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DE927718C - Verfahren und Einrichtung zum Abfuellen der Kaesemasse aus Kaesekesseln in Formen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Abfuellen der Kaesemasse aus Kaesekesseln in Formen

Info

Publication number
DE927718C
DE927718C DEST804D DEST000804D DE927718C DE 927718 C DE927718 C DE 927718C DE ST804 D DEST804 D DE ST804D DE ST000804 D DEST000804 D DE ST000804D DE 927718 C DE927718 C DE 927718C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molds
filling
cheese
row
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST804D
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Lenz
Karl Zeiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH filed Critical Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH
Priority to DEST804D priority Critical patent/DE927718C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE927718C publication Critical patent/DE927718C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/08Devices for removing cheese from basins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Das Abfüllen der Käsemasse aus Käsekesseln in Formen erfolgt mit Hilfe eines schwenkbaren Ablaufrohres, dessen Mündung nacheinander über die vor dem Kessel aufgebauten Formen gebracht wird. Solche Art des Abfüllens ist sehr umständlich; vor allem ist die Reichweite des Abfüllrohres, sofern man dieses nicht, wie schon vorgeschlagen wurde, teleskopartig ausziehbar ausführt, verhältnismäßig beschränkt; entsprechend klein ist
ίο dann die Zahl der in einem Abfüllvorgang erfaßbaren Formen eines Formensatzes.
Demgegenüber besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß eine geschlossene Reihe von Formen an der Abfüllöffnung des Käsekessels, vorzugsweise einem schwenkbaren Abfüllrohr, vorbeibewegt wird. Dieses Verfahren bietet den besonderen Vorteil, daß mit einer verhältnismäßig kleinen Anzahl von Formen im kontinuierlichen Betrieb gearbeitet werden kann, in der Weise, daß die Formen beim Vorbeigang an der Abfüllöffnung gefüllt werden, dann einen gewissen Weg zurücklegen, der eine solche Zeitspanne in Anspruch nimmt, daß sich die Käsemasse in den Formen absetzen kann, daß schließlich die Formen entleert und von neuem der Abfüllöffnung zwecks abermaliger Füllung zugeführt werden.
Eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß nebeneinander zwei gegenläufig zueinander bewegte Reihen von in Bahnen geführten, zweckmäßig ein-
gehängten Formen angeordnet sind, von denen die eine Reihe vor der Abfüllöffnung vorbeigeht. Zur Verminderung des Reibungswiderstandes können die Formen· auf Rollbahnen, laufen. Die im Querschnitt kreisförmigen Formen selbst sind oberseitig je mit einem im Grundriß rechteckigen Randansatz versehen, der einerseits als Führungsauflage für die in den Führungsbahnen hängenden Formen, andererseits, den Ansatz der benachbarten Formen überlappend oder dicht an diesen anschließend, als Abdichtung der Formenstoßfugen dient.
Die Zeichnung zeigt schematisch 'ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar
Fig. ι einen Grundriß der Anordnung,
Fig. 2 einen. Schnitt nach der Linie I-I in
Fig· i.
Fig. 3 zwei Formen im Grundriß, vergrößert.
Gemäß der Zeichnung sind nebeneinander zwei Reihen A und B von Formen α und b vorgesehen. Die Formen bestehen aus zylindrischen Siebkörpern, deren obere Ränder in' im Grundriß rechteckige Randansätze c übergehen. Mit den gegenüberliegenden, im rechten Winkel umgebör-
delten Flanken d dieser Randansätze sind die Formen a, b in zwei parallel nebeneinander verlaufende Führungsbahnen eingehängt, welche im Beispielsfall aus auf geeigneten Trägern nebeneinander angeordneten Rollen e bestehen. Die anderen gegenüberliegenden, ebenfalls, rechtwinklig gebördelten Flanken f der Randansätze c überlappen sich gegenseitig, d. h. die eine Flanke f einer Form überlappt die Flanke f der nächst anschließenden Form; die andere Flanke f wird von der Flanke f der vorhergehenden Form überlappt. Hierdurch werden die Zwischenräume und die infolge des zylindrischen Querschnittes der Formen sich ergebenden Zwischenräume oder, bei anderem Querschnitt, die Trennfugen der Formen überdeckt, so daß durch diese Zwischenräume oder Trennfugen keine Käsemasse ablaufen und verlustig gehen kann. Die Formen der Reihe A werden in der Richtung des Pfeiles g, die Formen der Reihe B in der Richtung des Pfeiles h, also gegenläufig bewegt. Über den Formen der Reihe A steht die Mündung i des an den Käsekessel angeschlossenen Abfüllrohres k, das zweckmäßig an den Käsekessel angelenkt ist, während des Abfüllvorganges aber normalerweise eine bestimmte· Stelle über der Formenreihe A einnimmt. Die Formen der Reihe A gehen in· der Pfeilrichtung g an· der Mündung des Abfüllrohres vorbei und werden gefüllt; ein Verlust an Käsemasse durch Ablauf zwischen den Trennfugen der Formen ist infolge
