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DE921437C - Verschnuerungswerkzeug - Google Patents

Verschnuerungswerkzeug

Info

Publication number
DE921437C
DE921437C DES26443A DES0026443A DE921437C DE 921437 C DE921437 C DE 921437C DE S26443 A DES26443 A DE S26443A DE S0026443 A DES0026443 A DE S0026443A DE 921437 C DE921437 C DE 921437C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool according
connecting device
cut
gripper
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES26443A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick William Mosey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seal Less Strapping Ltd
Original Assignee
Seal Less Strapping Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seal Less Strapping Ltd filed Critical Seal Less Strapping Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE921437C publication Critical patent/DE921437C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Versdmürungswerkzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Werkzeug zum Verbinden und Abschneiden der überlappenden Teile einer um ein Packstück, wie Ballen, Kiste, Paket od. dgl., gelegten Schleife eines Verschnürungsmittels, beispielsweise eines bandförmigen Verschnürungsmittels.
  • Wenn Metallbänder als Verschnürungsmittel verwendet werden, können mehrere Verbindungen zwischen den überlappenden Abschnitten erforderlich sein, um eine Verbindung herzustellen, die eine mit dem übrigen Teil der um das Packstück gelegten Schleife vergleichbare Festigkeit aufweist.
  • Die zum Einschneiden und/oder Deformieren des Bandes erforderliche Kraft kann jedoch die physischen Kräfte der Bedienungsperson übersteigen, wenn gleichzeitig mehr als eine Verbindung zwischen den überlappenden Teilen hergestellt wird und insbesondere dann, wenn einverhältnismäßig starkes Metallband verwendet wird.
  • Es ist bereits ein Verschnürungswerkzeug be; kannt, das eine Grundplatte mit Haltemitteln für die beiden sich überlappenden Abschnitte eines Verschnürungsmittel,s sowie eine VerSindungsvorrichtung aufweist, die in zwei verschiedenen Stellungen zur Wirkung gebracht werden kann. Bei diesemVerschnürungswerkzeug ist jedoch noch eine besondere Abschneideinrichtung für das sich zur Vorratsrolle hin erstreckende Ende des Verschnürungsmittels erforderlich.
  • Der Hauptzweck der Erfindung ist deshalb, ein Werkzeug zu schaffen, mit dem ebenfalls längs der überlappenden Teile des Verschnürungsmittels in nacheinanderfolgen den Schritten Verbindungen ausgeführt werden können, das aber so verbessert ist, daß eine Abschneideinrichtung überflüssig ist.
  • Gemäß der Erfindung ist an der Vorrichtung eine Abschneideinrichtung vorgesehen, durch die der eine der beiden sich überlappenden Abschnitte einer um das Packstück gelegten Schleife abgeschnitten wird, wenn sich die Verbindungsvorrichtung in derjenigen ihrer beiden äußersten Arbeitsstellungen befindet, die dem freien Ende des in dieser Stellung abgeschnittenen Abschnitts des Verschnürungsmittels am nächsten liegt.
  • Zweckmäßigerweise ist die Abschneideinrichtung mit der gegenüber der Grundplatte in verschiedene Arbeitsstellungen verbringbaren- Verbindungsvorrichtung vereinigt. Dies hat den Vorteil, daß ihre Betätigung dann mit der Betätigung der Verlindungsvorrichtung verbünden sein kann.
  • Bei einer einfachen Ausführungsform des Verschnürungswerkzeugs kann nur ein Greifer vcrgesehen sein, der ein freies Endteil des Verschnürungsmittels in die Verblindungsvorrichtung hineinragend festhält. In diesem Fall schneidet die Abschneideinrichtung dann den anderen Abschnitt des Verschnürungsmittels ab, und zwar in derjenigen Arbeitsstellung der Verbindungsvorrichtung, die dem Greifer am nächsten liegt.
