DE921160C - Elektrische Gangschaltung fuer Mehrganggetriebe von Werkzeugmaschinen - Google Patents
Elektrische Gangschaltung fuer Mehrganggetriebe von WerkzeugmaschinenInfo
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- DE921160C DE921160C DEP2896D DEP0002896D DE921160C DE 921160 C DE921160 C DE 921160C DE P2896 D DEP2896 D DE P2896D DE P0002896 D DEP0002896 D DE P0002896D DE 921160 C DE921160 C DE 921160C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q15/00—Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
- Elektrische Gangschaltung für Mehrganggetriebe von Werkzeugmaschinen Die Erfindung des Patents 918 275 ernnöglicht es, augenblicklich die Drehzahlen zu wechseln. Dazu werden die früher größtenteils verwendeten Schieberadgetriebe @durch elektrisch 'betätigte Kupplung-sgetriebe ersetzt, die durch entsprechende Schalter schnell geschaltet werden können. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Drehzahlen wird durch Verwendung eines poll-umschaltbaren Drehstronnmotors vervielfacht. Durch den Drehzahlschalter des Hauptpatents is't es nun möglich, durch einen einzigen Schaltvorgang die gewünschten elektrisch betätigten Kupplungen, z. B. elektrpnnegnetische Lamellenkupplungen, zu schalten und/oder die wirksame Polzahl des Drehstrommotors zu ändern.
- In; Ergänzung der Erfindung des Hauptpatents wurde die bis dahin durch mechanische Getriebe erreichte Umkehr der Drehrichtung der Drehspindel durch die elektrisch gesteuerte Drehrichtungsänderung des Drehstrommotors bewirkt. Außer-dem wurde die Schaltung durch Änderung des Drehzahlschalters dahingehend vereinfacht, d aß d fie Magnetspulen der Kupffiungen den Erregerstrom direkt über die Kontakte des Drehzahlschalters erhalten. Die bisher dazu :benötigten Schütze fallen also fort, wodurch die Schaltung einfacher und betriebssicherer wird.
- Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der an Hand der Zeichnung eine Schaltanordnung für die neue Gangschaltung erläutert ist. Inder Zeichnung zeigt Abb. i ein Prinzipschal.tbild, aus welchem der Steuerstromverlauf zu entnehmen dst, Abb. 2 ein Schaltbild ,des Hauptstromkreises für eine Revolverdreh'banik mit Umkehrbetrieb.
- Mit 3 ist .der Schalter bezeichnet, welcher bei dem dargstellten Ausführungslbelspiel als Drehzahlschalter ausgebildet ist und entsprechend der im Hauptpatent dargestellten Bauart mit einer Rastenscheibe versehen sein kann, inwelche iin jeder Kontaktlage ein Raststift unter Federwirkung einfällt. Die beiden stromzuführenden Halbringe 12 und 14 sind auf .dem feststehenden, Teil des Drehzahlschalters 'befestigt und stellen durch am drehbaren Teil des Schalters befestigte Brücken 13 und 15 die Verbindung zu zwei Kontaktgruppen her, welche halbkreisförmig um die beiden Ha;libriu.ge angeordnet sind. Die Kontakte 4 bis i i sind in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen die Kontakte 4, 5, 6, 7 auf einem Viertelring und die Kontakte 8, 9, 1o und i i auf einem zweiten Viertelring liegen. Die Kontakte für die Polumschaltung sind in der im Hauptpatent beschriebenen Weise abwechselnd mit den Spulen der Polumschaltschütze S5 und So verbunden. ParaHeil zu den Kontakten 4, 5 usw. sind vier weitere Kontaktgruppen angeordnet, die aus je zwei Kontakten a und b, c und d, e und f sowie ä und h -bestehen. Die Kontakte a und b sind unmi,ttelfbar mit der Spule K1 des Kupplungsimagneten verbunden, welchem ein Dämpfungswiderstand Wd parallel geschaltet ist. In ähnlicher Weise sind die übrigen Kontakte dieser Reihe mit den übrigen Magnetspulen verbunden. Bei der Drehung des Drehzahlschalters drehen sich die Brücken 13 und 15 gleichzeitig und stellen da-durch elektrische Verbindungen zwischen den Halbringen 12 bew. 14 und den. zugehörigen .Kontakten her. Der Ha'libring 12 liegt im Gegensatz zu der Schaltanordnung ,des Hauptpatents nicht am Netz, sondern erhält eine Niederspannung von beispielsweise 12 Volt Gleichstrom von dem Gleichrichter i. Der Gleichstrom wird,durch die Brücke 13 in der dargestellten Lage dieser Brücke .über den äußeren Kontakt b der Spule K1 der ersten Magnetkupplung zugeführt. In der Schulterstellung c und d wird ,die Magnetspule K2 erregt. In den Schalterstellungen a ,bis d ist die Kupplung K3 stets mit eingeschaltet, während in den Stallungen e bis h die Kupplung K4 eingeschaltet ist. 'Ku,pplung K1 -und K2 -werden bei diesen .Stellungen des Schalters .durch ,die Kontakte e bis h abwechselnd mit eingeschaltet sein.
