DE927501C - Allseitig gelenkige Kupplung fuer Walzwerke mit einer den Walzenzapfen und die UEbertragungsspindel umfassenden Muffe - Google Patents
Allseitig gelenkige Kupplung fuer Walzwerke mit einer den Walzenzapfen und die UEbertragungsspindel umfassenden MuffeInfo
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- DE927501C DE927501C DEM5053D DEM0005053D DE927501C DE 927501 C DE927501 C DE 927501C DE M5053 D DEM5053 D DE M5053D DE M0005053 D DEM0005053 D DE M0005053D DE 927501 C DE927501 C DE 927501C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B35/00—Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
- B21B35/14—Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills
- B21B35/142—Yielding spindle couplings; Universal joints for spindles
- B21B35/143—Yielding spindle couplings; Universal joints for spindles having slidably-interengaging teeth, e.g. gear-type couplings
- B21B35/144—Wobbler couplings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Allseitig gelenkige Kupplung für Walzwerke mit einer den Walzenzapfen und die Übertragungsspindel umfassenden Muffe An Walzwerken findet man noch häufig :die altbekannte Kleeblattwalzenkupplung, bei der Walzenzapfen und Spindel einen Querschnitt von sogenannter KleebIattform haben und die zur Kupplung dienende Muffe .das Spi.ndelzapfenende m-it einem solchen Spiel umfaßt, daß eine gewisse Abwinklung der gekuppelten Teile möglich isst. Die Kleeb luttkupplun:g 'bietet die Vorteile schneller Auslyaufähigl<:eit und einer geschlossenen Bauart, die bei verhältnismäßig geringem Au:ße,nd@uTamesiserdi.eÜbertragun a eines großen Drehmomentes gestattet. Sie genügt aber nur in geringem Maße den Forderungen nach möglichst großer Gelenkigkeit und spiel-fretiem Lauf. Diesen Forderungen hat man. dadurch Rechnung zu tragen versucht, d:aß man in der Muffe Gelenksteine lagert, die das mit rechteckigem bzw. quadratischem Querschnitt versehene Spindelende umfassen. Damit isst zwar die Kupplung zur Verwendung für bestehende Walzwerke mit :meist großem Walzenpark mit kleeblattfär.mi:gen Walzenzapfen geeignet; .durch Verlegung des beweglichen Anschlusses der Muffe vom Zapfen an das Spindelende wird aber bei gleicher Baulänge der Spindel die zwischen dien beiden zu einer Spindel gehörenden Gelenken bestehende Entfernung erheb -lieh verkürzt und damit die Spindelneigung entsprechend größer. Das führt aber wiederum zu einer unerwünscht großen Abnutzung. Außerdem muß bei dieser Kupplung der Querschnitt des Spindelendzs so klein bemessen werden, dia.ß beim Ein-,Und Auerbau der Kupplung das den Walzenzapfen umschließende Endie der Muffe mit kleeblattförmigem Innenraum von dem Zapfen auf die Spindel verschoben werden kann. Der Spindelquerschnitt muß deshalb verhältnismäßig klein geha.lten, sein. -Im übrigen führen die im Betriebzwiaohen^d@en -Flächen der vierkantigen, Spindel und den i3x@l1enkstei.nen :auftretenden: Gleitbewegungen, iri,sib-esö:rnd@ere- b:ei hohen Drehzahlen, leicht zurr Fresisen-:der G&enksteine.
- Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine KüppIung, bei der sowohl .die Walzenzapfen als auch die Spindelenden den üblichen Kleeblattquer6chnitt haben können, die im Gegensatz zu den bekannten Kupplungen dieser Art unter Beibehaltung ihrer geschlossenen Bauart aber einen spielfreien Lauf und hohe Gelenkigkeit besitzt. Bei ihrer Entwicklung knüpft die Erfindung an an einen bekannten Bautyp gelenkiger Wellenkupplungen, bei dem zwischen der Kupplungsmuffe und d er :mitz,urnehmend:en Welle in radialen Ebenen liegende Zwiiscfienstücke angeordnet sind, die in Aussparungen an Muffe und Welle eingreeifen und eine Abwinklung der geliup.pelten Welle dadurch ermöglichen, daß sie, in der Welle um eine die Wellenachse ,kreuzende Achse drehbar gelagert, mit ihrer äußeren, um eine gleiche Achse zyliindriseh gewölbten Stirnseite und parallelen Seitenflächen in axialen U-förmigen Seiten der Muffe geführt sind. Derartige Kupplungen eignen sich aber nicht zur Verwendung an Wellen mit Kleeblattquerschnitt, da die Zwischenstücke an der Welle in all:sei:tig begrenzten Vertiefungen gehalten sein müssen. Außerdem haben sie den i\Tachtei1, daß beim Eiin.- :und Ausbau der Kupplung :das Einlegen und Entfernen der losen Zwischenstücke, erhebliche Schwierigkeiten bereitet und immer zu Zeitverlusten führt.
- Nach der Erfindung bestehen die in radialen Ebenen liegenden Zwischenstücke aus je zwei Teilen, nämliieh einem in der Muffe zweckmäßig unverlieribar :gehaltenen Gelenkstein mit um eine die Wellenachse kreuzende Achse gewölbten äußeren Stirnfläche und einer uni .eine radiale Achse in ihm gelagerten Backe, die in eine offen auslaufende axiale Nut des umfaßten Teils, beispielsweise eines Walzenzapfens oder einer Spindel mit Kleeblattquersohnitt, eingreift. Die Gelenkstelle kann daanit am \.#ralzenza,pfen liegen, so daß die ofenerwähnte Verkürzung der wirksamen Spindiellänge vermieden ist. Zweckmäßig besteht diese Backe aus Stahl, der übrige Teil des GeLenksteines dagegen. aus einem Werkstoff mit guten Gleiteigenschaften, z. B. einem Gleitmetall oder Kunstharz.
- Inder Zeichnung isst ein Ausführungsbeiispiel der den Gegenstand der Erfindung bildenden Kupplung schematisch dargestellt. ES zeigt Ab:b. i einen mit einer Antriebsspindel gekuppelten Walzenzapfen im Längsschnitt, Abb:.2 einen Querschnitt durch die Kupplung am W alizenz ap fen, Abb.3 einen Querschnitt durch die Kupplung an der Spindel.
- Die Antniebsspi.ndel i hat, wie aus Alb. 3 ersichtlich ist, :an den Enden den bekannten Kleeblattquenschnitt. Dieser wird von einem Teil der Muffe 2 mit enbsprechendem Innenquerschnitt umfaßt. Der andere Teil der Muffe umgibt dien Walzenzapfen 7, der, wie aus Abb. 2 zu entnehmen ist, ebenfalls Kleebl:attquers-chnitt hat. Die Muffe 2 ,ist imit dien- WaIzenzapfen 7 durch Backen 4, die in Gelenksteinen 3 um eine radiale Achse drehbar angeordnet sind, verbundenen. Die Gelenksteine 3 sind, wie aus Ab@b. i entn4arnmen werden kann, in einer radialen Ebene drehbar in dien Muffe gelagert, ,und zwar haben sie zweckmäßig etwa schwalbernschwanzförmigen Querschnitt. Die Backen 4 sind mit ihren Zapfen 5 in den Gelenksteinen um radiale Achsen drehbar gelagert. Sie sind in: den Gedenksteinen 3 durch einen in den Zapfen eingesch:raäbten Stopfen 6, der sdb@st auf dem Gelenkstein abgestützt ist, gehalten. Durch dien Stopfen und' die, Bake führen- in der Längsri:chtung und Querrichtung zu allen Gleitstellen Schmierkanäle, @so, daß aus denn über dien- Stopfen in der Muffe ausgebildeten Raum das Schmiermittel zu alIen Gleitflächen gelangen kann.
