter auseinandergezogen werden müssen als bei der praktischen Ausführungsform.
  • Die Teile 207, 212 haben Bohrungen 208, 213, in denen Stanzstifte I84 geführt sind. Die Stanzstifte sind über einen Teil ihrer Länge bei I85 abgeflacht.
  • Die abgeflachten Teile können sich in Schlitzen I86 einer Kammplatte 187 bewegen. Im Bereich der dem Beschauer zugekehrten Enden der Stanzstifte 184 laufen Schieber I8I, die in Nuten I82 eines Druckbalkens 183 geführt sind. Die Schieber I8I bilden die Verlängerung von Stangen I80, die in geschlitzten Köpfen I79 endigen. In die Schlitze dieser Köpfe ragen die kreisförmigen Teile 178 der Arme 177. Die Köpfe sind in Schlitzen I90 einer Traverse I89 geführt. Diese Traverse bildet zusammen mit einer weiteren Traverse 2Ig und den Schenkeln 188 einen Rahmen, der mit Nahen 191 drehbar auf einer Welle I92 gelagert ist. An diesem Rahmen sind auch die Kammplatte I87 und der Druckbalken I83 befestigt. Ferner sind an diesem Rahmen mittels einer Welle 193 die einen Enden von Kniegelenkhebeln 194, I96 gelagert.
  • Die anderen Enden dieser Kniehebel sind mit einer Welle I97 an Armen 206 gelagert, die fest mit dem Teil 207 verbunden sind. Eine feste Verbindung mit diesem Teil hat auch der Teil 212. Der eine Kniegelenkhebel I96 hat eine rückwärtige Verlängerung I99, die über eine Stange 103 mit einem Kurbelzapfen 102 eines Rades 101 in Verbindung steht. Die Stange 103 ist der Deutlichkeit halber unterbrochen dargestellt. Die Länge der Stanzstifte 184 und die Breite der Schieber 181 sind so abgeglichen, daß bei der durch die Kniegelenkhebel I94, I96 hervorgerufenen Stanzbewegung des Druckbalkens I83 nur jene Stanzstifte durch das Papier 23 gedrückt werden, zwischen deren Enden und dem Druckbalken 183 sich Schieber 181 befinden. Sind dagegen die Schieber 181 aus dem Bereich der Stanzstiftenden entfernt, dann kann der Druckbalken I83 die Stanzstifte nicht erreichen, und es wird infolgedessen an der entsprechenden Stelle nicht gestanzt. In dem Teil 207 sind auch dünnere Stanzstifte 215 ohne Schieber geführt, die zum Stanzen der Löcher 28 dienen. Die Welle I95 bildet die Kniegelenkzapfen für die Gahelsysteme 194, 196. Die die Stanzstifte I84 führenden Teile 207, 2I2 sind gegenüber dem Druckbalken I83 heb-und senkbar. Sie sind zu diesem Zweck mittels der Arme 206 an der im Gehäuse des Geräts gelagerten Welle 198 angelenkt und über Gelenke 205 und Stangen 204 mit dem einen Arm 203 eines Winkelhebels 20I verbunden, der auf der Welle I92 schwenkbar gelagert ist. Sein anderer Arm 202 ist gelenkig mit einer Stange 200 verbunden, die mit Rollen go, 91 eine unrunde Scheibe 88 mit einem Nocken 89 angreift. Die Scheibe 88 sitzt fest auf der Welle 87. Bei einem vollen Umlauf der Welle 87 führen die Teile 207, 2I2 einmal eine hin und her gehende Bewegung aus.
  • Ein Motor 84 treibt über ein Zahnrad 85 ein mit einer Kurbel 83 versehenes Zahnrad 86 an. In den Weg der Kurbel ragt der eine Kontakt eines in die Schließstellung strebenden Schalters 8I, zu dem ein Schalter 80 parallel liegt, der in die Offenstellung strebt. Der Schalter 80 wird, wie bei den bekannten Maximumzählern, periodisch durch einen Nocken 79 einer von der Uhr U2 angetriebenen Scheibe 78 vorübergehend geschlossen. Die beiden Schalter liegen an einer Stromquelle 82. Die Punkte c, d der Anschlußleitung sind mit den gleichbezeichneten Anlagen des Motors 84 verbunden.
