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DE1261784B - Vorrichtung mit Fernausloesung zur Abfrage des Zaehlerstandes von Elektrizitaets-, Telephongespraechs-, Impulszaehlern u. dgl. und UEbertragen desselben auf eine Karte - Google Patents

Vorrichtung mit Fernausloesung zur Abfrage des Zaehlerstandes von Elektrizitaets-, Telephongespraechs-, Impulszaehlern u. dgl. und UEbertragen desselben auf eine Karte

Info

Publication number
DE1261784B
DE1261784B DEE20540A DEE0020540A DE1261784B DE 1261784 B DE1261784 B DE 1261784B DE E20540 A DEE20540 A DE E20540A DE E0020540 A DEE0020540 A DE E0020540A DE 1261784 B DE1261784 B DE 1261784B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
card
counters
pulse
control shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20540A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Elektrotechniker Vi Huber
Dipl-Elektro-Ing Hans Wueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEK ZITAETSWERKE DES KANTONS
Original Assignee
ELEK ZITAETSWERKE DES KANTONS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEK ZITAETSWERKE DES KANTONS filed Critical ELEK ZITAETSWERKE DES KANTONS
Publication of DE1261784B publication Critical patent/DE1261784B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES "Wj^f^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06m
G08b;G08d
Deutsche Kl.: 74b-9
Nummer: 1261784
Aktenzeichen: E 20540IX d/74 b
Anmeldetag: 2. Februar 1961
Auslegetag: 22. Februar 1968
Der Zählerstand von Elektrizitäts-, Telephongesprächs-, Impulszählern u. dgl. wird im allgemeinen periodisch, meistens einmal pro Monat, durch einen Beamten abgelesen und in ein Buch oder eine Liste eingetragen. Es gibt kleine Elektrizitätswerke, bei welchen der Beamte an Hand des abgelesenen Zählerstandes den geschuldeten Betrag mittels Tabellen berechnet und unter Umständen direkt einkassiert. In den meisten Fällen werden jedoch die Bücher oder Listen mit den Ablesungen an die Verwaltung des Werkes weitergeleitet, welche die Auswertung besorgt, die Rechnungen ausstellt und diese an die Verbraucher versendet. Diese Arbeitsweise erfordert viel Zeit und Personal. Außerdem ergibt sich sehr viel Leerlauf arbeit, da der Ablesebeamte häufig verschlossene Haus- und Wohnungstüren trifft und keine Möglichkeit hat, den im Hausgang oder in der Wohnung angebrachten Zähler abzulesen, so daß er den Gang ein oder mehrmals wiederholen muß.
Zur Vermeidung dieser umständlichen Arbeitsweise sind bereits Vorrichtungen mit Fernauslösung zur Abfrage des Zählerstandes von Elektrizitäts-, Telephongesprächs-, Impulszählern u. dgl. und Übertragen desselben auf einen Lochstreifen oder eine Zählkarte bekannt, welche aus einem Impulszählwerk mit Schaltrelais, einer motorgetriebenen Steuerwelle mit Nocken- und Steuerscheiben, durch die die Wertaufzeichnungen mittels einer entsprechend der Wertanzeigeglieder eingestellten Lochstanze erfolgen, und einer Schaltanordnung bestehen, die so getroffen ist, daß auch nach Aufhören des Aufzeichnungsfernsteuerimpulses der eingeleitete Vorgang bis zum Ende abläuft. Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird durch ein Zeitelement (z. B. Uhr oder elektrischer Synchronmotor) oder von Hand in gewissen Zeitabständen mittels eines Kommandoschalters der Fernsteuerimpuls erteilt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer derartigen Vorrichtung Maßnahmen zu treffen, die eine zwischenzeitliche Registrierung des Zählerstandes eines bestimmten Zählers ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stromkreis des die Steuerwelle antreibenden Elektromotors verzweigt ist und im einen seiner Zweige ein an sich bekannter, in der Werkverwaltung angeordneter, allen Zählern des Netzes oder einem Teil derselben gemeinsamer Kommandoschalter und ein Zählrelais, welches in an sich bekannter Weise eine die Ordnungsnummer des Abnahmevorganges auf die Zählkarte übertragendes Zählrad bei Eingang eines Kommandoimpulses um einen Schritt fortschaltet, angeordnet ist, während im
Vorrichtung mit Fernauslösung zur Abfrage
des Zählerstandes von Elektrizitäts-,
Telephongesprächs-, Impulszählern u. dgl.