.55 der Überlappung der Flanken f der Randansätze c vermieden. Nach Zurücklegung eines Weges in der Pfeilrichtung g, der gerade so viel Zeit in Anspruch nimmt, daß sich die Käsemasse in den Formen hinreichend absetzen kann, wird die jeweils letzte Form a' am Schluß der Reihe A entnommen und entleert. Die entleerte Form wird als erste Form V am Anfang in die Reihe B eingesetzt und zusammen mit dieser Reihe in der Pfeilrichtung h bewegt. Gleichzeitig wird die letzte Form b" dieser Reihe als erste Form α" in die Reihe A umgesetzt. Der Betrieb des Füllens der Formen, des Entleerens derselben und des Wiederzuführens zur Abfüllmündung des Käsekessels findet daher kontinuierlich statt.
Der Antrieb der Formenreihen A und B in den Pfeilrichtungen g und h kann von Hand durch Ausübung eines Schubes erfolgen; er kann aber auch maschinell betätigt werden.
In sinngemäßer Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens können die Formen selbstverständlich auch durch ein endloses Band od. dgl. getragen sein, das die Formen an der Abfüllöffnung vorbeiführt, zur Entleerungsstelle bringt und, nach Wiedereinsetzen in das Band, neuerdings der Abfüllmündung zuführt.
In jedem Fall ist unterhalb der bewegten Formenreihen A und B1 mögen diese auf Schienen bzw. Rollkörpern laufen oder durch ein endloses angetriebenes Band getragen sein, eine Wanne / zum Auffangen der aus den siebartig durchlochten Formen α und b tropfenden Molke vorgesehen; aus dieser Wanne wird die Molke abgeleitet und weiterer Verwertung zugeführt.
•Es ist auch möglich, jeweils mehrere Formen, insbesondere, beidseitig offene Becher, wie sie zur Herstellung von Weichkäse Verwendung finden, zu einem Block zusammenzufassen und Reihen solcher Blocks zu bilden, mit denen dann in der gleichen Weise verfahren wird, wie an Hand der Zeichnung erläutert.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren-zum kontinuierlichen Abfüllen von Käsemasse in Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils letzte Form (ar) einer geschlossenen, an der Abfüllöffnung in Pfeilridbtung (g) vorbeibewegten ersten Formenreihe (A) entnommen und entleert wird, daß diese entleerte Form (a') als erste Form (Jb') in eine geschlossene und gegenläufig zur ersten Reihe (A) in Pfeilrichtung (h) bewegte zweite Formenreihe (B) eingesetzt wird und daß gleichzeitig die letzte Form (b") der zweiten Reihe (B) als erste Form (α") in die erste Reihe (A) eingesetzt wird. no
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen auf Rollbahnen (e) geführt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt zweckmäßig kreisförmigen Formen (α, b) oberseitig je einen im Grundriß rechteckigen Randansatz (c) besitzen, der einerseits als Führungsauflage für die Formen, andererseits, den Randansatz der benachbarten Formen überläppend oder dicht an diesen anschließend, als Abdichtung der Formenstoßfugen dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509504 5.55
DEST804D 1944-08-02 1944-08-02 Verfahren und Einrichtung zum Abfuellen der Kaesemasse aus Kaesekesseln in Formen Expired DE927718C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST804D DE927718C (de) 1944-08-02 1944-08-02 Verfahren und Einrichtung zum Abfuellen der Kaesemasse aus Kaesekesseln in Formen

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DEST804D DE927718C (de) 1944-08-02 1944-08-02 Verfahren und Einrichtung zum Abfuellen der Kaesemasse aus Kaesekesseln in Formen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE927718C true DE927718C (de) 1955-05-16

Family

ID=7452225

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST804D Expired DE927718C (de) 1944-08-02 1944-08-02 Verfahren und Einrichtung zum Abfuellen der Kaesemasse aus Kaesekesseln in Formen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE927718C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102470B (de) * 1959-11-03 1961-03-16 Iaalpmaia Alpenland Maschb Ges Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102470B (de) * 1959-11-03 1961-03-16 Iaalpmaia Alpenland Maschb Ges Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch

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