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DE911836C - Einrichtung zur Abnahme einzelner flacher Gegenstaende mit gleichen oder verschiedenen Flaechengroessen, z.B. Briefe, von einem Stapel - Google Patents

Einrichtung zur Abnahme einzelner flacher Gegenstaende mit gleichen oder verschiedenen Flaechengroessen, z.B. Briefe, von einem Stapel

Info

Publication number
DE911836C
DE911836C DEH9579A DEH0009579A DE911836C DE 911836 C DE911836 C DE 911836C DE H9579 A DEH9579 A DE H9579A DE H0009579 A DEH0009579 A DE H0009579A DE 911836 C DE911836 C DE 911836C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
platform
guide
letters
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH9579A
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Brierley
Paul Ernest Marriott
John Piggott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HALL TELEPHONE ACCESSORIES Ltd
Original Assignee
HALL TELEPHONE ACCESSORIES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HALL TELEPHONE ACCESSORIES Ltd filed Critical HALL TELEPHONE ACCESSORIES Ltd
Priority to DEH9579A priority Critical patent/DE911836C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911836C publication Critical patent/DE911836C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/0808Suction grippers
    • B65H3/0816Suction grippers separating from the top of pile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Abnahme einzelner flacher Gegenstände mit gleichen oder verschiedenen Flächengrößen, z. B. Briefe, von einem Stapel Es sind bereits Einrichtungen zur Abnahme einzelner flacher Gegenstände, z.H. Postbriefe, von einem Stapel bekannt, bei denen ein den Gegenstand durch Saugzug aufnehmender Abnehmerarm vorgesehen ist, der den abgenommenen Gegenstand in einer zusammengesetzten Auf- und Vorbewegung an zwei zusammenwirkende. entgegengesetzt umlaufende Mitnehmerrollen führt, die den Gegenstand erfassen und von dem Abnehmerarm abziehen.
  • Der Stapel befindet sich in einer Führung auf einer Plattform, die die gestapelten Gegenstände nach der Abnahmevorrichtung hin anhebt. Es ist auch bekannt, bei solchen Einrichtungen eine fotoelektrische Vorrichtung vorzusehen, die auf das Vorhandensein des von dem Stapel abzunehmenden Gegenstandes anspricht und die Abnahmevorrichtung so steuert, daß der oben auf dem Stapel in unmittelbarer Nähe des Abuehmerarmes befindliche Gegenstand etwa in der Abnehmerhöhe gehalten wird, bis er durch. den Abnehmerarm ergriffen und von dem Stapel entfe.rnt wird.
  • Die Erfindung betrifft nun weitere Ausbildungen einer solchen Ein.richtung, die den Zweck hat, die Arbeitsweise zu erleichtern, sicherer zu gestalten und die Leistungsfähigkeit der Maschine zu erhöhen.
  • Zu diesem Zweck besteht die Abnahmevorrichtung aus einem nachgiebigen, in der Längsrichtung zusammenklappbaren Saugkopf, dessen eines Ende mit einer Saugluftquelle verbunden werden kann und dessen anderes Ende ein mit mindestens einer Saugöffnung versehenes Saugkissen trägt, das so geformt ist, daß es die Oberfläche der von dem Stapel zu trennenden Gegenstände erfassen kann, wobei die Nachgiebigkeit und die Zusammenklappbarkeit des Saugkopfes ein dichtes Anliegen des Saugkissens an den Oberflächen der abzunehmenden Gegenstände erleichtert und die Gefahr einer Beschädigung der Gegenstände herabsetzt.
  • Der Stapel liegt in einer geneigt angeordneten Führung, in der eine Plattform gleitet, die die Hebevorrichtung für die gestapelten Gegenstände bildet und sie in der Längsrichtung der Führung anhebt, um sie nacheinander zur Anlage an das Saugkissen zu bringen.
  • Die Plattform wird gemäß der Erfindung durch einen Kraftantrieb angehoben, der mittels durch Relais betätigter Schalter gesteuert wird, und zwar durch ein Lichthand, das quer über den oberen Teil der Führung und die Bahn des sich hebenden Stapels verläuft und auf eine fotoelektrische Zelle gerichtet ist, die mit einem Verstärkerstromkreis zur Steuerung der NVirkung des die Schaltung betätigenden Relais verbunden ist, so daß der Antriebsmotor in Tätigkeit gesetzt wird und die Plattform und den darauf liegenden Stapel anhebt, bis der oberste Gegenstand des Stapels das projizierte Lichtband unterbricht, worauf das Relais in Tätigkeit tritt und den Niotor abschaltet und die Aufwärtsbewegung der Plattform und des Stapels anhält, bis der oberste Gegenstand von dem Stapel entfernt ist und das Lichtband nicht mehr unterbricht.
  • In den Zeichnungen ist als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung in der Anwendung zum Trennen von Postbriefen gezeigt.