und Übertragen desselben auf eine Karte
Anmelder:
Elektrizitätswerke des Kantons Zürich,
Zürich (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Eideneier, Patentanwalt,
7000 Stuttgart, Neckarstr. 50
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Elektro-Ing. Hans Wüger, Kilchberg;
Dipl.-Elektrotechniker Victor Huber,
Affoltern (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 16. Februar 1960 (1749)
anderen Zweig des genannten Stromkreises ein Handauslöseschalter vorgesehen ist, mit dem der Stromkreis des die Steuerwelle antreibenden Elektromotors bei Bedarf unter Umgehung des Kommandoschalters und des Zählrelais schließbar ist.
Ein großer Vorteil dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß gleichzeitig mit dem Zählerstand die Ordnungsnummer der Zählerstandsabnahme mit auf die Zählkarte übertragen wird, welche nur dann um eine Einheit weitergeschaltet wird, wenn der turnusgemäße Zählerstandsabfragevorgang mittels des Kommandoschalters eingeleitet wird. Wenn infolge besonderer Umstände, insbesondere z. B. bei einem Wohnungswechsel, eine Zählerstandsabfrage außer dem normalen Turnus mittels des Handauslöseschalters eingeleitet wird, bleibt die Ordnungnummer unverändert. Dies erleichtert die Auswertung der Zählkarten und die Rechnungsstellung.
Gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist auf der vom Elektromotor angetriebenen Steuerwelle nebst der bekannten, das Schließen des Stromkreises des Elektromotors nach Betätigung
809 509/20*
des Kommandoschalters bewirkenden Steuerscheibe und der ebenfalls bekannten, die Übertragung des Zählerstandes auf die Zählkarte bewirkenden Nokkenscheibe eine weitere Nockenscheibe angeordnet, welche einen schwenkbar gelagerten Bügel während des Abfragens des Zählerstandes in an sich bekannter Weise zwecks Blockierung der Dezimalstellenräder des Zählwerkes in in diesen vorgesehene Ausnehmungen einschwenkt.
einem Kontakt 11a verbunden ist. Mit diesem Kontakt 11 β wirkt ein beweglicher Kontakt 11 & zusammen, welcher einen Nocken besitzt, der am Umfang der Steuerscheibe 11 federnd anliegt. Die Steuerscheibe 11 besitzt an einer Stelle ihres Umfangs eine Lücke 11 c, in welche der Nocken des Kontakts 11 & einfallen kann. Wenn der Nocken des Kontakts 11 b in diese Lücke lic eingefallen ist, ist der Kontakt 11b vom Kontakt lla abgehoben, d. h., der Strom-
Es wird dadurch erreicht, daß die Dezimalziffern io kreis ist hier unterbrochen. Der Kontakt 11 & ist mit der Dezimalstellenräder des Zählwerkes genau auf- einem Verzweigungspunkt 17 verbunden, an welchen einander ausgerichtet werden und sich während der die andere Klemme des Synchronmotors 8 angekurzen Dauer des Übertragungsvorganges nicht be- schlossen ist. An eine weitere Klemme 18 ist ein wegen können. Dies ist möglich, weil das Schalt- Leiterin/ angeschlossen, über welchen der Vorrichrelais des Impulszählwerkes erst bei seinem Abfallen 15 tung Kommandos in Form von Stromimpulsen zum fortschaltet und somit einen Impuls speichern kann. Abfragen des Zählerstandes erteilt werden und wel-Damit wird eine einwandfreie Übertragung des Zäh- eher zu diesem Zweck mittels eines beispielsweise in lerstandes auf die Zählkarte erreicht. der Werkverwaltung angeordneten Kommandoschal-
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des ters KS kurzzeitig mit dem Phasenleiter Ph verbunden Erfindungsgegenstandes eine Vorrichtung mit Fern- zo werden kann. Dieser kurze Auslöseimpuls kann z. B. auslösung zur Abfrage des Zählerstandes und Über- durch eine Netzkommandoanlage gegeben werden, tragen desselben auf eine Zählkarte für einen elek- Von der Klemme 18 führt ein Leiter über ein weitrischen Stromzähler für Hochtarif- und Niedertarif- teres Zählrelais 19, welches über ein nicht dargestrom dargestellt. Es zeigt stelltes Schaltwerk ein Zählrad 20 antreibt, zu einem
