[go: up one dir, main page]

DE9211730U1 - Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten - Google Patents

Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten

Info

Publication number
DE9211730U1
DE9211730U1 DE9211730U DE9211730U DE9211730U1 DE 9211730 U1 DE9211730 U1 DE 9211730U1 DE 9211730 U DE9211730 U DE 9211730U DE 9211730 U DE9211730 U DE 9211730U DE 9211730 U1 DE9211730 U1 DE 9211730U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
dry
drying
parts
container according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9211730U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TTW THERMO TECHNIK PRODUKTIONS
Original Assignee
TTW THERMO TECHNIK PRODUKTIONS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TTW THERMO TECHNIK PRODUKTIONS filed Critical TTW THERMO TECHNIK PRODUKTIONS
Priority to DE9211730U priority Critical patent/DE9211730U1/de
Publication of DE9211730U1 publication Critical patent/DE9211730U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/06Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by drying
    • B29B13/065Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by drying of powder or pellets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/06Chambers, containers, or receptacles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/10Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof
    • F26B9/103Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof using fixed or removable drying air channels placed in the stack, e.g. horizontally or vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffqranulaten
Die Erfindung betrifft einen Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten, der an seinem unteren Ende trichterförmig ausgebildet und an der Trichterspitze mit einer Entnahmeöffnung versehen ist, mit einem Trockenlufteinla/3 und einem Abluftauslaß.
In der kunststoffverarbeitenden Industrie und im Handwerk werden Kunststoffgranulate eingesetzt, die aufgeschmolzen und anschließend in Formvorrichtungen weiterverarbeitet werden. Den Granulaten aus Polystyrol, Polymethylmethacrylat, Polyäthylen und anderen Kunststoffen haftet in der Regel durch Transport und Lagerung Feuchtigkeit an, die den Verarbeitungsprozeß und die Endproduktqualität negativ beeinflußt.
Telefon: (02 21)131041 Telex: 888 2307 dopa d Telefax: (0221)134297 (02 21)134881 Telegramm: Dornpatent Köln
Konten / Accounts:
SaI. Oppenheimjr.&Cie., Köln (BLZ 37030200) Kto. Nr. 10760 Deutsche Bank AG. Köln (BLZ 37070060) Kto. Nr. 1165018 Postgiro Köln (BLZ 37010050) Kto. Nr. 654-500
Es sind bereits Trockenbehälter bekannt, in die die Granulate eingefüllt werden und in denen die Granulate von heißer trockener Luft durchströmt werden. Die Luft wird durch einen Trockenlufteinla/3 in den Trockenbehälter eingeblasen und durch einen Abluftausla/3 abgesaugt. Nach einer Verweilzeit von etwa 30 Minuten bis 6 Stunden, je nach Kunststoffart, werden die Kunststoffgranulate an einer Entnahmeöffnung entnommen, die am unteren Ende des bereichsweise trichterförmigen Trockenbehälters angeordnet ist.
Bei der Granulattrocknung steht normalerweise ein bestimmtes Trockenluftvolumen pro Zeiteinheit zur Verfügung. Die verschiedenen Granulate erfordern verschiedene Behandlungsdauern mit Trockenluft. Daraus ergibt sich, da/3 eine Trocknungscharge eine bestimmte Granulatmenge umfaßt, die nach der Lieferkapazität der Lufttrocknungsanlage und der Art des zu trocknenden Kunststoffs bestimmt wird. Die Größe der Trocknungscharge ist daher von Fall zu Fall unterschiedlich. Die bekannten Granulatbehälter werden entsprechend dieser Menge unterschiedlich gefüllt und ausgenutzt. Eine Vorgabe für eine zu trocknende Kunststoffmenge kann sich auch aus anderen Forderungen ergeben, beispielsweise aus der Verarbeitungskapazität der Spritzgußmaschine.
