DE9210060U1 - Zweirad-Ständer - Google Patents
Zweirad-StänderInfo
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Description
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Tel.: 06251/73008 ■ Fax.:06251/73156
ORION Bausysteme GmbH, Waldstraße, 6083 Biebesheim
Zweirad-Ständer 15
Die Erfindung betrifft einen Ständer aus Metallrohr zur im
wesentlichen aufrecht stehenden Halterung von Zweirädern mit wenigstens einem sich vom Boden in Aufwärtsrichtung
erstreckenden Standrohr, an welchem mit Abstand oberhalb des Bodenniveaus ein Anlehnrohr zur seitlichen Abstützung
des jeweils zu haltenden Zweirade angeschlossen ist.
Zweirad-Ständer, und zwar insbesondere Fahrradständer aus
Metallrohr sind in einer Vielzahl unterschiedlichster Ausgestaltungen entwickelt worden und im Einsatz, wobei die
Art und Weise der Halterung des Fahrrades auf die verschiedenste Weise, z.B. durch Einsetzen eines der Räder in einen
am Boden oder einer Gebäudewand befestigten Klemm-Bügel erfolgt.
Zur Sicherung gegen Diebstahl werden heute in der Regel vom Fahrradbesitzer mitgeführte Ketten- oder Kabelschlösser
verwendet, mittels derer das Zweirad mit dem Ständer zusammengeschlossen wird, um einen Diebstahl durch
Wegnahme des Zweirades insgesamt auszuschließen. Die früher verwendeten, am Fahrrad integrierten Schlösser, mit denen
lediglich das Benutzen des Fahrrades dadurch verhindert
wurde, daß das Drehen des Hinterrades durch einen vom rahmenseitig
vorgesehenen Schloß vortretenden Sperriegel verhindert wurde, haben Diebestahl durch Wegnahme der Fahrrader
insgesamt nämlich nicht verhindern können. In relativ starkem Umfang haben sich in den letzten Jahren auch sogenannte
"Anlehn-Stander" eingeführt, welche die Form eines umgekehrt U-förmigen Bügels aus Stahlrohr haben, dessen
freie Schenkelenden im Boden eingelassen oder durch Flanschplatten auf dem Boden befestigt sind. An solchen
An lehn-S tandem können die Fahrrader mittels der erwähnten
Kabel- oder Kettenschlösser gegen Wegnahme gesichert angeschlossen werden. Darüber hinaus sind Anlehn-Stander auch
relativ einfach aufgebaut und somit preisgünstig herstellbar, und sie können zusätzlich als Absperrelemente im
öffentlichen Verkehrsraum eingesetzt werden. Nachteilig ist dagegen, daß die Fahrräder nur durch Anlehnen am horizontalen
Bügelsteg und somit nicht gegen Umstürzen oder Wegrutschen - im Rahmen der Länge der Schloßkette bzw. des
Schloßkabeis gegebenen Möglichkeit - gesichert sind. Daher sind Anlehn-Stander auch weniger zum Aufbau von Doppel- und
Mehrfach- oder Reihenständer-Anordnungen geeignet, da bis zum nächstfolgenden Ständer ein gewisser Sicherheitsabstand
eingehalten werden muß, um die Gefahr von Beschädigungen der gehaltenen Fahrräder durch vom benachbarten Ständer abrutschende
oder umfallende Fahrräder zu vermeiden. Die Sicherung gegen Diebstahl erfordert in jedem Falle das Vorhandensein
eines Ketten- oder Kabelschlosses, welches der Fahrradbesitzer also in irgendeiner Weise um die Rahmenrohre
des Fahrrades geschlungen mit sich führen muß.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen ähnlich einem Anlehn-Stander ausgebildeten Zweirad-Ständer
aus Metallrohr zu schaffen, der grundsätzlich zum Aufbau von Doppel- und Mehrfach- oder Reihenständer-Anord-5
nungen geeignet ist und darüber hinaus auch die Möglichkeit bietet, ein abgestelltes Fahrrad durch eine spezielle Einrichtung
gegen Wegnahme zu sichern, welche durch eine vom
Besitzer mitzuführende Verschließvorrichtung sicherbar ist,
die erheblich weniger voluminös als die üblichen Kabeloder Kettenschlösser ist und somit beispielsweise auch in
der Werkzeugtasche des Fahrrades mitgeführt werden kann.
5
Ausgehend von einem Stander der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Standrohr zwei relativ zueinander unter einem Winkel verlaufende Abschnitte aufweist, von denen das freie Ende des
einen, in der bestimmungsgemäßen Montagestellung sich etwa senkrecht vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abschnitts
auf dem oder im Boden befestigbar ist, während im Bereich des freien Endes des mit Abstand zum Boden geführten
zweiten Abschnitts das eine Ende des Anlehnrohrs derart angebracht ist, daß es in einer zum Anlehnen von Zweirädern
geeigneten Höhe oberhalb des Bodens verläuft. Durch die Ausbildung des Standrohrs als zweischenkeliges Winkelrohr
wird das Anlehnrohr also gegenüber der Bodenbefestigung des Standrohrs seitlich versetzt gehalten, wodurch die angestrebte
Möglichkeit der Zusammenstellung zu einem Doppel oder auch zu Reihenständern mit jeweils versetzten Anlehnrohren
gegeben ist.
