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DE925058C - Verfahren zur Verbesserung schwefelhaltiger leichter Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung schwefelhaltiger leichter Kohlenwasserstoffe

Info

Publication number
DE925058C
DE925058C DED11625A DED0011625A DE925058C DE 925058 C DE925058 C DE 925058C DE D11625 A DED11625 A DE D11625A DE D0011625 A DED0011625 A DE D0011625A DE 925058 C DE925058 C DE 925058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light hydrocarbons
containing light
sulfur
improving sulfur
soaked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED11625A
Other languages
English (en)
Inventor
Paulus Kuchta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VACUUM OEL AG DEUTSCHE
Original Assignee
VACUUM OEL AG DEUTSCHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VACUUM OEL AG DEUTSCHE filed Critical VACUUM OEL AG DEUTSCHE
Priority to DED11625A priority Critical patent/DE925058C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE925058C publication Critical patent/DE925058C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G27/00Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by oxidation
    • C10G27/04Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, by oxidation with oxygen or compounds generating oxygen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung schwefelhaltiger leichter Kohlenwasserstoffe Es ist in der Technik seit langem bekannt, die Oualität von aus Erdölen durch Destillation oder Cracken gewonnenen leichten Kohlenwasserstoffen durch Waschen mit Natronlauge zu verbessern, um hierdurch den Gehalt an gelöstem: Schwefelwasserstoff und merkaptanartigen Verbindungen zu vermindern und demzufolge eine Geruchsverbesserung zu erzielen. Da die Natronlauge vorzugsweise die Merkaptane mit niedrigem Molekulargewicht auswäscht, die Merkaptane mit höherem Molekulargewicht jedoch in geringerem Maße entfernt, wurde ein Verfahren zur Raffination von leichten Kohlenwasserstoffen mittels aktiver Kohle, die mit Natronlauge getränkt ist, vorgeschlagen.
  • Es zeigte sich jedoch beim Arbeiten nach diesem Verfahren, daß bei der Raffination der unmittelbar aus der Produktion kommenden leichten Kohlenwasserstoffe nur für kurze Zeit eine Geruchsverbesserung auftrat und der Merkaptangehalt bei Durchsatz weiterer Mengen durch die Apparatur bald wieder in unerwünschtem Maße anstieg.
  • Es wurde nun gefunden, daß leichte Kohlenwasserstoffe besser raffiniert werden können, wenn sie nach der Destillation nicht sofort anschließend über die mit Natronlauge getränkte A-Kohle geleitet werden, sondern wenn sie erst einige Zeit unter Luftzutritt stehengelassen werden. Bei den bisher bekannten Verfahren war es möglich, die mit Lauge getränkte A-Kohle, die hinsichtlich der adsorptiven Aufnahme von Merkaptanen nach einiger Zeit in ihrer Wirkung nachließ, durch Ausblasen mit Dampf zu regenerieren, d. h. die darin angesammelten Merkaptane wieder zu entfernen. Diese traten in Form von stark riechenden Stoffen zutage. Im Gegensatz hierzu wurde bei dem erfindungsgemäßen Verfahren beobachtet, daß beim Regenerieren der A-Kohle nur wenig Merkaptane frei wurden.
  • Hieraus ist zu schließen, daß sich die leichten Kohlenwasserstoffe während der der Behandlung vorangehenden Lagerzeit mit Luft und dem darin enthaltenen Sauerstoff sättigen und an der katalytisch wirkenden, mit Lauge getränkten A-Kohle eine Oxydation der übelriechenden und korrosiven Merkaptane zu praktisch geruchsfreien( und nicht korrosiven Verbindungen stattfindet.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren spielt demnach die Adsorption eine untergeordnete Rolle, während in der Hauptsache ein katalytsicher Prozeß vor sich geht. Beispiel i Ein Benzin mit einem Gehalt von o,o2o o/o Merkaptanschwefel und sehr schlechtem Geruch, das unmittelbar aus der Destillationsanlage abgenommen wurde, wurde nach dem bekannten Verfahren über mit Natronlauge getränkte A-Kohle geleitet. Hiernach zeigte sich anfangs eine Abnahme des Gehaltes an Merkaptanschwefel auf o,oo2%. Bereits nach Durchsatz von 25 kg Benzin je kg Kohle zeigte sich, daß der Merkaptanschwefelgehalt auf o,oo6 % und nach Durchsatz von 50 kg Benzin je kg Kohle auf 0,01q.°/0 anstieg.
  • Beispiele Das gleiche Benzin wurde nach Abnahme aus der Destillationsanlage 2 Tage lang unter Luftzutritt in einem Lagertank stehengelassen und anschließend in der gleichen Apparatur über mit Lauge getränkte A-Kohle geleitet. Hiernach war der Merkaptanschwefolgehalt o,oot °/o und stieg erst nach Durchsatz von 3000 kg Benzin je kg Kohle auf 0,00q.0/0 an.. Das durchgesetzte Benzin hatte guten Geruch und zeigte keine Korrosionserscheinungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung von schwefelhaltigen, insbesondere merkaptanhaltigen leichten Kohlenwasserstoffen mittels mit Lauge getränkter aktiver Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder während der Behandlung die leichten Kohlenwasserstoffe mit Luft oder Sauerstoff in Berührung gebracht werden.. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 89o 516; deutsche Patentschrift Nr. 255 536.
DED11625A 1952-02-21 1952-02-21 Verfahren zur Verbesserung schwefelhaltiger leichter Kohlenwasserstoffe Expired DE925058C (de)

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DED11625A DE925058C (de) 1952-02-21 1952-02-21 Verfahren zur Verbesserung schwefelhaltiger leichter Kohlenwasserstoffe

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DED11625A DE925058C (de) 1952-02-21 1952-02-21 Verfahren zur Verbesserung schwefelhaltiger leichter Kohlenwasserstoffe

Publications (1)

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DE925058C true DE925058C (de) 1955-03-10

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ID=7033830

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079255B (de) * 1954-05-21 1960-04-07 British Petroleum Co Verfahren zum Suessen von mercaptanhaltigen Kohlenwasserstoffen
DE1144692B (de) * 1956-03-29 1963-03-07 Gelsenberg Benzin Ag Verfahren zur Entfernung von Merkaptanen aus Abgasen
EP0027589A1 (de) * 1979-10-19 1981-04-29 Gunnar Anjou Kindersicherer Behälter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE255536C (de) * 1910-05-12
US1890516A (en) * 1930-10-06 1932-12-13 Richfield Oil Company Of Calif Process for treating gasoline stock

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