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DE922018C - Tastmessgeraet - Google Patents

Tastmessgeraet

Info

Publication number
DE922018C
DE922018C DED15242A DED0015242A DE922018C DE 922018 C DE922018 C DE 922018C DE D15242 A DED15242 A DE D15242A DE D0015242 A DED0015242 A DE D0015242A DE 922018 C DE922018 C DE 922018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
shaft
feeler lever
measuring device
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED15242A
Other languages
English (en)
Inventor
Marc Duclos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE922018C publication Critical patent/DE922018C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/16Compasses, i.e. with a pair of pivoted arms
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/46Plug gauges for internal dimensions with engaging surfaces which are at a fixed distance, although they may be preadjustable

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Tastmeßgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Tastmeßgerät von jener bekannten Bauart, bei der eine in einem Gehäuse entgegen der Wirkung einer Rückholfeder längs bewegliche Welle vorgesehen ist, die mindestens eine im Eingriff mit zwei gezahnten Segmenten stehende Schnecke trägt. Die Segmente sitzen dabei an zwei in dem erwähnten Gehäuse schwenkbar gelagerten Fühlhebeln. Die Welle weist außerdem eine Schulter auf, durch die über einen Anschlag ein Schwenkhebel betätigt wird, der seinerseits einen beweglichen Zeiger gegenüber einer Skala verstellt. Schließlich sind bei diesen bekannten Meßgeräten Mittel vorgesehen, um den größten und kleinsten Ausschlag der Fühlhebel zu bestimmen, wobei das Ganze so eingerichtet ist, daß die Fühlhebel bei ihrer Verschwenkung die Welle und über diese den Zeiger verstellen.
  • Gemäß der Erfindung wird nun ein Tastmeßgerät dieser Art dadurch weiter ausgestaltet, daß die bewegliche Welle von einem mit einer Klemmschraube versehenen Bremsband umgeben ist, dessen Enden zwischen zwei an dem Gehäuse befestigte Platten greifen. Zugleich ist erfindungsgemäß der Fühlhebel mit einer entgegen der Wirkung einer Feder verschwenkbaren Einrichtung versehen, die zu beiden Seiten des Fühlhebels zwei Arme aufweist; diese Arme sind dann an einem ihrer Enden mit einer Platte versehen, die zwei Anschläge besitzt, welche mit der Wandung einer Bohrung nach einer Leitlinie der letzteren in Berührung kommen.
  • Die Anschläge liegen im gleichen Abstand von dem Kontaktorgan des Fühlhebels, so daß in einer Bohrung eine diametrale Lage der Berührungsorgane der Fühlhebel gewährleistet ist.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. I eine Draufsicht, und Fig. 2 ist ein Schnitt nach-der Linie I-I der Fig. I; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Platine des Werkzeuges; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der LinieII-II der Fig. 3; Fig. 5 veranschaulicht eine Einzelheit; Fig. 6 ist eine im vergrößerten Maßstab gezeichnete Draufsicht auf das Meßgerät; Fig. 7 ist ein im vergrößerten Maßstab gezeichneter Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 6; Fig. 8 ist eine andere Draufsicht auf das Werkzeug, und Fig. g ist eine Seitenansicht des einen Fühlhebels.
  • Das dargestellte Werkzeug weist ein Gehäuse I auf, das mit einem Deckel 2 versehen ist.
  • In diesem Gehäuse ist eine Welle 3 angebracht, die in der Längsrichtung beweglich ist und eine Schnecke 4 trägt, die im Eingriff mit zwei gezahnten Segmenten 5, 6 steht, die an den hinteren Enden von zwei Fühlhebeln 7, 8 befestigt sind. Diese Fühlhebel sind zu beiden Seiten der Welle 3 angeordnet und auf den beiden Achsen 9, 10 schwenkbar gelagert.
  • Die Welle 3 ist einerseits auf einem Lagerbock I I, der zugleich als Anschlag dient und ihre Längsverschiebung in der einen Richtung begrenzt, und andererseits in einer Büchse I2 gelagert, die in das Gehäuse I eingeschraubt ist. Ein auf der Welle 3 sitzendes Zahnrad I3 bewirkt durch seine Drehung eine Verschiebung der gezahnten Segmente 5 und 6, die mit den Fühlhebeln 7, 8 versehen sind, zum Zweck, den größten und kleinsten möglichen Ausschlag der Fühlhebel zu regeln, den diese in bezug auf einen zu messendenBohrungsdurchmesser haben können. Zu diesem Zweck steht das Ritzel 13 im Eingriff mit einem Zahnrad I4, dessen Welle 15 mittels eines Rändelknopfes I6 gedreht werden kann. Die erwähnte Welle 15 ist in den beiden Stegen I7 und I8 des Deckels 2 gelagert (Fig. 2).
