DE92092C - - Google Patents
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- DE92092C DE92092C DENDAT92092D DE92092DA DE92092C DE 92092 C DE92092 C DE 92092C DE NDAT92092 D DENDAT92092 D DE NDAT92092D DE 92092D A DE92092D A DE 92092DA DE 92092 C DE92092 C DE 92092C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
- G10C3/24—Repetition [tremolo] mechanisms
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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- G10C3/00—Details or accessories
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- G10C3/18—Hammers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Abänderung der unter Nr. 87694 geschützten Pianinomechanik besteht
in einer veränderten Lagerung der drehbar aufgehängten Gegenfängerzunge und des Repetitionsgliedes.
Letzteres wird anstatt auf dem Gegenfängerarm oder an dem kurzen Stöfserarm auf dem in der Brücke D angeordneten
Fängerarm gelagert. Der Hammerrückzug wird mittelst eines Bandes bewirkt, das einerseits an
der Gegenfängerzunge, andererseits an dem Fängerarm oder an der Brücke festgemacht ist.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 eine Mechanik ohne besonderes Repetitionsglied, in Fig.. 2
und 3 eine Mechanik mit Repetitionsglied dargestellt.
Abweichend von den seitherigen Ausführungsarten ist bei Fig. 1 die Gegenfängerzunge B
anstatt an einem Arm α des Gegenfängers unmittelbar
an der Hammernufs A aufgehängt und anstatt gerade, winkelförmig hergestellt.
Der untere Theil der Zunge B ist mit einer Nase b versehen und mit dem auf der Vorderseite
der Brücke D befestigten Stift d' durch das Band g verbunden. .' Die Festhaltung des
Hammers A' in der Nähe der Saiten S nach dem Anschlag des Hammers erfolgt durch Andruck
der Gegenfängerzunge B an die Leiste J, in der die Anschläge i für die Stöfser C verstellbar
gelagert sind. Damit dem Stöfser C beim geringsten Nachlassen des Tastendruckes
sofort wieder Gelegenheit geboten ist, unter die Hammernase zu treten, wird der Hammer
für einen Augenblick festgehalten, indem die Nase b der Gegenfängerzunge B sich auf einen
Vorsprung eines federnden Metallbügels F legt, der an der Leiste J befestigt ist und nach
hinten federnd ausweichen kann. Sobald das Band g beim Zurückgehen der Brücke D straff
angezogen ist, wird die Zunge B beim weiteren Zurückgehen von dem Metallbügel in dem
Augenblick weggezogen, wenn der Stöfser C unter A in seine Lage zurückgetreten ist. Die
Zunge B zieht dann auch den Hammer zurück. Zwischen Leiste / und Metallbügel F ist eine
Filzunterlage f angeordnet.
Der Fänger V besteht aus einem Metallstift, dessen löffelartig erbreitertes Ende ν die Zunge B
gegen den Metallbügel F an der Leiste J andrückt. Die Reibung der Zunge B an dem
Bügel F und dem Fängerende ν wird dadurch sehr klein, so dafs die Mechanik mit äufserst
geringem Kraftaufwand zu bethätigen ist und mit demselben Tastendruck weit mehr Kraft
beim Spiel entwickelt werden kann, als mit den bisherigen Mechaniken. Um dies noch
mehr zur Geltung zu bringen, ist das obere
Stöfserende c ebenfalls mit glattem Blechbeschlag versehen, derart, dafs das Auslösen
und Eindrücken des Stöfsers unter die Hammernufs, was in der gewöhnlichen bekannten Weise
erfolgt, ebenfalls geringere Reibung wie seither verursacht.
