DE912804C - Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln - Google Patents
Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von StempelnInfo
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- DE912804C DE912804C DE1951P0005900 DEP0005900A DE912804C DE 912804 C DE912804 C DE 912804C DE 1951P0005900 DE1951P0005900 DE 1951P0005900 DE P0005900 A DEP0005900 A DE P0005900A DE 912804 C DE912804 C DE 912804C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/50—Component parts or details of props
- E21D15/51—Component parts or details of props specially adapted to hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props, e.g. arrangements of relief valves
- E21D15/512—Arrangement of valves
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/58—Devices for setting props or chocks
- E21D15/585—Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important
- E21D15/586—Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important the props being pre-loaded
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Description
- Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln Es sind Stempel bekannt, bei denen der Innenstempel mit einem Kolben in einem als Druckraum ausgebildeten Außenstempel geführt ist, und zwar zu dem Zweck, um durch Beaufschlagung des Druckraumes mittels eines gasförmigen oder flüssigen '.Mediums ein leichteres Setzen des Stempels durchführen zu können. In manchen Fällen hat man den Anschluß, über welchen das Medium zugeleitet wird, am Fuße des Außenstempels vorgesehen. Ferner ist vorgeschlagen worden, den Anschluß nahe dem Kopf des Innenstempels anzuordnen und das Medium durch den Innenstempel hindurch dem Druckraum zuzuleiten. In die Anschlußöffnung wurde ein Ventilnippel eingesetzt, um zu verhindern, daß nach Entfernung der Anschlußleitung Schmutz in den Druckraum des Stempels gelangt.
- Die Erfindung betrifft ein besonderes Ventil zur Erleichterung der Steuerung des Setzvorganges und kennzeichnet sich dadurch, daß zwischen einem in dem Ventilnippel gegen den Druck einer Feder zu öffnenden Abschlußkörper und dem Ventilsitz eine oder mehrere gedrosselte Rückströmöffnungen vorgesehen sind. Auf diese Weise kann man den Eintrittsquerschnitt für das Medium groß wählen, so daß der Innenstempel verhältnismäßig schnell im Sinne einer Verspannung zwischen dem Hangenden und dem Liegenden ausgefahren wird. Nachdem das zwischen Oberstempel und Unterstempel vorgesehene Stempelschloß gespannt und anschließend das Anschlußstück der Zuleitung des Mediums von dem Ventilnippel abgenommen ist, erfolgt dann eine langsame Entlastung des Druckraumes durch Abströmen des Mediums über die gedrosselten Rückströmöffnungen. Hierdurch wird unmittelbar nach dem Setzen festgestellt, ob das Stempelschloß in der erforderlichen Weise gespannt ist. Ferner wird durch das langsame Entweichen des Mediums aus dem Druckraum verhindert, daß der Innenstempel bei nicht genügend gespanntem Schloß plötzlich zurücksinkt und dadurch zu Unfällen Anlaß gibt. Die zur Erreichung des vorgenannten Zwecks vorgesehenen Rückströmöffnungen sind so klein, daß ein Eindringen von Schmutz in den Druckraum nicht eintreten kann.
- Baulich kann die Erfindung in verschiedener Weise ausgeführt werden. Eine besonders einfache und zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß der Abschlußkörper aus einer Ventilplatte gebildet ist, welche auf der dem Ventilsitz zugekehrten Stirnseite mit z. B. radial verlaufenden Nuten kleinen Querschnitts versehen ist. Gerade die Verwendung einer solchen Ventilplatte ermöglicht in einfacher Weise die Erzielung eines großen Einströmquerschnittes und die Anordnung kleiner Rückströmkanäle. Weiterhin kann das Ventil so ausgebildet sein, daß bei dem Anschließen des an der Zuleitung vorgesehenen Kupplungsstückes ein zwangsweises Öffnen, d. h. ein Abdrücken des Abschlußkörpers vom Ventilsitz erfolgt. Ein ungewolltes Abströmen des Mediums aus dem Druckraum kann nicht eintreten, da der Druck des in der Zuleitung befindlichen Mediums entgegenwirkt.
- Besonders einfach ist die Verwendung eines solchen Kupplungsstückes, welches durch eine Querverschiebung zur Ventilachse mit dem Ventilnippel gekuppelt werden kann.
- Auf anderen Gebieten der Technik sind Ventile bekannt, deren Abschlußkörper aus Kugeln, Platten oder aus ähnlich geformten Körpern bestehen. Auch sind Ventile bekannt, bei denen die Anschlußleitung nach Art einer Schiebekupplung mit einem Ventilnippel verbunden wird. Bei allen diesen bekannten Bauarten liegt aber die Aufgabenstellung der Erfindung nicht vor.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. i zeigt in schematischer Darstellung einen Stempel, insbesondere einen Grubenstempel, teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt das Ventil vor dem Kuppeln des Anschlußstückes der Zuleitung; Fig. 3 zeigt das Ventil gemäß Fig. 2 im gekuppelten Zustand: Fig.4 und 5 zeigen den Abschlußkörper in Stirnansicht und Seitenansicht.
- Der in Fig. i dargestellte Stempel besteht aus dem Innenstempel i, der mit einem kolbenartigen Ansatz oder einer am unteren Ende vorgesehenen Dichtmanschette :2 in einem als Druckraum ausgebildeten Teil des Außenstempels 3 geführt ist. Der Druckraum des Außenstempels besitzt ein Ventil über welches zum Zweck des Setzens über eine nicht dargestellte Zuleitung ein Medium, vorzugsweise Druckluft zugeführt werden kann. 5 ist ein an sich bekanntes Stempelschloß, welches nach dem Ausfahren des Innenstempels i verspannt wird.
