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DE1105366B - Vorrichtung zum Traenken des Kohlenstosses - Google Patents

Vorrichtung zum Traenken des Kohlenstosses

Info

Publication number
DE1105366B
DE1105366B DEH34857A DEH0034857A DE1105366B DE 1105366 B DE1105366 B DE 1105366B DE H34857 A DEH34857 A DE H34857A DE H0034857 A DEH0034857 A DE H0034857A DE 1105366 B DE1105366 B DE 1105366B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
hardness
length
parts
drinking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH34857A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Berging Albert Thelen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jochums & Co, Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Jochums & Co
Priority to DEH34857A priority Critical patent/DE1105366B/de
Publication of DE1105366B publication Critical patent/DE1105366B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/18Impregnating walls, or the like, with liquids for binding dust

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Tränken des Kohlenstoßes Die Erfindung des Hauptpatents geht aus von einer bekannten Vorrichtung zum Tränken des Kohlenstoßes mit zwei ineinander angeordneten Rohren, deren Innenrohr zum Tränken und deren Zwischenraum Druckwasser zum Aufweiten von ringförmigen elastischen Dichtungen und zu deren Anpressen an die Bohrlochwandung an den Enden des Tränkbereiches zugeführt wird, wobei jede Dichtung durch sie an beiden Enden mittels eines ringförmigen Teiles umfassende, mit dem Innen- bzw. dem Außenrohr durch Gewinde verbundene Muffen in ihrem Sitz gelagert ist. Nach dem Vorschlag des Hauptpatents ist eine solche Vorrichtung derart ausgebildet, daß zwischen der Innenwand der Dichtung und dem Mantel des Innenrohres an den von den ringförmigen Muffenteilen umfaßten Stellen ein Zwischenraum vorgesehen ist und daß die Dichtung mit beiden Enden in den Muffen zur Dichtungsmitte hin verschiebbar gelagert ist. Diese Ausbildung der Tränkvorrichtung verhindert es, daß die Dichtungen, wenn sie nach dem Hereinbrechen der Kohle nicht mehr von der Bohrlochwandung umfaßt werden oder wenn sie sich im Bereich einer Schlechte des Kohlenflözes befinden und infolgedessen von vornherein nicht oder nicht allseitig von der Bohrlochwandung umgeben sind, sich übermäßig stark aufweiten können und dabei beschädigt werden oder sogar zerplatzen. Denn nach einer gewissen Aufweitung, wobei gleichzeitig eine Verkürzung auftritt, können die Dichtungen aus den sie lagernden Umfassungsstellen herausspringen, ohne daß eine übermäßig große, ihre Haltbarkeit gefährdende Aufweitung stattfindet. Um die Tränkvorrichtung auch bei unterschiedlich langen Bohrlöchern anwenden zu können, wobei das Innenrohr in an sich bekannter Weise durch ein oder mehrere, je eine Dichtung aufweisende Verlängerungsstücke mittels Gewindemuffen nach vorn hin verlängerbar ist, wobei die Gewindemuffen die Enden der Dichtungen umfassen, sind in Weiterbildung der Erfindung des Hauptpatents die Gewindemuffen mit radialen Austrittsbohrungen für das durch das Innenrohr zugeführte Tränkwasser und einem oder mehreren, etwa parallel zur Tränkrohrachse verlaufenden Kanälen zur Weiterleitung des durch den ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Innenrohr und Außenrohr bzw. den Dichtungen zugeführten Druckwassers zum Aufweiten der Dichtungen versehen. Dadurch ist es möglich, mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch Bohrlöcher von beträchtlicher Tiefe zu tränken.
  • Die Erfindung bezweckt, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent zu verbessern. Erfindungsgemäß besteht bei dieser Vorrichtung die elastische Dichtung beiderseits aus einem Teil, z. B. einem Fünftel oder einem Viertel ihrer Gesamtlänge, aus verhältnismäßig hartem Werkstoff von etwa 80 bis 90 Shore Härte, in ihrem mittleren Bereich hingegen aus einem weicheren und dehnbaren Werkstoff von etwa 50 bis 60 Shore Härte. Die Teile von größerer Härte weisen mindestens die Länge der ringförmigen Teile auf, mittels deren die metallischen Muffen die elastische Dichtung an ihren Enden umfassen.
  • Durch diese Ausbildung der elastischen Dichtung gelingt es, die einander widersprechenden Anforderungen an die Dichtung zu erfüllen, nämlich ihr die Fähigkeit zu genügend großem Aufweiten unter radialem oder axialem Druck und zugleich die an ihren Enden im Umfassungsbereich der metallischen Muffen erforderliche, genügend große Härte und Druckfestigkeit zu geben.
