[go: up one dir, main page]

DE928940C - Hydraulisches Sektorwehr - Google Patents

Hydraulisches Sektorwehr

Info

Publication number
DE928940C
DE928940C DEK4102D DEK0004102D DE928940C DE 928940 C DE928940 C DE 928940C DE K4102 D DEK4102 D DE K4102D DE K0004102 D DEK0004102 D DE K0004102D DE 928940 C DE928940 C DE 928940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sector
weir
ballast box
weirs
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK4102D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dortmunder Union Brueckenbau AG filed Critical Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority to DEK4102D priority Critical patent/DE928940C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928940C publication Critical patent/DE928940C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B13/00Conduits for emptying or ballasting; Self-bailing equipment; Scuppers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Hydraulisches Sektorwehr Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisches Sektorwehr, für dessen Bewegung Kräfte aus dem Wasserdruck dienen. Die hydraulischen Wehre gehören zu den ältesten beweglichen Wehrarten. Die bekanntgewordenen Bauarten sind sehr zahlreich, und noch größer ist die Zahl der veröffentlichten Vorschläge. Der Bauart nach zerfallen sie in Trommel- oder Winkelschützenwehre, Dachwehre, Sektorwehre, Segmentwehreund Schwimmerwehre.
  • Die Regulierung erfolgt bei den aufgezählten Wehren durch den Wasserdruck, der unmittelbar auf die Unterflächen der Abfallwände oder auf angeordnete Schwimmer oder Ballastkästen wirkt.
  • Trotz ihrer Vielzahl und sinnreicher Durchbildung treten diese Wehrarten gegenüber den mechanisch angetriebenen Wehrarten bei den erstellten Anlagen zahlenmäßig stark zurück. Die Ursache ist sicherlich darin zu suchen, daß den bekannten Systemen größere oder kleinere betriebliche Mängel anhaften. So wird die geringe Steifigkeit auf Verdrehung der Klappe bei großen Abmessungen der Doppelklappenwehre als ein Nachteil angesehen. Die anderen hydraulischen Wehrarten, die gegen Verdrehung widerstandsfähig ausgebildet werden können, sind aber in einer noch geringeren Zahl als die obenerwähnten Doppelklappenwehre ausgeführt worden. Diese Tatsache ist anscheinend z. B. bei den Sektorwehren darauf zurückzuführen, daß die gleichmäßige und genaue Höheneinstellung des Verschlusses auch sehr genau arbeitende Regulierungsorgane erfordert, denn schon geringfügige Abweichungen in der Höhenlage des Innenwasserdruckes rufen heim hydraulisch betätigten Sektorwehr große Höhenunterschiede in der Lage der Sektorkrone hervor. Hinzu kommt noch aus der Eigenart des Sektorwehres, daß beim Senken aus der Staulage anfangs der Kammerwasserstand vermindert werden muß, während von einem gewissen Betriebszustand an der Kammerwasserstand wieder erhöht werden muß, weil die anteilige Kraft aus der Auflast des überströmenden Wassers stärker ins Gewicht fällt. Abgesehen von der Gegenläufigkeit in den tieferen Sektorlagen muß der Sektorkörper einen Bereich durchfahren, in dem es unbestimmt ist, ob bei einer Druckerhöhung in der Kammer der Verschlußkörper sich 'hebt oder senkt. Es sind Vorkehrungen durch elektrische Rückmelde- und Umschaltapparate