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DE9207014U1 - Trimmhebel - Google Patents

Trimmhebel

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Publication number
DE9207014U1
DE9207014U1 DE9207014U DE9207014U DE9207014U1 DE 9207014 U1 DE9207014 U1 DE 9207014U1 DE 9207014 U DE9207014 U DE 9207014U DE 9207014 U DE9207014 U DE 9207014U DE 9207014 U1 DE9207014 U1 DE 9207014U1
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DE
Germany
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lever
rope
trim
clamp
pivot axis
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9207014U
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Priority claimed from DE4130681A external-priority patent/DE4130681A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE9207014U priority Critical patent/DE9207014U1/de
Publication of DE9207014U1 publication Critical patent/DE9207014U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B32/00Water sports boards; Accessories therefor
    • B63B32/68Mast foot attachments, e.g. mast foot rails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/24Arrangements for connecting the rigging to a board

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Fritz Wagner
6100 Darmstadt
Trimmhebel
Die Erfindung betrifft einen Trimmhebel zur Anordnung an einem Mastfuß, der an seiner Unterseite eine öffnung und mit seitlichem Abstand hierzu eine Belegklemme aufweist, in deren Festlegprofil der Tampen einer Trimmtalje in einer Klemmposition festlegbar ist und die neben dem Festlegprofil eine Durchzugöffnung für den Tampen aufweist.
Zum Trimmen eines Riggs vor dem Surfen muß der Hals des Vorlieks mittels einer Halstalje oder einem Vorstrecker gegen den Mastfuß bzw. dessen Beschlag angezogen werden. Der freie Tampen wird dabei in einer am Mastfußbeschlag befestigten Belegklemme festgelegt.
Das volle Durchsetzen des Riggs verursacht deshalb besondere Mühe, weil an dem Tampen von Hand ein beträchtlicher Zug aufgebracht werden muß, um das Rigg am Vorliek hinreichend zu spannen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Trimmhebel anzugeben, mit dem mit kleinem Kraftaufwand das Rigg voll getrimmt, insbesondere dessen Vorliek voll durchgesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Wei-
terbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnung.
Gemäß der Erfindung ist als Trimmhilfe ein Hebel vorgesehen, der an einem Ende mittels einer Schwenkachse mit einem Bolzen versehen ist, der in die am Boden des Mastfußes befindliche öffnung derart einsetzbar ist, daß die Schwenkachse des Hebels auf der der Durchzugöffnung der Belegklemme gegenüberliegenden Seite des Festlegprofils festgelegt ist. Der Hebel enthält eine weitere Tampen-Klemmeinrichtung, vorzugsweise eine Belegklemme, in dem der Tampen vor Beginn
eines Schwenkvorgangs festgeklemmt wird, bei dem der Hebel in Richtung des Tampendurchzugs längs der Belegklemme verschwenkt wird.
Bei diesem Schwenkvorgang wird der Tampen aus dem Festlegprofil der Mastfuß-Belegklemme freigegeben, so daß der Tampen um eine vorgegebene Strecke durch die Mastfuß-Belegklemme gezogen werden kann, bevor er gegen Ende des Schwenkvorgangs hin wieder in dem Festlegprofil der Mastfuß-Belegklemme eingeklemmt und gehalten wird.
Der Hebel ist eine leicht handhabbare Trimmhilfe, mit der auf den Tampen der erforderliche Zug durch ein- oder mehrmaliges Verschwenken des Hebels mit jeweils in der Hebel-Belegklemme festgelegtem Tampen ausgeübt werden kann, was somit ohne besondere Kraftanstrengung möglich ist. Der Hebel wird nur bei Bedarf am Gabelbaumfuß angesetzt und nach dem Trimmvorgang wieder abgenommen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Bereich des schwenkbar angelenkten Endes des Hebels eine Aufnahme- und Führungseinrichtung für den Tampen ausgebildet, die beispielsweise eine Nut in dem Endbereich des Hebels und/ oder eine Nut in dem Kopfende des Bolzens aufweisen kann.
