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DE929289C - Verfahren und Maschine zum Verzahnen eines Kegel- oder Hyperboloidrades - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Verzahnen eines Kegel- oder Hyperboloidrades

Info

Publication number
DE929289C
DE929289C DEG1043D DEG0001043D DE929289C DE 929289 C DE929289 C DE 929289C DE G1043 D DEG1043 D DE G1043D DE G0001043 D DEG0001043 D DE G0001043D DE 929289 C DE929289 C DE 929289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
axis
workpiece
cradle
cutter head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG1043D
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard O Carlsen
Ernest Wildhaber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Works
Original Assignee
Gleason Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gleason Works filed Critical Gleason Works
Application granted granted Critical
Publication of DE929289C publication Critical patent/DE929289C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/08Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
    • B23F9/10Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Verzahnen eines Kegel- oder Hyperboloidrades Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Kegel- und Hyperboloidrädern, und zwar vorzugsweise auf solche mit längs gekrümmten Zähnen, wie z. B. Spiralkegelräder.
  • Bis vor kurzer Zeit ging man bei der Herstellung derartiger Zahnräder nach dem Abwälzverfahren stets so vor, daß man die beiden Kegelräder eines zusammengehörigen Paares durch Abwälzen an gedachten komplementären Planrädern erzeugte, dessen geradeprofilierte Zahnflanken die Flächen darstellen, die von den Schneidkanten der Werkzeuge beschrieben werden. Diesem Vorgehen liegt die Theorie zugrunde, daß, wenn zwei Kegelräder ordnungsgemäß mit k omplemen-tären Pllanrädern kämmen, sie auch ordnungsgemäß miteinander kämmen. Für die Massenherstellung von Spiralkegelrädern hat sich hierbei als Werkzeug ein umlaufender Messerkopf mit in Achsenrichtung vorspringenden Zähnen allgemein eingeführt, und zwar ist die Spindel dieses Messerkopfes in einer hin und her pendelnden Wiege parallel zu deren Achse gelagert. Die von den Schneidkanten des Messerkopfes beschriebenen Flächen stellen hierbei die Zahnflanken eines gedachten Planrades dar, dessen Achse mit derjenigen der- Wiege zusammenfällt und dessen Grundfläche, die von der Messerspitzenebene des Messerkopfes dargestellt wird, rechtwinklig zur Messerkopfachse liegt. Die Abwälzung wird dadurch bewirkt,- daß sich die Wiege bei umlaufendem Messerkopf mit gleichförmiger Geschwindigkeit dreht und gleichzeitig das Werkstück um seine ortsfeste Achse im Eingriff mit dem Messerkopf mit gleichförmiger Geschwindigkeit umläuft. Auf diese Weise ergibt sich eine Maschine von recht einfacher Bauart, da die Messerkopfä:chse stets parallel zur Achse der Wiege verläuft.
  • Seit einigen Jahren, hauptsächlich seit Einführung der Hyperboloidräder, ist man nun in zunehmendem Maße dazu übergegangen, das Tellerrad, also das größere der beiden zusammengehörigen Spiralkegel- oder Hyperboloidzahnräder, ohne Abwälzbewegung mit geradeprofilierten Zahnflanken herzustellen und nur das zugehörige Ritzel durch das Abwälzverfahren zu erzeugen. Damit hierbei ein ordnungsgemäßes Kämmen des Ritzels mit dem Tellerrad erreicht wird, wird die Verzahnung des Ritzels durch Abwälzen an einem gedachten Kegelrad erzeugt, das hinsichtlich seiner Abmessungen, insbesondere Teilkreiswinkel, dem Tellerrad entspricht und dessen geradeprofilierte Zahnflanken von den Schneidkanten des Werkzeugs beschrieben werden.
  • Dieses zweite Verfahren führt zu einer beträchtlichen Ersparnis der zur Herstellung der beiden zusammengehörigen Zahnräder erforderlichen Zeit, da sich das Tellerrad wegen des Fortfalls des Abwälzvorganges sehr viel schneller herstellen läßt. Es kommt hinzu, daß die zur Herstellung des Tellerrades erforderliche Maschine einfacher und billiger ausfällt, insbesondere wenn die Zahnflanken des Tellerrades zu schleifen sind. Indessen hat dieses zweite Verfahren bisher den Nachteil gehabt, daß sich die zur Herstellung des Ritzels dienende Maschine verwickelter gestaltet als bei dem ursprünglichen Verfahren, bei welchem die Abwälzbewegung an gedachten Planrädern erfolgt. Die Maschine zur Herstellung des Ritzels mußte nämlich nicht nur die Möglichkeit bieten, in der üblichen Weise den Spiralwinkel, den Kegelscheitelabstand, den Teilkreiswinkel usw. einzustellen, sondern es kamen noch zwei weitere Winkeleinstellungen des Messerkopfes oder gleichwertige Einstellungen hinzu, welche notwendig sind, um die Messerspitzenebene des Werkzeugs zur Achse der Wiege in einem Winkel geneigt einzustellen, der dem Stirnwinkel des zugehörigen Tellerrades entspricht. Denn diese Schrägstellung ist ja erforderlich, weil die von den Schneidkanten des Messerkopfes beschriebenen Flächen die Zahnflanken des gedachten Tellerrades beschreiben sollen, an dem sich das herzustellende Ritzel abwälzt und das denselben Stirnwinkel haben muß wie das zum Ritzel gehörige Tellerrad. Die Achse der Wiege stellt dann die Achse dieses gedachten Tellerrades dar. Im übrigen erfolgt hierbei der Vorgang in der üblichen Weise: Während des Umlaufs des Messerkopfes im Eingriff mit dem Ritzelrohling dreht sick die Wiege um ihre Achse mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit und dreht sich auch das Werkstück um seine eigene ortsfeste Achse mit einer angepaßten gleichförmigen Geschwindigkeit. Dabei werden dann die Zahnflanken des Ritzels nach dem Abwälzverfahren derart erzeugt, daß sie ordnungsgemäß mit den geradeprofilierten Zahnflanken des Tellerrades kämmen.
  • Die Erfindung verfolgt nun unter analerem die Aufgabe; eine billigere, einfachere und festere Bauart für die Maschine zu ermöglichen, die nach dem Abwälzverfahren derartige Ritzel erzeugt, welche mit geradeprofilierten Kegelrädern kämmen sollen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, zur Abwälzerzeugung derartiger Ritzel ein neues Verfahren zu schaffen, das im wesentlichen mit derselben '-einfachen Maschine ausgeführt werden kann wie'das ursprünglich übliche Verfahren, bei welchem Ritzel und Tellerrad durch Abwälzen an einem gedachten Planrad erzeugt werden.
  • In der Fachwelt hat sich für die ohne Abwälzung hergestellten und daher mit geradeprofilierten Zähnen versehenen Tellerräder und die zugehörigen, nach dem Abwälzverfahren hergestellten Ritzel der Ausdruck »Formate«-Zahnräder und -Ritzel eingeführt. Der Einfachheit halber soll dieser Ausdruck auch nachstehend benutzt werden. Bei dem Verfahren nach der Erfindung beschreiben die Schneidkanten des Messerkopfes nicht mehr die Zahnflanken des gedachten Tellerrades, um die Ritzelverzahnung nach dem Abwälzverfahren herauszuarbeiten. Vielmehr wird der Messerkopf mit seiner Achse parallel. zu derjenigen der Wiege gelagert, also so, als ob seine Schneidkanten die Flanken eines gedachten Planrades beschreiben sollen. Die Ritzelverzahnung wird dann durch Abwälzen hergestellt, wobei indessen das übersetzungsverhältnis der Abwälzdrehung zwischen der Wiege und dem Ritzel eine allmähliche Änderung erfährt. Auf diese Weise ermöglicht es die Erfindung, die Verzahnung des Spiralkegel- oder Hyperboloidritzels nach dem Abwälzverfahren mittels eines umlaufenden Messerkopfes herzustellen, der in der Wiege achsparallel gelagert ist und dessen Schneidkanten daher die Flanken eines gedachten Planrades beschreiben. Hierbei läuft das Werkstück um seine ortsfeste Achse mit gleichförmiger Geschwindigkeit um, während eine zusätzliche relative Schwenkung zwisdhem Messerkopf und Werkstück um die Achse der Wiege mit veränderlicher Geschwindigkeit erfolgt. Da der Messerkopf mit seiner Achse in der Wiege parallel zu deren Achse gelagert ist, ergibt sich eine ähnliche Bauart der Maschine, wie sie früher üblich war, also eine Bauart, die sich durch Einfachheit und Festigkeit auszeichnet. Das »Formate«-Verfahren, das sich ohnehin bereits durch hohe Herstellungsgeschwindigkeit auszeichnet, erfährt dadurch' eine wertvolle Bereicherung. Denn die »Formate«-Verzahnungsmaschine für die Tellerräder ist bereits wesentlich einfacher als eine nach dem Abwälzverfahren arbeitende Kegelradverzahnungsmaschine, und die Erfindung vereinfacht nun auch noch die Maschine zum Verzahnen des »Formate«-Ritzels, so daß diese ebenso einfach wird wie die üblichen nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Maschinen für Spiralkegelräder.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, den Arbeitsbereich der bekannten »Formate«-Ritzel-Verzahnungsmaschinen zu erweitern, bei denen die beiden erwähnten zusätzlichen Winkeleinstellungen des Werkzeugs möglich sind. Mit den bekannten Maschinen konnte man kein »Formate<:-Isegelritzel eines rechtwinkligen Kegelradgetriebes vom Übersetzungsverhältnis :2: i oder 21/2: i schneiden, weil der Messerkopf sich nicht weit genug kippen ließ, um durch ihn das gedachteTellerrad darstellen zu können, das hinsichtlich des Teilkreiswinkels mit dem zum Ritzel gehörigen Tellerrad übereinstimmt. Ferner war der Arbeitsbereich der bekannten Maschinen bei der Herstellung von Ritzeln mit rechtsgängigen Spiralzähnen beschränkt. Auch die Notwendigkeit der Verstellung der Messerkopfachse in zwei verschiedenen Winkelrichtungen ergab Schwierigkeiten. So sind Fälle vorgekommen, in denen zwar die Verstellbarkeit der Messerkopfachse in der einen Winkelrichtung für die Herstellung eines bestimmten Ritzels ausreichte, aber für dieses Werkstück die Verstellbarkeit in der anderen Winkelrichtung unzureichend war. Durch die Maßnahme der Erfindung, nämlich durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses der Abwälzbewegung beim Herausarbeiten der Zahnflanken, können nun »Formate«-Ritzel jedes beliebigen Übersetzungsverhältnisses ohne Rücksichtnahme darauf hergestellt werden, ob sie rechts- oder linksgängig sind, sofern sie überhaupt hinsichtlich des Spiralwinkels, des Kegelscheitelabstandes und des Teilkreiswinkels dem Arbeitsbereich der Maschine entsprechen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Beherrschung der Zahnauflage der zugehörigen, miteinander kämmenden Räder, besonders die Belierrschung der Breite der Zahnauflagefläche in der Höhenrichtung der Zahnprofile gemessen.
  • Die Erfindung bezieht sich aber auch weiter auf eine neueAusgestaltungdes Verfahrens, bei welchem beide miteinander kämmenden Räder nach dem Abwälzver fahren hergestellt werden. Denn durch die Erfindung ergibt sich eine Erweiterung des Anwendungbereichs der bekannten, nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Maschinen zum Verzahnen von Spiralkegelrädern, die mit Einrichtungen versehen sind, um die Messerkopfachse schräg zu stellen und zu verschwenken. So kann es sich herausstellen, daß die radialen Einstellungen des Messerkopfes, die zum Verzahnen von Tellerrad und Ritzel mit bestimmtem Spiralwinkel erforderlich sind, jenseits des Arbeitsbereichs der Maschine liegen, sofern Tellerrad und Ritzel durch Abwälzen an gedachten Planrädern erzeugt werden. Die Erfindung gestattet, indessen dtennoch die Verzahnung der beiden Räder, indem jedes von ihnen durch Abwälzen an einem Kegelrad erzeugt wird, das einen kleineren Teilkreiswinkel als das Planrad aufweist. Man kann dann die beiden Räder mit Hilfe der möglichen radialen Einstellungen des Messerkopfes verzahnen. Natürlich erfordert dieses neue Verfahren eine Winkeleinstellung der Messerkopfachse zur Achse der Wiege, damit das Werkzeug die Zahnflanken eines gedachten Kegelrades beschreiben kann, an welchem die zu erzeugenden Verzahnungen abgewälzt werden. Nach diesem neuen Abwälzverfahren wird das Tellerrad also so hergestellt, als ob es sich an einem Kegelrad abwälzt, dessen Teilkreisw inkel kleiner als der sich auf 9o° belaufende Teilkreiswinkel eines Planrades ist. Nach den üblichen Grundsätzen müßte man dann das Ritzel durch Abwälzung an einem gedachten Kegelrad herstellen, dessen Teilkreiswinkel zu demjenigen komplementär ist, den das gedachte Kegelrad aufweist, an welchem das herzustellende Tellerrad abgewälzt wird. Durch Ändern des Übersetzungsverhältnisses der Abwälzbewegung läßt sich indessen beim Verfahren nach der Erfindung erreichen, daß sich auch das Ritzel durch Abwälzen an einem gedachten Kegelrad erzeugen läßt, dessen Teilkreiswinkel kleiner als 9o° ist. Der Unterschied im Teilkreiswinkel wird dann durch eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses der Abwälzbewegung ausgeglichen. Durch dieses neue Verfahren wird der Arbeitsbereich der bekannten, nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Maschinen wesentlich erweitert, insbesondere bei der Herstellung von Zahnrädern mit kleinem oder sich auf Null belaufendem Spiralw inkel.