geschaffen, die das Durchfahren dieses Gebietes einwandfrei ermöglichen. Andere Ausführungsarten sehen zusätzliche mechanische Antriebe vor, die das einwandfreie Durchfahren in allen Sektorlagen gestatten. Im letzteren Fall hat der Kammerwasserdruck nur eine Teilkraft zu übernehmen und dient lediglich zur Verminderung der Antriebskraft. Diese Ausführungen stellen sich jedoch ziemlich teuer und können daher die Konkurrenz anderer Bauarten nicht bestehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein 'hydraulisches Sektorwehr, bei dem die oben angeführten Mängel beseitigt sind. Erreicht wird dies durch die Anordnung eines Ballastkastens an der Stirnseite über die ganze Höhe des Verschlusses und durch die Verbindung des Ballastkastens mit den festen Zuleitungen für Wasser und Luft über ein mit der Drehachse zentrisch angeordnetes, außerhalb der Wehröffnung liegendes Drehgelenk. Die Anordnung des Ballastkastens an der Stirnseite gestaltet sich besonders vorteilhaft, weil an der Stirnwand die hauptsächlichen Reibungskräfte auftreten, die auf diese Weise fast unmittelbar durch die Auftriebskräfte am Ballastkasten überwunden werden. Außerdem trägt der Ballastkasten wesentlich zur Längssteifigkeit des Durchlaßkörpers bei. Dieser Ballastkasten wird beim Senken des Verschlusses mit Wasser gefüllt, beim Heben desselben entleert. Neben der einfachen und sicheren Bedienung, die durch die Erfindung erreicht wird, ermöglicht diese auch noch, das Wehr mit verhältnismäßig geringem Aufwand zu erstellen und es mit anderen Bauarten konkurrenzfähig zu machen.
  • Eine besonders günstig scheinende Bedienungsart, bei der der Kammerwasserstand bis zu einer vorher festgelegten Höhenlage konstant genalten wird und später, nachdem der UW.-Spiegel diese Höhe überschreitet, der Sektorverschluß direkt auf den UW.-Spiegel arbeitet, wird nachstehend beschrieben.
  • In der Sektorkammer wird ein konstanter Wasserspiegel durch Vorschalten eines Überlaufes gehalten. Die Höhe des Wasserspiegels in der Kammer wird so bestimmt, daß die Auftriebskräfte am Ballastkasten zusammen mit den Druckkräften auf die Unterseite der Abfallwand den Sektorkörper bei annähernd entleertem Ballastkasten an die Anschläge, die ein Überfahren der Höchstlage verhindern, zu drücken vermögen. Bei dler Senkbewegung wird der Füllschieber zum Ballastkasten geöffnet, das Wasser strömt bei dem dargestellten Fall aus der Sektorkammer durch den Füllschieber, die Hohlwelle am Sektorende und die Verbindungsleitung nach dem Ballastkasten und vergrößert das Gewicht des Wehrs, wodurch der Sektorverschluß sich senkt. Diese hydraulische Bewegungsart besitzt gegenüber der bei anderen hydraulischen Wehren den Vorteil der großen Regulierungsgenauigkeit des Abflusses bzw. der Absenkung der Wehrkrone.
  • Andererseits kann die Senkbewegung auch durch den Überlauf, der etwas über dem OW.-Spiegel angeordnet ist und dessen Ablauf nach dem Ballastkasten führt, beim Überschreiten der Staukote erfolgen. In diesem Fall erfolgt das Absenken des Verschlusses selbsttätig, denn beim Absinken des Obl.-Spiegels unter die Höhe des Überlaufes hört das Überlaufen auf, und der Sektorverschluß beharrt in seiner Lage. Beim Anheben des Sektorverschlusses wird Preßluft in den Ballastkasten geblasen, welche das Wasser auf dem vorerwähnten Wege herausdrückt, oder das Ballastwasser kann durch Pumpen herausgeförder t werden. Neben den beschriebenen Bedienungsarten können auch noch andere angewandt werden.