  • Wo das Werkzeug einen Greifer aufweist, der den abzuschnei denden Abschnitt des Verschnürungsmittels in die Verbindungsvorrichtung hineinragend festhält, ist die Abschneideinrichtung in der diesem Greifer am weitesten entfernten Arbeitsstellung der Verbindungsvorrichtung wirksam.
  • Das Verschnürungswerkzeug kann auch einen auf einer Seite der Verbindungsvorrichtung angeordneten beweglichen Greifer aufweisen, mit dem der abzuschneidende Abschnitt des Verschnürungsmittels zuerst gespannt wird; dabei ist die Arbeitsstellung, in welcher der eine Abschnitt des Verschnürungsmittels abgeschnitten wird, die diesem Spaungreifer nächste.
  • Die Handhabung des Verschnürungswerkzeugs wird vereinfacht, wenn eine Einrichtung vor gesehen ist, welche die Bewegung der Verbindungsvorrichtung von einer in die nächste Arbeitsstellung bewirkt. Die Betätigung dieser Einrichtung ist dann zweckmäßigerweise mit der Offnungsbewegung der Verbindungsvorrichtung verbunden.
  • Wo die Verbindungsvorrichtung an der Grundplatte des Werkzeugs in Längsrichtung der beiden nebeneinanderliegenden Abschnitte verschiebbar angeordnet ist, kann eine Rasteinrichtung vorgesehen sein, die mit den Mitteln zur Betätigung der Verbindungsvorrichtung derart zusammenwirkt, daß das Verschieben nur während der Öffnungsbewegung der Verbindungsvorrichtung stattfindet.
  • Die Rasteinrichtung kann die Form eines in Längsrichtung beweglichen Gliedes aufweisen, das durch die Betätigungsmittel für die Verbindungsvorrichtung aus seiner Normallage gegen die Wirkung der Feder verschoben wird, während die Verbindungsvorrichtung eine Verbindung ausführt und daher von den Verschnürunglsmitteln in seiner Lage festgehalten ist. Bei oder vor Abschluß des Arbeitshubes der Verbindungsvorrichtung wird das mit Rasten versehene Glied von den Betätigungsmitteln der Verbindungsvorrichtung wieder freigegeben und kehrt unter der Wirkung der Feder wieder in seine Normallage zurück. Wenn die Verbindungsvorriditung nun wieder geöffnet wird, greifen ihre Betätigungsmittel in entgegengesetzter Richtung an dem Rastglied an. Die Bindevorrichtung wird dann, wenn sie außer Eingriff mit dem Verschnürungsmittel kommt, von der ersten Arbeitsstellung in die nächste bewegt. Die Einrichtung kann so getroffen sein, daß in dieser nächsten Arbeitsstellung, wenn dieses die letzte Arbeitsstellung ist, der Arbeitshub der Betätigungsmittel ohne Einwirkung auf das Rastglied bleibt. Für das Zurückbewegen der Verbindungsvorrichtung ist nur ein einfaches Zurückschieben erforderlich, wenn die Betätigungsmittel für die Verbindungsvorriclltung ihre Ausgangsstellung aufweisen und dabei außer Eingriff mit dem Rastglied sind. Durch Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Rasten in dem Rastglied kann die Verbindungsvorrichtung nacheinander in mehrere Arbeitsstellungen bewegt bar sein.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen bzw. be sonders vorteilhafteWeiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der der Erläuterung der Erfindung dienenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
  • Fig. I zeigt eine Gesamtansicht des Werkzeugs von oben, wobei die Betätigungshebel der Bindevorrichtung unter Weglassung ihrer Handgriffe gebrochen dargestellt sind und der Spannhebel im Schnitt gezeigt ist, wobei die Teile sich in ihrer normalen Stellung befinden, in welcher sie nicht unter Spannung stehen, und die Bindevorrichtung sich an ihrer ersten Bindestelle befindet; Fig. 2 zeigt eine entsprechende Vorderansicht der Binde- und Spannhebel mit weggebrochenen Handgriffen; Fig. 3, 4 und 5 zeigen Querschnitte nach den Linien 3-3, 44 und 5-5 der Fig. 2; Fig. 6 zeigt eine entsprechende Rückansicht, bei welcher der Handhebel des Greifers für den Angriff am untenliegenden Teil des Stahlbandes ebenfalls weggebrochen ist, um nicht die dahinterliegenden Teile zu verdecken; Fig. 7 zeigt eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht, wobei sich jedoch die Teile in einer Lage befinden, die sie gegen das Ende des Arbeitshubes der Bindehebel an der ersten Stelle einnehmen; Fig. 8 zeigt eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht, bei welcher sich die Teile jedoch in der Stellung befinden, die sie gegen Ende des ersten Rückstellhubes der Hebel einnehmen, wenn sich die Bindevorrichtung ihrer zweiten Bindestelle annähert.
