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DE927918C - Vorrichtung zur UEberfuehrung der Stege eines Kettenfoerderers mit geschlossener Stegfuehrung in eine darueber- oder darunter-liegende Stegfuehrung - Google Patents

Vorrichtung zur UEberfuehrung der Stege eines Kettenfoerderers mit geschlossener Stegfuehrung in eine darueber- oder darunter-liegende Stegfuehrung

Info

Publication number
DE927918C
DE927918C DEF11316A DEF0011316A DE927918C DE 927918 C DE927918 C DE 927918C DE F11316 A DEF11316 A DE F11316A DE F0011316 A DEF0011316 A DE F0011316A DE 927918 C DE927918 C DE 927918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
webs
web guide
web
chain conveyor
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF11316A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Froelich & Kluepfel Maschfab
Original Assignee
Froelich & Kluepfel Maschfab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Froelich & Kluepfel Maschfab filed Critical Froelich & Kluepfel Maschfab
Priority to DEF11316A priority Critical patent/DE927918C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE927918C publication Critical patent/DE927918C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/22Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Uberführung der Stege eines Kettenförderers mit geschlossener Stegführung in eine darüber- oder darunterliegende Stegführung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überführung der Kette und der Mitnehmerstege eines Kettenförderers in eine über oder unter dem Förderer liegende Stegführung. Derartige Vorrichtungen werden verwendet, um an beliebiger Stelle des Kettenförderers das Fördergut austragen zu können, wobei die Förderkette aus dem Kettenförderer in eine über oder unter dem Förderer angebrachte Förderrinne übergeführt wird, welche mit einer Austragsvorrichtung versehen ist. Aus der Austragsvorrichtung kann das Fördergut beispielsweise in eine Schleuderversatzmaschine aufgegeben werden.
  • Es sind Vorrichtungen dieser Art für Kettenförderer mit offener Stegführung, bei der die Mitnehmer stege nlur seitlich geführt werden, bekannt.
  • WIan verwendet jedoch, insbesondere beim Durchfahren von Mulden und bei welligem Liegenden, vorzugsweise Kettenförderer mit geschlossener Stegführung, bei der die Mituehmerstege auch von oben durch Führungsleisten geführt werden, so daß sie sich nicht aus der Förderrinne herausheben und über das Fördergut hinwegrutschen können. Diese Förderer können aber nur dann in Verbindung mit den bekannten Vorrichtungen verwendet werden, wenn die oberen Führungsleisten an der Überführungsstelle abnehmbar sind.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung vermeidet den Nachteil des Erfordernisses abnehmbarer Führungsleisten dadurch, daß die Stege an der ttberführungsstelle, vorzugsweise durch Einknicken, unter das lichte Maß der Stegführung verkürzt werden, im verkürzten Zustand aus der Ebene der einen in die Ebene der anderen Stegführung über- geführt und sodann in ihre ursprüngliche Länge zurückgeführt werden. Vorzugsweise geht das Bodenblech der Förderrinne des Kettenförderers an der Überführungsstelle in ein Bodenblech solchen Profils iiber, das dem unteren lichten Profil des eingeknickten Steges an alleri Stellen vom Beginn bis zur endgültigen Beseitigung der Knickung wenigstens annähernd angepaßt ist, so daß unter den geknickten Stegen kein Fördergut auf dem Bodenblech liegenbleibt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist über der durchlaufenden ortsfesten Stegführung des Kettenförderers eine verfahrbare, vorzugsweise auf der Stegführung des Kettenförderers rollende Förderrinne mit Stegführung angeordnet, mit der die Einrichtung zur Verkürzung und Wiederverlängerung der Stege, z. B. bei einknickbaren Stegen das dem unteren lichten Profil der eingeknickten Stege im Profil angepaßte Bodenblech, verbunden ist. In dem Bodenblech der verfahrbaren Vorrichtung ist eine Austragsvorrichtung, z. B. ein Schütttrichter, für das Fördergut angebracht. Des weiteren kann in die verfahrbare Vorrichtung beispielsweise eine Schleuderversatzmaschine eingebaut werden, der das Versatzgut von der Austragsvorrichtung zugeführt wird.
  • Bei der Vorrichtung mit einknickbaren Stegen und einem dem unteren lichten Profil der Stege angepaßten Bodenblech kann entweder das Bodenblech selbst als Mittel zum Einknicken der Stege dienen, oder die Stege können z. B. mit einem offenen Maul versehen werden, mit dem sie an der Überführungsstelle in eine Führungsschiene einlaufen, die so auf- und abgebogen ist, daß sie die gewünschte Einknickung und vorzugsweise auch die Streckung der Stege bewirkt.