Die unterschiedliche Menge des jeweils benötigten Granulats und die von dem jeweils verwendeten Granulat abhängige Dichte hat bei den bekannten Trockenbehältern den Nachteil, daß diese meist nur teilweise gefüllt sind. Daher wird für die benötigte Granulatmenge ein viel zu großer Trockenbehälter beheizt, so daß ein hoher Energieverbrauch entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trockenbehälter zu schaffen, der unter Einsparung von Energie wirtschaftlich einsetzbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erf indungsgemä/3 mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Der erfindungsgemäße Trockenbehälter besteht aus mindestens zwei lösbar aufeinandergesetzten Behälterteilen, wobei der Trockenlufteinla/3 in einem der Behälterteile und der Abluftausla/3 an einem anderen Behälterteil angeordnet ist. Die Behälterteile sind durch Führungs- und Verriegelungsvorrichtungen aneinander fixiert. Da der Behälter aus lösbar aufeinandergesetzten Behälterteilen besteht, die aneinander fixierbar sind, ist es je nach benötigter Granulatmenge möglich, zwei oder mehr Behälterteile zu verwenden, um so das Trockenraumvolumen des Behälters zu verändern. Bei kleinen Granulatmengen ist es so möglich, nur zwei Behälterteile zu verwenden, so da/3 der Trockenbehälter ein der Granulatmenge angepaßtes Volumen besitzt. Dadurch wird verhindert, da/3 durch Beheizung nicht benötigten Behälterraums Energie verschwendet wird.
Da je nach benötigter Granulatmenge nur die tatsächlich benötigte Anzahl Behälterteile verwendet wird, wird auch der Reinigungs- und Wartungsaufwand für den Trockenbehälter reduziert. Bei Beschädigungen an einem Teil des Trockenbehälters erlaubt die mehrteilige Ausführung außerdem den schnellen Austausch ganzer Komponenten, so da/3 der Trockenbehälter in kürzester Zeit instandgesetzt werden kann. Dabei ist es ferner ein Vorteil, da/3 die einzelnen Bereiche des Trockenbehälters leichter zugänglich sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen einem oberen und einem unteren Behälterteil mindestens ein rohrförmiges Zwischenteil angeordnet, das die gleichen Anschlu/3ma/3e hat wie das obere und das untere Behälterteil. Mit jedem Zwischenteil kann das Volumen des Trockenbehälters erhöht werden, wobei das maximale Volumen des Trockenbehälters entsprechend der vom Granulat geforderten Verweilzeit gewählt werden kann. Die Verwendung von rohrförmigen Zwischenteilen mit gleichen Anschlußweiten hat auch den Vorteil, da/3 die Zwischenteile zwischen verschiedenen Trockenbehältern austauschbar sind. Zwischen den Anschlu/3enden kann der Querschnitt des Zwischenteils über die Höhe variieren.
Das bei einer weiteren Ausführungsform in der Behälterwand vorgesehene Schauglas erlaubt es, den Füllstand des Trockenbehälters zu kontrollieren. Um den Energieverbrauch des Trockenbehälters weiter zu reduzieren, ist dieser thermisch isoliert und vorzugsweise mit doppelwandigen Behälterteilen ausgeführt. Die sich über den gesamten oberen Querschnitt des obersten Behälterteils erstreckende Einfüllöffnung, die mit einem abnehmbaren Deckel verschließbar ist, erlaubt es, sowohl einfach per Hand als auch mit einem aufgesetzten Dosiergerät Granulat dem Trockner zuzuführen.
Bei zwei benachbarten Behälterteilen ist das eine Behälterteil mit einem umlaufenden Zentrierrand als Führungsvorrichtung versehen. Dieser ist in das andere Behälterteil einführbar und erlaubt so das schnelle und paßgenaue Zusammenfügen der einzelnen Behälterteile. Der umlaufende Zentrierrand bewirkt außerdem eine gute Dichtung zwischen den einzelnen Behälterteilen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Verriege-
lungsvorrichtungen Schnellspannverschlüsse. Diese erlauben es, das Trockenraumvolumen des Trockenbehälters innerhalb von Minuten der gewünschten Granulatmenge anzupassen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Trockenlufteinlaß in dem untersten Behälterteil angeordnet, nach unten gerichtet und von einem als Verteiler vorgesehenen kegelstumpfförmigen Lochschirm umgeben. Diese Anordnung erlaubt es, die Trockenluft über einen sehr großen Bereich in das Granulat einzuleiten, wobei gleichzeitig verhindert wird, da/3 Granulat den Lochschirm oder den Trockenlufteinla/3 verstopft. Die kegelstumpf förmige Ausgestaltung des Lochschirms bewirkt außerdem, da/3 kein Granulat auf dem Lochschirm liegenbleibt, so da/3 der Trockenbehälter vollständig entleert werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Zeichnung im Zusammenhang mit der Beschreibung.
