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DE929376C - Schaltungsanordnung zur Pruefung von Schalteinrichtungen in Fernmelde-, insbesondereFernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Pruefung von Schalteinrichtungen in Fernmelde-, insbesondereFernsprechanlagen

Info

Publication number
DE929376C
DE929376C DED14375A DED0014375A DE929376C DE 929376 C DE929376 C DE 929376C DE D14375 A DED14375 A DE D14375A DE D0014375 A DED0014375 A DE D0014375A DE 929376 C DE929376 C DE 929376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
relay
arrangement according
switching
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED14375A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl-Ing Hack
Hans Dipl-Ing Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG filed Critical Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority to DED14375A priority Critical patent/DE929376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE929376C publication Critical patent/DE929376C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Prüfung von Schalteinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
    Die Erfindung lietrifit eine Schaltungsanordnung
    für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
    zur Prüfung der Funktionsfähigkeit von für die
    Auswertung von Kennziffern vorgesehenen Schalt-
    einrichtungen. Solche Schalteinrichtungen sind in
    der Pegel verhältnismäßig umfangreich und kom-
    liliziert. Da sie iin liölierwertigen Verbindungs-
    verkehr, beispielsweise im NTetzgruppencerkehr,
    außerordentlich -wichtige
    Funktionen auszuführen
    hallen, z. 13. Feststellung der @`'ertigkeit der
    Verbindung, die Umsteuerung auf eine
    andere Verkehrsrichtung, die zwangsweise Tren-
    nung der Verbindung beim Versuch, Verbindungen
    liestiinniter nicht erlaubter Richtungen Herzustel-
    len usw., mithin die Zuverliissigkeit des ganzen
    Verkehrs weitgehend von diesen mitunter sogar
    noch mehreren Verbindungswegen gemeinsam zu-
    geordneten Einrichtungen abhängig ist, ist es
    wesentlich, sie stets in voller Betriebsbereitschaft
    und in fehlerlosem Betriebszustand zu halten, «-as
    naturgemäß nur durch dauernde Cberwachung
    möglich ist.
    Gemäß der Erfindung wird eine Prüfung von
    Kennziffern aufnehmenden und verarbeitenden
    Schalteinrichtungen in betriebssicherer und vorteil-
    liafter `-`'eise dadurch erzielt, daß die zu prüfende
    Einrichtung (Verzoner) nach Beeinflussung durch
    eine die Kemiziffernstromstoßgabe nachbildende
    Einrichtung ein Auswertkennzeichen (Zonenkenn-
    zeichen. L`msteuerkennzeichen) zur Priifeinrich-
    tung sendet, in der durch vergleichende Schalt-
    vorgänge die richtige oder nichtrichtige Verarbei-
    tung der Kennziffernstromstoßreihen durch .die ztt
    prüfende Einrichtung festgestellt wird.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
    des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Alle ge-
    zeigten Teile gehören zur Prüfeinrichtung. Der zu
    prüfende Apparat - angenommen ist ein Zonen-
    ermittlung sgerät, kurz Verzoner genannt - ist
    nicht gezeigt, sondern nur einige zu ihm führende
    Adern: UK, über die ein von dem Verzoner ab-
    zugebendes Umsteuerkennzeichen übermittelt wird,
    PR, über die die elektrische Kopplung der Prüf-
    einrichtung mit dem Verzoner erfolgt, TVJ, über
    die den Wählimpulsen nachgebildete Impulse zum
    Verzoner, und ZJ, über die von dem Verzoner dem
    Zonenkennzeichen entsprechende Stromstöße über-
    tragen werden.
    Wesentliche Bestandteile der Prüfeinrichtung
    sind eine Einrichtung, die die einzelnen Ziffern
    der im normalen Verbindungsv erl,#ehr verwendeten
    Kennzitfernkombinationen und das aus denZ.iffern-
    kombinationen resultierende Zonenkennzeichen zu
    markieren in der Lage ist, und verschiedene
    Wählerrelais, die die Umsetzung der 1larlsierun-
    gen in Stromstoßreihen und den Austausch von
    Kennzeichen zwischen Prüfeinrichtung und dem zu
    prüfenden Apparat bewerkstelligen. Die Markier-
    einrichtung besteht im wesentlichen aus einem
    Lochstreifen LStr, vorzugsweise aus einem aus
    Isolierstoff bestehenden endlosen Band, in das in
    bestimmter Anordnung und Kombination Löcher L
    eingestanzt sind. Durch Lochreihen von maximal
    vier Löchern können somit 24= 16 verschiedene
    Markierungen zum Ausdruck gebracht werden.
