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DE921157C - Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherroehren - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherroehren

Info

Publication number
DE921157C
DE921157C DEF4536D DEF0004536D DE921157C DE 921157 C DE921157 C DE 921157C DE F4536 D DEF4536 D DE F4536D DE F0004536 D DEF0004536 D DE F0004536D DE 921157 C DE921157 C DE 921157C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
storage tubes
recording
modulation
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4536D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr Flechsig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF4536D priority Critical patent/DE921157C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE921157C publication Critical patent/DE921157C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/58Tubes for storage of image or information pattern or for conversion of definition of television or like images, i.e. having electrical input and electrical output

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherröhren Die Erfindung. bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherröhren, bei dem abwechselnd eine Aufzeichnung und eine Abtastung von Ladungsmustern vorgenommen wird. Bei Modulationsspeicherröhren liegt das Problem vor, zu verhindern, daß die dem Aufzeichnungssystem zugeführten Signale nicht direkt auf den an das Ablesesystem angeschlossenen Verstärker einwirken. Man erreicht dies durch zeitliche Trennung von Aufzeichnung und Abtastung und durch entsprechendes Ein- und Ausschalten des Verstärkers. Es liegt also bereits in der Arbeitsweise von Modulationsspeichern begründet, daß bei ihnen eine zeitliche Trennung von Aufzeichnung und Abnahme angewendet wird.
  • Es wurde nun erkannt, daß die Güte der Zeichenübertragung bei solchen Modulationsspeicherröhren in starkem Maße durch bei der Abtastung auftretende Störeffekte beeinträchtigt wird. Der Grund hierfür besteht vornehmlich in der ungünstigen Abführung der Sekundärelektronen.
  • Die vorliegende Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch Berücksichtigung der bei der Aufzeichnung und Abtastung herrschenden Potentialverhältnisse vor der Speicherelektrode und durch Schaffung von in dieser Hinsicht optimalen Verhältnissen. Gemäß der Erfindung wird bei einer Modulationsspeicherröhre das Ausgangspotential, von dem aus bei der Aufzeichnung die Potentialänderung erfolgt, unabhängig von der Abnahme in einem besonderen Arbeitsgang wiederhergestellt.
  • Es ist bekannt, bei Fernsehbildspeicherröhren das Ausgangspotential mit Hilfe von Zusatzelektronen zu beeinflussen, jedoch sind die Verhältnisse bei diesen Röhren mit denen einer Modulationsspeicherröhre insofern nicht vergleichbar, als bei ersteren ein Anfangspotential wegen der ständigen Zufuhr von Ladungen durch das auf die Speicherelektrode geworfene Fernsehbild nicht definiert ist. Daher kann die bei Fernsehröhren getroffene Maßnahme nur als Korrektur von Bildstörungen aufgefaßt werden und bietet keine Hinweise zur Lösung des hier erörterten Problems.
  • Zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Regel sei an die bekannten Entstehungsbedingungen für das Gleichgewichtspotential bei Auftreffen eines Elektronenstrahls auf eine Speicherfläche erinnert. Das von den Elektronen getroffene Element strebt einem Potential zu, das sich nach der Natur der Oberfläche, der Auftreffgeschwindigkeit der Elektronen und den Feldverhältnissen vor dem Element richtet und durch Änderung einer der drei genannten Größen innerhalb gewisser Grenzen willkürlich einstellen läßt. Ein vierter Faktor ist die Dichte der Raumladung; die der Strahl am Auftreffort erzeugt. Man hat es also durch Änderung dieser Größen in der Hand, das Elementpotential einmal in einer bestimmten Richtung zu verschieben (Aufzeichnung), das andere Mal diese Verschiebung wieder rückgängig zu machen (Abnahme). Es ist aber auch möglich, bei zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen die Verschiebung im gleichen Sinne erfolgen zu lassen und die Rückführung auf das Ausgangspotential in einem dritten Arbeitsgang vorzunehmen. In diesem letzteren Fall fällt die schädliche Verknüpfung zwischen dem Ausgangspotential und dem während der Abtastung wirksamen Absaugpotential fort, so daß unabhängig vom Ausgangspotential ein hohes Saugpotential während der Abtastung angewandt werden kann.
  • Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, daß auch ein Lichtstrahl eine Potentialverschiebung herbeiführt, die allerdings nur in positiver Richtung erfolgen kann und photoelektrische Speicherelemente voraussetzt. Immerhin ist es denkbar, die Aufzeichnung oder die Abnahme statt mit einem Kathodenstrahl finit einem Lichtstrahl durchzuführen.