Die beiden Abschnitte des Standrohrs verlaufen dabei im
wesentlichen rechtwinklig zueinander, und das Anlehnrohr ist in einigem Abstand vom freien Ende des in im wesentlichen
bodenparallelem Abstand verlaufenden horizontalen Standrohr-Abschnitts so an diesem befestigt, daß es vom
horizontalen Standrohr-Abschnitt etwa rechtwinklig zu dessen Mittelachse und - zumindest im Befestigungsbereich - im
wesentlichen bodenparallel abgeht.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das Anlehnrohr im wesentlichen drei aufeinanderfolgende Rohrabschnitte aufweist,
wobei die Endabschnitte jeweils derart gegensinnig vom schräg verlaufenden mittleren Rohrabschnitt abgebogen
angesetzt sind, daß ihre Mittelachsen mit Abstand von- und
parallel zueinander verlaufen. Das standrohrabgewandte Ende
des Anlehnrohrs liegt also in einer etwas tieferen Höhe als das standrohrzugewandte Ende und kann deshalb ohne Schwierigkeiten
höhenversetzt am senkrechten Standrohr-Abschnitt eines nächstfolgenden Einzel-Standers befestigt werden. Im
Befestigungsbereich des Anlehnrohrs am Standrohr ist zweckmäßig mit Abstand vom überstehenden freien Ende des horizontalen
Standrohr-Abschnitts parallel zu diesem ein Ansatzstück angeordnet, welches um etwa das Maß des Überstands
des horizontalen Standrohr-Endabschnitts vom Anlehnrohr vorsteht, so daß zwischen dem überstehenden Ende des
horizontalen Standrohr-Abschnitts und dem Ansatzstück ein Aufnahmeraum für das senkrechte Sattel-Aufnahmerohr des
Rahmens eines zu halternden Zweirades gebildet ist.
In den anlehnrohrabgewandten freien Enden des horizontalen Standrohr-Endabschnitts und des Ansatzstücks ist dann jeweils
ein Riegelelement zwischen zwei Endstellungen beweglich gehaltert, in welchen der Aufnahmeraum durch das Riegelelement
verschlossen bzw. vom Riegelelement freigegeben ist.
Das Riegelelement ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ein in fluchtenden Bohrungen im überstehenden Ende
des horizontalen Standrohr-Abschnitts einerseits und im Ansatzstück
andererseits verschieblich geführter Schieberiegel .
Die Sicherung dieses Schieberiegels in der Schließstellung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß im Ansatzstück
oder im überstehenden freien Ende des horizontalen Abschnitts des Standrohrs eine Aussparung vorgesehen ist,
welche die den Schieberiegel führende Bohrung schneidet, wobei in dem in der Schließstellung innerhalb der Ausspa-5
rung freiliegenden Ende des Schieberiegels eine Querbohrung vorgesehen ist, durch welche ein den Schieberiegel gegen
Zurückziehen aus der Bohrung sicherndes Verschlußelement -
im einfachsten Fall der Bügel eines einfachen Vorhängeschlosses - einführbar ist. Ein solches Vorhängeschloß
nimmt nur geringen Raum in Anspruch und bei geeigneter Ausbildung der Aussparung kann diese gleichzeitig eine Sicherung
gegen Ansetzen eines Bolzenschneiders o.dgl. am Verschlußbügel bilden.
Das Standrohr und das Anlehnrohr und/oder das Ansatzstück und das Anlehnrohr können miteinander verschweißt sein.
Allerdings sind die so hergestellten Ständer dann relativ sperrig.
In erfindungsgemäßer Weiterbildung können das Standrohr und
das Anlehnrohr und/oder das Ansatzstück und das Anlehnrohr deshalb durch Rohr-Verbinder miteinander verbunden sein,
welche einerseits einen passend in das offene Rohrende eines der zu verbindenden Teile eingreifenden stopfenartigen
und im wesentlichen zylindrischen Befestigungsstutzen und andererseits einen mit einer komplementär passenden Anlagefläche
für die Anbringung am anderen zu verbindenden Teil versehenen Kopf aufweisen, wobei lösbare Verbindungsmittel
für die Verbindung des Rohr-Verbinders mit den zu verbindenden Teilen vorgesehen sind. Solche Rohr-Verbinder
sind - beispielsweise aus dem DE-GM 90 12 662 - grundsätzlieh
bekannt und können - unter entsprechender Anpassung auf die speziellen Gegebenheiten - auch beim erfindungsgemäßen
Zweirad-Ständer verwendet werden.
Dabei kann die Ausgestaltung beispielsweise so getroffen
sein, daß das Ansatzstück von einem kurzen, in der Länge etwa dem Oberstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts
über das Anlehnrohr entsprechend bemessenen Rohrabschnitt gebildet ist, in welchem die die Querbohrung
im Schieberiegel in dessen geschlossener Stellung zugäng-5 lieh machende Aussparung in Form eines von der anlehnrohrabgewandten
Stirnfläche ausgehenden Schlitzes vorgesehen ist.
Dabei kann dann in den Rohrabschnitt ein das Rohrinnere im
wesentlichen ausfüllender und die offene Stirnseite des Rohrabschnitts verdeckender Füllkörper vorgesehen sein, der
von seiner anlehnrohrabgewandten Stirnseite aus mit einer zum Schlitz im Rohrabschnitt komplementären Schlitzung versehen
ist.
