DE9206931U1 - Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere Hampelmann - Google Patents
Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere HampelmannInfo
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Description
SEVI Spa-AG SI920501GDE/be
Pontives 37 04.05.1992
1-39046 Ortisei
Italien
Italien
Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere Hampelmann
Die Erfindung bezieht sich auf eine bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere einen Hampelmann, mit einem Körper und
zumindest einer schwenkbar an dem Körper gelagerten, über eine Zugschnur bewegbaren Gliedmaße.
Aus dem Stand der Technik sind bewegliche Spielzeugpuppen der genannten Art in unterschiedlichsten Ausführungsformen
und Gestalten bekannt. Diese weisen üblicherweise mehrere bewegbare Gliedmaßen, nämlich Arme und Beine auf, die
schwenkbar an einem starren Körperelement gelagert sind und mittels einer Zugschnur verschwenkt werden können. Die Arme
und Beine des Hampelmanns hängen in nicht betätigtem Zustand üblicherweise nach unten und werden durch einen Zug an der
Zugschnur gemeinsam hochgehoben, wobei die Zugschnur sowohl die Arme als auch die Beine bewegt.
Die vorbekannten Hampelmänner bestehen aus einem plattenförmigen Körperelement, welches den Rumpf des Körpers, den
Hals und den Kopf umfaßt. Durch diese Ausgestaltungsform unterscheiden sich derartige Hampelmänner in hohem Maße von
realistisch wirkenden Puppen, da sie ein starres, "hölzernes" Erscheinungsbild aufweisen. Insbesondere für Käufer,
welche Schmusepuppen lieben, sind derartige Hampelmänner nicht mit Erfolg einsetzbar, da die gesamte Ausgestaltung
sowie die Materialwahl nicht den Anforderungen entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere einen Hampelmann zu schaffen,
welche bei einfachem und robustem Aufbau die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und insbesondere den Eindruck
einer lebendigen Schmusepuppe erweckt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Körper in Form eines mit Arm- und Beinansätzen versehenen sackartigen Gewebegebildes ausgebildet ist, in welchem ein
Schulterträger untergebracht ist, an welchem schwenkbar und mittels der Zugschnur bewegbar Arme gelagert sind.
Die erfindungsgemäße Spielzeugpuppe zeichnet sich durch eine Reihe erheblicher Vorteile aus. Durch die sackartige Ausgestaltung
des Körpers ist es möglich, diesen weich und anschmiegsam auszubilden, wobei es insbesondere möglich ist,
das sackartige Gewebegebilde zu polstern, auszustopfen oder zu füttern. Es ergibt sich somit ein Erscheinungsbild,
welches aus kindlicher Sicht einer Schmusepuppe sehr nahekommt, ohne daß die Beweglichkeit eines Hampelmannes verloren
ginge.
Da erfindungsgemäß die Arme mit der Zugschnur angehoben
werden können, ergibt sich eine sehr natürliche Bewegbarkeit der Spielzeugpuppe, ohne daß hierdurch der Schmusepuppencharakter
leiden würde.
An dem im Innenraum des Gewebegebildes untergebrachten und somit weder sichtbaren noch im wesentlichen spürbaren
Schulterträger ist in günstiger Weise direkt oder über Zwischenschaltung eines Halselementes ein Kopf befestigt, an
welchem eine Aufhängeschnur verankert ist. Dies führt stets
- 3 zu einer aufrechten Ausrichtung der Spielzeugpuppe.
Günstigerweise weisen die Arme außerhalb des Gewebegebildes Handelemente auf, beispielsweise in Form von Kugeln oder
handähnlichen Formen. In gleicher Weise kann es günstig sein, wenn an den Beinansätzen Fußelemente angebracht sind,
welche ebenfalls kugelförmig oder in Form eines Fußes ausgebildet sein können.
Die Ausgestaltung der Spielzeugpuppe läßt hinsichtlich des Designs vielfältigste Möglichkeiten offen, so ist es
Möglich, menschenähnliche Puppen auszubilden oder diese in Form von Tieren oder Fabelwesen auszugestalten.
Erfindungsgemäß kann das Gewebegebilde aus beliebigem Material, beispielsweise Stoff, Folie, Kunstfell oder ähnlichem
hergestellt sein.
