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DE9210060U1 - Zweirad-Ständer - Google Patents

Zweirad-Ständer

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Publication number
DE9210060U1
DE9210060U1 DE9210060U DE9210060U DE9210060U1 DE 9210060 U1 DE9210060 U1 DE 9210060U1 DE 9210060 U DE9210060 U DE 9210060U DE 9210060 U DE9210060 U DE 9210060U DE 9210060 U1 DE9210060 U1 DE 9210060U1
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DE
Germany
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tube
leaning
section
standpipe
stand according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9210060U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Orion Bausysteme 6083 Biebesheim De GmbH
Original Assignee
Orion Bausysteme 6083 Biebesheim De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Orion Bausysteme 6083 Biebesheim De GmbH filed Critical Orion Bausysteme 6083 Biebesheim De GmbH
Priority to DE9210060U priority Critical patent/DE9210060U1/de
Publication of DE9210060U1 publication Critical patent/DE9210060U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H3/00Separate supports or holders for parking or storing cycles
    • B62H3/02Separate supports or holders for parking or storing cycles involving means for gripping the cycle by the handlebars or by the upper part of the frame

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

ZENZ · HELBER · HOSBACH & LÄUFER
Patentanwälte · European Patent Attorneys · W6144 Zwingenberg, Scheuergasse 24
Tel.: 06251/73008 ■ Fax.:06251/73156
ORION Bausysteme GmbH, Waldstraße, 6083 Biebesheim
Zweirad-Ständer 15
Die Erfindung betrifft einen Ständer aus Metallrohr zur im wesentlichen aufrecht stehenden Halterung von Zweirädern mit wenigstens einem sich vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Standrohr, an welchem mit Abstand oberhalb des Bodenniveaus ein Anlehnrohr zur seitlichen Abstützung des jeweils zu haltenden Zweirade angeschlossen ist.
Zweirad-Ständer, und zwar insbesondere Fahrradständer aus Metallrohr sind in einer Vielzahl unterschiedlichster Ausgestaltungen entwickelt worden und im Einsatz, wobei die Art und Weise der Halterung des Fahrrades auf die verschiedenste Weise, z.B. durch Einsetzen eines der Räder in einen am Boden oder einer Gebäudewand befestigten Klemm-Bügel erfolgt. Zur Sicherung gegen Diebstahl werden heute in der Regel vom Fahrradbesitzer mitgeführte Ketten- oder Kabelschlösser verwendet, mittels derer das Zweirad mit dem Ständer zusammengeschlossen wird, um einen Diebstahl durch Wegnahme des Zweirades insgesamt auszuschließen. Die früher verwendeten, am Fahrrad integrierten Schlösser, mit denen lediglich das Benutzen des Fahrrades dadurch verhindert
wurde, daß das Drehen des Hinterrades durch einen vom rahmenseitig vorgesehenen Schloß vortretenden Sperriegel verhindert wurde, haben Diebestahl durch Wegnahme der Fahrrader insgesamt nämlich nicht verhindern können. In relativ starkem Umfang haben sich in den letzten Jahren auch sogenannte "Anlehn-Stander" eingeführt, welche die Form eines umgekehrt U-förmigen Bügels aus Stahlrohr haben, dessen freie Schenkelenden im Boden eingelassen oder durch Flanschplatten auf dem Boden befestigt sind. An solchen An lehn-S tandem können die Fahrrader mittels der erwähnten Kabel- oder Kettenschlösser gegen Wegnahme gesichert angeschlossen werden. Darüber hinaus sind Anlehn-Stander auch relativ einfach aufgebaut und somit preisgünstig herstellbar, und sie können zusätzlich als Absperrelemente im öffentlichen Verkehrsraum eingesetzt werden. Nachteilig ist dagegen, daß die Fahrräder nur durch Anlehnen am horizontalen Bügelsteg und somit nicht gegen Umstürzen oder Wegrutschen - im Rahmen der Länge der Schloßkette bzw. des Schloßkabeis gegebenen Möglichkeit - gesichert sind. Daher sind Anlehn-Stander auch weniger zum Aufbau von Doppel- und Mehrfach- oder Reihenständer-Anordnungen geeignet, da bis zum nächstfolgenden Ständer ein gewisser Sicherheitsabstand eingehalten werden muß, um die Gefahr von Beschädigungen der gehaltenen Fahrräder durch vom benachbarten Ständer abrutschende oder umfallende Fahrräder zu vermeiden. Die Sicherung gegen Diebstahl erfordert in jedem Falle das Vorhandensein eines Ketten- oder Kabelschlosses, welches der Fahrradbesitzer also in irgendeiner Weise um die Rahmenrohre des Fahrrades geschlungen mit sich führen muß.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen ähnlich einem Anlehn-Stander ausgebildeten Zweirad-Ständer aus Metallrohr zu schaffen, der grundsätzlich zum Aufbau von Doppel- und Mehrfach- oder Reihenständer-Anord-5 nungen geeignet ist und darüber hinaus auch die Möglichkeit bietet, ein abgestelltes Fahrrad durch eine spezielle Einrichtung gegen Wegnahme zu sichern, welche durch eine vom
Besitzer mitzuführende Verschließvorrichtung sicherbar ist, die erheblich weniger voluminös als die üblichen Kabeloder Kettenschlösser ist und somit beispielsweise auch in der Werkzeugtasche des Fahrrades mitgeführt werden kann. 5
Ausgehend von einem Stander der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Standrohr zwei relativ zueinander unter einem Winkel verlaufende Abschnitte aufweist, von denen das freie Ende des einen, in der bestimmungsgemäßen Montagestellung sich etwa senkrecht vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abschnitts auf dem oder im Boden befestigbar ist, während im Bereich des freien Endes des mit Abstand zum Boden geführten zweiten Abschnitts das eine Ende des Anlehnrohrs derart angebracht ist, daß es in einer zum Anlehnen von Zweirädern geeigneten Höhe oberhalb des Bodens verläuft. Durch die Ausbildung des Standrohrs als zweischenkeliges Winkelrohr wird das Anlehnrohr also gegenüber der Bodenbefestigung des Standrohrs seitlich versetzt gehalten, wodurch die angestrebte Möglichkeit der Zusammenstellung zu einem Doppel oder auch zu Reihenständern mit jeweils versetzten Anlehnrohren gegeben ist.
