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DE68920686T2 - Vorrichtung zum Austauschen einer Garnspule und Verfahren zum Austauschen einer Garnspule für eine Webmaschine. - Google Patents

Vorrichtung zum Austauschen einer Garnspule und Verfahren zum Austauschen einer Garnspule für eine Webmaschine.

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Publication number
DE68920686T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yarn
bobbin
yarn bobbin
spool
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE68920686T
Other languages
English (en)
Other versions
DE68920686D1 (de
Inventor
Masahiro Nagai
Tatsuo Takehana
Yasuyuki Tamatani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tsudakoma Corp
Original Assignee
Tsudakoma Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP63255344A external-priority patent/JP2704274B2/ja
Priority claimed from JP63255343A external-priority patent/JPH02104745A/ja
Priority claimed from JP63255346A external-priority patent/JP2709399B2/ja
Priority claimed from JP25827988A external-priority patent/JP2668417B2/ja
Application filed by Tsudakoma Industrial Co Ltd filed Critical Tsudakoma Industrial Co Ltd
Publication of DE68920686D1 publication Critical patent/DE68920686D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE68920686T2 publication Critical patent/DE68920686T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • B65H67/064Supplying or transporting cross-wound packages, also combined with transporting the empty core
    • B65H67/065Manipulators with gripping or holding means for transferring the packages from one station to another, e.g. from a conveyor to a creel trolley
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Austauschen einer Garnspule bzw. ein Garnspulen-Austauschvorrichtung und ein Verfahren zum Austauschen einer Garnspule bzw. ein Garnspulen-Austauschverfahren, um eine Garnspule mit Schußgarn einer Webmaschine zuzufuhren.
  • Erörterung des Hintergrundes
  • Der Anmelder für das Patent auf die vorliegende Erfindung hat in der vorläufigen J.P.-Veröffentlichung (Kokai) Nr. 61- 47849 (die dem US-Patent Nr. 4658866 entspricht) zuvor eine automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung vorgeschlagen. Diese zuvor vorgeschlagene automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung ist in der Lage, die Webmaschine automatisch erneut zu starten, indem das vordere Ende des Schußgarns einer neuen Garnspule gefunden wird, das Schußgarn von der neuen Garnspule abgewickelt wird und das Schußgarn an der Webmaschine eingefädelt wird, wenn die Webmaschine durch den Verbrauch einer Garnspule bedingt, die Schußgarn zur Zeit zuführt, angehalten wird, und bei Riß des Schußgarns, während die Webmaschine betrieben wird.
  • Dieses bekannte Verfahren ermöglicht einen gleichmäßigen und automatischen Zuführspulen-Austauschvorgang zum Austausch des Zuführen von Schußgarn von einer Garnspule, die an einem Garnspulenständer gelagert wird, gegen des Zuführen von Schußgarn von einer neuen Spule, die am Garnspulenständer gelagert wird. Die zuvor vorgeschlagene Garnspulen-Austauschvorrichtung ist jedoch nicht in der Lage, eine benutzte Garnspule gegen einen neue Spule automatisch auszutauschen und ist somit nicht in der Lage, einen vollständig automatisierten Schußgarnzuführvorgang auszuführen. In dieser Beschreibung ist "benutzte Garnspule" die allgemeine Bezeichnung für verbrauchte Garnspulen, d.h. leere Spulen, und halbverbrauchte Garnspulen, die eine bestimmte Menge an Garn haben und trotzdem durch eine neue Garnspule ersetzt werden sollen.
  • Die Druckschrift EP-A-0306079, die am 8. März 1989 veröffentlicht wurde, d.h. nach den Prioritätsdaten der vorliegenden Erfindung, offenbart eine Garnspulen-Austauschvorrichtung fur eine Webmaschine, die Schußgarn über eine automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung und eine Fadenöse von einer Garnspule aufnimmt, um eine benutzte Garnspule durch eine neue Garnspule zu ersetzen.