  • Das in den Zeichnungen dargestellte Werkzeug hat eine Grundplatte I, die an jedem Ende der Verhindungszone Greifer 2 bzw. 3 trägt, wobei jeder Greifer auf einem seitlichen Ansatz Ia, 1b der Grundplatte so angeordnet ist, daß, wenn das Werkzeug sich mit seiner Grundplatte in Längsrichtung auf einer Seite neben der Linie des Stahl- bandes erstreckt, die Greifer in dieser Linie, die in Fig. I mit S bezeichnet ist, zu liegen kommen.
  • Der Mittelteil der Grundplatte ist mit sich in Ausfluchtung befindlichen länglichen Führungsschlitzen 4a, 4b ausgebildet, in welchen die Binde vorrichtung, die als Ganzes mit 5 bezeichnet ist, mittels Bolzen 5a, 5b gleitbar gelagert ist, so daß sie übergreifend zu der vorgenannten Linie innerhalb des Feldes Ie, welches die erwähnte Verbindungszone zwischen den Greifern bildet, bewegt werden kann. Bei der Benutzung des Werkzeugs wird das Stahlband zuerst in den aus Exzenterkörpern bestehenden Greifer 2 eingeführt, der durch den Handhebel 2a betätigt werden kann, wobei sich das freie Ende des Stahlbandes in und durch die Bindevorrichtung 5 hindurch so weit bis zum Greifer 3 erstreckt, daß es den Bewegungsbereich der Bindevorrichtung deckt. Dieses Ende bildet die vorerwähnte untenliegende Länge des Stahlbandes, dessen obenliegende Länge nach dem Herumführen um das Packstück und der Rückführung zur Zuführungsstelle in den Greifer 3 eingeführt und durch die Bindevorrichtung 5 hindurch zu einer geeigneten Spannvorrichtung 6 geführt wird, welche mittels eines Hebels 6a betätigt wird. Die zwischen der Bindevorrichtung und der Spannvorrichtung angeordnete Schneideinrichtung ist bei dieser Ausführungsform mit der Bindevorrichtung verbunden und bewegt sich mit dieser, wie nachstehend beschrieben.
  • Die genaue Ausführungsform der Verbindung ist für die Erfindung nicht wesentlich, bevorzugt ist jedoch das bekannte Verfahren, die sich überlappenden Bandlängen durch Einstanzen von Zickzackschlitzen, die dann miteinander in Eingriff gebracht werden, zu verbinden. Da diese Form der Verbindung eine nachträgliche Längsbewegung der beiden Längen zueinander erfordert, ist es bei ihrer Anwendung wichtig, das um das Packstück gelegte Band durch die Greifer nicht eher freizugeben, bis die Schlitze für alle Verbindungsstellen gestanzt worden sind, da sonst die Verbindungsstelle oder Verbindungsstellen, welche zuerst gestanzt werden, zwangläufig miteinander völlig in Eingriff kommen, bevor die anderen Verbindungsstellen gestanzt worden sind. Dies ist auch der Hauptgrund, warum die Verwendung von zwei Haltegreifern 2 und 3 auf beiden Seiten bei einer Bindevorrichtung der beschriebenen Art bevorzugt ist.
  • Bei einer bekannten Bindevorrichtung werden bei jeder Betätigung zwei solche Verbindungen gebildet. Diese Bindevorrichtung hat ein Gesenkbett 7 für zwei Gesenke 7a und 7b, die mit den beiden Stößeln 8a und 8b zusammenarbeiten, die durch Schwenken der Handhebel 9a und 9b um die Querachsen IOa und 10b betätigt werden, wobei die Nabenteile dieser Handhebel miteinander im Zahneingriff stehen, so daß, wenn sie in entgegengesetzter Richtung bewegt werden, die Stößel auf die sich überlappenden Längen des Stahlbandes nacheinander aufgedrückt werden und in diese nacheinander die Verbindungen einstanzen. Das Hochbringen der Stößel geschieht durch eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung der Handhebel. An dem Nabenteil des Handhebels ga ist ein verstellbarer Anschlag 9c vorgesehen, der an dem Nabenteil des anderen Handhebels 9b zur Anlage kommt und so den Hub des Handhebels begrenzt. Der Boden des Stanzbettes 7 kann geringfügig über den der Grundplatte I erhöht sein, um die Bewegung der Bindevorrichtung über die Oberfläche des Packstückes zu erleichtern.
