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DE9200769U1 - Schukostecker - Google Patents

Schukostecker

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Publication number
DE9200769U1
DE9200769U1 DE9200769U DE9200769U DE9200769U1 DE 9200769 U1 DE9200769 U1 DE 9200769U1 DE 9200769 U DE9200769 U DE 9200769U DE 9200769 U DE9200769 U DE 9200769U DE 9200769 U1 DE9200769 U1 DE 9200769U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
protective contact
base
schuko
protective
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9200769U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
N & L Elektrotechnik 8757 Karlstein De GmbH
Original Assignee
N & L Elektrotechnik 8757 Karlstein De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by N & L Elektrotechnik 8757 Karlstein De GmbH filed Critical N & L Elektrotechnik 8757 Karlstein De GmbH
Priority to DE9200769U priority Critical patent/DE9200769U1/de
Publication of DE9200769U1 publication Critical patent/DE9200769U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/648Protective earth or shield arrangements on coupling devices, e.g. anti-static shielding  
    • H01R13/655Protective earth or shield arrangements on coupling devices, e.g. anti-static shielding   with earth brace

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

23. Januar 1992
NLE-006 Ma/sr
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schukostecker nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Begriff Schukostecker im Sinne der vorliegenden Erfindung soll alle Schutzkontaktstecker mit zwei spannungsführenden Stiftbuchsenkontakten bzw. Steckerstiften und einem Schutzkontaktbügel mit angeformten Schutzkontaktschienen, der mit der Schutzleitung verklemmt bzw. verbunden ist, umfassen.
Bekannt sind Schukostecker, die einen Grundkörper aufweisen, welcher die Stiftbuchsenkontakte oder die Steckerstifte trägt, wobei zwischen den Steckerstiften ein Schutzkontakt angeordnet ist. Dieser vormontierte Grundkörper wird in eine Art Schukosteckerhülse aus Kunststoff eingesetzt und über eine Schraubverbindung in dieser arretiert. Die Schukosteckerhülse ist dabei flexibel und umhüllt den vormontierten Grundkörper vollständig. In Anschlußkabelrichtung verjüngt sich die Schukosteckerhülse so weit, bis sie dem Durchmesser des Anschlußkabels annähernd entspricht. Der Schutzkontakt ist im wesentlichen rechtwinklig zu der durch die Stiftbuchsenkontakte verlaufenden Achse mit dem Steckergrundkörper verbunden. Nachteilig an diesem Schukostecker ist, daß ein Anklemmen der Kabel relativ aufwendig ist, da zum Anklemmen der Kabel an die Steckergrundkörperkontakte das Kabel erst durch die konische Schukosteckerhülse hindurchgeführt werden muß. Nach Fertigstellung der Klemmverbindung muß mit Einlegen des angeklemmten Steckergrundkörpers in die Schukosteckerhülse das Kabel vorsichtig durch die gesamte Steckerhülse zurückgeführt werden.
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Des weiteren sind Schukostecker bekannt, die aus einem Steckergrundkörper bestehen, der bewegliche Steckerkörperhälften aufweist. Steckergrundkörper und Steckerhälften können dabei so zueinander positioniert werden, daß sie eine horizontale Montagefläche ergeben. Der Steckergrundkörper besitzt Öffnungen zum Durchstecken der Steckerstifte, die mit ihren Einsatzsockeln auf dem Steckergrundkörper zwischen Befestigungslaschen verklemmt werden. Der Einsatzsockel des Schutzkontaktbügels sowie der Schutzkontakt selbst sind zwischen zueinander parallel liegenden Befestigungselementen eingelegt und fest mit dem Steckergrundkörper verbunden. Der Schutzkontaktbügel besteht im wesentlichen aus einem Flachbandstreifen, dessen Endteile zu Federzungen oder zu Kontaktschienen abgewinkelt sind, welche die Steckerkörperhälften durchgreifen. Zwischen den einander gegenüberliegenden Schutzkontaktschienen ist mittig am Schutzkontaktbügel ein Einsatzsockel zum Verbinden des Schutzkontaktes mit dem Schutzkontaktleiter befestigt .
