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DE913917C - Elektromagnetisches Schaltrelais, insbesondere vereinigter Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter fuer Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Elektromagnetisches Schaltrelais, insbesondere vereinigter Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter fuer Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE913917C
DE913917C DEU1458A DEU0001458A DE913917C DE 913917 C DE913917 C DE 913917C DE U1458 A DEU1458 A DE U1458A DE U0001458 A DEU0001458 A DE U0001458A DE 913917 C DE913917 C DE 913917C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
motor vehicles
coils
voltage
lighting systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU1458A
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Peterlik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uher & Co Ges fur Appbau
Original Assignee
Uher & Co Ges fur Appbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Uher & Co Ges fur Appbau filed Critical Uher & Co Ges fur Appbau
Application granted granted Critical
Publication of DE913917C publication Critical patent/DE913917C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
    • H02J7/225Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator characterised by the mechanical construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Schaltrelais, insbesondere vereinigter Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung eines mit Temperaturkompensation durch einen temperaturabhängigen magnetischen Nebenschluß versehenenelektromagnetischen Schaltrelais gemäß dem Patent 849 13q., bei dem durch Abzweigung des magnetischen Nebenschlusses unmittelbar von der Polplatte eine besonders wirksame Kompensation bei sehr geringem Bauvolumen erreicht wird, und ist insbesondere für solche Relaisanordnungen bestimmt, bei denen zwei oder mehrere Spulen Verwendung finden, wie dies z. B. bei Vereinigung von Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen in einem gemeinsamen Gerät der Fall ist. Bei einer bekannten Ausführungsform eines derartigen kombinierten Relais werden, drei getrennte Relaisspulen verwendet, von denen eine mit einer Spannungswicklung versehene Relaisspule den Anker des Spannungsreglers, eine weitere je eine Spannungs- und Stromwicklung tragende Relaisspule den Anker des Stromreglers steuert und schließlich die dritte, gleichfalls mit einer Strom-und einer Spannungswicklung ausgestattete Relaisspule den Anker des Ladeschalters betätigt.
  • Weiter hat sich für denselben Verwendungszweck eine Relaisanordnung als besonders vorteilhaft erwiesen, bei der eine mit einer Spannungs-und einer Stromwicklung versehene Relaisspule gleichzeitig die beiden symmetrisch über dem Spulenkopf angeordneten Anker des Stromreglers sowie des Ladeschalters und eine zweite, nur eine Spannungswicklung tragende Relaisspule den Anker des Spannungsreglers steuert.
  • Bei beiden Varianten des Aufbaues eines mit dem Ladeschalter vereinigten Strom- und Spannungsreglers werden die Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen bekanntlich in der Weise geregelt, daß die untereinander in Serie geschalteten Kontakte der Anker vom Stromregler und Spannungsregler zwischen Anker- und Erregerwicklung eines normalen Gleichstromnebenschlußgenerators angeordnet sind. Parallel zu diesen Kontakteinrichtungen liegt ein Widerstand, der beim Offnen von nur einer derselben der Feldwicklung vorgeschaltet wird und dadurch die Regelung der Spannung der Lichtmaschine auf einen konstanten @-#'ert herbeiführt. Die vereinigte Regeleinrichtung ist so eingestellt, daß durch periodisches Aus- und Einschalten des erwähnten Vorwiderstandes in die Feldwicklung der Lichtmaschine bis zu einer bestimmten Stromstärke durch Betätigung der Kontakte des Spannungsreglers auf im wesentlichen gleichbleibende Spannung und nach Überschreiten dieser Stromstärke durch Betätigung der Kontakte des Stromreglers auf abfallende Spannung geregelt wird.
  • Die erforderliche Temperaturkompensation der magnetischen Kraftwirkung der Relaisspulen erfolgt bei den bisher bekannten Ausführungsformen solcher Geräte durch gesonderte Organe, insbesondere durch Bimetallstreifen.
