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DE831825C - Schwimmerhebewerk - Google Patents

Schwimmerhebewerk

Info

Publication number
DE831825C
DE831825C DEP2729A DEP0002729A DE831825C DE 831825 C DE831825 C DE 831825C DE P2729 A DEP2729 A DE P2729A DE P0002729 A DEP0002729 A DE P0002729A DE 831825 C DE831825 C DE 831825C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
trough
water
tanks
water level
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2729A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Bodo Faure
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BODO FAURE DR ING
Original Assignee
BODO FAURE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BODO FAURE DR ING filed Critical BODO FAURE DR ING
Priority to DEP2729A priority Critical patent/DE831825C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE831825C publication Critical patent/DE831825C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Schwimmerhebewerk Bekannt sind Schwimmerhebewerke, bei denen das Gewicht der fahrbaren Teile durch das Auftriebsvermögen von Schwimmern ausgewuchtet ist. Die Schwimmer sind hierbei stets von Wasser überdeckt. Es liegt hier ein Schwebezustand der fahrbaren Teile vor. Dem Heben und Senken des Schiffstroges von einer Haltung zur anderen dient ein mechanischer Antrieb, der die Massen-, die Reibungs- und die Wasserwiderstände in den Schwimmerbehältern zu überwinden hat. Der Betrieb eines solchen Schwimmerhebewerks wird bei konstantem «'asserspiegel in den Schwimmerbehältern durchgeführt. Das Hebewerk arbeitet ohne Wasserverlust.
  • liei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich um ein Schwimmerhebewerk mit im Schwimmzustand befindlichen fahrbaren Teilen und einem hydraulischen Antrieb, bei dem eine Umwandlungsmöglichkeit in ein System mit im Schwebezustand befindlichen fahrbaren Teilen und einem mechanischen Antrieb vorgesehen werden kann, oder umgekehrt.
  • Wie bereits gesagt, befinden sich die fahrbären Teile des Schwimmerhebewerks in einem Schwimmzustand, d. h. das Auftriebsvermögen der Schwimmer ist größer als das Gewicht der fahrbaren Teile. Das Heben und Senken des Schiffstroges von einer Haltung zur anderen wird bewirkt durch das Heben und Senken der Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern. Zu diesem Zweck weist das Schwimmerhebewerk ein Rohrsystem auf, das einmal das Oberwasser mit den Schwimmerbehältern verbindet und das andere Mal die Schwimmerbehälter mit dem Unterwasser in Verbindung bringt. Bei geschlossenem Ventil an der unteren Haltung und geöffnetem Ventil an der oberen Haltung wird das Wasser in die Schwimmerbehälter geleitet und steigt in diesen bis zur Ausspiegelung mit dem Oberwasser. Der in den Schwimmerbehältern schwimmend angeordnete fahrbare Teil mit dem Trog wird hierbei gehoben. Die Verbindung zwischen Trog und Schwimmeraufbauten ist so getroffen, daß nach der Ausspiegelung des Wassers in den Schwimmerbehältern mit dem Oberwasser der Wasserspiegel im Trog ebenfalls auf gleicher Höhe liegt. Bei dieser Trogstellung kann in bekannter Weise der Übergang der Schiffe aus dem Trog in die obere Haltung oder umgekehrt durchgeführt werden. Beim Senken des Schiffstroges in die untere Stellung ist (las Ventil an der oberen Haltung geschlossen und <in der unteren Haltung geöffnet. Das Wasser fließt aus den Behältern bis zur Ausspiegelung mit dem Unterwasser in dieses ab. Nach der Ausspiegelung wird der Wasserspiegel im Schiffstrog auf gleicher Höhe mit dem Unterwasser liegen. Das dem Hubvorgang dienende Rohrsystem soll ein gleichmäßiges Heben oder Senken der Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern gewährleisten.
  • Sowohl der Trog als auch die Schwimmer werden für sich geführt. Die Parallelbewegung des Troges wird ,gewährleistet durch ein am Trog angebrachtes Wellenviereck mit Ritzeln, die in fest stehende Zahnstangen eingreifen. Das Wellenviereck wird automatisch durch den sich auf- und abwärts bewegenden Trog angetrieben, der dem steigenden bzw. fallenden Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern folgt. Auch kann eine Sicherungsvorrichtung vorgesehen werden, die im Leerlauf mitläuft und in den Katastrophenfällen (Schwimmervollauf, Trogleerlauf usw.) in bekannter Weise zur Anlage kommt. Die Drehbewegung der Sicherungselemente wird ebenfalls durch den Trog ohne besonderen Antrieb bewirkt.
