DE924252C - Blindlandeverfahren bei befeuerten Anfluglinien und Startbahnen - Google Patents
Blindlandeverfahren bei befeuerten Anfluglinien und StartbahnenInfo
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- DE924252C DE924252C DEL15264A DEL0015264A DE924252C DE 924252 C DE924252 C DE 924252C DE L15264 A DEL15264 A DE L15264A DE L0015264 A DEL0015264 A DE L0015264A DE 924252 C DE924252 C DE 924252C
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- G08G—TRAFFIC CONTROL SYSTEMS
- G08G5/00—Traffic control systems for aircraft
- G08G5/20—Arrangements for acquiring, generating, sharing or displaying traffic information
- G08G5/22—Arrangements for acquiring, generating, sharing or displaying traffic information located on the ground
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- B64F1/18—Visual or acoustic landing aids
- B64F1/20—Arrangement of optical beacons
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- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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Description
Nach den internationalen Vorschriften befeuerte Flughäfen ermöglichen Landungen bei Sichtweiten
bis zu 200 m herab. Wird die Sichtweite geringer, so werden die Häfen für den Anflug gesperrt. Hierdurch
entstehen Verluste sowohl für die Luftverkehrsgesellschaften als auch für die Flughafengesellschaften,
ganz abgesehen von den Ungelegenheiten für die Passagiere.
Es ist also im allseitigen Interesse ein Verfahren zu entwickeln, das Schlechtwetterlandungen auch
noch bei erheblich geringeren Sichtweiten zuläßt.
Alle bekannten, insbesondere funktechnischen Verfahren erlauben zwar die Heranführung der
Flugzeuge an den Hafen, versagen aber in der letzten Phase der Landung. Die funktechnischen Verfahren
werden in Erdnähe ungenau, so daß mit ihrer Hilfe eine Landung bei Sichtweiten unter 200 m
Sicht nicht erwartet werden kann. Sie bedürfen zu ihrer Unterstützung in der Endphase der Landung
der sichtbaren (visuellen) Befeuerung, z. B. beim Abfangen der Maschine. Sie sind auch zu ungenau,
um die laufende Maschine koaxial auf die Landebahn zu führen.
Eine Verstärkung der sichtbaren Befeuerung verbietet sich ebenfalls, da bei starker Unsichtigkeit
die Gefahr der Blendung des Piloten besteht.
Das nachstehend beschriebene erfindungsgemäße Verfahren zeigt einen Weg, wie ohne die vorstehend
genannten Nachteile dem Piloten Sichthilfen gegeben werden können, die es ihm ermöglichen, seine
Maschine sicher auf die Landebahn zu bringen und auch dort zu halten, da er sie koaxial aufsetzen
. kann. Dabei sieht er, und das ist besonders wichtig,
die visuellen Landehilfen in gleicher Weise wie bei Landungen bei guter Sicht.
Um die Nachteile zu vermeiden, ist erfmdungsgemäß ein Blindsichtlandeverfahren vorgesehen, bei
dem die Befeuerung der Anfluglinie und der Landebahn durch unsichtbares Licht, vorzugsweise infrarotes
Licht, erfolgt und diese Befeuerung dem Piloten durch elektronische Bildwandler sichtbar
ίο gemacht wird.
Das neue Verfahren wurde nach dem Leitgedanken entwickelt, daß es wichtig ist, dem Piloten wenn
irgend möglich das ihm gewohnte Bild der visuellen Befeuerung eines Flughafens, also die Anflug- und
Start- und Landebahnbefeuerung, auch bei unsichtigem Wetter zu zeigen und ihn damit so weit als
möglich vom Blindflug nach mehreren Instrumenten zu lösen.
Es ist unter Umständen vorteilhaft, die bekannte
sichtbare Befeuerung nach den internationalen Vorschriften mit den erfindungsgemäßen kräftigen
Strahlern unsichtbaren Lichtes zu doppeln. Das unsichtbare Licht wird durch ein Bildwandlerrohr dem
Piloten wieder sichtbar gemacht, so daß er auf dem Bildschirm des Rohres die Befeuerung in gleicher
Anordnung sehen kann, als wenn er bei Sichtlandungen aus der Maschine sieht. Durch ein mit den
Achsen der Maschine übereinstimmendes Fadenkreuz auf dem Bildschirm kann er die richtige horizontale
Lage seiner Maschine und auch ihre koaxiale Lage zur Landebahn ständig kontrollieren, genau
so, wie er es bei Sichtlandungen durch Blick aus der Maschine auf die Befeuerung gewöhnt ist.
Die Orientierung der horizontalen Lage erfolgt an den Querbalken der Calvertlinie und kurz vor
dem Aufsetzen an den Schwellenfeuern, die Orientierung in Längsrichtung (Abstand von der Landebahn)
durch die gestufte Mittellinie der Anflugbefeuerung.