  • Das Zahnrad 86, das fest auf der Welle 87 sitzt, treibt über das schon genannte Zahnrad IOI ein Zahnrad 104 mit einem Triebstock 105 an. Dieser Triebstock arbeitet mit einem Malteserkreuz 106 zusammen, derart, daß die Teile 104 bis Io6 ein bekanntes Malteserkreuzgetriebe bilden. Das Malteserkreuz ist mittels der Welle Io7 mit einem Zahnrad Io8 verbunden, das ein auf der Welle 110 sitzendes Zahnrad IO9 antreibt. Damit sind alle Einzelheiten des Getriebes erläutert.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Angenommen die Schalträder I36 bis I38 und die mit ihnen zusammenhängenden Nockenscheibenblocks befinden sich in der Ausgangsstellung zu Beginn einer Registrierperiode. Bei Stromentnahme gibt der Zähler Z mittels des Kontaktgebers 74 Impulse an das Relais 76. Dabei führt jeweils der Winkelhebel III eine hin und her gehende Bewegung aus, und das Rad I36 wird von der Klinke I38 jeweils um einen Schritt fortgeschaltet. Die Klinken 134 und I35 kommen, wie eingangs erwähnt, mit den Rädern I37, 138 dabei nicht in Eingriff. Die Teile I68 sind von den Nockenscheibenblocks abgehoben, so daß sich diese also frei drehen können. Nach zehn Schaltschritten gelangt die Klinke I33 in den tieferen Einschnitt I39 des Rades I36. Infolgedessen kommt die Klinke I34 mit dem Rad I37 in Eingriff und schaltet dieses um einen Schritt fort.
  • Das gleiche Spiel wiederholt sich jeweils nach zehn Schaltschritten. Sind hundert Schaltschritte erreicht, dann gelangt sowohl die Klinke I33 wie die Klinke I34 je in den zugehörigen tieferen Einschnitt I39, 140, mit der Folge, daß auch die Klinke 135 mit dem Rad 138 in.Eingriff kommt und es um einen Schritt fortschaltet usw. D-ie Uhr Ut schiebt währenddessen kontinuierlich mittels der Stachelwalze 73 den Streifen 23 fort.
  • Am Ende der Registrierperiode schließt der Nocken 79 vorübergehend den Schalter 80. Dadurch wird der Motor 84 eingeschaltet und stellt sich nach Abgleiten der Kurbel 83 von dem einen Kontakt des Schalters 8I über diesen eine Selbsthalterung her, und zwar für einen vollen Umlauf der Welle 87. Am Ende des Umlaufs öffnet die Kurbel 83 wieder den Schalter 8I. Da inzwischen der Schalter 80 von dem Nocken 79 freigegeben wurde, ist der Motor 84 wieder abgeschaltet. Die Kurbel 83 ist der Anschaulichkeit halber um 960 versetzt dargestellt, um zu zeigen, daß sie den Schalter 8I öffnen kann. Sie ist gegenüber den Nocken 89, 93, 94 usw. um go0 versetzt zu denken, so daß sie also bei den gezeichneten Nockenstellungen schon von dem Kontakt des Schalters 8I abgeglitten wäre.
  • Bei der ersten VierteUrehung der Welle 87 trifft der Nocken 89 auf die Rolle go und bewegt dadurch den Teil 200 im Sinne des eingezeichneten Pfeils in die dargestellte Lage. Dadurch werden über den Winkelhebel 20I, die Stange 204 die Teile 207 und 2I2 samt den Stanzstiften I84 um den Abstand benachbarter Löcher 28 gesenkt. Kurz darauf gleitet die Rolle 95 von dem Nocken 94 ab.