Die beiden Abschnitte des Standrohrs verlaufen dabei im wesentlichen rechtwinklig zueinander, und das Anlehnrohr ist in einigem Abstand vom freien Ende des in im wesentlichen bodenparallelem Abstand verlaufenden horizontalen Standrohr-Abschnitts so an diesem befestigt, daß es vom horizontalen Standrohr-Abschnitt etwa rechtwinklig zu dessen Mittelachse und - zumindest im Befestigungsbereich - im wesentlichen bodenparallel abgeht.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn das Anlehnrohr im wesentlichen drei aufeinanderfolgende Rohrabschnitte aufweist, wobei die Endabschnitte jeweils derart gegensinnig vom schräg verlaufenden mittleren Rohrabschnitt abgebogen angesetzt sind, daß ihre Mittelachsen mit Abstand von- und
parallel zueinander verlaufen. Das standrohrabgewandte Ende des Anlehnrohrs liegt also in einer etwas tieferen Höhe als das standrohrzugewandte Ende und kann deshalb ohne Schwierigkeiten höhenversetzt am senkrechten Standrohr-Abschnitt eines nächstfolgenden Einzel-Standers befestigt werden. Im Befestigungsbereich des Anlehnrohrs am Standrohr ist zweckmäßig mit Abstand vom überstehenden freien Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts parallel zu diesem ein Ansatzstück angeordnet, welches um etwa das Maß des Überstands des horizontalen Standrohr-Endabschnitts vom Anlehnrohr vorsteht, so daß zwischen dem überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts und dem Ansatzstück ein Aufnahmeraum für das senkrechte Sattel-Aufnahmerohr des Rahmens eines zu halternden Zweirades gebildet ist.
In den anlehnrohrabgewandten freien Enden des horizontalen Standrohr-Endabschnitts und des Ansatzstücks ist dann jeweils ein Riegelelement zwischen zwei Endstellungen beweglich gehaltert, in welchen der Aufnahmeraum durch das Riegelelement verschlossen bzw. vom Riegelelement freigegeben ist.
Das Riegelelement ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ein in fluchtenden Bohrungen im überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts einerseits und im Ansatzstück andererseits verschieblich geführter Schieberiegel .
Die Sicherung dieses Schieberiegels in der Schließstellung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß im Ansatzstück oder im überstehenden freien Ende des horizontalen Abschnitts des Standrohrs eine Aussparung vorgesehen ist, welche die den Schieberiegel führende Bohrung schneidet, wobei in dem in der Schließstellung innerhalb der Ausspa-5 rung freiliegenden Ende des Schieberiegels eine Querbohrung vorgesehen ist, durch welche ein den Schieberiegel gegen Zurückziehen aus der Bohrung sicherndes Verschlußelement -
im einfachsten Fall der Bügel eines einfachen Vorhängeschlosses - einführbar ist. Ein solches Vorhängeschloß nimmt nur geringen Raum in Anspruch und bei geeigneter Ausbildung der Aussparung kann diese gleichzeitig eine Sicherung gegen Ansetzen eines Bolzenschneiders o.dgl. am Verschlußbügel bilden.
Das Standrohr und das Anlehnrohr und/oder das Ansatzstück und das Anlehnrohr können miteinander verschweißt sein. Allerdings sind die so hergestellten Ständer dann relativ sperrig.
In erfindungsgemäßer Weiterbildung können das Standrohr und das Anlehnrohr und/oder das Ansatzstück und das Anlehnrohr deshalb durch Rohr-Verbinder miteinander verbunden sein, welche einerseits einen passend in das offene Rohrende eines der zu verbindenden Teile eingreifenden stopfenartigen und im wesentlichen zylindrischen Befestigungsstutzen und andererseits einen mit einer komplementär passenden Anlagefläche für die Anbringung am anderen zu verbindenden Teil versehenen Kopf aufweisen, wobei lösbare Verbindungsmittel für die Verbindung des Rohr-Verbinders mit den zu verbindenden Teilen vorgesehen sind. Solche Rohr-Verbinder sind - beispielsweise aus dem DE-GM 90 12 662 - grundsätzlieh bekannt und können - unter entsprechender Anpassung auf die speziellen Gegebenheiten - auch beim erfindungsgemäßen Zweirad-Ständer verwendet werden.