  • Schließlich bezieht sich die Erfindung auf ein Abwälzverfahren zum Herstellen von Kegel- und Hyperboloidrädern mit großem Scheitelabstand, aber kleinem Winkel der Kegelradwellen, und zwar mit Hilfe von Maschinen, deren Arbeitsbereich sich normalerweise gar nicht auf so große Scheitelabstände erstreckt, wenn er auch im übrigen der Größe des Werkstücks angepaßt ist. Auch dies ermöglicht die Erfindung durch Änderung des Abwälzverhältnisses beim Verzahnen, wobei sie zu einem Zahnradpaar führt, das ordnungsgemäß miteinander kämmt und hierbei eine völlig gleichförmige Drehgeschwindigkeit überträgt.
  • Weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die, wie ersichtlich, ein weites Anwendungsfeld hat. In den Zeichnungen sind verschiedeneAnwendungen und Ausgestaltungen der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. i und 2 einen schematischen Grundriß teilweise im Schnitt sowie einen schematischen Aufriß von Werkzeug und Werkstück, wobei nach dem Abwälzverfahren die hohlen Flanken der Zähne eines »Formate«-Ritzels nach dem Verfahren der Erfindung geschnitten werden, Fig. 3 und q. entsprechende schaubildliche Darstellungen, welche die nach dem Abwälzverfahren erfolgende Bearbeitung der gewölbten Zahnflanken dieses Ritzels veranschaulichen, Fig. 5 eine Abwicklung der in Fig. i gezeigten Anordnung, bei der die hohlen Zahnflanken des Ritzels bearbeitet werden, Fig. 6 eine ähnliche Darstellung der Bearbeitung der gewölbten Flanken des Ritzels, Fig. 7 und 8 schematische Darstellungen, welche zeigen, daß man mit dem Verfahren nach der Erfindung mittels ein und desselben Messerkopfes die beiderseitigen Zahnflanken eines Ritzels bearbeiten kann, dessen Eingriffswinkel von denen des Messerkopfes verschieden sind, Fig. 9 eine der Fig. i entsprechende Darstellung der Verzahnung eines Ritzels durch Abwälzen an einem Kegelrad statt an einem Planrad, wodurch der Arbeitsbereich einer gegebenen Abwälzmaschine mit Winkeleinstellung des Messerkopfes vergrößert wird, Fig. io eine den Fig. 2 und 4 entsprechende schematische Darstellung der Verzahnung eines Hyperboloidritzels nach der Erfindung, Fig. i i und 12 schematische Darstellungen ähnlich den Fig. i und 2 zum Veranschaulichen der Erweiterung des Arbeitsbereichs einer gegebenen Abwälzmaschine auf Tellerräder mit niedrigem oder sich auf Null belaufendem Spiralwinkel, wobei dieses durch Abwälzen an einem Kegelrad statt an einem Planrad erzeugt wird; Fig. 13 ist eine der Fig. ix entsprechende Darstellung der Anwendung der Erfindung auf das Ritzel, das zu dem in den Fig. i i und 12 gezeigten Tellerrad gehört; Fig. 14 zeigt einen Teilschnitt durch zwei miteinander kämmende Spiralkegelräder mit großem Kegelscheitelabstand, Fig. 15 einen Aufriß der zur Herstellung derartiger Zahnräder dienenden Anordnung, Fig. 16 eine der Fig. 15 ähnliche Darstellung eines etwas abgeänderten Verfahrens und Fig. 17 in ähnlicher Darstellung das Verfahren in Anwendung auf Kegelräder mit großem Kegel-Scheitelabstand, kleinem Winkel der Wellen und sich auf Null belaufendem Spiralwinkel.
  • In den Fig. i und 2 ist das zu verzahnende Spiralkegelritzel mit 2o, seine Achse mit 21 und sein Kegelscheitel mit 22 bezeichnet. C stellt den Messerkopf dar, der zur Verzahnung zur Verwendung gelangt und dessen Achse bei 24 wiedergegeben ist. Die äußeren Schneidkanten sind mit 25 und die inneren mit 26 bezeichnet. Das zu verzahnende Ritzel gehört zu einem rechtwinkligen Kegelradgetriebe, dessen Tellerrad ohne Abwälzbewegung erzeugt sein soll, also geradeprofilierte Zähne hat. Um nun die Ritzelverzahnung nach dem Abwälzverfahren so herzustellen, daß sie mit dem Gegenrad ordnungsgemäß kämmt, ist man bisher so vorgegangen, daß man das Ritzel an einem gedachten, von dem Werkzeug dargestellten Kegelrad abwälzte, das denselben Teilkreiswinkel wie das Gegenrad aufweist. Die Achse des Gegenrades würde mit der Linie 27 zusammenfallen und rechtwinklig zur Achse 21 des Ritzels verlaufen, wobei sie diese im Scheitel 22 schneiden würde. Um nun die Verzahnung des Ritzels zu erzeugen, läuft der Messerkopf C um seine Achse 24 um, während er in Eingriff mit dem Werkstück 2o tritt. Hierbei dreht sich das Ritzel zur Erzielung der Abwälzbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück mit gleichförmiger Geschwindigkeit um seine Achse 2i und gleichzeitig der Messerkopfhalter um die Achse 27.
  • Gewöhnlich wählt man zum Abwälzen des Ritzels ein gedachtes Zahnrad, das einen etwas größeren Kegelscheitelabstand hat als das Gegenrad. Der Zweck dieser Anordnung liegt darin, die Zahnauflage zu verbessern und schräges Zahntragen zu vermeiden. Für die hohlen Flanken der Ritzelverzahnung gibt man dem gedachten Kegelrad, an welchem die Abwälzung erfolgt, einen etwas kleineren Kegelscheitelabstand, als das Gegenrad aufweist, während zur Herstellung der gewölbten Seiten ein etwas größerer Kegelscheitelabstand gewählt wird. Mithin beschreiben die äußeren Schneidkanten 25 des Messerkopfes die Zahnflanken eines gedachten Kegelrades,. dessen Achse 28 parallel zur Achse 27 liegt und die Achse 21 des Ritzels im Punkt 29 dicht neben dem Kegelscheitel 22 schneidet, und zwar mehr nach der Verzahnung hin. Hierbei wird die Abwälzbewegung durch Drehen des Werkstücks um seine Achse 21 und Drehen des Messerkopfhalters um die Achse 28 erzielt, wobei beide Drehungen mit gleichförmiger Geschwindigkeit erfolgen.
  • Jedenfalls kommt der Messerkopf C so zu liegen, daß seine Umlaufachse 24 zur Achse 27 oder 28 des erzeugenden Grundkegelrades geneigt ist. Bei jeder nach dem Abwälzverfahren arbeitenden Kegelradverzahnungsmaschine stellt die Achse der Wiege gleichzeitig die Achse des erzeugenden Zahnrades dar, an welchem die Abwälzung erfolgt. Es ist also kennzeichnend für die bisherigen Verfahren zur Herstellung von »Formate«-Ritzeln, daß die Achse der Messerkopfspindel im Winkel zur Umlaufachse der Wiege einstellbar sein muß. Die Erfindung weist nun einen Weg, wie man »Formate«-Ritzel durch Abwälzen an einem gedachten Planrad statt an einem Kegelrad erzeugen und dennoch ein richtiges Zahnprofil erreichen kann, indem man das 1_Tbersetzungsverhältnis der Abwälzdrehung von Werkzeug und Werkstück während des Abwälzens ändert. Um schräges Zahntragen zu vermeiden, werden zweckmäßig ähnliche Maßnahmen getroffen, wie man sie auch bisher bei der Herstellung von »Formate«-Ritzeln verwendet hat. So werden die gewölbten Zahnflanken der Ritzelverzahnung vorzugsweise an einem gedachten Planrad abgewälzt, dessen Achse 3o die Achse 21 des Ritzelwerkstücks in einem Punkt 29 schneidet, der mit dem Schnittpunkt der Achsen 28 und 2i zusammenfällt. Der Momentandrehpol der relativen Bewegung zwischen dem gedachten Planrad und dem Werkstück kann dann so gewählt werden, daß er zusammenfällt mit demjenigen der Bewegung zwischen dem Werkstück und dem gedachten Kegelrad mit der Achse 28. Das läßt sich dadurch erreichen, daß.man jeweils ein Übersetzungsverhältnis der Abwälzdrehungen wählt, das demjenigen entspricht, das sich bei der früher verwendeten Lage des Momentandrehpols ergab. Wenn also die Neigung der Momentandrehpolachse zur Grundebene 32 des Ritzels sich auf 4:y beläuft und yR den Grundwinkel des Ritzels darstellt, dann schließt die Momentanachse einen Winkel von (y R -I- d y) mit der Ritzelachse ein. Das Momentanübersetzungsverhältnis zwischen der Drehung des Werkstücks und der Drehung der Wiege muß dann betragen Zum Erzeugen der hohlen Seiten der Verzahnung eines »Formate«-Ritzels läuft also erfindungsgemäß der Messerkopf C um seine Achse 24 im Eingriff mit dem Ritzelwerkstück um, während sich zur Erzeugung der relativen Abwälzbewegung das Ritzel um seine Achse 21 dreht und gleichzeitig eine zusätzliche Relativbewegung zwischen Ritzel und Messerkopf um die Achse 3o erzeugt wird, die parallel zur Messerkopfachse 24 liegt und die Achse eines gedachten Planrades darstellt. Außerdem aber wird während der Abwälzung das Übersetzungsverhältnis der Drehung des Ritzels zu der Drehung des Messerkopfhalters um die Achse 30 stetig geändert.
  • Fig. 5 veranschaulicht die Vorgänge beim Herausarbeiten der hohlen Zahnflanken. Hierin stellt 4o einen Ritzelzahn dar, dessen Profil 42 durch Abwälzung zu erzeugen ist. Dieses Profil wird in bekannter Weise bestimmt. Es ergibt sich durch Abwälzung an dem gedachten Profil des Gegenkegelrades, mit dem das Ritzel soll kämmen können. Das Profil 42 ist etwas stärker gewölbt als das gestrichelte Evolventenprofil43, das sich bei Abwälzungdes Werkstücks an einem gedachten Planrad mit gleichförmiger Geschwindigkeit entsprechend dem früher ausschließlich gebräuchlichenVerfahren ergeben würde.
  • In Fig. 5 sind mit 40', 40 und 40" verschiedene im gleichen Abstand voneinander liegendeStellungen des Werkstücks wiedergegeben, während 251, 25 und 252 die entsprechenden, ebenfalls im gleichen Abstand befindlichen Stellungen der äußeren Schneidkanten des Messerkopfes während der Erzeugung eines Ritielzahns beim üblichen Abwälzverfahren bedeuten. Wie ersichtlich, führt der gleichförmige Umlauf des Werkstücks und die gleichförmige Wanderung des Messerkopfes dazu, daß die Messer das Evolventenprofil 43 herausarbeiten. Indessen stehen hierbei die äußeren Schneidkanten des Messerkopfes mit dem gewünschten Zahnprofil 42 nur in der mittleren Abwälzstellung beim mittleren Punkt 41 in Berührung. An anderen Punkten der Wälzbewegung haben die Schneidkanten 251 und 252 einen Abstand von dem erforderlichen Profil 42.