  • Nach der Erfindung wird bei Schaltrelais mit zwei oder mehreren Spulen .eine besonders vorteilhafte Temperaturkompensation dadurch erreicht, daß die vorhandenen Relaisspulen auf einer gemeinsamen, mit den Spulenkernen verbundenen Grundplatte aus Weicheisen montiert und die Polplatten beider bzw. je zweier benachbarter Spulen mit einem Teil aus einer an sich bekannten ferromagnetischen Speziallegierung von temperaturabhängiger Permeabilität magnetisch leitend miteinander verbunden sind. Als Material für diesen Verbindungsteil haben sich insbesondere die bekannten Fe-Ni-Legierungen oder Kombinationen einer solchen mit einer unter dem Namen Mone1-metall bekannten Cu-Ni-Legierung besonders bewährt.
  • Aufbau und Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Schaltrelais werden an Hand der Zeichnung erläutert, deren Fig. i eine beispielsweise Ausführungsform eines mit einem Ladeschalter vereinigten Strom- und Spannungsreglers mit zwei Relaisspulen darstellt, bei dem also die Anker vom Stromregler und Ladeschalter mit einer gemeinsamen Spule zusammenwirken; wogegen Fig. 2 eine Ausführungsform mit drei getrennten Relaiseinheiten zeigt.
  • In Fig. i ist die gemeinsame Grundplatte :2 aus Weicheisen zu sehen, auf der die beiden Spulen 22 und 23 montiert sind. Die Spule 22 trägt eine Spannungswicklung und über dieser die außen sichtbare Stromwicklung und betätigt zwei symmetrisch über ihrem freien Ende angeordnete, mit den Schaltkontakten verbundene Anker 24 und 25, von denen z. B. die am Anker 24 angebrachten Kontakte der Stromregelung dienen und die Kontakte des Ankers 25 den Ladeschalter steuern sollen. Die Spule 23 ist nur mit einer Spannungswicklung versehen und bildet mit ihrem Anker 26 und den von diesem gesteuerten Regelkontakten den Spannungsregler.
  • Die Polplatten 22' und 23' der beiden Relaisspulen 22 und 23 sind nun an den einander zugekehrten Seiten abgewinkelt und nach der Erfindung mit einem Teil 27 aus einer bekannten ferromagnetischen Speziallegierung von temperaturabhängiger Permeabilität miteinander verbunden. Diese Verbindung soll magnetisch gut leitend sein, also keinen Luftspalt aufweisen. Auf diese Weise entsteht ein geschlossener Eisenweg, der der Reihe nach von der Grundplatte 2, dem Kern der Spule 22, ihrer Polplatte 22', dem Verbindungsstück 27, der Polplatte 23' und schließlich dem Kern der Spule 23 gebildet wird. Dieser Kreis bildet nun gleichzeitig für jede der beiden Spulen einen magnetischen Nebenschluß zum jeweiligen, über die Anker verlaufenden magnetischen Hauptkreis jedes einzelnen Relais; der die Temperaturkompensation für Relaissysteme der Spule 22 bewirkende magnetische Nebenschluß führt also über den Kern der Spule 23 und umgekehrt, wobei für die Kompensation beider Relais nur ein einziger Teil 27 aus dem hochwertigen, kostspieligen Spezialmaterial erforderlich ist.
  • Die Wicklungen der Spulen 22 und 23 müssen natürlich zur Aufrechterhaltung des magnetischen Flusses im Nebenschlußkreis so gewickelt sein, daß an den benachbarten Spulenenden, also z. B. an den Polplatten 22' und 23', ungleiche Pole nebeneinander zu liegen kommen.
  • Fig.2 zeigt eine zweckmäßige Anwendung der Erfindung auf einen Relaissatz mit drei getrennten Relaissystemen. Die mit einer Spannungswicklung versehene Spule 23.mit der Polplatte 23' bildet hier mit dem Anker 26 wieder den Spannungsregler; die mit der Polplatte 28' versehene Spule 28 trägt je eine Spannungs- und eine Stromwicklung und steuert den Anker 2q. des Stromreglers; die gleichfalls mit einer Spannungs- und einer Stromwicklung versehene Spule 29 mit der Polplatte 29' und dem Anker 25 bildet schließlich den Ladeschalter. Die Kerne der drei Spulen sind wieder in die gemeinsame Grundplatte 2 eingesetzt.