  • Die bewegliche Welle 3 ist ferner mit einer Scheibe 19 versehen, auf die durch Vermittlung von Kugeln 20 und eines Ringes 21 eine Rückholfeder 22 drückt, die in der Büchse I2 gelagert ist. Die Kugeln 20 liegen in einer kreisförmigen Nut I9' auf derjenigen Fläche der Scheibe I9, die dem Ring 21 gegenüberliegt. Die Büchse 12 dient dem Ring 21 als Anschlag, um die Längsverschiebung der Welle 3 in der anderen Richtung zu begrenzen.
  • In dem Gehäuse I ist ein Winkelhebel 23 schwenkbar gelagert, der einerseits einen Anschlag 24 für die Verstellung der Scheibe I9 und demzufolge der Welle 3 entgegen der Wirkung der Feder 22 trägt und andererseits außerhalb des Gehäuses I eine Taste 25, mittels deren der Hebel von Hand zu einem weiter unten näher erläuterten Zweck betätigt werden kann.
  • Die bewegliche Welle 3 ist ferner mit einer ringförmigen Schulter 26 versehen, die dazu dient, einen festen Anschlag 27 eines Hebels 28 zu verschieben, welcher eine Platine 29 trägt, die an dem Gehäuse I befestigt ist. Das eine Ende dieses Hebels 26 sitzt auf einer Achse 30 (Fig. 3), die auf der Platine 29 und auf einem Support 3I der letzteren angebracht ist. Das andere Ende des Hebels kann über eine Zahnung ein drehbares Ritzel 32 mitnehmen, welches mit einem Zeiger 33 versehen ist, der sich gegenüber einer Skala 34 verstellen kann, die mit einer Einteilung versehen ist.
  • Dieser Zeiger ist mit einer Spiralfeder 35 versehen, die ihn jeweils wieder in seine Ausgangslage zurückführt. Das eine Ende dieser Feder 35 ist an einem Support 36 befestigt, der mit der Platine 29 zusammenarbeitet, um den Lagerzapfen des Ritzels 32 zu halten.
  • Zwei exzentrische Kopfschrauben 37, 38, die auf der Platine 29 befestigt sind, begrenzen die Winkelausschläge des Hebels 28.
  • Das dargestellte Werkzeug wird in folgender Weise benutzt: Der größte und kleinste Ausschlag der Fühlhebel 7 und 8 wird mittels des Drehknopfes I6, des Zahnrades I3 und der Welle 3 sowie mittels der Schnecke 4 und der gezahnten Segmente 5 und 6 mit Bezug auf den zu messenden Durchmesser der Bohrung eingestellt, Darauf führt man die Fühler in die Bohrung ein, und die Veränderungen ihres Ausschlages verursachen ihre Verschwenkung um die Achsen g und I0, SO daß auch die gezahnten Segmente 5 und 6bewegt werden und die Welle 3 in der Längsrichtung verschoben wird. Die Längsbewegungen dieser Welle werden durch den Anschlag 27, den Hebel 28 und das Ritzel 32 auf den Zeiger 33 übertragen, der auf der Skala 34 die Ausschläge der Fühlhebel 7 und 8 anzeigt.
  • Der Hebel 23, welcher über den Anschlag 24 und die Scheibe 19 und die Welle 3 und damit auf die gezahnten Segmente 5 und 6 wirkt, gestattet es, die Fühlhebel einander zu nähern, um auf diese Weise ihre Einführung in die zu messende Bohrung zu erleichtern.
  • Die bewegliche Welle 3 wird von einem metallischen Bremsband 40 umgeben, das mit einer Klemmschraube 41 versehen ist, die dazu dient, den Abstand der Enden 42 und 43 des Bandes 40 zu regeln, um auf diese Weise die Bremskraft zu vergrößern oder zu vermindern.
  • Die erwähnten Enden 42 und 43 greifen zwischen zwei Platten 44 und 45, die mittels Schrauben 46 und 47 auf dem Gehäuse I festgelegt sind. Die erwähnten Schrauben greifen in Längsschlitze 48, 49 der Platten 44 und 45, wodurch eine Regelung des Abstandes dieser letzteren ermöglicht wird.
  • Das Band 40 ist in einer kreisförmigen Nut 50 der Welle 3 untergebracht.
  • Es ist dazu bestimmt, eine Drehung der Welle 3 zu einem unrichtigen Zeitpunkt zu verhindern, wenn der Abstand der Fühlhebel 7 und 8 eingestellt ist; eine solche Drehung oder unrichtige Arbeitsweise kann im Verlauf von zahlreichen Messungen in einer bestimmten Bohrung auftreten.
  • Die Enden 42 und 43 können frei zwischen den Platten 44 und 45 gleiten, und der Abstand dieser Platten kann mit Bezug auf die Lage der erwähnten Enden 42 und 43 durch die Klemmschraube 41 geregelt werden.