Dabei wird der Füllkörper zweckmäßig mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes vorgesehene Bohrung
eingeführten Befestigungsschraube mit dem Anlehnrohr
verschraubt. Somit kann der Füllkörper gleichzeitig auch als Rohr-Verbinder verwendet werden.
Alternativ kann das Ansatzstück auch von einem kurzen, in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen
Standrohr-Abschnitts über das Anlehnrohr entsprechend bemessenen massiven Metallstutzen gebildet sein, in welchem
die die Querbohrung im Schieberiegel in dessen geschlossener Stellung zugänglich machende Aussparung in Form eines
von der anlehnrohrabgewandten Stirnfläche ausgehenden Schlitzes vorgesehen ist. Dieser Metallstutzen kann beispielsweise
ein Formgußteil oder auch ein durch mechanische Bearbeitung aus Vollmaterial hergestellter Stutzen sein,
der dann wiederum mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes vorgesehene Befestigungsbohrung
eingreifenden Befestigungsschraube mit dem Anlehnrohr verschraubt werden kann.
0 Bei einer weiter abgewandelten Ausführungsform wird das Ansatzstück
von einem in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts über das
Anlehnrohr entsprechend bemessenen U-förmigen Bügel gebildet, dessen U-Schenkel einen solchen Abstand voneinander
5 haben, daß die Querbohrung im Schieberiegel in dessen geschlossener Stellung zwischen den U-Schenkeln zugänglich
ist. Der Bügel wird zweckmäßig aus ursprünglich ebenflächi-
gem Bandstahl in seine U-förmige Gestalt mit parallelen U-Schenkeln
gekantet, wobei dann die freien Enden der U-Schenkel mit dem Anlehnrohr verschweißt werden. Am anlehnrohrabgewandten
Quersteg ist der Bügel also geschlossen, so daß. der Zwischenraum zwischen den U-Bügeln gegen das Einführen
eines Bolzenschneiders o.dgl. von diesem Ende aus gesichert ist.
Bei Verwendung des erfindungsgemaßen Ständers als Einzelständer
empfiehlt es sich, am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs das obere Ende eines im wesentlichen senkrecht
verlaufenden Stützfußes anzusetzen, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist.
Wenn zwei der erfindungsgemäßen Ständer zu einem Zwillingsständer
verbunden werden sollen, wird die Ausgestaltung erfindungsgemäß so getroffen, daß die beiden Ständer
in einer um 180" bezüglich des senkrechten Standrohr-Abschnitts eines der Ständer gedrehten Lage mit parallelen
Anlehnrohren dadurch miteinander verbunden sind, daß die freien Enden der Anlehnrohre jeweils am senkrechten Standrohr-Abschnitt
des jeweils anderen Ständers befestigt sind.
Eine Mehrfachständer-Anordnung aus einer entsprechenden Anzahl
von erfindungsgemäßen Zweirad-Ständern ist z.B. dadurch
aufbaubar, daß in Reihe aufeinanderfolgend jeweils das freie Ende des Anlehnrohrs am senkrechten Standrohr-Abschnitt
des jeweils nächstfolgenden Ständers befestigt ist. Da die Anlehnrohre jedes Ständers seitlich zum senkrechten
Standrohr-Abschnitt versetzt am horizontalen Standrohr-Abschnitt angesetzt sind, entsteht hier eine funktionell und
optisch günstige Aneinanderreihung der Einzelständer, bei welchen die in aufeinanderfolgenden Ständern gehalterten
Zweiräder jeweils seitlich zueinander versetzt gehalten sind.
Am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs des in der
Reihenanordnung letzten Einzelstanders ist dann zweckmäßig wiederum das obere Ende eines Stützfußes angesetzt, dessen
unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist. 5
Eine zusätzliche Sicherung von mittels des erfindungsgemäßen
Ständers gehalterten Zweirädern kann dann erhalten werden, wenn mit Abstand von dem am standrohrseitigen Ende des
Anlehnrohrs gebildeten Aufnahmeraum eine weitere Verriegelungseinrichtung zur Fixierung eines zu halternden Zweirades
im Bereich von dessen Vorderrad und/oder vorderem Rahmenabschnitt vorgesehen ist.
Eine solche Verriegelungseinrichtung kann beispielsweise ein an einem Ende unlösbar am Anlehnrohr befestigtes langgestrecktes
biegsames Befestigungselement in Form einer Kette oder eines Stahlseils aufweisen, an dessen freiem
Ende eine am oder im Anlehnrohr lösbar befestigbare Lasche vorgesehen ist. Das Kabel- oder Kettenschloß bildet in diesem
Falle also Teil der zusätzlichen Verriegelungseinrichtung des Zweirad-Ständers, d.h. braucht nicht vom Fahrradbesitzer
mitgeführt zu werden.
Die Sicherung der Lasche der zusätzlichen Verriegelungseinrichtung
erfolgt zweckmäßig dadurch, daß im Anlehnrohr eine öffnung zum Einstecken des mit einer Riegelaufnahme versehenen
Vorderendes der Lasche vorgesehen und im Anlehnrohr ein in die Riegelaufnähme einführbarer und aus ihr zurückziehbarer
Schubriegel verschieblich gelagert ist, der beispielsweise durch ein vom Fahrradbesitzer mitgeführtes Vorhängeschloß
gesichert wird.
