DE929846C - Dampfwaschgeraet - Google Patents
DampfwaschgeraetInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F1/00—Washing receptacles
- D06F1/06—Wash-boiler receptacles
- D06F1/08—Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Dampfwaschgerät Die Erfindung betrifft ein Dampfwaschgerät mit einem die Wäsche aufnehmenden Behälter, in dem eine nach unten offene Einsatzglocke mit Einlaßöffnungen für die rückfließende Flüssigkeit und mit einem am oberen Ende des Sprudelrohres sitzenden, Verteilerrohre tragenden Rückstoßdrehverteiler angeordnet ist.
- Bekannt ist ein Dampfwaschgerät mit einem drehbaren Brausekopf, der auf dein oberen Ende eines Sprudelrohres sitzt und das aus dem Sprudelrohr überlaufende Wasser über ein zwischengeschaltetes Sieb auf die Wäsche verteilt. Eine gleichmäßige Berieselung der Wäsche läßt sich hierdurch allerdings nicht erzielen, da die Sprühstrahlen durch das zwischengeschaltete Sieb in unerwünschter Weise abgelenkt werden und da der Brausekopf nachteilig und mit großer Reibung gelagert ist. Aufgabe der Erfindung ist es, die Wasserverteilung möglichst gleichmäßig durchzuführen und jedem Wasserstrahl eine ununterbrochene kreisförmige Auftrefffläche zuzuordnen. Durch eine geeignet große Anzahl Wasserstrahlen läßt sich dabei eine bisher nicht erreichte gleichmäßige Verteilung des Wassers über dieWäsche erzielen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Rückstoßdrehverteiler im Behälterraum selbst arbeitet, so daß er die Waschflüssigkeit direkt über das Waschgut verteilt, wobei er durch das aufsteigende Sprudelwasser in Drehstellung angehoben wird, so daß der hohle, eine Lagerspitze aufweisende Sprudelkopfmittelkörper des Rückstoßdrehverteilers mit dieser Lagerspitze in eine entsprechendeLagerstelle eintritt. Spitzenlager weisen bekanntlich einen nur unwesentlich großen Reibungswiderstand auf; so daß der Rückstoßdrehverteiler sich mit verhältnismäßig großer Drehgeschwindigkeit dreht und die Auftrefffläche jedes Wasserstrahls sich mit einer entsprechend großen Geschwindigkeit weiterbewegt.
- Die Erfindung soll nunmehr beispielsweise an Hand der Zeichnung ausführlicher dargelegt werden, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Dampfwaschgeräts gemäß der Erfindung in teilweiser Schnittdarstellung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Einsatzglocke mit Sprudelrohr ebenfalls teilweise in Schnittdarstellung, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Wäscheniederhalter, Fig.4 einen Schnitt durch den Rückstoßdrehverteiler gemäß Schnitt IV-IV in Fig. i, Fig.5 eine Abänderung des Rückstoßdrehverteilers nach Fig.4 in Draufsicht und teilweisem Schnitt, Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des Drehverteilers in Abänderung derjenigen nach Fig.5, während Fig. 7 eine schaubildliche Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist.
- Das Dampfwaschgerät nach Fig. i besteht aus dem Unterteil i und dem die Wäsche aufnehmenden Behälter 2, der unten von einem Gasring 3 oder einer sonstigen Wärmequelle beheizt wird und oben einen Wasserbehälter 4 trägt, dessen erwärmter Inhalt nach dem ersten Waschabschnitt nach Freigabe einer Einlaßöffnung im Zwischenboden 5 in den Wäscheraum 31 (Fig. 7) des Behälters 2 einlaufen kann.
- Im Behälter :2 sitzt die nach unten offene Einsatzglocke 6, von welcher ein Sprudelrohr 7 nach oben führt. Statt des einen Sprudelrohres 7 können, insbesondere bei größeren Waschgeräten, auch mehrere Sprudelrohre vorgesehen werden.
- Am oberen Ende 7a trägt das Sprudelrohr 7 in einer Ausdrehung 7b den Zylinder 8 eines Rückstoßdrehverteilers g. Das obere Ende 8a des Zylinders 8 läuft in eine Lagerspitze io aus, die sich in einem Spitzengegenlager i i im Zwischenboden 5 führt, wenn der Drehverteiler 9 durch das Sprudelwasser in den Rohren 7 und 8 angehoben und in die durch Fig. i wiedergegebene Drehstellung bewegt worden ist. In dieser Drehstellung hat sich die Unterkante 8b des Zylinders 8 etwas vom Innenbund 7 c des Rohres 7 abgehoben, so daß dort keine Reibung entsteht. Der Rückstoßdrehverteiler g kann sich daher sehr leicht drehen. Die Durchmesser des Zylinders 8 und der Innendurchmesser des Teiles 7a des Rohres 7 werden so gewählt, daß etwas Spiel vorhanden ist. Etwa durchtretendes Sprudelwasser ist an dieser Stelle nicht nur nicht schädlich, sondern in begrenzter Menge sogar erwünscht.