Fig. 1 das Stromkreisbild dieser Vorrichtung unter 25 Verzweigungspunkt 21, an welchen das mit der Weglassung der mechanisch den Abnahme- und Klemme 13 und damit dem Nulleiter 0 verbundene
Halterelais 16 angeschlossen ist und welcher durch einen Leiter mit dem Verzweigungspunkt 17 verbunden ist. Der Abzweigpunkt 15 ist mit dem Verzweigungspunkt 17 durch einen Leiter verbunden, welcher durch einen Handauslöseschalter 22 unterbrochen ist.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, sind die beiden als Dezimalzählwerke ausgebildeten Zählwerke 6 und 7, sitzt zwei Zählrelais 1 und 2 (Fig. 1) welche einer- 35 von welchen in Fig. 2 nur das Zählwerk 6 sichtbar seits an eine Klemme 3 bzw. an eine Klemme 4 und . ist, koaxial angeordnet, sind aber in der erwähnten andererseits an ein und dieselbe Klemme 5 (vgl. auch Weise unabhängig voneinander angetrieben. Ihre F i g. 2) angeschlossen sind. Diese beiden Zählrelais 1 Dezimalstellenräder weisen Übertragungsorgane, die und 2 treiben je über ein nicht dargestelltes Schalt- im dargestellten Fall durch Stanzstifte gebildet sind, werk je ein Zählwerk 6 bzw. 7 an. Die Zählrelais 1 40 auf, welche in bekannter Weise in verschlüsselter und 2 erhalten über die Klemme 3 bzw. 4 Strom- Form die Zahlen 0 bis 9 darstellen. Unterhalb dieser impulse vom eigentlichen, nicht dargestellten Zähler. Zählwerke 6 und 7 ist am Chassis der Vorrichtung Bei jedem Stromimpuls ziehen die Zählrelais 1 und 2 eine Leiste 23 fest angeordnet, welche Stanzstifte an, und wenn der Stromimpuls abgeklungen ist, fallen trägt, die in der gleichen Weise verschlüsselt die sie ab, wobei sie dann das ihnen zugeordnete Zähl- 45 Abonnentennummer und gegebenenfalls weitere, den
Übertragungsvorgang bewirkenden Teile,
F i g. 2 eine schaubildliche Darstellung dieser Vorrichtung bei abgenommenem Gehäusedeckel und teilweise weggeschnittener Stanzplatte und Zählkarte.
Die dargestellte Vorrichtung mit Fernauslösung zur Abfrage des Zählerstandes und Übertragen desselben auf eine Zählkarte für einen elektrischen Stromzähler für Hochtarif- und Niedertarifstrom be-
werk 6 bzw. 7 um eine Einheit weiterschalten. Die Zählwerke 6 und 7 werden also in bekannter Weise nicht beim Anziehen der Zählrelais 1 und 2, sondern bei deren Abfallen angetrieben. Das Zählrelais 1 und
Abonnenten betreffende Angaben darstellen. Das Zählrad 20 trägt in Klarschrift die Zahlen 1 bis 12, entsprechend den monatlichen Zählerstandsabnahmen. An einer Lagerleiste 24 ist auf einer Achse eine
das ihm zugeordnete Zählwerk 6 sind beispielsweise 50 Platte 25 schwenkbar gelagert, in welche eine Stanz-
zum Zählen von Hochtarifstrom und das Zählwerk 7 matrize 26 für die Stanzstifte der beiden Zählwerke 6
und das dieses antreibende Zählrelais 2 zum Zählen und 7 und eine Stanzmatrize 27 für die Stanzstifte
von Niedertarifstrom bestimmt. der Leiste 23 eingesetzt sind. Die Platte 25 besitzt an
Die dargestellte Vorrichtung besitzt ferner einen ihrem von der Achse abgewandten Teil einen Nocken
Synchronmotor^, welcher über ein Untersetzungs- 55 25a, welcher auf der Nockenscheibe 12 gleitet und
getriebe 9 (Fig. 2) eine Steuerwelle 10 (Fig. 1) an- welcher durch eine Feder 28, deren Vorspannung treibt, auf welcher eine Steuerscheibe 11, eine Nokkenscheibe 12 (F i g. 2) und eine weitere, in der
Zeichnung nicht dargestellte Nockenscheibe sitzen.
