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DE922411C - Einebnungsstange fuer waagerechte Koksoefen - Google Patents

Einebnungsstange fuer waagerechte Koksoefen

Info

Publication number
DE922411C
DE922411C DEO2336A DEO0002336A DE922411C DE 922411 C DE922411 C DE 922411C DE O2336 A DEO2336 A DE O2336A DE O0002336 A DEO0002336 A DE O0002336A DE 922411 C DE922411 C DE 922411C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
metal body
rod
leveling
leveling rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO2336A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Bohnenkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DEO2336A priority Critical patent/DE922411C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE922411C publication Critical patent/DE922411C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Einebnungsstange für waagerechte Koksöfen Beim Einschütten der Kohle in waagerechte Koksöfen durch die Öffnungen in der Ofendecke von einem auf dieser verfahrbaren Füllwagen aus bilden sich Kegel, welche durch eine waagerechte Stange eingeebnet werden; diese Stange wird waagerecht, gewöhnlich durch eine Öffnung in der Ofentür, in die Kammer eingeführt und mehrere Male in der Längsrichtung hin und her bewegt. Gehalten und angetrieben wird die Stange gewöhnlich von einem fahrbaren Gerüst aus, auf dem sich auch die Einrichtung zum Ausdrücken des garen Kokses befindet.
  • Die Eirnebnungsstange muß sich auf eine beträchtliche Länge frei tragen, liegt doch die Längsausdehnung moderner Kammeröfen bei 12 und 13 m. Um eine genügende Sicherung gegen ein Durchbiegen der Stange zu erreichen, hielt man bisher eine bestimmte Höhe der Stange für unvermeidlich. Der von der Einebnungsstange bestrichene Raum wird nicht mit Kohle ausgefüllt und bildet den Gassammelraum; aus Gründen einer störungsfreien Ableitung der Destillationsgase braucht dieser nicht so hoch zu sein, wie es sich aus der Höhe der bisher verwendeten Planierstangen ergibt. Eine Verkleinerung des Gassammelraumes bedeutet aber eine Erhöhung des- in die Kammer einzufüllenden Kohlevolumens, d. h. eine Erhöhung des Durchsatzes der Kokerei.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Einebnungsstange zu schaffen, die eine geringere Höhe hat, aber dennoch eine genügend. geringe Durchbiegung aufweist. Es ist bekannt, die Einebnungsstange als hohlen Blechkörper auszubilden, der am freien Ende verschlossen ist und sich nach diesem Ende hin verjüngt.
  • Gemäß der Erfindung ist der die Einebnungsstange bildende Blechkörper flach, oben und unten eben und an beiden Seiten nach außen gewölbt; der Blechkörper ist durch mindestens einen in der Stangenlängsrichtung durchlaufenden senkrechten Steg verstärkt.
  • Durch die Vereinigung dieser Merkmale ergibt sich eine besonders zweckmäßige Bauform. Durch die flache Gestaltung des Blechkörpers gewinnt man ein günstiges Verhältnis von Breite und Höhe. Die Gesamthöhe des Querschnitts ist bedeutend geringer als bei den bisher allgemein verwendeten Einebnungsstangen; das Gewicht ist kleiner. Der abgeflachten Rohrform in Verbindung mit dem in der Stangenlängsrichtung durchlaufenden senkrechten Steg entspricht ein hohes Trägheitsmoment und daher eine verhältnismäßig geringe Durchbiegung. Die Konstruktion ist über Breite und Höhe geschlossen, die Einebnung der Kohle erfolgt gleichförmig.
  • Die Anordnung senkrechter Stege zur Verstärkung der Planierstange findet sich bereits bei einer Reihe älterer Konstruktionen. Es ist auch eine Einrichtung bekannt, um die Kohlefüllung einer Ofenkammer im unteren Teil mit geringem Schüttgewicht zu lagern; diese Einrichtung verwendet eine in den unteren Teil der Kammer, zweckmäßig von der Ausdrückmaschine aus, in waagerechter Richtung einfahrbare Stange, welche die Kammersohle nahezu überdeckt und aus einem geschlossenen Blechkörper besteht, dessen Querschnitt sich nach oben verjüngt. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Einebnungsstange, welche durch die bereits eingeschüttete, den Füllöchern entsprechend kegelförmig aufgeböschte Kohle hindurchfahren muß, sondern um ein Hindernis, auf das die eingefüllte Kohle zunächst auffallen und gebremst werden soll, um mit geringerer Geschwindigkeit weiter abzusinken. Für die Ausbildung einer derartigen Stange gelten andere Grundsätze.
  • Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung bestehen die nach außen gewölbten, abgerundeten Seitenteile des Blechkörpers aus Rohrhälften, mit denen die oberen und unteren ebenen Blechteile ebenso wie die verstärkenden senkrechten Stege durch Schweißung verbunden sind.
  • Von den senkrechten durchlaufenden Stegen ragt zweckmäßig wenigstens einer nach unten aus dem Blechhohlkörper heraus. Er bildet beim Einfahren der Einebnungsstange nur einen Schlitz in der Kohle in der Mittelebene der Kammer, welcher sich nach dem Herausziehen der Stange wieder schließt. Der nach unten herausragende Steg kann auch zur Führung der Stange in axialer Richtung benutzt werden, z. B. indem er zwischen zwei Rollen hindurchgeht, die sich um senkrechte Achsen drehen.
  • Die aus einem Blechhohlkörper nach der Erfindung gebildete Stange hat ein geringes Gewicht und auch ein geringes Wärmespeicherungsvermögen. Auch stehen die einzelnen Teile,der Stange in gut wärmeleitender Verbindung, wodurch Wärmespannungen entgegengewirkt wird. Um einen Wärmeausgleich durch Konvektion zu fördern, können sich im oberen und unteren Teil des hohlen. Blechkörpers Öffnungen befinden, die einen Gasaustausch zwischen dem Innenraum des Blechkörpers und dem Gassammelraum ermöglichen.
