DE922041C - Traenkrohr fuer das Stosstraenkverfahren im Bergbau - Google Patents
Traenkrohr fuer das Stosstraenkverfahren im BergbauInfo
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- DE922041C DE922041C DEM13434A DEM0013434A DE922041C DE 922041 C DE922041 C DE 922041C DE M13434 A DEM13434 A DE M13434A DE M0013434 A DEM0013434 A DE M0013434A DE 922041 C DE922041 C DE 922041C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21F5/18—Impregnating walls, or the like, with liquids for binding dust
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Description
- Tränkrohr für das Stoßtränkverfahren im Bergbau Es ist im Bergbau bekannt, das sogenannte Tränkverfahren zur Anwendung zu bringen, um in Kohlenflözen den Staub vor der Gewinnung niederzuschlagen.
- Für ein derartiges Stoßtränkverfahren sind sogenannte Tränkrohre in Benutzung, welche in Bohrlöcher des Kohlenstoßes eingeführt und gegen die Bohrlochwandung abgedichtet werden, um das Druckwasser dem Kohlenstoß zuzuführen. Derartige Tränkrohre sind bekannt, welche aus zwei ineinander angeordneten Rohren bestehen, durch deren Axialverschiebung eine Dichtung zwischen zwei Bunden gegen die Bohrlochwandung gepreßt wird. Hierbei erfolgt die Axialverschiebung der Rohre durch die Betätigung eines Gewindeknebels, was eine umständliche und zeitraubende Bedienung zur Folge hatte. Es sind zwar auch Tränkrohre bekannt, bei denen die Abdichtung durch das Druckmittel selbst mittels eines von diesem aufgeblähten Gummischlauches erfolgt, jedoch hat sich eine derartige Ausbildung der Abdichtung als zu empfindlich erwiesen, und es tritt hierbei, insbesondere bei zu großen Bohrlöchern, häufig ein Platzen des Gummischlauches ein, welcher allgemein sehr leicht beschädigt wird.
- Es ist zwar auch schon ein Tränkrohr aus zwei ineinander verschiebbaren Rohren bekanntgeworden, - bei dem durch die Axialverschiebung der Rohre unter der Wirkung einer aus einer zylinderartigen Erweiterung des Außenrohres und einem kolbenartigen Ansatz des Innenrohres gebildeten Druckeinrichtung eine Dichtung zwischen zwei Bunden gegen die Bohrlochwandung gepreßt wird. Bei diesem bekannten Tränkrohr war jedoch der Druckzylinder der Druckeinrichtung im Nebenschluß zum Weg des Druckwassers zur Tränkrohrmündung angeordnet, indem das Innenrohr mit kleinen Bohrungen mit dem Zylinderraum in Verbindung stand, während seine Axialbohrung durchgehend angeordnet war. Infolgedessen mußte beim Beginn des Tränkverfahrens das Druckmedium sehr vorsichtig und langsam aufgegeben werden, um zunächst eine Abdichtung durch Verschiebung der Tränkrohre zu erreichen.
- Die Erfindung betrifft ein Tränkrohr aus zwei ineinander angeordneten Rohren, durch deren Axialverschiebung unter der Wirkung einer durch eine Erweiterung des Außenrohres und eines Kolbenansatzes des Innenrohres gebildeten Druckeinrichtung eine Dichtung zwischen zwei Bunden gegen die Bohrlochwandung gepreßt wird, und hat sich zum Ziel gesetzt, die geschilderten Nachteile zu beseitigen. Erfindungsgemäß wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Druckeinrichtung im Hauptschluß im Weg des Druckwassers zur Tränkrohrmündung eingeschaltet ist. Bei dem Tränkrohr nach der Erfindung wird bereits vor Beginn des Tränkens der zum Verschieben der Rohre notwendige Überdruck zwangläufig erreicht, so daß eine Dichtung gegen die Bohrlochwandung mit Sicherheit vor Beginn des eigentlichen Tränkvorganges gewährleistet und ein Verlust von Druckwasser vermieden wird.
- Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise in einem Längsschnitt eines Tränkrohres erläutert ist.