- Beim Arbeiten der X upp.luug bei abgnvinkelter Spindel findet sowohl eineDrehung derGelenksteine ,in .der Muffe als auch eine Drehung der Backen in dien Gelenksteinen statt. Eine gleiche Kupplung ist am anderen Ende :der Spindel angebracht, so daß auch hier die gleiche Beweglichkeit besteht. Durch die Kupplung wird eine allseitig gelenAdge, praktisch spiel:frexe und zur Übertragung .großer Drehmomente geeignete Verbindung geschaffen. Dabei ist die Kupplung an allen Wälzwerken, deren Walzen Zapfen von kleeb.lattförmigem Querschnitt aufweisen, verwendbar.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Allseitig gelenkige Kupplung für Walzwer!ke ;mit .einer dien Walzenzapfen und die Übertragungsispindel umfas,sendren Muffe und in Aussparungen an Muffe und Zapfen eingreifenden, in radialen Ebenen liegenden Zwischenstücken, die mit je einer zylindrischen, um eine die Walzenachse kreuzenden Achse gewölbten Stirnfläche in der Muffe geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Muffe (2) ,in radialen Ebenen drehbare Gelenksteine (3) gehalten sind, die über um radiale Achsen in ihnen drehbare Backen (4) in axiale INT-uten des Walzenzapfens (7) oder der Spindel (i) eingreifen.
- 2. Gelenkkupplung nach Anspruch i für Walzenzapfen und Spindel von Kleeblattquerschnitt, dadurch gekennzeichnet, d:aß die in den Walzenzapfen (7) eingreifenden Backen (4) der Gelieniksteine den .Nuten dieses OQuexschnittes angepaßt sind und die Muffe (2) das Ende der Spindel (i) unmittelbar umschließt.
- 3. Kupplung nach den Ansprüchen i und 2, dadurchgekennzeichnet, daß die Backen (q.) mit Zapfen (5) in die Gelenksteine (3) eingesetzt sind. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (q.) über einen mit Gewinde in den Drehzapfen (5) eingreifenden Stapfen (6) an dem Gelenkstein (3) einstellbar gehalten sind, Kupplung nach den Ansprüchen i bis dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenksteine (3) in der Querrichtung der Muffe etwa schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften NTr. 226 555, 425 269, 602 54.1, 735 o66, -.69 9o5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM5053D DE927501C (de) | 1941-04-08 | 1941-04-08 | Allseitig gelenkige Kupplung fuer Walzwerke mit einer den Walzenzapfen und die UEbertragungsspindel umfassenden Muffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM5053D DE927501C (de) | 1941-04-08 | 1941-04-08 | Allseitig gelenkige Kupplung fuer Walzwerke mit einer den Walzenzapfen und die UEbertragungsspindel umfassenden Muffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE927501C true DE927501C (de) | 1955-05-09 |
Family
ID=7292960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM5053D Expired DE927501C (de) | 1941-04-08 | 1941-04-08 | Allseitig gelenkige Kupplung fuer Walzwerke mit einer den Walzenzapfen und die UEbertragungsspindel umfassenden Muffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE927501C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1083089B (de) * | 1958-05-03 | 1960-06-09 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Kuppelmuffe fuer Kleeblattzapfen |
| DE1153573B (de) * | 1960-01-30 | 1963-08-29 | Tacke Maschinenfabrik K G F | Gelenkige Zahnkupplung, insbesondere fuer Walzwerke |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE226555C (de) * | ||||
| DE425269C (de) * | 1925-01-14 | 1926-02-13 | Schloemann Akt Ges | Hauptkupplung fuer Walzwerke |
| DE469905C (de) * | 1928-12-29 | Schloemann Akt Ges | Gelenkkupplung fuer Walzwerke | |
| DE602541C (de) * | 1932-04-23 | 1934-09-11 | Neunkircher Eisenwerk A G Vorm | Gelenkkupplung, insbesondere fuer Walzwerke |
| DE735066C (de) * | 1941-12-09 | 1943-05-05 | Dornier Werke Gmbh | Kreuzgelenkkupplung fuer Wellen |
-
1941
- 1941-04-08 DE DEM5053D patent/DE927501C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
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