[go: up one dir, main page]

DE875812C - Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer - Google Patents

Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer

Info

Publication number
DE875812C
DE875812C DEG2009D DEG0002009D DE875812C DE 875812 C DE875812 C DE 875812C DE G2009 D DEG2009 D DE G2009D DE G0002009 D DEG0002009 D DE G0002009D DE 875812 C DE875812 C DE 875812C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lift
chamber
spring
valve
safety valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG2009D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav F Gerdts KG
Original Assignee
Gustav F Gerdts KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav F Gerdts KG filed Critical Gustav F Gerdts KG
Priority to DEG2009D priority Critical patent/DE875812C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE875812C publication Critical patent/DE875812C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/08Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer Bei federbelasteten Hochhubsicherheitsventilen besteht die Gefahr, daß das Ventil sich nach dem jeweiligen Abblasen nur mit großer Verzögerung wieder schließt, was ein :starkes Absinken des Kesseldruckes unter den Normaldruck zur Folge hat. Diese Gefahr besteht insbesondere bei Ventilen, die mit großen Hochhubflächen ausgestattet sind. Zur Vermeidung dieses Übelstandes sind neuerdings Einrichtungen vorgeschlagen worden, welche ein allseitig gleichmäßiges Ablassen des Druckes aus der Hochhubkammer ermöglichen, wenn eine vorzeitige Beendigung der Hochhubwirkung erforderlich ist. Diese Einrichtungen ermöglichen ein besseres Arbeiten auch bei Anwendung großer Hochhubflächen. Die Erfindung betrifft nun weitere Verbesserungen für Sicherheitsventile der erwähnten Bauart, und zwar wird erfindungsgemäß die Hochhubkammer in eine Vorkammer und eine Hauptkammer unterteilt. Dabei kann die Einrichtung so getroffen werden, daß die Größe der Vorkammer veränderlich ist, vorzugsweise unabhängig von einer etwa ebenfalls vorgesehenen Veränderlichkeit der Abmessungen der Hauptkammer.
  • Diese Unterteilung der Hochhubkammer in eine von dem Kesseldampf zunächst zu durchströmende Vorkammer und eine daran anschließende Hauptkammer hat verschiedene Vorteile. Handelt es sich um Sicherheitsventile der eingangs erwähnten Bauart mit Einrichtungen zum willkürlichen Ablassen des' Druckes aus der --Hoehhubkammer; so wird die Anordnung so getroffen, daß diese Druckentspannungseinrichtungen in der Hochhubhauptkammer liegen. Bei einem etwaigen Versagen der Druckentspannungseinrichtung derart, daß die Einrichtung nicht wieder in die Schließlage zurückkehrt, bleibt dann durch die Wirkung der Vorkammer' trotzdem ein Mindesthochhub gewährleistet, der durch entsprechende Dimensionierung der Vorkammer so bemessen werden kann, däß auf jeden Fall ein Mindesthochhub erzielt wird, der den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
  • Auch bei Sicherheitsventilen ohne Druckentspannungseinrichtungen für die Hochhubkammer hat sich die Unterteilung der Höchhübkammer in Vor- und Hauptkammer gemäß der vorliegenden Erfindung als günstig erwiesen, .da berei.tshierdurch die Verzögerung im Schließen des Hochhubventils erheblich verringert wird. Eingehende Versuche, die mit dem Sicherheitsventil nach der Erfindung ohne Betätigung eines Druckentspänners durchgeführt wurden, haben gezeigt, daß für den gesamten Schließbeginn der Schließbeginn der Hochhubfläche der Vorkammer maßgebend ist. Sobald das Ventil auf Grund der Strömungsverhältnisse dieser Hochhubvorkammer zu schließen-beginnt, wird auch die Hochhubwirkung der Haupthochhubkammer ausgeschaltet: Die Verzögerung im Schließen ist also trotz der- großen Haupthochhubfläche nicht stärker als sie bei einer kleinen Hochhubfläche bzw. kleinen Hochhubkammer sein würde. Vermutlich beruht diese günstige Beeinflussung auf einer dynamischen Einwirkung, die durch die Änderung der Dampfströmung aus der Vorkammer in die Hauptkammer ausgelöst wird.