Um das Mitführen eines zweiten Vorhängeschlosses durch den Fahrradbesitzer zu vermeiden, empfiehlt sich jedoch eine
Weiterbildung, bei welcher der Schubriegel mit dem den Aufnahmeraum
wahlweise verschließenden Schieberiegel derart getrieblich verbunden ist, daß beide Riegel gleichsinnig
und synchron in die Schließ- bzw. Freigabestellung geführt werden.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher
erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines in der erfindungsgemäßen Weise ausgestalteten
Fahrrad-Ständers;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines unter Verwendung zweier Fahrrad-Ständer
gemäß Fig. 1 zusammengebauten Doppel- oder Zwillingsständers;
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigten Doppelständer
mit einem - strichpunktiert angedeuteten - eingestellten Fahrrad;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den in den Fig. 2 und 3 gezeigten Doppelständer;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Teil einer
aus mehreren Fahrrad-Ständern gemäß Fig. 1 zusammengestellten Reihen-Ständer
anordnung;
Fig. 6 eine teilweise in einer horizontalen Ebene geschnittene und teilweise aufgebrochene
Draufsicht auf den Verbindungsbereich des Anlehnrohrs mit dem horizontalen Standrohr-Abschnitt eines
ersten Ausführungsbeispiels eines er-0 findungsgemäßen Zweirad-Ständers in
gegenüber den vorausgehenden Darstellungen vergrößertem Maßstab;
Fig. 7 eine in der Darstellungsweise der Fig. 6 entsprechende Draufsicht auf den
Verbindungsbereich zwischen Anlehnrohr und Standrohr eines zweiten Ausführungsbeispiels;
und
Fig. 8 eine in der Darstellungsweise den Fig. 6 und 7 entsprechende Draufsicht auf
den Verbindungsbereich zwischen Anlehnrohr und Standrohr eines dritten Ausführungsbeispiels des Zweirad-Stän
ders.
In Figur 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneter,
in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeter Zweirad-Ständer
gezeigt, welcher sich aus zwei Hauptteilen, nämlich einem Standrohr 12 und einem Anlehnrohr 14 zusammensetzt.
Das Standrohr 12 weist zwei in eine etwa rechtwinklig zueinander verlaufende Lage gebogene geradlinige Abschnitte
12a, 12b auf, von denen das freie Ende des einen, in der bestimmungsgemäßen Gebrauchslage senkrechten Abschnitts im
gezeigten Fall im Boden eingelassen, beispielsweise einbetoniert wird. Alternativ ist auch die Anbringung einer
Flanschplatte 12c (Fig. 2) möglich, mit welcher das Standrohr auf dem Boden aufgesetzt und dann in geeigneter Weise
- beispielsweise durch Verschraubung - befestigt wird. Im Bereich des, jedoch mit Abstand vom freien Ende des horizontalen
Abschnitts 12b des Standrohrs ist das freie Ende des Anlehnrohrs in einer der im folgenden noch näher erläuterten
Weisen befestigt. Ein Endabschnitt des Abschnitts 12b steht also noch über das Anlehnrohr 14 vor. Das Anlehnrohr
14 seinerseits weist drei aufeinanderfolgende Abschnitte
14a, 14b und 14c auf, von denen der am Standrohr 12 befestigte Abschnitt 14a rechtwinklig und horizontal vom
Standrohr-Abschnitt 12b ausgeht. Der hieran anschließende
Abschnitt 14b ist gegenüber dem Abschnitt 14a leicht schräg
in Abwärtsrichtung geneigt und geht dann in den wiederum horizontal verlaufenden Abschnitt 14c über, der somit parallel
zum, jedoch tiefer als der Abschnit 14a verlauft. In Figur 1 ist am freien Ende des Anlehnrohrs 14 noch strichpunktiert
- ein Stützfuß. 16 angedeutet, der bei Verwendung des Standers 10 als Einzelständer vorgesehen werden
kann, um das Anlehnrohr 14 zusätzlich am Boden abzustützen und so zu stabilisieren. Bei Zusammenstellung mehrerer
Ständer 10 zu Doppel- oder Reihenanordnungen (Fig. 2, 3 und 4 bzw. Fig. 5) entfällt dagegen ein solcher Stützfuß, weil
dort am freien Ende des Anlehnrohrs der senkrechte Abschnitt 12a des Standrohrs 12 eines weiteren Ständers 10
befestigt wird. Lediglich bei einer Reihenanordnung der in Fig. 5 gezeigten Weise kann ein solcher Stützfuß 16 wiederum
am freien Ende des Anlehnrohrs 14 des in der Reihe letzten Einzelständers 10 vorgesehen sein.
Ein im erfindungsgemäßen Ständer 10 zu halterndes Fahrrad
18 wird in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise so am Anlehnrohr 14 des Ständers angelehnt, daß das senkrechte Sattelrohr
des Rahmens des Fahrrades 18 im Verbindungsbereich zwischen dem Anlehnrohr 14 und dem überstehenden Abschnitt
12b des Standsrohrs 12 zu liegen kommt. Zusätzlich lehnt sich das vordere, schräg zum Lenkerkopf verlaufende Rahmen-Rohr
und/oder die Vorderrad-Gabel am Anlehnrohr 14 an.