  • Fig. I ist eine Seitenansicht der Vofrichtung: Fig. 2 ist eine Vorderansicht davon; Fig. 3 ist eine Teildarstellung der beweglichen, die Briefe tragenden Plattform und des zugehörigen Antriebs der Vorrichtung in einem vergrößerten Maßstab: Fig. 4 ist ein Grundriß davon; Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Abnahmevorrichtung und der dazugehörigen Antriebs- und Steuermittel in vergrößertem Maßstab; Fig. 6 ist ein Teilschnitt in Richtung des PfeilesVl (Fig. 5) gesehen und zeigt den Abnehmerarm, der einen Brief hält und in der Ruhestellung liegt; Fig. 7 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 6, zeigt jedoch den Abnehmerarm in einer anderen Arbeitslage; Fig. 8 ist im Schnitt eine Einzeldarstellung des Luftventils, das einen Teil der Abnehmersteue rung bildet; Fig. g ist ein Schnitt längs der Linie IX-IN von Fig. 8, und Fig. 10 und 11 sind Einzeldarstelluiigen der Luftstromanordnung, die dem Abnehmer zugeordnet ist, in größerem Maßstab.
  • Das Gestell der Einrichtung besteht (Fig. 1 und 2) aus einer Grundplatte 1 mit senkrechten Pfosten 2 und Längsstreben 3, die zur Senkrechten geneigt sind und die Seitenwände einer dreiseitigen, kastenförmigen Führung 4 tragen.
  • Die Führung. deren Innenweite etwas breiter ist als die Länge des längsten Briefes eines darin liegenden und zu trennenden Stapels, ist an dem Gestell unterhalb eines Abnehmers 5, der später noch genauer beschrieben wird, angeordnet und ist um oder ungefähr um 30 gegenüber der Senkreehten geneigt. Das obere Ende der Führung 4 ist für den Durchgang des Abnehmers j und die von ihm gehaltenen Briefe offen, und die offene Längsseite der Führung ist nach außen gerichtet, um das Auflegen des BriefstapelsSL auf eine bewegliche Plattform 6 zu erleichtern', die quer zu der Führung liegt und in deren Längsrichtung gehoben und gesenkt werden kann.
  • Die Briefe des Stapels so werden vorher so angeordnet, daß einet lange Kante von ihnen quer und an der Rüclçseite der Führung liegt, und an die hintere Kante der Plattform 6 ist das untere Ende eines biegsamen Bandes z.B. eines Gewebe- oder Gummibandes, angeschlossen, das sich nach oben erstreckt und an der Rückseite der Führung eine geradlinige Stütze für die hinteren Längskanten der auf der Plattform 6 aufgestapelten Briefe bildet.
  • Das obere Ende des Bandes 7 läuft über einen Stift oder eine Führungsrolle 8 und wickelt sich dann um eine federbelastete Aufwickelrolle g nach Art eines federnden Rolladens, so daß sich das Band mit der Plattform bewegt und gegenüber dem Briefstapel SL ortsfest bleibt, wenn die Plattform gehoben oder gesenkt wird. Während dieser Bewiegung wird mehr oder weniger des oberen Teiles des Bandes auf die Aufwickelrolle g auf- oder von ihr abgewidcelt. Das Band 7 verhindert eine Reibung, die sonst durch die Relativbewegung zwischen der Führungsrüdvand und den. hinteren Längskanten der Briefe entstehen und ein Kippen der Briefe um ihre Längsachse hervorrufen könnte, wodurch möglicherweise eine Briefkante an Stelle einer Brieffläche dem Abnehmer gegenüberliegen würde.
  • An dem Oberteil des Gestelles sind ein elek trischer Antriebsmotor II, eine elektromagnetische Kupplung 12 und ein Radsatz 13 angebracht; sie dienen zur Betätigung des Abnehmers 5, der aus einem schwenlSbaren, starren Rohr riß mit einem Saugkopf I5 besteht, der in der senkrechten Mittellängsachse der Führung 4 liegt. Das Rohr und der Saugkopf sind in Fig. I und 6 in der Ruhelage gezeigt. Wie aus Fig. 5, 6 und 7 ersichtlich, ist das obere Ende des Rohres 14, das im folgenden als Abnehmerarm bezeichnet werden soll, in einem 2,eschlitzten. Block I6 eingeldemmt., der innen zwlschen zwei aufwärts gerichteten Armen 17 befestigt ist, die an ihrer Außenfläche je zwei Laufglieder I8, I9, z. B. Kugel- oder Rollenlager, tragen, die isl kurvenförmigen Führungsschlitzen 20 an den Innenflächen eines Führungsplattenpaares 21 laufen, das an parallelen, in einem gewissen Abstand voneinander zwischen den Gestellteilen 2 und 3 angebrachten Wangen 22 befestigt ist.
  • Die Wälzlager IS laufen auf den vorstehende äußeren Enden eines Zapfens 24, der quer durch den Arm 17 geht und das untere Ende einer Pleuelstange 25 schwenkbar mit dem Arm verbindet.
  • Das obere Ende der Pleuelstange 25 ist gelenkig mit der Kurbel einer gekröpften Antriebswelle 26 verbunden, die zwischen den Wangen liegt und in Wälzlagern drehbar gelagert ist. Ein Ende der Antriebswelle 26 ist übelr die elektromagnetische Kupplung 12 (Fig. 2) und ein Zahnradpaar 26a mit dem Motor 11 und dem Radsatz I3 verbunden, während das andere Ende der Antriebswelle mit einem Rotorteil eines umlaufenden, Luftsteuerventils 27 verbunden ist, das später genauer beschrieben werden soll.