Die Schwenkachse des Hebels ist zweckmäßigerweise durch einen Gelenkstift gebildet, der sich parallel zur Basis der weiteren Belegklemme erstreckt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Hebel zwischen der Schwenkachse und der Belegklemme wenigstens eine von seiner Oberseite zu seiner Unterseite verlaufende Durchgangsbohrung für den Tampen aufweist. Wenn die Hebel-Belegklemme an der Unterseite des Hebels befestigt ist, wird der Tampen durch die Durchgangsbohrung hindurchgeführt und durchgreift anschließend die Belegklemme, in der er im Verlaufe wiederholter Betätigung des Hebels abwechselnd festgeklemmt und vor dem Nachziehen des Tampens freigegeben wird.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die Randkanten der Ein- und Austrittsöffnungen der wenigstens einen Durchgangsbohrung nicht-gerundet, vorzugsweise scharfkantig ausgebildet. Die besondere Führung des Tampens und die Ausgestaltung der Durchgangsbohrung haben zur Folge, daß der Tampen während des Schwenkvorgangs, bei dem eine sehr große Zugkraft auf den Tampen ausgeübt wird, zu einem beträchtlichen Teil durch Reibung an den Wänden der Durchgangsbohrung, insbesondere an den Randkanten der Ein- und Austrittsöffnungen, gehalten ist, so daß nur ein Teil der Haltekraft in der Hebel-Belegklemme aufgebracht wird. Dies hat die sehr vorteilhafte Wirkung, daß der Tampen während des Schwenkvorgangs des Hebels nur soweit in der Hebel-Belegklemme festgeklemmt wird, daß der Tampen leicht aus dem Bereich des Festlegprofils der Belegklemme in den Bereich der Durchzugöffnung verlagert und damit freigegeben werden kann, um ihn vor dem nächsten Schwenkvorgang des Hebels in neuer Position festzuklemmen.
Die besondere Tampenführung zur Erzielung einer hinreichend
-A-
großen Reibungskraft zwischen Tampen und Hebel vor Erreichen der Hebel-Belegklemme trägt wesentlich zur guten Handhabbarkeit der erfindungsgemäßen Trimmhebel bei, obwohl die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
Die Belegklemme des Hebels kann auch im Hebel befestigt sein, wobei in dem Hebel entsprechende Führungen für den Tampen ausgebildet sind. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird der zunächst zur Unterseite des Hebels geführte Tampen wieder durch die Führungen zur Oberseite des Hebels geführt.
Die Erfindung kann auch in der Weise ausgestaltet sein, daß der Tampen durch eine zweite Durchgangsbohrung durch den Hebel wieder zur Oberseite geführt wird und dann eine Belegklemme durchgreift, die sich an der Oberseite des Hebels befindet. Auf diese Weise wird der Tampen auf seiner Bahn zur Hebel-Belegklemme mehrmals umgelenkt, wodurch die auftretenden Reibungskräfte weiter erhöht sind.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung können zwei oder mehr in Längsrichtung des Hebels voneinander beabstandete Durchgangsbohrungen vorgesehen sein, von denen diejenige zur Aufnahme und Führung des Tampens ausgewählt wird, die für die jeweiligen geometrischen Abmessungen des Mastfußes geeignet ist. D.h., daß in diesem Fall nur eine ausgewählte Durchgangsbohrung zum Durchführen des Tampens benutzt wird.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung befindet sich eine Durchgangsbohrung durch den Hebel an einer solchen Stelle, daß der zur Eintrittsöffnung der Durchgangsbohrung verlaufende Tampen in der Ausgangslage der Schwenkbewegung des Hebels, in der der Hebel an der Unterseite des Mastfußes anliegt, insgesamt einen geradlinigen Verlauf nimmt. Dies bedeutet, daß der gespannte Tampen sich durch die Mastfuß-Belegklemme hindurch
etwa geradlinig zur Eintrittsöffnung der Durchgangsbohrung hin erstreckt, ohne daß im Bereich der Mastfuß-Belegklemme ein Knick im Verlauf des Tampens auftritt.
Bei dieser besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird der Tampen beim Schwenkvorgang des Hebels nicht ruckartig seitlich in die Durchzugöffnung der Belegklemme verlagert und dabei aus den Halterippen des Festlegprofils herausgerissen, wodurch der Tampen in verhältnismäßig kurzer Zeit erheblich beschädigt würde, sondern der Tampen wird zunächst in seiner Längsrichtung gezogen und dabei zunehmend im spitzen Winkel seitlich verlagert, so daß er schonend aus dem Festlegprofil der Belegklemme heraus in die Durchzugöffnung gelangt. Auf diese Weise wird der Tampen praktisch ohne Beschädigung freigegeben.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Kopfende des Bolzens, welches von der Schwenkachse durchgriffen ist, zu der von der Belegklemme abgewandten Seite hin weggebogen sein, um den wirksamen Schwenkbereich des Hebels zu vergrößern.