Zur Diebstahlsicherung ist mit Abstand vom überstehenden freien Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts und parallel
zu diesem ein Ansatzstück 20 am Abschnitt 14a des Anlehnrohrs 14 befestigt, welches um etwa das Maß des Überstandes
des horizontalen Standrohr-Endabschnitts vom Anlehnrohr vorsteht, so daß zwischen dem überstehenden Ende
des horizontalen Standrohr-Abschnitts und dem Ansatzstück 20 ein Aufnahmeraum für das Sattel-Aufnahmerohr des Rahmens
des Fahrrads 18 gebildet ist. In den anlehnrohrabgewandten freien Enden des horizontalen Standrohr-Abschnitts 12b und
des Ansatzstücks 20 ist ein Riegelelement 22 verschieblich gehaltert, welches im gezeigten Fall von einem massiven geraden
Bolzen aus Rundstahl gebildet wird, welcher in fluchtenden Bohrungen 24, 26 (Fig. 6 bis 8) im Standrohr-Abschnitt
12b bzw. im Ansatzstück 20 geführt ist. Eine innerhalb des zwischen dem Ansatzstück 20 und dem überstehenden
Ende des Standrohr-Abschnitts 12b gelegenen Aufnahmeraums am Riegelelement 22 angesetzte Handhabe 28 erlaubt
es, das Riegelelement 22 zwischen der in den Fig. 6 bis 8 gezeigten Schließstellung und einer Öffnungsstellung zu
verschieben, in welcher die Handhabe 28 am Ansatzstück 20 anliegt und das Sattelrohr des Rahmens des einzustellenden
Fahrrads in den freien Raum einführbar ist. Außerdem sichert die Handhabe 28 das Riegelelement 22 gegen Verlust.
Durch die Anbringung des Anlehnrohrs 14 auf der in Fig. 1 dargestellten Seite des Standrohr-Abschnitts 12b wird eine
bestimmte Einstellrichtung eines einzustellenden und zu sichernden Fahrrades 18 erzwungen.Durch spiegelbildliche,
d.h. Anbringung des Anlehnrohrs 14 auf der gegenüberliegenden Seite des horizontalen Standrohr-Abschnitts 12b lässt
sich aber auch ein Ständer 10 für entgegengesetzte Einstellrichtung montieren.
Im ansatzstückseitigen Endabschnitt des Riegelelements 22
ist eine Querbohrung 30 vorgesehen, die in der Schließstellung des Riegelelements etwa mittig innerhalb des Ansatzstücks
20 steht. Um das Riegelelement 22 in dieser Schließstellung durch Einführen eines Verschlußelements, beispielsweise
des Bügels eines Vorhängeschlosses, sichern zu können, ist im Ansatzstück 20 eine Aussparung vorgesehen,
welche bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 6 und 7
die Form eines in der Stirnfläche des Ansatzstücks 20 offen mündenden, hinreichend breiten Schlitzes 32 hat. Die etwas
5 abweichende Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels gemäß
Fig. 8 wird im folgenden noch beschrieben.
In den Fig. 6 bis 8 sind unterschiedliche Ausgestaltungen
des Ansatzstücks 20 und der Verbindung des Anlehnrohrs 14 mit dem Standrohr 12 veranschaulicht. Grundsätzlich ist es
natürlich möglich, das Anlehnrohr 14 am freien Ende entsprechend dem Durchmesser des Standrohrs auszuklinken und
dann am Standrohr anzuschweißen. Aus Gründen der raumökonomischen Verpackung beim Transport wird aber die in Fig. 6
und 7 veranschaulichte Verbindungsweise durch Verschrauben mittels eines Rohr-Verbinders 36 bevorzugt. Die Ausgestaltung
solcher, aus geeignetem Kunststoff hergestellter Rohrverbindungen ist - z.B. aus dem DE-GM 90 12 62 - grundsätzlich
bekannt. Beim Ausführungsbeispiel gemäß. Fig. 6 ist der
Rohrverbinder 3 6 in das freie Ende des Anlehnrohrs 14 eingeschoben und durch eine in eine Gewindebohrung 3 8 in der
standrohrzugewandten Seite eingeschraubte Befestigungsschraube 40 mit dem Standrohr verbunden. Um dieses Einschrauben
der Befestigungsschraube zu ermöglichen, muß auf der der Verbindungsstelle gegenüberliegenden Seite des
Standrohrs eine entsprechende Öffnung zum Einführen der Befestigungsschraube
und zum Ansetzen des Schraubwerkzeugs vorgesehen sein.