  • Beim Wiederauffüllen der Webmaschine mit einer neuen Garnspule ist es wesentlich abzusichern, daß das vordere Ende des auf die neue Garnspule gewickelten Schußgarns gefunden wird, und das vordere Ende in die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung einzuführen. Um den genauen Schußgarn-Einfädelvorgang der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung abzusichern, verwendet ein Verfahren eine Garnübertragungseinrichtung, die sich gegenüber der automatischen Schußgarn- Einfädeleinrichtung befindet, um das vordere Ende des Schußgarns nahe der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung in einer vorbestimmten Form zu positionieren, um die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung in die Lage zu versetzen, das Schußgarn einzuziehen. Ein weiteres Verfahren verwendet eine Ansaugleitung, die ein aufgeweitetes Einlaßende hat, das das vordere Ende des Schußgarns, das sich in natürlicher Position am Umfang der Garnspule befindet, ansaugt, und die das vordere Ende in die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung einführt. Die Zuverlässigkeit des ersten Verfahrens beim Einfädeln von Schußgarn ist größer als die des zweiten Verfahrens, da das erste Verfahren das vordere Ende des Schußgarns mechanisch greift, um das vordere Ende in die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung zwangsläufig einzuführen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Dementsprechend ist es die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren vorzusehen, die geeignet sind, eine benutzt Garnspule gegen eine neue Garnspule automatisch auszutauschen, um Schußgarn einer Webmaschine zuzuführen.
  • Genauer gesagt ist es eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Garnspule-Transporteinrichtung vorzusehen, um eine benutzte Garnspule zu entfernen und einem Garnspulenständer eine neue Garnspule zuzuführen, wobei des vordere Ende des Schußgarns herausgezogen ist.
  • Es ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Garnspulenständer vorzusehen, der in der Lage ist, eine neue Garnspule in einer Garnzuführposition zu halten, um das Schußgarn der Webmaschine gleichmäßig zuzuführen, und eine Garnspulen-Austauschverfahren vorzusehen, das in der Lage ist, eine benutzte Garnspule gegen eine neue Garnspule sicher und schnell auszutauschen.
  • Es ist eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Positioniereinrichtung für das vordere Ende vorzusehen, die in der Lage ist, das vordere Ende eines schußgarns, das von einer neuen Garnspule abgewickelt ist, in eine vorbestimmte Position einzustellen, um das vordere Ende in die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung einer Webmaschine einzuführen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Eine bessere Einschätzung der Erfindung und vieler ihrer im Zusammenhang stehenden Vorteile wird schnell erhalten, wenn diese unter Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen betrachtet wird, in denen:
  • Fig. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht ist, die die Grundstruktur einer Garnspule-Austauschvorrichtung zeigt, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht einer Garnspule-Transporteinrichtung und eines Garnspulenständers ist, die die vorliegende Erfindung verkörpern;
  • Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Garnspule-Transporteinrichtung ist, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • Fig. 4 eine Draufsicht zur Unterstützung der Erläuterung des Betriebes einer Garnspule-Transporteinrichtung und eines Garnspulenständers ist, die die vorliegende Erfindung verkörpern;
  • Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Klemmeinrichtung für das vordere Ende ist, die in der Garnspule-Transporteinrichtung von Fig. 3 enthalten ist;
  • Fig. 6 eine Seitenansicht zur Unterstützung der Erläuterung einer Positioniereinrichtung für das vordere Ende ist, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • die Fig. 7 und 8 Abbildungen zur Unterstützung der Erläuterung des Betriebes der Positioniereinrichtung für das vordere Ende sind;
  • Fig. 9 eine perspektivische Ansicht zur Unterstützung der Erläuterung einer Positioniereinrichtung für das vordere Ende in einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung ist;
  • Fig. 10 eine Ansicht zur Unterstützung der Erläuterung eines Hauptabschnitts des Garnspulenständers von Fig. 2 ist;
  • Fig. 11 eine Schnittansicht an der Linie XI-XI in Fig. 10 ist;
  • die Fig. 12 bis 14 perspektivische Ansichten zur Unterstützung der Erläuterung eines Garnspulenständers in einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung sind;
  • Fig. 15 eine Seitenansicht zur Unterstützung der Erläuterung eines Garnspulenständers in einem weiteren Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung ist; und
  • Fig. 16 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 15 gezeigten Garnspulen-Halteeinheit ist.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Typische Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 weist eine Garnspulen-Austauschvorrichtung eine Garnspule-Transporteinrichtung 50, einen ersten und einen zweiten Garnspulenständer 10, von denen nur einer gezeigt ist, und eine Positioniereinrichtung LS für das vordere Ende auf. Die Garnspulen-Austauschvorrichtung tauscht eine benutzte Garnspule (im folgenden mit "leere Spule" bezeichnet) Y&sub0;, die an einem Garnspulenständer 10 gelagert wird, gegen eine neue Garnspule Y aus. Mit L&sub1; ist die Ansaugleitung einer automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung bezeichnet, die in Kombination mit einer Webmaschine vorgesehen ist. Die Ansaugleitung L&sub1; saugt das vordere Ende Y1 der neuen Garnspule Y an, die am Garnspulenständer 10 gelagert wird, um das Schußgarn von der neuen Spule Y der Webmaschine zuzuführen. Die Webmaschine ist eine schützenlose Webmaschine, wie z.B. eine Luftdüsenwebmaschine oder eine Wasserdüsenwebmaschine.