  • Bei dem dargestellten Werkzeug kann die Bindevorrichtung an zwei Stellen betätigt werden, wobei die Bindevorrichtung in Fig. I bis 7 an der ersten dieser Stellen gezeigt ist und in Fig. 8 bei der Annäherung an die zweite Stelle. Es ist wünschenswert, daß die beiden Verbindungen, die bei jeder Betätigung gestanzt werden, ausreichend weit voneinander in Abstand sind, so daß die an der einen Stelle hergestellten Verbindungen mit an einer zweiten Stelle hergestellten Verbindungen sich in wechselweiser Anordnung befinden, d. h. um Raum für eine der weiteren Verbindungen zwischen den beiden ersten Verbindungen zu lassen. Der Stößel 8b trägt ein Scherenmesser IIa an seiner äußeren, der Spannvorrichtung 6 zunächst gelegenen Seitenkante für die Zusammenarbeit mit dem Amboß II der Bindevorrichtung. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß die Bindevorrichtung zuerst an einer Stelle in der Nähe der Spannvorrichtung betätigt werden muß, d. h. an der ersten der zwei vorerwähnten Stellen, worauf die Bindevorrichtung für die zweite Betätigung von dieser Stelle wegbewegt wird, d. h. zur zweiten der vorerwähnten Stellen. Dies ist möglich, ohne daß das Band ein zweites Mal durchgeschnitten wird, da das Scherenmesser IIa nur in Verbindung mit dem Amboß, über welchen sich das Stahlband zuerst zur Spannvorrichtung erstreckt, wirksam werden kann.
  • Zur Steuerung der Bewegung der Bindevorrichtung von der vorerwähnten ersten Stelle zur zweiten mittels der Handhebel ga, gb in dieser Weise als Teil der normalen Betätigung derselben dient die längs bewegliche Klinkenstange I2, die sich längs des Mittelteiles der Grundplatte erstreckt und oberhalb der Schlitze 4a, 4b gleitbar in Haltern 13a und I3b der Bindevorrichtung bzw. der Grundplatte gelagert ist, wobei die Klinkenstange durch die Druckfeder 14 in Richtung des Spannendes des Werkzeugs belastet ist. Die Stange 12 hat einen sich nach oben erstreckenden Ansatz 12a für die Zusammenarbeit mit einem Fortsatz gd auf der Nabe des Handhebels gb. Wenn sich die Bindevorrichtung an ihrer ersten Bindestelle befindet, kommt der Fortsatz gd während des Arbeitshubes der Handhebel, wie in Fig. 7 gezeigt, zur Anlage am Ansatz I2a, wodurch die Stange 12 gegen die Wirkung der Feder 14 bewegt wird, während die Gesenkteile durch das Stahlband gehalten werden.
  • Der Fortsatz gd verläßt den Ansatz 12a beim oder vor dem Abschluß des Bindehubes, worauf die Stange in ihre neutrale Lage durch Federzug zurückgebracht wird. Während des Rückführhubes der Handhebel kommt der Fortsatz 9d, wie in Fig. 8 gezeigt, auf der entgegengesetzten Seite des Ansatzes I2a zur Anlage, ohne daß dabei die Feder in Wirkung tritt, so daß die Bindevolrichtung, die nun keinen Angriff mehr am Stahlband hat, durch die Handhebel zu einer zweiten Bindestelle gebracht wird, an welcher ein zweiter Arbeitshub ohne weitere Einflußnahme auf die Stange stattfinden kann. Da am Ende des Rückführhubes der Handhebel in der zweiten Bindestelle der Fortsatz 9d keine Anlage mehr am Ansatz I2a hat, kann die Bindevorrichtung ohne Schwierigkeit in ihre erste Bindestelle zurückgezogen werden. Durch Anordnung einer entsprechenden Zahl von in geeignetem Abstand voneinander befindlichen Ansätzen 12a auf der Stange kann eine beliebige Zahl aufein,anderfolgender Bindestellen vorgesehen werden.
  • Bei dem dargestellten Werkzeug stellen die Stößel der Bindevorrichtung ihre jeweiligen Verbindungen nacheinander an jeder Bindestelle her, so daß vier verschiedene Bindevorgänge, und zwar einer nach dem anderen durch zwei Betätigungen ausgeführt werden, wodurch die aufzuwendende Kraft wirksam verteilt wird.