  • Durch entsprechende Abänderung der Wälzbewegung nach den Grundsätzen der Erfindung können nun die äußeren Schneidkanten des Messerkopfes mit dem gewünschten Profil 42 an allen Punkten des Wälzweges in Berührung gebracht werden, so daß die Schneidkanten das gewünschte Profil 42 erzeugen. Dementsprechend wird das Übersetzungsverhältnis der Abwälzbewegung so abgeändert, daß bei deren Beginn der Messerkopf weiter links als in der Stellung 251, nämlich bei der in vollen Linien ausgezogenen Lage 25' steht und daß sich am Ende der Abwälzung die äußere Schneidkante nicht bei 252, sondern in der in ausgezogenen Linien bezeigten Lage 25" befindet. Auf diese Weise wird das gewünschte Zahnprofil 42 erzeugt.
  • Wie ersichtlich, führt die Änderung der Abwälzbewegung dazu, daß der Abstand zwischen den Schneidkanten 25 und 25" größer ist als der Abstand zwischen den Schneidkanten 25' und 25. Um die hohlen Zahnflanken des Ritzels zu erzeugen, wird also die Verschiebung des Messerkopfes im Kreis um die Achse 3o des gedachten Planrades während des ersten Teils der Wälzbewegung gegenüber dem früher üblichen Verfahren beschleunigt, bei welchem die Wälzbewegung mit gleichförmiger Geschwindigkeit und unveränderlichem Übersetzungsverhältnis erfolgte.
  • Die Abänderung des Verhältniswertes der Wälzbewegung nach der Erfindung ist weiter in Fig. 2 erläutert. Dort sind bei 241, 242, 24, 24' und 24" verschiedene Lagen der Messerkopfachse angegeben, die diese jedesmal erreicht, wenn das Werkstück um denselben Drehwinkel weiter umgelaufen ist. Wie in Fig. 5 liegt dieser Darstellung die Annahme zugrunde, daß die Wälzbewegung in der Weise erzeugt wird, daß das Ritzelwerkstück um seine Achse 21 umläuft und gleichzeitig die Messerkopfachse um die Achse 3o des gedachten Planrades schwingt. Die Punkte 241, 2q.2, 24, 24' und 24" erhalten nun auf dem zur Achse 3o des Planrades konzentrischen Bogen 33 in der beschriebenen Weise einen ungleichen Abstand entsprechend der ungleichförmigen Geschwindigkeit, mit welcher die Messerkopfachse um die Achse des Planrades schwingt. Dadurch wird die gewünschte Abänderung der Wälzbewegung erzielt.
  • Die Fig. 3, 4 und 6 sind ähnliche Darstellungen, wie sie in den Fig. z, 2 und 5 gegeben sind, wobei jedoch die Erzeugung der gewölbten Ritzelflanken durch die inneren Schneidkanten 26 des Messerkopfes C dargestellt wird. Um eine schräge Zahnauflage zu vermeiden, werden die gewölbten Flanken der Ritzelzähne durch Abwälzung an einem gedachten Planrad erzeugt, das einen etwas größeren Kegelscheitelabstand hat als das Planrad, an welchem das Werkstück zum Erzeugen der hohlen Zahnflanken abgewälzt wird. Für die gewölbten Zahnflanken wird also ein gedachtes Planrad gewählt, dessen Stirnfläche bei 38 verläuft und dessen Achse 35 die Werkstückachse 2r im Punkt 36 schneidet, der jenseits des Kegelscheitels 22 des Ritzels liegt. Die Lage des Planradmittelpunktes 36 kann der Lage des Kegelscheitels eines gedachten Tellerrades entsprechen, dessen Achse bei 37 liegt und dessen Teilkreiswinkel demjenigen des Gegenrades des zu verzahnenden Ritzels entspricht. An diesem gedachten Tellerrad würde man nach dem früher üblichen Verfahren das Ritzel abwälzen, um die gewölbten Zahnflanken zu erzeugen. Fig. 6 zeigt verschiedene Stellungen des Messerkopfes und des Werkstücks- bei der Abwälzbewegurig. Hier wird nun die Geschwindigkeit, mit welcher die Messerkopfachse um die Achse des gedachten Planrades schwingt, ebenfalls abgeändert gegenüber dem gleichförmigen Umlauf des Werkstücks, so daß jedesmal, wenn dieses den gleichen Winkel um seine Achse 21 zurückgelegt hat, die inneren Schneidkanten des Messerkopfes Lagen 26', 26 und 26" erreichen, die etwas abweichen von den Stellungen 261, 26 und 262, die sie bei Abwälzbewegung des Messerkopfes mit gleichförmiger Geschwindigkeit einnehmen würden. So sieht man, daß die inneren Schneidkanten des Messerkopfes am Zahn 4o des Ritzels ein Zahnprofil 46 herausarbeiten, daß sich an dem geradeprofilierten Zahn des Gegenrades ordnungsgemäß abwälzen kann und abweicht von dem gestrichelten Evolventenprofil 47, das sich bei Erzeugung des Ritzels mit gleichförmiger Abwälzgeschwindigkeit des Messerkopfes ergeben würde.
  • In Fig. 4 sind bei 24a, 24b, 24e, 24d und 24e verschiedene Stellungen der Messerkopfachse dargestellt, die sich bei der Erzeugung der gewölbten Ritzelzahnflanken nach j eweils gleichen Drehwinkeln des gleichumlaufenden Werkstücks ergeben. Den Fig. 4 und 6 liegt die Annahme zugrunde, daß die Abwälzbewegung durch Umlauf des Werkstücks um seine eigene Achse und Pendelbewegung des Messerkopfes um die Achse des gedachten Planrades erzeugt wird. Wie ersichtlich, ist der ungleiche Ver= lauf der Abstände der Punkte 24a bis 24e demjenigen der Punkte 241, 242, 24, 24' und 2q." in Fig. 2 gerade entgegengesetzt. Entsprechendes gilt für die Fig. 5 und 6. Denn in Fig. 5 wird die Abwälzschwingung des Messerkopfes von rechts nach links beschleunigt, in Fig. 6 aber von rechts nach links verzögert. Die Abänderung der Wälzbewegung erfolgt also bei der Bearbeitung der gewölbten Zahnflanken entgegengesetzt wie bei der Bearbeitung derr hohlen Flanken. In Fig. r bis 6 ist die Abwälzbewegung in der Weise aufgeteilt, daß das Ritzel um seine Achse umläuft, während der Messerkopf um die Achse des Planrades pendelt. Indessen ist die Erfindung ebensogut auf Maschinen anwendbar, bei denen das Werkzeug die gesamte Abwälzbewegung ausführt, während das Werkstück feststeht, oder umgekehrt das Werkstück sich am stillstehenden Werkzeug abwälzt.
  • Die Erfindung ist auch auf die Verzahnung von Hyperboloidritzeln anwendbar. So kann man die Zahnflanken eines Hyperboloidritzels 5o (Fig. 1o), dessen Achse bei 5 r und dessen Kegelscheitel bei 52 gezeigt sind, dadurch erzeugen, daß sich das Werkstück um` seine Achse 5 r mit gleichförmiger Geschwindigkeit dreht, während gleichzeitig eine relative Drehbewegung zwischen dem Werkstück und der Messerkopfachse mit einer ungleichförmigen Winkelgeschwindigkeit um die Achse- 54 eines gedachten Planrades herum vorgenommen wird. Die Achse dieses Planrades ist gegenüber der Achse 51 des Ritzelwerkstücks versetzt. 551, 552, 55, 55"und 55" geben- aüfeinanderfolgende 'Stellungen der Messerkopfachse an, die sich ergeben, wenn das Werkstück j eweils denselben Winkel um seine Achse 5 r zurückgelegt hat. In der Mitte der Abwälzperiode nimmt die Messerkopfachse die Stellung 55 ein. Die Linie 56 gibt die durch diese Abwälzbewegung erzeugten Zahnflanken wieder, während 57 der Radius des Messerkopfes ist.
  • Zum Verzahnen von Ritzeln nach der Erfindung verwendet man am besten Messerköpfe mit den üblichen genormten Eingriffswinkeln. Wenn diese in einem bestimmten Fall von den Eingriffswinkeln der zu erzeugenden Zahnflanken am Grundkreis abweichen, kann man dennoch die `gewünschte Verzahnung mit Hilfe des Werkzeugs dadurch erzielen, daß man das Übersetzungsverhältnis der Abwälzbe@vegung zwischen Werkzeug und Werkstück größer oder kleiner macht, daß man also das Werkstück an dem Messerkopf abwälzt, als ob es sich mit einem größeren oder kleineren Teilkreiskegel als sein wirklicher auf demjenigen des gedachten Planrades abwälzen würde. Man macht davon bei den bekannten üblichen Abwälzverfahren Gebrauch. Es ist dies in den Fig. 7 und 8 für die beiderseitigen Flanken der Verzahnung veranschaulicht. Hierin ist ein Messerkopf 6o dargestellt, dessen äußere und innere Schneidkanten 61 und 62 gleiche Eingriffswinkel haben, die sich indessen von den Eingriffswinkeln der am Ritzel 65 zu erzeugenden Zahnflanken 63 und 64 am Grundkreiskegel unter= scheiden. Der Grundkreis B oder B' (Fig. 8) zur Erzeugung einer bestimmten Zahnflanke der Ritzelverza'hnung läßt sich in der üblichenWeise dadurch finden, daß man auf den Zahnflankenprofilen 63 bzw. 64 die Normale 67 bzw. 68 errichtet, und zwar an irgendeinem mittleren Punkt 69 bzw. 70. Dann liegt der gesuchte Grundkreis B oder B' tangential zu dieser Normalen konzentrisch zur Achse 74 des Werkstücks. Um an einer gegebenen Zahnflanke ein Profil mit dem richtigen Eingriffswinkel zu erzeugen, muß man das Werkstück mit einem momentanen Übersetzungsverhältnis abwälzen, das von demjenigen abweicht, das man verwenden würde, wenn der Eingriffswinkel der Schneidkanten des Messerkopfes demjenigen des zu erzeugenden Zahnprofils entsprechen würde. 75 zeigt den Momentandrehpol der Abwälzbewegung für die eine und 76 für die andere Zahnflanke.
  • Es hat sich nun ergeben, daß, falls der Eingriffswinkel der Messerkopfschneidkanten kleiner als der am Grundkegel des Ritzels gemessene Eingriffswinkel der zu erzeugenden Zahnflanken ist, das Werkstück so abgewälzt werden muß, als ob es sich auf der Teilkreisfläche des gedachten, durch das Werkzeug dargestellten Planrades mit einem Kegel abwälzen würde, der kleiner ist als sein Teilkreiskegel. Umgekehrtes gilt für den Fall, daß der Eingriffswinkel der Schneidkanten größer ist als der am Grundkreis gemessene Eingriffswinkel der zu erzeugenden Verzahnung. Dann nämlich erfolgt die Abwälzbewegung so, als ob sich das Ritzel an dem durch das Werkzeug dargestellten Planrad mit einem Kegel abwälzen würde, der größer ist als der Teilkreiskegel des Ritzels. Zu dieser Maßnahme tritt noch die Abänderung der Abw älzgeschwindigkeit hinzu, die erfindungsgemäß erforderlich ist, um das gewünschte Zahnprofil zu erzeugen.
  • Es war schon darauf hingewiesen worden, daß die Erfindung keineswegs auf denjenigen Fall der Erzeugung eines »Formate«-Ritzels beschränkt ist, bei welchem die Achsen von dem Messerkopf und der Wiege parallel verlaufen und der Messerkopf ein gedachtes Planrad beschreibt. Vielmehr ist die Erfindung mit Vorteil auch auf eine Maschine anwendbar, bei der die Messerkopfachse verschwenkt und im Winkel eingestellt «-erden kann, wo aber dieser Winkeleinstellbereich nicht ausreicht, um durch den Messerkopf das Gegenrad des zu verzahnenden Ritzels darzustellen, wo aber andererseits der radiale Einstellbereich des Messerkopfes auch nicht groß genug ist, um durch diesen ein Planrad zu beschreiben. Dieser Fall sei nachstehend an Hand der Fig.9 erörtert. Dort verläuft die Achse des zu verzahnenden Ritzelwerkstücks 8o bei 8i. Der Kegelscheitel liegt bei 82. Mit 83 ist die Achse des Tellerrades angedeutet, mit welchem das Ritzel 8o kämmen soll. Nach dem bisher üblichen Verfahren würde nun das Ritzel durch Abwälzung an einem Kegelrad: erzeugt werden, dessen Teilkreiswinkel derselbe wie derjenige dieses Gegenrades ist, dessen Achse 8.4 jedoch gegenüber der Achse 83 des Gegenrades etwas versetzt verläuft und die Ritzelachse 8i im Punkt 85, ..-ersetzt zum Kegelscheitel 82, schneidet. Wenn nun keine Maschine zur Verfügung steht, bei welcher die Messerkopfachse weit genug gekippt werden kann, damit die Schneidkanten die Verzahnung des Kegelrades mit der Achse 84 beschreiben, und wenn andererseits die Winkelverstellung auch nicht ausreicht, um durch den Messerkopf ein gedachtes Planrad darzustellen, so kann man dennoch die gewünschte Ritzelverzahnung auf der Maschine erzeugen, wenn man folgendermaßen vorgeht: Man kippt die Messerkopfachse so, daß die Schneidkanten die Verzahnung eines Kegelrades beschreiben, dessen Achse bei 87 liegt und daher zur Achse 88 des Planrades weniger geneigt ist als die Achse 84.. Dann läßt man das Werkstück um seine Achse 81 mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufen, während die Abwälzschwingung des Messerkopfes um die Achse 87 ungleichförmig erfolgt. Durch richtige Wahl des übersetzungsverhältnisses der Abwälzbew egung lassen sich dann auf dem Ritzel die gewünschten Zahnflanken erzeugen, die ordnungsgemäß mit denen des geradlinig profilierten Gegentellerrades kämmen.
