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DE859527C - Zusatzgeraet fuer Schraublehren - Google Patents

Zusatzgeraet fuer Schraublehren

Info

Publication number
DE859527C
DE859527C DEH4736A DEH0004736A DE859527C DE 859527 C DE859527 C DE 859527C DE H4736 A DEH4736 A DE H4736A DE H0004736 A DEH0004736 A DE H0004736A DE 859527 C DE859527 C DE 859527C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
reading
measuring
measuring drum
gauge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH4736A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Middeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WERKZEUGMASCHINEN
Hahn and Kolb GmbH and Co
Original Assignee
WERKZEUGMASCHINEN
Hahn and Kolb GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WERKZEUGMASCHINEN, Hahn and Kolb GmbH and Co filed Critical WERKZEUGMASCHINEN
Priority to DEH4736A priority Critical patent/DE859527C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE859527C publication Critical patent/DE859527C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/18Micrometers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Zusatzgerät für Schraublehren Bei. den üblichen Schranblehren werden die Hundertstelmillimeter auf einer Meßtrommel abgelesen, !die in der Regel 50 Teilstriche auf ihrem Umfang hat und sich bei einer Umdrehung um 1/2 mm in der Achsrichtung verschiebt. Das richtige Ablesen der auf der Meßtrommel vorgesehenen Teilstriche erfordert jedoch bei dem relativ kleinen Trommeldurehmesser eine große Aufmerksamkeit. Noch schwieriger ist es, wenn zu ermitteln ist, ob und üm gegebenenfalls wieviel ein Maß von einem bestimmten' Sollwert abweicht.
  • Diese Ermittlung erfordert Rechenarbeit, und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten sind wohl im wesentlichen der Grund dafür, daß die an sich hinreichend genaue Schraublehre in der Massenfe: ,ibung kaum benutzt wird, wenn es festzustellen gilt, ob nachzumessende Massenteile innerhalb eines tbestimmten Toleranzbereiches liegen.
  • Wollte man nun, um das Ablesen zu erleichtern, bloß den Trommeltdurchmesser vergrößern, so würde das die Einsatzfähigkeit der Schraublehre in der Massenfertigung kaum verbessern, da auch dann nach wie vor nur durch Rechnen festgestellt werden müßte, ob das ermittelte Maß im Toleranzbereich liegt oder nicht.
  • Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Nachteile mit einfachen Mitteln zu beseitigen und die übliche Schraublehre durch Verwendung eines Zusatzgeräts, das auch nachträgl'ich angebracht werden kann, zu einem Meßgerät zu machen, das auch in der Massenfertigung mit Vprteil zu Toleranzmessungen eingesetzt werden kann. Das wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß eine vorzugsweise aus zwei gegeneinander dreheinstellbaren Ringelementen bestehende Toleranzmarkierung und ein mit ihr zusammenwirkender Zeiger unabhängig voneinander von der Meßspindel bzw. dem festen Teil der Schraubspindel radial nach außen geführt sind, derart, daß der Ablesedurchmesser der Toleranzmarkierung wesentlich, vorzugsweise das Mehrfache, größer ist als der Ablesedurchmesser der Schraublehrenmeßtrommel. Vorteilhaft besteht die Toleranzmarkierung im wesentlichen aus einem vorzugsweise auf der Meßtrommel aufklemmbaren Ring un!d' einem darin dreheinstellbaren zweiten Ring, wobei in dem einen Ring ein Ablesefenster ausgespart ist und der andere eine Ablesemarke, Vorzugsweise eine Ableseskala, aufweist. Dem auf der Meßtrornmel aufgeklemmten Ring gibt man zweckmäßig einen U-förmigen Querschnitt, wobei der innere, in .Achsrichtung der Lehre liegende Schenkel als die Meßtrommel umschlißende Nabe ausgebildet ist, während der äußere flanschartige Schenkel das Ablesefenster in der Form einer segmentartigen Aussparung enthält. In diesem Fall kann der zweite Ring auf der Nahe des ersten Ringes dreheinstellbar befestigt werden und auf seiner äußeren Mantelfläche die Ableseskala tragen.