Als nachteilig an dieser Art Schutzkontaktstecker wird angesehen, daß durch die vom Schutzkontaktbügel zueinander abgewinkelten und parallel zueinanderliegenden Schutzkontaktschienen zumindest eine beim Anklemmen des Kabels an den Schutzkontakt im Einsatzsockel, in Anklemmrichtung liegt und der Montage hinderlich ist. Das hat zur Folge, daß kein kontinuierlicher und zügiger Arbeitsablauf beim Anklemmen des Schutzkontaktleiters am Schutzkontakt gegeben ist. Als nachteilig wird weiterhin die Tatsache angesehen, daß das Montagewerkzeug, insbesondere ein Schraubendreher oder ähnliches, während des Anklemmsvorganges aus seiner Montagerichtung mehrfach geneigt werden muß und insbesondere beim Verdrahten des Schutzkontaktes durch die einander gegenüberliegenden Schutzkontaktschienen ein sehr geringer Montagefreiraum zur Verfügung steht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schukostecker zu schaffen, der bei horizontaler Positionierung der Steckerkörperhälften am Steckergrundkörper großzügige Montagefreiheit zum Anklemmen
der Kabel an den Einsatzsockeln, insbesondere am Einsatzsockel des Schutzkontaktbügels gewährleistet. Neben einer großzügigen Montagefreiheit soll es weiterhin die Aufgabe der vorliegenden Erfindung sein, die Zugänglichkeit zu den einzelnen Einsatzsockeln, insbesondere zum Einsatzsockel des Schutzkontaktbügels, wesentlich zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch einen Schukostecker gemäß der Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
Der Schukostecker der vorliegenden Erfindung besteht hauptsächlich aus einem Steckergrundkörper mit mindestens zwei diesen Steckergrundkörper axial durchgreifenden Steckerstiften. Am Steckergrundkörper sind seitlich Gehäusehälften, Steckerkörperhälften beweglich angeordnet, die von den Schutzkontakten durchgriffen werden. Der Schutzkontakt besteht aus Schutzkontaktschienen, die an einem Schutzkontaktbügel angeformt sind, der beide Schutzkontaktschienen miteinander verbindet.
Auf der Steckergrundkörperinnenseite sind Befestigungselemente für die Einsatzsockel der Steckerstifte sowie Befestigungselemente für den Schutzkontaktbügel und dessen Einsatzsockel angeordnet, die ein Anklemmen an den jeweiligen zugehörigen Leiter bewerkstelligen.
Am Schutzkontaktbügel sind einander parallel gegenüberliegend, sich zueinander gegenläufig erstreckende Schutzkontaktschienen so angeformt, daß der Schutzkontakt insgesamt Z-förmig schräg ausgebildet ist. Am Schutzkontaktbügel ist im wesentlichen mittig, seitlich am Bügel ein Einsatzsockel zum klemmenden Anschluß eines Schutzkontaktleiters angeordnet. Der Einsatzsockel ist dabei so angeordnet, daß er in Klemmrichtung frei zugänglich ist, wobei die zugangsseitige Schutzkontaktschiene vom Schutzkontaktbügel im wesentlichen in Richtung der dem Einsatzsockel gegenüberliegenden Seite abgewinkelt ist.
Vorteilhaft an dieser Z-förmigen Ausbildung des Schutzkontaktes, mit am Schutzkontaktbügel einander parallel gegenüberliegenden, sich aber zueinander gegenläufig erstreckenden
Schutzkontaktschienen, ist die erheblich verbesserte Montagefreiheit und damit die verbesserte Zugänglichkeit zum Einsatzsockel des Schutzkontaktes.
Der Schutzkontaktbügel und somit der gesamte Schutzkontakt liegt nicht mehr auf der durch die Steckermontagefläche verlaufenden Mittelachse, sondern schneidet diese auf dem Steckergrundkörper so, daß beide Schutzkontaktbügelhälften im gleichen Neigungswinkel zu dieser Mittelachse geneigt sind. Der Neigungswinkel des Schutzkontaktbügels bezüglich der Mittelachse liegt dabei zwischen 9" und 12", insbesondere bei 10"30'. Der Z-Winkel zwischen Schutzkontaktbügel und Schutzkontaktschiene liegt in einem Bereich von <81" und ">78", insbesondere aber bei 79"30'.