Da bei der beschriebenen Ausgestaltungsform durch einen Zug an der Zugschnur die Arme angehoben werden, kann es auch
wünschenswert sein, eine Bewegung der Beine hervorzurufen. Hierzu kann es vorteilhaft sein, wenn die seitliche Länge
des Gewebegebildes zwischen dem jeweiligen Endbereich des Armansatzes und des Beinansatzes so bemessen ist, daß bei
einem Heben der Arme die Beinansätze gleichzeitig mitangehoben werden. Es ist alternativ hierzu auch möglich, im
Innenraum des sackartigen Gewebegebildes Zugelemente, beispielsweise Schnüre oder ähnliches zur Verbindung der Armansätze
und der Beinansätze vorzusehen.
Um in dem entlasteten Zustand ein schlaffes Herabhängen der Arme und Beine zu sichern, kann es günstig sein, wenn die
Handelemente und die Fußelemente ein das Gewebegebilde nach unten ziehendes Eigengewicht aufweisen.
Die Zugschnur verläuft bevorzugterweise durch den Innenraum des sackartigen Gewebegebildes und ist somit nicht sichtbar.
- 4 Sie tritt durch eine untere Öffnung des Gewebegebildes aus.
Um ein hohes Maß an Betriebssicherheit zu gewährleisten und
um die Spielzeugpuppe zerstorungssicher auszugestalten, ist der Schulterträger bevorzugt so ausgebildet, daß dieser zwei
zueinander parallele Platten aufweist, welche durch ein Distanzstück beabstandet sind, welches zugleich der Lagerung
der Kopfes dient. Die Arme können in dem Zwischenraum zwischen den Platten schwenkbar angeordnet sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Dabei
zeigt:
Fig. 1 eine frontseitige Schnittansicht der erfindungsgemäßen
Spielzeugpuppe,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teils im Schnitt, der in Fig. 1 gezeigten Spielzeugpuppe,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III von Fig. 1 durch den Schulterträger und den daran gelagerten
Arme, und
Fig. 4 eine Darstellung zweier Spielzeugpuppen in unterschiedlichem
Betätigungszustand.
Erfindungsgemäß weist die Spielzeugpuppe eine Aufhängeschnur
6 auf, welche an einem Kopf 5 befestigt ist. Dieser wiederum ist wieder mit einem Hals 13 befestigt, welcher in einer
Bohrung eines Distanzstückes 12 gelagert ist. Das Distanzstück 12 wiederum ist mit zwei zueinander parallelen Platten
11 verbunden, in deren Zwischenraum zwei stabförmige Arme 4 um horizontale Achsen 14 schwenkbar gelagert sind. Die
Platten 11 und das Distanzstück 12 bilden einen Schulterträger 3, welcher mitsamt dem Hals 13 und den Armen 4 in
einem sackartigen Gewebegebilde 2 untergebracht ist. Das
Gewebegebilde weist, wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, Armansätze 8 und Beinansätze 9 auf. Am Ende der Beinansätze
9 ist jeweils ein kugelförmiges Element 10 befestigt, während die Enden der Arme 4 ein kugelförmiges
Handelement 7 tragen.
Es versteht sich, daß der Kopf 5, die Handelemente 7 und die Fußelemente 10 in ihrer Form und Farbe frei ausgestaltet
werden können.
Wie die Figuren zeigen, ist an jedem Arm 4 an dessen oberem Bereich ein Ende einer Zugschnur 1 befestigt, welche sich
dem Zwischenraum zwischen den Platten 11 sowie dem Innenraum des Gewebegebildes 2 erstreckt und an ihrem unteren Ende
eine als Griff dienende Kugel 15 trägt.
Die Funktionsweise der Spielzeugpuppe wird aus der Abbildung 4 deutlich, die linke Bildhälfte zeigt eine Spielzeugpuppe
im angehobenen Zustand der Arme. Dabei ist die Gewebelänge zwischen dem Ende des Armansatzes 8 und des Beinansatzes 9
so gewählt, daß mit dem Heben der Arme 4 zugleich die Fußelemente 10 angehoben werden. Die rechte Bildhälfte der
Fig. 4 zeigt die Spielzeugpuppe im nicht betätigten Zustand. Dabei ziehen die Eigengewichte des Handelementes 7 und des
Fußelementes 10 den Armansatz 8 bzw. den Beinansatz 9 nach unten, so daß das Gewebegebilde 2 nach unten gestreckt oder
gespannt wird.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr ergeben sich für den Fachmann vielfältige
Abwandlungs- und Modifikationsmöglichkeiten.