Die Fixierung des Rohrverbinders 3 6 im Anlehnrohr erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine vom Innern des
Ansatzstücks 20 aus durch eine Bohrung im Anlehnrohr in den Rohrverbinder 36 eingeschraubte weitere Befestigungsschraube
42, deren Kopf im dargestellten Fall nicht an der Außenseite des Anlehnrohrs, sondern in einem im rohrförmigen
Ansatzstück 20 eingeführten Füllstück 44 abgestützt ist. Dieses Füllstück 44 weist eine der schlitzförmigen
Aussparung des rohrförmigen Ansatzstücks 20 entsprechende schlitzförmige Aussparung auf, um den Bügel eines Vorhängeschlosses
in die Durchgangsbohrung 3 0 einführen zu können. In Fig. 6 ist die Verbindung des rohrförmigen Ansatzstücks
20 mit dem Anlehnrohr 14 durch Verschweißung zeichnerisch dargestellt, jedoch ist die Verwendung des Füllstücks 44
nach Art des Rohrverbinders 36 ebenfalls denkbar, d.h. das
Ansatzstück 20 könnte auch nur durch die Befestigungsschraube 42 und das Füllstück 44 am Anlehnrohr gehalten
sein.
Eine solche Befestigung des Ansatzstücks 20 durch Verschraubung mit dem Rohrverbinder 3 6 durch die Wandung des
Anlehnrohrs 14 hindurch ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 verwirklicht, wo das Ansatzstück von einem massiven
Metallstutzen, beispielsweise aus Aluminium, gebildet wird.
Der von der freien Stirnfläche des Ansatzstücks 20 ausgehende Schlitz 32 sowie die gestufte Bohrung 46 für die Befestigungsschraube
42 können dabei durch entsprechenden Formguß des Ansatzstücks hergestellt oder aber auch durch
nachträgliche spanende Bearbeitung eines Zapfenrohlings
hergestellt sein. Die Befestigung des Rohrverbinders 36 am Standrohr-Abschnitt 12b erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel mittels einer durch eine langgestreckte gestufte
Bohrung 48 im Rohrverbinder eingeführte Befestigungsschrauben,
deren Gewindeschaft in ein dem Füllstück 44 des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 6 ähnliches, jedoch in das offene Ende des Standrohrabschnitts 12b eingeführtes Füllstück
50 eingeschraubt wird, welches gleichzeitig durch die Befestigungsschraube 40 im Standrohr-Abschnitt 12b gehalten
wird. Die standrohrseitige Bohrung 24 für den Schieberiegel ist dementsprechend dann auch im Füllstück 50 ausgebildet.
Bei dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Ansatzstück
20 am Anlehnrohr 14 angeschweißt, welches von einem U-förmigen, aus Bandmaterial gekanteten Bügel gebil-0
det wird, wobei die Aussparung dann also in den zwischen dem am Anlehnrohr 14 angeschweißten Schenkeln des U-Bügels
bestehenden Raum ausgebildet ist.
Die Verbindung des standrohrabgewandten freien Endes des Anlehnrohrs mit dem senkrechten Abschnitt 12a des Standrohrs
12 eines nächstfolgenden Zweirad-Ständers 10 bei Doppel-oder
Reihenanordnungen ist in den Zeichnungen nicht im
einzelnen dargestellt, kann jedoch analog der beschriebenen Verbindung des Anlehnrohrs am zugehörigen Standrohr erfolgen.
Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens
Abwandlungen und Weiterbildungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele
möglich sind, die sich sowohl auf die Art umd Weise der Verbindung von Aniehnrohr- und Standrohr als
auch die Ausgestaltung und Befestigung des Ansatzstücks am Anlehnrohr und die Ausgestaltung des Schieberiegels 22 beziehen.
Vorstellbar ist auch die Anbringung einer zusätzlichen Verriegelungseinrichtung am Anlehnrohr, mit welcher
das Fahrrad zusatzlich im Bereich der Vorderradgabel bzw.
des Lenkerkopfs durch eine Kette oder ein Kabel gesichert wird. Hier sind verschiedene Ausgestaltungen möglich, wobei
auch eine Koppelung des Riegelelements 22 mit der zweiten Verriegelungseinrichtung derart denkbar ist, daß durch die
Sicherung des Riegelelements 22 mittels eines Bügelschlosses zugleich auch die zweite Verriegelungseinrichtung gesichert
ist.
Claims (24)
1. Stander aus Metallrohr zur im wesentlichen aufrecht stehenden
Halterung von Zweirädern mit wenigstens einem sich vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Standrohr, an
welchem mit Abstand oberhalb des Bodenniveaus ein Anlehnrohr zur seitlichen Abstützung des jeweils zu halternden
Zweirades angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (12) zwei relativ zueinander unter einem
Winkel verlaufende Abschnitte (12a; 12b) aufweist, von denen das freie Ende des einen, in der bestimmungsgemäßen
Montagestellung sich etwa senkrecht vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abschnitt (12a) auf dem oder im
Boden befestigbar ist, während im Bereich des freien Endes des mit Abstand zum Boden geführten zweiten Abschnitts
(12b) das eine Ende des Anlehnrohrs (14) derart angebracht ist, daß es in einer zum Anlehnen von Zweirädern geeigneten
Höhe oberhalb des Bodens verläuft.
2. Zweirad-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (12a; 12b) des Standrohrs im wesentlichen
rechtwinklig zueinander verlaufen, und daß das Anlehnrohr (14) mit einigem Abstand vom freien Ende des in
im wesentlichen bodenparallelen Abstand verlaufenden horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) so an diesem befestigt
ist, daß es vom horizontalen Standrohr-Abschnitt (12b) etwa rechtwinklig zu dessen Mittelachse und - zumindest im Befestigungsbereich
- im wesentlichen bodenparallel abgeht.
