DE928068C - Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren Maschinenteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren MaschinenteilenInfo
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- DE928068C DE928068C DEM13805A DEM0013805A DE928068C DE 928068 C DE928068 C DE 928068C DE M13805 A DEM13805 A DE M13805A DE M0013805 A DEM0013805 A DE M0013805A DE 928068 C DE928068 C DE 928068C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C1/00—Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
- B27C1/04—Thicknessing machines
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Description
- Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren Maschinenteilen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren Maschinenteilen in Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere der Höhe von Arbeitstischen in Dickenhobelmaschinen und kombinierten Abrichtdickenhobelmaschinen, mittels einer Zeigerablesung an einem bei der Verstellbewegung zwangläufig mitgenommenen Anzeigering. Eine solche Anzeigevorrichtung ist bereits vorgeschlagen worden, konnte aber die Bedürfnisse wegen einer raumverschwendenden und unpraktischen Anordnung nicht genügend befriedigen. Um diesen Mangel zu beheben, ist der Anzeigering nächst dem die Verstellung bewirkenden Handrad, vorzugsweise koaxial zu ihm, angeordnet.
- Diese besondere Anordnung führt dazu, daß der nach dem Handrad greifende Arbeiter unwillkürlich auch auf den Anzeigering blickt und dadurch gleichsam gezwungen ist, sich der tatsächlichen Ortsveränderung des Maschinenteils bewußt zu werden, die er durch die Drehung des Handrades bewirkt.
- Weitere Einzelheiten sind der Beschreibung der Zeichnung zu entnehmen, die in den Fig. i bis q. eine Ausführungsform der Erfindung darstellt. Es zeigt Fig. i die Frontansicht eines Handrades mit dahinterliegender erfindungsmäßiger Meßeinriehtung an einer Abrichtdickenhobelmaschine, Fig. a den senkrechten Schnitt durch die in Fig. i dargestellten Maschinenteile, Fig. 3 den Blick auf die vom Arbeiter zu bedienenden Handgriffe usw. bei einer bekannten Maschine, von vorn und von der Seite, Fig. q. den gleichen Blick wie- Fig. 3, aber bei einer erfindungsmäßig. ausgestatteten Maschine.
- Nach Fig. i und 2 ist das die Tischverstellung bewirkende Handrad i mit seiner Welle 2 verstiftet, die in Kugellagern 3 läuft und am inneren Ende das mit ihr fest .verbundene Kettenrad q. trägt. Dieses ist durch die Kette 4.a mit dem (nicht mehr dargestellten) Tischverstellgetriebe verbunden.
- Neben dem Kettenrad q.. und wie dieses mit der Welle 2 fest verbunden sitzt das Ritzel 5, das mit dem großen Zahnrad 6 kämmt. Dieses sitzt an einem Ende der Hilfswelle 7, deren anderes Ende als Ritzel 7a ausgebildet ist, das in den Außenzahnkranz eines ringförmigen, koaxial zur Welle 2 frei drehbaren Tragkörpers 8 eingreift. Die Teile 5, 6, 7 und der Außenzahnkranz von Teil 8 bilden ein Untersetzungsgetriebe, welches die Bewegung der Welle :2 im Verhältnis von z. B. 5o: i (wie dargestellt) auf den Tragkörper 8 überträgt, der sich frei auf einer feststehenden Büchse io drehen kann, die an dem Maschinensockel in geeigneter Weise befestigt ist und auch als Einbauring für die Kugellager 3 dient. Ein Skalenring 9, auf dessen Umfang ioo Teilstriche eingraviert sind, ist durch Schräubchen 8a mit dem Tragkörper 8 justierbar verbunden,. um den Nullpunkt des Skalenringes entsprechend der jeweiligen Messerabnutzung verändern zu können.
- Es ist nach diesem Aufbau ohne weiteres verständlich, daß eine einmalige Drehung des Handrades i um volle 36o° eine Drehung des Skalenringes um ein Fünfzigstel seines Umfanges, also um zwei Teilstriche bewirken wird. Ist das von der Kette 4.a betätigte Tischverstellungsgetriebe derart, daß einer Umdrehung der Welle 2 eine Tischhöhenverstellung von 2 mm entspricht,-so .gibt jeder Teilstrich am Skalenring 9 eine Tischhöhenverstellung um i mm an, und es kann also der Skalenring zur direkten Ablesung der jeweiligen Tischhöhe benutzt werden. Hierzu ist gegenüber dem höchsten Skalenpunkt dort, wo der Pfeil Ahinzeigt, eine Marke (in Fig. i durch das Hmdrad verdeckt) an einem Flanschteil ioa der Büchse io angebracht. Der am Handrad i Arbeitende hat also bei kurzem Kopfsenken Handrad und Meßstelle in einem ganz engen Sehwinkel beisammen, und außerdem ändert die Meßstelle ihre' Lage nicht; diese Umstände ermöglichen größte Bequemlichkeit beim Ablesen und darum auch -ein -Höchstmaß an Meßgenaüigkeit.
