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DE921600C - Vorrichtung zum Stuetzen junger Obstbaeume, Rosenstaemmchen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Stuetzen junger Obstbaeume, Rosenstaemmchen u. dgl.

Info

Publication number
DE921600C
DE921600C DER2655D DER0002655D DE921600C DE 921600 C DE921600 C DE 921600C DE R2655 D DER2655 D DE R2655D DE R0002655 D DER0002655 D DE R0002655D DE 921600 C DE921600 C DE 921600C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
parts
rose
fruit trees
young fruit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER2655D
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Reinhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER2655D priority Critical patent/DE921600C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE921600C publication Critical patent/DE921600C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2/00Friction-grip releasable fastenings
    • F16B2/20Clips, i.e. with gripping action effected solely by the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
    • F16B2/22Clips, i.e. with gripping action effected solely by the inherent resistance to deformation of the material of the fastening of resilient material, e.g. rubbery material
    • F16B2/24Clips, i.e. with gripping action effected solely by the inherent resistance to deformation of the material of the fastening of resilient material, e.g. rubbery material of metal
    • F16B2/241Clips, i.e. with gripping action effected solely by the inherent resistance to deformation of the material of the fastening of resilient material, e.g. rubbery material of metal of sheet metal
    • F16B2/245Clips, i.e. with gripping action effected solely by the inherent resistance to deformation of the material of the fastening of resilient material, e.g. rubbery material of metal of sheet metal external, i.e. with contracting action
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/06Trellis-work
    • A01G17/08Tools e.g. clips for attaching hops, vines, or boughs to trellis-work; Tying devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/12Supports for plants; Trellis for strawberries or the like
    • A01G9/128Fixing of plants to supports, e.g. by means of clips