    Außer den zehn Ziffern lassen sich somit noch
    andere, mehr als zehn Einheiten enthaltende Kenn-
    zeichen erzielen (wichtig für die Markierung des
    Zonenkennzeichens, da es Fernsprechgebiete gibt,
    die in mehr als zehn Zonen unterteilt sind). Das
    Band wird durch einen Vorschubmagneten V .V
    schrittweise fortgeschaltet, während ein Freigabe-
    magnet F 1I nach jedem Schritt Fühlglieder zum
    Band hin bewegt, so daß je nach Lochkombination
    bestimmte Kontakte e i bis e 5 -durch die Löcher
    geschlossen werden.
    Durch die Wählerrelais LT "R i und WR 2 werden
    die Symbole des Lochstreifens in Impulse um-
    gewandelt, was im einzelnen so vor sich gellt,
    daß die Wählerrelais ihre Kontaktarme bzw. j
    1 ockenkontakte so lange fortschalten - während
    dieser Fortschaltung wird für je einen Schritt ein
    Impuls zum Verzoner gesandt -, bis über die
    Schaltarme i lt'R 1, 2 U'R i, z WR 2 und 2 ff-'R 2
    der Lochkombination entsprechende Stellungen in
    den zugehörigen Kontaktbänken erreicht werden.
    Die Wählerrelais 11'R3 und 1'R.1 dienen zur
    Aufnahme des aus einer Reihe von Stromstößen
    bestehenden, von dem Verzoner her übersandten
    Zonen Kennzeichens. L ber Schaltarme i LV "R 3,
    2li"R3, 1 LI-R,1 und a TfTR4 werden vergleichende
    Schaltvorgänge ausgeführt, durch die geprüft wird,
    ob das von dem Verzoner her übermittelte Zonen-
    kennzeichen dem Zonenkennzeichensvmbol auf dem
    Lochstreifen entspricht.
    Im folgenden sollen nun im .einzelnen die Schalt-
    vorgänge, die sich bei der Prüfung eines Ver-
    zoners abspielen, erläutert werden. Nach Anschal-
    tun.g des Verzoners an die Prüfeinrichtung, d. h.
    nach Durchschaltung der Adern UK, PR, IVJ und
    ZJ, spricht nach Betätigung eines Schalters Sch
    über Kontakte 3 Sch und 161z das Relais G über
    Wicklungen 1 und II und Minuspotential im Ver-
    zoner an. Durch Kurzschluß der Wicklung 11 des
    Relais G am Kontakt 17ä und dadurch hervor-
    gerufene Stromverstärkung auf der Ader PR wer-
    den im Verzoner bestimmte vorbereitende Schalt-
    vorgänge durchgeführt. über Kontakt i Sch wer-
    den die Lochstreifenfühlglieder mit Erdpotential
    verbunden. Über Kontakt 2SCIL entsteht folgender
    Stromkreis für den Vorschubmagneten VLI: Erde.
    Kontakt 2Sch, Schaltarm 31t'R3 in \TUllstellung.
    Kontakt i2 n., Schaltarm 3 fJ'R 2 in 'Nullstellung.
    Kontakte 9z, io f, i i fnz, V orschubmagnet L'@ll,
    Minus. Der Lochstreifen wird um eine Teilung
    weiterbefördert. Gleichzeitig wird über Kontakt
    2o vizz des Vorschubmagneten das P elais F über
    die Wicklung l eingeschaltet. Für den Freigabe-
    magneten FJI entsteht dann folgender Stromkreis:
    Erde, Kontakte i s, 3 f, .11" 5 t, Magnet FM, Minus.