  • Die beschriebenen Wirkungen des neuartigen Ventils sind für die Brauchbarkeit der in Frage stehenden Sicherheitsventile in der Praxis von ausschlaggebender Bedeutung.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ferner dafür Sorge getragen, daß der volle Hochhub nicht stetig, sondern absatzweise erreicht wird, und zwar in -der Regel derart, daß zunächst ein Teilhochhub bewirkt wird, der dann eine gewisse kürzere Zeit hindurch ungeändert aufrechterhalten bleibt, auch wenn der Kesseldruck etwa weiter steigt. Erst nach Ablauf eines gewissen jeweils geeignet zu bemessenden Zeitintervalls bzw. bei Überschreiten eines vorbestimmten höheren I,'-esseldruckes, geht das Sicherheitsventil von Teilhub auf den vollen Hochhub über. Dies ermöglicht es dem Heizer in vielen Fällen während der Teilhubperiode durch Nachspeisen von Kesselwasser dafür Sorge zu tragen, daß der volle Hub überhaupt nicht in Tätigkeit tritt und damit das unwirtschaftliche starke Abblasen -großer Dampfmengen vermieden wird. Es bleibt jedoch andererseits gewährleistet; daß für den Gefahrfall ein ausreichender Hub zur Verfügung steht, durch den auch die größte Dampfmenge sicher abgeblasen wird. Gegebenenfalls kann auch eine Unterteilung in mehr als zwei Hochhubstufen vorgesehen werden. Dabei kann die Einrichtung so getroffen sein, daß die erste oder Teilhochhubstufe nur unter Einwirkung der Hochhubfläche der Vorkammer eingestellt wird, oder es kann zur Erreichung dieser Teilhochhubstufe auch bereits- ein gewisses Anheben der Hochhubfläche der Hauptkammer stattfinden.
  • Das stufenweise Öffnen von Ventilen ist 'an sich bereits bekannt, insbesondere das Vorschalten eines Warnstadiums (Vorblasen) vor dem eigentlichen Abblasen. Doch ermöglichten die bisherigen Konstruktionen nicht die Kombination des jeweils steilen Übergangs auf Abblasteilhub und Abblasv ollhub in der Öffnungsperiode mit einem schlagartigen Schließen bei geringem Unterschreiten des vorbestimmten Kesseldruckes in der Schließperiode, wie dies in dem unten noch näher erläuterten Diagramm (Fig. 3) veranschaulicht ist.
  • Ein konstruktiver Vorteil der vorliegenden Bauart liegt auch in der Vermeidung der bei älteren Bauarten vorgeschlagenen komplizierten Hochhubg locken.
  • Die Vorkammer kann auch so ausgebildet werden, daß sie in Schließstellung nur die Gestalt eines verhältnismäßig schmalen Spaltes einnimmt, daß: also die Vorkammerhochhubfläche und deren Gegenflache im wesentlichen parallel zueinander verlaufen. Auch bei dieser Ausführungsform ist darauf zu achten, daß die Druckentspannungsvorrichtungen nur in der Hochhubhauptkammer vorgesehen sind.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird die Vorkammer so gestaltet, daß der Dampfaustritt aus der Vorkammer schräg nach oben, und zwar vorzugsweise in Richtung auf die Hochhubfläche der Hauptkammer hin erfolgt.
  • Die Erfindung wird in folgendem an Hand der Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen beschrieben. Bei beiden Ausführungsbeispielen sind in der Hochhubhauptkammer willkürlich bedienbare Druckentlastungsvorrichtungen vorgesehen. Doch ist die Erfindung, wie schon erwähnt, mit Vorteil auch für Ventile brauchbar, die eine solche willkürliche bedenbare Druckentlastungsvorrichtung nicht besitzen. Es sind ferner in den Zeichnungen die gegebenenfalls vorzusehenden Vorrichtungen zum Verstellen auf verschiedene Vorkammergrößen nicht besonders dargestellt worden. Die Verstellung kann sowohl durch Einstellung der Vorkammerhochhebfläche wie auch der zugehörigen Gegenfläche erfolgen, beispielsweise mit Hilfe eines an dem betreffenden Bauteil vorzusehenden Gewindes.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. i ist in dem Ventilgehäuse i in bekannter Weise eine Feder 2 angeordnet, die über einen Federteller 3 auf den Absperrkegel 4 des Sicherheitsventils preßt und dem normalen Dampfdruck das Gleichgewicht hält. Der Kegel 4 ist in einer Sitzbohrung 5 geführt und schließt auf der Dichtungsfläche des Sitzes 6.