  • Die Garnspule-Transporteinrichtung 50 hat unter Bezugnahme auf Fig. 3 als Haupteinheiten eine Spulenhalteeinheit 54 und eine Klemmeinheit 55. Die Spulenhalteeinheit 54 und die Klemmeinheit 55 sind jeweils an einem kastenförmigen Gehäuse, das am äußeren Ende eines Schwenkarms 53 befestigt ist, und an einem Hilfsarm 53b vorgesehen, der sich von der Seitenwand des kastenförmigen Gehäuses 54h aus erstreckt. Der Schwenkarm 53 ist an einer Stütze 52 sowohl für die Vertikalbewegung an der Stütze 52 als auch für die Schwenkbewegung an der Stütze 52 gelagert.
  • Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, wird die Spulenhalteeinheit 54 für die vertikale Bewegung an einer Gleiteinrichtung 54f gehalten, die mit einem vertikalen Gleitgrundelement 53a, das am äußersten Ende des Schwenkarms 53 befestigt ist, in vertikalem Gleiteingriff steht; d.h., daß die Gleiteinrichtung 54f ein Grundelement zum Halten der Spulenhalteeinheit 54 ist und am Gleitgrundelement 53a vertikal gleitfähig ist. Die unterste Position der Gleiteinrichtung 54f am Gleitgrundelement 53a wird durch einen Anschlag 53e begrenzt, der am unteren Ende des Gleitgrundelements 53a vorgesehen ist.
  • Die Spulenhalteeinheit 54 weist ein Paar von Greiffingern 54a, die für die Schwenkbewegung einander gegenüber gehalten werden, eine pneumatische Zylinderstelleinrichtung 54b zum Betätigen des Paares von Greiffingern 54a und einen Motor 54d zum Rotationsantrieb der Greiffinger 54a auf. Die Grundelement-Enden der Greiffinger 54a sind über Verbindungsplatten 54k mit dem Betätigungsstab 54b&sub2; der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 54b verbunden. Die Greiffinger 54a sind an ihren mittleren Abschnitten durch Stifte 54m an einem Halteeinrichtungs-Gehäuse 54n drehbar gelagert. Die freien Enden der Greiffinger 54a sind entsprechend der Form des ringförmigen Greifkopfes Yb2 der Spule Yb der Garnspule Y in Form eines Hakens nach innen gebogen. Das Halteeinrichtungs-Gehäuse 54n ist an seiner unteren Fläche mit einer gestuften Vorwölbung 54g versehen, die in die Bohrung der Spule der Garnspule Y paßt.
  • Ein Halteelement 54p zum Halten von sowohl der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 54b als auch des Motors 54d ist mit Sensoren 54p&sub1; versehen, um durch das Erfassen des oberen Endes des Gleit-Grundelements 53a das Gelangen der Spulenhalteeinheit 54 an die oberste Position und die unterste Position zu erfassen. Das Halteelement 54p ist im Inneren mit einer Feder 54c versehen, um einen Stab 54b&sub2; konstant nach oben zu drücken. Die Sensoren 54p&sub1; erfassen ebenfalls die Ausdehnung der Feder 54c zur Ausdehnungsgrenze bzw. das Zusammenziehen von dieser zur Zusammenziehgrenze.