- Fig. 2 zeigt die Einsatzglocke 6 mit dem Sprudelrohr 7, wobei der Rückstoßdrehverteiler 9 bzw. der Zylinder 8 dort die Ruhestellung einnimmt, bei welcher eine Drehung des Rieselkopfes regelmäßig nicht eintritt. Die Unterkante 611 der auf dem Behälterboden 211 aufstehenden Einsatzglocken-Seitenwand 66 weist Ausklinkungen 12 auf, welche als Einlaßöffnungen für das rückfließende Sprudelwasser wirken. An deren Stelle können auch kreisförmige Ausnehmungen 13, wie in Fig. 2 in der linken Hälfte dargestellt ist, treten. Es ist aber auch möglich, den Spalt 14 zwischen der Unterkante 6a und dem Behälterboden 2a so groß zu bemessen, daß durch diesen Spalt das Sprudelwasser zurück in das Innere der Einsatzglocke 6 möglichst widerstandsfrei fließen kann. Dabei ist es für die Erfindung wesentlich, daß die Querschnittsfläche der Einlaßöffnungen 12 bzw. 13 bzw. 14 so in bezug auf die übrigen Abmessungen des Sprudelumlaufs, insbesondere der Austrittsöffnungen des Sprudelwassers oben an den Sprudelrohren, gewählt wird, daß auch bei stärkster Erwärmung des Waschgeräts ein sprudelndes Austreten des erwärmten Wassers aus den Einlaßöffnungen vermieden wird.
- Die Einsatzglocke 6 ist bei 15 bzw. 16 leicht lösbar am Boden 2a des Behälters befestigt, und zwar zweckmäßig in der Art eines Bajonettverschlusses. In ähnlicher Weise kann auch der Wäscheniederhalter 17 gemäß Fig. 3 im Behälter 2 befestigt werden, und zwar dienen dazu drei Einbuchtungen 18 im Außenring ig des Niederhalters 17, der außerdem aus weiteren Drahtringen 2o und 21 besteht. Die Einbuchtungen 18 wirken mit Eindrückungen 22 (Fig. i) in der Seitenwand 2b des Behälters 2 zusammen.
- Der in Fig. 4 im Schnitt dargestellte Rückstoßrieselkopf besteht aus dem bereits erwähnten Hohlkörper 8 und vier radial von diesem ausgehenden Rohren 23 mit Rückstoßaustrittsöffnungen 24. Diese Rückstoßaustrittsöffnungen können auch an einer Längsseite 25 der Rohre 28 vorgesehen werden Wie Fig.5 zeigt, können die radialen Rohre auch gerade zylindrische Rohre 26 sein, deren Außenende 26a ganz, wie in Fig. 5, oder zum Teil, wie Fig. 6, verschlossen sein können.
- Bei dem durch Fig.7 schaubildlich wiedergegebenen weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Sprudelrohr 7 nach unten verlängert, so daß es um das Stück 29 in den Innenraum der Einsatzglocke 6 ragt. Dampfblasen können sich daher im Raum 3o sammeln, so daß das durch das Sprudelrohr 7 nach oben gedrückte Wasser gleichförmig und nicht stoßweise durchfließt. Mit dem gleichen Leistungsaufwand wird dadurch eine größere Wassermenge pro Zeiteinheit durch den Umlauf bewegt. Zwischen Unterkante 611 der Einsatzglocke 6 und Behälterboden 2a ist wiederum ein Spalt 14 für den Eintritt des rückkehrenden Sprudelwassers vorgesehen.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist eine Wärmeisolierung zwischen Raum 30 und dem die Wäsche aufnehmenden Raum 3 i des Behälters 2 vorgesehen. Diese Wärmeisolierung verbessert ebenfalls den Wasserumlauf und kann durch eine wärmestauende Schicht 32, z. B. aus Asbest zwischen Deckblechen, gebildet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPR UCII: Dampfwaschgerät mit einem die Wäsche aufnehmenden Behälter, in dem eine nach unten offene Einsatzglocke mit Einlaßöffnungen für die rückfließende Flüssigkeit und mit einem am oberen Ende des Sprudelrohres sitzenden, Verteilerrohre tragenden Rückstoßdrehverteiler angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstoßdrehverteiler (9) im Behälterraum (2) selbst arbeitet, so daß er die Waschflüssigkeit direkt über das Waschgut verteilt, wobei er durch das aufsteigende Sprudelwasser in Drehstellung angehoben wird, so daß der hohle, eine Lagerspitze (io) aufweisende Sprudelkopfmittelkörper (8) des Rückstoßdrehverteilers (9) mit dieser Lagerspitze (io) in eine entsprechende Lagerstelle (ii) eintritt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 564 053, 564 423. 596 046, 431 246; österreichische Patentschriften Nr. 108 538, I I7 74I, 97 800; USA.-Patentschrift Nr. 2:217 092; französische Patentschriften Nr.7o6 o99, 528799, 6o8 092, 346 288.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8428A DE929846C (de) | 1951-05-10 | 1951-05-10 | Dampfwaschgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8428A DE929846C (de) | 1951-05-10 | 1951-05-10 | Dampfwaschgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE929846C true DE929846C (de) | 1955-07-04 |
Family
ID=7145523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH8428A Expired DE929846C (de) | 1951-05-10 | 1951-05-10 | Dampfwaschgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE929846C (de) |
Citations (12)
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-
1951
- 1951-05-10 DE DEH8428A patent/DE929846C/de not_active Expired
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