Obwohl es vorteilhaft ist, den Tampen durch wenigstens eine an der vorstehend angegebenen Stelle positionierten Durchgangsbohrung durch den Hebel zu führen, liegt es im Rahmen der Erfindung, den Tampen oberhalb des Hebels um eine Rolle zu führen und anschließend in eine an der Oberseite des Hebels angebrachte Belegklemme oder eine im Hebel befestigte Belegklemme einzulegen. Diese Ausbildung hat allerdings den Nachteil, daß der Tampen beim Schwenkvorgang ruckartig seitlich aus dem Festlegprofil der Mastfuß-Belegklemme herausgerissen wird und daß die in der Hebel-Belegklemme wirkenden Haltekräfte so groß sind, daß der Tampen dort so fest verklemmt wird, daß er nur mit einem verhältnismäßig großen Kraftaufwand freigegeben werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger in der beigefügten Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele in näheren Einzelheiten beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trimmhebels in der Ausgangslage des Hebels;
Fig. 2 den Trimmhebel gemäß Fig. 1 in leicht verschwenkter Lage;
Fig. 3 den Trimmhebel gemäß Fig. 1 in der vollständig verschwenkten Lage;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des Hebels;
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Trimmhebel in einer der Fig. 1 entsprechenden Benutzungslage;
Fig. 6 den Trimmhebel gemäß Fig. 5 in der Fig. 3 entsprechenden Lage und
Fig. 7 eine Aufsicht auf den Hebel gemäß Fig. 5.
Es wird zunächst auf die Figuren 1 bis 3 Bezug genommen, die einen Hebel 1 zeigen, der aus einem massiven langgestreckten und geraden Leichtmetallteil oder Kunststoffteil von quadratischem oder U-förmigem Querschnitt besteht. Das freie Ende des Hebels 1, das in seiner ganzen Länge aus den Figuren 2 und 3 zu erkennen ist, dient als Handgriff. Auf der Oberseite des Hebels 1 ist eine Belegklemme 5 an sich bekannter Bauart in einer noch zu erläuternden Lage dauerhaft befestigt. Die
Durchzugöffnung 6 der Belegklemme 5 für einen Tampen 10 befindet sich an demjenigen Ende der Belegklemme 5, das auf das dem freien Ende 2 des Hebels 1 gegenüberliegende Ende 3 zuweist. Die den Tampen zugfest ergreifenden Rippen im Inneren der Belegklemme 5 sind schematisch bei 7 angedeutet.
An das Ende des Hebels 1 ist ein massiver, länglicher Bolzen 8 um einen Stift 9 schwenkbar angelenkt, wobei sich der Gelenkstift 9 parallel zur Oberseite 4 des Hebels 1 und damit zur Basis der Belegklemme 5 erstreckt. Der Hebel ist damit relativ zum Bolzen 8 um eine zur Ebene der Figur 1 senkrechten Achse um den Gelenkstift 9 schwenkbar.
Ein Mastfuß 20 ist mit seinem Hauptteil im das hohle untere Ende eines Mastes 25 eingeschoben, wobei sein über das untere Ende des Mastes vorstehender Teil über ein nicht dargestelltes Kupplungsstück mit einem Surfbrett verbindbar ist. Der auch Maststopfen genannte Mastfuß nimmt das mastseitige Ende einer um eine Rolle 12 gelegten Halstalje auf, deren freier Tampen in einer am Mastfuß ausgebildeten Belegklemme 15 festgelegt werden kann. Die Belegklemme 15 besitzt ähnlich wie die Belegklemme 5 Festlegrippen 17, zwischen die der Tampen in seiner Längsrichtung unbeweglich festlegbar ist. Oberhalb der Festlegrippen 17 ist in der Belegklemme 15 eine Durchzugsöffnung 19 für den Tampen ausgebildet. Die Belegklemme 15 ist am freien Ende des Maststopfens 20 zwischen der Rolle 12 und einem Kanal 19' angeordnet, in welchem bisher das über die Belegklemme 15 aus dem Mastfuß 20 vorstehende lose Ende des Tampens 10 eingesteckt werden kann, um das Festlegen des Mastes 25 mit dem Mastfuß 20 über das erwähnte Kupplungsteil auf dem Surfbrett nicht zu behindern.