  • Dadurch wird die Stange IOO im Pfeilsinne in die gezeichnete Stellung gebracht. Die Gabel 172, I73 wird dabei im Pfeilsinne geschwenkt, und dadurch werden die Teile 168 an die Nockenwalzenblocks I53 usw., 174 usw. mit ihren Tastfingern I69, I70 herangebracht und-je nach der Stellung der Nocken die Arme 177 gehoben oder verharren in ihrer Tiefstellung. Entsprechend werden über die Stangen 180 auch die Schieber 181 gehoben oder bleiben in ihrer Lage. Die gehobenen Schieber schieben sich zwischen die Enden der Stanzstifte I84 und den Druckbalken 183. Nunmehr wird durch das Zahnrad IOI über die Kurbel 102 und die Stange 103 das Kniehebelgebild'e I94, I96 in die Strecklage gebracht. Dadurch wird der Balken I83 gegen die Stifte I84 vorgeschoben und der Streifen 23 entsprechend gelocht. Die Kammplatte I87 geht bei dieser Bewegung mit. Der Rahmen I88 usw. führt um die Achse 192 eine Schwenkbewegung aus. Die Schieber 181 sind etwas verschieden in ihrer Breite, oder die Stifte 184 sind etwas verschieden in ihrer Länge. Dadurch werden die Löcher in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander gestanzt, so daß sich die zum Stanzen erforderliche Kraft auf eine bestimmte Wegstrecke des Druckbalkens 183 verteilt. Dadurch wird der Motor 84 erheblich entlastet. Bei der zweiten Vierteldrehung der Welle 87 wird durch den Nocken 83 die Rolle 95 mit der Stange IOO angehoben. Die Gabel 172, I73 wird entgegen dem Pfeilsinne geschwenkt. Die Teile 168 werden mit ihren Tastfingern I69, I70 aus dem Bereich der Rollenblocks entfernt. Inzwischen hat der Triebstock 105 einen Schlitz des Malteserkreuzes 106 erreicht und dieses um go0 gedreht. Dadurch wurden über das Zahnrad 108 das Zahnrad IO9 und die Welle IIO einmal umgedreht, weil das Übersetzungsverhältnis zwischen den Rädern Io8, IO9 I : 4 ist. Durch die Vollumdrehung der Welle 110 werden, wie eingangs geschildert, sämtliche Rollenblocks in die Ausgangsstellung zurückgebracht. Bei der dritten Vierteldrehung hat die Rolle go den Nocken 89 verlassen. Dafür ist der Nocken 89 auf die Rolle 91 getroffen, so daß die Stange 200 entgegen dem Pfeilsinne bewegt wird. Dadurch werden über die Teile 201, 204 die Teile 207, 211 um den Abstand zweier Punkte 28 angehoben.
  • Inzwischen ist die Rolle 95 von dem Nocken 93 abgeglitten. Die Stange IOO hat sich wieder im Pfeilsinne gesenkt; dadurch wurden wieder die Teile I68 mit ihren Tastüngern 169, I70 an die Rollenblocks herangeführt, und jetzt wird zur Kontrolle die Stellung der Rollenblocks abgetastet.
  • Dabei verstellen sich wieder entsprechend die Arme 177 und die Schieber 181. Das Kniehebelgebilde 194, I96, das bei der Weiterdrehung der Kurbel 102 zunächst nach oben durchgeknickt wurde und schon vor dem Anheben der Teile 207, 212 den Druckbalken 183 zurückgeschoben. und mittels der Kammleiste I87 die Stanzstifte I84 von dem Streifen 23 entfernt hat, wird nun nach abwärts wieder in die Strecklage gebracht. Dadurch wird zur Kontrolle die Ausgangsstellung der Rollenblocks auf dem Streifen 23 abgelocht. Sollte wegen irgendeines Fehlers die Ausgangsstellung nicht erreicht worden sein, so ist dies an der Lochung kenntlich und kann bei der Auswertung des Lochstreifens berücksichtigt werden. Bei jeder Lochung wird auch mittels der Stanzstifte 215 rechts und links des Streifens je ein Loch 28 gestanzt. Diese Löcher dienen bei der späteren Auswertung für den genauen Vorschub des Streifens 23.
  • Bei der vierten Vierteldrehung wird die Rolle 95 durch den Nocken 94 angehoben. Dadurch werden wieder die Teile I68 aus dem Bereich der Scheibenblocks entfernt, und schließlich schaltet sich der Motor 84, wie erwähnt, durch Öffnen des Schalters 8I ab. Zuvor hat noch die Kurbel 102 das Kniehebelgelenk I94, 196 nach unten durchgeknickt und dadurch die Stanzstifte I84, 2I5 von dem Streifen 23 entfernt.
  • In der nun folgenden neuen Registrierperiode wiederholen sich die eben geschilderten Vorgänge, d. h. der Zähler Z schaltet schrittweise die Rollenblocks wieder weiter.