  • Bei den in den Fig. i bis 6, 9 und io veranschaulichten Ausführungsformen der Erfindung werden die Zahnflanken des Ritzels durch Abwälzen an der Verzahnung des gedachten Tellerrades erzeugt, das geradlinig profilierte Flanken hat und daher ein Grundrad darstellt.
  • Wenn von der Verzahnung dieses Grundrades vorstehend gesagt war, daß sie geradlinig profiliert ist, so war von der Annahme ausgegangen, daß diese Z'erzahnung durch ein Werkzeug mit geraden Schneidkanten erzeugt wurde. Es ist natürlich auch möglich, ein Werkzeug mit gegekrümmten Schneidkanten zur Erzeugung des Grundrades zu verwenden. Dient ein Messerkopf zur Erzeugung des Gegentellerrades, so sind dessen Zahnflanken gewöhnlich entweder kegelförmig oder kugelig, je nachdem, ob der Messerkopf gerade Schneidkanten von positivem Eingriffswinkel oder kreisbogenförmige Schneidkanten hat. In den an Hand der Fig. i bis 6 und io erläuterten Fällen hat das gedachte Planrad, an welchem die Abwälzung erfolgt, eine Verzahnung, dessen Spiralwinkel annähernd derselbe ist wie derjenige der Verzahnung des Gegenrades. Dasselbe gilt für das gedachte Tellerrad, an welchem die Abwälzung bei der. Ausführungsform der Fig. 9 erfolgt.
  • Die Fig. i i und 12 veranschaulichen nun einen weiteren Anwendungsfall der Erfindung, bei welchem nicht nur das Ritzel, sondern auch das Tellerrad durch eine Abwälzbewegung verzahnt werden. Veranschaulicht ist diese Ausführungsform in Anwendung auf ein Tellerkegelrad, bei welchem sich der Spiralwinkel der Verzahnung auf Null oder einen sehr kleinen Winkel beläuft, und in Anwendung auf eine Verzahnungsmaschine, deren Messerkopfachse verschwenkt und im Winkel eingestellt werden kann, wobei jedoch der Bereich der radialen Verstellung des Messerkopfes nicht ausreicht, um den gewünschten kleinen Spiralwinkel zu erzeugen. Das Tellerradwerkstück, das zu verzahnen ist, ist mit 9o bezeichnet. Die Verzahnung soll den Spiralwinkel Null haben. Das bedeutet, daß die Linie 92, die im Punkt 94. an die Mitte einer ZaIhnflanke 9i angelegt ist, sich radial zum Kegelscheitel 93 erstreckt. Der Mittelpunkt der Zahnkrümmung liegt bei 95 und entspricht natürlich der Stellung der Achse des Messerkopfes, mit welchem das Werkstück verzahnt wird. Offensichtlich ist der radiale Abstand 96 der Messerkopfachse 95 vom Kegelscheitel 93 des Werkstücks größer, als es bei einem größeren Spiralwinkel der Verzahnung der Fall wäre. Man muß daher die Achse des Messerkopfes zum Herausarbeiten der gewünschten Verzahnung auf einen größeren Abstand von dem Kegelscheitel des Werkstücks einstellen, als es bei Anwendung eines üblichen größeren Spiralwinkels der Fall wäre.
  • Es sei nun angenommen, daß sich die gewünschte Verzahnung nicht durch Abwälzen an einem gedachten Planrad erzeugen läßt, weil der Verstellbereich der Maschine für die Einstellung des radialen Abstandes 96 der Messerkopfachse nicht ausreicht. Für diesen Fall führt die Erfindung zu einem Ausweg: Man erzeugt die Verzahnung des Werkstücks 9o durch Abwälzen an einem gedachten Kegelrad, dessen Achse bei 97 liegt und dessen Zahnflanken durch die Schneidkanten des Messerkopfes beschrieben werden. Der Abstand 98 der Achse 99 des Messerkopfes ioo von der Achse 97 wird dadurch geringer, als es der Abstand ioi der Messerkopfachse 99 von der Achse 102 eines gedachten Planrades wäre. In Fig. i i ist in gestrichelten Linien das Ritzel 105 angedeutet, das mit dem zu verzahnenden Werkstück 9o später kämmen soll. Seine Achse roh schneidet die Achse 107 des zu verzahnenden Werkstücks im gemeinsamen Kegelscheitel 93.
  • Da nun das Tellerrad 9o in der .erläuterten Weise durch Abwälzen an einem Kegelrad erzeugt werden soll, dessenTeilkreiswinkelF kleiner ist als derjenige P' des zugehörigen Ritzels 1o5, so muß die Verzahnung dieses Ritzels erzeugt werden durch Abwälzen an einem Kegelrad, dessen Teilkreiswinkel der Komplementärwinkel des Teilkreiswinkels P des Grundkegelrades ist, an welchem sich das Werkstück 9o abwälzt. Im vorliegenden Fall bedeutet das, @daß die Abwälzungdes Ritzels 105 an einem gedachten Kegelrad erfolgt, dessen Achse 110 zum Grundkegel i i i des Ritzels mehr als 9o° geneigt ist, und zwar um so viel mehr, als der Winkel zwischen der Achse 97 und dem Grundkegel io8 geringer als 9o° ist.
  • Die Anwendung der Erfindung bietet nun die Möglichkeit, das Ritzel io5 passend zum Gegenrad 9o durch Abwälzen an einem gedachten Kegelrad zu erzeugen, dessen Teilkreiswinkel kleiner als 9o° ist. Der Unterschied in der Größe der Kegelwinkel wird dabei durch eine Abänderung des Abwälzübersetzungsverhältnisses ausgeglichen. Auf diesem Wege kann man das Ritzel verzahnen durch Abwälzen an einem Kegelrad, dessen Achse 112 zum Grundkegel des Ritzels weniger als 9o° geneigt ist. Das hat aber den Vorteil, daß die zum Verzahnen des Ritzels erforderlichen Einstellungen im gewöhnlichen Einstellbereich der Maschine liegen.
  • Bei der in den Fig. i i und 12 veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung sind die durch Abwälzen gebildeten Zahnprofile des Tellerrades und des Ritzels dieselben, wie man sie auch bisher bei nach dem Abwälzverfahren hergestellten Zahnradpaaren zum Übertragen einer Drehbewegung mit gleichförmiger Geschwindigkeit verwendet. Die Profile sind also hergestellt durch Abwälzen an einander ergänzenden Planrädern. Die Planräder haben in der Regel ein geradliniges Zahnprofil, also kegelige Zahnflanken. Doch können die Zahnflanken auch kugelig sein, also ein gewölbtes Profil haben. Sie werden von den Schneidkan,ten'eines Messerkopfes beschrieben, die dementsprechend gerade oder gekrümmt verlaufen. Auch die Spiralwinkel der beiden Zahnräder des Paares sind dieselben wie derjenige des Planrades.
  • Eine weitere Anwendung der Erfindung ist in den Fig. 14 bis 16 wiedergegeben. Die beiden miteinander kämmenden Spiralkegelräder 115 und 116 sind mit ihren Achsen 117 und 118 nur schwach geneigt zueinander in einem spitzen Winkel 12o angeordnet, haben jedoch einen verhältnismäßig großen Kegelscheitelabstand. Es ist dies die Entfernung des Kegelscheitels 121 von der Mitte 122 der Zahnauflage. Fig. 15 zeigt die Abwicklung der Verzahnung der beiden Räder in die gemeinsaure, an die Teilkreiskegel gelegte Tangentialebene 125. In dieser Ebene ist eine der Zahnflanken mit z24 bezeichnet, in deren Mitte 122, eine Tangente r26 angelegt ist. Der Krümmungsmittelpunkt der Zahnflanken r24 ist mit r27 bezeichnet. Mithin müßte sich dort die mittlere Stellung der Achse des Messerkopfes befinden, mit dessen Hilfe die Zahnflanke r24 herausgearbeitet wird. Der Krümmungsradius der Zahnflanke 128 ist dann ebenso groß wie der Radius des Messerkopfes.
  • Nach dem üblichen Verfahren zum Verzahnen des Kegelrades 115 würde man dieses mit gleichförmiger Geschwindigkeit um seine Achse 117 in Umlauf versetzen und gleichzeitig das Werkstück und die Messerkopfachse relativ zueinander mit gleichförmiger Geschwindigkeit um die Achse eines Grundrades verschwenken, das die Werkstückachse im Kegelscheitel 121 schneidet. Bei dem gebräuchlichen Verfahren, bei welchem die Abwälzbewegung teils vom Werkzeug, teils vom Werkstück angeführt wird, würde hierbei die Messerkopfachse mit gleichförmiger Winkelgeschwindigkeit um die Achse 121 geschwenkt werden. Das würde bedeuten, daß die Messerkopfachse sich nach jeweiliger Drehung des Werkstücks um dessen Achse 117 um .ein und denselben Winkel in den im gleichen Abstand voneinander befindlichen Stellungen 127', 127 und 127" befinden würde. Dieses Verzahnungsverfahren erfordert eine sehr große Maschine mit einem so weit bemessenen Einstellbereich, daß der Mittelpunkt des Meßkopfes auf den erheblichen Abstand 121-i27 von der Achse der Wiege gebracht werden kann. Die Maschine würdie daher im Verhältnis zur Werkstückgröße außerordentlich umfangreich werden.
  • Die Erfindung ermöglicht nun die Verwendung einer viel kleineren Maschine. Erfindungsgemäß werden nämlich Tellerrad und Ritzel durch Abwälzen an einem Grundrad. erzeugt, dessen Achse durch den Punkt 130 geht. Der radiale Abstand der Achsen von Messerkopf und Wiege verringert sich dadurch auf 130-127. Bei jedem der beiden Zahnräder erfolgt dann die Abwälzbewegung durch Drehen des Werkstücks um seine eigene Achse mit gleichförmiger Geschwindigkeit und durch gleichzeitiges Schwenken der Messerkopfachse um die Achse 13o herum. Hierbei schwingt dann die Messerkopfachse auf dem Kreisbögen 129' konzentrisch zum Kegelscheitel 13o. Das übersetzungsverhältnis der Abwälzbewegung wird hierbei so geändert, daß die Messerkopfmitte an den beiden Enden der Abwälzstrecke an den Stellen 1271 und 1272 liegt. Diese beiden Punkte liegen- auf Linien 132 und 133, welche durch die Punkte 127' und i27", also durch die Enden der beim üblichen Verfahren in Betracht kommenden Abwälzbahn verlaufen. Die Linien 132 und 133 sind der Tangente 126 der Zahnflanken 124 parallel. Der Abstand 127-i272 ist größer- als der Abstand 1271-127. Um also die Kegelräder 115 und 116 richtig zu verzahnen, wenn die Wiegenachse bei 130 liegt, wird die Messerkopfachse um die Wiegenachse mit veränderlicher Geschwindigkeit während der Abwälzbewegung geschwenkt. In dieser Weise können ordnungsgemäß kämmende - Zahnräder erzeugt werden, die nicht in unzulässiger Weise eine schräge Zahnauflage haben.