Claims (17)

  1. PATENTANsPRÜcHE: I. Verschnürungswerkzeug mit einer Grundplatte, die Mittel zum Halten der sich überlappenden Abschnitte eines um ein Packstück od. dgl. herumgelegten Verschnürungsmittels und eine Verbindungsvorrichtung aufweist, die in mehrere Arbeitsstellungen verbringbar ist, in denen sie während des Stillstands gegenüber der Grundplatte zur Bildung einer oder mehrerer Verbindungen zwischen den sich überlappenden Abschnitten betätigt werden kann, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, durch die der eine der beiden sich überlappenden Abschnitte abgeschnitten wird, wenn sich die Vorrichtung in derjenigen ihrer beiden äußersten Arbeitsstellungen befindet, die dem freien Ende des in dieser Stellung abgeschnittenen Abschnitts des Verschnürungsmittels am nächsten liegt.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneideinrichtung mit der Verbindungsvorrichtung gemeinsam in die verschiedenen Stellungen verbringbar ist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneideinrichtung durch einen die Verbindung bildenden Hub der Verbindungsvorrichtung betätigt wird.
  4. 4. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen auf einer Seite der Verbindungsvorrichtung angeordneten Greifer für ein freies Endteil des Verschnürungsmittels aufweist, der den einen der nebeneinanderliegenden Abschnitte bildet, und daß es der andere Abschnitt ist, der abgeschnitten wird, wobei die Stellung, in der die Verbindungsvorrichtung das Abschneiden ausfuhrt, die diesem Greifer nächste Stellung ist.
  5. 5. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung einen an einer Seite der Verbindungsvorrichtung angeordneten Greifer zum Halten des abzuschneidenden Abschnitts des Verschnürungsmittels einschließt, und daß die Stellung, in der das Abschneiden ausgeführt wird, die von diesem Greifer am weitesten entfernte ist.
  6. 6. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen auf einer Seite der Verbindungsvorrichtung angeordneten beweglichen Greifer, mit dem der abzuschneidende Abschnitt des Verschnürungsmittels zuerst gespannt wird.
  7. 7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung, in der der eine Abschnitt abgeschnitten wird, die dem beweglichen Spanngreifer am nächsten liegende ist.
  8. 8. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zum Verbringen der Verbindungsvorrichtung aus der einen zur nächsten vorbestimmten Stellung.
  9. 9. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbringen der Verbindungsvorrichtung von einer zur anderen Stellung durch die Oinungsbewegung der Vorrichtung ausgeführt wird.
  10. 10. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung auf der Grundplatte in Längsrichtung der beiden nebeneinanderliegenden Abschnitte des Verschnürungsmittels von einer zur anderen Stellung verschiebbar gelagert ist.
  11. II. Werkzeug nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine mit der Einrichtung zur Betätigung der Verbindungsvorrichtung derart zusammenwirkende Rasteinrichtung, daß das Verschieben nur während des öffnens der Vorrichtung stattfindet.