  • Die Ausbildung der Polplatten und die Anordnung der zwischen je zwei benachbarten Polplatten 23' und 28' bzw. 28' und 29' eingesetzten, aus der bereits erwähnten ferromagnetischen Speziallegierung bestehenden, temperaturempfindlichen Teile 27 entsprechen grundsätzlich den bereits an Hand von Fig. i beschriebenen Teilen 27. Es werden hier zwei, wiederum wechselweise wirksame, magnetische Nebenschlußkreise gebildet, deren einer über die Kerne der Spulen 23 und 28 und deren andere über die Kerne der Spulen 28 und 29 verlaufen. Die Schaltung der Spulenwicklungen muß wieder so erfolgen, daß ungleiche Pole nebeneinanderliegen.
  • Bei Betrachtung der Wirkungsweise der gesamten Relaisanordnung ist zu beachten, daß die Permeabilität des temperaturempfindlichen Teiles bei normalen Verhältnissen etwa ein Zehntel derjenigen des Weicheisens beträgt, so daß über den magnetischen Nebenschluß jeder Relaisspule nur ein Teil des in ihr erzeugten, die Steuerung des Ankers bewirkenden magnetischen Kraftflusses abgeleitet und dadurch natürlich eine Schwächung des Anzugsmomentes auf den jeweiligen Anker um den entsprechenden Bruchteil herbeigeführt wird. Dieser im Nebenschluß abgezweigte Anteil des Kraftflusses ist bei niedrigen Temperaturen mit Rücksicht auf die bei diesen niedrigen Temperaturen sich ergebende hohe magnetische Leitfähigkeit der Legierung des Teiles 27 am höchsten und nimmt bei ansteigender Temperatur infolge der dabei auftretenden Abnahme des magnetischen Leitvermögens der obenerwähnten Speziallegierungen ständig ab, bis er schließlich bei Erreichung des Curiepunktes der Temperatur (1oo bis 12o° C) auf Null sinkt. Es ist daher durch entsprechende Dimensionierung des Teiles 27 hinsichtlich seiner Länge und seines Querschnittes, bezogen auf den Weg des magnetischen Kraftflusses im 1 ebenschlußkreis, ohne weiteres möglich, sowohl den durch die Joulesche Wärme hervorgerufenen, unter dem Namen Kupferfehler bekannten Temperaturgang äußerst wirksam und zuverlässig zu kompensieren als auch darüber hinaus die Relaiswirkung in einer bestimmten gewünschten Temperaturabhängigkeit zu regeln, z. B. derart, daß die Regelung der Ladeeinrichtung der Lichtmaschine so erfolgt, daß die Batterie des Fahrzeuges in Anpassung an, die herrschenden Betriebsbedingungen im Winter mit hohem Strom und im Sommer mit geringerem aufgeladen wird.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß sich die erfindungsgemäße Einrichtung zur Temperaturkompensation nicht nur durch ihre konstruktive Einfachheit, die auch keinen zusätzlichen Raum erfordert, sondern auch durch ihre Exaktheit auszeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisches Schaltrelais mit temperaturabhängig veränderlichem magnetischem Nebenschluß gemäß Patent 849 13q., bei dem der magnetische Nebenschluß unmittelbar von der Polplatte abzweigt und insbesondere aus einer zwischen seitlichen Ansätzen von Polplatte und Grundplatte angeordneten starren Verbindung besteht, von der ein Teil aus einer ferromagnetischen Speziallegierung von im Kompensationssinn temperaturabhängiger Permeabilität besteht, insbesondere vereinigter Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter mit zwei oder mehreren Relaisspulen für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisspulen (22 und 23 bzw. 23, 28 und 29) auf einer gemeinsamen, mit den Spulenkernen verbundenen Grundplatte (2) aus Weicheisen montiert und die Polplatten (22', 23' bzw. 23', 28' 29) beider bzw. je zweier benachbarter Spulen mit einem Teil (27) aus einer an sich bekannten ferromagnetischen Speziallegierung von temperaturabhängiger Permeabilität magnetisch leitend miteinander verbunden sind.
DEU1458A 1951-04-18 1951-12-15 Elektromagnetisches Schaltrelais, insbesondere vereinigter Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter fuer Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen Expired DE913917C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT913917X 1951-04-18

Publications (1)

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DE913917C true DE913917C (de) 1954-06-21

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ID=3683003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU1458A Expired DE913917C (de) 1951-04-18 1951-12-15 Elektromagnetisches Schaltrelais, insbesondere vereinigter Stromregler, Spannungsregler und Ladeschalter fuer Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen

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