  • Die durch Kurven geführten Hebel 17 sind schwenkbar um die Achse des Zapfens 24 angeordnet und bewegen sich um diese Achse in Übereinstimmung mit der Stellung der Wälzlager 19 in den Kurvenschlitzen 20. Wenn sich die gekröpfte Antriebswelle26 dreht, bewegen sich der Abnehmerarm und der Saugkopf aus der in Fig. 6 in ausgezogenen Linien gezeigten Ruhelage in einer Schwenkbewegung zunächst nach oben und nach hinten in die in Fig. 7 gezeigte Lage, um den von dem Saugkopf gehaltenen Brief abzulegen. Danach schwingen der Abnehmerarm und der Saugkopf nach vorn und nach unten und gelangen durch die Ruhelage zu der untersten, in Fig. 6 in strichpunktierten Linien gezeigten Stellung zurück, um den obersten Brief des Stapels SL abzunehmen und sich dann wieder mit dem Brief nach oben zu bewegen und die in Fig. 6 in ausgezogenen Linien gezeigte Ruhelage einzunehmen. Die Arbeitsbewegungen der Teile werden später noch genauer beschrieben.
  • Das obere Ende des Ahnehmerarmes 14 ist mit einem Ende eines biegsamen Rohres oder Schlauches 28 verbunden, der seinerseits über das umlaufende' Luftsteuerventil 27 mit der Niederdruckseite einer moto,rbetriebenen Luftpumpe 29 (Fig. I) verbunden ist, die so an der Grundplatte I des Gestelles angebracht ist, daß, wenn die Pumpe arbeitet, in dem Saugkopf 14 durch Absaugen von Luft durch den hohlen Abnehmerarm 14 während der aufwärts und rückwärts gerichteten Briefbeförderung durch den Abnehmerarm ein Sog erzeugt wird.
  • Der Saugkopf I5, der an dem unteren Ende des Ahnehmerarmes 14 befestigt ist, besteht aus einem kurzen rohrförmigen Gummikörper, der zwischen einem oberen Flansch 30 aus Metall und einer unteren Platte oder einem Saugkissen 32 befestigt ist. Der obere Flansch 30 ist an einem Flansch 3I angebracht, der an dem unteren Ende des Abnehmerarmes befestigt ist, so daß eine in dem Flansch vorhandene Bohrung sich mit der Bohrung des Abnehmerarmes deckt. Die untere Platte oder das Saugkissen 32, die zweckmäßig z. B. aus Leichtmetall oder einer Faserplatte bestehen kann, ist im wesentlichen oval geformt und mit einer oder mehreren Saugöffnungen 33 versehen, die sich mit der Bohrung des rohrförmigen Saugkopfes decken. Das vordere Ende der Platte ist zu einem noch später erläuterten Zweck nach oben gebogen.
  • Zwei zusammenarbeitende, sich entgegengesetzt drehende Greifrollen 34, 35 sind auf in einem senkrechten Abstand voneinander liegenden, waagerechten Spindeln36, 37 angebracht, die unmittellbar hinter dem Abnehmerglied 5 angeordnet sind, wobei die Spindel 37 und die Rolle 35 von einem anderen, nicht dargestellten Antriebsmotor angetrieben werden und dazu dienen, ihrerseits die Rolle 34 auf der Spindel 36 zu treiben. Die Anordnung der beiden zusammenarbeitenden Greifrollen ist so, daß, wenn ein durch den Saugkopf 15 gehaltener Postbrief durch den Abnehmerarm 14 von der Oberseite des Stapels angebracht und dem Zufassen durch die Rollen (Fig. 7) dargeboten wird, der Brief durch die Greifrollen von dem Saugkopf abgezogen und auf ein Fördermittel oder in eine nicht gezeigte Führungsbahn ausgeworfen wird, die hinter den Greifrollen angeordnet ist.
  • Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist, liegt die Greifrollenspindel 36 in Lagern, die gleitbar inSahlitzen 71 in Lagerplatten 22a angeordnet sind. Die Platten 22a sind ihrerseits fest oder einstellbar an den Wangen 22 angebracht. Die Greifrollen. 34 können so gegenüber den zugehörigen Greifrollen 35 verschoben werden, daß Platz für Postbriefe verschiedener Stärke geschaffen wird, und sie werden durch Spiralfedern 72 nachgiebig in Berührung mit den zusammenarbeitenden Rollen 35 oder in wirksamer Lage zu ihnen gehalten. Die Federn sind auf Ankerzapfen 73 befestigt und so angeordnet, daß ihre freien längeren Arme auf die Lager der Spindel 36 drücken.
  • Um das schnelle Freigeben der Briefe von dem Saugkopf 15 zu erleichtern, wird die durch die Luftpumpe 29 erzeugte Saugwirkung selbsttätig durch das umlaufende Ventil 27 gesteuert, das mit der zwangsläufig angetriebenen Kurbelwelle 26 verbunden ist.