  • Der Motor 54d, der am Halteelement 54p gehalten wird, treibt die Greiffinger 54a über einen Riemen 54e zur Drehung in einer Horizontalebene an. Eine Welle 54q, die sich vom oberen Ende des Halteeinrichtungs-Gehäuses 54n nach oben erstreckt, ist zur Drehung am Halteelement 54p gelagert. Der Betätigungsstab 54b&sub2; der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 54b durchdringt die Welle 54q axial. Der Riemen 54e ist um eine Riemenscheibe herum gewickelt, die am oberen Ende der Welle 54q befestigt ist.
  • Die pneumatische Zylinderstelleinrichtung 54b und der Motor 54d sind im kastenförmigen Gehäuse 54h vollständig untergebracht; der Hilfsarm 53b ist an seinem einen Ende an der Seitenwand des Gehäuses 54h befestigt.
  • Ein Aufhängungsstab 53c ist an seinem oberen Ende am äußersten Ende des Hilfsarms 53b befestigt; eine Grundplatte 53d ist am unteren Ende des Aufhängungsstabs 53c befestigt. Die Klemmeinheit 55 und eine Führungseinheit 56 sind an der unteren Fläche der Grundplatte 53d befestigt, um sich nach unten zu erstrecken. Die Klemmeinheit 55 ist von der Spulenhalteeinheit 54 weiter entfernt als die Führungseinheit 56. Die Klemmeinheit 55 wird durch eine pneumatische Zylinderstelleinrichtung 55a vertikal bewegt. Die Spulenhalteeinheit 54, die Klemmeinheit 55 und die Führungseinheit 56 befinden sich mit einer Gerade in Ausrichtung, die durch die Achse der Schwenkbewegung des Schwenkarms 53 verläuft.
  • Die Klemmeinheit 55 hat unter Bezugnahme auf Fig. 5 ein Paar von Klemmelementen 55c, die durch eine pneumatische Zylinderstelleinrichtung 55b voneinander weg und zueinander hin bewegt werden. Die Führungseinheit 56 hat ein Paar von Führungselementen 56b, die durch eine pneumatische Zylinderstelleinrichtung 56a voneinander weg und zueinander hin bewegt werden. Die Klemmelemente 55c werden zueinander hin bewegt, so daß die jeweiligen parallelen, unteren Abschnitte gegeneinander gedrückt werden, um das vordere Ende Y&sub1; des Schußgarns zu greifen. Die jeweiligen unteren Abschnitte der Führungselemente 56b sind schräg nach innen gebogen, so daß die unteren Abschnitte eine Form ausbilden, die dem Buchstabe V ähnelt, wenn die Führungselemente 56b gegeneinander gedrückt werden, um das vordere Ende Y&sub1; zwischen sich zu halten.
  • Wenn der Betätigungsstab der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 55a zurückgezogen ist, befinden sich die Klemmeinheit 55 und die Führungseinheit 56 im wesentlichen auf gleichem Niveau; und vorzugsweise befinden sich die äußersten Enden der Klemmelemente 55c und die der Führungselemente 56b um einen Abstand, der ungefähr der Hälfte der Höhe der zu transportierenden Garnspule Y entspricht, unterhalb des Niveaus der äußersten Enden der Greiffinger 54a der Spulenhalteeinheit 54. Die Klemmeinheit 55 kann eine Ansaugleitung aufweisen, die in der Lage ist, das vordere Ende Y&sub1; anzusaugen.
  • Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, hat die zu transportierende Garnspule Y Garnschichten Y1a, die durch Wickeln eines Schußgarns um eine Spule Yb, die an ihren entgegengesetzten Enden mit Spulenrändern Yb&sub1; versehen ist, ausgebildet sind. Der Greifkopf Yb&sub2; ist am oberen Ende der Spule Yb ausgebildet. Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, ist das vordere Ende des Schußgarns der Garnspule Y von der Garnspule Y vor dem Transport der Garnspule Y zur Schußgarn-Zuführposition um eine Länge abgewickelt, die geeignet ist, daß die Klemmeinheit 55 das vordere Ende greift; das vordere Ende wird durch eine Garnhalteeinrichtung 57 in horizontaler Position gehalten. Die Garnhalteeinrichtung 57 hat Stützen 57a, die mit elastischen Garnhalteelementen und Einfädelnuten versehen sind.