  • Bei der in Fig.15 veranschaulichten Ausführungsform des Verfahrens liegt der Kegelscheitel 13o des Grundrades, an welchem die Abwälzung erfolgt, auf einer Linie, welche den Kegelscheitel 121 des Zahnrades mit der mittleren Stellung 127 der Messerkopfachse verbindet. Indessen kann man Zahnräder mit großem Kegelscheitelabstand auch durch das Abwälzverfahren dann herstellen, wenn sich der Kegelscheitel des Grundrades nicht genau in einer Linie ausgerichtet zum Kegelscheitel des Werkstücks befindet. So liegt bei der Ausführungsform nach Fig. 16 der Kegelscheitel des Grundrades, an welchem das Werkstück abgewälzt wird, bei 135, also auf einer Linie 136, welche die Werkstückachse in einem Punkt 137 versetzt zum Kegelscheitel 121 schneidet. Zur Erzeugung der richtigen Zahnprofile läuft das Werkstück um seine eigene Achse mit gleichförmiger Geschwindigkeit um, während die Achse des umlaufenden Messerkopfes gleichzeitig mit sich ändernder Geschwindigkeit um die Achse 135 schwingt. Hierbei kommen die Enden des Wälzweges der Messerkopfachse auf 138 und 138' zu liegen. Diese Punkte befinden sich auf einem zum Kegelscheitel 135 konzentrischen Kreis 139 und liegen so, daß die Verbindungspunkte 138, 127' und 138', 127" annähernd parallel zur Tangente 126 verlaufen, die an das Zahnprofil 124 in der Mitte 122 angelegt ist.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Zahnräder von kleinem Teilkreiswinkel, aber großem Kegelabstand durch Abwälzen an Grundrädern zu verzahnen, die einen kleineren Kegelabstand haben. Nach diesen früheren Vorschlägen mußte indessen der Winkel I30-127-122 oder der Winkel 135-127-I22 ein rechter Winkel sein. Dieses Erfordernis stellte einen wesentlichen Mangel dar, weil es sich häufig bei einer gegebenen Maschine in den Grenzen des gegebenen Einstellbereiches nicht erfüllen ließ. Diesem Mangel hilft die Erfindung ab, da der Winkel zwischen der Verbindungslinie der Messerkopfachse mit dem Grundradkegelscheitel und der auf der Zahnflanke in deren Mitte errichteten Normalen von 9o° verschieden sein kann, wie es die Fig. 15 und 16 zeigen.
  • Das Verfahren der Erfindung ist auch unabhängig davon, wie groß der Spiralwinkel der zu verzahnenden Kegelräder kleinen Teilkreiswinkels, aber langen Kegelscheitelabstandes sein soll. So ist in Fig. 17 ein Fall veranschaulicht, in welchem sich dieser Spiralwinkel auf Null beläuft. Der Kegelscheitel des zu verzahnenden Kegelrades 140 liegt bei 141, seine Achse ist mit 142 bezeichnet, und das Zahnprofil 143 soll so verlaufen, daß die radiale Verbindungslinie 142 zwischen seiner Mitte 144 und dem Kegelscheitel 143 tangential am Zahnprofil anliegt.
  • Nach einem bekannten Abwälzverfahren würde man dem Zahnrad zum Zwecke seiner Verzahnung relativ zum Messerkopf eine Abwälzbewegung um eine Achse 148 erteilen; welche -die Werkstückachse schneidet und zwischen dem Kegelscheitel 141 und der Verzahnung liegt. Dabei würde das Werkstück um seine eigene Achse 142 mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufen, während gleichzeitig der Messerkopf mit seiner Achse um die Achse 148 mit gleichförmiger Geschwindigkeit schwingt und daher nach jeweiliger Drehung des Werkstücks um einen bestimmten Winkel die SteEungen i45', 145 und 145" erreicht, die gleichen Abstand voneinander haben. Nach dem Verfahren der Erfindung kann man nun das Werkstück durch Abwälzen an einem Grundrad erzeugen, dessen Kegelscheitel bei 146 auf einer Linie 147 liegt, die durch die Messerkopfachse 145 in der Mitte der Abwälzstrecke hindurchgeht und die Werkstückachse 142 im Punkt 148 schneidet. Die Abwälzbewegung erfolgt dabei um die Achse 146, wobei das übersetzungsverhältnis stetig geändert wird. Während das Werkstück sich um seine Achse mit gleichförmiger Gechwindigkeit dreht, schwingt daher die Messerkopfachse um die Achse 146 auf dem Kreisbogen 150 mit ungleichförmiger Geschwindigkeit. Die Enden der Abw älzstrecke sind mit 1451 und 1452 bezeichnet. Wie ersichtlich, liegen die Verbindungslinien der Punkte 1451, 145 und 1452, 145e parallel zu einer Tangente, die an das Zahnprofil in dessen Mitte 144 angelegt ist.
  • Bei den in den Fig.14 bis 17 veranschaulichten Ausführungsformen der Erfindung verläuft die Änderung des Abwälzverlhältnisses bei den beiderseitigen Zahnflanken in derselben Richtung. Die erzeugten Zahnflanken haben im wesentlichen dieselbe Form wie die nach dem bekannten Verfahren hergestellten Zahnflanken, bei welchen die Abwälzung mit gleichförmiger Geschwindigkeit an gedachten Planrädern erfolgt. Freilich haben bei diesen Ausführungsformen die Grundkegelräder, deren Achsen bei 130, 135 bzw. 146 liegen, andere Spiralwinkel als die beim bekannten Verfahren verwendeten Grundräder mit den Achsen 121 bzw. 141. Das rührt von der Versetzung der Achsen 130, 135 und 146 her.
  • Zwar ist die Erfindung im vorstehenden an Hand eines mit einem Messerkopf arbeitenden Verfahrens beschrieben, doch sind ihre Grundsätze auch dann anwendbar, wenn Werkzeuge anderer Art benutzt werden. Der Begriff »Schneidwerkzeug« in den Patentansprüchen erstreckt sich daher auch auf Schleifwerkzeuge. Man kann daher nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung Verzahnungen mit umlaufenden ringförmigen Schleifscheiben oder anders gestalteten Schleifscheiben erzeugen.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine zur Ausführung des neuen Verfahrens geeignete Maschine. Wie bereits erläutert, sind die bisher bekannten Maschinen, die nach dem Abwälzverfahren mittels eines Messerkopfes Hyperboloidräder verzahnen, so eingerichtet, daß der Messerkopf in zwei Richtungen im Winkel eingestellt werden kann. Diese Einstellungen bestimmen die Art der Zahnauflage und den Eingriffswinkel der Zahnräder: Auch =bieten sie die Möglichkeit, den Messerkopf -so'-einzustellen, däß seine Schneidkanten -die.Zahnflanken- eines gedachten Planrades öder aber eines gedachten Kegelrades beschreiben, das -demjenigen Kegelrad entspricht, mit welchem das zu verznnende Rad kämmen soll. Ein weiterer Vorteil dieser Einstellungsmöglichkeiten ergibt sich beim Verzahnen von Spiralkegelrädern insofern, als man mit Hilfe ein und desselben Messerkopfes Zahnräder herstellen kann, deren Eingriffswinkel in weiten Grenzen schwankt. Schließlich hat man nach Einführung der sogenannten ,>Foxmate«-Zahnräder - hierbei hat das eine Rad des Paares -profilgefräste oder geschliffene, in der Regel .geradlinige Zahnflanken, und nur das andere ist durch das.Abwälzverfahren erzeugt - die eine der- beiden Einstellmöglichkeiten der Messerkopfachse benutzt, um, den Messerkopf so einzustellen, daß seine Schneidkanten die Zahnflanken des Tellerrades beschreiben,- an welchem das zu verzahnende Kitzel abgewälzt wird.
  • Die Erfindung -bezieht sich nun auf eine Maschine zum Verzahnen von Spiralkegel- und Hyperboloidrädern, welche das gleiche große Arbeitsfeld hat, ohne dal3 .hierzu die Messerkopfachse in zwei Richtungen geneigt einstellbar sein müßte. Sie besteht darin, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um- das Übersetzungsverhältnis der Abwälzbewegung zwischen Werkzeug und Werkstück während des Durchlaufens der Abwälzstrecke zu ändern. Dadurch wird eine Neigung der Messerkopfachse erübrigt. Denn die Zahnauflage der Eingriffswinkel ü. dgl. kann man .auf. diese Weise ebensogut beeinflussen. Es fallen daher auch die Einrichtungen fort; welche bei der bekannten Maschine erforderlich waren, um den Messerkopf im, Winkel einzustellen. Infolgedessen fällt die Maschine einfacher, gedrungener und widerstandsfähiger aus, ohne daß diesen Vorteilen der Nachteeiner Beschränkung ihres Anwendungsbereichs gegenüberstünde. Vielmehr kann man mit der Maschine genau wie mit der bekannten Kegel- -und Hyperboloidräder zur übertragung einer gleichförmigen Drehbewegung derselben Art erzeugen.
  • Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Einzelheiten der Mittel, mit denen das Verhältnis der Abwälzbewegung beherrscht wird. Auch diese Mittel- zeichnen sich durch Einfachheit und einen weiten Arbeitsbereich aus. Sie führen dazu, daß der Antrieb des Messerkopfes geräuschlos und erschütterungsfrei verläuft.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Messerkopfspindel in an sich bekannter Weise außermittig in einem Halter gelagert, der seinerseits außermittig in der Wiege gelagert ist. -Erfindungsgemäß erfährt hierbei der M.esserkopfantrieb eine verbesserte Ausgestaltung.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß zum Ausgleich der verringerten Messerlänge nach dem Schärfen der Messer .nicht mehr der Messerkopf, sondern das Werkstück verstellt wird. Die Messerkopfspindel kann dann -unmittelbar in dem Halter gelagert werden, so daß die früher übliche Zwischenluchse-' iii Fortfall kommt. Dadurch wird die Lagerung der Messerkopfspndel starrer als bisher.- _ - In den Zeichnungen zeigt " Fing. i A den Grundriß einer Maschine zum. Schneiden von Kegel- und Hyperboloidzahnrädern, Fig. 2 A einen Teilaufriß von vorn gesehen, Fig. 3 A einen waagerechtenTeilschnitt durch die Wiege zum Veranschaulichen der Lagerung und Antriebes der Werkzeugspindel, " Fig.4A einen Teidsidhnntt des Antriebes der Wiege und der Mittel zur Änderung ihrer Drehgeschwindigkeit, Fig. 5 A einen teilweise im Schnitt .gehaltenen Grundriß des in Fig.4A gezeigten- Triebwerks, Fig.6A den Schnitt nach der Linie 6-6 der-Fig.-4A, Fig. 7 A den Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig.6A in größerem Maßstab, Fig. 8 A_ - einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6A ebenfalls in größerem Maßstab, Fig. 9 A einen Teilschnitt zur Veranschaulichung des Vorschubnockens und des diesen mit der verschiebbaren Grundplatte verbindenden Triebwerks einschließlich des Kolbens und des Blockes, Fig. ioA einen Teilgrundriß des Blockes und .der velrsdhiebbaaren Grundplatte, Fig. i i A. einen Aufriß der in Fig. io A gezeigten Teile, Fig. z2A eine in kleinerem Maßstab gehaltene Schnittansicht der Verbindung des Vorschubnockens mit dem Kolben und Fig. i3A einen Getriebeplan der Maschine.
  • Im Unterteil 2o der Maschine ruht die Wiege 21 (Fig. i A, 2 A und 3 A) in halbkreisförmigen Lagern, in denen sie durch eine halbkreisförmige, am Unterteil bei 23 angeschraubte Kappe -22 gesichert ist. Die Wiege selbst ist als voller Zylinder ausgeführt, der sich auf Rollenlagern 24 dreht. Die Laufbahnen_dieser Rollenlager sind in der zylindrischen Wiege einerseits und dem Unterteil andererseits vollkreisförmig ausgespart. In der Wiege ist ein Lagerhalter 25 um eine Achse X drehbar gelagert und um diese Achse einstellbar. Die Achse X verläuft parallel zur Achse Y der Wiege. Zur Lagereng des Halters dienen zwei gewöhnliche Gleitlager 27 und 28. Im Halter 25 ist die Messerkopfspindel 3o derart gelagert, daß ihre Achse Z exzentrisch zur Achse X des Halters verläuft. Die Spindel ruht in Wälzlägern 31 und 32. An ihr ist der Messerkopf C befestigt, dessen Messer von der Stirnseite vorspringen.
  • Während des Ganges der Maschine wird der Messerkopf mit gleichförmiger Geschwindigkeit von einem Motor 35 (Fig. i A und 9 A) angetrieben, dessen Ankerritzel 36 mit einem auf einer senkrechten Welle 38 befestigten Kegeltellerrad 37 kämmt. Die senkrechte Welle 38 trägt ein Stirnrad 39, das mit einem auf -einer parallelen Welle 41 befestigten Stirnrad 40 im Eingriff steht. An der Welle 4i ist weiter 'ein Kegelrad 42 (Fig. 3 A und 9A) angebracht, das mit einem auf einer Waagerec'hten Welle 44 aufgekeilten Kegelrad 43 kämmt. Die Welle 44 ruht gleichachsig zur Achse Y der Wiege auf Wälzlägern in Lagerböcken 46 und 4.7, die an der Grundplatte der Maschine bzw. der Wiege befestigt sind.