  • Wichtig ist auch die Verbindung des Ballastkastens mit den festen Zuleitungsteilen über die zentrisch angeordnete Hohlwelle, die mit dem Sektorkörper fest verbunden ist, durch das Mauerwerk hindurch zu den festen Zuleitungsteilen führt und gegen diese wie auch gegen -das Mauerwerk mit Stopfbuchsen abgedichtet ist. Außer dem hier dargestellten gekrümmten Anschluß der Hohlwelle an die Verbindungsleitung zum Ballastkasten können auch andere Linienführungen für die Anschlüsse und die Leitung gewählt werden. Diese Vorkehrung macht die bisher bei ähnlichen Fällen angewandten biegsamen Panzerschlauchverbindungen unnötig und ist als besonders günstig anzusprechen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt, näher beschrieben. Es zeigt Abb. i einen Ouerschnitt durch ein Wehr nach der Erfindung, Abb. a eine Draufsicht auf die Leitungsanlage des Wehres.
  • In den Abbildungen ist i der Sektorverschluß mit dem an seiner Stirnseite über die ganze Höhe angeordneten Ballastkasten z. In der Sektorkammer 3 wird ein gleichbleibender Wasserspiegel durch Vorschalten des Überlaufes q. gehalten. Überschreitet der UW.-Spiegel die Höhe des überlaufes q., der in einiger Entfernung der Drehachse 5 nach Unterwasser zu angeordnet ist, so wirkt der UW.-Spiegel unmittelbar auf den Sektorverschluß. Soll der Verschluß abgesenkt werden, wird ein Füllschieber 6 geöffnet, der damit eine Leitung 7 aus der Sektorkammer, die Hohlwelle 8 und die Verbindungsleitung 9 nach dem Ballastkasten 2 freigibt, durch die das Wasser von der Kammer in den Ballastkasten strömt. Die Senkbewegung kann auch durch Überlauf io, der etwas über dem Obl.-Spiegel angeordnet ist und mit dem Ballastkasten über die Leitungen 11, 8 und 9 verbunden ist, ausgelöst werden, wenn der OW.-Spiegel über die Höhe des überlaufes steigt. Bei Absinken des Obl.-Spiegels hört nach Unterschreiten der Überlaufhöhe die Zufuhr zum Ballastkasten selbsttätig auf. Die Hohlwelle ist gegen die festen Leitungsteile und gegen das Mauerwerk durch Stopfbuchs.n 12 abgedichtet. Innenfläche der Abfallwand bewegtes, hydraulisch angetriebenes Sektorwehr, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballastkasten (2) über die ganze oder annähernd ganze Stirnwand angeordnet und mit den festen Zuleitungen für Wasser und Luft über ein mit der Drehachse (5) zentrisch angeordnetes, außerhalb der Wehröffnung liegendes Drehgelenk (8) verbunden ist.
  • 2. Hydraulisch angetriebenes Sektorwehr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf des Regulierüberlaufes (io) mit dem Drehgelenk (8) verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Auftriebskräfte auf einen Ballastkasten und durch den Wasserdruck auf die Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 552 o63, 646767, 735 387, 1 726 522; britische Patentschrift Nr.263 188.
DEK4102D 1939-10-17 1939-10-17 Hydraulisches Sektorwehr Expired DE928940C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK4102D DE928940C (de) 1939-10-17 1939-10-17 Hydraulisches Sektorwehr