Der Bolzen 8 ist in seinem Außendurchmesser an die lichte Weite des Kanals 19' angepaßt, so daß der Bolzen 8 in den
Kanal von dessen Unterseite her wie dargestellt eingeführt und in diesem von einer nicht dargestellten Rastfeder lösbar gehalten werden kann. Damit ist der Hebel 1 mit dem Bolzen 8 zum Trimmen des Vorlieks am Mastfuß 20 festlegbar und nach Beendigung des vollen Trimmvorgangs vom Mastfuß 20 lösbar.
Wenn der Hebel 1 -wie in den Figuren 1 bis 3 dargestelltdurch Einführen des Bolzens 8 in den Kanal 19' am Maststopfen 20 festgelegt ist, befindet sich die weitere Belegklemme 5 in einer derartigen Position auf der Oberseite 4 des Hebels, daß der Abstand d der Vorderkante der Belegklemme 5 von der Schwenkachse 9 wesentlich größer ist als der Abstand e der Schwenkachse 9 von dem Festlegprofil 17 der Belegklemme 15. Ferner ist die Belegklemme 15 so zwischen Rolle 12 und Kanal 19' angeordnet, daß der Kanal 19' auf der der Durchzugöffnung
19 gegenüberliegenden Seite des Festlegprofils 17 liegt.
Wie Fig. 3 zeigt, weist das Ende 3 des Hebels 1 eine Nut 11 auf, die sich von dessen Stirnseite oberhalb des Gelenkstifts 9 in Richtung auf die Durchzugsöffnung der Belegklemme 5 abflachend erstreckt. In den Bolzen 8 ist in der Nähe seiner Durchbohrung für den Gelenkstift 9 eine weitere Nut 14 eingelassen, so daß die Nuten 11 und 14 eine Aufnahme- und Führungseinrichtung zur definierten Führung des Tampens 10 bei der nachfolgend erläuterten Schwenkbewegung des Hebels 1 bilden.
Zum Trimmen des Vorliekhalses mittels der durch ein nicht dargestelltes Gatjes durchgeführten Halstalje wird der Tampen
20 zunächst solange von Hand angezogen, wie dies ohne besondere Kraftanstrengung möglich ist. Zum weiteren Trimmen und vollen Durchsetzen des Riggs wird der Bolzen 8 des Hebels 1 so weit in die öffnung des Kanals 19" eingeführt, bis das Ende 3 vor der Stirnfläche des Mastfußes 20 in der erläuterten und
aus Fig. 1 ersichtlichen Lage sich befindet. Dann wird der Tampen 10 durch die Durchzugsöffnung 6 der Belegklemme 5 hindurchgeführt. Der Tampen 10 ist zu Beginn des Trimmens im Festlegprofil 17 festgehalten.
Anschließend wird in der in Fig. 1 dargestellten Lage des Hebels der Tampen 10 in den Rippen 7 der Belegklemme 5 von Hand festgelegt und der Hebel 1 bei der in Fig. 1 gewählten Darstellung im Gegenuhrzeigersinn um den Gelenkstift 9 gedreht.