- Um eine unbeabsichtigte Drehung des. Handrades,. z. B. durch Anstreifen des Armes, zu verhindern, kann ,eine - Sicherungseinrichtung benutzt werden. Im dargestellten Beispiel ist hierzu zwischen der Büchse iö und der Handradnabe ia ein Flansch 15 eingebaut. Zwischen der Handradnabe iä und der die Sicherung der Welle 2 gegen unbeabsichtigte Drehung bewirkenden Handmütter i i sitzt ein weiterer Flansch 13. Damit die Flansche 13 und 15 sich mit dem Handrad drehen; sind sie mit dem durch die Handradnabe il gehenden Stift 17 gegen Verdrehen gesichert. In der Handradnabe sind drei um je i2,o° gegeneinander versetzte Stifte 1q. eingebaut, die etwas länger sind als die Dicke der Handradnabe; sie sitzen leichtgängig in Bohrungen der Handradnabe. Die Handmutter i i ist gegen ein Herausschrauben durch einen Sprengring 12 od..dgl. gesichert. Beim Anziehen der Handmutter überträgt sich der Schraubdruck. über die Stifte 1q. auf den Flansch 15 und damit auf den Maschinensockel, wodurch ein Reibungsdruck entsteht, der die weitere Wellendrehung verhindert; damit ist auch das mit der Welle verstiftete Handrad gesperrt, obgleich es axial vom Schraubdruck nicht beeinflußt wird.
- Die Fig. 3 und q. sollen den Vorteil des Erfindungsgegenstandes bildlich erläutern. Fig. 3 zeigt die Ansicht der Umgebung des Handrades von vorn und von der Seite an einer bekannten Maschine. Der das Handrad i Bedienende muß feststellen, welcher 'Peilstrich. des Meßlineals 18 in gleicher Höhe liegt wie der mit dem Maschinentisch direkt verbundene Zeiger i9. Zur Ausschaltung der Parallaxe zwischen Zeiger und Lineal muß er sich so tief bücken; daß sein Auge in gleicher Höhe mit der Marke ist; da er gleichzeitig das Handrad bedienen soll, ergibt sich eine schwierige Körperhaltung; die keine Meßgenauigkeit zuläßt.
- Aus Fg. q., die die gleiche Maschine, aber mit erfindungsgemäßer Ausstattung, zeigt, ist zu ersehen, daß der vor dem Handrad Stehende zugleich auch schon -die günstigste Stellung für eine ohne Bücken, nur durch bloßes Herabblicken auf den Skalenring 9 zustande kommende Ablesung der Tischhöhe einnimmt. Die Meßstelle liegt unveränderlich an der feststehenden Markenspitze, und es ist keine Möglichkeit einer Parallaxe vorhanden; es kann somit mit einem Höchstmaß an Ablesegenauigkeit gerechnet werden.
- Bedenkt man, .daß der Skalenring 9 ohne jede Schwierigkeit so groß genommen werden kann, daß die einzelnen Teilstriche 5 mm und mehr voneinander entfernt sind (der Fig. q. liegt eine Konstruktion zugrunde, bei der dieser Abstand 5,5 mm beträgt), so bedeutet dies gegenüber bekannten Maschinen außer dem Vorteil der bequemen Ablesung auch noch den Vorzug fünffacher oder noch höherer Vergrößerung des Abstandes der abzulesenden Teilstridhe. Dies macht die Erfindung auch dort wertvoll, wo es sich um die Verstellung eines bequem vor den Augen liegenden Maschinenteils handelt, z. B. einer Frässpindel in Maschinen mit höhenverstellbaren Frässpindeln.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad. verstellbaren Maschinenteilen in Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere der Höhe von Arbeitstischen in Dickenhobelmaschinen und kombinierten Abrichtdickenhobelmaschinen, mittels einer Zeigerablesung an einem bei der Verstellbewegung zwangläufig mitgenommenen Anzeigering, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigerng (8, 9) nächst dem die Verstellung bewirkenden Handrad (i), vorzugsweise koaxial zu ihm, angeordnet ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i zur Tischhöhenverstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Handradwelle (a) fest mit zwei auf ihr angeordneten Zahnrädern (4, 5) verbunden ist, von welchen das eine (4) auf die Tischhöhenverstellung und das andere (5) auf die Verstellung des Anzeigeringes (8, 9) einwirkt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigering (8, 9) aus einem Skalenring (9) und einem diesen stützenden ringförmigen Tragkörper (8) besteht, die gegeneinander justierbar sind und von denen der Tragkörper einen Zahnkranz besitzt, der die Verstellbewegung empfängt. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Handrad (i) und damit auch der verstellbare Maschinenteil durch eine Sicherungseinrichtung (11-I7) gegen unbeabsichtigte Verstellung geschützt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung eine auf die Handra@dwelle (z) aufschraubbare Handmutter (i i) enthält, deren Schraubdruck mittels das Handrad (i) durchsetzender Druckglieder (14) zum Maschinenständer oder einem mit diesem fest verbundenen Teil (io) fortgeleitet wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 500 847, 614 8o4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM13805A DE928068C (de) | 1952-04-22 | 1952-04-22 | Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren Maschinenteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM13805A DE928068C (de) | 1952-04-22 | 1952-04-22 | Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren Maschinenteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE928068C true DE928068C (de) | 1955-05-23 |
Family
ID=7296402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM13805A Expired DE928068C (de) | 1952-04-22 | 1952-04-22 | Vorrichtung zum Anzeigen der Lage von durch Handrad verstellbaren Maschinenteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE928068C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE500847C (de) * | 1927-04-09 | 1930-06-25 | Ed Schulte Maschinenfabrik | Anzeigevorrichtung fuer das Einstellen der Saege bei Horizontalgattern |
| DE614804C (de) * | 1932-08-28 | 1935-06-19 | Daimler Benz Akt Ges | Feinmessvorrichtung fuer Bewegungen an Werkzeugmaschinen |
-
1952
- 1952-04-22 DE DEM13805A patent/DE928068C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE500847C (de) * | 1927-04-09 | 1930-06-25 | Ed Schulte Maschinenfabrik | Anzeigevorrichtung fuer das Einstellen der Saege bei Horizontalgattern |
| DE614804C (de) * | 1932-08-28 | 1935-06-19 | Daimler Benz Akt Ges | Feinmessvorrichtung fuer Bewegungen an Werkzeugmaschinen |
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