  • Derartige Ringe können auf der Meßtrommel und gegeneinander leicht durch in der Nahe des ersten Ringes radial einstellbare Gleit- und Klemmkörper lösbar verspannt werden, wenn man in ihre keilförmigen Aussparungen Stellschrauben eingreifen läßt, die von einer Stirnseite des Ringes aus zugänglich sind. Eine solche Konstruktion ermöglicht es auch, den Zeiger in den ringförmigen Spalt zwischen dem Außenflansch des einen Ringes und dem Außenmantel des im Durchmesser kleineren zweiten Ringes hineinragen zu lassen und ihn durch einen radialen Arm am inneren Klemmring zu befestigen.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht einer mit einem erfindungsgemäßen Zusatzgerät versehenen (handels üblichen) Schraublehre, Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. I, in der Pfeilrichtung II-II gesehen, teilweise im Schnitt, wobei der Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3 geführt ist, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt durch eine Einzelheit nach Linie IV-IV in Fig. 2.
  • I ist der Bügel einer Schraublehre, 2 ihr Amboß.
  • 3 ihre Meßspindel und 4 die Meßtrommel. Die Nleßtrommel 4 hat auf ihrer mit 5 bezeichneten Fläche in üblicher Weise 50 Teilstriche, und die Meßspindel 3 hat vorzugsweise eine Gewindesteigung von 0,5 mm. Die Ablesung des jeweiligen Maßes erfolgt an einem festen Bezugstrich 6 (Fig. 2) und einer Skala 7 eines mit dem Bügel I fest verbundenen Schraublehrenteils 8, der zur Lagerung der Meßtrommel 4 dient. g ist ein Ratschenknopf, der in bekannter Weise Fehlbedingungen verhindern soll.
  • 10 ist ein Ring, der mit geringem Spiel auf die NIeßtrommel 4 aufgeschoben wird. In eine Radialbohrung seiner Nabe II ist ein Gleit- und Klemmkörper 12 längs verschiebbar eingesetzt, in dessen keilförmige Ringnut eine Stellschraube 13 derart eingreift, daß er durch Fe'stziehen der Stellschraube 13 radial nach innen gedrückt wird. Auf diese Weise kann der Ring 10 in beliebiger Stellung auf der Meßtrommel 4 festgespannt werden.
  • 14 ist ein zweiter Ring, der mit geringem Spiel auf die Nabe II des ersten Ringes 10 aufgeschoben ist. Eine zweite Stellschraube 15 greift mit ihrer Spitze an der radial am weitesten außen liegenden Seite einer keilförmigen Ringnut eines Gleit- und Klemmkörpers 16 an. Hierdurch kann beim Anziehen der Stellschraube 15 der Klemmkörper 16 radial nach außen geschoben und der zweite Ring 14 auf dem ersten Ring 10 festgespannt werden.
  • I7 ist ein Klemmring, der durch eine Schraube 15 auf dem festen Teil S der Schraublehre festgespannt werden kann und an einem radialen Arm 19 einen Zeigerarm 20 trägt. Der Zeigerarm 20 ragt in einen Ringschlitz 21 zwischen dem Außenmantel des inneren oder zweiten Ringes 14 und einem Außenflansch 22 des ersten Ringes 10 hinein. Der Außenflansch 22 ist bei 23 fensterartig ausgespart und gibt hierdurch den Blick auf eine Markierung frei, die gemäß Filg. I und 3 auf den Außenmantel des zweiten Ringes 14 vorgesehen ist. Die Markierung stimmt hinsichtlich der Teilung mit den Teil strichen auf der Fläche 5 der Meßtrommel 4 überein, sie ist indessen infolge der erheblichen Durchmesservergrößerung wesentlich leichter ablesbar als die Teilstriche auf der Meßtrommeifläche 5. Im übrigen ist in der Zeichnung durch Schraffieren in der Umfangsrichtung angedeutet, daß man dem in Fig. I links von der Nullmarke liegenden Teil der auf dem zweiten Ring 14 vorgesehenen Markierung zweckmäßig ein besonders auffälliges Aussehen, vorzugsweise eine auffallende Färbung, gibt.
  • Das im wesentlichen aus den Teilen I0, 14 und 20 bestehende Zusatzgerät kann in folgender Weise verwendet werden: Sollen beispielsweise Massenteile darauf'hin nachgemessen werden, ob ihre Maße im Toleranzbereich 9,95 bis 10,05 mm liegen, so stellt man zunächst in an sich bekannter Weise den Abstand des Endes der Meßspindel 3 vom Amboß 2 durch Ablesen der Meßtrommel 4 auf 9,95 mm ein.
