DE3310242C2 - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/02—Details
- H02H3/06—Details with automatic reconnection
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/04—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage
- H02H9/041—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage using a short-circuiting device
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- Protection Of Static Devices (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für den
Überspannungsschutz mit automatischer Rücksetzung gemäß
Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch das Patentdokument
GB 20 85 246 A ist eine Schutzschaltung gegen Überspannung
der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art bekannt
geworden.
Überspannungsschutzschaltungen sind üblicherweise nach
Auslösen des Überspannungsschutzes blockiert und werden
danach durch Aus- und anschließendes Wiedereinschalten in
den Betriebszustand zurückgesetzt.
Solche manuell zurückgesetzten
Überspannungsschutzeinrichtungen erfordern Personaleinsatz,
was auch bei besetzten Stationen lästig ist. Unbesetzte
Stationen können u. U. sehr langen außer Betrieb sein,
beispielsweise nach einem Gewitter, Hochstrom- bzw.
Hochspannungs-Schaltvorgängen usw., ohne daß ein echter
Gerätedefekt vorliegt.
Durch die DE-PS 24 59 260 ist eine automatisch ab- und
wiedereinschaltende Schutzeinrichtung für ein
Stromversorgungsgerät bekanntgeworden, die bei einem
auftretenden Überstrom abschaltet und wieder automatisch
einschaltet, und zwar nach so kurzer Zeit, daß die
vorübergehende Betriebsstörung als solche kaum registriert
wird. Diese Schutzeinrichtung enthält einen Reed-
Kontaktsatz in der Nähe des Luftspaltes einer Ladedrossel,
deren bei Überstrom entstehendes verstärktes Magnetfeld den
in Reihe zur Ladedrossel geschalteten Reed-Kontaktsatz
derart beeinflußt, daß er öffnet.
In der deutschen Offenlegungsschrift 20 10 208 ist eine
selbsttätig rückstellende Kurzzeitschutzeinrichtung
beschrieben, bei der ein Zweipol parallel zum zu
schützenden Schaltkreis geschaltet ist, der bei
Überspannung niederohmig wird und eine Überspannungsspitze
abkappt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine
unaufwendige Schaltungsanordnung für den
Überspannungsschutz mit automatischer Rücksetzung der
obigen Art mit rein elektronischen Schaltmitteln anzugeben,
die in einfacher Weise an das Überspannungsschutzorgan oder
an die Klemmen der Speisespannung angeschaltet wird.
Die Lösung erfolgt mit den im Kennzeichen des
Hauptanspruchs angegebenen Mitteln.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung erbringt die
Vorteile, daß sie in unaufwendiger Weise automatisch eine
Blockade des Überspannungsschutzes nach erfolgter Auslösung
desselben wieder aufhebt, wobei rein elektronische
Schaltmittel verwendet werden und wobei diese
Zusatzeinrichtung in einfacher Weise parallel zum
Überspannungsschutzorgan geschaltet wird. Die Rücksetzung
des Überspannungsschutzorgans erfolgt nach einer fest
einstellbaren Zeit, deren Bemessung beispielsweise nach der
mittleren Dauer der Überspannungsspitzen erfolgt.
Grundsätzlich kann diese Zeit sogar sehr kurz eingestellt
werden, was zur Folge hat, daß kurze Spannungseinbrüche
fast gar nicht wahrgenommen werden und daß bei längerer
Überspannungsdauer nach erfolgter erster Rücksetzung eine
zweite Blockade mit anschließender zweiter Rücksetzung oder
gegebenenfalls mehrmals sich anschließen, solange bis die
Überspannungsspitze beendet ist. Vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich durch die Unteransprüche.
Es folgt nun die Beschreibung der Erfindung anhand der Figur.
Die Figur zeigt das Schaltbild für ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
Rechts ist ein Thyristor Th eines Stromversorgungs
gerätes erkennbar, an dessen Ausgangsklemmen die Betriebs
spannung U A anliegt und an denen der sich linksseitig erstrec
kende Zweipol angeschlossen ist. Die drei Kondensatoren C 1, C 2
und C 3 werden über entkoppelnde Gleichrichterstrecken Gr 2, Gr 3
bzw. Gr 5 etwa auf die Betriebsspannung U A aufgeladen. Es ist
ein erster elektronischer Schalter (Ts 1), ein Feldeffekt-
Transistor erkennbar, an dessen Gate über einen Widerstand R 2
und einen dritten elektronischen Schalter Ts 2 der Pluspol des
zweiten Kondensators C 2 anschaltbar ist, dessen negativer Pol
über einen vierten elektronischen Schalter Ts 3 mit dem Pluspol
des ersten Kondensators C 1 verbindbar ist und wobei der Minuspol
des ersten Kondensators C 1 mit dem Source-Anschluß des Feldef
fekt-Transistors Ts 1 verbunden ist. Der erste elektronische
Schalter Ts 1 liegt mit seinen Drain- und Source-Anschlüssen
parallel am Plus- bzw. Minuspol der Betriebsspannung U A . Die
Minuspole der drei Kondensatoren C 1, C 2 und C 3 liegen gemeinsam
am negativen Pol der Betriebsspannung U A , während die Pluspole
der Kondensatoren jeweils durch die genannten Gleichrichter
strecken vom Pluspol der Betriebsspannung U A entkoppelt sind.