mittels einer Schraube 28' reguliert werden kann, an diese Nockenscheibe 12 angedrückt ist. Die Nockenscheibe^ besitzt eine Spiralauflauffläche 12 a, an
Zum Anschluß des Synchronmotors 8 an ein Strom- 60 deren Ende eine, radiale Abfallfläche 126 anschließt, netz mit dem Nulleiter 0 und dem Phasenleiter Ph Die Vorrichtung besitzt ferner einen schwenkbar gedienen zwei Klemmen 13 und 14. Die Klemme 13, lagerten Bügel 29 zum Fixieren der Dezimalstellenan welche der Nulleiter 0 angeschlossen ist, ist direkt
mit der einen Klemme des Synchronmotors 8 ver-
räder der Zählwerke 6 und 7, welcher durch die bereits erwähnte, in der Zeichnung nicht dargestellte,
bunden. Von der Klemme 14, an welche der Phasen- 65 auf der Steuerwelle 10 sitzende Nockenscheibe geleiter Ph angeschlossen ist, führt ein Leiter über einen steuert wird und welcher vor dem durch die Nocken-Abzweigpunkt 15 zum einen Kontakt 16a eines scheibe 12 ausgelösten Stanzvorgang in zwischen den
Halterelais 16, dessen anderer
eines Kontakt 166 mit
Ziffernstellen der Dezimalstellenräder der Zähl-
werke 6 und 7 vorgesehene Schlitze 6 a einfallen kann und so diese Dezimalstellenräder während des Stanzvorganges feststellt. Am Chassis der Vorrichtung sind oberhalb der Zählwerke 6 und 7 zwei Stanzstifte 30 vorgesehen, welche in eine Zählkarte 31, die in F i g. 2 zum Teil weggeschnitten gezeichnet ist, zwei Markierlöcher stanzt, die es erlauben, Lageunregelmäßigkeiten der Zählkarte zu korrigieren.
Im Ruhezustand der Vorrichtung ist das Halterelais 16 (F i g. 1) spannungslos und deshalb abgefallen, so daß der Stromkreis des Synchronmotors 8 zwischen den Kontakten 16 a und 16 b unterbrochen ist. Die Steuerscheibe 11 befindet sich in einer solchen Stellung, daß der Nocken des Kontakts 11 b in ihre Lücke 11 c eingreift; der Stromkreis ist somit auch zwischen den Kontakten 11 α und 11 b unterbrochen. Die Nockenscheibe 12 (F i g. 2) befindet sich in einer solchen Stellung, daß der Nocken 25 a nahe ihrem höchsten Punkt, d. h. kurz vor der Abfallfläche 12 b, auf ihrer Auflauffläche 12 a aufliegt. Der Bügel 29 ist von den Zählwerken 6 und 7 weggeschwenkt und behindert die Drehung der Dezimalstellenräder nicht. Der Synchronmotor 8 und damit auch die Steuerwelle 10 drehen sich nicht. Dagegen funktionieren die Zählwerke6 und 7 (Fig. 1) nach Maßgabe des jeweiligen Stromverbrauchs entsprechend den Stromimpulsen, welche die Zählrelais 1 und 2 vom eigentlichen Zähler erhalten. Die Platte25 (Fig. 2) befindet sich, entsprechend der erwähnten Stellung der Nockenscheibe 12, in von den Zählwerken 6 und 7 sowie der Leiste 23 weggeschwenkter Stellung; sie behindert somit die Drehung der Dezimalstellenräder der Zählwerke 6 und 7 nicht. Die Zählkarte 31 wird zwischen die Platte 25 und an dieser angeordnete, in F i g. 2 nicht dargestellte Ausziehbügel geschoben. Soll nun der Zählerstand am Ende einer Abrechnungsperiode abgenommen werden, wird der Kommandoschalter KS (F i g. 1) kurzzeitig geschlossen. Dies bewirkt, daß der Leiter Kl für kurze Zeit mit dem Phasenleiter