- Es bezeichnet i das äußere und 2 das innere Tränkrohr und 3 eine Dichtung, welche zwischen den Bunden q. und 5 angeordnet ist und durch die Axialverschiebung der Rohre i und 2 gegen die Bohrlochwandung gepreßt wird. . Zu diesem Zweck ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung auf dem Weg des Druckwassers zur Tränkrohrmündung 6 eine Druckeinrichtung eingeschaltet, durch welche die Axialverschiebung der Rohre i und 2 selbsttätig und zwangläufig erfolgt. Diese Druckeinrichtung besteht im wesentlichen aus einer zylinderartigen Erweiterung 7 des äußeren Rohres 3 - und einem kolbenförmigen Ansatz 8 des inneren Rohres :2 sowie den Dichtungen 9 und io. Die Innenbohrung des Innenrohres 2, über die die Zufuhr des Druckwassers zur Mündung 6 des Tränkrohres erfolgt, ist durch eine Brücke i i unterbrochen, und es befindet sich in ihrer Wand eine größere Bohrung 12 und eine kleinere Bohrung 13 zum Innern des Zylinders 7. Das Druckwasser wird also auf seinem Weg zur Mündung 6 gezwungen, den Zylinder 7 zu passieren und verschiebt hierbei die Rohre i und 2 in axialer Richtung derart, daß die Dichtung 3 zwischen den Bunden 4und 5 gegen die Bohrlochwandung gepreßt wird. Die Drosselbohrung 13 unterstützt dabei diese Wirkung des Druckwassers.
- Die Erfindung ist jedoch mit den dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen keineswegs erschöpft, vielmehr kann der ihr zugrunde liegende Vorschlag, eine Druckeinrichtung für eine Axialverschiebung der Rohre eines Tränkrohres zu benutzen, welche durch Druckwasser beaufschlagt wird, noch in beliebig anderer Weise verwirklicht werden. Diese Druckeinrichtung kann also auch als Faltenbalg bzw. Faltenrohr ausgebildet sein.
Claims (3)
- .PATENTANSPRÜCHE: i. Tränkrohr für das Stoßtränkverfahren im Bergbau aus zwei ineinander angeordneten Rohren, durch deren Axialverschiebung unter der Wirkung einer durch eine Erweiterung des Außenrohres und eines Kolbenansatzes des Innenrohres gebildeten Druckeinrichtung eine Dichtung zwischen zwei Bunden gegen die Bohrlochwandung gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung im Hauptschluß in den Weg des Druckwassers zur Tränkrohrmündung eingeschaltet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbohrung des Innenrohres durch eine Brücke (i i) in zwei Räume getrennt ist, die über den Druckzylinder (7) in Verbindung stehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (i3) aus dem Druckzylinder (7) kleiner als die Eintrittsöffnung (i2) des Innenrohres in dem Druckzylinder (7) bemessen ist. Angezogene Druckschriften: Werbeschrift der Etablissements F. Colinet in Hondeng-Goegnies, Belgien »Sonde d'injection«.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM13434A DE922041C (de) | 1952-03-22 | 1952-03-22 | Traenkrohr fuer das Stosstraenkverfahren im Bergbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM13434A DE922041C (de) | 1952-03-22 | 1952-03-22 | Traenkrohr fuer das Stosstraenkverfahren im Bergbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE922041C true DE922041C (de) | 1955-01-07 |
Family
ID=7296279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM13434A Expired DE922041C (de) | 1952-03-22 | 1952-03-22 | Traenkrohr fuer das Stosstraenkverfahren im Bergbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE922041C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2840360A (en) * | 1956-02-21 | 1958-06-24 | Jerusel Jean | Mining tool for injecting liquid, such as water, at high pressure |
| DE1043998B (de) * | 1956-05-25 | 1958-11-20 | Carl Hamacher Kommanditgesells | Traenkrohr fuer Stosstraenkverfahren im Bergbau mit Dichtungsmanschette und einer aus Zylinder und Kolben bestehenden Druckvorrichtung |
-
1952
- 1952-03-22 DE DEM13434A patent/DE922041C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2840360A (en) * | 1956-02-21 | 1958-06-24 | Jerusel Jean | Mining tool for injecting liquid, such as water, at high pressure |
| DE1043998B (de) * | 1956-05-25 | 1958-11-20 | Carl Hamacher Kommanditgesells | Traenkrohr fuer Stosstraenkverfahren im Bergbau mit Dichtungsmanschette und einer aus Zylinder und Kolben bestehenden Druckvorrichtung |
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