  • Zum Transport der Garnspule Y wird die Garnspule-Transporteinrichtung 50 in einen Ruhezustand versetzt, indem der Schwenkarm 53 durch einen bekannten Hebemechanismus, wie z.B. eine Zylinderstelleinrichtung, in eine obere Position bewegt wird, in der sich die Greiffinger 54a der Spulenhalteeinheit 54 auf einem Niveau oberhalb des oberen Endes der Spule Yb der Garnspule Y befinden, wie es in Fig. 2 durch gedachte Linien angezeigt ist, indem die Greiffinger 54a der Spulenhalteeinheit 54 geöffnet werden, wie es in Fig. 3 durch kontinuierliche Linien gezeigt ist, indem die Klemmelemente 55c der Klemmeinheit 55 geöffnet werden und indem die Führungselemente 56b der Führungseinheit 56 geöffnet werden. Im Ruhezustand ist der Betätigungsstab der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 55a zurückgezogen, so daß der Klemmeinheit 55 und die Führungseinheit 56 auf gleichem Niveau gehalten werden.
  • Der Schwenkarm 53 wird geschwenkt, um die Spulenhalteeinheit 54 zu positionieren, so daß sich die Spulenhalteeinheit 54 und die Garnspule Y in koaxialer Ausrichtung befinden; dann wird der Schwenkarm 53 nach unten bewegt. Wenn sich der Schwenkarm 53 nach unten bewegt, wird die gestufte Vorwölbung 54g der Spulenhalteeinheit 54 in der Bohrung der Spule Yb der Garnspule Y aufgenommen; eine weitere Abwärtsbewegung der Spulenhalteeinheit 54 zusammen mit dem Schwenkarm 53 ist gestoppt. Wenn sich der Schwenkarm weiter nach unten bewegt, bewegt sich die Spulenhalteeinheit 54 zusammen mit der Gleiteinrichtung 54f in bezug auf das am Schwenkarm 53 befestigte Gleit-Grundelement 53a nach oben. Wenn das obere Ende des Gleit-Grundelements 53a durch den Sensor 54p&sub1; erfaßt wird, wird die Abwärtsbewegung des Schwenkarms 53 gestoppt. Da die Gleiteinrichtung 54f, und somit die Spulenhalteeinheit 54, in der Lage ist, sich in bezug auf das am Schwenkarm 53 befestigte Gleit-Grundelement 53a nach oben zu bewegen, muß der Steuerungsvorgang zum Stoppen des Schwenkarms 53 nicht sehr genau sein; es besteht keine Moglichkeit dafür, daß die Garnspule Y einem übermäßig hohen Druck ausgesetzt ist.
  • Dann wird der Betätigungsstab 54b&sub2; der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 54b zurückgezogen, um die Spule Yb der Garnspule Y mit den Greiffingern 54'a zu greifen, wie es durch die gedachten Linien in Fig. 3 angezeigt ist. Das heißt, daß die Aufwärtsbewegung des Betätigungsstabes 54b&sub2; der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 54b die Greiffinger 54a auf den Stiften 54m über die Verbindungsplatten 54k dreht, so daß sich die unteren Enden der Greiffinger 54a zueinander hin bewegen. Daher gelangen die an den unteren Enden der Greiffinger 54a ausgebildeten Haken mit dem Greifkopf Yb&sub2; der Spule Yb der Garnspule Y in Eingriff, um die Garnspule Y zu halten, wenn der Betätigungsstab 54b&sub2; der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 54b eingezogen wird. Da der Betätigungsstab 54b&sub2; konstant nach oben vorgespannt wird, und zwar in Richtung des Einziehens, besteht keine Möglichkeit dafür, daß die Greiffinger 54a mit dem Greifkopf Yb&sub2; zufällig außer Eingriff gelangen und die Garnspule Y von der Spulenhalteeinheit 54 herunterfällt, selbst wenn der Luftdruck, der an die aktive Kammer der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung angelegt wird, nach dem Eingriff der Greiffinger 54a mit dem Greifkopf Yb&sub2; der Spule Yb entfernt wird.
