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DE924835C - Schaltungsanordnung fuer elektrische Weidezaeune - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer elektrische Weidezaeune

Info

Publication number
DE924835C
DE924835C DEH14616A DEH0014616A DE924835C DE 924835 C DE924835 C DE 924835C DE H14616 A DEH14616 A DE H14616A DE H0014616 A DEH0014616 A DE H0014616A DE 924835 C DE924835 C DE 924835C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
battery
tube
discharge
voltage
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH14616A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Henning
Hans-Willy Dipl-Ing Kaever
Walter Neumaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MECHANIK
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Original Assignee
MECHANIK
Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MECHANIK, Wilhelm Harting Werk fuer Elektrotechnik und Mechanik filed Critical MECHANIK
Priority to DEH14616A priority Critical patent/DE924835C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE924835C publication Critical patent/DE924835C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages
    • H05C1/06Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages operating only when touched

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für elektrische Weidezäune Es sind bereits Schaltungsanordnungen für elektrische Weidezäune mit Batteriespeisung bekannt, bei denen nicht in regelmäßigen Zeitabständen, sondern nur bei Berührung des Zauns. ein Impuls ausgelöst wird und bei welchem die Schaltung eine nur :bei Zaunberührung Anodenstrom führende Entladungsröhre enthält.
  • Die Erfindung erstrebt, diejenigen Nachteile dieser Schaltungen teilweise oder unvollständig zu beseitigen, welche darauf zurückzuführen sind, daß die Trockenbatterie, welche als Stromversorgungsquelle für derartige Weidezaungeräte benutzt werden kann, sich im Laufe eines Sommers, auch wenn sie nur selten .die zur Erzeugung eines Schreckimpulses nötige Elektrizitätsmenge zu liefern hat, allmählich entlädt und gegen Ende des Sommers infolgedessen eine kleinere Klemmenspannung besitzt :als kurz nach dem Einbau in das Weidezaungerät. Da Entladungsröhren aller Art, die als das den Impuls auslösende Element in derartigen Weidezaunschaltungen in Betracht kommen, sich naturgemäß bei einer Änderung ihrer Betriebsspannung nicht ganz gleichmäßig verhalten, müssen sich grundsätzlich die Eigenschaften der Schaltung mit fortschreitender Entladung der Batterie entsprechend ändern. Diese Tatsache führt dazu, daß es nicht ohne weiteres möglich ist, eine Schaltung anzugeben, die unabhängig vom Entladungszustand der Batterie stets die gleiche Empfindlichkeit hat, und daß man daher :gezwungen ist, die Batteriespannung selbst mit Rücksicht auf diesen im Laufe eines Sommers zu erwartenden Empfindlichkeitsverlust höher zu wählen, als es bei konstanter Batteriespannung der Fall wäre. Diese Notwendigkeit, die Batteriespannung von vornherein höher dimensionieren zu müssen und im übrigen in der Schaltungsanordnung .die zeitliche Abnahme der Batteriespannung berücksichtigen zu müssen, wird gemäß der Erfindung vermieden, ohne dabei etwa der Anoden-Kathoden-Strecke der Röhre Einrichtungen zur Konstanthaltung der Anodenspannung zuordnen zu müssen.
  • Gemäß der Erfindung soll eine Schaltungsanordnung für elektrische Weidezaungeräte mit Batteriespeisung und einer nur bei Berührung des Zaunes einen Anodenstrom führenden Entladungsröhre darin bestehen, daß die Anoden-Kathoden-Strecke .dieser Röhre an der mit fortschreitender Entladung abnehmenden Batteriespannung liegt, während am Gitter eine mittels eines stromabhängigen Widerstandes, vorzugsweise mittels einer Glimmlampe gewonnene und mit fortschreitender Entladung weniger als proportional mit .der Batteriespannung abnehmende Vorspannungliegt.