  • Um ein willkürliches Einknicken der Stege im Kettenförderer zu vermeiden, kann der Knickpunkt der Stege außermittig angeordnet werden. Auch können die Stege mit Federgliedern versehen werden, welche die Stege in der Strecklage zu halten bestrebt sind.
  • Die Stege können beispielsweise auch teleskopartig mit vorzugsweise innenliegender Druckfeder ausgebildet sein, welche den Steg in der Stellung der größten Länge zu halten bestrebt ist. Das mit der Vorrichtung verbundene und im Kettenförderer verfahrbare Bodenblech ist in diesem Falle eben und an den Seiten mit Auf- und Ablaufhöckern verstehen, gegen die die Enden der Stege anlaufen und durch die sie unter das lichte Maß der Stegführung zusammengedrückt werden. in der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. I eine Vorrichtung mit einknickbaren Stegen in Seitenansicht und teilweise im Schnitt nach der Linie I-I der F.ig. 3, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. I in Aufsicht und teilweise im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 3, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. I, Fig. 4 eine andere Ausbildung der einknickbaren Stege, Fig. 5 eine Vorrichtung mit teleskopartig ausgebildeten Stegen in Seitenansicht und teilweise im Schnitt, Fig. 6 die Vorrichtung nach Fig. 5 in Aufsicht und teilweise im Schnitt, Fig. 7 einen teleskopartig ausgebildeten Steg im Schnitt.
  • Auf einem Kettenförderer (Fig. I, 2 und 3), der au's einem oberen Fördertrum I und einem unteren Leertrum 2 besteht, ist eine verfahrbare, auf der geschlossenen Stegführung 3 des Kettenförderers rollende Förderrinne 4 angebracht, die ebenfalls mit einer geschlossenen Stegführung 6 versehen ist und in ihrem Bodenblech eine Austragsvorrichtung 5 besitzt. An den Ketten 7 des Kettenförderers sind Mitnehmerstege 8 befestigt, die in einem Gelenkt in ihrer Mitte einknickbar sind. An den 1 Yberführungs stellen, an denen die Förderkette 7 aus dem Keftenförderer in die verfahrbare Förderrinne 4 übergeführt bzw. aus der Förderrinne 4 in den Kettenförderer zurückgeführt wird, liegt das Bodenblech 10 der Förderrinne 4 auf dem Bodenblech II des Kettenförderers auf. Das Bodenblech lo der Förderrinne 4 ist dachförmig gewölbt, derart, daß sein Profil dem unteren lichten Profil des eingeknickten Steges an allen Stellen vom Beginn bis zur endgültigen Beseitigung der Knickung wenigstens annähernd angepaßt ist. Die Kammlinie des dachförmig gewölbten Bodenbleches 10 ist mit I2, die seitliche Begrenzungslinie mit I3 bezeichnet. Bei der Überführung der Ketten 7 und Stege 8 aus dem Kettenförderer in die verfahrbare Förderrinne 4 laufen die Stege 8 auf das Bodenblech 10 auf und werden von der ansteigenden Kammlinie 12 mehr und mehr eingeknickt, wodurch sich der Abstand der Ketten 7 verringert.
  • Gleichzeitig übernimmt die Stegführung 6 der Förderrinne 4 die Führung aer aus der Stegführung 3 des Kettenförderers heraustretenden Ketten 7. Sobald der Abstand der Ketten 7 unter das lichte Maß der Stegführung 3 verkürzt ist, steigen die seitlichen Begrenzungen I3 des Bodenbleches 10 an und heben Ketten 7 und Stege 8 aus dem Kettenförderer heraus, wobei eine entsprechende Ausbildung der Kammlinie 12 die Knickung der Stege aufrechterhält. Sobald die seitlichen Begrenzungslinien 13 des Bodenbleches 10 aus dem Kettenförderer heraustreten, fällt die Kammlinie 12 ab, und die Stege werden wieder in i'hre gestreckte Lage zurüclqTefübrt. In sinngemäß gleicher Weise erfolgt die Rückführung der Kette aus der Förderrinne 4 in den Kettenförderer. In bekannter Weise können an den Uberführungsstellen auf die Stegfürungen Seitenbleche aufgesteckt werden, die ein seitliches Herausfallen des Fördergutes aus dem Förderer verhindern.