Der Schutzkontakt besteht im wesentlichen aus einem bandförmigen Flachmetallstreifen, dessen Endbereiche zu Schutzkontaktschienen abgewinkelt sind. Aus diesem Flachbandstreifen sind unter Stehenlassen von seitlichen Basisstegen und einem Mittelsteg Formteile zumindest teilweise so ausgeschnitten, daß aus diesen ein Einsatzsockel zum Anklemmen des Schutzkontaktleiters herstellbar ist. Der Einsatzsockel ist dabei vorzugsweise durch Biegen des unteren und oberen ausgeschnittenen Formteiles zueinander, um die Mittelachse des die beiden seitlichen Basisstege miteinander verbindenden Mittelsteges formbar. Das obere Formteil des Schutzkontaktes, das zur Herstellung des Einsatzsockels nach unten geführt wird, weist dabei eine Ausnehmung auf, an der ein Gewinde zur Aufnahme des den Schutzkontaktleiter verklemmenden Elementes angeformt ist. Bei dem den Schutzkontaktleiter verklemmenden Element handelt es sich um eine Klemmschraube, die den senkrecht zur Gewindeachse eingeführten Leiter gegen die dem Gewindeteil gegenüberliegende Wand des Einsatzsockels drückt.
Vorteilhaft ist hierbei, daß der Einsatzsockel zum Anklemmen des Schutzkontaktleiters aus Teilen des Schutzkontaktbügels selbst geformt ist, so daß günstigerweise der Einsatzsockel nicht in einem separaten Arbeitsgang am Schutzkontaktbügel befestigt werden muß. Somit kann die Befestigung des Einsatz-
sockels auf dem Schutzkontaktbügel während der Vormontage des Schutzkontaktes entfallen und damit verbundene Betriebsstörungen, wie beispielsweise ein Herausfallen oder Rutschen des Einsatzsockels oder eine ungenügende Leitfähigkeit zwischen Einsatzsockel und Schutzkontaktbügel, werden von vornherein ausgeschlossen. Auch ist es nunmehr möglich, von der gebräuchlichen Schutzkontaktbügelform, die ein speziell für die Befestigung des Schutzkontakteinsatzsockels abgewinkeltes Formstück aufweist, abzuweichen.
Der Schutzkontaktbügel wird auf dem Steckergrundkörper in formkomplementäre Befestigungslaschen, die ebenfalls bezüglich der durch den Steckergrundkörper verlaufenden Mittelachse um einen Winkel von 9" bis 12" geneigt sind und axial vom Steckergrundkörper vorspringen, eingelegt. Diese Befestigungslaschen sind an ihren Lascheninnenwänden mit Rastnasen versehen, die beim Einlegen des Schutzkontaktbügels dessen Basisstege übergreifen. Ein derart übergriffener Basissteg ist relativ fest auf dem Steckergrundkörper arretiert und in seiner Lage fixiert. Die an ihren Lascheninnenwänden mit Rastnasen ausgestatteten Befestigungslaschen bieten den Vorteil, daß der Schutzkontaktbügel über ein Einrasten der Basisstege zwischen den Rastnasen formschlüssig mit dem Steckergrundkörper verbunden ist und ohne einen zusätzlichen Arbeitsgang, wie beispielsweise Verschrauben oder Plastvernieten, denkbar wäre auch Verkleben, befestigt wird. Diese Verbindung mit dem Steckergrundkörper ist jedoch vorteilhafterweise bei Bedarf wieder lösbar, ohne den Schutzkontaktbügel oder den Steckergrundkörper zu beschädigen.
Die Befestigungslaschen für die Einsatzsockel von Schutzkontakt und Steckerstiften sowie für den Schutzkontaktbügel springen zumindest im wesentlichen parallel zueinander axial von der Steckergrundkörperoberfläche vor. Mit anderen Worten, alle Befestigungslaschen, die axial vom Steckergrundkörper vorspringen, sind gleichmäßig bezüglich der durch den Steckergrundkörper verlaufenden Mittelachse geneigt. Diese Anordnung der Befestigungslaschen auf dem Grundkörper hat den Vorteil,
daß beim Anklemmen der Einsatzsockel an die jeweiligen Leiter oder Kabel das Montagewerkzeug, sei es ein Schraubendreher,
sei es eine Splintzange, nicht aus seiner Montagerichtung
herausbewegt werden muß, so daß die winklig geneigte Arbeitsrichtung bei jedem Anklemmvorgang gleich bleibt.
Der Schukostecker besteht im wesentlichen aus einem die
Steckerstifte tragenden Steckergrundkörper, an dem bewegbar
Steckerkörperhälften angeordnet sind.