Ph verbunden wird, und dies hat zur Folge, daß das Zählrelais 19 anzieht und beim nachfolgenden Abfallen das Zählrad 20 um eine Einheit weiterschaltet. Gleichzeitig wird der Stromkreis des Synchronmotors 8 über den Verzweigungspunkt 21 und den Verzweigungspunkt 17 geschlos- sen. Der Synchronmotor 8 beginnt sich zu drehen und über das Untersetzungsgetriebe 9 (Fig. 2) die Steuerwelle 10 (F i g. 1) anzutreiben. Ferner erhält das Halterelais 16 Spannung und zieht an. Bei der Drehung der Steuerwelle 10 wird der Nocken des Kontakts 11 & sofort aus der Lücke lic der Steuerscheibe 11 herausgedrückt, was bewirkt, daß der Kontakt 11 b mit dem Kontakt Ua in Berührung gebracht wird. Wenn nun der Komandoschalter KS wieder geöffnet wird, bleibt der Stromkreis des Synchronmotors 8 und das Halterelais 16 weiter über die Klemme 14 des Phasenleiters Ph, die Kontakte 16a und 16b des Halterelais 16, die Kontaktella und Ub, den Verzweigungspunkt 17 und den Verzweigungspunkt 21 geschlossen. Die Steuerwelle 10 wird somit ununterbrochen weiter angetrieben. Bereits nach einer geringen Drehung der Steuerwelle 10 bewirkt die auf dieser sitzende, in der Zeichnung nicht dargestellte Nockenscheibe das Einschwenken des Bügels 29 (Fig. 2) in die Schlitze 6a der Dezimal-Stellenräder der Zählwerke 6 und 7, wodurch diese Dezimalstellenräder genau ausgerichtet und fixiert werden. Nach einer geringen Weiterdrehung der Steuerwelle 10 gelangt die radiale Abfallfläche 126 der Nockenscheibe 12 zum Nocken 25 a der Platte 25, worauf die Platte 25 unter der Wirkung der Feder
28 schlagartig gegen die Zählwerke 6 und 7, die Leiste 23 mit ihren Stanzstiften und das Zählrad 20 geklappt wird. Dabei stanzen die Stanzstifte 30 die Markierlöcher, die Stanzstifte der Dezimalstellenräder der Zählwerke 6 und 7 den jeweiligen Zählerstand und die Stanzstifte der Leiste 23 die Abonnentennummer sowie weitere Angaben in verschlüsselter Form in die Zählkarte 31, während gleichzeitig durch das Zählrad 20 die Ordnungsnummer der Abnahmeperiode auf diese Zählkarte 31 aufgedruckt wird. Da die Steuerwelle 10 sich weiterdreht, wird die Platte 25 sofort nach ihrem Anschlag durch die Nockenscheibe 12 allmählich wieder von den Zählwerken 6 und 7 und der Leiste 23 weggeschwenkt, wobei die Zählkarte 31 von den Stanzstiften abgezogen wird. Ebenso wird der Bügel 29 wieder außer Eingriff mit den Dezimalstellenrädern der Zählwerke 6 und 7 gebracht. Hat die Steuerwelle 10 eine Umdrehung vollendet, so ist die Lücke lic (Fig. 1) der Steuerscheibe 11 wieder vor den Nocken des Kontakts 11 b gelangt, und dieser fällt wieder in diese Lücke 11 c ein, was bewirkt, daß der Stromkreis des Synchronmotors 8 wie auch des Halterelais 16 zwischen den Kontakten lla und 11 & unterbrochen wird. Da auch der Kommandoschalter KS schon vorher wieder geöffnet wurde, wird der Synchronmotor 8 und damit auch die Steuerwelle 10 stillgesetzt. Die Ausgangsstellung ist damit wieder erreicht. Die Zählkarte 31 kann nun der Vorrichtung entnommen und durch eine neue Zählkarte 31 ersetzt werden.
