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DE1064C - Aliquot-Pianoforte-Konstruktion für alle Gattungen des Pianoforte - Google Patents

Aliquot-Pianoforte-Konstruktion für alle Gattungen des Pianoforte

Info

Publication number
DE1064C
DE1064C DE1064DA DE1064DA DE1064C DE 1064 C DE1064 C DE 1064C DE 1064D A DE1064D A DE 1064DA DE 1064D A DE1064D A DE 1064DA DE 1064 C DE1064 C DE 1064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pianoforte
strings
aliquot
types
construction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1064DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Bluethner
Original Assignee
J Bluethner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1064C publication Critical patent/DE1064C/de
Application filed by J Bluethner filed Critical J Bluethner
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/07Strings
    • G10C3/08Arrangements thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

1877.
Klasse 51.
J. BLÜTHNER in LEIPZIG. Aliquot-Pianoforte-Construction für alle Gattungen des Pianoforte.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1877 ab. Längste Dauer: 10. Februar 1891.
Die Zeichnung Blatt II ist der schnelleren Uebersicht wegen in fünf Felder I, II, III, IV, V getheilt.
Näheres ergiebt die Durchschnittszeichnung Blatt I.
Bei A befinden sich im III., IV., V. Feld je für einen Ton vier beziehentlich fünf Stimmenwirbel, von denen drei zum Grundton, die übrigen für den Oberton bestimmt sind.
Die Saiten für den Grundton gehen, wie bisher, durch die Agraffen bei B und durch die Stegstifte im Resonanzbodensteg zu den Anhängestiften.
Die Obertonsaiten gehen durch die hinteren, höheren Agraffen bei B, der Doppel-Agraffenreihe im Stimmenstock durch die Agraffen bei C und von hier zu ihren Anhängestiften bei D.
Zu den oberen Tönen im Discant sind je zwei Obertonsaiten gelegt, welche in ihren Agraffen bei B und C übereinander liegen (vergl. Durchschnittszeichnung). Von C aus senkt sich die oberste herab und wird neben der unteren bei D angehängt.
Die Obertöne sind um eine Octave höher, als die Grundtöne und haben von dieser halbe Mensur.
Die Agraffen der Obertöne bei C stehen auf ihrem Steg G, welcher von der punktirten Mitte an bis zur Endlinie (zur Anhängeplatte hin) auf den Resonanzboden aufgeleimt ist; der vordere Theil, auf welchem die Agraffen eingeschraubt sind, ist, um die Schwingungen des Resonanzbodens sich in ausgiebigster Weise entwickeln zu lassen, frei.
Im V. Feld ist Steg G mit dem Resonanzbodensteg verbunden, und die Obertonsaiten sind in ganzer Mensur zu den Grundtonsaiten gelegt. Es wird hierdurch die Verlängerung und Verstärkung des Tones gleichfalls erreicht, dabei aber, auch das Schreiende und Gellende vermieden, was unausbleiblich wäre, wollte man zu diesen höchsten Discanttönen noch die Octave mitklingen lassen.
Der erste Resonanzbodensteg ist für die übersponnenen Saiten in freier Lage und in keiner Kreuzung mit anderen Saiten.
Der zweite Resonanzbodensteg nimmt die glatten Saiten im II. Felde auf, welche über den Saiten des dritten Steges hinweglaufen und sich also mit diesen kreuzen.
Der dritte Resonanzbodensteg, für die Saiten der übrigen Töne bestimmt, zieht sich durch die Felder II, III, IV, V und berührt auch I, im II. Felde, wie schon bemerkt, zieht er unter den Saiten des zweiten Resonanzbodensteges hin.
E ist der Dämpfer, welcher im III., IV., V. Felde doppelte Dämpferkeile an den Dämpferklötzen zum Abdämpfen für Grund- und Oberton besitzt.
In der Durchschnittszeichnung des Dämpfers zeigen die angedeuteten fünf Punkte die Saitenlage an.
Um leichter Schwingungen der Obertöne hervorzurufen, sind zu den oberen Tönen schwächere Nummern von Saiten genommen, als zu den betreffenden Grundtönen.
Es können bei diesem System die Saiten, welche über den Saiten des Grundtones liegen, auch eine Octave tiefer, nach Art der Combinationstöne, aufgespannt werden, oder drei Saiten im Dreiklang, oder nach der Folge der Obertöne (Octaven, Duodecime u. s. w.); überhaupt läfst sich diese Idee weiter ausbilden.
Für das Stimmverfahren ist das in der Zeichnung dargelegte und beschriebene Verhältnifs das am meisten praktische, weil die Saiten sehr leicht gespannt, weggenommen oder aufgezogen werden können, ohne dafs bei diesem Verfahren der Stimmer in irgend welchen Zweifel gerathen kann.
Das Aliquot-System ist für alle Bauarten des Pianoforte-Instrumentes verwendbar. In dem vorliegenden, beschriebenen Falle ist Oberdämpfung angewendet, jedoch wird sich bei geradsaitig angelegten Instrumenten auch Unterdämpfung anwenden lassen. ■
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1064DA 1877-08-04 1877-08-04 Aliquot-Pianoforte-Konstruktion für alle Gattungen des Pianoforte Expired - Lifetime DE1064C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE1064T 1877-08-04

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DE1064C true DE1064C (de)

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ID=70977172

Family Applications (1)

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DE1064DA Expired - Lifetime DE1064C (de) 1877-08-04 1877-08-04 Aliquot-Pianoforte-Konstruktion für alle Gattungen des Pianoforte

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DE (1) DE1064C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213486B (de) * 1966-03-31 Fritz Patloka Faservliess-Membran, insbesondere Konus-membran fuer Lautsprecher, und ihr Herstellungs-verfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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