Die Steckerkörperhälften sind insbesondere über eine Art FiImscharnier mit dem Steckergrundkörper verbunden. Eine bewegliche Verbindung wäre auch realisierbar durch eine formkomplementär ineiandergreifende Verzahnung oder über eine Art Scharnier. Wichtig ist es jedoch, daß die Steckerkörperhälften so weit am Steckergrundkörper axial auf und ab bewegbar sind, daß sie mit dem Steckergrundkörper eine zumindest im wesentlichen horizontale Montagefläche bilden.
Der Schutzkontaktstecker besteht aus einem einheitlichen
leicht formbaren Kunststoffmaterial, das die unterschiedlichsten Farbgebungen aufweisen kann.
Auf seiner Innenkontur sind der Steckergrundkörper als auch
die Steckerkörperhäften von Verstärkungsrippen überzogen.
Diese Verstärkungsrippen durchziehen die Steckerkörperhälften als eine Art Verstärkungsnetz und springen axial von der
Innenkontur hervor. Auf dem Steckergrundkörper sind neben den Befestigungslaschen der Einsatzsockel ebenfalls Verstärkungselemente angeformt, die sich in Verlängerung dieser Befestigungslaschen erstrecken und ebenfalls vom Steckergrundkörper
axial hervorspringen.
Die die Innenkontur der Steckerkörperhälften überziehenden
Verstärkungsrippen bringen den Vorteil mit sich, daß selbst
bei relativ geringer Wandungsdicke der Steckerkörperhälften
deren Verbindung miteinander einen stabilen Steckerformkörper ergibt, der selbst bei größerer äußerer Krafteinwirkung nicht verformbar ist.
Weiterhin weist die Steckerinnenkontur formkomplementäre Rastelemente auf, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und beim Verbinden der Steckerkörperhälften miteinander, ähnlich wie Form- und Paßstück ineinandergreifen und dadurch deren Lage zueinander fixieren.
Auf der Steckerinnenkontur springen weiterhin formkomplementäre Verbindungselemente zur Verbindung der Steckerkörperhälften miteinander axial hervor. Dabei handelt es sich um bei zusammengefügten Steckerkörperhälften einander paßgenau gegenüberliegende, zylindrische Formstücke mit verschieden großen Bohrungen, die von einem gemeinsamen Verbindungselement aufeinandergezwungen werden. Das gemeinsame Verbindungselement ist vorzugsweise eine Schraube, die vom Formstück mit der größeren Bohrung weitestgehend aufgenommen und im Steckergehäuse versenkt wird. Mit Einschrauben der Schraube in das Formstück mit kleinerer Bohrung, werden die Steckerkörperhäften fest gegeneinander gezogen.
Eine Zugentlastungsbrücke auf der Steckerinnenkontur, angeordnet an der Zuführungsöffnung für die elektrische Anschlußleitung, schützt die einzelnen Kabel bei zu hoher Zugeinwirkung vor einem gewaltsamen Lösen aus der Anklemmung in den Einsatzsockeln.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Steckerinnenkontur mit in horizontaler Montageposition befindlichen Steckerkörperhälften;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Schutzkontaktbügels mit teilweise ausgeschnittenen
Formteilen;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Seitenansicht eines Schutzkontaktbügels mit zu einem Einsatzsockel gebogenen Formteilen ;
Fig. 4 die schematische Darstellung einer Draufsicht eines Schutzkontaktbügels mit abgewinkelten Schutzkontaktschienen und mit geformtem Einsatzsockel .
&dgr; In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Steckergrundkörpers 1 mit in horizontaler Montageposition befindlichen Steckerkörperhälften 2 dargestellt. Die Steckerkörperhälften sind dabei über ein Filmscharnier beweglich, aus der horizontalen in die axiale Lage klappbar, angeordnet. Der Steckergrundkörper 1 weist Steckerstiftöffnungen 7 auf, die von den Steckerstiften durchgriffen werden und um deren Umfang sich teilweise Befestigungslaschen 3, zur Aufnahme der Einsatzsockel 13 zum Anklemmen der jeweiligen Leiter, erstrecken. Die zwischen den Befestigungslaschen 3 für die Steckerstifte angeordneten Befestigungslaschen dienen der Aufnahme des Schutzkontaktes 10. An den Lascheninnenflächen dieser mittleren Befestigungslaschen 3 sind an der am Schutzkontaktbügel anliegenden Seite Rastnasen 4 angeformt, die jeweils den unteren Basissteg 15 des Schutzkontaktbügels 12 nach Einlage zwischen den Befestigungslaschen 3 übergreifen und fest auf dem Steckergrundkörper 1 arretieren.