Wenn bei dieser Schwenkbewegung die in Figur 2 dargestellte Stellung des Hebels 1 erreicht ist, wird der in der Belegklemme 5 festgelegte Tampen aus dem Festlegprofil 17 der Belegklemme 15 befreit und erstreckt sich frei durch die Durchzugöffnung 19 der Belegklemme 15. Der jetzt in der Belegklemme 5 festgelegte Tampen 10 wird bei Weiterschwenken des Hebels aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung in Gegenrichtung des Uhrzeigers im Sinne des Trimmens des Vorliekhalses weiter gezogen, bis der Hebel 1 die in Figur 3 dargestellte Stellung angenommen hat. In dieser Stellung befindet sich der Tampen in der Aufnahme und Führungseinrichtung 11, 14. Gleichzeitig ist der Tampen 10 wieder in das Festlegprofil 17 eingeführt, so daß er dort festgelegt ist. Der Tampen 10 kann jetzt aus den Rippen 7 gelöst werden, ohne daß der Tampen 10 eine Rückwärtsbewegung ausführen kann. Der Hebel 1 kann dann zum erneuten Nachtrimmen aus der in Fig. 3 dargestellten Stellung in Uhrzeigerrichtung wieder in die in Fig. 1 dargestellte Stellung bewegt werden, und ein weiterer Durchzug des Tampens 10 kann als Wiederholung der vorstehend erläuterten Schwenkbewegung des Hebels 1 erfolgen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform des Hebels ist die weitere Belegklemme 50 ganz in das Innere des Hebels
verlegt, so daß dieser seine glatte Außenkontur behält. An der Durchzugöffnung 60 der weiteren Belegklemme 50 ist eine zum Einführen des Tampens ausreichende öffnung im Hebel 1 vorgesehen, an die sich die zum Gelenkstift 9 hin ausgerichtete Aufnahme- und Führungseinrichtung für den Tampen 10 anschließen kann. Auf der Unterseite der weiteren Belegklemme 50 befindet sich im Anschluß an diese eine Führung 70 in Form einer Ausnehmung, durch die der Tampen 10 nach unten aus dem Hebel 1 austreten kann. Alternativ kann die Führung 70 auch als von der Oberseite 4 in den Hebel 1 eingelassene Nut ausgebildet sein, wobei dann der Tampen 10 von der Oberseite des Hebels aus zugänglich bleibt. Das Trimmen und Durchsetzen des Vorlieks geschieht mit dem in Figur 4 dargestellten Hebel 1 in gleicher Weise, wie dies im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 3 beschrieben ist.
Die Figuren 5 bis 7 stellen eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dar. Aus Gründen der Vereinfachung werden im folgenden nur die Merkmale des bevorzugten Trimmhebel beschrieben, die sich von den vorstehenden Ausführungsformen unterscheiden.
Fig. 5 zeigt die Ausgangslage des Hebels 1, an dessen Unterseite 26 eine Belegklemme 27 befestigt ist. Der Tampen 1 ist in dem Festlegprofil 17 der Mastfuß-Belegklemme 15 verklemmt und verläuft von dort weiter geradlinig zu einer Durchgangsbohrung 28, die den Hebel von seiner Oberseite 4 bis zur Unterseite 26 durchgreift. Nach einem rechtwinkligen Knick verläuft der Tampen 10 an der Unterseite 26 des Hebels entlang und ist in der Belegklemme 27 festgelegt.
Da der Tampen 10 insgesamt einen geradlinigen Verlauf zur Eintrittsöffnung der Durchgangsbohrung 28 nimmt, wird er beim Verschwenken des Hebels 1 in die in Figur 6 dargestellte
Stellung ganz allmählich aus dem Festlegprofil 17 freigegeben, wobei der Tampen 10 stetig in seiner Längsrichtung gezogen wird, so daß er nicht wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen mit seitlichem Ruck aus dem Festlegprofil 17 herausgerissen wird, was im Laufe der Zeit zur Beschädigung des Tampens führt. Da der Tampen 10 vielmehr eine größere Bewegung in seiner Längsrichtung ausführt als in der hierzu senkrechten Freigaberichtung, vollzieht sich der Austritt aus dem Festlegprofil 17 äußerst schonend.
Da der Tampen 10 an der unteren Austrittsöffnung der Bohrung 28 und -im weiteren Verlauf der Schwenkbewegung des Hebels 1- auch an der gegenüberliegenden Eintrittsöffnung in die Bohrung 28 um mindestens 9Oo abgewinkelt ist und die Randkanten der beiden öffnungen vorzugsweise scharfkantig ausgebildet sind, entstehen in diesen Bereichen sowie im Inneren der Durchgangsbohrung große Reibungskräfte, die zu einem beträchtlichen Teil die während des Schwenkvorgang erforderlichen Haltekräfte abgeben. Dies bedeutet, daß in der Belegklemme 27 weitaus geringere Haltekräfte auftreten als in den beiden weiter oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung, wodurch der Tampen 10 mit sehr viel geringer Kraft in das Festlegprofil der Belegklemme 27 gezogen wird.