Dabei kann die Ausgestaltung beispielsweise so getroffen sein, daß das Ansatzstück von einem kurzen, in der Länge etwa dem Oberstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts über das Anlehnrohr entsprechend bemessenen Rohrabschnitt gebildet ist, in welchem die die Querbohrung im Schieberiegel in dessen geschlossener Stellung zugäng-5 lieh machende Aussparung in Form eines von der anlehnrohrabgewandten Stirnfläche ausgehenden Schlitzes vorgesehen ist.
Dabei kann dann in den Rohrabschnitt ein das Rohrinnere im wesentlichen ausfüllender und die offene Stirnseite des Rohrabschnitts verdeckender Füllkörper vorgesehen sein, der von seiner anlehnrohrabgewandten Stirnseite aus mit einer zum Schlitz im Rohrabschnitt komplementären Schlitzung versehen ist.
Dabei wird der Füllkörper zweckmäßig mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes vorgesehene Bohrung eingeführten Befestigungsschraube mit dem Anlehnrohr verschraubt. Somit kann der Füllkörper gleichzeitig auch als Rohr-Verbinder verwendet werden.
Alternativ kann das Ansatzstück auch von einem kurzen, in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts über das Anlehnrohr entsprechend bemessenen massiven Metallstutzen gebildet sein, in welchem die die Querbohrung im Schieberiegel in dessen geschlossener Stellung zugänglich machende Aussparung in Form eines von der anlehnrohrabgewandten Stirnfläche ausgehenden Schlitzes vorgesehen ist. Dieser Metallstutzen kann beispielsweise ein Formgußteil oder auch ein durch mechanische Bearbeitung aus Vollmaterial hergestellter Stutzen sein, der dann wiederum mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes vorgesehene Befestigungsbohrung eingreifenden Befestigungsschraube mit dem Anlehnrohr verschraubt werden kann.
0 Bei einer weiter abgewandelten Ausführungsform wird das Ansatzstück von einem in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts über das Anlehnrohr entsprechend bemessenen U-förmigen Bügel gebildet, dessen U-Schenkel einen solchen Abstand voneinander 5 haben, daß die Querbohrung im Schieberiegel in dessen geschlossener Stellung zwischen den U-Schenkeln zugänglich ist. Der Bügel wird zweckmäßig aus ursprünglich ebenflächi-
gem Bandstahl in seine U-förmige Gestalt mit parallelen U-Schenkeln gekantet, wobei dann die freien Enden der U-Schenkel mit dem Anlehnrohr verschweißt werden. Am anlehnrohrabgewandten Quersteg ist der Bügel also geschlossen, so daß. der Zwischenraum zwischen den U-Bügeln gegen das Einführen eines Bolzenschneiders o.dgl. von diesem Ende aus gesichert ist.
Bei Verwendung des erfindungsgemaßen Ständers als Einzelständer empfiehlt es sich, am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs das obere Ende eines im wesentlichen senkrecht verlaufenden Stützfußes anzusetzen, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist.
Wenn zwei der erfindungsgemäßen Ständer zu einem Zwillingsständer verbunden werden sollen, wird die Ausgestaltung erfindungsgemäß so getroffen, daß die beiden Ständer in einer um 180" bezüglich des senkrechten Standrohr-Abschnitts eines der Ständer gedrehten Lage mit parallelen Anlehnrohren dadurch miteinander verbunden sind, daß die freien Enden der Anlehnrohre jeweils am senkrechten Standrohr-Abschnitt des jeweils anderen Ständers befestigt sind.
Eine Mehrfachständer-Anordnung aus einer entsprechenden Anzahl von erfindungsgemäßen Zweirad-Ständern ist z.B. dadurch aufbaubar, daß in Reihe aufeinanderfolgend jeweils das freie Ende des Anlehnrohrs am senkrechten Standrohr-Abschnitt des jeweils nächstfolgenden Ständers befestigt ist. Da die Anlehnrohre jedes Ständers seitlich zum senkrechten Standrohr-Abschnitt versetzt am horizontalen Standrohr-Abschnitt angesetzt sind, entsteht hier eine funktionell und optisch günstige Aneinanderreihung der Einzelständer, bei welchen die in aufeinanderfolgenden Ständern gehalterten Zweiräder jeweils seitlich zueinander versetzt gehalten sind.
Am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs des in der Reihenanordnung letzten Einzelstanders ist dann zweckmäßig wiederum das obere Ende eines Stützfußes angesetzt, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist. 5
Eine zusätzliche Sicherung von mittels des erfindungsgemäßen Ständers gehalterten Zweirädern kann dann erhalten werden, wenn mit Abstand von dem am standrohrseitigen Ende des Anlehnrohrs gebildeten Aufnahmeraum eine weitere Verriegelungseinrichtung zur Fixierung eines zu halternden Zweirades im Bereich von dessen Vorderrad und/oder vorderem Rahmenabschnitt vorgesehen ist.