  • Es ist ein Tränkrohr bekannt, bei dem zwischen dem vorderen Tränkkopf und einer hinter diesem angeordneten Gewindemuffe ein an seinen beiden Enden auf dem Tränkrohr unverschiebbar befestigtes Dichtungsschlauchstück angeordnet ist, das verschiedene Dehnbarkeit aufweisen soll. Und zwar soll die Dehnbarkeit zum Tränkkopf hin zunehmen. Diese unterschiedliche Dehnbarkeit soll durch Verwendung von Werkstoffen verschiedener Dehnbarkeit oder durch eine sich verjüngende Wandstärke erzielt werden. Bei diesem Tränkrohr ist jedoch weder die Aufgabe noch die Lösung der vorliegenden Erfindung gegeben.
  • In der Zeichnung ist ein unterbrochener Längsschnitt durch ein Tränkrohr mit einer erfindungsgemäßen elastischen Dichtung dargestellt. Die ringförmige elastische Dichtung 1 ist linksseitig in einer metallischen Muffe 2 gelagert, die sie mittels eines ringförmigen Teiles 3 auf der Länge a umfaßt. An ihrem rechtsseitigen Ende ist die Dichtung 1 in einer kappenförmigen metallischen Muffe 4 gelagert, die sie ebenfalls mittels eines ringförmigen Teiles 5 auf der Länge b umfaßt. Die metallischen Muffen 2 und 4 sind auf ein inneres metallisches Rohr 6 aufgeschraubt, dem das Tränkwasser durch die Innenbohrung 7 zugeführt wird und aus dem es durch eine oder mehrere Bohrungen 8 in der vorderen Stirnfläche der Kappe 4 oder gegebenenfalls durch nicht gezeichnete radiale Bohrungen in den Muffen 3 und 4 (dann befindet sich links von der Muffe 2 noch eine weitere Dichtung) in das Bohrloch austritt. Die elastische Dichtung 1 besteht auf ihrem linksseitigen Ende aus einem Teil von der Länge c, die größer ist als die Länge a des umfassenden Muffenteiles 3, sowie auf ihrem rechtsseitigen Ende aus einem Teil von der Länge d, die größer ist als die Länge b des ringförmigen Muffenteiles 5, aus einem verhältnismäßig harten Werkstoff von etwa 80 bis 90 Shore Härte, der auch bei hohen Tränkwasserdrücken die zwischen den lluffenenden und der Dichtung auftretenden großen radialen Kräfte oder die gegebenenfalls vorhandenen axialen Kräfte aufzunehmen gestattet. In ihrem mittleren Bereich von der Länge e hingegen besteht die die Gesamtlänge L aufweisende Dichtung aus einem weicheren und dehnbaren Werkstoff von etwa 50 bis 60 Shore Härte, die ein hinreichend gutes Aufweiten und dichtendes Anpressen der Dichtung gegen die Bohrlochwandung ermöglicht. Diese Unterschiede in der Härte bei den Teilen der Dichtung, die ein einheitliches Ganzes bilden, lassen sich durch Wahl eines geeigneten Dichtungswerkstoffs und durch geeignete Herstellungsverfahren ohne besondere Schwierigkeiten erzeugen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Tränken des Kohlenstoßes mit zwei ineinander angeordneten Rohren, deren Innenrohr Druckwasser zum Tränken und deren Zwischenraum Druckwasser zum Aufweiten von ringförmigen, elastischen Dichtungen zu deren Anpressen beiderseits der Tränköffnungen an die Bohrlochwandung zugeführt wird, wobei jede Dichtung an ihren Enden durch ringförmige Teile von mit dem Innen- bzw. dem Außenrohr durch Gewinde verbundenen Muffen in ihrem Sitz gelagert ist, nach Patent 1090 157, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Dichtung (1) an ihren Enden aus je einem Teil (c, d) von einem Fünftel bis zu einem Viertel ihrer Gesamtlänge (L) aus Werkstoff von etwa 80 bis 90 Shore Härte, in ihrem mittleren Bereich (e) hingegen aus einem weicheren und dehnbareren Werkstoff von etwa 50 bis 60 Shore Härte besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (c, d) von größerer Härte mindestens die Länge (a, b) der sie umfassenden Muffenringteile (3, 5) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 866 931.
DEH34857A 1958-11-19 1958-11-19 Vorrichtung zum Traenken des Kohlenstosses Pending DE1105366B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH34857A DE1105366B (de) 1958-11-19 1958-11-19 Vorrichtung zum Traenken des Kohlenstosses

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DEH34857A DE1105366B (de) 1958-11-19 1958-11-19 Vorrichtung zum Traenken des Kohlenstosses

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1105366B true DE1105366B (de) 1961-04-27

Family

ID=7152521

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH34857A Pending DE1105366B (de) 1958-11-19 1958-11-19 Vorrichtung zum Traenken des Kohlenstosses

Country Status (1)

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DE (1) DE1105366B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866931C (de) * 1951-01-25 1953-02-12 Gelsenkirchener Bergwerks Akti Selbstdichtendes Traenkrohr fuer die Durchfuehrung des Stosstraenkverfahrens

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866931C (de) * 1951-01-25 1953-02-12 Gelsenkirchener Bergwerks Akti Selbstdichtendes Traenkrohr fuer die Durchfuehrung des Stosstraenkverfahrens

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