Dies hat den Vorteil, daß der Tampen 10 weniger fest in der Belegklemme 27 verklemmt wird, so daß er von Hand leicht freigegeben werden kann.
Der Bolzen 29 hat ein von der Durchgangsbohrung 28 weg weisendes Kopfende 30, durch das der Gelenkstift 9 derart seitlich versetzt wird, daß der wirksame Schwenkbereich des Hebels 1 vergrößert ist. Die dem Tampen 10 zugewandte Außenfläche 31 des Kopfteils 30 ist zur Führung des Tampens gerundet und kann
* Ll *
zusätzlich mit einer Führungsnut für den Tampen 10 versehen sein.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Trimmhebel zur Anordnung an einem Mastfuß, der an seiner Unterseite eine öffnung und mit seitlichem Abstand hierzu eine Belegklemme aufweist, in deren Festlegprofil der Tampen einer Trimmtalje in einer Klemmposition festlegbar ist und die neben dem Festlegprofil eine Durchzugöffnung für den Tampen aufweist, und mit einem Hebel,
    dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende (3) des Hebels (1) ein Bolzen (8, 29) angelenkt ist, der in die öffnung (19') des Mastfußes (20) einsetzbar ist, so daß die Schwenkachse (9) des Hebels (1) auf der der Durchzugöffnung (19) gegenüberliegenden Seite des Festlegprofils (17) derart festgelegt ist, daß der Hebel (1) in Richtung des Tampendurchzugslängs der Belegklemme (15) schwenkbar ist, und daß an dem Hebel (1) eine weitere Tampen-Klemmeinrichtung (5, 50, 27) befestigt ist.
    2. Trimmhebel nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Hebels (1) durch einen Gelenkstift (9) gebildet ist, der sich parallel zur Basis der weiteren Belegklemme (5, 50, 27) erstreckt.
    3. Trimmhebel nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich des schwenkbar angelenkten Endes (3) des Hebels (1) eine Aufnahme- und Führungseinrichtung für den Tampen (10) ausgebildet ist.
    4. Trimmhebel nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme- und Führungseinrichtung eine Nut (11) in dem Endbereich des Hebels (1) und/oder eine Nut (14) in dem Kopfende des Bolzens (8) aufweist.
    5. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (1) zwischen der Schwenkachse (9) und der Belegklemme (5, 50, 27) wenigstens eine von seiner Oberseite (4) zu seiner Unterseite (26) verlaufende Durchgangsbohrung (28) für den Tampen (10) aufweist.
    6. Trimmhebel nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Randkanten der Ein- und Austrittsöffnungen der wenigstens einen Durchgangsbohrung (28) nicht-gerundet sind.
    7. Trimmhebel nach Anspruch 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der öffnungen der wenigstens einen Durchgangsbohrung (28) scharfkantig sind.
    8. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Tampen-Klemmeinrichtung eine Belegklemme (27) ist, die auf der Unterseite (26) des Hebels (1) befestigt ist.
    9. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Tampen-Klemmeinrichtung eine Belegklemme (50) ist, die im Hebel (1) befestigt ist, wobei in dem Hebel Führungen für den Tampen (10) ausgebildet sind.
    10. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Tampen-Klemmeinrichtung eine Belegklemme (5) ist, die auf der Oberseite (4) des Hebels (1) befestigt ist.
    11. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß eine Durchgangsbohrung (28) durch den Hebel (1) an einer solchen Stelle ausgebildet ist, daß der zur Eintrittsöffnung der Durchgangsbohrung (28) verlaufende
    Tampen (10) in der Ausgangslage der Schwenkbewegung Hebels (5] insgesamt im wesentlichen einen geradlinigen Verlauf nimmt.
    12. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schwenkachse (9) aufnehmende Kopfende (30) des Bolzens (29) zu der von der Belegklemme (27) abgewandten Seite hin weggebogen ist.
    13. Trimmhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Belegklemme (5,
    50) mit einem Abstand zu der Schwenkachse (9) befestigt ist, der größer als der Abstand der Schwenkachse (9) von dem Festlegprofil (17) ist.
DE9207014U 1991-09-14 1992-05-23 Trimmhebel Expired - Lifetime DE9207014U1 (de)

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DE9207014U DE9207014U1 (de) 1991-09-14 1992-05-23 Trimmhebel

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