Eine solche Verriegelungseinrichtung kann beispielsweise ein an einem Ende unlösbar am Anlehnrohr befestigtes langgestrecktes biegsames Befestigungselement in Form einer Kette oder eines Stahlseils aufweisen, an dessen freiem Ende eine am oder im Anlehnrohr lösbar befestigbare Lasche vorgesehen ist. Das Kabel- oder Kettenschloß bildet in diesem Falle also Teil der zusätzlichen Verriegelungseinrichtung des Zweirad-Ständers, d.h. braucht nicht vom Fahrradbesitzer mitgeführt zu werden.
Die Sicherung der Lasche der zusätzlichen Verriegelungseinrichtung erfolgt zweckmäßig dadurch, daß im Anlehnrohr eine öffnung zum Einstecken des mit einer Riegelaufnahme versehenen Vorderendes der Lasche vorgesehen und im Anlehnrohr ein in die Riegelaufnähme einführbarer und aus ihr zurückziehbarer Schubriegel verschieblich gelagert ist, der beispielsweise durch ein vom Fahrradbesitzer mitgeführtes Vorhängeschloß gesichert wird.
Um das Mitführen eines zweiten Vorhängeschlosses durch den Fahrradbesitzer zu vermeiden, empfiehlt sich jedoch eine Weiterbildung, bei welcher der Schubriegel mit dem den Aufnahmeraum wahlweise verschließenden Schieberiegel derart getrieblich verbunden ist, daß beide Riegel gleichsinnig
und synchron in die Schließ- bzw. Freigabestellung geführt werden.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines in der erfindungsgemäßen Weise ausgestalteten Fahrrad-Ständers;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines unter Verwendung zweier Fahrrad-Ständer gemäß Fig. 1 zusammengebauten Doppel- oder Zwillingsständers;
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigten Doppelständer
mit einem - strichpunktiert angedeuteten - eingestellten Fahrrad;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den in den Fig. 2 und 3 gezeigten Doppelständer;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Teil einer
aus mehreren Fahrrad-Ständern gemäß Fig. 1 zusammengestellten Reihen-Ständer anordnung;
Fig. 6 eine teilweise in einer horizontalen Ebene geschnittene und teilweise aufgebrochene Draufsicht auf den Verbindungsbereich des Anlehnrohrs mit dem horizontalen Standrohr-Abschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels eines er-0 findungsgemäßen Zweirad-Ständers in
gegenüber den vorausgehenden Darstellungen vergrößertem Maßstab;
Fig. 7 eine in der Darstellungsweise der Fig. 6 entsprechende Draufsicht auf den Verbindungsbereich zwischen Anlehnrohr und Standrohr eines zweiten Ausführungsbeispiels; und
Fig. 8 eine in der Darstellungsweise den Fig. 6 und 7 entsprechende Draufsicht auf den Verbindungsbereich zwischen Anlehnrohr und Standrohr eines dritten Ausführungsbeispiels des Zweirad-Stän
ders.
In Figur 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneter, in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeter Zweirad-Ständer gezeigt, welcher sich aus zwei Hauptteilen, nämlich einem Standrohr 12 und einem Anlehnrohr 14 zusammensetzt. Das Standrohr 12 weist zwei in eine etwa rechtwinklig zueinander verlaufende Lage gebogene geradlinige Abschnitte 12a, 12b auf, von denen das freie Ende des einen, in der bestimmungsgemäßen Gebrauchslage senkrechten Abschnitts im gezeigten Fall im Boden eingelassen, beispielsweise einbetoniert wird. Alternativ ist auch die Anbringung einer Flanschplatte 12c (Fig. 2) möglich, mit welcher das Standrohr auf dem Boden aufgesetzt und dann in geeigneter Weise - beispielsweise durch Verschraubung - befestigt wird. Im Bereich des, jedoch mit Abstand vom freien Ende des horizontalen Abschnitts 12b des Standrohrs ist das freie Ende des Anlehnrohrs in einer der im folgenden noch näher erläuterten Weisen befestigt. Ein Endabschnitt des Abschnitts 12b steht also noch über das Anlehnrohr 14 vor. Das Anlehnrohr 14 seinerseits weist drei aufeinanderfolgende Abschnitte 14a, 14b und 14c auf, von denen der am Standrohr 12 befestigte Abschnitt 14a rechtwinklig und horizontal vom Standrohr-Abschnitt 12b ausgeht. Der hieran anschließende
Abschnitt 14b ist gegenüber dem Abschnitt 14a leicht schräg in Abwärtsrichtung geneigt und geht dann in den wiederum horizontal verlaufenden Abschnitt 14c über, der somit parallel zum, jedoch tiefer als der Abschnit 14a verlauft. In Figur 1 ist am freien Ende des Anlehnrohrs 14 noch strichpunktiert - ein Stützfuß. 16 angedeutet, der bei Verwendung des Standers 10 als Einzelständer vorgesehen werden kann, um das Anlehnrohr 14 zusätzlich am Boden abzustützen und so zu stabilisieren. Bei Zusammenstellung mehrerer Ständer 10 zu Doppel- oder Reihenanordnungen (Fig. 2, 3 und 4 bzw. Fig. 5) entfällt dagegen ein solcher Stützfuß, weil dort am freien Ende des Anlehnrohrs der senkrechte Abschnitt 12a des Standrohrs 12 eines weiteren Ständers 10 befestigt wird. Lediglich bei einer Reihenanordnung der in Fig. 5 gezeigten Weise kann ein solcher Stützfuß 16 wiederum am freien Ende des Anlehnrohrs 14 des in der Reihe letzten Einzelständers 10 vorgesehen sein.