Während des Abnahmevorganges können die eigentlichen Zähler, welche den Zählrelais 1 und 2 die Zählimpulse übermitteln, entsprechend dem jeweiligen Stromverbrauch ungestört weiterlaufen, obwohl die Dezimalstellenräder der Zählwerke 6 und 7 blockiert sind. Da nämlich diese Zählwerke 6 und 7 erst beim Abfallen der Zählrelais 1 und 2 weitergeschaltet werden, können die Zählrelais 1 und 2 jeweils einen Zählimpuls speichern, der sich dann erst auf die Zählwerke 6 und 7 auswirkt, wenn der Bügel
29 (F i g. 2) die Dezimalstellenräder derselben wieder freigegeben hat und die Platte 25 wieder von den Zählwerken 6 und 7 weggeschwenkt ist.
Soll aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise bei einem Wohnungswechsel des Abonnenten, bei Störungen im Stromnetz oder in der Hausinstallation, eine Zwischenablesung des Zählerstandes vorgenommen werden, wird der an der Vorrichtung vorgesehene Handauslöseschalter 22, welcher sich im normalen Betrieb in offener Stellung befindet, geschlossen. Der Synchronmotor 8 erhält dadurch vom Phasenleiter Ph (F i g. 1) über die Klemme 14, den Abzweigungspunkt 15, den Handauslöseschalter 22 und den Verzweigungspunkt 17 Strom, und es wickelt sich dann der gleiche Vorgang, wie vorstehend beschrieben, ab, mit dem Unterschied, daß das Zählrelais 19 keine Spannung erhält und also nicht anzieht und somit das Zählrad 20 nicht weiterschaltet. Solche Zwischenablesungen des Zählerstandes bewirken somit keine Änderung der Ordnungsnummer der monatlichen Zählerstandsabfragen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung sind zwei Zählwerke 6 und 7 vorgesehen. Für gewisse Zwecke kann aber auch eine Vorrich-
tung mit nur einem Zählwerk genügen, oder es können, je nach Bedarf, mehr als zwei unabhängig voneinander angetriebene Zählwerke vorgesehen sein.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung mit Fernauslösung zur Abfrage des Zählerstandes von Elektrizitäts-, Telephongesprächs-, Impulszählern u. dgl. und Übertragen desselben auf eine Karte, bestehend aus mindestens einem Impulszählwerk mit einem erst bei seinem Abfallen fortschaltenden Zählrelais, einer motorgetriebenen Steuerwelle mit Noclcen- und Steuerscheiben, durch die die Wertaufzeichnungen mittels entsprechend der Wertanzeigeglieder eingestellten Stanzwerks erfolgen, und einer Schaltanordnung, die so getroffen ist, daß auch nach Aufhören des Aufzeichnungsfernsteuerimpulses der eingeleitete Vorgang bis zum Ende abläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des die Steuerwelle (10) antreibenden Elektromotors (8) verzweigt ist und im einen seiner Zweige ein an sich bekannter, in der Werkverwaltung angeordneter, allen Zählern des Netzes oder einem Teil derselben gemeinsamer Kommandoschalter (KS) und ein Zählrelais (19), welches in an sich bekannter Weise eine die Ordnungsnummer des Abnahmevorganges auf die Zählkarte (31) übertragendes Zählrad (20) bei Eingang ernes Kommandoimpulses um einen Schritt fortschaltet, angeordnet ist, während im anderen Zweig des genannten Stromkreises ein Handauslöseschalter (22) vorgesehen ist, mit dem der Stromkreis des die Steuerwelle (10) antreibenden Elektromotors (8) bei Bedarf unter Umgehung des Kommandoschalters (KS) und des Zählrelais (19) schließbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß auf der vom Elektromotor (8) angetriebenen Steuerwelle (10) nebst der bekannten, das Schließen des Stromkreises des Elektromotors (8) nach Betätigung des Kommandoschalters (KS) bewirkenden Steuerscheibe (11) und der ebenfalls bekannten, die Übertragung des Zählerstandes auf die Zählkarte (31) bewirkenden Nockenscheibe (12) eine weitere Nockenscheibe angeordnet ist, welche einen schwenkbar gelagerten Bügel (29) während des Abnehmens des Zählerstandes in an sich bekannter Weise zwecks Blockierung der Dezimalstellenräder des Zählwerkes (6,7) in in diesen vorgesehene Ausnehmungen einschwenkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 265 930, 733 603,
258, 922 917;
österreichische Patentschriften Nr. 126 246,
389 200 354·
USA.-Patentschriften Nr. 1110 643, 2 880 800,
2 922 687.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 509/204 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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