Der dritte elektronische Schalter Ts 2 ist an seiner Basis über
einen Spannungsteiler R 3, R 4, der zwischen den Pluspolen der
ersten beiden Kondensatoren C 1 und C 2 angeschaltet ist, an
steuerbar. Der vierte elektronische Schalter Ts 3 ist an seiner
Basis ebenfalls über einen Spannungsteiler R 7, R 9, der zwi
schen dem Pluspol des ersten Kondensators C 1 und dem Kollek
tor des zweiten elektronischen Schalters Ts 5 liegt, ansteuer
bar. Parallel zum dritten Gleichrichter Gr 5 liegt ein Entlade-
Widerstand R 11. Der Emitter des zweiten elektronischen Schalters Ts 5
und seine Basis sind über einen Spannungsteiler R 8,
R 10, der zwischen dem Pluspol des ersten Kondensators C 1 und
dem gemeinsamen Minuspol liegt, ansteuerbar. Der Pluspol des
dritten Kondensators C 3 ist über einen Widerstand R 12 und ei
nen fünften elektronischen Schalter Ts 4 mit dem gemeinsamen
Minuspol verbindbar, wobei die Basis des letzteren über einen
Spannungsteiler R 5, R 6, der zwischen dem Kollektor des vierten
elektronischen Schalters Ts 3 (liegt gleichzeitig am Minuspol
des zweiten Kondensators C 2) und dem gemeinsamen Minuspol ge
schaltet ist, ansteuerbar ist.
Die Schaltung funktioniert wie folgt:
Stellt sich die Betriebsspannung U A ein, so laden sich die Kon
densatoren C 1 bis C 3 auf einen Spannungswert von nahezu U A auf,
und sämtliche Transistoren sind gesperrt. Bei Überspannung wird
der Thyristor Th der Stromversorgung gezündet, und die Ausgangs
spannung U A bricht sehr schnell auf die Durchlaßspannung des
Thyristors von etwa 1 Volt zusammen. Während die ersten beiden
Kondensatoren C 1 und C 2 die Ausgangsspannung weiterhin speichern,
entlädt sich der dritte Kondensator C 3 über den Widerstand R 11.
Wenn nun die Spannung des dritten Kondensators C 3 auf einen
Wert von der an Widerstand R 10 anliegenden Spannung vermindert
um die Basis-Emitterspannung des zweiten elektronischen Schal
ters Ts 5 abgesunken ist, beginnt dieser letztere leitend zu
werden. Durch den zweiten elektronischen Schalter Ts 5 wird
der vierte elektronische Schalter Ts 3 angesteuert, der sei
nerseits den fünften elektronischen Schalter Ts 4 leitend steu
ert. Durch letzteren wird der dritte Kondensator C 3 schnell
entladen, was eine Rückkopplung beim Leitendwerden der Tran
sistoren Ts 3, Ts 4 und Ts 5 zur Folge hat. Nach dem Leitendwer
den des vierten elektronischen Schalters Ts 3 wird auch der
dritte elektronische Schalter Ts 2 leitend, sein Kollektorpo
tential beträgt dann etwa die Summe der Ladespannungen des
ersten und zweiten Kondensators, das sind etwa zwei mal U A .
Diese Spannungsverdopplung des Ansteuerimpulses für den er
sten elektronischen Schalter Ts 1 ist notwendig, um auch bei
einer niedrigen Ausgangsspannung von beispielsweise 5 Volt
eine Gate-Ansteuerspannung in erforderlicher Höhe von etwa
10 Volt für den Leistungs-MOS-FET Ts 1 zur Verfügung zu haben,
so daß dieser Feldeffekt-Transistor vollständig leitend ge
steuert werden kann. Die Zeitdauer des Ansteuerimpulses des
letzteren wird vorwiegend durch die Werte des zweiten Konden
sators C 2 und des Widerstandes R 3 bestimmt. Der leitende Tran
sistor Ts 1 weist eine Durchlaßspannung U DS auf, die kleiner als
die Durchlaßspannung des Thyristors Th ist, so daß der Thyri
stor nahezu stromlos und dadurch gelöscht wird. Wenn nunmehr
der zweite Kondensator C 2 entladen ist, wird der dritte elek
tronische Schalter Ts 2 und damit auch der erste Ts 1 gesperrt.