  • Der Fühlhebel 7 ist mit einer Achse 51 versehen, welche zwei kreisförmige Nuten 52 und 53 hat, in die drehbar eines der Enden von zwei Armen 54 und 55 einer Einrichtung 56 eingreift. Diese beiden Arme sind zu beiden Seiten des Fühlhebels 7 angeordnet und tragen an ihrem anderen Ende eine Verstärkungsplatte 57, welche zwei Anschläge 58 und 59 und einen ebenen Teil 60 aufweist. Dieser letztere ist in der Lage, auf die Innenfläche des Fühlhebels unter der Einwirkung einer Feder zu drücken. Diese Feder besitzt zwei Arme 62 und 63, die um die Achse 51 herumgewunden sind und auf zwei gegenüberliegende Stifte 64 und 65 drücken, welche an den Armen 54 und 55 der Einrichtung56 befestigt s;ind. Auf diese Weise wird die Platte 57 ständig an die Innenfläche des Fühlhebels 7 angedrückt.
  • Die äußeren Enden 66 und 67 der Feder 6I sind durch Vermittlung von ziwei Stiften 68 und 69 unbeweglich gemacht, die an dem Fühlhebel 7 befestigt sind.
  • Die Anschläge 58 und 59 befinden sich in einem gleichen Abstand von dem Kontaktorgan 70 des Fühlhebels 7 und sind während des Abmessens einer Bohrung dazu bestimmt, deren Wand auf eine ihrer Leitlinien zu drücken, so daß in der Bohrung eine diametrale Lage der Kontaktorgane 70 der Fühlhebel 7 und 8 gewährleistet ist.
  • Das dargestellte und beschriebene Werkzeug ermöglicht das Abmessen von Bohrungen von sehr verschiedenen Durchmessern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Tastmeßgerät mit einer in einem Gehäuse entgegen der Wirkung einer Rückholfeder längs beweglichen Welle, die mindestens eine Schnecke trägt, die im Eingriff mit zwei gezahnten Segmenten steht, welche mit zwei in dem erwähnten Gehäuse schwenkbar gelagerten Fühlhebeln versehen sind, wobei diese Welle außerdem eine Schulter aufweist, durch die über einen Anschlag ein Schwenkhebel betätigt wird, der senerseits einen beweglichen Zeiger gegenüber einer Skala verstellt, und wobei Mittel vorgesehen sind, um den größten und kleinsten Ausschlag der Fühlhebel zu bestimmen, während das Ganze so eingerichtet ist, daß die Fühlhebel bei ihrer Verschwenkung die Welle und über diese den Zeiger verstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Welle (3) von einem mit einer Klemmschraube (41) versehenen Bremsband (40) umgeben ist, dessen Enden zwischen zwei an dem Gehäuse befestigten Platten (44, 45) gleiten, und daß ferner einer der Fühlhebel (7) mit einer entgegen der Wirkung einer Feder verschwenkbaren Einrichtung (56) versehen ist, die zu beiden Seiten des Fühlhebels zwei Arme (54, 55) aufweist, welche an einem ihrer Enden mit einer Platte (57) versehen sind, welche zwei Anschläge (5S, 59) aufweist, die dazu dienen, in Berührung mit der Wand einer Bohrung nach einer Leitlinie der letzteren zu kommen, während diese Anschläge in einem gleichen Abstand von dem Berührungsorgan (70) des erwähnten Fühlhebels liegen, so daß in einer Bohrung eine diametrale Lage der Berührungsorgane der Fühlhebel gewährleistet ist.
  2. 2. Tastmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsband (40) in einer kreisförmigen Nut der beweglichen Welle (3) liegt.
  3. 3. Tastmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlhebel (7) eine Achse (5I) trägt, auf welcher das eine Ende eines jeden Armes (54, 55) der erwähnten Einrichtung (56) schwenkbar gelagert ist.
  4. 4. Tastmeßgerät nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse(SI) zwei ringförmige Nuten (52, 53) aufweist, in welche die Enden der erwähnten Arme (54, 55) der Einrichtung (56) eingreifen.
  5. 5. Tastmeßgerät nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (54, 55) der Einrichtung mit zwei gegenüberliegenden Stiften (64, 65) versehen sind, auf die eine Feder (6I) mit zwei Armen drückt, von denen jeder um die Achse (5I) herumgewickelt ist, welche an dem Fühlhebel sitzt.
DED15242A 1952-06-16 1953-06-13 Tastmessgeraet Expired DE922018C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH922018X 1952-06-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE922018C true DE922018C (de) 1955-01-07

Family

ID=4548207

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED15242A Expired DE922018C (de) 1952-06-16 1953-06-13 Tastmessgeraet

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DE (1) DE922018C (de)

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