  • Es sind bereits eine Reihe von Planierstangen bekanntgeworden, denen man in den einzelnen Teilen ihrer Länge einen verschiedenen, insbesondere nach der Spitze zu abnehmenden Querschnitt gegeben hat. Dabei wird Material. gespart und das Gesamtgewicht der Stange möglichst niedrig gehalten. Dieses Prinzip kann auch bei der Stange gemäß vorliegender Erfindung Anwendung finden. In diesem Sinne kann die Zahl der senkrechten Stege nach .dem freien Ende zu abnehmen und auch die Höhe dieser Stege. Die Abnahme der Höhe des Blechkörpers und der aus der Stange herausragenden Stege kann dabei stetig oder stufenweise erfolgen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt der Ofenkammer und eines Teiles der Ausdrückmaschine; Abb. 2 ist ein Querschnitt durch die Einebnungsstange entsprechend II-II von Abb. i ; Abb.3 und q. sind entsprechende Schnitte entsprechend III-III und IV-IV von Abb. i.
  • Die durch die Ofentüren io verschlossene Ofenkammer wird durch die in der Ofendecke i i vorgesehenen Füllöffnungen 12 mittels des mit Auslaufschnauzen 13 versehenen Füllwagens 14 mit Kohle gefüllt. Auf der Maschinenseite befindet sich in der Tür iö die Planieröffnung 15, welche zur Einführung der auf der Ausdrückmaschine gelagerten Einebnungsstange dient.
  • In ihrem Antrieb- und Halteteil besteht die Stange aus einem sogenannten Peinerträger, bei dem Flansch und Steg die gleiche Länge haben. Durch Ausschneiden eines Teiles des Steges 18 wird das Trägerprofil an der mit i9 bezeichneten Stelle allmählich flacher und geht alsdann in den in Abb. 2 dargestellten Querschnitt dies einebnenden Teiles der Stange über.
  • Die seitlichen nach außen gewölbten Teile 2o und 21 werden durch in Hälften aufgeschnittene nahtlos gezogene Flußstahlrohre gebildet; durch Schweißung sind mit diesen einerseits die senkrechten Stege 22 und 23, andererseits die obere Blechplatte 24 verbunden. In der Kammermittelebene verläuft ein Steg 25 von größerer Höhe, der nach unten mit einem erheblichen Stück aus dem Blechkörper herausragt, dessen Unterseite durch die ebenfalls angeschweißten Blechplatten 26 gebildet wird.
  • Im mittleren Teil (s. Abb. 3) sind die seitlichen Verstärkungsstege fortgefallen; der mittlere Steg 25 ragt weniger weit nach unten aus dem Blechkörper heraus. Die Bleche 24 und 26 sind geblieben.
  • Nach dem freien Ende zu (Abb. q.) ist die Höhe des Blechkörpers geringer. Die abgerundeten Teile 30 und 31 sind aus Flußstahlrohren geringeren Durchmessers ausgeschnitten. Der Steg 35 ragt noch weniger aus dem Blechkörper heraus als im mittleren Teil, dafür sind die- oberen und unteren Blechplatten 34 und 36 breiter geworden, damit sich die gleiche Gesamtbreite des Stangenquerschnitts ergibt.
  • Der Kopfteil der Stange läuft auf den Rollen 16. Da das Gewicht der Stange nach dem freien Ende zu abnimmt, ist auch das Verhältnis des Gewichtes des in die Ofenkammer hineinragenden Teiles zu dem Gewicht des außerhalb des Ofens verbleibenden Teiles geringer als bei den bisher verwendeten Stangen. Bei fast allen Stellungen der Einebnungsstange ist daher der, von der vordersten Rolle 16 aus gerechnet, nach der Maschine zu verbleibende Teil schwerer als der im Ofen befindliche, so daß durch eine einzige Druckrolle 17 eine Führung der Stange möglich ist.
  • Durch die geringere Durchbiegung der neuen Stange und ihre geringere Höhe am freien Ende ist auch sicher gestellt, daß das freie Ende der Stange sich nicht auf der Koksseite in die Kohle eingraben kann. Infolge der geringen mittleren Höhe der Einebnungsstange verbleibt ein kleinerer Gassammelraum; das Füllvolumen der Kammer ist also höher.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einebnungsstange für waagerechte Koksöfen, die aus einem hohlen Blechkörper besteht, der am freien Ende verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechkörper flach, oben und unten eben, an beiden Seiten nach außen gewölbt und durch mindestens einen in der Stangenlängsrichtung durchlaufenden senkrechten Steg verstärkt ist.
  2. 2. Einebnungsstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abgerundeten, nach außen gewölbten Seitenteile des Blechkörpers aus Rohrhälften bestehen. .
  3. 3. Einebnungsstange nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der senkrechten durchlaufenden Stege nach unten aus dem Blechhohlkörper herausragt.
  4. 4. Einebnungsstange nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich im oberen und unteren Teil des hohlen Blechkörpers Öffnungen befinden.
  5. 5. Einebnungsstange nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der senkrechten Stege, die Höhe der nach unten aus dem Blechkörper herausragenden Stege und gegebenenfalls außerdem die Höhe des Blechkörpers nach dem freien Ende zu abnimmt. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften ISTr. 97 895, 233 361, 582241.
DEO2336A 1952-05-07 1952-05-07 Einebnungsstange fuer waagerechte Koksoefen Expired DE922411C (de)

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DE937043C (de) * 1952-11-07 1955-12-29 Otto & Co Gmbh Dr C Einebnungsstange fuer waagerechte Koksoefen
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