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DE9293C - Neuerungen an Orgeln - Google Patents

Neuerungen an Orgeln

Info

Publication number
DE9293C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
innovations
wind
organs
octave
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9293D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. SECHES in Paris
Publication of DE9293C publication Critical patent/DE9293C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B1/00General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus
    • G10B1/08General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus of harmoniums, i.e. reed organs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

1879.
Klasse 51.
EDMOND SECHES in PARIS. Neuerungen an Orgeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1879 ab.
Die Neuerungen bestehen erstens in einer Einrichtung, die zur Verbesserung des Zungentones dienen soll, und zweitens in einer Octavenkoppel, durch welche drei Octaven (statt wie gewöhnlich deren zwei) mit einander verbunden werden.
In Fig. ι ist der Durchschnitt eines gewöhnlichen Harmoniums (eines blasenden, im Gegensatz zu den amerikanischen saugenden) gezeichnet, an dem die Neuerungen angebracht sind.
α ist der mit comprimirtem Winde gefüllte Windkanal, b sind die gewöhnlichen Registerventile, die durch Ziehen der Registerzüge c geöffnet werden können, und durch welche der Wind in die Windführungen d eintritt. Durch Anschlagen der Taste e werden die Spielventile // gehoben, unter denen die Zungenreihen liegen (bei dem gezeichneten Harmonium befinden sich unter jedem Ventil drei Zungen). Hat der Wind die Zungen in Schwingungen versetzt, so strömt er bei gewöhnlichen Harmoniums durch die Oeffnungen g aus; bei der vorliegenden Construction jedoch strömt derselbe durch g in einen Resonanzkasten A, der durch Zwischenwände in zwei oder mehr Kammern getheilt ist, und der für die frei schwingende Zunge des Harmoniums dasselbe sein soll, was der Schallbecher in seinen verschiedenen Formen für die Zungenstimmen der Orgel ist.
Die Fig. 2 bis 10 zeigen verschiedenartige Anordnungen dieses Kastens, sowie die Wege, welche' der Wind in ihnen zurückzulegen hat.
Die Fig. 11, 12 und 13 zeigen ferner eine einfache Vorrichtung, welche ermöglicht, den Orgelwind, welcher den Kasten A passirt hat, zurückzuhalten, oder durch eine kleinere oder gröfsere Oeffnung ausströmen zu lassen.
Die Fig. 14 und 15 zeigen die Kasten der einzelnen Zungen reihenweise in einem Rahmen zusammengefafst, so wie sie bei der praktischen Verwendung angeordnet werden. Bei diesen beiden Rahmen ist die Anordnung getroffen, dafs aus mehreren Cancellen der tieferen Töne der Wind in einen gemeinschaftlichen Kasten A tritt; für die höheren Töne hat jede Cancelle ihren eigenen Kasten.
Die Octavenkoppel läfst, wenn sie angezogen, für jede Taste aufser dem eigenen Tone auch die Töne der eine Octave darüber und eine Octave darunter liegenden Tasten erklingen. Im Diskant, wo die obere Octave der angeschlagenen Taste nicht mehr vorhanden ist, werden die beiden darunter liegenden Octavtasten von der Koppel ergriffen, ebenso im Bafs, wo die tiefere Octave fehlt, die beiden oberen Tasten. Die Koppel läfst sich auf die verschiedenste Weise construiren, sowohl als Wellbrettkoppel, wie auch als Winkelkoppel, Hebelkoppel etc.
In Fig. 16 und 17 ist diese Koppel als Wellbrettkoppel gezeichnet, h sind die Wellen, i die Wellenarme, die die Uebertragung auf die gewöhnliche Weise vermitteln. An- und abgekoppelt wird dieselbe durch die beweglichen Einfallhaken k, welche an den Tasten e, um den Punkt I schwingend, befestigt sind.
Fig. 18 zeigt die Vorrichtung zum An- und Abkoppeln in gröfserem Mafsstabe.

Claims (2)

Patent-AnSprüche:
1. Bei Orgeln mit freischwingenden Zungen, sogenannten Harmoniums, die Anordnung der in einem Rahmen zusammengefafsten Resonanzkasten.
2. Die Anordnung einer dreifachen Octavkoppel.
DENDAT9293D Neuerungen an Orgeln Active DE9293C (de)

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