  • Wie in Fig. 8 und 9 deutlicher gezeigt ist, besteht das umlaufende Ventil 27 aus einem hohlen Ventilkörper 38, der durch Schrauben 38a im Winkel einstellbar an dem Gestell der Vorrichtung befestigt ist und mit Lufteinlaß- und Auslaßöffnungen 41 bzw. 42 versehen ist, die mit dem Luftrohr oder Schlauch 28 verbunden sind, der zu dem Abnehmerarm führt, sowie einem Rohr oder Schlauch28a, der zu der Niederdruck- oder Saugseite der Pumpe 29 führt. Ein auf der Kurbelwelle 26 angebrachtes und durch diese angetriebenes Drehventil 39 dreht sich in der Ventilmuffe gleichachsig zu dieser. Das Drehventil 39 hat an seinem Umfang eine Öffnung oder Vertiefung 40, die eine Verbindung zwischen den Öffnungen 41, 42 herstellt, so daß Luft aus dem Abunehmerarm und dem Saugkopf von der Pumpe angesaugt werden kann, wenn der Saugkopf zum Abnehmen eines Briefes benötigt wird und die Öffnung 41 durch einen Kanal 39a mit der Außenluft verbinden kann, wenn sich das Ventil so weit gedreht hat, daß die Öffnung 41 während eines Teiles jeden Arbeitskreislaufes von der Öffnung 42 abgeschlossen ist.
  • Die innere Weite der Führung 4 von ungefähr oder dicht unter der Ruhelage des Abnehmers 5 bis zu und entlang an den Greifrollen steigert sich allmählich, um für die äußeren Endkanten der Postbriefe, die in dem Stapel SL nicht gleichmittig, d. h. nicht genau gelagert sind, genügend Platz zu haben, um sie von der oberen Seite des Stapels zu den Greifrollen ohne Verzögerung oder ablenkende Berührung mit den Wänden der Führungsbahn gelangen zu lassen.
  • Die Führung 4 ist mit einer Vorrichtung zum Anheben und Senken der Briefhalteplattform 6 in der Längsrichtung der Führung versehen. Wie in Fig. 3 und 4 im einzelnen gezeigt, besteht die Plattform 6 aus einer Grundplatte 43 und einer Vorderplatte 44, die auf einem Rahmen 45 angeordnet sind, an dem ein Ende eines Rohres 46 befestigt ist, das sich durch einen Längs schlitz 4a in dem Boden oder der Rückseite der Führung erstreckt und als starrer Träger zur Befestigung der Plattform 6 dient. Das Rohr 46 erstreckt sich von der Plattform aus nach hinten und durch diese hindurch, und ihr äußeres Ende ist starr an dem Vorderende eines rechtwinkligen Rahmens oder Schlittens 47 befestigt.
  • Die Seitenteile des Schlittens 47 greifen um eine feste, sich nach oben erstreckende, mit Flanschen versehene Führungssäule 48 und tragen Lagerrahmen 49 für Druckrollen 50, die zusammen mit quer gelagerten Druekrollen 5I an den inneren Flächen, der Schlittenseitenteile mit den mit Flanschen versehenen Flächen der Führungssäule 48 in Eingriff kommen und so den Schlitten halten, jedoch seine freie Aufundabbewegung an der festen Führungssäule gestatten.
  • Der Schlitten 47 ist auch mit Führungen 52 versehen, in denen Teile einer zweiteiligen, mit einer sich nach oben erstreckenden Führungsschraube 54 im Eingriff stehenden Mutter 53 gleiten können.
  • Die Teile der Mutter 53 sind miteinander durch mit Schlitzen vlersehene, sich kreuzende Lenkerpaare 55 verbunden, die mit ihren Mittelpunkten an festen Zapfen 56 schwingbar angeordnet sind.
  • Letztere liegen in einer Ebene, die die Längsachse der Führungsschraube enthält, und sichern so eine gleiche und entgegengesetztgerichtete parallel Verschiebung der Mutterteile gegenüber der Achse der Führungsschraube. Die Führungsschraube 54 ist in festen Lagern angebracht, so daß sie parallel zur Rückenfläche und den Seitenflächen der Führung liegt und sich etwa über deren ganzen Länge erstreckt.
  • Die Führungsschraube 54 wird durch einen Elektromotor 57 mittels eines Getriebes 5S angetrieben, das in dem unteren Teil des Gestelles der Vorrichtung angebracht ist, und wenn die Führungsschraube angetrieben und in der richtigen Richtung gedreht wird, läuft die Mutter, die im Eingriff mit der Schraube gehalten wird, auf dieser aufwärts und nimmt die Plattform 6 dabei mit Der Antriebsmotor und das Getriebe sind vorzugsweise mit der Führungsschraube durch eine mechanischeSicherungsanordnung, z. B. eine nachgiebige Reibungskupplung, verbunden, die ein versehentliches Zuweitlaufen der nach oben bewegten Plattform verhütet, was beim Fehlen oder einer Fehleinstellung der selbsttätigen Steuerung vorkommen kann.
  • Einer der Mutterteile 53 ist mit dem äußeren Ende einer mit Gewinde versehenen Stange 59 verbunden, die durch das Rohr 46 hindurchgeht und in geeigneten Führungsbahnen in den aufwärts gerichteten Teilen 60 des Plattformrahmens 45 gleitet. Die Stange 59 trägt zwischen ihren Enden eine Schraubendruckfeder 6I, die zwischen der Innenfläche eines der aufwärts gerichteten Teile 6o des Rahmens und einem Druckring62 wirkt, der einstellbar auf der Stange 59 angebracht ist.