Dem Befestigungselement 3, an dessen Lascheninnenwand Rastnasen 4 angeordnet sind, liegt das Befestigungselement 3 zur Aufnahme des Einsatzsockels 13 gegenüber. Zwischen diesen beiden Befestigungselementen ist ein der Form des Einsatzsockels entsprechender Aufnahmeraum 8 ausgebildet. Auf der Innenkontur des Steckergrundkörpers 1 sind weiterhin Verstärkungsrippen 5 angeordnet.
Diese Verstärkungsrippen 5 liegen dabei den Befestigungslaschen 3 zur Aufnahme der Einsatzsockel teilweise gegenüber und dienen der Stabilität des Steckergrundkörpers 1. Die Steckerinnenkontur der Steckerkörperhälften 2 ist teilweise von einem Gitter von Verstärkungsrippen 5 überzogen. Diese Verstärkungsrippen 5 verlaufen im wesentlichen parallel zueinander in waagerechter und senkrechter Anordnung bezüglich der Steckerkorperaußenkontur und springen mit unterschiedlichen
Höhen axial aus den Steckerkörperhälften 2 hervor. Die Steckerkörperhälften 2 besitzen weiterhin Schutzkontaktdurchgriff öffnungen 6, welche sich beidseitig des Steckergrundkörpers 1 entlang der Mittelachse erstrecken. In axialer Verlängerung zu den Schutzkontaktdurchgrifföffnungen sind Verbindungselemente 21 in Form von Formstücken auf der Steckerinnenkontur angeformt, die axial hervorspringen und bei Zusammenfügen der Steckerkörperhälften 2 von einer Schraube durchgriffen werden und die beiden Steckerkörperhälften 2 gegeneinander ziehen.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines Schutzkontaktes dargestellt. Der Schutzkontakt 10 besteht im wesentlichen aus einem flachbandförmigen Metallstreifen, aus dem der Schutzkontakt 10 selbst formbildend ausgeschnitten ist und dessen einander gegenüberliegende Längsseiten über die Basisstege des flachbandförmigen Schutzkontaktes 10 hinausragen. Die einander gegenüberliegenden Längsseiten des flachbandförmigen Metallstreifens sind dabei einander gegenläufig vom flachbandförmigen Schutzkontakt 10 abgewinkelt und zu Schutzkontaktschienen (11), deren Endbereiche wiederum leicht abgewinkelt sind, umgebogen. Aus dem flachbandförmigen Grundkörper sind unter Stehenlassen von zwei Basisstegen 15 und eines Mittelsteges 16 flachbandförmige Teile 18 und 19 teilweise ausgeschnitten, so daß ein Schutzkontaktbügel 12 mit zwei einander gegenüberliegenden Basisstegen 15 entsteht. Zwischen diesen Basisstegen 15 erstreckt sich mittig ein Mittelsteg 16 und verbindet diese miteinander.
In Fig. 3 werden schematisch Basisstege 15 dargestellt, zwischen denen die teilweise ausgeschnittenen Formteile 18 und 19, um die Mittelachse des Mittelsteges 16 aufeinander zu, zu einem geschlossenen Einsatzsockel 13 geformt sind. Der Einsatzsockel 13, der zum Anklemmen des Schutzkontaktleiters dient, wird dabei unter Biegen der Formteile 18 und 19 in Pfeilrichtung geformt. Im oberen Formteil 18 befindet sich eine Ausnehmung 17 mit einem Innengewinde, in welches eine Klemmschraube eingeschraubt wird, die den anzuklemmenden
Leiter gegen das untere Formteil 19 des Einsatzsockels 13 drückt.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Z-förmigen Schutzkontaktes 10 mit einander gegenüberliegenden sich gegenläufig zueinander erstreckenden Schutzkontaktschienen 11, die am Schutzkontaktbügel 12 angeformt sind. Der Schutzkontaktbügel 12 ist dabei bezüglich der gedachten Achse 14 um einen Winkel von 10"30' beiseitig geneigt, so daß durch diese beidseitige Neigung eine typische Z-Form ausgebildet wird. Der Z-Winkel zwischen Schutzkontaktbügel 12 und Schutzkontaktschiene 11 beträgt 79° 30' .
Mittig am Schutzkontaktbügel 12 ist der Einsatzsockel 13 zur Aufnahme des Schutzkontaktleiters angeformt. Die axial zum Schutzkontaktbügel 12 liegende offene Seite des Einsatzsockels 13 nimmt den senkrecht zur Gewindeachse eingeführten Leiter auf .