    Die Fühlglieder werden zum Lochstreifen hin-
    bewegt. Befindet sich in der Ebene der Fühlglieder
    kein Loch im Lochstreifen, so geht der Vorschub
    des Streifens weiter, und zwar wird durch das
    Relais F am Kontakt io f und durch Kontakt zz fm
    des Freigabemagneten der obenerwähnte Strom-
    kreis für den Vorschubmagneten V1I geöffnet, so
    daß am Kontakt 2oz,-riz auch der Stromkreis für
    die Wicklung I des Relais F unterbrochen wird.
    Relais F, das abfallverzögert ist, bereitet durch
    seinen Abfall mit Kontakt io f den Stromkreis des
    Vorschubmagneten vor und öffnet am Kontakt 3 f
    den Stromkreis des Freigabemagneten F II. Dieser
    schaltet am Kontakt i i f M. den Vorschubmagneten
    V?lI wieder ein. Auf diese Weise erfolgt schritt-
    weise Fortschaltung des Lochstreifens, bis den
    Fühlgliedern eine Lochkombination gegenüber-
    steht.
    Es sei angenommen, daß im Verlaufe des Prüf-
    vorganges zu dem Verzoner eine fünf Stromstöße
    enthaltende Stromstoßreihe gesandt werden soll
    und daß die dieser Stromstoßreihe entsprechende
    Ziffer »5« auf dem Lochstreifen durch zwei Löcher
    gekennzeichnet wird, die den Fühlgliedern 3 und 4
    gegenüberstehen. Nach Betätigung des Freigabe-
    magneten F I,1 sprechen somit über Kontakt i Sch
    und über die Kontakte e3 und e.1 die Relais R
    und S, Wicklung 1, an. Durch die Kontakte .12 r
    und .13s einer Gruppe von parallel liegenden Kon-
    takten der vom Lochstreifen gesteuerten Relais P,
    0, R, S wird folgender Stromkreis für Relais A"
    geschlossen : Erde, Kontakte .15 N, .13 s bzw. .12 @-,
    Wicklung des Relais 1', Minus. Durch Öffnen des
    Kontaktes 12 1z wird der Vorschubmagnet l' 1I ab-
    geschaltet, so daß der Lochstreifen in der ein-
    genommenen Stellung stehenbleibt. Für den Frei-
    gabemagneten F_ll wird über Kontakte i g und 6it. t;ikt 39 t -, die Wählerrelais so lange fortgeschal-
    ein
    geschlossen. so daß die Fühlglieder tet «-erden, bis sie ihre Nullstellung erreicht haben.
    in Arlleitsstellung yerbleillen und über Kontakte e3 Dann wird der genannte Stromkreis für die
    ulld C I die Relais R "11d S, @'ficklun g I, erregt @V:ihlerrelais am Schaltarm 3 [UR i geöffnet. In der
    gehalten werden. Durch Ansprechen des TZZelais_\- Nullstellung des Schaltarmes 3WR2 wird der
    sind auch die \\ :ihlerrclais 11-R r und ff-p\- 2 lr;- Sti-oinkreis für den Vorschubmagneten h1I wieder
    tätigt «-orden: IJ'rde. Kontakte 45 Z', 43 s bzw. 42 r, hergestellt, so daß nuii der Lochstreifen in der
    3811, 39t, \\'ä hlerrelais TI'R 1 ulid fT'R2. Minus. beschriebenen Weise «eiterbefördert wird wild,
    l@ilter Mitwirkung des L@elais 7 setzt nun z«-ischeii wenn den Fühlgliedern die n:ichste Lochkombi-
    dicsenl und dein beiden \\-:ililci-relais c°in Unter- nation gegentiherstelit, die Vorgänge zur Aus-
    breclierspiel ein, durch das die Schaltarme i [UR i, sendung einer weiteren Stroinstoßreihe einsetzen.