  • An ihrem inneren Ende trägt die Welle 44 ein Stirnrad 5o (Fig._2A, 3A und 13A), das mit einem Stirnrad 51 einer Welle 52 kämmt, die im Halter 25 gleichachsig zu dessen Achse X auf Wälzlagern läuft. Mit der Welle 52 besteht ein Spiralkegelritzel 54 aus einem Stück, das mit einem auf einer Welle. 56 aufgzl:eilten Ritzel 55 kämmt. Die Welle 56 erstreckt sich quer zur Welle 52 und ist _ mittels Wälzlagern in einer Buchse 57 gelagert, die am Werkzeughalter 25 irgendwie befestigt ist. Die Welle 56 hat eine Spirall;egelradverzahnung 6o, mit der ein Tellerrad 61 im Eingriff steht. Dieses ist durch Schrauben 62 an einem Schwungrad 63 der Werkzeugspiinidel befestigt. Das Schwungrad ist an dem Flansch 65 der Werkzeugspindel 3o bei 64 angeschraubt.
  • Der Werkzeugbalter 25 kann von Hand in der Wiege 21 gedreht und eingestellt werden. Hierbei wälzt sich das Kegelrad 55 auf dem Kegelrad 54 ab, wobei es um die Achse X des Werkzeughalters wandert. Die Wiege 21 ist auf der Grundplatte 2o _ der Maschine , von Hand: einstellbar. Bei dieser Einstellung wälzt sich das Zahnrad 51 auf dem Zahnrad 5o ab, indem es im Kreise um die Achse Y der Wiege wandert. Die Einstellung des Werkzeughalters durch Drehung um seine Achse dient dem Zweck, den radialen Abstand zwischen den Achsen Z und Y zu verändern, während die Drehung der Wiege in der Grundplatte dem Zweck dient, die Winkellage des Messerkopfes mit Bezug auf die Achse der Wiege einzustellen. Beide Einstellungen zusammen bestimmen also die Lage des Messerkopfes, die erforderlich ist, um ein Werkstück mit gewünschtem Spiralwinkel zu verzahnen.
  • Im erfindungsgemäßen Fall erfolgen die beiden Einstellungen, ohne daß hierzu der Antrieb über Teleskopwellen erfolgen müßte. Das -ist durch die gleichachsige Lage der Triebwellen 45 und 52 zu den Achsen der Wiege und des Werkstiickhalters ermöglicht. Bei der vorliegenden Maschine erfolgt außerdem der unmittelbare Antrieb des @,#'erkzeugs durch Spiralkegelräder, die sich durch ruhigen, erschütterungsfreien Lauf und hohe Belastbarkeit auszeichnen.
  • Die Ringleiste 7o, welche den Werkzeughalter gegen axiale Verschiebung in der Wiege sichert, ist mit einer Teilung versehen, mittels deren man den Werkzeughalter genau einstellen kann. Die Ringleiste 71, welche die Wiege gegen axiale \"erschiebung in der Grundplatte der Maschine sichert, trägt ebenfalls eine Teilung zum genauen Einstellen der Wiege.
  • Das `'Werkstück G, das zu verzähnen ist, ist auf der Werkstückspindel 75 der Maschine befestigt. Die Werkstückspindel ist im Werkstückkopf 76 drehbar gelagert. Dieser Kopf ist auf einer Säule 77 auf und ab verstellbar, so daß man die Achse der Werkstücksp'indel gegenüber derjenigen' der Wiege versetzen kann, wenn man Hyperboloidzahnräder herstellen will. Die Verstellung des Werkstückkopfes auf der Säule 77 erfolgt in' bekannter Weise mittels einer Gewindespindel 78, die in der Säule gelagert ist und in eine am Werkstück befestigte Mutter eingreift. Der Werkstückkopf gleitet bei dieser Verstellung auf Gleitführungen 79 und 8o der Säule und ist auf diesen durch Führungsleisten 81 und 82 gesichert.
  • Die Säule 77 steht in der Richtung der Werkstückspindel geradlinig verschiebbar auf einer Tragplatte 85, und zwar erfolgt diese Verstellung von Hand. In der Einstellage wird die Säule an der Grundplatte durch Bolzen 86 festgespannt, die in T-Schlitze 87 und 88 der Platte eingreifen. Die Einstellung richtet sich nach dem Kegelscheitelabstand des zu verzahnenden Rades.
  • Die Tragplatte 85 ist auf der Gleitplatte 9o um eine Achse P im Winkel einstellbar, die rechtwinklig zur Achse Y der Wiege verläuft und diese schneidet. Diese Einstellung erfolgt irgendwie von Hand. Sie dient dem Zweck, das Werkstück entsprechend seinem Teilkreiswinkel einzustellen. Nach der Einstellung wird die Platte 85 an der Gleitplatte 9o durch Bolzen befestigt, die in Bogennuten 9i und 92 eingreifen, welche in der Oberfläche der Gleitplatte 9o konzentrisch zur' Achse P vorgesehen sind.
  • Die Gleitplatte 9o ist in der Richtung der Achse Y der Wiege verschiebbar, 'und zwar läuft sie auf Führungsbahnen 95 und 96, die oben auf der Grundplatte der Maschine vorgesehen sind.
  • Um die Verzahnung zu erzeugen, werden Werkstückspindel und Wiege im Takt gedreht, so daß das Werkstück an dem umlaufenden Messerkopf abgewälzt wird. Der Antrieb der Werkstückspindel und der dier Wiege können durch beliebige Mittel erfolgen. Eine Ausführungsform dieser Mittel ist schematisch in dem Getriebeplan der Fig. 13A wiedergegeben. Wie dort gezeigt, wird die Werkstückspindel vom Motor 35 über das folgende Getriebe in Umlauf versetzt: Kegelräder 36 und 37, Welle 38, Stirnräder Zoo und ioi, Welle 102, Stirnräder 103 und 104, Welle 105, Welle io6, die durch die Kupplung 116 mit der Welle io5 verbunden ist, Kegelräder 107 und io8, Welle 1o9, Stirnräder 111, 112 oder 113, 114 und .115, Welle 110. Je nachdem, ob die Stirnräder i i i und 112 oder 113, 114 und 115 wirksam werden, läuft die Welle iio in der einen oder der anderen Richtung. Diese Richtung wird durch ein beliebiges bekanntes Umsteuerwerk bestimmt.
  • Die Welle i io trägt ein Stirnrad i 18, das seinerseits ein auf einer Welle 120 befestigtes Stirnrad i 19 antreibt. Die Welle 120 trägt ein Stirnrad 121, das mit einem auf einer Welle 123 befestigten Stirnrad 122 kämmt. Die Welle 123 treibt über Wechselräder 126, 127, 12.8 und 129 eine Welle 125 an, "welche ein Kegelrad 130 eines Umlaufrädergetriebes trägt. Die Umlaufräder 13i, die mit einem Kegelrad 132 kämmen, werden vom Planetenträgergehäuse 134 getragen. Das Kegelrad 132 ist an einer Welle 13.5 (Fig. 1 A und 13 A) .befestigt, das ein Kegelrad 136 trägt. Dieses kämmt mit einem Kegelrad 1.37, das am unteren Ende einer Welle 138 befestigt ist. Die Welle 138 ist in der Grundplatte der Maschine gleichachsig zur Achse P der .Platte 85 gelagert und trägt an ihrem oberen Ende ein Kegelrad 139, das mit dem an einer Schrägwelle i41 befestigten Kegelrad 14o kämmt. Die Schrägwelle 141 trägt ein Kegelrad z42,, das mit einem Kegelrad 143 kämmt. Dieses ist an einer waagerechten Teleskopwelle 145 befestigt, die an ihrem rückwärtigen Ende über ein Kegelradpaar 146,, 147 mit dem unteren Ende einer senkrechten Teleskopwelle 148 gekuppelt ist. Diese trägt an ihrem oberen Ende ein Stirnrad 14,9, das zu einem aus weiteren Wechselrädern 15o, 151 und 152 bestehenden Wechselrädergetriebe gehört. Das Zahnrad 152 ist an einer Schneckenwelle 153 befestigt, dessen Schnecke 154 das. Schneckenrad 155 antreibt. Dieses ist an der Werkstückspinde175 .der Maschine befestigt.
  • Der Antrieb der Wiege wird durch Kegelräder 16o, 161 von der Welle 123 abgeleitet. Das Kegelrad 161 ist auf einer Keilwelle 162 (Fig. 2:A, 4A, 5 A und 13A) gleitend geführt, während die Schnecke 164 mit der Welle aus einem Stück- besteht. Das Schneckenrad 165 (Fig. 2-A, 3A und 13 A) ist irgendwie an der Wiege 21 befestigt.
  • Die Kupplung 116 ermöglicht die Trennung des Werkzeugantriebes von der Wiege und den anderen Triebwerken der Maschine für die Zwecke der Einstellung. Wird die Kupplung ausgerückt, so kann man das Werkzeugtriebwerk von Hand mittels des Handrades 163 (Fg. z A und 9 A) einstellen. Dieses Handrad sitzt an einer Welle 166, die durch Kegelräder 168 und 169 mit der Welle 105 in Verbindung steht.
  • Erfindungsgemäß sind nun Einrichtungen vorgesehen, um während der Bearbeitung der Zahnprofile die Abwälzgeschwindigkeit der Wiege zu ändern. Das diesem Zweck dienende Triebwerk verändert also das Übersetzungsverhältnis, in welchem die Bewegung der Wiege zum Umlauf der Werk= stückspindel steht. Das dient dem Zweck, den Eingriffswinkel, das Zahntragen und das Profil der erzeugten Verzahnung zu beeinflussen. Das diesem Zweck dienende Triebwerk sei nunmehr erläutert.
  • Auf der Hohlwelle 167, die mit dem, Kegelrad 161 (Fig. 4A, 5 A und 13A) aus einem Stücle besteht, ist ein Stirnrad 17o aufgekeilt, das mit einem auf einer Welle 172 befestigten Stirnrad 171 kämmt. Diese Welle ist in der Grundplatte der Maschine gelagert und trägt ein Zahnrad 173, das auf ihr für gewöhnlich mit Hilfe einer Kupplung 179 befestigt ist. Das Zahnrad 173 kämmt mit einem, Zahnrad 174 (Fig. 6A und 13 A), das auf einer kurzen, in der Grundplatte der Maschine gelagerten Welle 175 befestigt ist, die außerdem ein zweites- auf ihr :befestigtes Zahnrad 176 trägt. Dieses kämmt nun mit einem auf einer Welle 178 befestigten Stirnrad 177. Auch diese Welle ist in .der Grundplatte der Maschine gelagert. Mit der Welle i78 besteht eine Schnecke z8o aus einem Stück, deren Schneckenrad 181 auf dem Kopf 182 einer Welle 183 drehbar und einstellbar angeordnet ist. Gegen Verschiebung in Achsenrichtung ist das Schneckenrad auf dem Kopf der Welle durch einen Ring 185 gesichert, der am Kopf bei 186 angeschraubt ist, während die Sicherung gegen Drehung auf dem Kopf durch einen Zapfen z87 erfolgt, den man entweder in die eine oder die andere zweier im Abstand voneinander vorgesehener Bohrungen 19z des Schneckenrades eingreifen läßt. Der Zapfen 187 sitzt an einer Platte 188, die am Ende einer Schieberstange 189 befestigt ist. Diese Schieberstange gleitet in einer achsparallelen Bohrung der Welle 183 und steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder 19o, die in der Bohrung untergebracht ist und gegen einen Bund der Stange 189 drückt, wodurch der Zapfen 187 in der Eingriffsstellung gehalten wird. Am rückwärtigen Ende trägt die Schieberstange 189 einen Knopf 192. Drückt man auf diesen, so wird die Schieberstange verschoben und .hebt den Zapfen 187 aus der Bohrung aus, so -daß man dann .die Welle 183 im Schneckenrad 18.1 verdrehen kann. Zu diesem Zweck ist am rückwärtigen Ende der Welle 183 ein Handrad 1g4 angeschraubt. Der Zweck dieser Verstellung sei später erläutert.