  • Dann klemmt man durch Betätigung der Schrauben IS und I3 den Klemmring I7 und den Ring 10 unter Eeibehaltung der Meßtrommelstellung (9,95 mm) derart fest, daß die Zeigerkante 27 genau unter die eine Endkante 24 der am Außenflansch 22 des Ringes Io vorgesehenen Aussparung 23 ZU liegen kommt. In dieser Stellung lockert man die Stelllschraube 15 des zweiten Ringes 14 und, zieht sie wieder fest, nachdem man den zweiten Ring 14 auf dem ersten Ring 10 So weit verdreht bat, daß seine Nullmarke o um 10 Teilstriche ( 0,10 mm entsprechend dem Meßwert 10,05 mm) von der Endkante 24 innerhalb der Aussparung 23 zu liegen kommt. Dann ist das Gerät zum Messen der genannten Toleranzen (9,95 bis I0.05 mm) einsatzbereit. Nimmt man nun Massenteile zwischen Amboß 2 und Ende der Meßspindel 3, so kann es vorkommen, daß die Zeigerkante 27 hinter der Endkante 24 unter dem Außenflansch 22 des Ringes 10 verschwindet. Dann liegt die Abmessung des Massenteils unterhalb der Toleranz 9,95 mm und das Werkstück muß als Ausschuß behandelt werden. Stellt sich bei einem anderen Werkstück die Zeigerkante 27 in dem Bereich a zwischen der Endkante 24 des Außenflansches 22 vom Ring in und der Nullmarke o des zweiten Ringes 14 ein, so ist die Toleranz in Ordnung, und das Werkstück ist gut. Bei dritten Werkstücken, bei denen die Zeigerkante 27 im farbigen Bereich links in Fig. I bleibt, ist das verlangte Maß noch nicht erreicht. Solche Werkstücke bedürfen der Nacharbeit um soviel Hundertstelmillimeter, als die Zeigerkante links von der Nullmarke steht. Auf diese Weise hat man für die Größe der Nacharbeit sogar einen besseren Anhaltspunkt als heim Messen mit festen Rechenlehren. Da sich aus dem beschriebenen Anwendungsbeispiel zugleich die Zweckmäßigkeit des neuen Zusatzgerätes ergibt, erübrigen sich weitere Ausführungen hierüber. Es sei deshalb lediglich noch darauf hingewiesen, daß das Zusatzgerät nach der etwaigen Entfernung von der Schraubiehre die spätere normale Verwendung in keiner Weise behindert. In vielen Fällen wird das Zusatzgerät auch in der Lage sein, die Anschaffung von Rechenlehren zu ersparen, was besonders für Kleinbetriebe wichtig ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zusatzgerät für Schraublehren, bei denen eine Meßspindel im festen Teil der Lehre verschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise aus zwei gegeneinander dreheinstellbaren Ringelementen (10, 14) bestehende Toleranzmarkierung und ein mit ihr zusammenwirkender Zeiger (20) unabhängig voneinander von der Meßspindel (3) bzw. dem festen Teil (8) radial nach außen geführt sind, derart, daß der Ablesedurchmesser der Toleranzmarkierung wesentlich, vorzugsweise das Mehrfache, größer ist als der Ablesedurchmesser der Schraublehrenmeßtrommel.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Toleranzmarkierung im wesentlichen aus einem vorzugsweise auf der Meßtrommel (4) aufklemmbaren Ring (10) und einem darin dreheinstellbaren zweiten Ring (I4) besteht und in dem einen Ring (10) ein Ablesefenster (23) ausgespart ist und der andere (I4) eine Ablesemarke, vorzugsweise eine Ableseskala, aufweist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Meßtrommel (4) aufgeklemmte Ring (10) einen U-förmigen Querschnitt hat und der innere, in Achsrichtung der Lehre liegende Schenkel als die Meßtrommel (4) umschließende Nabe ausgebildet ist, während der äußere flanschartige Schenkel das Ablesefenster in der Form einer segmentartigen Aussparung (23) enthält.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ring (14) auf der Nahe des ersten Ringes (I0) dreheinstellbar befestigt ist und auf seiner äußeren Mantelfläche die Ableseskala trägt.
  5. 5. Gerät nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festklemmen der Ringe auf der Meßtrommel und izum gegenseitigen Festklemmen der Ringe aufeinander in der Nabe des ersten Ringes (10) radial einstellbare Gleit- und Klemmkörper (12, I6) vorgesehen sind, in deren keilförmige Aussparungen Stellschrauben (13, I5) eingreifen, die von einer Stirnseite des Ringes (10) aus zugänglich sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (20) in den ringförmigen Spalt (2I) zwischen dem Außenflansch des einen Ringes (I0) und dem Außenmantel des im Durchmesser kleineren zweiten Ringes (14) hineinragt und durch einen radialen Arm am inneren Klemmring (I7) befestigt ist.
DEH4736A 1950-07-29 1950-07-29 Zusatzgeraet fuer Schraublehren Expired DE859527C (de)

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