  • Der Federteller 3 :enthält die Haupthochhubfläche 7, auf welche der ausströmende Dampf seine Hochhubwirkung ausübt. Die zugehörige Haupthochhubkammer ä wird durch den Kragen 9 eines Drehschiebers io begrenzt, dessen Austrittsöffnungen i i bei normaler Funktion des Sicherheitsventils geschlossen sind. Nur dann, wenn die Hochhubw-irkung ausgeschaltet werden soll, wird der Drehschieber so verstellt, daß seine Austrittsöffnungen i i sich mit dem Austrittsquerschnitt r2 der Hochhubhauptkammer 8 decken, so daß dann der Druck aus der Hauptkammer 8 entweichen kann.
  • Erfindungsgemäß ist der Hochhubhauptkammer 8 eine Vorkammer 13 vorgelagert, die mit einer kleineren Hochhubfläche i-. ausgerüstet ist, die mit einer vorzugsweise verstellbaren Gegenfläche 15 zusammenwirkt. Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, werden bei Betätigung des Drehschiebers, der eine willkürliche Druckentspannung in der Hauptkammer 8 ermöglicht, die Flächen 1d. und 15 der Vorkammer mechanisch nicht beeinflußt. Wenn also der Drehschieber infolge irgendwelcher Umstände in seiner Bewegung gehemmt ist, vor allem sich nach der Betätigung nicht wieder zurückbewegt, bleibt die Vorkammer 13 trotzdem in Funktion.
  • Die Vorkammer wird vorzugsweise so dimensioniert, daß die erzielte Hochhubwirkung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabblaseleistung entspricht.
  • Für wichtige praktische Anwendungszwecke, beispielsweise für die Anwendung im Lokomotivbau, wird eine sich aus drei Arbeitsstadien zusammensetzende Wirkungsweise des Ventils verlangt, wie sie in Fig. 3 schematisch veranschaulicht ist. Das Stadium I ist das sogenannte Vorblasen, im Stadium II erfolgt ein Abblasen bei einem Teilhochhub und erst im Stadium III das Abblasen bei vollem Hochhub. Im Stadium II strömt daher noch wesentlich weniger Dampf in der Zeiteinheit ab als im Stadium III. Für das Schließen des Ventils wird in der Praxis ein Verlauf gewünscht wie er in Fig. 3 durch die gestrichelte Kurve angedeutet ist. Es soll also das Ventil bis zur Erreichung des vorbestimmten Kesseldruckes sich langsam etwas schließen und dann kurz nach Unterschreiten des vorbestimmten Kesseldruckes mit scharfem Schlag die eigentliche Schließbewegung vollziehen.
  • Maßgebend für die Erreichung dieser Wirkung ist die gegenseitige Abstimmung der Abblasequerschnitte der Hochhubvorkammer und der Hochhubhauptkammer. Der Austrittsquerschnitt aus der Hochhubhauptkammer muß so groß bemessen werden, daß bei Beginn des Hochhubes, der durch die Hochhubvorkammer erzielt wird, in der Hochhubhauptkammer noch nicht der genügende Zusatzdruck entsteht, sondern daß der Druck in der Hauptkammer erst bei weiterem Ansteigen des Kesseldruckes so weit ansteigt, daß ein weiteres Öffnen des Sicherheitsventils auf vollem Hub erzielt wird.
  • Durch Einbau einer Zusatzfeder oder eines Zusatzgewichtes, das erst mit dem unteren Federteller bzw. dem Ventilkegel in Berührung kommt, wenn der Teilhochhub erreicht ist, wird die sichere Arbeitsweise wesentlich erhöht, da dann die Überwindung einer zusätzlichen Kraft notwendig ist, bevor der volle Hub eintreten kann. Die Überwindung dieser zusätzlichen Kraft ist aber erst möglich nach gewissem Steigen des Kesseldruckes und der dadurch bedingten Erhöhung des Druckes in der Hochhubhauptkammer.