  • Eine in Fig. i dargestellte Ausführungsform der Erfindung arbeitet folgendermaßen: Von einer 'Batterie io wird, solange der Zaundraht i1 nicht von einem Weidetierberührt -wird und man, infolgedessen zwischen dem Draht -i i- und -der Erde -12 nur einen punktiert eingezeichneten Isolationswiderstand 13 von etwa r his io M,eigöh@m zu berücksichtigen hat, über einen Widerstand 14 ein Kondensiator 15 aufgeladen. Da der Verlustwid@enstarnd dieses Kondensators ..als_ sehr- lzlei,n.. angenommen. wenden Q,ann, bedeutet dies also praktisch nur eine einmalige Strombelastung der Batterie io. Außerdem liegt die Spannung der Batterie io gleichzeitig noch über den schon erwähnten Widerstand 14, einen weiteren Widerstand 16, eine Schmelzsicherung 17, die Wicklung eines elektromagnetischen Relais 18 und schließlich über einen Ruhekontakt ig dieses Relais an der Anoden-Kathoden--Strecke 2o einer Entladungsröhre, die vorzugsweise eine gittergesteuerte Gas- oder Dampfentladungsröhre mit kalter Kathode sein soll. Wenn nun ein Tier den Zaundraht i i berührt, so kann man, dies im Schaltbild durch Schließung eines Schalters 21 veranschaulichen, der über einen Widerstand, 22 die Leitung i i mit der Erdleitung 12 verbindet. Es kommt nun ein Strömfluß von der positiven Klemme der Batterie io über eine Drosselspule 23, den Ersatzwiderstand 22, den Ersatzschalter 21, die Erdleitung 12 und einen Widerstand 24 zur negativen Klemme der Batterie zustande. Dieser Stromkreis verläuft zum Teil parallel zu einem weiteren von der positiven Klemme der Batterie io ausgehenden und aus einem Widerstand 25, einer Glimmlampe 26 und einem Widerstand z7" bestehenden und sich zur negativen Batterieklemme schließenden Stromkreis. Der Arbeitspunkt auf der Kennlinie der Glimmlampe und die Größe der Widerstände 25 und 27a sollen zunächst derart gewählt sein, daß von der oberen Klemme der Lampe 26 über einen Widerstand 27 an- der Zündelektrode 28 der Röhre 2o, ungeachtet der zeitlichen Abnahme der Batteriespannung, stets eine konstante Spannung auftritt. Von dieser nur vorläufigen Voraussetzung wird später noch zu sprechen sein; sie ist jedenfalls zur Erläuterung des durch die Erfindung angestrebten, Effekts zunächst zweckmäßig. Bei der Schließung des Ersatzschalters 21 ändert sich nun wegen des sich dabei bildenden Spannungsabfalles am Widerstand 24 auch das Potential .am unteren Ende des Widerstandes 27ä und somit auch das Potential an der Zündelektrode 28, -wobei man diesen Vorgang auch so beschreiben kann, daß man von der Differenzierung der Spannungsänderung mittels eines Kondensators 29 und des Widerstandes 27 spricht. Der differenzierte Spannungsimpuls an der Elektrode 28 möge so hoch sein, daß die Röhre 2o zündet und somit das in ihrem Anodenstromkreis liegende Relais i8 anspricht. Dieses schließt daibei einen mit dem. Kondensator 15 und der Primärwicklung 30 eines Transformators in Reihe liegenden Arbeitskontakt 31 und ferner einen mit der Sekundärwicklung 32 dieses Transformators in Reihe liegenden Arbeitskontakt 33. Die Schließung des Kontakts, 3.1 führt zur Entladung des Kondensators 15 über die Wicklung 30, und die Schließung des Kontakts 3.3 bewirkt, daß der an. den Klemmen- -der Wicklung 32 auftretende Spannungsimpuls sich .dem Zaundraht mitteilt, so saß- an das 'fier ein Schreckimpuls verabreicht wird. Dieser tritt jedoch nur einmal auf, da der Ruheköntakt i.g im Anoden-Kathoden-Kreis sich dann öffnet und das mit einer durch einen Kondensator 34 gegebenen A,nsprechverzögerung ausgerüstete Relais 18 sodann wieder abfällt. Der Kontakt 31 wird dabei wieder geöffnet, so daß ,ganz abgesehen davon, daß der Kondensator 15 noch entladen ist, zunächst kein neuer Schreckimpuls auftritt. Erst wenn dieser Kondensator wieder aufgeladen ist und wenn über den Kondensator 29 ein neuer differenzierter Impuls an die Elektrode 28 gelangt, kann die Röhre 2o von neuem ansprechen und einen neuen Schreckimpuls erzeugen.
  • Bei dieser Schaltung kann man an Stelle der Glimmlampe 26 offenbar auch einen beliebigen stromabhängigen Widerstand setzen, solange die oben eingeführte Voraussetzung, daß an der Elektrode 28 unabhängig von der Batteriespannung eine konstante Vorspannung liegt, erfüllt bleibt.