3. Zweirad-Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anlehnrohr (14) im wesentlichen drei aufeinanderfolgende Rohrabschnitte (14a, 14b, 14c) aufweist,
wobei die Endabschnitte (14a, 14c) jeweils derart gegensinnig vom schräg geneigt verlaufenden mittleren Rohrabschnitt
(14b) abgebogen angesetzt sind, daß ihre Mittelachsen mit Abstand von- und parallel zueinander verlaufen.
4. Zweirad-Stander nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß im Befestigungsbereich des Anlehnrohrs (14) am Standrohr (12) mit Abstand vom überstehenden freien Ende
des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) parallel zu diesem ein Ansatzstück (20) angeordnet ist, welches um etwa
das Maß des Überstands des horizontalen Standrohr-Endab-Schnitts vom Anlehnrohr (14) vorsteht, so daß zwischen dem
überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) und dem Ansatzstück (20) ein Aufnahmeraum für das
senkrechte Sattelaufnahmerohr des Rahmens eines zu halternden Zweirades (18) gebildet ist.
5. Zweirad-Stander nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den anlehnrohrabgewandten freien Enden des horizontalen
Standrohr-Endabschnitts (12b) und des Ansatzstücks (14) ein Riegelelement (22) zwischen zwei Endstellungen beweglich
gehaltert ist, in welchen der Aufnahmeraum durch das Riegelelement (22) verschlossen bzw. vom Riegelelement
freigegeben ist.
6. Zweirad-Ständer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelelement (22) ein in fluchtenden Bohrungen (24; 26) im überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts
(12b) einerseits und im Ansatzstück (20) andererseits verschieblich geführter Schieberiegel ist.
0
7. Zweirad-Ständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß im Ansatzstück (20) oder im überstehenden freien Ende des horizontalen Abschnitts (12b) des Standrohrs (12) eine
Aussparung vorgesehen ist, welche die den Schieberiegel (22) führende Bohrung (26; 24) schneidet, und daß in dem in
der Schließstellung innerhalb der Aussparung freiliegenden Ende des Schieberiegels (22) eine Querbohrung (30) vorgesehen
ist, durch welche ein den Schieberiegel (22) gegen
Zurückziehen aus der Bohrung (26; 24) sicherndes Verschlußelement
einführbar ist.
8. Zweirad-Stander nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (12) und das Anlehnrohr
(14) und/oder das Ansatzstück (20) und das Anlehnrohr (14) miteinander verschweißt sind.
9. Zweirad-Stander nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Standrohr (12) und das Anlehnrohr (14) und/oder das Anstzstück (20) und das Anlehnrohr
(14) durch Rohr-Verbinder (36) miteinander verbunden sind, welche einerseits einen passend in das offene Rohrende
eines der zu verbindenden Teile eingreifenden, stopfenartigen und im wesentlichen zylindrischen Befestigungsstutzen und andererseits einen mit einer komplementär passenden
Anlagefläche für die Anbringung am anderen der zu verbindenden Teile versehenen Kopf aufweisen, und daß lösbare
Verbindungsmittel (40) für die Verbindung des Rohr-Verbinders
mit den zu verbindenden Teilen vorgesehen sind.
10. Zweirad-Ständer nach Anspruch 7 und Anspruch 8 oder Anspruch
9, dadurch gekennzeichent, daß das Ansatzstück (20) von einem kurzen, in der Länge etwa dem Überstand des
freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) über das Anlehnrohr (14) entsprechend bemessenen Rohrabschnitt
gebildet ist, in welchem die die Querbohrung (30) im Schieberiegel (22) in dessen geschlossener Stellung zugänglich
machende Aussparung in Form eines von der anlehn-0 rohrabgewandten Stirnfläche ausgehenden Schlitzes (32) vorgesehen
ist.
11. Zweirad-Ständer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rohrabschnitt ein das Rohrinnere im wesentliehen
ausfüllender und die offene Stirnseite des Rohrabschnitts verdeckender Füllkörper (44) vorgesehen ist, der
von seiner anlehnrohrabgewandten Stirnseite aus mit einer
zum Schlitz (32) im Rohrabschnitt komplementären Schlitzung
versehen ist.
12. Zweirad-Stander nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (44) mittels einer in eine etwa
mittig in Verlängerung des Schlitzes vorgesehene Bohrung eingeführten Befestigungsschraube (42) mit dem Anlehnrohr
(14) verschraubt ist.
13. Zweirad-Stander nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß, das Ansatzstück (20) von einem kurzen, in der
Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) über das Anlehnrohr (14) entsprechend
bemessenen massiven Metallstutzen gebildet ist, in welchen die die Querbohrung (30) im Schieberiegel (22)
in dessen geschlossener Stellung zugänglich machende Aussparung in Form eines von der anlehnrohrabgewandten Stirnfläche
ausgehenden Schlitzes (32) vorgesehen ist.
14. Zweirad-Ständer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Metallstutzen mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes (32) vorgesehene Befestigungsbohrung
(46) eingreifenden Befestigungsschraube (42) mit dem Anlehnrohr (14) verschraubt ist.