- Das Ventil. ist gemäß der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 5 aus dem in die Wand des Außenstempels eingeschraubten Nippel 6 gebildet, in welchem der Ventilkörper 7 unter Zwischenschaltung eines Stützkörpers 8 gegen die Wirkung einer Feder g axial verschieblich geführt ist. Der Zwischenkörper 8 besitzt Durchbrechungen 8' und einen stirnseitig des Ventilnippels vorstehenden Stift io, auf welchem der als Platte ausgebildete Abschlußkörper gelagert ist. Die Platte wird stirnseitig gegen den Ventilsitz i i angepreßt. In der dem Sitz zugekehrten Stirnseite sind gemäß den Fig. q. und 5 z. B. radial verlaufende Nuten r2 kleinen Querschnitts, d. h. sogenannte gedrosselte Rückströmöffnungen vorgesehen.
- Am Ende der Zuleitung 13 ist ein Kupplungs-bzw. Anschlußstück 14 vorgesehen; in welchem ein Aufhaltestift 15 axial verstellbar gelagert ist. In dem Kupplungsstück ist eine ringförmig ausgebildete, z. B. kegelige Dichtung 16 gegen die Wirkung der Feder 17 verschieblich angeordnet. Die Dichtung 16 umschließt unter Freilassung eines Durchgangskanals für das Medium den Aufhaltestift 15 und steht mit dem vorderen Ende ein kleines Maß über die Stirnfläche des Anschlußstückes vor. Die Stirnfläche 18 des Anschlußstückes und die der Dichtung 16 ist abgeschrägt. Ferner besitzt das Anschlußstück zu beiden Seiten klauenartige Ansätze ig, die gegebenenfalls an der Oberseite miteinander verbunden sind. Diese klauenartigenAnsätze greifen hinter einen Ringkragen 2o des Nippels 6, wenn das Kupplungsstück durch eine quer zur Ventilachse gerichtete Bewegung über den Ringkragen des Nippels aufgeschoben wird. Bei dieser Aufschiebebewegung wird durch die Schrägflächen 18 der Stift io des Nippels einwärts gedrückt und das Ventil geöffnet, so daß die über die Leitung 13 zugeführte Druckluft ohne Widerstand in den Druckraum des Stempels einströmen kann.
- Beim Lösen des Kupplungsstückes legt sich die Ventilplatte 7 unter der Wirkung der Feder g gegen den Sitz i i. Nunmehr kann nur eine geringe Druckluftmenge langsam über die kleinen Nuten 1.2 aus dem Druckraum des Stempels abströmen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln, bei denen der Innenstempel mit einem Kolben in einem Druckraum des Außenstempels geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem in dem Ventilnippel (6) gegen den Druck einer Feder (g) zu öffnenden Abschlußkörper (7) und dem Ventilsitz (i i) eine oder mehrere gedrosselte Rückströmöffnungen (i2) vorgesehen sind.
- 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußkörper aus einer Ventilplatte (7) besteht, welche auf der dem Ventilsitz (i i) zugekehrten Stirnseite mit z. B. radial verlaufenden Nuten (i2) kleinen Querschnitts versehen ist.
- 3. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem an dem Ventil anzuschließenden Kupplungsstück (1d.) der Zuleitung (i3) ein während des Setzvorganges des Sternpels den Abschlußkörper (7) vom Sitz abdrückender Aufhaltestift (15) angeordnet ist.
- 4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhaltestift (15) in dem Kupplungsstück(14)axial verstellbargelagertist.
- 5. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kupplungsstück (14) eine gegen Federwirkung axial verschiebliche, gegebenenfalls kegelige, Ringdichtung (16) angeordnet ist, welche den Aufhaltestift (15) unter Freilassung eines Durchgangskanals für das Medium umschließt und im entkuppelten Zustand stirnseitig des Kupplungsstückes um ein kleines Maß vorsteht.
- 6. Ventil nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilnippel (6) einen Ringkragen (2o) besitzt, über welchem das Kupplungsstück mit seitlich angeordneten Führungsklauen (i9) durch eine quer zur Ventilachse gerichtete Bewegung aufschiebbar ist.
- 7. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite (18) des Kupplungsstückes und gegebenenfalls auch die der Dichtung (16) schräg ausgebildet ist, derart, daß ein mit dem Ventilkörper (7), z. B. mittelbar verbundener Stift (i o) beim Anschließen des Kupplungsstückes zurückdrückbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951P0005900 DE912804C (de) | 1951-07-20 | 1951-07-20 | Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1951P0005900 DE912804C (de) | 1951-07-20 | 1951-07-20 | Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE912804C true DE912804C (de) | 1954-06-03 |
Family
ID=581402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951P0005900 Expired DE912804C (de) | 1951-07-20 | 1951-07-20 | Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE912804C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062654B (de) * | 1956-04-03 | 1959-08-06 | Kloeckner Bergbau Viktor Icker | Hydraulischer Grubenstempel |
| DE1103270B (de) * | 1957-04-09 | 1961-03-30 | Kloeckner Werke Ag | Druckmessgeraet fuer hydraulische Grubenstempel |
| DE1131625B (de) * | 1955-08-13 | 1962-06-20 | Kronprinz Ag | Hydraulischer Grubenstempel |
-
1951
- 1951-07-20 DE DE1951P0005900 patent/DE912804C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1131625B (de) * | 1955-08-13 | 1962-06-20 | Kronprinz Ag | Hydraulischer Grubenstempel |
| DE1062654B (de) * | 1956-04-03 | 1959-08-06 | Kloeckner Bergbau Viktor Icker | Hydraulischer Grubenstempel |
| DE1103270B (de) * | 1957-04-09 | 1961-03-30 | Kloeckner Werke Ag | Druckmessgeraet fuer hydraulische Grubenstempel |
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