  • Zur Erläuterung dafür, daß man bei der Schaltung nach Fig. i bereits einen Fortschritt gegenüber einer Schaltung ahne Verwendung einer Glimmlampe 26 bzw. eines stromabhängigen Widerstands an ihrer Stelle erzielt, sei die Fig.2 betrachtet, in welcher abhängig von der Batteriespannung Ub, die an der Anoden-Kathoden-Strecke der Röhre 2o liegt, die am Gitter erforderliche Zündspannung Ug dargestellt ist. Diese Zündspannung steigt mit abnehmender Batteriespannung an. Wenn man die Glimmröhre 26 oder .den entsprechenden stromabhängigen Widerstand im Gittervorspannungskreis der Röhre fortläßt, so nimmt mit abnehmender Batteriespannung auch die am Gitter 28 liegende Vorspannung entsprechend der Linie V, ab. Der Zündimpuls muß also mit zunehmender Entladung der Batterie die durch den senkrechten Abstand der Linien Ug und V, gegebene Amplitude besitzen, d. h. muß bei fortschreitender Batterieentladung größer werden als kurz nach Einbau einer frischen Batterie io.
  • Dies entspricht den Eigenschaften der bekannten eingangs behandelten '\7#Teidezaungeräte.
  • Wenn man gemäß der bei Fig. i gemachten Voraussetzung die Glimmlampe auf einem solchen Punkt ihrer Kennlinie betreibt, daß die Vorspannung der Elektrode 28 unabhängig vom Entladungszustand der Batterie konstant ist, so hat man an Stelle der Linie ho die waagerechte Gerade Vk in Fig. 2- zu betrachten und sieht ohne weiteres, daß die Amplitude des notwendigen Zündimpulses mit fortschreitender Entladung der Batterie dann schon weniger stark zunehmen muß als bei Gültigkeit der Linie V.. Eine Weidezaunschaltung der in Fig. i :dargestellten Art mit konstanter Vorspannung der Elektrode 28 verliert also im Verlaufe eines Sommers bereits weniger an Empfindlichkeit und ist daher den bisher bekannten Schaltungen gegenüber bereits überlegen.
  • Man kann gemäß der weiteren Erfindung den Empfindlichkeitsverlust der Weidezaunsohaltung aber sogar vollständig zum Verschwinden bringen, wenn man die Glimmlampe 26 bz-,v. den stromabhängigen Widerstand auf einem solchen Punkt seiner Kennlinie betreibt, daß die Vorspannung der Elektrode 28 entsprechend der Linie Vg verläuft. Diese letztere Linie verläuft parallel zur Linie U.., d. h. also daß trotz der fortschreitenden Entladung der Batterie io die Empfindlichkeit stets die gleiche ist und stets nur dieselbe Zündimpulisamplitude an der Elektrode 28 auftreten muß.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für elektrische Weidezäune mit Batteriespeisung und einer nur bei Berührung des Zauns einen Anodenstrom führenden Entladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden-Kathoden-Strecke dieser Röhre an .der mit fortschreitender Entladung abnehmenden Batteriespannung liegt, während am Gitter eine mittels eines stromabhängigen Widerstandes, vorzugsweise mittels einer Glimmlampe gewonnene und; mit fortschreitender Entladung weniger als proportional mit der Batteriespannung abnehmende. Vorspannung liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der stromabhängige Widerstand im Gittervorspannungskreis der Röhre so bemessen ist, daß die am Gitter der Röhre liegende Spannung mit fortschreitender Entladung der Batterie absolut genommen zunimmt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stromabhängige Widerstand im Gittervorspannungskreis der Röhre so bemessen ist, daß die Differenz zwischen der bei der jeweiligen Spannung der Batterie notwendigen Zündspannung und der Gittervorspannung unabhängig vom Entladungszustand der Batterie wenigstens annähernd konstant ist.
DEH14616A 1952-11-30 1952-11-30 Schaltungsanordnung fuer elektrische Weidezaeune Expired DE924835C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH14616A DE924835C (de) 1952-11-30 1952-11-30 Schaltungsanordnung fuer elektrische Weidezaeune

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DEH14616A DE924835C (de) 1952-11-30 1952-11-30 Schaltungsanordnung fuer elektrische Weidezaeune

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE924835C true DE924835C (de) 1955-03-07

Family

ID=7147522

Family Applications (1)

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DEH14616A Expired DE924835C (de) 1952-11-30 1952-11-30 Schaltungsanordnung fuer elektrische Weidezaeune

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DE (1) DE924835C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1564998B1 (de) * 1966-10-15 1970-08-06 Utina Elektrowerk Gmbh Batteriegespeistes Weidezaungeraet mit Impulserzeugung durch Kondensatorentladung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1564998B1 (de) * 1966-10-15 1970-08-06 Utina Elektrowerk Gmbh Batteriegespeistes Weidezaungeraet mit Impulserzeugung durch Kondensatorentladung

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