  • Ein so arbeitendes Sicherheitsventil veranschaulicht die Fig. :2. Das Sicherheitsventil a, das mit einer Hauptschließfeder b einen Ventilkegel d und dem Ventilsitzkörper f ausgerüstet ist, besitzt eine durch den Ventilkegel d zusammen mit dem Kragen ia gebildete Hochhubvorkammer c. Diese Vorkammer c schließt sich nach dem Kegel hin an die Hochhubhauptkammer g an, die ihrerseits durch einen Kragen la begrenzt wird. Der Kragen h kann mit einem von außen bedienbaren Drehschieber i in Verbindung stehen, der Austrittsöffnungen k trägt, die durch Verdrehung des Drehschiebers mit Austrittsöffnungen l des Sicherheitsventils zum Zusammenfallen gebracht werden können, so daß eine willkürliche Druckentlastung der Hochhubhauptkammer durch den Heizer während des Betriebes möglich ist.
  • Im Stadium I (Vorblasen) ist der Ventilkegel nur ganz schwach geöffnet. Der durchströmende Dampf trifft beim Austritt aus den beiden Hochhubkammern auf so große Ausflußquerschnitte, daß nur ein geringer Druck entsteht, der nicht in der Lage ist, das Ventil stark zu öffnen. Die Hochhubwirkung ist also noch nicht in Tätigkeit, sondern der Ventilkegel öffnet mit so geringem Hub, als wenn die Hochhubkammern überhaupt nicht vorhanden wären.
  • Während des Stadiums II (Abblasen in Teilhub) wirkt die Kammer c, während die Kammer g noch nicht wirkt, da der Ausströmquerschnitt zu groß ist und sich kein ausreichender Druck bilden kann. Die Öffnung des Ventils erfolgt also ungefähr in der gleichen Weise, als wenn nur die kleinere Kammer c vorhanden wäre. Die größere Kammer g wirkt zwar etwas mit, jedoch kann ihr Einfluß praktisch vernachlässigt werden.
  • Der aus der Hochhubv orkammer in die Hochhubhauptkamm@er g gelangende Dampf entweicht aus dieser Hochhubhauptkammer durch einen Ringspalt, dessen Querschnitt im Vergleich zu dem Ausströmquerschnitt des Ringspaltes o der Hochhubvorkammer so bemessen ist, daß erst bei weiterem Ansteigen des Kesseldruckes (also nach Erreichen des ersten Teilhochhubes) der Druck in der Hochhubbauptkammer g so weit ansteigt, daß der zunehmende Druck der Feder b überwunden wird. Dann erreicht das Ventil das Stadium III und bläst mit vollem Hochhub ab.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist noch eine Zusatzfeder p vorgesehen, die durch eine Spannmutter q so unter Vorspannung gehalten wird, daß der untere Federteller r einen Abstands vom . unteren Federteller i der Hauptfeder b hat. Erst nach Erreichen des Teilhochhubes erfolgt daher ein Zusammentreffen des Federtellers r und des Hauptfedertellers e, und erst von diesem Zeitpunkt ab braucht die Kraft der Zusatzfeder p überwunden zu werden. Die Teile d und 2 sind nicht gegeneinander beweglich, sondern bewegen sich gemeinsam, ohne daß sie fest miteinander verbunden sind. Die Verbindung erfolgt vielmehr durch die auftretenden Drucld<:räfte, d. h. während des Schließens drückt die Feder von oben beide Teile zusammen und während des Offnens drückt der von unten durchströmende Dampf die Teile gegeneinander. Es ist also eine kraftschlüssige Verbindung vorhanden und keine mechanische. Es wäre aber auch möglich, beide Teile fest miteinander zu verbinden, also aus einem Stück herauszustellen.
  • Die Vorkammer c ist so gestaltet, daß der Dampf schräg nach oben austritt, um eine noch ausgesprochenere Ausströmung in dieser Richtung zu erzielen, können die Begrenzungsflächen der Vorkammer auch noch entsprechend abgeschrägt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Federbelastetes Sicherheitsventil mit unterteilter Hochhubkammer insbesondere für Dampfkessel, gekennzeichnet durch eine von dem ausströmenden Dampf zunächst zu durchströmende Hochhubvorkammer (i3 bzw. c) mit kleiner Hochhubfläche (r4) am Ventilkegel und eine daran anschließende Hochhubhauptkammer (8 bzw. g) mit Haupthochhubfläche (7) am Federteuer (3).
