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DE519376C - Mit einer Lochreihe versehenes Metallband zum Anbinden von Baeumen an Pfaehlen - Google Patents

Mit einer Lochreihe versehenes Metallband zum Anbinden von Baeumen an Pfaehlen

Info

Publication number
DE519376C
DE519376C DE1930519376D DE519376DD DE519376C DE 519376 C DE519376 C DE 519376C DE 1930519376 D DE1930519376 D DE 1930519376D DE 519376D D DE519376D D DE 519376DD DE 519376 C DE519376 C DE 519376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
holes
band
trees
tying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930519376D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE519376C publication Critical patent/DE519376C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/12Tree-bands

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

Zum Anbinden von Bäumen an Pfählen bedient man sich verschiedenartiger Gurte oder grober Geflechte, welche, nachdem sie um Baum und Pfahl geschlungen sind, in der Regel mittels in den Pfahl eingetriebener Nägel befestigt werden. Die Befestigung ist an sich mangelhaft und löst sich leicht, die verwendeten Nägel rosten und halten die Bindung nicht mehr fest. Die ganze Art des Anbindens und der Befestigung ist umständlich und zeitraubend. Während längerer Zeitdauer in Gebrauch gewesene Bindungen können späterhin keine Verwendung mehr finden, weil sie den zerstörenden Witterungseinflüssen in verhältnismäßig kurzer Zeit erliegen.
Bekannt ist es auch, mit Langschlitzen versehene Metallbänder zu verwenden, deren Enden mit übereinandergelegten Schlitzen
ao vermittels Nägel an einen Pfahl befestigt werden. Dabei soll die Wirkung entstehen, daß mit fortschreitendem Wachstum des Baumes das Band sich selbsttätig erweitert. Die selbsttätige Erweiterung des Bandes tritt aber auch schon ein durch die Bewegungen des angebundenen Baumes bei Wind und Sturm. Dann ist das verwendete Band auch nur dazu geeignet, im Winkel von 3600 um Baum und Stamm geschlungen zu werden.
Der Stamm muß dabei preß am Pfahl anliegen. Die Rinde würde hierbei in kürzester Zeit zerstört werden. Von Zeit zu Zeit sollen die das Band am Pfahl festhaltenden Nägel herausgezogen und das Band um eine Schlitzlänge weiter gesteckt werden. Das ist lästig, umständlich, zeitraubend und nur unter Zuhilfenahme von besonderen Werkzeugen ausführbar. Eine allmähliche Zerstörung des Pfahles durch die eingetriebenen Nagellöcher würde die weitere Folge sein.
Auch beim Erfindungsgegenstand ist ein mit Langschlitzen versehenes Metallband zum Anbinden der Bäume an Pfähle vorgesehen. Auch die Enden des Bandes werden mit den Schlitzen überlappt. Das hat aber nur den Zweck, einen nach Art einer Flügelschraube ausgebildeten Schlüssel durch die Bandtrums zwischen Pfahl und Baum in gegenüberliegende Schlitze des Bandes einführen und in Schließstellung bringen zu können und um das Band endlich zu schließen und mit dem gehörigen Abstande zwischen Baum und Pfahl befestigen zu können. Es könnte geradesogut das Band auch mit einer einfachen Lochreihe ausgestattet sein. Nur aus Gründen der Bequemlichkeit, weil dabei nicht erst lange die Löcher auf den beiden Bandseiten zueinander in Übereinstimmung gebracht werden müssen und wegen der Eigenart der Schließvorrichtung des Bandes, sind lange Schlitze vorgesehen. Hingegen könnten bei der älteren Einrichtung Löcher überhaupt keine Verwendung finden. Befestigen und Lösen des Bandes ist unter Zuhilfenahme des Schlüssels ungemein leicht ausführbar. Das geschlungene Band wird unter Zuhilfenahme der Schraube zwischen Stamm und Baum eingeschnürt, so daß der Gesamtumfassungs-
winkel des Bandes weitaus mehr als 3600 beträgt. Durch diesen Umstand wird der erforderliche Abstand zwischen Baum und Stamm erzielt. Das Band kann an jeder Stelle des Stammes angebracht werden, auch bei späterem Erweitern des Bandes kann das Band jede beliebige Lage erhalten, da es von keinerlei am Pfahl angeordneten Befestigungsmitteln abhängig ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Vorrichtung im Gebrauchszustande,