Es zeigen:
Fig. 1 den erfindungsgemäßen Trockenbehälter in einem Schnitt in explosionsartiger Darstellung,
Fign. 2a,
2b ein erstes und ein zweites rohrförmiges Zwischenteil,
Fig. 3 den Trockenbehälter gemäß Fig. 1 in einem Schnitt gemäß der Linie III-III,
Fig. 4 einen Schnellverschluß zur Befestigung des Deckels des Trockenbehälters und
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt zweier
aufeinandergesetzter Behälterteile.
Der Trockenbehälter 10 weist ein unteres Behälterteil 12 und ein oberes Behälterteil 14 auf. Das untere Behälterteil 12 ist ein rohrförmiger Körper mit umlaufenden Wänden, dessen oberer Teil 16 kreiszylindrisch und dessen unterer Teil 18 daran anschließend kegelstumpfförmig nach unten zusammenlaufend ausgeführt ist. Am unteren Ende des unteren Behälterteils 12 ist eine Entnahmeöffnung 2 0 vorgesehen, an deren Rand ein Flansch 22 angeordnet ist. Durch die Wand des oberen Teils 15 des unteren Behälterteils 12 ist ein Zuluftrohr 24 hindurchgeführt. Das Zuluftrohr 24 ist im Inneren des Trockenbehälters nach unten umgebogen, so daß seine den Trockenlufteinla/3 26 bildendes inneres Ende koaxial mit der Behälterachse 28 angeordnet und nach unten gerichtet ist. Durch diese Anordnung des Zuluftrohres 24 wird die Granulatentnahme durch die Entnahmeöffnung 20 nicht behindert. Der Trockenlufteinla/3 26 ist von einem kegelstumpfförmigen Lochschirm 30 aus Lochblech mit 0,8 mm Lochdurchmesser umgeben, der die durch das Rohr 24 eingeblasene und dann aufsteigende Trockenluft großflächig über den Behälterquerschnitt verteilt. Der untere Behälterteil 12 ist an seiner Oberseite 32 über seinen gesamten Querschnitt offen.
Das obere Behälterteil 14, das ein an seinen beiden Stirnseiten 34,36 offener zylindrischer Rohrkörper mit umlaufenden Wänden ist, hat den gleichen Innendurchmesser wie der obere Teil 16 des unteren Behälterteils 12. Die obere Stirnseite 36, die über ihren gesamten Querschnitt offen ist, bildet eine Einfüllöffnung 38 und ist mit einem abnehmbaren Deckel 40 verschließbar.
Das untere Behälterteil 12 ist doppelwandig ausgeführt, wobei zwischen der Innenwand 42 und der Außenwand 44 Stein- oder Glaswolle 46 zur Isolierung vorgesehen ist. Auch das obere Behälterteil 14 ist doppelwandig ausgeführt, wobei jedoch die Innenwand 48 bereichsweise als Abluftauslaß aus Lochblech mit 0,8 mm Lochdurchmesser ausgeführt ist und der zwischen der Innenwand 48 und der Außenwand 50 liegende Ringraum 52 einen Abluftkanal bildet, der in ein seitlich an das obere Behälterteil 14 anschließendes Abluftrohr 54 mündet.
An der unteren Stirnseite 34 des oberen Behälterteils 14 ist ein umlaufender Zentrierrand 56 angeordnet, dessen Höhenerstreckung etwa dem Abstand von Innenwand 48 und Außenwand 50 entspricht und der im in das untere Behälterteil 12 eingeführten Zustand an der Innenwand 42 des unteren Behälterteils 12 abdichtend anliegt.
Der in Fig. 1 dargestellte Trockenbehälter 10 stellt die kleinste Variante eines erfindungsgemäßen Trockenbehälters dar. Sein Volumen setzt sich aus dem Volumen des unteren und des oberen Behälterteils 12,14 zusammen. Die modulare Ausgestaltung des Trockenbehälters 10 erlaubt es, zur Vergrößerung des Trockenvolumens Zwischenteile 82,92 zwischen dem unteren und dem oberen Behälterteil 12,14 einzufügen. Die Zwischenteile 82,92 weisen jeweils einen Zentrierrand 90 auf, der dem Zentrierrand 56 des oberen Behälterteils entspricht.
Zur Abdichtung der einzelnen Behälterteile 12,14,82,92 gegeneinander ist zwischen den einander gegenüberliegenden, mit einem ringförmigen Blech verschlossenen Stirnseiten der doppelwandigen Behälterteile 12,14,82,92 eine Ringdichtung 58 aus Moosgummi vorgesehen.