  2. 2. Sicherheitsventil nach Anspruch i und folgenden mit willkürlich bedienbaren Druckentlastungsvorrichtungen für die Hochhubkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckentlastungsvor richtungen nur in der Höchhubhauptkammer (8 bzw. g) vorgesehen sind.
  3. 3. Sicherheitsventil nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Vorkammer (i3 bzw. c) veränderlich ist. q..
  4. Sicherheitsventil nach Anspruch :2 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorkammerhochhubfläche (14) und deren Gegenfläche (i5) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
  5. 5. Sicherheitsventil nach Anspruch i und folgenden, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Vorkammer zur Hauptkammer, insbesondere des Vorkammerausströmquerschnittes zum Hauptkammerausströmquerschnitt, daß ein absatzweiser Übergang des Ventils von einer Teilhochhubstellung auf die volle Hochhubstellung erfolgt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (e), der unter der Vorspannung der Ventilhauptfeder (b) steht, unter Einschaltung eines vorbestimmten toten Ganges (s) mit einem weiteren Federteller (r) zusammen arbeitet, der unter Einwirkung einer vorzugsweise einstellbaren Zusatzfeder (p) steht. Angezogene Druckschriften: Druckschrift der Fa. Crosby Steam Gage & Valve Co. in Boston über »Crosby Nozzle Relief Valves Style JQ«.
DEG2009D 1942-08-02 1942-08-02 Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer Expired DE875812C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG2009D DE875812C (de) 1942-08-02 1942-08-02 Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG2009D DE875812C (de) 1942-08-02 1942-08-02 Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE875812C true DE875812C (de) 1953-05-07

Family

ID=7116529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG2009D Expired DE875812C (de) 1942-08-02 1942-08-02 Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE875812C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH624230A5 (de)
DE2113011A1 (de) Druckluftregler fuer eine Anzahl von Druckwerten
DE1293035B (de) Hydraulisches Fernsteuerungsgestaenge, insbesondere zum Betaetigen elektrischer Schliessschalter
DE2831733B2 (de)
DE2252129A1 (de) Mittels einer hilfssteuerung betaetigte verschlusseinrichtung
DE875812C (de) Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer
DE7906329U1 (de) Vorrichtung zur druckueberwachung und steuerung eines sicherheitsventils
DE1500082C3 (de) Rückschlagventil für pneumatische und hydraulische Anlagen mit Betätigung in Öffnungsrichtung durch einen Kolben
DE1051591B (de) Ventil fuer hydraulische Anlagen
DE2363001B2 (de) Druckrückhalteventil für eine hydraulische Fahrzeugbremsanlage
DE912804C (de) Ventil zur Steuerung des Setzvorganges von Stempeln
DE7428678U (de) Druckschaltventil
DE874141C (de) Federbelastetes Sicherheitsventil mit Hochhubkammer
DE1094061B (de) Doppelsitz-Drosselventil mit entlastetem Verschlussstueck
DE2042295A1 (de) Hydraulische Stützvorrichtung, insbesondere Grubenstempel
DE583185C (de) Schnellschlussventil
DE555541C (de) Steuerungseinrichtung fuer Dampfturbinen mit doppelter Sicherung gegen UEberdrehzahl
DE3104286C2 (de)
DE517471C (de) Regler
DE2519973A1 (de) In einem mindestens zwei ueberdruckventile aufweisenden block eingebautes entlastungsventil fuer mindestens zwei hydraulisch betaetigbare verbraucher
DE851802C (de) Schnellschluss-Absperrorgan mit Bremse, insbesondere Kesselabschlammventil
DE453584C (de) Steuerventil fuer Druckluftbremseinrichtungen
DE680703C (de) Rohrschiebersteuerung fuer Pressluftwerkzeuge
AT213950B (de) Dreidrucksteuerventil für Druckluftbremsen, insbesondere von Schienenfahrzeugen
DE764616C (de) Hydraulische Einrichtung zur Steuerung der beweglichen Formhaelfte einer Spritzgiessmaschine