Ein im erfindungsgemäßen Ständer 10 zu halterndes Fahrrad 18 wird in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise so am Anlehnrohr 14 des Ständers angelehnt, daß das senkrechte Sattelrohr des Rahmens des Fahrrades 18 im Verbindungsbereich zwischen dem Anlehnrohr 14 und dem überstehenden Abschnitt 12b des Standsrohrs 12 zu liegen kommt. Zusätzlich lehnt sich das vordere, schräg zum Lenkerkopf verlaufende Rahmen-Rohr und/oder die Vorderrad-Gabel am Anlehnrohr 14 an.
Zur Diebstahlsicherung ist mit Abstand vom überstehenden freien Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts und parallel zu diesem ein Ansatzstück 20 am Abschnitt 14a des Anlehnrohrs 14 befestigt, welches um etwa das Maß des Überstandes des horizontalen Standrohr-Endabschnitts vom Anlehnrohr vorsteht, so daß zwischen dem überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts und dem Ansatzstück 20 ein Aufnahmeraum für das Sattel-Aufnahmerohr des Rahmens des Fahrrads 18 gebildet ist. In den anlehnrohrabgewandten freien Enden des horizontalen Standrohr-Abschnitts 12b und
des Ansatzstücks 20 ist ein Riegelelement 22 verschieblich gehaltert, welches im gezeigten Fall von einem massiven geraden Bolzen aus Rundstahl gebildet wird, welcher in fluchtenden Bohrungen 24, 26 (Fig. 6 bis 8) im Standrohr-Abschnitt 12b bzw. im Ansatzstück 20 geführt ist. Eine innerhalb des zwischen dem Ansatzstück 20 und dem überstehenden Ende des Standrohr-Abschnitts 12b gelegenen Aufnahmeraums am Riegelelement 22 angesetzte Handhabe 28 erlaubt es, das Riegelelement 22 zwischen der in den Fig. 6 bis 8 gezeigten Schließstellung und einer Öffnungsstellung zu verschieben, in welcher die Handhabe 28 am Ansatzstück 20 anliegt und das Sattelrohr des Rahmens des einzustellenden Fahrrads in den freien Raum einführbar ist. Außerdem sichert die Handhabe 28 das Riegelelement 22 gegen Verlust.
Durch die Anbringung des Anlehnrohrs 14 auf der in Fig. 1 dargestellten Seite des Standrohr-Abschnitts 12b wird eine bestimmte Einstellrichtung eines einzustellenden und zu sichernden Fahrrades 18 erzwungen.Durch spiegelbildliche, d.h. Anbringung des Anlehnrohrs 14 auf der gegenüberliegenden Seite des horizontalen Standrohr-Abschnitts 12b lässt sich aber auch ein Ständer 10 für entgegengesetzte Einstellrichtung montieren.
Im ansatzstückseitigen Endabschnitt des Riegelelements 22 ist eine Querbohrung 30 vorgesehen, die in der Schließstellung des Riegelelements etwa mittig innerhalb des Ansatzstücks 20 steht. Um das Riegelelement 22 in dieser Schließstellung durch Einführen eines Verschlußelements, beispielsweise des Bügels eines Vorhängeschlosses, sichern zu können, ist im Ansatzstück 20 eine Aussparung vorgesehen, welche bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 6 und 7 die Form eines in der Stirnfläche des Ansatzstücks 20 offen mündenden, hinreichend breiten Schlitzes 32 hat. Die etwas 5 abweichende Ausgestaltung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 8 wird im folgenden noch beschrieben.
In den Fig. 6 bis 8 sind unterschiedliche Ausgestaltungen des Ansatzstücks 20 und der Verbindung des Anlehnrohrs 14 mit dem Standrohr 12 veranschaulicht. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, das Anlehnrohr 14 am freien Ende entsprechend dem Durchmesser des Standrohrs auszuklinken und dann am Standrohr anzuschweißen. Aus Gründen der raumökonomischen Verpackung beim Transport wird aber die in Fig. 6 und 7 veranschaulichte Verbindungsweise durch Verschrauben mittels eines Rohr-Verbinders 36 bevorzugt. Die Ausgestaltung solcher, aus geeignetem Kunststoff hergestellter Rohrverbindungen ist - z.B. aus dem DE-GM 90 12 62 - grundsätzlich bekannt. Beim Ausführungsbeispiel gemäß. Fig. 6 ist der Rohrverbinder 3 6 in das freie Ende des Anlehnrohrs 14 eingeschoben und durch eine in eine Gewindebohrung 3 8 in der standrohrzugewandten Seite eingeschraubte Befestigungsschraube 40 mit dem Standrohr verbunden. Um dieses Einschrauben der Befestigungsschraube zu ermöglichen, muß auf der der Verbindungsstelle gegenüberliegenden Seite des Standrohrs eine entsprechende Öffnung zum Einführen der Befestigungsschraube und zum Ansetzen des Schraubwerkzeugs vorgesehen sein.
