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DE349118C - Vorrichtung zum Pruefen der Steigung von Gewinden - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Steigung von Gewinden

Info

Publication number
DE349118C
DE349118C DENDAT349118D DE349118DD DE349118C DE 349118 C DE349118 C DE 349118C DE NDAT349118 D DENDAT349118 D DE NDAT349118D DE 349118D D DE349118D D DE 349118DD DE 349118 C DE349118 C DE 349118C
Authority
DE
Germany
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link
ratchet wheel
rotated
pitch
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT349118D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE349118C publication Critical patent/DE349118C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/14Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures
    • G01B5/16Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures between a succession of regularly spaced objects or regularly spaced apertures
    • G01B5/163Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures between a succession of regularly spaced objects or regularly spaced apertures of screw-threads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Steigung von Gewinden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Prüfen der Steigung von Gewinden, und zwar auf diejenige Unterart dieser Vorrichtungen, bei der las mit dem zu prüfenden Gewinde versehene Glied und ein zweites Glied, das mit dem ersten zu einer Schraubenpaarung vereinigt ist, von der das eine Glied in achsialer Richtung festgestellt ist, wiederholt gegeneinander um einen gewissen, einen Teilbetrag eines vollen Kreisumfangs ausmachenden Winkel gedreht werden, um aus der bei jeder Drehung stattfindenden Verschiebung fies einen der beiden Glieder in achsialer Richtung auf die Größe der Gewindesteigung schließen zu können. Die Erfindung besteht darin, daß zur Einstellung der Winkelbeträge, uze die das eine Glied der Schraubenpaarung jeweils gedreht wird, eine mit Rasten versehene, mit einer Sperrklinke zusammenwirkende Scheibe vorgesehen wird, .die mit .dem zu drehenden Glied gekuppelt wird. Bisher geschah die Einstellung der Winkelbeträge mittels einer mit dem zu drehenden Glied gekuppelten Trommel, die mit einer Gradteilung versehen war. Diese bekannte Einrichtung besitzt jedoch den Nachteil, daß bei den vielen Einstellungen, die in .der Regel zur Prüfung eines Gewindes auszuführen sind, auch bei Anwendung großer Sorgfalt, Einstellungsfehler schwer zu vermeiden sind. Diese Fehler, die besonders häufig- dadurch begangen werden, daß die Trommel auf einen Teilstrich eingestellt wird, der demjenigen, auf den die Einstellung erfolgen sollte, benachbart ist, fallen um so schwerer ins Gewicht, als sie in der Regel groß genug sind, um das Resultat der Prüfung in .unzulässiger Weise zu fälschen, aber doch nicht so groß, daß sie bei beendeter Prüfung als Einstellungsfehler erkannt werden könnten. Bei einer der Erfindung entsprechenden Einrichtung läßt es sich :dagegen erreichen, daß, wenn auch nur geringe Aufmerksamkeit auf die Einstellung verwandt wird, höchstens Fehler vom Betrage einer ganzen auf einmal auszuführenden Winkeldrehung oder einem Vielfachen davon vorkommen können, so :däß nach beendeter Prüfung das Vorkommen eines solchen Fehlers leicht- erkannt und entsprechend berücksichtigt werden kann.
  • Einstellungsfehler von anderer als der soeben genannten Größe lassen sich bei einer der Erfindung entsprechenden Einrichtung gänzlich vermeiden, wenn man die mit den Rasten versehene Scheibe als Sperrzahnrad ausbildet und auf dieses Rad dauernd eine Kraft einwirken läßt, die das Sperrad in einem der Einstelldrehbewegung entgegengesetzten Sinn zu drehen seicht. Wie leicht ersichtlich, kann bei einer solchen Ausbildung das Sperrad und das .mit ihm gekuppelte Glied der Schraubenpaarung nur eine Stellung einnehmen, in der die Sperrklinke mit einer der Rasten, also mit einem der Sperrzähne, in Eingriff steht. Zweckmäßig wird man dabei die Einrichtung7^so treffen, daß die dauernd auf das Sperrad einwirkende Kraft wenigstens jeweils nach Beendigung einer Einstelldrehung an dem Sperrad ein Drehmoment von bestimmter Größe hervorruft, damit der Druck, mit -dem die Sperrklinke gegen einen Sperrzahn stößt, stets der gleiche ist. Besonders einfach wird die Einrichtung, wenn man die Kraft, die bestrebt sein soll, das Sperrad in .dem .der Einstelldreh beweggung entgegengesetzten Sinn zu drehen, von dein Gewicht einer Klinke ausüben läßt, die auf den Rücken der Sperrzähne des Sperrades aufliegt.
  • In der Zeichnung ist eine der Erfindung entsprechend ausgestattete Prüfvorrichtung dargestellt, und zwar in Abb. z in einem Auf- -riß - und in Abb. 2 in einem nach der Linie 2-2 in Abb. z geführten Schnitt. Bei der dargestellten Vorrichtung, .die zum Prüfen von Bolzengewindendienen soll, ist in einem Rahmen a ein Tisch b auf Rädern c verschiebbar angeordnet. Der Rahmen a trägt zwei Böckchen d und e, von denen das erstgenannte das Lager für eine drehbare, aber in achsialer Richtung nicht verstellbare Spitze d@ bildet, während das zweitgenannte Böckchen :das Lager für eine in achsialer Richtung mit Hilfe einer Mutter e1 einstellbare Spitze e2 trägt. Die Spitzen, deren Achsen in derselben Geraden, deren Richtung mit der Verschiebungsrichtung des Tisches b übereinstimmt, liegen, sollen zum Halten des zu prüfenden, mit f bezeichneten Bolzens dienen. Zwischen .den beiden, Spitzen dl und e2 ist auf dem Tisch bin einem Kardangelenk eine Mutter g angeordnet, in die der Bolzen f bei der Prüfung eingeschraubt wird. Die drehbare Spitze dl trägt außer einem Mitnehmer d2 für den zu prüfenden Bolzen noch einen Rändelknopf d3 und ein Sperrzahnrad h. Mit diesem Sperrzahnrad steht eine Sperrklinke hl- in Eingriff, und eine zweite, durch ein Gewicht h2 belastete Klinke h3 liegt auf .dem Rücken eines,der Sperrzähne auf, so daß sie auf das Rad eine Kraft ausübt, die dasselbe im umgekehrten Sinne der Einstelldrehbewegung zu drehen bestrebt ist. Die Größe einer Verschiebung .des Tisches b kann mit Hilfe eines mit einer Strichmarke ausgestatteten Mikroskops i gemessen werden, das auf ,dem Rahmen a befestigt ist und unter dem eine Teilung, die auf einer mit dem Tisch b in Verbindung stehenden Platte k aufgetragen ist, angeordnet ist. Um dabei in der gleichen Richtung nacheinander ausgeführte Verschiebungen des Tisches b stets mit ein und derselben Größe vergleichen zu .können, ist die .die Teilung tragende Platte k nicht unmittelbar auf dem Tisch, sondern auf einem Schlitten kl-befestigt, ider .auf dem. Tisch in dessen Verschiebungsrichtung mit Hilfe einer Schraube k2 verstellt werden kann. An dem Tisch b ist ferner noch mittels einer Schnur l die über eine an dem Rahmen a gelagerte feste Rolle h gelegt ist, ein Gewicht 11 befestigt, das dazu dient, die :Gewindeflächen der Mutter g nach einer Seite hin stets in Berührung mit den entsprechenden Gewindeflächen des zu prüfenden Bolzen f zu halten.
  • Um mit der dargestellten Vorrichtung die Steigung eines Bolzengewindes zu prüfen, verfährt man folgendermaßen: Nachdem man den zu prüfenden Bolzen f in die Mutter g eingeschraubt und zwischen .den Spitzend'-und e2 festgeklemmt ,hat, stellt man mit Hilfe der Schraube k2 einen der auf der Platte k aufgetragenen Teilstriche auf die Strichmarke des Mikroskops i ein. Dann ,dreht man an dem Rändelknopf d$ das Sperrad h um etwas mehr als eine Zahnteilung vorwärts und liest, nachdem das Gewicht der Klinke h3 das Sperrrad h wieder so weit zurückgedreht hat, bis die Klinke hl mit der Stirn des betreffenden Sperrzahns zur Berührung gekommen ist, die Stellung der Strichmarke im Mikroskop i. gegenüber der auf der Platte k aufgetragenen Teilung ab. Alsdann schiebt man die Platte k mit Hilfe der Schraube k2 wieder so weit zurück, bis sich der zuerst auf die Strichmarke des Mikroskops eingestellte Teilstrich wieder mit dieser Marke deckt, dreht das Sperrad h. abermals um eine Zahnteilung vorwärts und liest wieder die Stellung der Marke gegenüber der Teilung auf der Platte k ab. Dies wird so oft wiederholt, bis -die zu prüfende Länge des Schraubenbolzens f durch die Mutter g hindurchgedreht ist. Da das Sperrad h zwölf Zähne besitzt, so bedeutet jede Ablesung ein Zwölftel der wirklichen Steigung.