  • Der Druck der Feder 6I wird durch die Stange 59 übertragen und hält die Mutter im Antriebseingriff mit der Führungsschraube. Das innere Ende der Schraube 59 ist mit dem kürzeren Arm eines Winkelhebels 63 verbunden, der um einen waagerechten, unter dem Plattformteil 43 und der Schraube 59 befestigten Zapfen 64 schwingt. Der längere Arm des Winkelhebels 63 trägt einen Daumen 65, der von der Vorderwand 44 der Plattform aus nach außen ragt und gegenüber einem Handgriff 66 nach aufwärts geneigt ist. Der Handgriff66 ist an der Vorderwand der Plattform befestigt und ragt ebenfalls von dieser nach außen hervor. Die zuletzt beschriebene Anordnung wirkt so, daß durch Herabdrücken des schwenkbaren Daumens 65 nach. dem festen Handgriff 66 zu und durch das dadurch erfolgende Schwenken des Kniehebels 63 in Uhrzeigerrichtung (Fig. 3) die Stange 59 gegen den Druck der Feder 6I nach vorn gezogen wird und dadurch die Mutterteile 53 auseinanderzient und sie aus dem Antriebseingriff mit der Führungsschraube löst. Auf diese Weise können die Plattform 6 und der Antriebsschlitten 47 von dem mechanischen P lattformantrieb entkuppelt und von Hand nach dem Boden der Führung 4 oder in irgendeine benötigte Ztvischenstellung gesenkt und gleicherweise auch, falls erforderlich, angehoben werden, wobei die Bewegung der Plattform durch Erfassen des Handgriffs 66 und des Daumens 65 gesteuert wird.
  • An dem oberen Ende der Führung 4 ist ein optisches System angeordnet, das aus einer lichtausstrahlenden Lichtquelle67, einer lichtreflektierenden Fläche 68 und einer fotoelelttrischen Zelle 69 besteht Das optische System wirft ein flaches Lichtband quer über die Breite der Führung 4 in die Bahn des Briefstapels, wenn dieser durch die nach oben bewegte Plattform angehoben wird, und die fotoekktrische Zelle 69, auf die das ununterbrochene Lichtband fällt, ist in einen Elektronenvers tärkerstromkreis eingeschaltet, der dazu dient, Relais zu erregen, die den Schaltkreis des die Führungsschraube 54 antreibenden Elektromotors 57 steuern.
  • Am oberen Teil der Führung können, wie im einzelnen in Fig. 10 und II gezeigt, Luftstromöffnungen 70 vorgesehen sein, die durch ein Luftzuführrohr oder einen Schlauch mit der Hochdruckseite der Luftpumpe 29 oder mit einer besonderen, nicht dargestellten Luftpumpe verbunden werden und Luftströme gegen die Briefkanten im oberen Teil des Stapels aussenden, die bewirken, daß der oberste Brief mindestens teilweise von der Luft getragen und so von dem nächsten Brief getrennt wird. Die nach innen! laufenden Kanäle, die zu den Luftöffnungen 70 führen, sind nach unten geneigt, z. B. in einem Winkel von ungefähr I50 gegenüber der Waagerechten, wie in Fig. II gezeigt, so daß die Luftströme nach unten gehen und so auf die Kanten der gestapelten Briefe auftreffen und dadurch eine Aufwärtsbewegung der unter dem obersten Brief liegenden und durch den Saugkopf erfaßten Briefe verhindern. So wird jedes Bestrehen, mehr als einen Brief gleichzeitig durch denSaugkopf zu dem Abnehmer gelangen zu lassen, ausgeschlossen oder vermindert.
  • Wenn bei der Arbeit der bescbriebenen Vorrichtung ein Briefstapel SL auf der Plattform 6 liegt, wie in Fig. I und 2 gezeigt, wird der die Plattform 6 antreibende Motor 57 durch Anschalten des Lichtstrahles der Quelle 67 und die dadurch erfolgende Betätigung des Motorschalters durch die fotoelektrische Zelle 69 und die Relais in der obenerwähnten Weise angelassen. Es sei ferner angenommen, daß der Antriebsmotor II angelassen ist, um den Abnehmerarm 14 und den Saugkopf 15 in Bewegung zu setzen, sobald die elektromagnetische Kupplung 12 im Eingriff steht, daß die' Luftpumpe 29 (und die besondere Pumpe, wenn eine solche vorgesehen ist) läuft, um das Saug- und Luftstromsystem zu betätigen, und die fotoelektrische Zelle und das dazugehörige Elektronenverstärkersystem erregt sind.
  • Die Plattform 6 und der Briefstapel werden angehoben, bis der oberste Brief den Lichtstrahl des optischen Systems unterbricht, worauf die fotoelektrische: Zelle es dem Relais ermöglicht, den Plattformantriebsmotor 57 abzuschalten, und das Anheben des Briefstapels hört auf. In diesem Augenblick befindet sich der oberste Brief innerhalb delr Ebene, die von, den Luftströmen aus den Luftdüsen 70 bestrichen wird, und er wird mehr oder weniger von der Luft getragen und von dem restlichen Stapel getrennt Der Abne!hmerarm 14 wird in diesem Zeitpunkt nach unten über die in ausgezogenen Linien in Fig. 6 gezeigte Ruhelage hinaus bewegt, so daß der Saugkopf 15 den, obersten von der Luft getragenen Brief berührt, der dann leicht durch den Saugkopf aufgenommen und gehalten wird, während der Saugkopf in die Ruhestellung zurückkehrt. In dieser Stellung verbleibt er bis zu der folgenden Aufwärts- und Rückwärtsbewegung des Abnehmerarmes und Saugkopfes in die in Fig. 7 gezeigte Stellung.