Die Verbindung der einzelnen Behälterteile 12,14,82,92 untereinander, die jeweils gleich ist, wird nachfolgend anhand der Figur 5 beschrieben, in der beispielhaft eines der Zwischenteile 82,92 mit dem unteren Behälterteil 12 verbunden ist. Die einzelnen Behälterteile 12,82,92 sind lose und unverschraubt aufeinandergesetzt und mittels Verriegelungsvorrichtungen 60 aneinander fixiert. Die Verriegelungsvorrichtungen 60 weisen einen Spannhebel 62 auf, der mit einem oder zwei Verbindern 64 drehbar an einem Lagerbock 66 an der Außenwand 44 des unteren Behälterteils 12 befestigt ist. Der Spannhebel 62 weist ein Betätigungsende 68 und diesem bezüglich der Achse des Verbinders 64 gegenüberliegend ein Lastende 70 auf. An dem Lastende 70 greift eine längeneinstellbare Zugschraube 72 an, die an ihrem dem Lastende 70 abgewandten Ende zu einem Haken 74 umgebogen ist. Der Haken 74 greift im Verriegelungszustand in eine Öffnung eines laschenartig an der Außenwand des Zwischenteils 82,92 angebrachten Widerlagers 76. Im fixierten Zustand erstreckt sich die längeneinstellbare Spannschraube 7 2 nahezu parallel zu den Außenwänden 44,50,86 der Behälterteile. Das Betätigungsende 68 ist dabei oberhalb des Lagerbocks 66 an die Außenwände 44,86 der Behälterteile angeklappt, so daß die in diesem Zustand von dem Betätigungsende 68 des Spannhebels 62 überdeckte längeneinstellbare Spannschraube 72 auf Zug belastet ist und die Behälterteile gegeneinanderzieht. Zur Entriegelung muß der Spannhebel 62 über einen Totpunkt gezogen werden.
Zur Fixierung des abnehmbaren Deckels 40 an dem obersten Behälterteil 14 werden die gleichen Verriegelungsvorrichtungen 60 verwendet wie auch zur Fixierung der Behälterteile 12,14,82,92 untereinander.
Das Widerlager 76 ist an der Innenseite des Deckelrandes 78, der das oberste Behälterteil 14 überlappt, befestigt. Eine zwischen dem Deckel 40 und dem obersten Behälterteil 14 angebrachte Ringdichtung 80 aus Moosgummi ist als weiteres Abdichtmittel vorgesehen.
Fig. 2a zeigt ein erstes rohrförmiges Zwischenteil 82, das zwischen dem unteren und dem oberen Behälterteil 12,14 eingesetzt und fixiert werden kann. Das Zwischenteil 82 ist wie das untere Behälterteil 12 doppelwandig mit einer Innenwand 84, einer Außenwand 86 und einer dazwischenliegenden Schicht aus Stein- bzw. Glaswolle 88 ausgeführt. Der am unteren Ende des Zwischenteils angeordnete Zentrierrand 90 entspricht in seiner Gestaltung dem Zentrierrand am oberen Behälterteil 14.
Das in Fig. 2b gezeigte zweite Zwischenteil 92 entspricht in seiner Ausgestaltung dem ersten Zwischenteil 82, ist jedoch kürzer und weist zur Füllstandskontrolle ein Schauglas 94 auf, das in einen Durchbruch des Zwischenteils 92 eingepaßt ist.
Weiterhin ist an dem untersten Behälterteil 12 ein Verschlußstopfen 96 angeordnet. Dieser Verschlußstopfen 96 befindet sich im oberen Teil 16 des untersten Behälterteils 12 und kann bei Bedarf entfernt werden, um gegen einen Sensor ausgetauscht werden. Der Sensor kann den Füllstand und/oder die Feuchtigkeit und/oder die Temperatur des Granulats bestimmen.
Der kleinste einsatzbereite Trockenbehälter 10 besteht aus den in Fig. 1 gezeigten Behälterteilen 12,14, die aufeinandergesetzt und mittels der Führungs- und Verriegelungsvorrichtungen aneinander fixiert sind. Bei
einem gewünschten größeren Trockenraumvolumen werden modulartig Zwischenteile 82,92 eingesetzt. Dabei können auch mehrere gleiche Zwischenteile 82,92 verwendet werden. Es ist auch möglich, daß in jedem Zwischenteil 82,92 und auch in dem unteren Behälterteil 12 jeweils ein Schauglas angeordnet ist.
Im Betrieb dichtet der Deckel 40 den gefüllten Trockenbehälter 10 an dessen Oberseite ab. An dem Flansch 22 ist eine Fördervorrichtung angeschlossen, die das getrocknete Granulat einer Verarbeitungseinrichtung, beispielsweise einem Extruder, zuführt. Zur Trocknung des Kunststoffgranulate wird erwärmte trockene Luft durch das Zuluftrohr 24 in den Trockenbehälter 10 eingeblasen. Die Trockenluft wird von dem Lochschirm 30 verteilt und strömt im Trockenbehälter 10 durch das Granulat nach oben. Eine an dem Abluftrohr 54 angeschlossene Saugvorrichtung fördert diese Strömungsbewegung, so da/3 die beim Durchgang durch das Granulat mit Feuchtigkeit angereicherte Luft im Bereich des oberen Behälterteils 14 aus dem Trockenbehälter 10 abgeführt werden kann.