Abb. 2 in gelöstem Zustande, Abb. 3 einen Querschnitt durch das Band, Abb. 4 eine Alisicht des Schlüssels. Zum Anschließen eines Baumes a an einen Pfahl b wird ein verzinktes Stahlband c verwendet, welches mit langgeschlitzten Löchernd1 so ausgestattet ist. Beim Gebrauche wird unter das Stahlband zweckmäßig ein Gurt e gelegt. Die freien Enden des Bandes werden überlappt, wie Abb. 2 zeigt. Durch den letzten Langschlitz / des äußeren Bandendes und das gegenüberligende Langloch am inneren Bandteil wird ein nach Art einer Flügelschraube gestalteter flacher Schlüssel g flach hindurchgesteckt. Das Band wird dann so verschoben, daß der Schlüssel beim weiteren Hereindrücken zwischen Baum und Pfahl in das auf dem anderen Trum befindliche Langloch eingreift. Das Band wird nunmehr in der Mitte zusammengedrückt und der Schlüssel um go° quer gedreht. Der Schlüssel ist mit parallel aufeinanderfolgenden Zähnen h ausgestattet, welche zweckmäßig" nach dem Griff zu gewindeförmig ineinander· übergehen. Die Zähne, h stellen sich beim Querdrehen des Schlüssels quer gegen die Rückseite des Bandes, so daß die Stellung gesichert bleibt. Wenn dabei allmählich, wie Abb. 4 zeigt, die Zähne h nach dem Griff hin in ein Gewinde übergehen, so kann mittels des Schlüssels das Band nach Belieben angespannt werden. Auch späterhin bei fortschreitendem Wachs- *s turn des Baumes ist jederzeit ein Lockern und Nachlassen des Bandes möglich, wie überhaupt vermöge der Schlitzanordnung das Band ohne weiteres sich allen in Betracht kommenden Größen der zu verbindenden Körper leicht anpassen läßt.
Mit Rücksicht darauf, daß das Band c nur sehr dünn ist, wird, um ein Ausreißen oder Einreißen desselben durch die Schlüsselzähne h wirksam zu verhindern, der aus den Schlitzen i anfallende Werkstoff, wie Abb. 3 zeigt, umgebördelt und zur Verstärkung herangezogen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Mit einer Lochreihe versehenes Metallband zum Anbinden von Bäumen an Pfählen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die überlappten Enden des Bandes auf der Mitte zwischen Pfahl und Stamm zu liegen kommen und mit dem gegenüberliegenden Trum durch ein zwischen Stamm und Pfahl geführtes Mittel, wie Schraube o. dgl., verbunden werden.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel aus einem flachen, quer durch die Löcher des Baumbandes steckbaren Schlüssel (g) mit parallelen Zähnen Qi) besteht, welcher nach erfolgtem Einführen durch Drehen um 900 das Band schließt.
3. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Schlitzen anfallenden Blechstreifen zur Verstärkung So der Schlitzränder auf die Rückseite des Bandes gelegt sind.
4. Schlüssel nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne. Qi) nach dem Griffe hin allmählich in ein Gewinde übergehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930519376D 1930-01-07 1930-01-07 Mit einer Lochreihe versehenes Metallband zum Anbinden von Baeumen an Pfaehlen Expired DE519376C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE519376T 1930-01-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE519376C true DE519376C (de) 1931-02-27

Family

ID=6550476

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930519376D Expired DE519376C (de) 1930-01-07 1930-01-07 Mit einer Lochreihe versehenes Metallband zum Anbinden von Baeumen an Pfaehlen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE519376C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3521401A (en) * 1968-05-29 1970-07-21 Edgar P Shisler Tree supporting unit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3521401A (en) * 1968-05-29 1970-07-21 Edgar P Shisler Tree supporting unit

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