  • Da mit solchen Stanzvorrichtungen in der Regel der Arbeitsdurchgang für gröBereVerteilerstationen abgelocht wird, entspricht jedes einzelne Loch einem erheblichen Geldbetrag. Es ist deshalb notwendig, daß eine solche Vorrichtung sehr zuverlässig arbeitet. Eine KontroIle für das richtige Arbeiten dieser Vorrichtung besteht, wie erwähnt, darin, daß auch jeweils die Ausgangsstellung der Rollenblocks abgelocht wird. Eine zweite Sicherheit wird dadurch erhalten, daß mit Ausnahme der Federn für die Klinken Federn vermieden sind, so daß alle Teile zwangläufig geführt werden. Es werden also z. B. die Tastfinger I70 nicht durch Federn gegen einen einzigen Nockenscheibenblock kraftschlüssig gedrückt, sondern es werden zwei Tastfingerreihen I69, I70 verwendet, die mit Nockenscheibenblocks positiven und negativen Profils zusammenarbeiten. Ebenso sind die Nockensteuerungen 92 bis 99 und 88 bis 91 vollkommen zwangläufig. Die Welle IIO ist während der Registrierperiode durch das Malteserkreuzgetriebe 104 bis Io6 in einer ganz bestimmten Lage gesperrt. Um keine Komplikationen für den Vorschub des Streifens 23 in Kauf nehmen zu müssen, wird der Streifen kontinuierlich durch ein Uhrwerk transportiert und dafür zwecks getrennter Ablochung der End- und der Ausgangsstellung der Rollenblocks die Stanzvorrichtung gehoben und gesenkt.
  • Außer durch diese große Sicherheit zeichnet sich das Getriebe noch dadurch aus, daß die Rollenblocks und die Abtastteile aus lauter flachen, vorzugsweise gestanzten Teilen schichtartig aufgebaut sind. Man kann sie deswegen in einem verhältnismäßi(g kleinen Raum aufeinanderpacken. Um das Stanzen der Nockenscheiben I54 usw. zu erleichtern, kann man sie aus dünneren Blechen stapeln, so daß also beispielsweise jede Nockenscheibe aus vier gleichen Schnitten besteht. Damit man mit einem kleinen Antriebsmotor auskommen kann und stärkere Beanspruchungen der einzelnen Getriebeteile vermieden werden, daß man also überhaupt das ganze Gerät klein bauen kann, werden, wie erwähnt, in der Stanzvorrichtung die einzelnen Löcher nacheinander gestanzt. Um eine freie Bewegung der Nockenscheibenblocks zu sichern, werden diese Blocks immer nur vorübergehend abgetastet. In der übrigen Zeit sind die Tastfinger aus dem Bereich der Nocken entfernt.
  • Das erläuterte Schema der Stanzvorrichtung zeigt, daß man mit verhältnismäßig einfachen, schichtweise angeordneten Getriebeteilen derartige Stanzungen ausführen kann.
  • Im Ausführungsbeispiel werden die zu markierenden Stellen gestanzt. Man erhält also dadurch gewissermaßen eine Positivmarkierung. Statt dessen könnte man auch die nicht zu markierenden Stellen stanzen und würde dadurch eine Negativmarkierung erhalten. Unter Umständen könnte man beide Stanzarten miteinander kombinieren, wenn es darauf ankommt, nachträglich Fälschungen der Markierungen durch Anbringung zusätzlicher Stanzlöcher zu verhüten.
  • Statt dessen kann man auch gleichzeitig zwei oder mehrere Streifen lochen, die dabei in zwei oder mehreren Lagen durch die Stanze geführt werden, und es können dann der Verbraucher und sein Kontrahent je einen Streifen erhalten.