Dadurch wird der Kurzschluß aufgehoben, und die Ausgangsspan
nung kann sich wieder einstellen, sofern keine Überspannung
mehr vorhanden ist. Ist die Überspannung weiterhin vorhanden,
so zündet der Überspannungsschutz-Thyristor wieder und wird
nach einer bestimmten Zeit, die abhängig ist von dem Wert des
dritten Kondensators C 3 und dem des Widerstandes R 11, wie wei
ter oben geschildert, wieder gelöscht. Gegebenfalls können
sich periodisch weitere solcher Löschungen und Zündungen an
schließen.
Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
nicht auf das Anführungsbeispiel der Figur beschränkt.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung für den Überspannungsschutz mit
automatischer Rücksetzung des Überspannungs-Schutzorgans
nach einer erfolgten Auslösung des Überspannungsschutzes,
wobei das Überspannungsschutzorgan ein Thyristor ist, der als Querglied zwischen
die die Betriebsspannung führenden Leitungen geschaltet ist, wobei
parallel zum Thyristor ein erster elektronischer Schalter
geschaltet ist, der bei normalen Betriebsspannungswerten
einen hochohmigen Zustand einnimmt und der nach dem Zünden
des Thyristors so niederohmig gesteuert wird, daß der Strom
durch den Thyristor unter den Wert seines
Kurzschlußhaltestroms absinkt, so daß der Thyristor
gelöscht wird, wobei anschließend der erste elektronische
Schalter wieder in seinen hochohmigen Zustand überführt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste elektronische Schalter (Ts 1) Bestandteil
eines Zweipols ist, daß der Zweipol einen Speicher für die
Betriebsspannung im Nennwertebereich enthält, daß weiterhin
ein Komparator vorgesehen ist zum Vergleich der aktuellen
Betriebsspannungswerte mit dem eingespeicherten Wert, daß
der erste elektronische Schalter (Ts 1) vom Komparator in
den niederohmigen Zustand gesteuert wird, wenn der aktuelle
Betriebsspannungswert (U A ) unter die Nennwertschwelle
absinkt, und daß ein erstes Zeitglied vorgesehen ist, das
nach einer bestimmten Zeit den ersten elektronischen
Schalter (Ts 1) wieder öffnet.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Speicher erste, zweite und dritte
Kondensatoren (C 1, C 2 und C 3) enthält, die über entkoppelnde
erste, zweite und dritte Diodenstrecken (Gr 2, 3 und 5) von
der Betriebsspannung aufgeladen werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß parallel zur dritten entkoppelnden
Diodenstrecke (Gr 3) ein erster Entladewiderstand (R 11)
geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Komparator einen zweiten
elektronischen Schalter (Ts 5) enthält, der nach
Unterschreiten der Ladespannung des dritten Kondensators
(C 3) unter einen von der Ladespannung des ersten
Kondensators (C 1) abgeleiteten Wert leitend wird und den
ersten elektronischen Schalter (Ts 1) leitend steuert.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der abgeleitete Spannungswert mittels
Spannungsteiler (R 8/R 10) von der Ladespannung des ersten
Kondensators (C 1) gebildet wird und etwa die Hälfte der
Nennspannung beträgt.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zeitglied
ein RC-Glied aus zweitem Kondensator (C 2) und einem zweiten
Entladewiderstand (R 3) ist, dessen Ladespannung einen
dritten elektronischen Schalter (Ts 2) über einen vierten
elektronischen Schalter (Ts 3) ansteuert, welch letzterer
vom zweiten elektronischen, leitenden Schalter (Ts 5)
leitend gesteuert ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß ein fünfter elektronischer Schalter
(Ts 4) vorgesehen ist, der durch den leitenden vierten
elektronischen Schalter (Ts 3) leitend gesteuert wird und
der über einen dritten Entladewiderstand (R 12) den dritten
Kondensator (C 3) schnell entlädt.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Überspannungs-
Schutzorgan in einem Stromversorgungsgerät enthalten ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19833310242 DE3310242A1 (de) | 1983-03-22 | 1983-03-22 | Schaltungsanordnung fuer den ueberspannungsschutz mit automatischer ruecksetzung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19833310242 DE3310242A1 (de) | 1983-03-22 | 1983-03-22 | Schaltungsanordnung fuer den ueberspannungsschutz mit automatischer ruecksetzung |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3310242A1 DE3310242A1 (de) | 1984-09-27 |
| DE3310242C2 true DE3310242C2 (de) | 1989-08-17 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3310242A1 (de) |
Families Citing this family (3)
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-
1983
- 1983-03-22 DE DE19833310242 patent/DE3310242A1/de active Granted
Also Published As
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