  • Das Wasser für das Heben der in den Schwimnierbehältern schwimmenden fahrbaren Teile des Hebewerks wurde, wie beschrieben, dem Oberwasser entnommen und stieg -in den Schwimmerbehältern bis zur Ausspiegelung mit diesem hoch. Beim Absenken der fahrbaren Teile wurde das Wasser aus den Schwimmerbehältern in das Unterwasser geleitet. Es kann aber auch der Hubvorgang der schwimmenden fahrbaren Teile unabhängig vom Ober- und Unterwasser durchgeführt werden, indem beispielsweise das Wasser für das Heben einem Wasserspeicher entnommen wird, dessen Wasserspiegel über dem Oberwasser liegt, und beim Senken das Wasser in ein Becken geleitet wird, dessen Wasserspiegel tiefer als der Wasserspiegel in der unteren Haltung liegt. Auch kann der Hubvorgang der schwimmenden fahrbaren Teile durch Pumpenleistungen bewerkstelligt oder durch diese unterstützt werden.
  • Der Vorteil des neuartigen Schwimmerhebewerks besteht darin, daß es ohne mechanischen Antrieb betrieben wird und daß für das Heben und Senken einfache Mittel, wie man sie im Schleusenbau kennt, zur Verwendung kommen. Die Betriebssicherheit'ist bei dem neuartigen Bauwerk erhöht, da bei einem mechanischen Antrieb sich leichter Betriebsstörungen ergeben können. Auch wird das neuartige Bauwerk in der Regel wirtschaftlicher sein.
  • Das neuartige Schwimmerhebewerk arbeitet wie eine Schleuse mit Wasserverlust, wobei jedoch der Wasserverlust geringer gehalten werden kann als bei modernen Schleusen mit Sparbecken oder Wasserspeichern. Im übrigen weist das neuartige Bauwerk zur Vberwindung größerer Gefällstufen gegenüber einer Schleuse alle Vorteile der bekannten Schiffshebewerke auf.
  • Das beschriebene Schwimmerhebewerk mit im Schwimmzustand befindlichen fahrbaren Teilen und einem hydraulischen Antrieb kann leicht in ein System mit im Schwebezustand befindlichen fahrbaren Teilen und einem mechanischen Antrieb umgewandelt werden. Zu diesem Zweck erhält der Trog eine zusätzliche Wassermenge, die den vorhandenen Auftriebsüberschuß der Schwimmer aufzehrt, so daß ein Schwebezustand der fahrbaren Teile entsteht. Ist auf dem Trog ein mechanischer Antrieb vorgesehen worden, der mit dem vorhandenen Wellenviereck gekuppelt wird, so kann nunmehr (las Schiffliebewerk in bekannter Weise bei konstantem Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern ohiae `Vasserverlust arbeiten. Zu bemerken wäre noch, daß eine gewisse zusätzliche Wassermenge in die Schwiniinerbehälter geleitet werden muß, uni den Trog in seine oberste Stellung. bei dem der Trogwaaserspiegel auf gleicher Hölle mit (lern (Tierwasser liegt. verfahren zti können.
  • Liegt ein Schwimmerhebewerk mit im Schwelwzustand befindlichen fahrbaren Teilen und einem mechanischen Antrieb vor, so kann dieses durch Abgabe von Wasser aus dem Trog in ein System mit im Schwimmzustand befindlichen fahrbaren Teilen verwandelt werden. Bei Vorhandensein eines entsprechenden Rohrsystems kann nun jetzt dieses Hebewerk hydraulisch betrieben werden. Hervorzuheben wäre, daß ein Schwimmerhebewerk, das in der Regel ohne Wasserverlust mit mechanischem Antrieb arbeitet. bei Vorhandensein eines Rohrsystems mit nur geringen Querschnitten schon den großen Vorteil bietet, daß im Fall des Versagens des mechanischen Antriebs der Betrieb des Schiffshebewerks bei geringerer Leistungsfähigkeit aufrechterhalten werden kann, so daß wichtige und dringliche Güter ihren Bestimmungsort erreichen können.
  • In Abb. r ist als Beispiel ein Schwimmerhebewerk mit im Schwimmzustand befindlichen fahrbaren Teilen dargestellt. Das Auftriebsvermögen der Schwimmer ist größer als das Gewicht der fahrbaren Teile, so daß die Schwimmer um ein gewisses Maß aus dem Wasser hinausragen. Im Ausführungsbeispiel liegen bei oberster Troglage die Wasserspiegel im Trog, in den Schwimmerbehältern und in der oberen Haltung auf gleicher Höhe. Der Trog wird in seine untere Lage durch Absenken des Wasserspiegels in den Schwimmerbehältern gebracht. In der unteren Betriebslage des Troges liegen wiederum die Wasserspiegel im Trog, in den Schwimmerbehältern und in der unteren Haltung auf gleicher Höhe.
  • Die Abb. 2 und 3 enthalten ein Beispiel eines für das Heben und Senken der Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern schematisch dargestellten Rohrsystems. Bei geschlossenem Ventil u an der unteren Haltung und geöffnetem Ventil o an der oberen Haltung wird das Wasser über einen Verteilungsschacht z, den Schwimmerbehältern zugeführt. Bei geschlossenem Ventil o an der oberen Haltung und geöffnetem Ventil u an der unteren Haltung fließt das Wasser aus den Schwimmerbehältern in die untere Haltung ab.
  • In der Abb. 4 ist durch eine zusätzliche Wassermenge im Trog ein Schwebezustand der fahrbaren Teile erreicht. Der Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern liegt jetzt ein wenig höher als der Wasserspiegel im Trog. Nach Einrücken des mechanischen Antriebes kann jetzt das Hebewerk in bekannter Weise bei konstantem Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern ohne Wasserverlust arbeiten.