- Die Schaltvorgänge bei der Steuerung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung: Durch Betätigung des »Ein«-Druckknopfes 16 wird d iie Einschaltung vorgenommen. Dadurch vieht zunächst das Hilfsschütz S8 an, das über seinen Arbeitskontakt f (Abb. z) den im. Hauptstromkreis liegenden Bremswiderstand Wb (Albb. 2) kurzschließt. Hierdurch wird-das normale, Anlaufdrehmoment des Antriebsmotors M gewährleistet. Durch das Ansprechen des Hillfsschützes werden die Hilfskontakte S$ (5z-52) -und S8 (53-54) geschlossen, wodurch der Halbring 14 Spannung erhält und gleichzeitig die Primärseite des Transformators des Gleichrichters i gespeist wird. Das sann Drehzahlschalter eingestellte Pdlumschaltschiütz, in .der Stellung nach A'bb. i das Schütz S,,, wird nunmehr eingeschaltet. Gleichzeitig geht über den; Hilf,skontakt S8 (55-5'6), je nach Lage des Schwenkschalters 32, eines der Drehrichtungsschütze S9 oder Sio in .die Aribei.tsatelllung. Währenddes Hochlaufes des Motors wird durch den Bremswächter 18 eineis der 'beiden Hilfsrelais Sii oder Sie zum: Ansprechen gebracht, im dargestellten Falle das Hilfsrelais Si,. Dadurch schließt sich der Kontakt Sii (67-68), der parallel zu dem Kontakt S8 (55-5'6) und .in Reihe mit dem Kontakt S8 (53-54) liegt. Der Kontakt S" (69-70) schließt sich ebenfalls endbereitet mit dem Kontakt S" (67-68) den Steuerstromverlauf der Bremsung vor. Eine Schaltwirkung übt der Kontakt Si, (69-7o) zunächst nicht aus, da die Ruhekontakte S8 (61-62) und S8 (63-6q.) des HilfsschÜtzes- geöffnet sind. Beide blockieren das Drehrichtungsschütz So und S" und das Langsamschütz So, so daß diese nur vom Drehzahlschalter 3 bzw. vom Schwenlizschalter 32 gesteuert werden können, da das Hilfsschütz erst hei Betätigung des »Aus«-Druckknopfes 17 abfällt. Solange sich das Hilfsschütz S8 in der Arbeitslage befindet, ist der Arbeitskontakt des Langsamschützes So (65-66) unwirksam.
- Der Gleichstromkreis ist immer geschlossen. Seine Zu- bzw. Abschaltung erfolgt wechselstromseitig durch die Kontakte S8 (55-56) und S8 (51-52) bzw. durch die Arbeitskontakte Sii (67-68) und Sie (57-58) der Hilfsrelais. je nach der Lage der Brücke 13 kommt die entsprechende Kupplungskombination zustande, wobei die Spulenspannung unmittelbar vom Drehzahlschalter 3 abgenommen wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Gangschaltung für Mehrgang-Betriebe von Werkzeugmaschinen mit elektromagnetischen Reibkupplungen als Getriebekupplungen nach Patent 918 275, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehr der Drehrichtung des Antriebsmotors mittels zweier Steuerschütze für Rechtslauf und Linkslauf (So oder Si.) erfolgt, welche je nach der Stellung eines Schwenkschalters beim Einschaltvorgang über ein Hilfsschütz S8 geschaltet werden, wobei gleichzeitig der Spannungshalbring (r2) für die Magnetspulen an die Gleichstromspannung (z. B.12 Volt) eines Gleichrichters gelegt wird und je nach der Stellung der Kontaktbrücken (13 und 15) des Drehzahlschalters die entsprechenden Magnetspulen unmittelbar erregt.
- 2. Elektrische Gangschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Kontakte für die Speisung der Magnetkupplungen in Gruppen auf konzentrische Kreisbogen derart angeordnet sind, daB sich beim fortschreitenden Schalten der verlängerten Brücke (i3) in Verbindung mit der Polumschaltung des Drehstrommotors eine gleichsinnige Änderung der Drehzahlen ergibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP2896D DE921160C (de) | 1943-06-19 | 1943-06-26 | Elektrische Gangschaltung fuer Mehrganggetriebe von Werkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1422D DE918275C (de) | 1943-06-19 | 1943-06-19 | Elektrische Gangschaltung fuer Mehrganggetriebe von Werkzeugmaschinen |
| DEP2896D DE921160C (de) | 1943-06-19 | 1943-06-26 | Elektrische Gangschaltung fuer Mehrganggetriebe von Werkzeugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921160C true DE921160C (de) | 1954-12-09 |
Family
ID=7358326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP2896D Expired DE921160C (de) | 1943-06-19 | 1943-06-26 | Elektrische Gangschaltung fuer Mehrganggetriebe von Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921160C (de) |
-
1943
- 1943-06-26 DE DEP2896D patent/DE921160C/de not_active Expired
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