    2 WR 1, 311"P 1. 1 [1"R2, 2 fITR 2. 3 WR 2 schritt- Bei anderen Lochkombinationen werden über die
    weise folgcldermal.ien f@lrtgeschaltet werden. Über hülilglieder t und 2 und Kontakte ei und e2 die
    den lrlleitslcontaht 5; 1;'r-2 wird Relais T, Wick- Wickl.ungen 1 der Relais P und Q eingeschaltet.
    hing T, eingescli;iltct, das ain Kontakt 39t den Die Gegenwicklungen II dieser Relais werden nach
    Stromkreis für dir \\-:ihlermlais unterbricht. Durch Aassendung einer bestimmten Anzahl von Strom-
    K<nital<t 5; 1,r= -,Vird datlll der Strolllkreis für Stößen zum Verzoner über Schaltarme i lYR i und
    Relais T tliltci-lli-oclieli, das ani TLOnt@iht 39t cleil 2[t,-Rl wirksam.
    Strllmhreis für die \\':ihlerrelais wieder schließt. ! Vertonungseinrichtungen arbeiten in der Regel
    U'ihrend dieser Schliel',#ungen und Unterlirechun- so, daß nach Aufnahme sämtlicher Ziffern einer
    gcl1 des Stromkreises der Wählerrelais TUR i und Aintskeimuinnier als Ergebnis eine die Zone keim-
    W'R2 wird eine den ausgeführten Schritten ent- zeichnende Stromstoßreihe abgegeben wird, durch
    sllrecllende Anzahl von Stromstölieh ü11er Kontakte die die Anschaltung eines bestimmten Zonen-
    32 il, 3 3 -,#,r2, Ader ff -J zum Verzonei- übersandt. Punktes erfolgt und über ihn Einrichtungen zur
    wo 111 gleicher Weise @yie bei einer Auswertung Aussendung von Zählstromstößen in bestimmtem
    Von durch einen Teilnehmer gesandte 2,#unimern- ! Rhythmus in Wirkung gesetzt «-erden.
    in1pulse bestimmte Elemente. Glieder eines Zonen- Der 1dauptzweck der Prüfeinrichtung ist es nun,
    sclialters, cin,gestellt Werden. An den Kontakt- zu kontrollieren, ob durch den Verzoner nach Huf-
    bänken der Schaltarme i TT'R 1. 2 hT7R i, i ff'R 2, nahnie der Ziffern der durch den Lochstreifen be-
    2WR'2 liegen Gegeinvicklungen1I der Relais P, stimmten Kennuinlner das richtige Zonenkenn-
    Q, P, S'. Die Verdrahtung der Kontaktbänke ist Il, zeichen allgegeben wird. Gelöst ist die Aufgabe
    derart ausgeführt, dall nach der durch die Loch- dadurch, daß ein von dem Lochstreifen erzeugtes
    svillhole des Lochstreifens zuni Ausdruck gebrach- Zonenkennzeichen mit dein von dem Nerzoller ab-
    teil Allzahl Voll 1ntllulsell ulld damit Fortschal- gegelieilen Verglichen wird. Unmittelbar auf die
    tun-en der \@iihlerrelais [UR r und II'R2 über die ' Lochreihen, die die einzelnen Ziffern der Kenn-
    den f.@>chern der Lochreihe entsprechenden Schalt- , nummern ausdrucken, folgt eine das vorgeschrie-
    arilic ein elektrischer Durchgang vorhanden ist. bene Zonelikennzeichen symbolisierende Lochreihe.
    Nach Aussendung von fünf Stromstößen kommen Diese Zonenlcennzeicheliloclireilie zeichnet sich den
    somit die Sclialtarine i ff-R2 wild 21'R 2 ill Wirk- henlzifternlocllreihen gegenüber dadurch aus, daß
    Same Stellungen: l?rde, KontlUkt 2 S'ch, Schaltarm das fünfte Loch, das dein Fühlglied 5 und Kon-
    3 ff "R3 i11 Nullstellung-. LLOntalct i,; u, Schaltarme takt c,5 gegenübersteht, zusätzlich ausgestanzt ist.