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK4102D DE928940C (de) 1939-10-17 1939-10-17 Hydraulisches Sektorwehr

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE928940C true DE928940C (de) 1955-06-16

Family

ID=7210164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK4102D Expired DE928940C (de) 1939-10-17 1939-10-17 Hydraulisches Sektorwehr

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE928940C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051207B (de) * 1955-05-18 1959-02-19 Aug Kloenne Fa Sektortor fuer Schleusen
DE1072928B (de) * 1960-01-07 Rheinstahli UNION Brückenbau Aktiengesellschaft, Dortmund Hydraulisch betätigtes, mit einem Wasserballastfkasten versehenes Gleit- oder Rollschütz, insbesondere für Wehranlagen
DE1087983B (de) * 1956-01-28 1960-08-25 Rheinstahl Union Brueckenbau Reguliervorrichtung fuer hydraulisch betaetigte, bewegliche Stauverschluesse
DE1097913B (de) * 1956-02-08 1961-01-19 Bodo Faure Dipl Ing Dr Ing Selbsttaetig hydraulisch bewegbares Sektorwehr
DE1158007B (de) * 1956-05-04 1963-11-21 Rheinstahl Union Brueckenbau Hydrostatisch bewegbares Sektorwehr

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US552063A (en) * 1895-12-24 Hydropneuivlatic weir and lock-gate
US646767A (en) * 1899-11-10 1900-04-03 Thomas Tilley Stoddart Lock-gate.
US735387A (en) * 1896-09-29 1903-08-04 Samuel C Irwin Movable dam.
GB263188A (en) * 1925-12-18 1927-12-08 Albert Huguenin Improvements in or relating to sluice gates or lock gates
US1726522A (en) * 1929-09-03 Dam appabatus

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US552063A (en) * 1895-12-24 Hydropneuivlatic weir and lock-gate
US1726522A (en) * 1929-09-03 Dam appabatus
US735387A (en) * 1896-09-29 1903-08-04 Samuel C Irwin Movable dam.
US646767A (en) * 1899-11-10 1900-04-03 Thomas Tilley Stoddart Lock-gate.
GB263188A (en) * 1925-12-18 1927-12-08 Albert Huguenin Improvements in or relating to sluice gates or lock gates

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072928B (de) * 1960-01-07 Rheinstahli UNION Brückenbau Aktiengesellschaft, Dortmund Hydraulisch betätigtes, mit einem Wasserballastfkasten versehenes Gleit- oder Rollschütz, insbesondere für Wehranlagen
DE1051207B (de) * 1955-05-18 1959-02-19 Aug Kloenne Fa Sektortor fuer Schleusen
DE1087983B (de) * 1956-01-28 1960-08-25 Rheinstahl Union Brueckenbau Reguliervorrichtung fuer hydraulisch betaetigte, bewegliche Stauverschluesse
DE1097913B (de) * 1956-02-08 1961-01-19 Bodo Faure Dipl Ing Dr Ing Selbsttaetig hydraulisch bewegbares Sektorwehr
DE1158007B (de) * 1956-05-04 1963-11-21 Rheinstahl Union Brueckenbau Hydrostatisch bewegbares Sektorwehr

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE928940C (de) Hydraulisches Sektorwehr
DE1784219A1 (de) Verschlussvorrichtung fuer Schiffsschraegaufzuege mit Wasserkeil
DE2707767A1 (de) Hubvorrichtung
DE831825C (de) Schwimmerhebewerk
DE2842261A1 (de) Kraengungs-ausgleichanlage von schwimmkoerpern
DE2434469A1 (de) Einrichtung zum ausschluss von wasser aus einer neben einer wasserflaeche liegenden arbeitsstelle
DE2757704A1 (de) Gewaessersperre, insbesondere hochwassersperre
DE665714C (de) Hohle Bodenklappe fuer Klappschuten
DE457466C (de) Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern
DE2546259C3 (de) Mönch-System
DE475325C (de) Schleusenartige Schiffshebevorrichtung
DE864378C (de) Notverschluss fuer den Einlauf von Wasserturbinen, Schleusen, Dockeinfahrten und aehnliche Anlagen
DE418901C (de) Einfach wirkende Kolbenpumpe mit Druckwasserantrieb
DE3048942C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Energie durch Ausnutzung der Bewegung von Wasserwellen
DE427313C (de) Foerderschnecke fuer Wasser
DE1038992B (de) Selbsttaetige Stauklappe
DE2713324A1 (de) Vorrichtung zum auffangen von erdoel oder dergleichen am wasser
DE858972C (de) Sicherungsverschluss gegen Luftausbruch aus dem Arbeitsraum eines Senkkastens
DE960250C (de) Druckluftbetriebener, schwimmergesteuerter, als Saugpumpe ausgebildeter Fluessigkeitsheber
DE19151C (de) Schleusenklappthor
DE892713C (de) Mit Druckluft betriebene und durch Schwimmer gesteuerte Zulaufpumpe
EP0193620B1 (de) Ölfänger oder Ölaufnehmer
DE336400C (de) Klappenwehr mit Gewichthebel
AT140287B (de) Einrichtung zum selbsttätigen Regeln der Einstellung von hydraulisch zu betätigenden Wehren.
AT44890B (de) Bagger.