Bei der Mechanik mit Repetitionsglied, wie sie in Fig. 2 und 3 im Ruhezustand und nach
eben erfolgtem Hammerschlag bei seitlich ausgetretenem Stöfser abgebildet ist, wird die Festhaltung
des Hammers oder der Gegenfängerzunge anstatt durch Ansatz b und Metallbügel
F mittelst des am Gegenfängerarm V drehbar gelagerten und durch Feder k nach
oben gedrückten Repetitionsgliedes H bewirkt. Der Hammerrückzug wird ebenfalls durch
Kupplung des Gegenfängerarmes V mit einem an der Zunge B befestigten Stift b' mittelst
Bandes g bewirkt. Das Festdrücken der Zunge B nach erfolgtem Hammeranschlag an die Leiste J
besorgt ein in dem Fängerarm V verstellbar gelagerter Anschlag v\ der, wie auch die Anschlagseite
der Leiste J, an welche die Zungen B angedrückt werden, zur Verminderung der
Reibung ebenfalls mit glattem Metallblech beschlagen sein kann.
Das Repetitionsglied H hat eigenartige Hakenform, damit sich das abgebogene Ende des
Anschlagstiftes O in die Aussparung h der Zunge H einlegen kann und keine Reibung
entsteht. Der Anschlagstift O ist in einer Leiste M festgemacht, die an der durchlaufenden
Leiste N mittelst einer Hohlleiste m anliegt und durch seitlich der letzteren (oben und
unten) angebrachte Befestigungsschrauben in eine mehr oder minder schräge Lage gebracht
werden kann, wodurch das Ende ο des Anschlagstiftes O der Zunge H genähert bezw.
von derselben entfernt werden kann. Die genaue Einstellung jedes einzelnen Anschlagstiftes
geschieht durch Drehen derselben in der Leiste M.
Während des gröfseren Theiles der Hammerbewegung oder beim Anfang derselben und
nach erfolgtem Anschlag des Hammers liegt das Repetitionsglied H stets dicht unter der
Zunge B. Nur der letzte Anschlag wird durch den Stöfser C allein bewirkt, indem das Glied H
vom Anschlagstift O zurückgehalten wird, um ein Andrücken des Hammers an die Saiten zu
vermeiden. Sofort nach dem Anschlag des Hammers ist das Band g etwas locker und
wird beim Zurückgehen der Brücke D der Hammer mittelst Aufsitzens seiner Fängerzunge B
auf dem Repetitionsglied H gehoben, so weit, bis das Band g straff angezogen ist. Inzwischen
tritt der Stöfser C sofort wieder unter die Hammernase. Die Stofsfläche des Stöfserschenkels
c ist, wie schon oben angegeben, zur Verminderung der Reibung ebenfalls mit
Metallblech beschlagen.
Auch diese Repetitionsmechanik mit besonderem Repetitionsglied soll ungemein leicht
.arbeiten.
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform der unter Nr. 87694 geschützten Pianinomechanik mit drehbar
an der Hammernufsf.AJ aufgehängter Fängerzunge
(B), bei welcher der untere Theil der Zunge mit einem Absatz (b) versehen
ist, der sich beim Zurückgehen des Hammers auf den Vorsprung eines federnd an einer
durchgehenden Leiste (J) befestigten Metallbügels (F) legt, wodurch der Hammer für
einen Augenblick am Zurückfallen gehindert wird, so dafs der Stöfser wieder unter die
Hammernufs treten kann.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Repetitionsmechanik
der Ersatz des Metall bügeis/T^)
und des Absatzes (b) der Fängerzunge (B) durch ein besonderes Repetitionsglied (H),
welches in einem Arm (V) gelagert ist, durch eine Feder (Jc) stets gegen das untere
Ende der Zunge (B) angedrückt wird und den mitttelst Bändchens (g) bewirkten
Hammerrückgang nach dem Anschlag bis zum Straffwerden des Bändchens aufhält, so dafs der Stöfser Zeit hat, wieder unter
die Hammernufs zu treten, wobei jedoch ein Andrücken des Hammers an die Saiten durch das Repetitionsglied (H) durch.einen
Anschlag verhindert wird.
. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE92092C true DE92092C (de) |
Family
ID=363654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT92092D Active DE92092C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE92092C (de) |
-
0
- DE DENDAT92092D patent/DE92092C/de active Active
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