    1 f l'"R 2 und 2 l1 "R 2. (tegen@Vichlutl;gen l@ der Relais R \ ach Eilischaltung des Freigabemagneten T,11
    und .5', Minus. Die über den L(clisti-eifeii eiligeschal- kommen je nach der Zonenkerinzeichenstromstoß-
    teten 1@11ais k: und .@, fallen somit unyerzügüc 1 ab, zahl bestimmte Relais der Relaisgruppe P, Q, R, S
    > ,o da ß durch t)ttnen der Kontakte d 2 r und d3 s das und das Relais Z zur Wirkung. Über Kontakte 2z,
    helais N zum :111a11 gebracht und durch Offnen +k, ; t wird der Freigabemagnet unter Strom ge-
    des Kontaktes 321r die @tromstol@gabe zu dem V er- halten, so daß die Fiihlglieder in wirksamen Stel-
    zoner @leendet wird. Am Kontakt 611 wird der lungere verbleiben. Am Kontakt 9z wird der Vor-
    Stromkreis für den Freigabemagneten F-1I -e- Schubmagnet UM ausgeschaltet, so daß keine
    öffnet, die Fühlglieder werden somit von dem weitere Fortschaltung des Lochstreifens erfolgt.
    Lochstreifen allgehoben und die Kontakte ge- Durch Kontakt 4,5 z wird die für die Erregung des
    iifiiiet. Durch Offnen des Kontaktes 1.311 sind die Relais \- erforderliche Erde abgeschaltet. Das be-
    Schaltarine 11-1r2 1111d 2fT'R2 und damit die deutet, daß nun die Wählerrelais WR i und WR 2
    Wicklungen l1 der Relais R mid .S abgeschaltet. unbeeinflußt bleiben.
    Eine neuerliche Einschaltung des Vorschule- 1=s sei angenommen, daß ein aus sieben Strom-
    tnaglicteil ist zunächst noch nicht möglich, da der stö llen bestehendes 7-olienkennzeichen zu ver-
    Schaltarm 3 fi"R2 sich nicht in der Nullstellung arbeiten und die Zahl »7« in dem Lochstreifen
    beliiidet. L'her Erde, Schaltarm 3 11"R i auf dem durch zwei den Fühlgliedern i und 2 gegenüber-
    Segnicilt i bis 11. Iio11takte 37'1, 39t werden die liegende Löcher gekennzeichnet sei. Nach I3e-
    \\':ihlerre@ais WR i und 11-R2 erregt, so daß nun tätigung des Magneten F-11 werden somit üller die
    in1 \\'echsels@iel finit Relais 7@, (las durch Kontakt Kontakte c 1, r'2, e 5 die Relais P lind Q, Wick-
    57 i172 eingeschaltet wird - dieses wiederum lang I, und Z eingeschaltet. Inzwischen wurde von
    i)ffnet den Stromkreis der \\-älilei-relais ani Kon- !, denn Verzoner über Ader ZI eine Zonenkenn-
    zeichenstromstoß reihe über Kontakte .I8 g und 491z
    zu den Wählerrelais IT'R3 und TT'R4 übertragen.
    Arbeitet der Verzoner richtig, so werden sieben
    Stromstöße -wirksam, die Wählerrelais somit um
    sieben Schritte fortbewegt. Die Verdrahtung der von
    den Schaltarmen i TT'R 3, 2 TVR 3, 1 WR -., 2 TI-R 4.
    bestrichenen Kontaktbänke richtet sich danach, mit
    welchen Lochsvmbolen die Zonenkennzeich-en auf
    dem Lochstreifen zum Ausdruck gebracht sind.
    Nach Fortschaltung um sieben Schritte besteht
    Durchgang über Schaltarme i LT@R 3 und 2 H'R 3, so
    daß die Gegenwicklungen III der Relais P und Q
    angeschaltet werden.
    Nach Aussendung des Zonenkennzeichens wer-
    den in dem Verzoner Schaltvorgänge durchgeführt,
    durch die seine Auslösung eingeleitet und die Ader
    PR aufgetrennt wird. Das Relais G fällt somit ab
    und schließt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt
    2 Sch. Schaltarm 3 TT'R 3 auf dem Segment i bis i 7 ,
    Kontakte 22 g, 23 :.;, Schaltarme i TVR 3 und 2 IVR 3
    in. Stellung 7, Gegenwicklungen III der Relais P
    und Q, Minus. Die über den Lochstreifen einge-
    schalteten Relais P und Q werden somit zum Abfall
    gebracht, und es spricht nun das Relais h an: Erde,
    Kontakt 2 Seil, Schaltarm 3 TT'R 3 auf dem Segment i
    bis 17, Kontakte 22g, 23," 27P, 26q, 25r, 24s,
    Wicklung des Relais K, 'Minus. Unabhängig von
    den Kontakten der Kennzeichnungsrelais legt das
    Relais K sich in einen Haltekreis über Kontakt 28I .