Die Fixierung des Rohrverbinders 3 6 im Anlehnrohr erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine vom Innern des Ansatzstücks 20 aus durch eine Bohrung im Anlehnrohr in den Rohrverbinder 36 eingeschraubte weitere Befestigungsschraube 42, deren Kopf im dargestellten Fall nicht an der Außenseite des Anlehnrohrs, sondern in einem im rohrförmigen Ansatzstück 20 eingeführten Füllstück 44 abgestützt ist. Dieses Füllstück 44 weist eine der schlitzförmigen Aussparung des rohrförmigen Ansatzstücks 20 entsprechende schlitzförmige Aussparung auf, um den Bügel eines Vorhängeschlosses in die Durchgangsbohrung 3 0 einführen zu können. In Fig. 6 ist die Verbindung des rohrförmigen Ansatzstücks 20 mit dem Anlehnrohr 14 durch Verschweißung zeichnerisch dargestellt, jedoch ist die Verwendung des Füllstücks 44 nach Art des Rohrverbinders 36 ebenfalls denkbar, d.h. das
Ansatzstück 20 könnte auch nur durch die Befestigungsschraube 42 und das Füllstück 44 am Anlehnrohr gehalten sein.
Eine solche Befestigung des Ansatzstücks 20 durch Verschraubung mit dem Rohrverbinder 3 6 durch die Wandung des Anlehnrohrs 14 hindurch ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 verwirklicht, wo das Ansatzstück von einem massiven Metallstutzen, beispielsweise aus Aluminium, gebildet wird.
Der von der freien Stirnfläche des Ansatzstücks 20 ausgehende Schlitz 32 sowie die gestufte Bohrung 46 für die Befestigungsschraube 42 können dabei durch entsprechenden Formguß des Ansatzstücks hergestellt oder aber auch durch nachträgliche spanende Bearbeitung eines Zapfenrohlings hergestellt sein. Die Befestigung des Rohrverbinders 36 am Standrohr-Abschnitt 12b erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel mittels einer durch eine langgestreckte gestufte Bohrung 48 im Rohrverbinder eingeführte Befestigungsschrauben, deren Gewindeschaft in ein dem Füllstück 44 des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 6 ähnliches, jedoch in das offene Ende des Standrohrabschnitts 12b eingeführtes Füllstück 50 eingeschraubt wird, welches gleichzeitig durch die Befestigungsschraube 40 im Standrohr-Abschnitt 12b gehalten wird. Die standrohrseitige Bohrung 24 für den Schieberiegel ist dementsprechend dann auch im Füllstück 50 ausgebildet.
Bei dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Ansatzstück 20 am Anlehnrohr 14 angeschweißt, welches von einem U-förmigen, aus Bandmaterial gekanteten Bügel gebil-0 det wird, wobei die Aussparung dann also in den zwischen dem am Anlehnrohr 14 angeschweißten Schenkeln des U-Bügels bestehenden Raum ausgebildet ist.
Die Verbindung des standrohrabgewandten freien Endes des Anlehnrohrs mit dem senkrechten Abschnitt 12a des Standrohrs 12 eines nächstfolgenden Zweirad-Ständers 10 bei Doppel-oder Reihenanordnungen ist in den Zeichnungen nicht im
einzelnen dargestellt, kann jedoch analog der beschriebenen Verbindung des Anlehnrohrs am zugehörigen Standrohr erfolgen.
Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich sind, die sich sowohl auf die Art umd Weise der Verbindung von Aniehnrohr- und Standrohr als auch die Ausgestaltung und Befestigung des Ansatzstücks am Anlehnrohr und die Ausgestaltung des Schieberiegels 22 beziehen. Vorstellbar ist auch die Anbringung einer zusätzlichen Verriegelungseinrichtung am Anlehnrohr, mit welcher das Fahrrad zusatzlich im Bereich der Vorderradgabel bzw. des Lenkerkopfs durch eine Kette oder ein Kabel gesichert wird. Hier sind verschiedene Ausgestaltungen möglich, wobei auch eine Koppelung des Riegelelements 22 mit der zweiten Verriegelungseinrichtung derart denkbar ist, daß durch die Sicherung des Riegelelements 22 mittels eines Bügelschlosses zugleich auch die zweite Verriegelungseinrichtung gesichert ist.