  • In Fig. 4 sind die einknickbaren Stege 8 mit einem offenen Maul 14 versehen, mit dem sie an der Überführungsstelle in eine über der- Förderrinne 4 befestigte Führungsschiene 15 einlaufen, die so auf- und abgebogen ist, daß sie die oben beschriebene gewünschte Einknickung und vorzugsweise auch die Streckung der Stege bewirkt. Zur Vermeidung eines willkürlichen Einknickens der Stege im Kettenförderer ist das Gelenkg, in dem die Stege einknicken können, außermittig angeordnet. Aus dem gleichen Grund sind die beiden Stegteile mit Bolzen 17 versehen, an denen eine Feder ins befestigt ist, welche die Stege in der Strecklage zu halten bestrebt ist.
  • In den Fig. 5 und 6 ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit teleskopartig ausgebildeten Stegen 19 dargestellt. Der Steg (Fig. 7) besteht aus einem kastenförmigen Teil 20, in den ein ebenfalls kastenförmiger Teil 2I gegen den Druck einer Feder 22, die im Innern der beiden Stegteile 20, 2I liegt, hineingeschoben wird. Eine Schraube 23 im Stegteil 20 greift in den Stegteil 21 hinein und verhindert, daß die Feder 22 die beiden Stegteile 20, 2I über ein gewisses Maß hinaus auseinanderdrückt. Dagegen können die Stegteile weiter ineinandergeschoben werden, wobei die Schraube 23 in einem Langloch 24 im Stegteil 21 gleitet. Die verfahrbare Förderrinne 4 (Fig. 5 und 6) liegt in diesem Falle mit einem ebenen Bodenblech 25 auf dem Bodenblech des Kettenförderers auf. Das Bodenblech 25 ist seitlich mit Auf- bzw. Ablaufhöckern 26 versehen, gegen die die Enden der Stege anlaufen und durch die sie unter das lichte Maß der Stegführung 3 zusammengedrückt werden.
  • Daraufhin werden Ketten und Stege durch das ansteigende Bodenblech 25 aus dem Kettenförderer herausgehoben, wobei sie von der Stegführung 6 der Förderrinne 4 geführt werden, und anschließend werden durch Erweitern der Stegführungen 6 die Stege 19 wieder in ihre volle Länge zurückgeführt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zur Überführung der Stege eines Kettenförderers mit geschlossener Stegführung in eine darüber- oder darunterliegende Stegführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (8, 19) an der Überführungsstelle, vorzugsweise durch Einknicken, unter das lichte Maß der Stegführung (3) verkürzt werden, im verkürzten Zustand aus der Ebene der einen in die Ebene der anderen Stegführung (6) übergeführt und sodann in ihre ursprüngliche Länge zurückgeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I mit einlrnickbaren Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenblech (II) des Kettenförderers an der Überführungsstelle in ein Bodenblcch(Io) .solchen Profils übergeht, das dem unteren lichten Profil des eingeknickten Steges (8) wenigstens annähernd angepaßt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Stegführung (3) des Kettenförderers eine verfahrbare, vorzugsweise auf der Stegführung des Kettenförderers rollende Förderrinne (4) mit Stegführung (6) angeordnet ist, mit der die Einrichtung (10, 26) zur Verkürzung und Wiederverlängerung der Stege verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bodenbled (i o) der verfahrbaren Vorrichtung eine Austragsvorrichtung (5), z. B. ein Schütttrichter, für das Fördergut angebracht ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einlinlickbaren Stegen und einem dem unteren lichten Profil der Stege angepaßten Bodenblech, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenblech (io) selbst als Mittel zum Einknicken der Stege (8) dient.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5 mit einknickbaren Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (8) ein offenes Maul (14) besitzen, mit dem sie an der Überführungsstelle in eine Führungsschiene (I5) einlaufen, die so auf- und abgebogen ist, daß sie die gewünschte Einknickung und vorzugsweise auch die Streckung der Stege (8) bewirkt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 6 mit einknickbaren Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Knickpunkt (g) der Stege außermittig angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 7 mit einknickbaren Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß die einknickbaren Stege (8) mit Federgliedern (I7, I8) versehen sind, welche die Stege in der Strecklage zu halten bestrebt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (19) teleskopartig mit vorzugsweise innenliegender Druckfeder (22) ausgebildet sind, welche den Steg in der Stellung der größten Länge zu halten bestrebt ist, und daß an der Überführungsstelle der Stege (19) seitliche Auf- und Ablaufhöcker (26) angeordnet sind, gegen die die Enden der Stege anlaufen und durch die sie unter das leichte Maß der Stegführung (3) zusammengedrückt und übergeleitet werden.
DEF11316A 1953-03-12 1953-03-12 Vorrichtung zur UEberfuehrung der Stege eines Kettenfoerderers mit geschlossener Stegfuehrung in eine darueber- oder darunter-liegende Stegfuehrung Expired DE927918C (de)

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