    Das Ansprechen des Relais K ist das Kennzeichen
    dafür, daß der Verzoner das richtige Zonenkenn-
    zeichen ausgesandt hat, der Verzoner in diesem
    Falle also richtig gearbeitet hat. Durch Kontakt 41z
    wird der Stromkreis für den Freigabemagneten F-11
    unterbrochen, so daß die Fühlglieder und die Kon-
    takte e i bis e 5 und damit auch Relais Z in die
    Ruhelage gebracht «-erden. Am Kontakt 16k wird
    eine Stelle im Stromkreis des Relais G geöffnet. Der
    Vorschubmagnet V3I bleibt bis zur Fortschaltung i
    der Wählerrelais IVR3, TVR4 in die Nullstellung
    unbeeinflußt (Unterbrechung am Schaltarm 3 lT'R 3 ) .
    Über Kontakt 5o 1. wird der Heimlauf der Wähler-
    relais TVR3 und TI-R4 eingeleitet: Erde, Kontakt
    52t, Schaltarm 3IT'R4 auf dem Segment i bis 17,
    Kontakt 5o 1" Wicklungen der Wählerrelais fl'R 3
    und WR 4, Minus. Über Kontakte 58a17-3 und 591z
    wird Relais T, Wicklung I, eingeschaltet, das am
    Kontakt 51 t Erdpotential von den Wählerrelais ab-
    trennt, so daß diese abfallen. Durch Kontakt 58ztr'
    wird das Relais T stromlos, so daß am Kontakt 52t
    von neuem der Stromkreis für die Wählerrelais
    hergestellt wird. 7=s erfolgt auf diese Weise eine
    kontinuierliche Fortschaltung der Wählerrelais
    IVR3 und IT'R.I bis in die Ruhelage. Am Schalt-
    arm 3 TT'R 3 -wird der Haltekreis für Relais K unter-
    brochen. Über Schaltarm 3 Tf'R 3 Stellung o, -wird
    der Vorschubmagnet T' 1I eingeschaltet, und es be-
    ginnt nach Ansprechen des Relais G die Übertra-
    gung von weiteren Kennziffern und damit die Fort-
    Setzung der Prüfung des 'Verzoners. Diese kann
    beliebig lange fortgesetzt werden. Der Lochstreifen
    kann so lang gehalten sein, daß sämtliche vor-
    kommenden Kennummern auf ihm durch Loch-
    reihen symbolisiert sind, so daß eine Prüfung des
    Verzoners für alle vorkommenden Fälle vor-
    genommen werden kann.
    Durch den aufs neue ansprechenden Vorschub-
    magneten T' dI war am Kontakt 2o z,iia das Relais F
    über Wicklung I eingeschaltet worden, das sich
    über Wicklung II und Kontakte i9 f, 18g so lange
    hält, bis nach Auslösung aller Einrichtungen des
    Verzoners das Relais G wieder anspricht und der
    Freigabemagnet F,11 über Kontakte i g und 3 f
    (noch nicht abgefallen, da Relais F Verzögerungs-
    relais) eingeschaltet -wird.
    Es sei nun angenommen, daß der Verzoner eine
    Zonenkennzeichnungsstromstoßreilie ausgesandt
    hat, die nicht dem durch die Lochsymbole des Loch-
    streifens zum Ausdruck gebrachten Zonenkenn-
    zeichen entspricht. Die Wählerrelais II'R 3 und
    TT'R4 kommen dann in Stellungen, über die nicht
    die Gegenwicklungen der Relais eingeschaltet wer-
    den, die über den Lochstreifen erregt sind. Es wer-
    den also von der Relaisgruppe P, Q, R, S nicht alle
    Relais in die Ruhelage gelangen, so daß die Kon-
    talztreihe 24s, -a5 r, 26q, 27P nicht geschlossen ist.