  • Als Beispiel für eine Möglichkeit zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sei angenommen, daß sich die Elemente bei der Aufzeichnung vom Ausgangspotential in Richtung auf ein positiveres Potential verschieben. Es entsteht also ein Ladungsgebirge auf der Speicherplatte. Während der nun folgenden Abnahme erfolgt im Gegensatz zur bisherigen Praxis nicht eine Rückführung auf das Ausgangspotential, sondern eine noch weitergehende Potentialverschiebung ins Positive. Die Ladungsverteilung ist dann im wesentlichen verschwunden, das Potential aller Elemente hat sich im Mittel um einen gegen das Ausgangspotential konstanten Betrag gehoben. Man erhält dabei unter Umständen Signale, die mit den ursprünglichen Signalen nicht identisch, sondern zu ihnen komplementär sind, was aber für die Praxis kein Nachteil ist. Es wird vielmehr infolge des verwendeten hohen Zugfeldes der Vorteil einer sehr wirtschaftlichen Abtastung erhalten. Die Rückführung auf das Ausgangspotential muß dann in negativer Richtung erfolgen, d. h. durch Elektronenzufuhr in irgendeiner Form. Hierzu kann eine gleichmäßige Beregnung der gesamten Speicherelektrode mit langsamen Elektronen dienen, die von einer zusätzlich in die Röhre eingebauten Kathode geliefert werden. Ein anderer Weg besteht in der Verwendung eines abgelenkten Rückführstrahls, wofür gegebenenfalls einer der in der Röhre ohnehin vorhandenen Strahlen, etwa durch Spannungsumschaltung, dienen kann. Hierbei kann z. B. ein zweites Strahlerzeugungssystem in die Röhre eingebaut werden, dessen Strahl dem Abtaststrahl stets um einige, z. B. zehn Zeilen nacheilt. Die Ablenksysteme der beiden Strahlen können synchron miteinander laufen und an dieselben Kippgeräte angeschlossen sein. Die beiden Kathoden werden auf verschieden hohe Potentiale gesetzt, wodurch sich erreichen läßt, daß der eine Strahl eine z. B. positive Potentialverschiebung bewirkt, die durch den anderen wieder aufgehoben wird, so daß eine Löschung eintritt.
  • Entsprechende Verhältnisse liegen natürlich vor, wenn nicht nur eine einmalige, sondern eine mehrmalige Abnahme von demselben Ladungsbild vorgenommen werden soll.
  • Schließlich hat das erfindungsgemäße Verfahren auch dann Bedeutung, wenn die Abnahme der Signale so vorgenommen wird, däß an den Elementen nur eine geringfügige oder im theoretischen Grenzfall gar keine Potentialänderung eintritt. Beispielsweise kann ein Abtaststrahl benützt werden, der das Potential der Mosaikelemente möglichst wenig verschiebt. Zu diesem Zweck wird die Strahlgeschwindigkeit so gewählt, daß praktisch stets roo o/o Sekundärelektronen erzeugt werden, so daß das Ladungsbild erhalten bleibt und stets gleich viel vom Abtaststrahl erzeugte Elektronen die Mosaikelektrode verlassen. Das hier angegebene Verfahren läßt sich in gleicher Weise auch bei Modulationsspeichern verwenden. Es besteht grundsätzlich darin, nicht die aufgezeichneten Ladungen als solche auszuwerten, sondern die Potentiale der Elemente selbst, indem ihre Potentialdifferenz gegen eine auf festem Potential liegende Elektrode ausgenutzt wird. Insbesondere kann hierzu die durch diese Differenz verschiedene Eintrittsgeschwindigkeit der Sekundärelektronen in einem Vervielfacher oder in einem Ablenkraum zur Signalerzeugung ausgenutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherröhren, bei denen abwechselnd eine Aufzeichnung und Abtastung einer Speicherelektrode vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangspotential, von dem aus bei der Aufzeichnung die Potentialänderung erfolgt, unabhängig von der Abnahme der Signale in einem besonderen Arbeitsgang wiederhergestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Aufzeichnung und Abnahme positive Potentialänderungen vorgenommen werden, während die Rückführung in negativer Richtung erfolgt, oder umgekehrt.
  3. 3. Modulationsspeicher für das Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zusätzlich in die Röhre eingebaute Kathode zur Wiederherstellung des Ausgangspotentials.
DEF4536D 1942-10-31 1942-10-31 Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherroehren Expired DE921157C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF4536D DE921157C (de) 1942-10-31 1942-10-31 Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherroehren

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DEF4536D DE921157C (de) 1942-10-31 1942-10-31 Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherroehren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE921157C true DE921157C (de) 1954-12-09

Family

ID=7084240

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DEF4536D Expired DE921157C (de) 1942-10-31 1942-10-31 Verfahren zum Betrieb von Modulationsspeicherroehren

Country Status (1)

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DE (1) DE921157C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5586746A (en) * 1994-06-10 1996-12-24 Friedrich Grohe Aktiengesellschaft Faucet with motion-detector on/off control

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5586746A (en) * 1994-06-10 1996-12-24 Friedrich Grohe Aktiengesellschaft Faucet with motion-detector on/off control

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