Zusammenfassend ist folgendes festzustellen:
Die Erfindung bezieht sich auf eine bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere einen Hampelmann mit einem Körper und
zumindest einer schwenkbar an dem Körper gelagerten, über
eine Zugschnur 1 bewegbare Gliedmaße. Um ein natürliches
Erscheinungsbild zu erzielen, ist vorgesehen, daß der Körper in Form eines mit Armansätzen 8 und Beinansätzen 9 versehenen
sackartigen Gewebegebildes 10 ausgebildet ist, in welchem ein Schultertrager 3 untergebracht ist, an welchem
schwenkbar und mittels der Zugschnur 1 bewegbar Arme 4 gelagert sind. (Fig. 1)
Claims (10)
1. Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere Hampelmann, mit einem Körper und zumindest einer schwenkbar an dem
Körper gelagerten, über eine Zugschnur (1) bewegbaren Gliedmaße, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper in
Form eines mit Armansätzen (8) und Beinansätzen (9) versehenen sackartigen Gewebegebildes (2) ausgebildet ist,
in welchem ein Schulterträger (3) untergebracht ist, an welchem schwenkbar und mittels der Zugschnur (1) bewegbar
Arme (4) gelagert sind.
2. Spielzeugpuppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schulterträger (3) ein Kopf (5) befestigt
ist, an welchem eine Aufhängeschnur (6) verankert ist.
3. Spielzeugpuppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (4) außerhalb des Gewebegebildes
(2) Handelemente (7) aufweisen.
4. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Beinansätzen Fußelemente (10)
angebracht sind.
5. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Länge des Gewebegebildes
(2) zwischen dem jeweiligen Endbereich des Armansatzes (8) und des Beinansatzes (9) so bemessen ist, daß
beim Heben der Arme (4) die Beinansätze (9) angehoben werden.
6. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Handelemente (7) und die
Fußelemente (10) ein das Gewebegebilde (2) nach unten ziehendes Eigengewicht aufweisen.
7. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschnur (1) durch den Innenraum
des sackartigen Gewebegebildes (2) verläuft.
8. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schulterträger (3) zwei zueinander parallele Platten (11) umfaßt, welche durch ein den
Kopf (5) tragendes Distanzstück (12) beabstandet sind und daß die Arme (4) in dem Zwischenraum zwischen den
Platten (11) schwenkbar gelagert sind.
9. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das sackartige Gewebegebilde (2)
gepolstert, ausgestopft und/oder gefüttert ist.
10. Spielzeugpuppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Armansätze (8) und die Beinansätze (9) im Inneren des sackartigen Gewebegebildes
(2) über Zugelemente miteinander gekoppelt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9206931U DE9206931U1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere Hampelmann |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9206931U DE9206931U1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere Hampelmann |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9206931U1 true DE9206931U1 (de) | 1992-08-13 |
Family
ID=6879765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9206931U Expired - Lifetime DE9206931U1 (de) | 1992-05-21 | 1992-05-21 | Bewegliche Spielzeugpuppe, insbesondere Hampelmann |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9206931U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7141284B2 (en) | 2002-03-20 | 2006-11-28 | Saint-Gobain Technical Fabrics Canada, Ltd. | Drywall tape and joint |
| US7311964B2 (en) | 2002-07-30 | 2007-12-25 | Saint-Gobain Technical Fabrics Canada, Ltd. | Inorganic matrix-fabric system and method |
-
1992
- 1992-05-21 DE DE9206931U patent/DE9206931U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7141284B2 (en) | 2002-03-20 | 2006-11-28 | Saint-Gobain Technical Fabrics Canada, Ltd. | Drywall tape and joint |
| US7311964B2 (en) | 2002-07-30 | 2007-12-25 | Saint-Gobain Technical Fabrics Canada, Ltd. | Inorganic matrix-fabric system and method |
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