  • Der Kopf 182 der Welle hat einen in Durchmesserrichtung verlaufenden schwalbenschwanzförmig profilierten Schlitz 201, in welchem; ein Block Zoo verschiebbar und einstellbar ist. Dieser Block trägt eine Rolle 203, .die auf einer gehärteten Einsatzplatte 2o2 an dem einen Ende einer Kolbenstange 2o4 des Kolbens 2o5 läuft (Fig. 4A). Der Kolben läuft in einem Zylinder 2o6, der bei 207 an der Grundplatte der Maschine angeschraubt ist und durch SpurIager 2o8 und einen Haltering 209 mit der Schneckenwelle 162 zu gemeinsamer Verschiebung in Achsenrichtung verbunden ist. Die Schneckenwelle ist gleitend in der Hohlwelle 167 des Kegelrades: 161 sowie in: einem Lager zzo geführt. Jede Bewegung des Kolbens wird daher auf die Schneckenwelle 162 übertragen und führt zu einer Verschiebung der Welle 164 in Achsenrichtung. Diese Verschiebung der Welle 164 führt zu einer zusätzlichen Drehung der Wiege, die der durch Umlauf der Schneckenwelle 162, hervorgerufenen Drehung der Wiege überlagert wird, und zwar entweder additiv oder subtralktiv, je nach der Richtung der axialen Verschiebung. Wenn also die die Wiege antreibende Schneckenwelle 162 durch die Kegelräder 16o und 161 in der einen oder der anderen Richtung in Umlauf versetzt wird, wird auch die Schneckenwelle 1,78 entsprechend in der einen oder der anderen Richtung .durch die Stirnräder 170, 171, 173, 174, 176 und 177 gedreht. Daher wird das Schneckenrad 181 in Umlauf versetzt und erteilt der Schneckenwelle 162 durch die Rolle 203 und die Kolbenstange 2o5 eine Hinundherbewegung.
  • Durch Einstellen des Blockes Zoo auf dem Kopf 182. der Welle z83 und durch entsprechende Wahl der Wechselräder 173, 174, 176 und 177 läßt sich der Hub der Schneckenwelle 162 in Achsenrichtung verändern. Auch kann man durch Verstellen der Welle 183 im Schneckenrad i8i die Rolle 203 je nach Wunsch in die eine oder die andere der beiden in Durchmesserrichtung gegenüberliegenden Stellungen bringen und .dadurch die Richtung der Verschiebung der Schnecke bestimmen. Für gewöhnlich bewegt sich die Schnecke bei der Bearbeitung der beiderseitigen Zahnflanken des Werkstück @s in entgegengesetzten Richtungen. Durch Lösen der Kupplung 179 und Drehen der Welle 178 läßt sich die Lage der Rolle 203 gegenüber dem Kolben in der Weise verändern, daß man die Phase der überlagerten Schwingbewegung einstellen kann.
  • Die beschriebene Anordnung bietet also-die Möglichkeit, das Übersetzungsverhältnis der Abwül.zbewegungen von Wiege und ZVerkstückspindel den Erfordernissen der jeweils zu leistenden Arbeit angepaßt zu verändern. Mit .Hilfe der Maschine kann man also Ritzel verzahnen, die je nach Wunsch entweder mit einem ohne A.bwälzbewegung verzahnten Tellerrad oder mit einem gedachten Planrad kämmen, wobei sich die Gestalt .des Zahnprofils und die Art der Zahnauflage beherrschen läßt. Auch kann der Arbeitsbereich der Maschine selbst im Vergleich mit der entsprechenden bekannten Bauart erweitert werden.
  • Die Kolbenstange 2o4 wird durch den auf die linke Seite des Kolbens 205 wirkenden Flüssigkeitsdruck an die Rolle 203 angedrückt. Soll eine Verstellung der Rolle 203 und des Kopfes 182 vorgenommen werden, so schaltet man die linke Seite des Kolbens auf Abfluß und die rechte auf Zufluß. Dadurch gibt der Kolben dann die Rolle frei. Der Zufluß der Druckflüssigkeit zum Zylinder 2o6 wird durch ein Handventil 215 gesteuert, das als ein in einer Buchse 228 hin und her gehender und durch einen Knopf 2r6 betätigter Schieber (Fig. 7A) ausgebildet ist. Diesem Schieber fließt das Drucköl durch eine Leitung Zoo (Fig. 8A) zu, die an eine nicht näher gezeigte, in der Grundplatte der Maschine untergebrachte Pumpe angeschlossen ist. Das Drucköl fließt von der Leitung 22o aus über Kanäle 221, 2.22 und 2.23 zu einem Kugelrückschlagventil 224 und von dort durch Bohrungen 2.27 einer Buchse 2Y8 in die Schieberbohrung. Eine Feder 225 hält das Rückschlagventil 224 nachgiebig geschlossen und sorgt dafür, daß der Druck in der Leitung 226 auf dem zum ordnungsgemäßen Arbeiten der Maschine erforderlichen Mindestbetrag verbleibt.
  • Nehmen die Ventile die in Fig. 7 A gezeigte Lage ein, so fließt die Druckflüssigkeit von der Bohrung 227 aus durch die Bohrungen 23o der Buchse 228 und durch die Kanäle 2.31, 232, 233 und 234 (Fig. 7 A und 4A) zuzn linken Ende des Kolbens 205. Gleichzeitig ist die rechte Seite des Kolbens über Kanäle 236 und 237, Bohrungen 238 und 239 der Buchse 228 und den Kanal 24o auf Ab:fluß geschaltet.
  • Befindet sich das Ventil?, 15 in der in Fig. 7 A dargestellten Lage, wird daher die Kolbenstange 2o4 durch Flüssigkeitsdruck in Anlage an der Rolle 203 gehalten. Wenn sich beim Umlauf der Welle 183 die Rolle 203 aus der in Fig. 4A gezeigten Lage entfernt, folgt ihr unter dem Flüssigkeitsdruck die Kolbenstange und verstellt daher .die Schneckenwelle 162 in Achsenrichtung nach rechts. Wird die Drehrichtung der Welle 183 durch das Umsteuergetriebe der Maschine umgekehrt, so verbleibt die Kolbenstange in Anlage an der Rolle unter dem Flüssigkeitsdruck, wobei die Schneckenwelle nach Maßgabe der Bewegung der Rolle 203 nach links verstellt wird. Die Verschiebung des Kolbens nach links ist ermöglicht durch ein Überströmventil 245, das als Kugelventil ausgebildet durch eine Schraubenfeder 247 und einen Block 246 auf seinen Sitz gedrückt wird. Die Feder stützt sich an einem in eine Gewindebohrung des Lagerbockes 2o6 eingeschraubten Nippel 248 ab. Die Gewindebohrung liegt ausgerichtet zum Kanal 232. Mittels des Nippels 248 kann man die Spannung der Feder 2'47 einstellen und dadurch den Druck bestimmen, bei welchem sich das Überströmventil öffnet, derart, daß dieser Druck denjenigen der Pumpe überschreitet. Auf .diesc Weise wird der Kolben 204 unter einer ständigen Last gehalten, die ihn bei seiner Verschiebung nach links an die Rolle 203 andrückt. Die hierbei aus .dem linken Ende des Zylinders 2o6 herausgedrückte Flüssigkeitsmenge tritt ,aus der Bohrung 2.32 durch das überströmventil 2q.5 aus und in eine Leitung 25o ein, die mit der Auslaßleitung 24o in Verbindung steht.
  • Das Ventil 2@i 5 wird in der in Fig. 7 A gezeigten Lage während .des Arbeitens der Maschine gesichert, und zwar durch eine Kugel 252, die durch eine Schraubenfeder a54 in eine in den Ventilschaft eingedrehte Nut 253 hineingepreßt wird. Will mnan den Kolben 204 vom Öldruck entlasten, um die Rolle 203 zu verstellen, so zieht man den Schieber 215 aus der Lage der Fig. 7 A so weit nach rechts, d,aß die Haltekugel 2,52 in :die Nut 255 des. Ventilschaftes eintritt. Dadurch wird dann die zum rechten. Ende des Zylinders 204 führende Leitung 237 auf Zufluß geschaltet und die vom linken Ende des Zylinders herkommende Leitung 234 mit dem Auslaß verbunden. Infolgedessen läuft dann der Kolben 204 von der Rolle 203 fort bis zu dem linken Ende des Zylinders 2o6. Er wird in dieser Lage durch den Öldruck gehalten und stört daher nicht, wenn man zum Zwecke der Einstellung die Welle i83 dreht. Der Abfluß vom linken Ende des Zylinders erfolgt durch die Leitungen 234, 232, 231 und die Bohrungen 230 und 256 der Buchse 228 und durch die Leitung 257 zur Abflußleitung 24o.
  • Haben Wiege und Werkstückspindel ihre Wälzbewegung in der einen Richtung beendigt, so wird das Umsteuergetriebe betätigt und schaltet den Antrieb um. Das Werkstück wird dann aus dem Arbeitsbereich des Messerkopfes zurückgezogen, um anschließend seine Teilbewegung zu erfahren. Der Rückzug erfolgt durch einen entsprechenden Vorschubnocken 26o (Fig. 9 A und 12A), der mit der Gleitplatte go in Triebverbindung steht und von der Welle iog (Fig. 13A) über die Kegelräder 261 und 262 die Schnecke 263 und das Schneckenrad 264 angetrieben werden kann. Das Schneckenrad 264 ist auf einer Welle 2.C9 verkeilt, die in einem auf der Grundplatte der Maschine entsprechend angebrachten Lagerbock 274 gelagert ist. Die Nockenscheilbe ist an der Welle :befestigt, so daß sie mit dem Schneckenrad und der Welle umläuft.
  • Die Kurventrommel 12:6o ist mit zwei Kurvennuten 265 und 266 versehen, von denen die eine die Gleitplatte 19o während des Schruppens der herzustellenden Verzahnung und die andere während des Schlichters dieser Verzahnung antreibt. Die beiden Nockenrollen 267 und 268 können wahlweise mit den Nuten 265 und 266 in Eingriff gebracht werden und sitzen zu diesem Zweck auf den unteren Enden zweier verschiebbarer Stangen 281 und 282, die in ihrer Achserrichtung in .dem. Nockenhebel 283 geführt sind. Die einander zugewandten Seiten dieser Schieber haben Verzahnungen 285 und 286, mit denen ein gemeinsames Ritzel287 kämmt. Dieses besteht,aus einem Stück mit einer im Nockenhebel 283 gelagerten und von Hand drehbaren Welle 288. Je nach Einstellung dieser Welle wird .die eine oder die andere der beiden Rollen 267 und 2,68 in Eingriff mit der Nockentrommel gebracht. Wird die eine vorgeschoben, so wird die andere zurückgezogen.
  • Der Hebel 283 ist mittels eines Lagerzapfens 29o schwenkbar in einem Book 274 gelagert und in seinen Ste!1!lung durch eine .seine vordre Kante, übergreifende Führungsleiste 2191 gesichert, die bei 292, am Bock angeschraubt ist.
  • Der Hebel 283 hat einen Längsschlitz 293, in welchem ein Block 29,4 verschiebbar und mittels einer Schraubspindel 295 einstellbar ist. Dieser Block trägt einen Zapfen 296, auf welchem ein Stein 297 .drehbar gelagert ist, der in einem Längsschlitz 298 eines Ansatzes 299 eines - Zylinders 300 gleitet. Dieser Zylinder ist in Führungen 301 und 302 des Bockes 274 gleitend geführt. Der in ihm hin und her gehende Kolben 304 besteht aus einem Stück mit einer Kolbenstange 305., deren Ende mit Gewinde versehen ist und eine Mutter 3o6 trägt. Aus einem Stück mit dieser Mutter besteht ein Block 307, der an .der Gleitplatte durch Bolzen 308 festgeklemmt werden kann, deren Köpfe in T-Schlitze 3 to auf :der Oberseite der Gleitplatte eingreifen.
  • Den beiden Enden des Zylinders 300 kann Druckflüssigkeitdurch die Leitungen 3 14und 3 z S (Fig.g,A) mit Hilfe eines nicht näher veranschaulichten Handventils zugeleitet werden.
  • In Fig. 19A ist der Kolben 304 in der Stellung wiedergegeben, die er während des Schneidens der Verzahnung einnimmt. Hierbei befindet er sich am rechten Ende des Zylinders 300 und wird in dieser Lage durch .den durch die Leitung 314 zugeführten Öldruck gehalten, wobei das Drucköl in die linke Zylinderseite eingeschlossen ist. Beim Umlauf der Kurvenscheibe 26o bewegt sich .der Zylinder 300 im Lagerbock 274 hin und her und nimmt hierbei den Kolben 304 und die-Grundplatte 19o mit. Das Werkstück läuft daher abwechselnd vor bis in den Arbeitsbereich des Messerkopfes C und läuft am Ende der Abwälzbewegung wieder zurück. Hierbei wird der Hub durch die Einstellung des Blockes 294 (Fig. r2A)bestimmt.