    Das Relais K kann daher nicht ansprechen. Relais K
    nicht angesprochen, Relais G abgefallen bedeutet
    Einschaltung eines Alarmes: Erde, Kontakt 2Sclc,
    Schaltarm 3 TT'R3 auf dem Segment i bis 17, Kon-
    takte 22 g, 291z, Alarmleitung AL. Durch den Alarm
    wird das Personal davon in Kenntnis gesetzt, daß
    der zu prüfende Verzoner in diesem Fall nicht
    richtig gearbeitet hat. Durch Betätigung der Aus-
    lösetaste AT wird Relais K zum Ansprechen ge-
    bracht, so daß nun die vorher beschriebenen Funk-
    tionen zur Auslösung der Wählerrelais TT'R3 utid
    WR4 und zur Einleitung einer neuen Prüfung
    durchgeführt werden.
    Es gibt Verzonungseinrichtungen, die nach Auf-
    nahme bestimmter Kennziffern an Stelle eines
    Zonenkennzeichens oder zusammen mit ihm ein
    Umsteuerzeichen abgeben. Dieses Umsteuerzeichen
    (gemäß Ausführungsbeispiel ohne Zonenkenn-
    zeichen) wird durch Erdanlegung in dem Verzoner
    an die Ader VK übertragen. Dadurch spricht Re-
    lais T über Wicklung II an. Durch Kontakt 5 t wird
    der Stromkreis für den FreigabemagnetenFII ge-
    öffnet, so daß die Kontakte e i bis e5 geöffnet ---er-
    den. Das Relais Z fällt somit ab. Über den geschlos-
    senen Kontakt g.~ und Kontakt i i f iia des Freigabe-
    magneten wird der Vorsehubmagnet VJI erregt.
    Das Relais F, das durch Kontakt 20 Visa eingeschal-
    tet -wurde, legt sich über Kontakte i9 f und 18g so
    lange in einen Haltekreis, bis die Auslösung des
    Verzoners beendet ist und das Relais G wieder er-
    regt wird. Alsdann wird der Freigabemagnet F_lI
    über Kontakte i j und 3 feingeschaltet, und es be-
    ginnt ein neuer Zyklus von Schaltvorgängen zur
    nächsten Prüfung des Verzoners.
    Bleibt das Um steuerzeichen aus, so kann Relais T
    nicht ansprechen. Bei in Ruhe befindlichem Re-
    lais T und Relais Z in Arbeitsstellung -wird wieder-
    um Alarm eingeschaltet: Erde, Kontakt 321,
    Sclialtartn 3 ll'R4 in Nullstellung. Kontalzte ; 3 g,
    54-z. Alarmleitung.-1L . Durch Betätigen der Aus-
    lüset@tstc _dT wird Relais K eingeschaltet. (las am
    Jsoiltakt 161,- den Stromkreis für Relais C; öffnet
    und am Kontakt 4 A: den Freigabemagneten 1-7-11 zum
    Abfall bringt, so daß nun nach Öffnung der Kon-
    takte i° 1 bis c 5 das Relais Z abfällt und damit der
    Alarm ain Kontakt 54.z ausgeschaltet wird. Die
    reichste Prüfung wird erst nach Wiederansprechen
    des Relais G, d. h. nach Auslösung des @-erzoners.
    eingeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    r. Sclialttnigsanordntrlig für Feinmelde-. ins- besondere Fernsprechanlagen zur Prüfung der Funktionsfähigkeit von für die Auswertung von Kennziflern vorgesehenen '-,chalteinrichtun- geil, dadurch gekennzeichnet. daß die zu prii- fende Einrichtung (Verzoner) nach BeeInflus- sung durch edle die Kemizifferlistromstoß"al,.e nachbildende Einrichtung ein @us«-ert@enn- ze1chen (Zoilenlcennzeiclien. C'nisteuerkenn- zeichen) zu.r Prüfeinrichtung sendet, in der durch vergleichende Sclialtvorgiinge die richtige oder nichtrichtige Verarbeitung der Kenn- ziffernstromstol.lreihen durch die zu prüfende Einrichtung festgestellt wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die züiprutendel-in- richtung einer P`eilie von aufeinanderfolgenden Prüfungen unterNvorfen wird und nach Fest- stellung der nichtrichtigen @`erarl)eittuig der Kennziffernstromstoßrei ien durch die zu prü- fende Einrichtung ein Alarin ausgelöst wird. mach Feststellung der ric'htigeil Verarbeitung Schaltmittel (h, T) der Prüfeinrichtung wirk- sam werden, die diese zur Einleitung eine neuen Prüfvorg@inges anreizen. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrich- tung einen Registrierstreifen (Lochstreifen) auf«-eist, der im Verlaufe seilier schrittweisen Fortschaltung die Kennzeichen für die jeweils auf die zu prüfende Einrichtung zti übertragen- den Kennziffern und Auswertkelnizeichen al)- gibt.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß auf denn Loch- streifen die verschiedenen Ziffern durch ver- schiedene Lochkombinationen gekennzeichnet sind und je nach Zitier durch Kontalzteleinente (c i bis 1-,5) Schaltmittel (P. Q, R, S) in ver- schiedener Anzahl und Kombination zur Wir- kung gebracht werden.
    ;. Schaltungsanordnung nach Allspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dali Schaltwerke (hI'TR 1, WR2) vorgesehen sind, die nach wirk- sanier Einstellung des Lochstreifens entspre- chend einer Kennziffer angelassen werden und eine der Lochkombination entsprechende An- zahl von Stromstößen der zu prüfenden Eili- richtung übermitteln. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aus- sendung der der Lochkombination entsprechen- den Anzahl von Stromstößen durch die Schalt- werke (fT-R i, TT'R2) Gegenwicl;lungeil (11) der über den Lochstreifen wirksam gewordenen Re- lais (P, 0, R, S) eingeschaltet «-erden, wodurch die Stronistoßgabe zu der zti prüfenden Ein- richtung beendet wird und die Schaltwerke nach Erreichung ihrer Ruhelage für die LTber- mittlung weiterer Kennzifferustroinstoßreihen 1 >e rei ts tehen. ;. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwerke nach Erreichung ihrer Ruhelage die weitere Fortschaltung des Lochstreifens einleiten. Schaltungsanordnung nach Anspruch r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Loch- streifen für ein Auswertkennzeichen (Zonen- kennzeichen) außer den Lochsymbolen für die einzelnen Kennzeichen ein weiteres zusätzliches Loch aufweist, über das ein Schaltmittel (Z) beeinflußt wird, das eine Umschaltung der Prüf- einrichtung für Vergleichsvorgänge vornimmt. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrich- tung Schaltwerke (TVR3, WR4) enthält, die von der zu prüfenden Einrichtung her durch Auswertstromnstöße (entsprechend dein Zonen- kennzeichen) eingestellt werden, worauf, rich- tiges Arbeiten der zu prüfenden Einrichtung vorausgesetzt, Gegenwicklungen (11I) der Tiber den Lochstreifen wirksam gewordenen Relais (P, Q, R, S) eingeschaltet werden. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß ein Alarmstrom- kreis (-AL) eingeschaltet wird, wenn nach Ein- stellung der Schaltwerke (WR3, TYR4) durch das von der zu prüfenden Einrichtung üher- trageneAuswertkeiinzeichen (Zonenkennzeichen ) nicht alle über den Lochstreifen eingeschalteten Ziffernkeinirel.ais durch Cegemvickluligen minn Abfall gebracht werden. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung des Alarmabschalterelais (K) verhindert wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047263B (de) * 1955-10-14 1958-12-24 British Telecomm Res Ltd Schaltungsanordnung zur Pruefung der Gebuehrenerfassungseinrichtungen in Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1047263B (de) * 1955-10-14 1958-12-24 British Telecomm Res Ltd Schaltungsanordnung zur Pruefung der Gebuehrenerfassungseinrichtungen in Fernsprechanlagen

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