Claims (13)

ANSPRÜCHE
1. Trockenbehälter (10) zur Trocknung von Kunststoffgranulaten, der an seinem unteren Ende trichterförmig ausgebildet und an der Trichterspitze mit einer Entnahmeöffnung (20) versehen ist, mit einem Trockenlufteinla/3 (26) und einem Abluftaus la/3,
dadurch gekennzeichnet,
da/3 der Behälter (10) aus mindestens zwei lösbar aufeinandergesetzten Behälterteilen (12,14) besteht,
wobei der Trockenlufteinla/3 (26) in einem der Behälterteile (12,14) angeordnet ist,
der Abluftausla/3 an dem anderen Behälterteil (12,14) angeordnet ist, und
die Behälterteile (12,14) durch Führungs- und Verriegelungsvorrichtungen (60) aneinander fixiert sind.
2. Trockenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da/3 zwischen einem oberen und einem unteren Behälterteil (14,12) als weiteres Behälterteil mindestens ein rohrförmiges Zwischenteil (82,92) angeordnet ist.
3. Trockenbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da/3 in der Behälterwand mindestens ein Schauglas (94) vorgesehen ist.
4. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, da/3 mindestens ein Behälterteil (12,14,82,92) thermisch isoliert ist.
5. Trockenbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da/3 alle Behälterteile (12,14,82,92) doppelwandig ausgeführt sind, wobei die Ringräume mit Ausnahme desjenigen des obersten Behälterteils (14) mit wärmeisolierendem Material gefüllt sind und der Ringraum (52) des obersten Behälterteils (14) eine gelochte Innenwand (48) für den Durchtritt der Abluft aufweist.
6. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, da/3 das oberste Behälterteil (14) eine mit einem abnehmbaren Deckel (40) verschließbare Einfüllöffnung (38) aufweist, die sich über den gesamten oberen Querschnitt dieses Behälterteils (14) erstreckt.
7. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, da/3 bei zwei benachbarten Behälterteilen (12,14,82,92) das eine Behälterteil einen umlaufenden Zentrierrand (56,90) aufweist, der in das andere Behälterteil einführbar ist.
8. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, da/3 die Verriegelungsvorrichtungen (60) Schnellspannverschlüsse sind.
9. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils drei Verriegelungsvorrichtungen (60) gleichmäßig am Umfang der Behälterteile (12,14,82,92) verteilt angeordnet sind.
10. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die über dem untersten
Behälterteil (12) befindlichen Behälterteile (14,82,92) jeweils oben und unten über den gesamten Querschnitt offen sind.
11. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockenbehälter (10) im wesentlichen kreiszylinderförmig ist.
12. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, da/3 der Trockenlufteinla/3 (26) nach unten gerichtet ist und von einem kegelstumpf förmigen Lochschirm (30) umgeben ist.
13. Trockenbehälter nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, da/3 der Trockenlufteinla/3 (26) in dem untersten Behälterteil (12) und der Abluftauslaß an dem obersten Behälterteil (14) angeordnet ist.
DE9211730U 1992-09-01 1992-09-01 Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten Expired - Lifetime DE9211730U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9211730U DE9211730U1 (de) 1992-09-01 1992-09-01 Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE9211730U DE9211730U1 (de) 1992-09-01 1992-09-01 Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9211730U1 true DE9211730U1 (de) 1994-01-05