Claims (24)

a t e ji^fc- {al nsprüche
1. Stander aus Metallrohr zur im wesentlichen aufrecht stehenden Halterung von Zweirädern mit wenigstens einem sich vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Standrohr, an welchem mit Abstand oberhalb des Bodenniveaus ein Anlehnrohr zur seitlichen Abstützung des jeweils zu halternden Zweirades angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (12) zwei relativ zueinander unter einem Winkel verlaufende Abschnitte (12a; 12b) aufweist, von denen das freie Ende des einen, in der bestimmungsgemäßen Montagestellung sich etwa senkrecht vom Boden in Aufwärtsrichtung erstreckenden Abschnitt (12a) auf dem oder im Boden befestigbar ist, während im Bereich des freien Endes des mit Abstand zum Boden geführten zweiten Abschnitts (12b) das eine Ende des Anlehnrohrs (14) derart angebracht ist, daß es in einer zum Anlehnen von Zweirädern geeigneten Höhe oberhalb des Bodens verläuft.
2. Zweirad-Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Abschnitte (12a; 12b) des Standrohrs im wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufen, und daß das Anlehnrohr (14) mit einigem Abstand vom freien Ende des in im wesentlichen bodenparallelen Abstand verlaufenden horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) so an diesem befestigt ist, daß es vom horizontalen Standrohr-Abschnitt (12b) etwa rechtwinklig zu dessen Mittelachse und - zumindest im Befestigungsbereich - im wesentlichen bodenparallel abgeht.
3. Zweirad-Ständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlehnrohr (14) im wesentlichen drei aufeinanderfolgende Rohrabschnitte (14a, 14b, 14c) aufweist, wobei die Endabschnitte (14a, 14c) jeweils derart gegensinnig vom schräg geneigt verlaufenden mittleren Rohrabschnitt
(14b) abgebogen angesetzt sind, daß ihre Mittelachsen mit Abstand von- und parallel zueinander verlaufen.
4. Zweirad-Stander nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Befestigungsbereich des Anlehnrohrs (14) am Standrohr (12) mit Abstand vom überstehenden freien Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) parallel zu diesem ein Ansatzstück (20) angeordnet ist, welches um etwa das Maß des Überstands des horizontalen Standrohr-Endab-Schnitts vom Anlehnrohr (14) vorsteht, so daß zwischen dem überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) und dem Ansatzstück (20) ein Aufnahmeraum für das senkrechte Sattelaufnahmerohr des Rahmens eines zu halternden Zweirades (18) gebildet ist.
5. Zweirad-Stander nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den anlehnrohrabgewandten freien Enden des horizontalen Standrohr-Endabschnitts (12b) und des Ansatzstücks (14) ein Riegelelement (22) zwischen zwei Endstellungen beweglich gehaltert ist, in welchen der Aufnahmeraum durch das Riegelelement (22) verschlossen bzw. vom Riegelelement freigegeben ist.
6. Zweirad-Ständer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (22) ein in fluchtenden Bohrungen (24; 26) im überstehenden Ende des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) einerseits und im Ansatzstück (20) andererseits verschieblich geführter Schieberiegel ist.
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7. Zweirad-Ständer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansatzstück (20) oder im überstehenden freien Ende des horizontalen Abschnitts (12b) des Standrohrs (12) eine Aussparung vorgesehen ist, welche die den Schieberiegel (22) führende Bohrung (26; 24) schneidet, und daß in dem in der Schließstellung innerhalb der Aussparung freiliegenden Ende des Schieberiegels (22) eine Querbohrung (30) vorgesehen ist, durch welche ein den Schieberiegel (22) gegen
Zurückziehen aus der Bohrung (26; 24) sicherndes Verschlußelement einführbar ist.
8. Zweirad-Stander nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (12) und das Anlehnrohr (14) und/oder das Ansatzstück (20) und das Anlehnrohr (14) miteinander verschweißt sind.
9. Zweirad-Stander nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (12) und das Anlehnrohr (14) und/oder das Anstzstück (20) und das Anlehnrohr (14) durch Rohr-Verbinder (36) miteinander verbunden sind, welche einerseits einen passend in das offene Rohrende eines der zu verbindenden Teile eingreifenden, stopfenartigen und im wesentlichen zylindrischen Befestigungsstutzen und andererseits einen mit einer komplementär passenden Anlagefläche für die Anbringung am anderen der zu verbindenden Teile versehenen Kopf aufweisen, und daß lösbare Verbindungsmittel (40) für die Verbindung des Rohr-Verbinders mit den zu verbindenden Teilen vorgesehen sind.
10. Zweirad-Ständer nach Anspruch 7 und Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichent, daß das Ansatzstück (20) von einem kurzen, in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) über das Anlehnrohr (14) entsprechend bemessenen Rohrabschnitt gebildet ist, in welchem die die Querbohrung (30) im Schieberiegel (22) in dessen geschlossener Stellung zugänglich machende Aussparung in Form eines von der anlehn-0 rohrabgewandten Stirnfläche ausgehenden Schlitzes (32) vorgesehen ist.
11. Zweirad-Ständer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rohrabschnitt ein das Rohrinnere im wesentliehen ausfüllender und die offene Stirnseite des Rohrabschnitts verdeckender Füllkörper (44) vorgesehen ist, der von seiner anlehnrohrabgewandten Stirnseite aus mit einer
zum Schlitz (32) im Rohrabschnitt komplementären Schlitzung versehen ist.