  • Es empfiehlt sich, der Markiervorrichtung eine von dem zu überwachenden Netz unabhängige Energiequelle zu geben, damit nicht beim vorübergehenden Ausfall der Netzspannung die Registrierung unterbleibt. Unter Umständen genügt es beim Vorhandensein der Netzspannung, die Registrierung aus dem Netz zu speisen und nur so viel Energie zu speichern, daß beim Ausfall der Netzspannung der letzte Periodenwert noch gestanzt wird und ein zeitgerechter Vorschub der Registrierbahn gewährleistet ist.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Erzielung einer nach Dezimalstellen geordneten Schwarzweißmarkierung, insbesondere der Angaben von Meß-und Zählwerken, bei der den einzelnen Dezimalstellen zugeordnete Zählwerksorgane eines nach dem Dezimalsystem arbeitenden Zählwerks mit Steuerscheiben für eine Markiervorrichtung versehen sind, die die einstellige Dezimalstelle in eine vier- oder fünfstellige Schwarzweißmarkierung, insbesondere in eine vierstellige Dualsystemzahl umformen, nach Patent 8583I4, gekennzeichnet durch einen doppelten Satz von Steuerscheiben, von denen der eine relativ zum anderen ein Negativ ist, und durch die Markiervorrichtung betätigendeTaster (I68) mit je zwei Tastfingern (I69, I70), die je mit einer positiven und negativen Steuerscheibe (155, I54) zusammenarbeiten.
  2. 2. Vorrichtung für periodisch markierende Geräte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Steligetriebe (I72 . . . I75) für die Taster, das diese jeweils nur zum Ende einer Meßperiode an die Steuerscheiben heranführt, innerhalb der Periode aber außerhalb des Bereiches dieser Scheiben hält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster (I68) je mit einer Steuereinrichtung (177, I78) einer zwischen einem Markierteil und seinem Betätigungsorgan eingeschalteten ausrückbaren Kupplung verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Markierteil und seiner Betätigungsvorrichtung ein Leergang eingeschaltet ist, der durch einen von dem Taster (I68) gesteuerten Schieber (I8I) beeinflußt werden kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruchs bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Markierteil samt seiner Führung längs der Registrierbahn verstellbar ist und daß dieser durch ein am Ende der Registrierperiode betätigtes Getriebe nach dem Markieren der Endstellung in dieser Richtung zwecks Markierung der Nullstellung des inzwischen in diese Stellung geschalteten Zählwerks vorübergehend verschoben wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierteile aus Stanzstiften (IS4) bestehen, auf deren rückwärtiges Ende unter Zwischenschaltung der von den Tastern gesteuerten Schieber (I8I) ein als Betätigungsvorrichtung arbeitender Druckbalken 183 einwirkt, und daß an dem Druckbalken unter Belassung eines Zwischenraums eine Kammleiste (I87) angebracht ist, zwischen deren Zinken verjüngte Mittelzonen (I85) der Stanzstifte (I84) greifen, wobei die Stanzstifte so angeordnet sind, daß sie beim Ausholen des Druckbalkens durch die Kammleiste (I87) von der Registrierbahn (23) entfernt werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (I8I), Stanzstifte (I84) und der Druckbalken (I83) derart gestaltet oder angeordnet sind, daß beim Arbeitshub des Druckbalkens die Stanzstifte nacheinander die Registrierbahn lochen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Kniehebeigetriebe (194, I96) für den Antrieb des Druckbalkens (183), das zwecks Markierung der End- und der Nullstellung am Ende der Registrierperiode einen Hinundhergang ausführt und dadurch zweimal in die Strecklage gelangt, in der der Druckbalken (I83) die Lochung herbeiführt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum In- und Außereingriffbringen der Taster und Steuerscheiben und zum Verschieben der Markiervorrichtung längs der Registrierbahn zwangläufig arbeitende Getriebe, insbesondere zwangläufig arbeitende Nockengetriebe vorgesehen sind.
  10. IO. Vorrichtung nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Antrieb, insbesondere eine gemeinsame Antriebswelle (87) für die am Ende der Registrierperiode zu betätigenden Teile vorgesehen ist.
  11. II. Vorrichtung nach Anspruch I bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den gemeinsamen Antrieb und einer Rückstellvorrichtung für das Zählwerk ein Malteserkreuzgetriebe (in5, I06) mit einer Übersetzung ins Rasche eingeschaltet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis II, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheiben, Taster, Schieber je einen Stapel von aufeinanderfolgenden Fiachteilen bilden.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachteile, insbesondere die Steuerscheiben, je aus einem Stapel gleichgestanzter Bleche bestehen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261784B (de) * 1960-02-16 1968-02-22 Elek Zitaetswerke Des Kantons Vorrichtung mit Fernausloesung zur Abfrage des Zaehlerstandes von Elektrizitaets-, Telephongespraechs-, Impulszaehlern u. dgl. und UEbertragen desselben auf eine Karte

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