  • Fig. 6 und 7 veranschaulichen, daß die Bahn der hinteren Kante des so von der oberen Seite des Stapels angehobenen Briefes durch das dargestellte Kurbel-, Hebel- und Kurvennutsystem genau in der Weise gesteuert wird, daß, wenn die Kurbelwelle 26 und die Pleuelstange25 sich aus der in gestrichelten Linien in Fig. 6 gezeigten unteren Totpunktlage in die in ausgezogenen Linien in Fig. 6 gezeigte Ruhelage bewegen, die hintere Kante des obersten Briefes ein kurzes Stück aufwärts parallel zur Hinterfläche der Führung bewegt wird, während die Trennung des Briefes aus dem Stapel erfolgt oder vollendet wird und der Brief sich dann etwas nach vorn bewegt, da die Rollen 19 den oberen gebogenen Teilen der Kurvennut 20 zu folgen beginnen, um die Hinterkante des Briefes von der oberen hinteren Kante der Führung frei zu machen. Die magnetische Kupplung wird dann gelöst, um den Saugkopf und den von ihm gehaltenen Brief in der Ruhelage stillzusetzen. Wenn dann die magnetische Kupplung wieder eingerückt wird, erfolgt die Aufwärts- und Rückwärtsbewegung des Saugkopfes und des von diesem gehaltenen Briefes, da die Rollen 19 auf den gebogenen Teilen der Kurvennut 20 weiterlaufen und die Arme 17 um die Achsen der Rollen I8 (Fig. 7) schwingen, um die Hinterkante des Briefes zwischen die Greifrollen 34, 35 zu führen. Vorzugsweise läuft die Kurbelwelle 26 mit konstanter Geschwindigkeit um, und die Geschwindigkelit der Abtrennung wird so niedrig wie möglich gehalten, um die Zuverlässigkeit zu verbessern, während die Durchgangsbewegungen verhältnismäßig schnell ausgeführt werden.
  • Wenn der Brief durch die Greifrollen erfaßt ist, hat die Kurbelwelle 26 das Drehventil 39 so weit gedreht, daß es den Saugkopf von der Luftpumpe 29 abschließt und den Abnehmerarm mit der Außenluft in Verbindung bringt und so den Sog aufhebt, der den Brief an dem Saugkopf haften liegt. Dadurch wird das Überführen des Briefes zu den Greifrollen erleichtert.
  • Der so von den Greifrollen erfaßte Brief wird in beliebiger Weise abgelegt, beispielsweise wie oben erwähnt. Bei besonderen Verwendungsformen der beschriebenen Vorrichtung können die getrennten Briefe von der selbsttätigen Sortierung in das Blickfeld eines Prüfungsbeamten gebracht werden.
  • Das Entfernen des obersten Briefes des Stapels durch den Abnehmerarm ermöglicht es dem Lichtstrahl, der durch den Brief unterbrochen war, wieder auf die fotoellektrische Zelle zu treffen, um das Schließen des Erregerstromkreises des die Plattform antreibenden Motors vorzunehmen, mit dem Ergebnis, daß die Plattform wieder angehoben wird, bis der nächstoberste Brief des Stapels den Lichtstrahl unterbricht und infolgedessen die Bewegung der Plattform wieder aufhört und ein weiterer Arbeitskreislauf der Bewegung des Abnehmerarmes und des Saugkopfes erfolgt.
  • Wenn alle Briefe des Stapels auf diese Weise einzeln durch den Aufnehmerarm abgenommen sind, erreicht die leere. Plattform das obere Ende ihres Weges, unterbricht selbst das Lichtband und stellt dadurch den Antrieb der Plattform ab. Um die Führung erneut mit einem Briefstapel zu füllen, ist es zuerst notwendig, die beiden Teile der Mutter durch Betätigung des Handgriffs 65 und der zugehörigen Vorrichtung voneinander zu trennen und dann durch Druck auf den Handgriff 66 niederzubewegen. Die Plattform kann auf diese Weise, je nach der Höhe des neu aufzunehmenden Briefstapeis, in ihrel unterste Lage auf den Boden der Führung oder in irgendeinel andere Zwischenlage gebracht und in dieser Lage durch Loslassen des Steuerhandgriffs 65 eingestellt werden, indem die Teile der Mutter unter Wirkung der Federung wieder mit der Führungsschraube in Eingriff kommen. Die Plattform ist dadurch für den Beginn der nächsten Aufwärtsbewegung eingestellt.
  • Das Lichtband kann während des Füllens der Plattform oder solange sie leer bleibt abgeschaltet oder verdeckt werden, und der Antrieb der Plattform beginnt erst wieder zu arbeiten, wenn das Lichtl>a.nd wieder angeschaRtet oder abgedeckt ist, und dies kann natürlich durch die Person geschehen, die die Führung wieder mit einem frischen zu trennenden Briefstapel belädt.