Family

ID=6883273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9211730U Expired - Lifetime DE9211730U1 (de) 1992-09-01 1992-09-01 Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE9211730U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19743461A1 (de) * 1997-10-01 1999-04-08 Buehler Ag Trockner-Wärmetauscher
DE19850303A1 (de) * 1998-10-30 2000-05-04 Mann & Hummel Protec Gmbh Trockenvorrichtung für Schüttgüter
CN118687344A (zh) * 2024-08-26 2024-09-24 溧阳得一新能源材料有限公司 一种实验器具干燥设备

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8612395U1 (de) * 1986-05-06 1986-07-10 Hiltner, Gretel, 7244 Waldachtal Granulat-Behälter mit Trockeneinrichtung
DD271813A3 (de) * 1987-12-22 1989-09-20 Schwerin Plastverarb Veb Trockenbehaelter
DE3901597C2 (de) * 1988-03-16 1989-12-21 Amboss + Langbein Elektro-Elektronik-Geraetebau Kg, 5657 Haan, De
DE3234431C2 (de) * 1982-09-17 1991-08-14 Roderich Wilhelm Dr.-Ing. 6100 Darmstadt De Graeff

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3234431C2 (de) * 1982-09-17 1991-08-14 Roderich Wilhelm Dr.-Ing. 6100 Darmstadt De Graeff
DE8612395U1 (de) * 1986-05-06 1986-07-10 Hiltner, Gretel, 7244 Waldachtal Granulat-Behälter mit Trockeneinrichtung
DD271813A3 (de) * 1987-12-22 1989-09-20 Schwerin Plastverarb Veb Trockenbehaelter
DE3901597C2 (de) * 1988-03-16 1989-12-21 Amboss + Langbein Elektro-Elektronik-Geraetebau Kg, 5657 Haan, De

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19743461A1 (de) * 1997-10-01 1999-04-08 Buehler Ag Trockner-Wärmetauscher
US6374510B1 (en) 1997-10-01 2002-04-23 Buhler Ag Drier-heat-exchanger
DE19850303A1 (de) * 1998-10-30 2000-05-04 Mann & Hummel Protec Gmbh Trockenvorrichtung für Schüttgüter
CN118687344A (zh) * 2024-08-26 2024-09-24 溧阳得一新能源材料有限公司 一种实验器具干燥设备

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3810441A1 (de) Wasserreinigungsvorrichtung mit einem einlauftrichter
DE2103332A1 (de) Trocknungsvorrichtung
CH645251A5 (de) Verfahren zur herstellung einer zigarettenfiltereinheit und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens.
EP0545044A2 (de) Vorrichtung zum Dragieren von stückigen Produkten, insbesondere Pillen und Tabletten
EP0294428A1 (de) Walzenaustrag.
DE2506222A1 (de) Vorrichtung zum ueberziehen von tabletten oder anderem gut
EP0487829A1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Schüttgut
DE9211730U1 (de) Trockenbehälter zur Trocknung von Kunststoffgranulaten
DE102009049275A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Kunststoffgranulaten
DE68902294T2 (de) Vorrichtung zur beschichlung von pulverigen oder koernigen stoffen.
DE19850303A1 (de) Trockenvorrichtung für Schüttgüter
DE1577804A1 (de) Vorrichtung fuer das kontinuierliche UEberziehen von langgestreckten Gegenstaenden,insbesondere von Rohren
DE1951641C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von körnigem Gut, insbesondere von Kunststoffgranulat
EP3789716A1 (de) Diffusor-leit-konstruktion für schüttgutbehälter
DE3022346A1 (de) Mischsilo fuer schuettgut
DE19536549C2 (de) Vorrichtung zur Beschickung und Entleerung eines Schüttgutbehälters
EP3479041B1 (de) Kontinuierlicher mehrkammerprozess
DE2409843A1 (de) Mehrstufiges trockenverfahren und vorrichtung zu seiner durchfuehrung
DE102006002582B4 (de) Fluidisiereinheit für einen Pulverförderer und Pulverförderer mit Fluidisiereinheit
AT228711B (de) Behälter für körniges Material
DE4016489C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Hinzufügen thermoplastischer Fasern zu einer Zellstoffaser-Papiermasse
DE3501612A1 (de) Verfahren zum abzug von schuettgut aus einem silo
DE3005920C2 (de)
DE9303250U1 (de) Sacksilo, insbesondere für pelletierte Futtermittel
DE1094664B (de) Oben offener Trocknungssilo mit luftdurchlaessiger Wand