  • Während des absatzweise erfolgenden Rücklaufs der Grundplatte erfährt .das Werkstück seine Teilbewegung. -Auf .die Einzelheiten der hierzu dienenden Mittel kommt es nicht an. Nur sei erwähnt, daß das Gehäuse 134 des Umlaufgetriebes, das während des Schneidvorganges verriegelt ist, zum Zwecke der Teilung freigegeben und durch ein Getriebe gedreht wird, das aus den Stirnrädern 27o bis 273 der Welle 275, dem Arm 276 mit der Rolle 277, dem Malteserrad 278 -und den Stirnrädern 279 und 28ö besteht. In das Malteserrad greift die Rolle 277 ein, wodurch das Malteserrad um einen Schritt gedreht wird. Diese Drehung wird dann auf das Differentialgehäuse übertragen und daher dem Antrieb der Werkstückspindel überlagert.
  • Ist die Teilbewegung des Werkstücks beendet, so wird das Werkstück durch .den -Vorschubnocken wieder in den Arbeitsbereich des Werkzeugs vorgeschoben, um die nächste Zahnlücke herauszufräsen, womit das folgende Arbeitsspiel beginnt.
  • Ist ein Werkstück fertig verzahnt, sind also alle Zahnlücken herausgefräst, so läuft die Gleitplatte 19o in die Au(sispanustellung zurück, in der das fertige Werkstück ausgespannt und ein neues aufgespannt wird. Zum Zwecke dieses Rück Laufs wird die Leitung 315 auf Druck und die Leitung 314 auf Abfluß geschaltet (Fig. 9A). Infolgedessen verschiebt sich der Kolben 304 im Zylinder 3oo nach links und nimmt die gleitende Grundplatte 19o bis in die Ausspannlage nach außen mit. Ist .das neue Werkstück eingespannt, so schaltet man die Leitung 3 14 wieder auf Druck und die Leitung 315 wieder auf Abfluß, so daß die Grundplatte wieder in ihre Betriebslage zurückkehrt. Der Block 307 ist auf der Grundplatte 19o in deren Bewegungsrichtung, also in der Richtung der Achse der Wiege 21, verstellbar. Die Verstellung dient dem Zweck, die Maschine den Abmessungen .des Werkstücks entsprechend einzustellen. Es geschieht dies mit Hilfe einer Teilung 3r z und eines Nonius 3r2. Die Einstellung bestimmt das Maß, um .das sich die Grundplatte 19o nach innenbewegt. Wie bereits erläutert, wird der Block 307 nach seiner Verstellung durch Festziehen der Schrauben 3o8 an der Grundplatte festgeklemmt.
  • Ändert sich die Höhe der Messer des Messerkopfes durch ihr Abschleifen, so muß das ausgeglichen werden, und zwar geschieht dies durch Verstellen der Kolbenstange 305 im Block 307. Zu diesem Zweck löst man eine Schraube 314, .die im Nocken 3o7 sitzt und auf die Gewinde der Kolbenstange drückt, um diese gegen unbeabsichtigte Drehungen zu sichern. Alsdann kann man die Kolbenstange mittels eines Schraubenschlüssels drehen und sie dadurch in der Mutter 3o6 verschrauben, worauf man die Klemmschraube 314 wieder anzieht. Zur genauen Bemessung dieser Verstellung dienen-beliebige Mittel. Durch diese einfache Anordnung erübrigt sich die Verstellbarkeit der Messerkopfspindel, die bei den bisherigen Maschinen vorgesehen war. Daher kann die Messerkopfspindel-viel starrer gelagert werden, worin ein wesentlicher Vorteil liegt.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verzahnen eines zur Übertragung einer gleichförmigen Drehbewegung geeigneten Kegel- oder Hyperboloidrades durch Erzeugen einer gegenseitigen Abwälzbewegung zwischen dem Werkstück und einem gedachten Zahnrad, dessen Zahnflankenflächen von dem Werkzeug beschrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis der Relativdrehbewegungen um die Umlaufachsen des Werkstücks und des gedachten Zahnrades während der Erzeugung einer jeden Zahnflanke verändert wird und daß bei der Erzeugung gegenüberliegender Zahnflanken diese Veränderung in verschiedenem Maße erfolgt. -
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während des Abwälzens das Übersetzungsverhältnis der Abwälzbewegung (d. h. der Drehungen des Werkstücks und des vom Werkstück dargestellten gedachten Rades um ihre Achsen) bei der Erzeugung der einen Zahnflanke erhöht und bei der Erzeugung der entgegengesetzten Zahnflanke verringert wird.
  3. 3. Verfahren zum Verzahnen eines Regel-oder Hyperboloidradpaares, dessen eines Rad ohne Abwälzbewegung verzahnt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Rad des Paares nach dem Verfahren des Anspruches i oder 2 verzahnt wird, wobei das gedachte Kegelrad weder mit dem Gegenzahnrad .des Paares noch mit einem Planrad übereinstimmt.
  4. Verfahren zum Verzahnen eines Paares von Kegel- oder Hyperboloidrädern, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der beiden Räder ohne Abwälzbewegung und das andere der beiden Räder mittels .des Verfahrens nach Anspruch i oder 2 durch Abwälzen an einem bedachten Planrad erzeugt wird.
  5. 5. Verfahren zum Verzahnen eines Kegel-oder Hyperboloidradpaares, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Räder des Paares nach dem Verfahren des Anspruches i oder 2 verzahnt wird, wobei das gedachte Kegelrad weder mit dem Gegenrad des Paares noch mit einem Planrad übereinstimmt.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Verzahnen des einen oder beider Räder erfolgende Abwälzbewegung um eine Achse (z. B. 35) herum verläuft, die gegenüber dem Kegelscheitel (z. B. 22) des Werkstücks versetzt ist, und zwar beim Verzahnen .der beiderseitigen Zahnflanken auf entgegengesetzten Seiten des Kegelscheitels liegt.
  7. 7. Verfahren zum Verzahnen eines Kegelradpaares von verhältnismäßig großem Kegelabstand, gekennzeichnet durch die Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis 6 in der Weise, daß die zum Verzahnen eines oder beider Räder benutzte Abwälzbewegung um eine Achse herum erfolgt, die gegenüber der Werkstückachse versetzt liegt. B.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkzeug in an sich bekannter Weise ein Messerkopf (z. B. 6o) mit von der Stirnseite vorspringenden Messern dient, der zur Erzeugung der Abwälzbewegung um eine zu seiner Achse parallele Achse schwingt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch :2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Messerkopfes (C) mit von der Stirnseite vorspringenden Messern dieser zum Erzeugen der Wälzbewegung um eine Achse (27) schwingt, die zur Messerkopfachse (2q.) in einem Winkel geneigt ist, welcher von dem Winkel der Achsen der beiden miteinander kämmenden Zahnräder abweicht. io.
  10. Maschine zum Herstellen von Kegelrädern mit längs gekrümmten Zähnen, insbesondere zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 9, mit einer Werkstückspindel, mit einer Spindel für einen Stirnmesserkopf, mit einer pendelnden, die eine der Spindeln aufnehmenden Wiege, deren Achse die Achse des gedachten Rades darstellt, und mit einem Getriebe, das die Wiege mit der anderen Spindel verbindet und diese und die Wiege um ihre Achsen im Takt dreht, während die Zahnflanken herausgearbeitet werden, gekennzeichnet durch mit dem Getriebe verbundene Einrichtungen (i82, 200) zur Veränderung des Verhältnisses der Winkelgeschwindigkeiten der Spindel und der Wiege während des Fortschreitens der Zahnflankenbearbeitung. i i.
  11. Maschine nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein Differentialtriebwerk (i64, 165) enthält, über welches die Einrichtungen (i82, Zoo) zur Veränderung des Verhältnisses der Winkelgeschwindigkeiten auf den Antrieb einwirken, um dadurch das Verhältnis der Winkelgeschwindigkeiten der einen Spindel und der die andere Spindel tragenden Wiege beim Fortschreiten der Zahnflankenbearbeitung zu ändern.
  12. 12. Maschine nach Anspruch io oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (i82, 200) zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses .gestatten, dieses Verhältnis beim Abwälzerzeugen der einen Zahnflanken anders zu bemessen als beim Abw älzerzeugen der gegenüberliegenden Zahnflanken.
  13. 13- Maschine nach Anspruch ii oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialtriebwerk aus einem an der Wiege befestigten Schneckenrad (i65) und aus einer damit kämmenden, axial verschiebbaren Schnecke (16q.) besteht, welche in einem gleichbleibenden Verhältnis zur Geschwindigkeit der Werkstückspindel in Umlauf versetzt wird, aber mit veränderlicher Geschwindigkeit in Achsenrichtung durch einen Hilfs,antrieib (182, 200, 203, 204) verschoben wird.
  14. 14. Maschine nach Anspruch r2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfstriebwerk zum axialen Verschieben der Wiegenschnecke (i64) aus einer auf einem schwingenden, im Takt mit der Schnecke (164) hin und her gedrehten Glied (182) in radialer Richtung und im Winkel einstelllbaren Rolle (203)besteht, die kraftschlüssig mit der Schnecke in Verbindung steht, um diese bei ihrem Umlauf hin und her zubewegen.
  15. 15. Maschine nach Anspruch ro,dadurch gekennzeichnet, daß die kraftschlüssige Venbindung zwischen der Rolle (2o3) und der Schnecke (16q.) aus einem Kolben (2o5)' besteht, der an dem einen Ende der Schneckenwelle (Z62) befestigt ist und in einem Zylinder (2o6) läuft, dessen beide Enden mittels eines Steuerventils (215) wahlweise auf Zufluß oder Abfluß eines Druckmittels geschaltet werden können, und der mit einem- Überdruckventil (2.45) versehen ist, das die Druckflüssigkeit aus dem einen Zylinderende zum Abfluß nur beim Überschreiten eines bestimmten Druckes austreten läßt.
  16. 16. Maschine nach Anspruch ro bis 15 zum Herstellen von Kegel- oder Hyperboloidrädern mit längs gekrümmten Zähnen mittels. eines Messerkopfes, der in einer pendelnden Wiege mittels eines Halters gelagert ist, dessen Achse parallel, aber exzentrisch zu den Achsen des Messerkopfes, und der Wiege verläuft und welcher den Abstand dieser beiden Achsen einzustellen gestattet, während das Werkstück auf einer in Achsenrichtung der Wiege gleitend geführten Grundplatte ruht und durch deren Verschiebung den Vor- und Rücklauf erfährt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der durch das Nachschleifen der Messer bedingten Änderung der Messerlänge die gleitende Grundplatte (go) mit ihrem Antrieb (3oo) durch verstellbare Mittel (3o5, 3o6) verbunden ist, wodurch sich eine axiale Verstellbarkeit der Messerkopfspindel (30) in der Wiege (21) erübrigt.
  17. 17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der verstellbaren Grundplatte (9o) durch einen mittels Mutter (3o6) und Gewindespindel (3o5) mit ihr verbundenen Kolben (3o4). erfolgt, dessen wechselseitig wahlweise an Zu- und Abfluß eines Druckmittels anschaltbarer Zylinder (3o1) in Richtung der Wiegenachse (Y) durch einen Nockenantrieb (26o) hin und herbewegt wird, um .durch Mitnahme des Kolbens (3o4) das Werkstück (G) abwechselnd in die Bearbeitungslage vorzuschieben und in die Teilbewegung zurückzuziehen und um durch Verschiebung des Kolbens (30q.) mittels des Druckmittels das Werkstück in; die Ausspannlage zurückzuziehen.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 16 oder 17, bei welcher zum Antrieb der Messerkopfspindel eine im Spin.delhalter gleichachsig zu diesem gelagerte Welle sowohl durch Stirnräder mit einer zur Wiege gleichachsigen Triebwelle gekuppelt ist als auch die exzentrisch im Halter gelagerte Messerkopfwelle durch eine Hilfswelle und zwei Zahnradpaare antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfwelle (6o) quer zur Wiegenachse liegt und ihre Zahnradpaare als Kegelradpaare (54, 55 und 6o, 61) ausgebildet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 609 767.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034951B (de) * 1952-07-12 1958-07-24 Gleason Works Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Kegelrad-Verzahnungsmaschine zur Herstellung profilkorrigierter Verzahnungen

Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE609767C (de) * 1932-02-27 1935-02-25 Gleason Works Nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnradschneidmaschine mit einem bogenfoermig bewegten Schneidwerkzeug

Patent Citations (1)

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