  • Die Zusammenklappbarkeit des balgartigen Saugkopfes bewirkt eine gewisse Nachgiebigkeit in der Länge des Aufuehmerarmes. Wenn der oberste Brief oder der Teil desselben, mit dem der Saugkopf in Berührung kommt, sich unterhalb der günstigsten Lage, aber nicht mehr, als d'r Tiefe des Saugkopfes entspricht. unterhalb dieser Lage befindet, dann wird der Saugkopf auf den Brief niederbewegt Wenn andererseits der Brief sich in der günstigsten Höhenlage befindet, klappt der Balg bei der fortgesetzten Abwärtsbewegung des Aufnehmerarmes zusammen und verhindert so, daß der Stapel in unzulässiger Weise zusammengedrückt wird. Das Zusammenklappen ist durch das Loch in der unteren Platte des Saugkopfes möglich, das durch die Fläche des Briefes verschlossen wird, was eine Druckabnahme innerhalb des Balgs zur Folge hat. Die Luftströme können auf diese Weise ihre Aufgabe der Verminderung der Bildung eines Vakuums zwischen dem obersten Brief und dem unmittelbar danehenliegenden erfüllen oder irgendein Vakuum, sobald es sich bildet, aufhelben.
  • Natürlich kann der Saugkopf auch an Stelle des zusammenklappbaren Balgs teleskop artig ausgeführt sein.
  • Es ist schon vorher die Aufwärtsbiegnng des vorderen Endes der unteren Platte oder des Saugkissens 32 des Saugkopfes erwähnt worden. Diese Bauart ist gewählt worden, weil, wenn ein Briefstapel z.B. offene Fensterumschläge enthält, der Saugkopf auf den Inhalt des Umschlages einwirken kann, der durch das Fenster frei liegt, und nicht auf den Umschlag selbst. Wenn an Stelle dessen der Brief durch die Greifrollen fortgezogen wird, kann die kante des Fensters durch die Platte des Saugkopfe,s gefangen werden, wenn die Platte ganz flach ist. Infolgedessen ist der vordere Teil nach aufwärts gebogen, und die unerwünschte Beschädigung von Briefen und die wahrscheinliche Folge der Unterbreehung der Arbeit der Vorrichtung, die dadurch entstehen kann, wird verhindert.
  • Es sind nur besondere Ausführungsformen der verschiedenen, Teile der Vorrichtung beschrieben worden; es können aber Abänderungen daran getroffen werden, die innerhalb des Bereiches der Erfindung liegen, so z. B. können die beschriebenen Antriebsmittel für die Briefplattform dadurch geändert werden, daß mehr als eine feste unabhängige Führung für die Plattform vorgesehen wird, ferner ist es möglich, die Erfindung, die in senkreckter Anordnung beschrieben worden ist, auch für die Trennung von Briefen oder anderen flachen Gegenständen von einem Stapel zu verwenden, welcher aufwärts geneigt ist, ohne genau senkrecht zu stehen. In solchen Fällen können auch andere Mittel, z. B. Platten oder Rollen, notwendig sein, um den oberen Teil des Stapels zu stützen. Bei einer Anwendung der beschriebenen Vorrichtung kann der Aufnahmearm durch eine mittels eines Solenoids betätigte Kupplung in Tätigkeit gesetzt werden, das jedesmal einen elektrischen Impuls erhält, wenn der Arbeiter oder die Sortiervorrichtung einen flachen Gegenstand auflegt, z.B. einen Brief, der vorher von. einem Briefstapel entnommen ist, der durch die vorher beschriebene Vorrichtung getrennt wurde.
  • Die Belschreibung bezieht sich auf einen einzelnen Stapel von Briefen. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung können aber zwei oder mehrere ähnliche Stapel nebeneinander auf eine gemeinsame Fördervorrichtung aufgelegt werden, und die Stapel werden in einer beliebigen Reihenfolge verwendet. Diese Anordnung erhöht die Stapelfähigkeit Bei einer anderen Ausführungsform kann die gehobene, die Briefe tragende Plattform auch zwangsläufig durch einen umkehrbaren Antrieb abwärts bewegt werden, aber dies benötigt die Anordnung eines umkehrbaren Plattformantriebsmotors und eines von Hand betätigten Schalters.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCRE: I. Einrichtung zur Abnahme einzelner flacher Gegenstände mit gleichen oder verschiedenen Flächengrößen, z.B. Briefe, von einem Stapel mit einem den Gegenstand durch Saugzug abnehmenden Abnehmerarm, der die Gegenstände in einer zusammengesetzten Aufundvorbfezvegung zu zwei zusammenwirkendeln, entgegengesetzt umlaufenden Mitnehmerrollen führt, die den Gegenstand erfassen und von dem Abnehmerarm abziehen, und mit einer Plattform, die die gestapelten Gegenstände nach der Ahnahmevorrichtung zu anhebt und dabei durch eine auf das Vorhandensein des von dem Stapel abzu nehmenden Gegenstandes ansprechende fotoelektrische Vorrichtung so gesteuert wird, daß der oben auf dem Stapel in unmittelbarer Nähe des Abnehmerarmes befindliche Gegenstand etwa in der Abnahmehöbe gehalten wird, bis er durch den Abuehmera,rm ergriffen und von dem Stapel entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahm'evorrichtung (5) einen nachgiebigen, in der Längsrichtung zusammenklappbaren Saugkopf (I5) aufweist, dessen eines Ende mit einer Saugluftquelle verbunden werden kann und dessen anderes Ende ein mit mindestens einer Saugöffnung (33) versehenes Saugkissen (32) trägt, das so geformt ist, daß es die Oberfläche der von dem Stapel zu trennenden Gegenstände erfassen kann, 