Claims (6)

  1. P:iTENTANSPRUCHE: i. Schwimmerhebewerk, dadurch gekennzeichnet, daß die fahrbaren Teile sich im Schwimmzustand befinden und durch das Heben und Senken der Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern von einer Haltung zur anderen gehoben oder gesenkt werden.
  2. 2. Schwimmerhebewerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmerbehälter mit Hilfe eines Rohrsystems zum Heben der fahrbaren Teile mit dem Oberwasser und zum Absenken mit dem Unterwasser in Verbindung gebracht werden, wobei nach der Ausspiegelung in den Endstellungen die Wasserspiegel in der Haltung, in den Schwimmerbehältern und im Schiffstrog auf einer Höhe liegen.
  3. 3. Schwimmerhebewerk nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiffstrog ein Wellenviereck mit Ritzeln aufweist, die in fest stehende Zahnstangen eingreifen, das vom auf- und abwärts gehenden Trog automatisch angetrieben wird und die Parallelbewegung des Troges gewährleistet.
  4. Schwimmerhebewerk nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog eine Sicherungsvorrichtung aufweist, die, automatisch vom Trog angetrieben, im Leerlauf mitläuft und in bekannter Weise in den Katastrophenfällen (Schwimmervollauf, Trogleerlauf usw.) den Hubvorgang sperrt.
  5. 5. Schwimmerhebewerk nach Anspruch t bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiffstrog einen mechanischen Antrieb aufweist, der nach Umwandlung des Systems mit im Schwimmzustand befindlichen fahrbaren Teilen in ein System mit im Schwebezustand befindlichen fahrbaren Teilen eingerückt wird und dazu dient, das Schwimmerhebewerk nunmehr bei konstantem Wasserspiegel in den Schwimmerbehältern ohne Wasserverlust zu betreiben.
  6. 6. Schwimmerhebewerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrsystem für den hydraulischen Antrieb nur geringe Querschnitte aufweist, um nur vorübergehend bei Betriebsstörungen des mechanischen Antriebes den Betrieb in beschränktem Maße aufrechterhalten zu können.
DEP2729A 1949-04-28 1949-04-28 Schwimmerhebewerk Expired DE831825C (de)

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DEP2729A DE831825C (de) 1949-04-28 1949-04-28 Schwimmerhebewerk

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DE831825C true DE831825C (de) 1952-02-18

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ID=7358219

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DEP2729A Expired DE831825C (de) 1949-04-28 1949-04-28 Schwimmerhebewerk

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DE (1) DE831825C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029749B (de) * 1956-11-27 1958-05-08 Dortmunder Union Brueckenbau Schiffshebewerk mit zu beiden Seiten des Schiffstroges ganz oder teilweise oberirdisch angeordneten Schwimmern
US2968929A (en) * 1956-12-30 1961-01-24 Jermar Frantisek Arrangement for raising or lowering of heavy bodies using the lifting power of floaters

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029749B (de) * 1956-11-27 1958-05-08 Dortmunder Union Brueckenbau Schiffshebewerk mit zu beiden Seiten des Schiffstroges ganz oder teilweise oberirdisch angeordneten Schwimmern
US2968929A (en) * 1956-12-30 1961-01-24 Jermar Frantisek Arrangement for raising or lowering of heavy bodies using the lifting power of floaters

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