12. Zweirad-Stander nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllkörper (44) mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes vorgesehene Bohrung eingeführten Befestigungsschraube (42) mit dem Anlehnrohr (14) verschraubt ist.
13. Zweirad-Stander nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß, das Ansatzstück (20) von einem kurzen, in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) über das Anlehnrohr (14) entsprechend bemessenen massiven Metallstutzen gebildet ist, in welchen die die Querbohrung (30) im Schieberiegel (22) in dessen geschlossener Stellung zugänglich machende Aussparung in Form eines von der anlehnrohrabgewandten Stirnfläche ausgehenden Schlitzes (32) vorgesehen ist.
14. Zweirad-Ständer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstutzen mittels einer in eine etwa mittig in Verlängerung des Schlitzes (32) vorgesehene Befestigungsbohrung (46) eingreifenden Befestigungsschraube (42) mit dem Anlehnrohr (14) verschraubt ist.
15. Zweirad-Ständer nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzstück (20) von einem in der Länge etwa dem Überstand des freien Endes des horizontalen Standrohr-Abschnitts (12b) über das Anlehnrohr (14) entsprechend 0 bemessenen U-förmigen Bügel gebildet wird, dessen U-Schenkel einen solchen Abstand voneinander haben, daß die Querbohrung (30) im Schieberiegel (22) in dessen geschlossener Stellung zwischen den U-Schenkeln zugänglich ist.
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16. Zweirad-Ständer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel aus einem ursprünglich ebenflächigen Bandstahl in seine U-förmige Gestalt mit parallelen U-
Schenkeln gekantet ist, und daß die freien enden der U-Schenkel mit dem Anlehnrohr (14) verschweißt sind.
17. Zweirad-Ständer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung des
Ständers als Einzelständer am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs (14) das obere Ende eines im wesentlichen senkrecht verlaufenden Stützfußes (16) angesetzt ist, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist. 10
18. Zweirad-Ständer nach einem der oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, bei welchem zwei Ständer (10) zu einem Zwillings-Ständer verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ständer (10) in einer um 180' bezüglich des senkrechten Standrohrs-Abschnitts (12a) eines der Ständer (10) gedrehten Lage mit parallelen Anlehnrohren (14) dadurch miteinander verbunden sind, daß die freien Enden der Anlehnrohre (14) jeweils am senkrechten Standrohr-Abschnitt (12a) des jeweils anderen Ständers (10) befestigt sind.
19. Zweirad-Mehrfachständer-Anordnung aus mehreren Zweirad-Ständern nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe aufeinanderfolgend jeweils das freie Ende des Anlehnrohrs (14) am senkrechten Standrohr-Abschnitt (12a) des jeweils nächstfolgenden Ständers (10) befestigt ist.
20. Zweirad-Mehrfachständer-Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß am standrohrabgewandten Ende des Anlehnrohrs (14) des in der Reihenanordnung letzten Einzelständers (10) das obere Ende eines Stützfußes (16) angesetzt ist, dessen unteres Ende am Boden abgestützt oder befestigt ist.
21. Zweirad-Ständer nach einem der Ansprüche 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand von dem am standrohrseitigen Ende des Anlehnrohrs (14) gebildeten Aufnah-
meraum eine weitere Verriegelungseinrichtung zur Fixierung eines zu halternden Zweirades (18) im Bereich von dessen Vorderrad und/oder vorderem Rahmen-Abschnitt vorgesehen ist.
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22. Zweirad-Ständer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung ein an einem Ende unlösbar am Aniehnrohr (14) befestigtes langgestrecktes biegsames Befestigungselement in Form einer Kette oder eines Stahlseils aufweist, an dessen freiem Ende eine am oder im Anlehnrohr (14) lösbar befestigbare Lasche vorgesehen ist.
23. Zweirad-Stander nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß im Anlehnrohr (14) eine öffnung zum Einstecken des mit einer Riegelaufnähme versehenen Vorderendes der Lasche vorgesehen und im Anlehnrohr (14) ein in die Riegelaufnahme einführbarer und aus ihr zurückziehbarer Schubriegel verschieblich gelagert ist.
24. Zweirad-Ständer nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubriegel mit dem den Aufnahmeraum wahlweise verschließenden Schieberiegel (22) derart getrieblich verbunden ist, daß beide Riegel gleichsinnig und synchron in die Schließ- bzw. die Freigabestellung geführt werden.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2723716A1 (fr) * 1994-08-17 1996-02-23 Husson Collectivites Sa Dispositif de maintien et d'assujettissement contre le vol, en particulier pour deux-roues
DE19620211C1 (de) * 1996-05-20 1998-01-02 Werner Wolfgang Schlaeger Fahrradabstellanlage
DE20011009U1 (de) 2000-02-01 2000-09-28 E. Ziegler Metallbearbeitung GmbH Piskowitz, 01920 Nebelschütz Haltevorrichtung, insbesondere für Fahrräder
DE10100077A1 (de) * 2001-01-04 2002-07-18 Guido Birkelbach Fahrradständer

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