Die Lage zur Längsachse der Landebahn ist erkennbar durch die Randbefeuerung. Sie erscheint
in perspektivischer Verkürzung auf dem Bildschirm.
Liegen die Lichtpunkte, bezogen auf die Vertikale
des Fadenkreuzes, symmetrisch, so liegt die Maschine richtig, d. h. koaxial zur Landebahn. Der
Aufsetzpunkt ist erreicht, d. h. die Maischine hat die zum Abfangen richtige Höhe, wenn sich eine bestimmte
Anzahl der übereinander gesehenen Randfeuer überdeckt.
Eine genügende Tiefenwirkung der Strahler sorgt dafür, daß ein zur Orientierung ausreichend großer
Abschnitt der unsichtbaren Befeuerungsani age auf
dem Bildschirm übersehen werden kann.
Es ist selbstverständlich, daß gegebenenfalls mehrere Bildwandlerrohre im Flugzeug verwendet
werden, um mehreren Beobachtern die Lage des Flugzeuges erkenntlich zu machen.
Claims (3)
1. Blindlandeverfahren bei befeuerten Anfluglinien und Startbahnen, dadurch gekennzeichnet,
daß unsichtbares Licht, vorzugsweise infrarotes Licht, für die Befeuerung der Anfluglinien und
Startbahnen verwendet und das Bild der Befeuerung mittels eines an sich bekannten elekironischen
Bildwandlers dem Piloten sichtbar gemacht wird,
2. Blindsichtlandeverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bildschirm
des BIWA-Rohres in an sich bekannter Weise ein Fadenkreuz vorgesehen ist, dessen
Achsen mit denen des Flugzeuges übereinstimmen, so daß die Lage der Maschine ersichtlich
ist.
3. Blindsichtlandeverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unsichtbare
Befeuerung zusätzlich zu der sichtbaren Befeuerung erfolgt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 832 646;
österreichische Patentschrift Nr. 151 094;
schweizerische Patentschrift Nr. 186 601;
französische Patentschrift Nr. 864591.
Deutsche Patentschrift Nr. 832 646;
österreichische Patentschrift Nr. 151 094;
schweizerische Patentschrift Nr. 186 601;
französische Patentschrift Nr. 864591.
© 9602 3.55
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL15264A DE924252C (de) | 1953-04-20 | 1953-04-21 | Blindlandeverfahren bei befeuerten Anfluglinien und Startbahnen |
| DEL18251A DE975848C (de) | 1953-04-21 | 1954-03-13 | Einrichtung zum Durchfuehren des Blindlandeverfahrens bei befeuerten Anfluglinien und Startbahnen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE740061X | 1953-04-20 | ||
| DEL15264A DE924252C (de) | 1953-04-20 | 1953-04-21 | Blindlandeverfahren bei befeuerten Anfluglinien und Startbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE924252C true DE924252C (de) | 1955-03-14 |
Family
ID=25947350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL15264A Expired DE924252C (de) | 1953-04-20 | 1953-04-21 | Blindlandeverfahren bei befeuerten Anfluglinien und Startbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE924252C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052825B (de) * | 1954-12-16 | 1959-03-12 | Gerhard Springer Dipl Ing | Verfahren zur Durchfuehrung von blendungsfreien Anfluegen und Landungen |
| DE1096763B (de) * | 1957-02-21 | 1961-01-05 | Dr Kurt Diebner | Flughafenbefeuerung |
| DE1128301B (de) * | 1960-07-13 | 1962-04-19 | Fritz Herzog | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Sichtweite auf Landebahnen |
| DE2546471A1 (de) * | 1974-10-22 | 1976-05-06 | Nikolai Gennadievitsch Basov | Start- und landungssystem fuer flugapparate sowie ein entsprechendes start- und landungsverfahren |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH186601A (de) * | 1934-05-31 | 1936-09-30 | J Orvin Lars | Apparat zum Betrachten von Gegenständen mit Hilfe der von den Gegenständen ausgehenden infraroten Strahlen. |
| AT151094B (de) * | 1936-04-08 | 1937-10-25 | Nowak Karl Ing | Infrarotbetriebene Fernseheinrichtung. |
| FR864591A (fr) * | 1939-04-01 | 1941-04-30 | Procédé et dispositif pour surveiller plusieurs endroits d'un poste d'observation | |
| DE832646C (de) * | 1949-11-25 | 1952-02-28 | Philips Nv | Elektronenstrahlroehre |
-
1953
- 1953-04-21 DE DEL15264A patent/DE924252C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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| CH186601A (de) * | 1934-05-31 | 1936-09-30 | J Orvin Lars | Apparat zum Betrachten von Gegenständen mit Hilfe der von den Gegenständen ausgehenden infraroten Strahlen. |
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