Claims (1)

  1. PATEN T-AITSPRÜcIiE: i. Vorrichtung zum Prüfen der Steigeng von Gewinden, bei der das mit dem zu prüfenden Gewinde versehene Glied und ein zweites Glied, das mit dem ersten zu einer Schraubenpaarung vereinigt ist, von der das eine Glied in ach-sialer Richtung festgestellt ist, wiederholt .gegeneinander Umeinen gewissen, einen Teilbetrag eines vollen Kreisumfanges ausmachenden Winkel gedreht -werden, um aus der bei jeder Drehung stattfindenden Verschiebung des einen der beiden Glieder in achsialer Richtung auf die Größe d er Gewindesteigung schließen zu können, dadurch gekennzeichnet, d@aß zur Einstellung der Winkelbeträge, um die das eine Glied jeweils gedreht wird, eine mit Rasten versehene, mit einer Sperrklinke zusammenwirkende Scheibe dient, die mit dem zu drehenden Glied gekuppelt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Rasten versehene Scheibe :als Sperrzahnrad ausgebildet ist, auf das dauernd eine Kraft einwirkt, .die ,das Sperrad in einem der Einstelldrehbewegung entgegengesetzten Sinn zu drehen sucht. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft, die bestrebt sein soll, das Sperrad in dem der Einstelldrehbewegung entgegengesetzten Sinn zu drehen, von dem Gewicht einer Klinke ausgeübt wird, die auf den Rücken der Sperrzähne aufliegt.
DENDAT349118D Vorrichtung zum Pruefen der Steigung von Gewinden Expired DE349118C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE349118C true DE349118C (de) 1922-02-24

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DENDAT349118D Expired DE349118C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Steigung von Gewinden

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DE (1) DE349118C (de)

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