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine geneigt angeordnete Führung (4), die den Stapel (SL) aufnimmt und führt, und eine in der Führung (4) gleitende Plattform (6), die die Hebevorrichtung für die gestapelten Gegenstände bildet und sie in der Längsrichtung der Führung anhebt, um sie nacheinander zur Anlage an das Saugkissen (32) zu bringen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (4) oben für den Durchgang der Abnahmevorrichtung (5) und der daran haftenden Gegenstände offen ist und die Mitnehmerrollen (34, 35) so an der Bewegungsbahn der Abnahmevorrichtung angeordnet sind, daß der von dieser getragene Gegenstand an die Mitnehmerrollen gebracht, zwischen diesen ergriffen und dadurch von der Ahnahmevorrichtung zu anderen Behandlungsmitteln weiterbefördert wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (6) in der Führung (4) durch Kraftantrieb, z. B. einen Elektromotor (57), angehoben wird, der mittels durch Relais betätigte Schalter gesteuert wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein optisches System (67, 58) ein Lichtband quer über den oberen Teil der Führung (4) und die Bahn des sich bewenden Stapels von {;egenständen (SL) projiziert und daß das ununterbrocheneLichtband auf eine fotoelektrische Zelle (69) gerichtet ist, die mit einem Verstärkerstromkreis zur Steuerung der Wirkung des die Schaltung betätigenden Relais verbunden ist, so daß der Antriebsmotor (47) in Tätigkeit gesetzt wird und die Plattform (6) und den darauf liegenden Stapel (SL) anhebt, bis der oberste Gegenstand des Stapels das projizierte Lichtband unterbricht, worauf das Relais in Tätigkeit tritt und den Motor ahschaltet und die Aufwärtshewegung der Plattform und des Stapels anhält, bis der oberste Gegenstand von dem Stapel entfernt ist und das Lichtband nicht mehr unterbricht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (6) durch die fotoelektrische Steuervorrichtung (69) so angehalten wird, daß der oberste Gegenstand des Stapels in dem Bereich der Ahnahmevorrichtung (5) und in einem Querschnitt der Führung (4) liegt, in die durch eine Luftdüsenanordnung (70, 74, 29) Luftströme gerichtet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (6) mit dem Antriebsmotor (57) durch auslösbare Antriebsmittel (53, 54) gekuppelt ist und von Hand gesteuerte Mittel (65) zur Betätigung des Antriebs vorgesehen sind, so daß die angehobene Plattform von dem Antrieb entkuppelt und gesenkt und danach wieder mit dem Antrieb für ein erneutes Anheben in jede beliebige Stellung innerhalb der Führung (4) des Stapels gekuppelt werden kann.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (6) starr mit einem Schlitten (47) verbunden ist, der in einer festen Bahn angehoben und gesenkt werden kann und eine mit Gewinde versehene Spaltmutterkupplung (53) trägt, die antfliebsmäßig mit einer drehbaren Führungsschraube (54) in Eingriff gebracht werden kann, die durch den elektrischen, Antriebsmotor (57) gedreht wird, und daß die Teile (53) der Spaltmutterkupplung durch Federn (6I) nachgiebig imAntriebseingriff mit der Schraube (54) gehalten und zum Entkuppeln von der Schraube durch von Hand betätigte Hebel (59, 62, 63, 65) getrennt werden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (57) mit der Führungsschraube (54) durch eine mechanische Sicherungsanordnung, z.B. eine Gleitkupplung, gekuppelt ist, um ein unbeabr sichtigtes Überlaufen der Plattform infolge eines Ausfallens oder falschen Einstellung der selbsttätigen Steuermittel zu verhindern.
    IO. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein biegsames Band (7) an der Plattform (6) angebracht ist, von ihr aus nach oben verläuft, eine Rücken- oder Anlagefläche für die hinteren Kanten des Stapels (SL) der flachen Gegenstände auf der Plattform bildet und sich mit der Plattform und dem Stapel so bewegt, daß es diesem gegenüber ortsfest bleibt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch IO, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Bandes (7) um eine unter Federspannung stehende Rolle (g) gewickelt ist, so daß es sich auf die Rolle auf- oder von ihr abwickelt, wenn sich die Plattform (6) hebt oder senkt.
    12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmevorrichtung (5) von dem Kraftantrieb (II) über eine elektromagnetische Kupplung (12) angetrieben wird, die durch einen elektrischen Impuls erregt wird, um die Abnahmevorrichtung in Bewegung zu setzen, wenn der Arbeiter oder die Tätigkeit der Sortiervorrichtung über einen Gegenstand, z.B. einen Brief, verfügt, der zuvor von einem Stapel von Briefen erhalten wurde, die nacheinander durch die Vorrichtung nach einem der Ansprüche getrennt wurden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198283B (de) * 1960-09-08 1965-08-05 Telefunken Patent Einrichtung zur dosierten Abgabe von flachen Gegenstaenden, wie insbesondere Postsendungen
DE3219104A1 (de) * 1981-08-27 1983-03-17 Egyesült Izzólámpa és Villamossági Részvénytársaság, 1340 Budapest Einrichtung zur beschickung von baustuecken

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