  12. I2. Werkzeug nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung die Form eines in Längsrichtung beweglichen federbelasteten Gliedes aufweist, mit dem zur Ausführung des Verschiebens ein Handgriff der Betätigungseinrichtung der Verbindungsvorrichtung zusammenwirkt.
  13. 13. Werkzeug nach Anspruch II oder I2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, durch die das Zusammenwirken zwischen Verbindungsvorrichtung und Rasteinrichtung unwirksam gemacht wird, wenn die Verbindungsvorrichtung sich in ihrer Endstellung befindet.
  14. 14. Werkzeug nach einem der Ansprüche 11 bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung eine Anzahl von im Abstand stehenden Teilen für das Eingreifen eines Teils der Betätigungseinrichtung der Verbindungsvorrichtung aufweist, um durch eine Folge von Offnungsbewegungen der Betätigungseinrich- tung die Verbindungsvorrichtung nacheinander in die entsprechende Zahl von Arbeitsstellungen zu bringen.
  15. 15. Werkzeug nach einem der Ansprüche II bis I4, dadurch gekennzeichnet, daß etwa am Ende einer Öffnungsbewegung die Betätigungseinrichtung der Verbindungsvorrichtung ohne Eingriff mit der Rasteinrichtung und damit die Verbindungsvorrichtung zum Zurückschieben in die Ausgangsstellung freigegeben ist.
  16. I6. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Rasteinrichtung, die von einer Feder in eine neutrale Stellung gedrückt wird, aus der sie mittels einer Betätigungseinrichtung für die Verbindungsvorrichtung, während eine Verbindung ausgeführt und die Vorrichtung durch den Eingriff mit dem Verschnürungsmittel festgehalten wird, gegen die Wirkung der Feder verschiebbar ist, die aber etwa am Ende des Weges der Betätigungseinrichtung von dieser freigegeben wird, um durch die Wirkung der Feder in die neutrale Stellung zurückzukehren, wobei die Betätigungseinrichtung so ausgebildet ist, daß sie bei ihrer Rückkehr in die Ausgangsstellung mit der Rasteinrichtung in Eingriff kommt und dadurch die Vorrichtung aus der einen Stellung in die nächste verschiebt.
  17. 17. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung so ausgebildet ist, daß sie in jeder ihrer Stellungen zwei in Längsrichtung voneinander entfernte Verbindungen der beiden nebeneinanderliegenden Abschnitte des Verschnürungsmittels herstellt und die Stellungen einen solchen Abstand voneinander aufweisen, daß die in einer Stellung gebildeten Verbindungen mit denen an einer anderen Stellung gebildeten Verbindungen abwechseln.
    Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 578 854.
DES26443A 1951-01-29 1951-12-21 Verschnuerungswerkzeug Expired DE921437C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB921437X 1951-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE921437C true DE921437C (de) 1954-12-16

Family

ID=10718306

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES26443A Expired DE921437C (de) 1951-01-29 1951-12-21 Verschnuerungswerkzeug

Country Status (1)

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DE (1) DE921437C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB578854A (en) * 1944-02-15 1946-07-15 Seal Less Strapping Ltd Improvements in or relating to strapping packages and the like

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