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stützen von jungen Obstbäumen, Rosenstämmchen u. dgl. in Form einer zweiteiligen Hülse, wobei ein Hülsenteil am Anbindepfahl angeschraubt oder mit Hilfe eines Domes eingeschlagen wird und das andere Teil mit dem am Anbindepfahl angeschraubten Hülsenteil, nach Einfügen des anzubindenden Stämmchens, verbunden wird, während eine am Vorderteil angeordnete leistenförmige Hülse zur Aufnahme von Beschriftungsplatten für die Bezeichnung des Obstbaumes oder der Rose, des Pflanzjahres, der Reifezeit u. dgl. dient.
Mit dieser Neuerung ist eine unbegrenzt haltbare Stützvorrichtung geschaffen ohne laufende Kosten für Anbindegarn, Gurt u. dgl., die bisher infolge Verwitterung mindestens jährlich einmal erneuert werden mußten und oft zusätzlich Material- und Zeitverlust zur Folge hatten. Es entstand auch Schaden namentlich am jungen Baum beim Lösen des Bindemittels an der Rinde oder durch Verschleiß des Bindemittels und damit Lösen des Stämmchens vom Pfahl, was zur Folge hatte, daß das Bäumchen vom Sturm hin und her gepeitscht und umgeknickt oder entwurzelt wurde. Zudem wird mit der zusätzlichen Kennzeichnung dem Gartenbesitzer ein zuverlässiger Anhalt gegeben für die Art des Bäumchens bzw. der Rose mit Namen, Pflanzjahr, Reifezeit usw., so daß der Besitzer nun
durch richtige Behandlung namentlich des Obstes, vor Verlusten, z. B. durch zu spätes Abnehmen von Obst, falsche Aufbewahrung, unzeitgemäßen Versand u. dgl. geschützt ist.
Die Stützvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus Blech, Preßstoff, Porzellan, Steingut, imprägniertem Hartpapier, Zelluloid od. dgl.; sie ist durch eine wetterfeste Schutzfarbe haltbar gemacht und kann auf einfache Art durch Anschrauben oder Einschlagen eines Dorns od. dgl. am Haltepfahl befestigt werden. Die Stützvorrichtung kann entsprechend der Stärke des zu haltenden Stämmchens verwendet werden und bei Wachstum des Baumes od. dgl. durch eine neue mit größerem Durchmesser ersetzt werden. Das so gehaltene Stämmchen hat in der Stützvorrichtung freien Spielraum, so daß es nicht, wie beim Anbinden mit Garn oder Gurt, eingezwängt wird, wodurch eine geregelte Saftzufuhr verhindert oder ein Durchscheuern der Rinde bewirkt wird. Namentlich beim Niederlegen von Rosenstämmchen besteht die material- und zeitersparende Bequemlichkeit, daß das Stämmchen mit einfachem Ausbiegen aus der geöffneten Änbindevorrichtung frei wird, worauf das Vorderteil der Stützvorrichtung verschließend zu dem an dem Haltepfahl verschraubten oder eingeschlagenen Teil wieder geschlossen wird, so daß die schriftlichen Bezeichnungen, die auf eingeschobenen Porzellanplättchen eingebrannt sein können, dauernd zu erkennen sind. Man wird sich also gern solcher Schildchen bedienen, was bisher sehr wenig gehandhabt wurde, da solche bei der bisher ungenügenden Anbindemethode leicht verlorengingen. Die Stützvorrichtung kann aber auch weiter zur Führung von Zweigen, z. B. Spalierobst und insbesondere Beerenobst (Johannisbeer- und Stachelbeerbüsche) zum besseren Zusammenhalten der Büsche sowie zum Stützen von Blumen mit holzartigem, starkem Stengel und Staudengewächsen (Sonnenblumen u. dgl.) verwendet werden, und zwar in rechteckiger, ovaler od. dgl. Form und entsprechender Weite, um gegebenenfalls mehrere Zweige darin aufzunehmen, diese dadurch in bestimmte Wachstumsrichtung zwingend, wobei die Stützvorrichtung weder mit einer Befestigungsschraube oder Dorn od. dgl. noch mit einer Etikettierungshülse versehen zu werden braucht.
Die Anbindevorrichtung eignet sich auch sehr gut dafür, die Zweige von Büschen, z. B. Stachelbeeren und Johannisbeeren, einzeln in geordnete und voneinander getrennte Lage zu bringen und darin zu halten, damit Luft und Sonne ungehindert zu ihnen gelangen kann, und zwar durch Ausbildung als kettenartig aneinanderzureihende Glieder, die gegenseitig ebenfalls in Schlitzen übereinander \rerbindend einfassen.
Die Stützvorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in Ausbildungsbeispielen dargestellt, und zwar in
Abb. ι in ihren beiden Hülsenhälften voneinander getrennt liegend,
Abb. 2 im Anordnungszustand an einem Haltepfahl und Umschließung eines Baumstämmchens, Abb. 3 in geschlossenem Zustand in Draufsicht,
Abb. 4 im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 5 in geräumig eckiger Form für eventuelle Einlage mehrerer Zweige, während
Abb. 6 die Anbindevorrichtung in einer einteiligen Gliedausbildung schaubildlich zeigt, und zwar in der gegenseitig kettenartigen Zusammensteckung jeweils des einen Gliedteiles in Schlitze des anderen, verwendbar, um Zweige von Spalierobst oder Büschen (Stachelbeeren und Johannisbeeren) in die kettenartigen Kästchen einzulegen und in Abstand voneinander zu halten.
Die Stützvorrichtung besteht aus einem Hülsenteil α für die Befestigung am Haltepfahl und einem Hülsenteil b zur Einfügung des Pflanzenstammes mit einer hülsenartigen Leiste c zum Einsetzen eines Beschriftungsplättchens, z. B-. aus Porzellan. Beide Hülsenhälften sind zu flügelartigen Seitenteilen d, e des vorderen Hülsenteiles b und f, g des Hinterteiles α geformt, die in den Übergangsstellen von der Hülsenform mit senkrechten Ausschnitten h, i und k, I versehen sind, und zwar die Ausschnitte des Vorderteiles b unten und die des Hinterteiles α oben. Damit ist es möglich, das Vorderteil b mit den Ausschnitten auf das Hinterteil α in dessen Ausschnitte einzusetzen, womit beide Hülsenteile α und b sicher verbunden sind. Beide Hülsenhälften sind oben und unten, unter Ausnahme der Flügel der Schlitzöffnungen, mit gebördelten Flanschen to, η und o, p versehen. Zum Befestigen der Stützvorrichtung am Haltepfahl ist am Teil α eine Holzschraube r oder ein Dorn od. dgl. vorgesehen. Das anzubindende Stämmchen ist mit s bezeichnet.
Die Verwendung dieser Stützvorrichtung für geordnet freie und voneinander getrennte Haltung von Zweigen von Spalierobst und Büschen (Stachelbeeren und Johannisbeeren) in der vereinfachten Ausbildung nur eines Hinterteiles α als kettenartig aneinanderzureihende kästchenartige Glieder t macht die Vorrichtung besonders zweckmäßig.
Es bleibt vorbehalten, diese Stützvorrichtung auch für andere Zwecke zu verwenden, z. B. als Genügelring, wobei gegebenenfalls durch Ver- no schränkung der Flügelteile eine Art Schnappsicherung gegen Lösen ausgebildet sein kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Vorrichtung zum Stützen junger Obstbäume, Rosenstämmchen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß diese aus zwei Teilen {a, b) in Hülsenform besteht, von denen das eine Teil (a) mit einer Schraube (r) oder Dorn od. dgl. am Baumpfahl (q) befestigt wird, während das andere Teil (b) eine leistenförmige Hülse (c) für Aufnahme einer Beschriftungsplatte zum Bezeichnen der anzubindenden Rose, des Baumes od. dgl. trägt, und daß die lösbare Verbin-
    dung beider Teile mittels senkrechter Ausschnitte erfolgt, die in den flügelartigen Seitenteilen (dj e, f, g) eines jeden Hülsenteiles (a und b) vorgesehen sind.
  2. 2. Anbindevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hülsenteile (a und b) eckig, oval oder in ähnlicher Form ausgebildet sind.
  3. 3. Anbindevorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Hülsenteile kettenartig aneinandergefügt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    I 9576 12.54
DER2655D 1943-04-20 1943-04-20 Vorrichtung zum Stuetzen junger Obstbaeume, Rosenstaemmchen u. dgl. Expired DE921600C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER2655D DE921600C (de) 1943-04-20 1943-04-20 Vorrichtung zum Stuetzen junger Obstbaeume, Rosenstaemmchen u. dgl.

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DER2655D DE921600C (de) 1943-04-20 1943-04-20 Vorrichtung zum Stuetzen junger Obstbaeume, Rosenstaemmchen u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE921600C true DE921600C (de) 1954-12-23

Family

ID=7396061

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER2655D Expired DE921600C (de) 1943-04-20 1943-04-20 Vorrichtung zum Stuetzen junger Obstbaeume, Rosenstaemmchen u. dgl.

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DE (1) DE921600C (de)

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