Der in Fig. 4 dargestellte Z-förmige Schutzkontakt 10 wird bei seiner Montage auf dem Steckergrundkörper 1 in formkomplementäre Befestigungslaschen 3 eingelegt, wobei die Rastnasen 4 den unteren der Basisstege 15 übergreifen und den Schutzkontakt 10 zwischen den Befestigungslaschen 3 verklemmen. Der so zwischen Rastnasen 4 und Befestigungslaschen 3 verklemmte Schutzkontakt 10 durchgreift mit seinen Schutzkontaktschienen 11 die SchutzkontaktdurchgriffÖffnungen 6 der Steckerkörperhälften 2.

Claims (8)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Schukostecker bestehend aus einem Steckergrundkörper mit mindestens zwei diesen Steckergrundkörper axial durchgreifenden Steckerstiften und seitlich angeordneten Gehäusehälften, die von Schutzkontakten durchgriffen werden, welche an einen die Schutzkontakte miteinander verbindenden Schutzkontaktbügel angeformt sind, mit Befestigungselementen für die Steckerstifte und den Schutzkontaktbügel und mit Anschlußvorrichtungen zum Verbinden mit den anzuschließenden Kabelenden dadurch gekennzeichnet, daß an den Schutzkontaktbügel (12) einander parallel gegenüberliegende, sich gegenläufig zueinander erstreckende Schutzkontakschienen (11) so angeformt sind, daß der Schutzkontakt (10) insgesamt Z-förmig schräg ausgebildet ist und im wesentlichen mittig am Schutzkontaktbügel (12)do seitlich ein Einsatzsockel (13) zum klemmenden Anschluß eines Schutzkontaktleiters so angeordnet ist, daß er in Klemmrichtung frei zugänglich ist, wobei die zugangsseitige Schutzkontaktschiene (11) vom Schutzkontaktbügel (12) im wesentlichen in Richtung der dem Einsatzsockel (13) gegenüberliegenden Seite abgewinkelt ist.
2. Schukostecker nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß der Z- Winkel zwischen Schutzkontaktbügel (12) und Schutzkontaktschiene (11) < 81"und > 78°, insbesondere aber 79"30', ist.
3. Schukostecker nach Anspruch 1 und 2
dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkontaktbügel (12) zumindest im wesentlichen
flachbandförmig ist, wobei aus dem Flachband unter stehenlassen von seitlichen Basisstegen (15) und einem Mittelsteg (16) Formteile (18;19) teilweise ausgeschnitten sind, aus denen durch Biegen zueinander zu einem geschlossenen Raum, ein Einsatzsockel (13) formbar ist.
4. Schukostecker nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß am obere Formteil (18) ein Gewinde (17) zur Aufnahme einer Klemmschraube angeformt ist, die den senkrecht zur Gewindeachse eingeführten Leiter gegen die dem Gewindeteil gegenüberliegende Wand des Einsatzsockels (13) drückt.
5. Schukostecker nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennze ichnet, daß der Schutzkontaktbügel (12) in formkomplementären, ebenfalls geneigten, axial vorspringenden Befestigungslaschen (3) im Steckergrundkörper (1) einlegbar ist, deren Lascheninnenwände mit Rastnasen (4) vorsehen sind, die über die Basisstege (15) des Schutzkontaktbügels (12) greifen.
6. Schukostecker nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennze ichnet, daß die Befestigungslaschen (3) für die Steckerstifte und den Schutzkontakt (10) zumindest im wesentlichen parallel zueinander liegen.
7. Schukostecker nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Schukostecker im wesentlichen aus einem die Steckerstifte tragenden Steckergrundkörper (1) besteht an dem bewegbar Steckerkörperhälften (2) angeordnet sind.
8. Schukostecker nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennze ichnet, daß der Schukostecker aus einheitlichem leicht
verformbaren Kunststoff besteht und auf seiner Innenkontur von Verstärkungsrippen (5) überzogen ist.
Schukostecker nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerinnenkontur formkomplementäre Rastelemnete
(20) und formkomplementäre Verbindungselemente (21) zur Verbindung der Steckerkörperhälften (2) miteinander aufweist.
DE9200769U 1992-01-23 1992-01-23 Schukostecker Expired - Lifetime DE9200769U1 (de)

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DE (1) DE9200769U1 (de)

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