15. Zweirad-Ständer nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ansatzstück (20) von einem in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts
(12b) über das Anlehnrohr (14) entsprechend 0 bemessenen U-förmigen Bügel gebildet wird, dessen U-Schenkel
einen solchen Abstand voneinander haben, daß die Querbohrung (30) im Schieberiegel (22) in dessen geschlossener
Stellung zwischen den U-Schenkeln zugänglich ist.
5
16. Zweirad-Ständer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel aus einem ursprünglich ebenflächigen Bandstahl in seine U-förmige Gestalt mit parallelen U-
Schenkeln gekantet ist, und daß die freien enden der U-Schenkel
mit dem Anlehnrohr (14) verschweißt sind.
17. Zweirad-Ständer nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung des
Ständers als Einzelständer am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs (14) das obere Ende eines im wesentlichen senkrecht
verlaufenden Stützfußes (16) angesetzt ist, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist.
10
18. Zweirad-Ständer nach einem der oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, bei welchem zwei Ständer (10) zu einem
Zwillings-Ständer verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ständer (10) in einer um 180' bezüglich des
senkrechten Standrohrs-Abschnitts (12a) eines der Ständer
(10) gedrehten Lage mit parallelen Anlehnrohren (14) dadurch miteinander verbunden sind, daß die freien Enden der
Anlehnrohre (14) jeweils am senkrechten Standrohr-Abschnitt (12a) des jeweils anderen Ständers (10) befestigt sind.
19. Zweirad-Mehrfachständer-Anordnung aus mehreren Zweirad-Ständern
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe aufeinanderfolgend jeweils
das freie Ende des Anlehnrohrs (14) am senkrechten Standrohr-Abschnitt (12a) des jeweils nächstfolgenden Ständers
(10) befestigt ist.
20. Zweirad-Mehrfachständer-Anordnung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs (14) des in der Reihenanordnung letzten Einzelständers
(10) das obere Ende eines Stützfußes (16) angesetzt ist, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt
ist.
21. Zweirad-Ständer nach einem der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand von dem am standrohrseitigen
Ende des Anlehnrohrs (14) gebildeten Aufnah-
meraum eine weitere Verriegelungseinrichtung zur Fixierung eines zu halternden Zweirades (18) im Bereich von dessen
Vorderrad und/oder vorderem Rahmen-Abschnitt vorgesehen ist.
5
5
22. Zweirad-Ständer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungseinrichtung ein an einem Ende unlösbar am Aniehnrohr (14) befestigtes langgestrecktes biegsames
Befestigungselement in Form einer Kette oder eines Stahlseils aufweist, an dessen freiem Ende eine am oder im
Anlehnrohr (14) lösbar befestigbare Lasche vorgesehen ist.
23. Zweirad-Stander nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß im Anlehnrohr (14) eine öffnung zum Einstecken des
mit einer Riegelaufnähme versehenen Vorderendes der Lasche
vorgesehen und im Anlehnrohr (14) ein in die Riegelaufnahme einführbarer und aus ihr zurückziehbarer Schubriegel verschieblich
gelagert ist.
24. Zweirad-Ständer nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubriegel mit dem den Aufnahmeraum wahlweise
verschließenden Schieberiegel (22) derart getrieblich verbunden ist, daß beide Riegel gleichsinnig und synchron in
die Schließ- bzw. die Freigabestellung geführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9210060U DE9210060U1 (de) | 1992-07-27 | 1992-07-27 | Zweirad-Ständer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9210060U DE9210060U1 (de) | 1992-07-27 | 1992-07-27 | Zweirad-Ständer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9210060U1 true DE9210060U1 (de) | 1992-09-17 |
Family
ID=6882051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9210060U Expired - Lifetime DE9210060U1 (de) | 1992-07-27 | 1992-07-27 | Zweirad-Ständer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9210060U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2723716A1 (fr) * | 1994-08-17 | 1996-02-23 | Husson Collectivites Sa | Dispositif de maintien et d'assujettissement contre le vol, en particulier pour deux-roues |
| DE19620211C1 (de) * | 1996-05-20 | 1998-01-02 | Werner Wolfgang Schlaeger | Fahrradabstellanlage |
| DE20011009U1 (de) | 2000-02-01 | 2000-09-28 | E. Ziegler Metallbearbeitung GmbH Piskowitz, 01920 Nebelschütz | Haltevorrichtung, insbesondere für Fahrräder |
| DE10100077A1 (de) * | 2001-01-04 | 2002-07-18 | Guido Birkelbach | Fahrradständer |
-
1992
- 1992-07-27 DE DE9210060U patent/DE9210060U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2723716A1 (fr) * | 1994-08-17 | 1996-02-23 | Husson Collectivites Sa | Dispositif de maintien et d'assujettissement contre le vol, en particulier pour deux-roues |
| DE19620211C1 (de) * | 1996-05-20 | 1998-01-02 | Werner Wolfgang Schlaeger | Fahrradabstellanlage |
| DE20011009U1 (de) | 2000-02-01 | 2000-09-28 | E. Ziegler Metallbearbeitung GmbH Piskowitz, 01920 Nebelschütz | Haltevorrichtung, insbesondere für Fahrräder |
| DE10100077A1 (de) * | 2001-01-04 | 2002-07-18 | Guido Birkelbach | Fahrradständer |
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