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DE9274C - Neuerungen an Drahtstiftmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Drahtstiftmaschinen

Info

Publication number
DE9274C
DE9274C DENDAT9274D DE9274DA DE9274C DE 9274 C DE9274 C DE 9274C DE NDAT9274 D DENDAT9274 D DE NDAT9274D DE 9274D A DE9274D A DE 9274DA DE 9274 C DE9274 C DE 9274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
wire
innovations
machine
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9274D
Other languages
English (en)
Original Assignee
MALMEDIE & SCHMITZ in Düsseldorf-Oberbilk
Publication of DE9274C publication Critical patent/DE9274C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/12Upsetting; Forming heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/20Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 from wire of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

1879.
Klasse 49.
MALMEDIE & SCHMITZ in DÜSSELDORF-OBERBILK. Neuerungen an Drahtstiftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1879 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Drahtstiftmaschine unterscheidet sich von Drahtstiftmaschinen bisheriger Construction dadurch, dafs
1. bei derselben der Kopf des Drahtstiftes durch Druck hergestellt, also geprefst wird;
2. der Schneller zum Abschlagen der etwa hängenbleibenden Drahtstifte, bedingt durch Form und Lage der einzelnen Theile der Maschine, eine eigentümliche Anordnung und Construction erhält und
3. die Maschine mit selbstthätiger Ausrückung versehen ist.
Die Hauptaxe α der Maschine ist eine Kurbelaxe, welche vermittelst Druckstange b ein Druckstück c hin- und herbewegt. Dieses Druckstück ist oben und unten in nachstellbaren Leisten geführt und trägt am vorderen Ende den eingeschraubten und dadurch verstellbaren Stempel oder Kopfmacher d.
Der Schneller wird vom Schwungrade aus durch die Knagge e bewegt. Diese Knagge trifft bei jedesmaliger Umdrehung der Maschine den auf einem Bolzen drehbaren Doppelhebel f und dreht denselben so weit um diesen herum, bis sie, die Knagge, vorbei kann. Der Doppelhebel / überträgt diese ruckweise Bewegung auf die Hebel g. und h. Der Hebel h liegt auf einer vor dem Backenstück i geführten Schnellerstange k, welche vermittelst Spiralfeder immer nach oben an den Hebel h angedrückt ist. Sobald die Knagge e den Hebel f passirt, wird die Schnellerstange k nach unten gestofsen und schlägt den etwa hängengebliebenen Drahtstift ab. Um die sämmtlichen Theile dieses Mechanismus wieder in ihre frühere Lage zurückzubringen, werden an entsprechender Stelle Federn angebracht.
Die selbstthätige Ausrückung hat folgende Anordnung:
In einem im Körper der Maschine eingeschraubten Scharnier ruht ein leicht drehbarer Hebel /, welcher auf der einen Seite mit Rolle und verstellbarem Gegengewicht, auf der anderen mit zwei kleinen Haken -m und M1 versehen und geschlitzt ist. Auf einer drehbaren Welle η sitzt die Ausrückgabel 0, der mit Gegengewicht versehene Hebel p und endlich der Hebel q, durch den am oberen Ende ein Stift gebohrt ist. Wenn die Maschine in Betrieb, sich also Draht in derselben befindet, so ruht die Rolle des Hebels / auf dem Drahte, die Theile der Ausrückung haben die in der Zeichnung dargestellte Lage, also der Stift des Hebels q liegt hinter dem Haken m und die Ausrückgabel 0 gegenüber der festen Riemscheibe r. Sobald der Draht aufgebraucht ist, verliert die Rolle des Hebels / ihre Unterstützung, bewegt sich nach unten und entzieht dem Hebel q seinen Halt durch Bewegen der Haken m und Ot1 nach oben, das Gegengewicht auf dem Hebel p kommt zur Wirkung, dreht die Welle η und führt den Riemen vermittelst Ausrückgabel 0 auf die Losscheibe s, wodurch die Maschine aufser Betrieb gesetzt wird.

Claims (3)

Pate nt-An sp rüche:
1. Die Einrichtung zur Herstellung des Kopfes durch allmäligen Druck.
2. Der Schneller zur Entfernung des fertigen Stiftes.
3. Die selbstthätige Ausrückung der Maschine bei endendem Draht.
DENDAT9274D Neuerungen an Drahtstiftmaschinen Active DE9274C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9274C true DE9274C (de)

Family

ID=286654

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT9274D Active DE9274C (de) Neuerungen an Drahtstiftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE9274C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969983C (de) * 1951-08-09 1958-08-07 David Townsend Theodore Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Naegeln in Drahtstiftmaschinen gedraengter Bauart
DE1210542B (de) * 1960-03-18 1966-02-10 Paul Langlade Vorrichtung zum Zerkleinern von mit AEsten bzw. Zweigen versehenen Holzstaemmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969983C (de) * 1951-08-09 1958-08-07 David Townsend Theodore Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Naegeln in Drahtstiftmaschinen gedraengter Bauart
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