  • Wenn die Garnspule Y durch die Spulenhalteeinheit 54 gehalten wird, wird die Klemmeinheit 55 an eine Position positioniert, in der die Klemmelemente 55c in der Lage sind, das vordere Ende Y&sub1;, das sich von der Garnspule Y horizontal erstreckt, einzuklemmen, und die Führungseinheit 56 an eine Position positioniert, in der die Führungselemente 56b in der Lage sind, das vordere Ende Y&sub1; zwischen sich aufzunehmen. Dann werden die pneumatischen Zylinderstelleinrichtungen 55b und 56a betätigt, um die Klemmelemente 55c und die Führungselemente 56b zu schließen, um das vordere Ende Y&sub1; mit den Klemmelementen 55c einzuklemmen und die Führungselemente 56b in einer Form zu schließen, die dem Buchstaben V ähnelt. Dann wird der Schwenkarm 53 an der Stütze 52 angehoben und an dieser geschwenkt, um die Garnspule Y zu einer gewünschten Position zu transportieren, wobei das vordere Ende Y&sub1; der Garnspule Y zum Eingefädelt-werden bereit gehalten wird.
  • Nach dem Anheben der Garnspule Y durch das Emporheben des Schwenkarms 53 wird der Motor 54d betätigt, um das vordere Ende Y&sub1; geradlinig zwischen der Garnspule Y und der Klemmeinheit 55 bei festgelegtem Spannung zu strecken. Das heißt, daß die Spulenhalteeinheit 54 durch den Motor 54d über den Riemen 54e gedreht wird, um die Garnspule Y in Wickelrichtung zu drehen. Die Spannung des vorderen Endes Y&sub1; kann auf einen festgelegten Wert eingestellt werden, indem das vordere Ende Y&sub1; eingeklemmt wird, so daß dem vorderen Ende Y&sub1; gestattet wird, in bezug auf die Klemmfinger 55c zu gleiten, wenn eine Spannung, die die festgelegte Spannung übersteigt, an das vordere Ende Y&sub1; angelegt wird.
  • Die Garnspule-Transporteinrichtung 50 transportiert die Garnspulen Y zu den Garnspulenständern 10.
  • Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, weist jeder der Garnspulenständer 10 eine Stütze 11, eine Drehwelle 12, die mit der Stütze 11 koaxial gelagert ist, einen Arm 13, der am äußeren Ende der Drehwelle 12 gelagert ist, um sich zur Drehwelle 12 senkrecht zu erstrecken, und einen Garnspule-Trägerzapfen 14 auf, der an einem Ende, d.h. am freien Ende, des Arms 13 befestigt ist. Der Garnspule-Trägerzapfen 14 hat einen Trägerabschnitt 14a mit vergrößertem Durchmesser, um in der Bohrung der Spule Yb der Garnspule Y aufgenommen zu werden. Ein Flansch 14b ist am unteren Ende des Trägerabschnitts 14a befestigt, um die Spule Yb an diesem aufzunehmen.
  • Wie es in Fig. 10 gezeigt ist, ist eine Aussparung 11a im mittleren Abschnitt der Stütze 11 ausgebildet. Ein Kegelrad 12a ist am unteren Ende der Drehwelle 12 befestigt, das in die Aussparung 11a hineinragt. Ein Ende eines Stiftes 15a ist am unteren Ende der Drehwelle 12 befestigt; das andere Ende ist mit dem unteren Ende der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 15 drehbar verbunden. Das äußere Ende des Betätigungsstabes der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 15 ist mit einem Hebel 13a drehbar verbunden, der vom anderen Ende des Arms 13 vorsteht. Ein Kegelrad 16a ist in der Aussparung 11a drehbar gelagert, um mit dem Kegelrad 12a in Eingriff zu stehen. Der Kegel 16a wird durch einen Motor 16 (Fig. 2) zur Drehung angetrieben, um die Drehwelle 12 an der Stütze 11 zu drehen. Ein Anschlag 12b ist am untersten Ende der Drehwelle 12 befestigt. Wie es in Fig. 11 gezeigt ist, sind Anschlagbolzen 11b an der Stütze 11 befestigt, um mit dem Anschlag 12b an den entgegengesetzten Grenzen der Drehbewegung der Drehwelle 12 in Eingriff zu gelangen, um den Drehbereich der Drehwelle 12 festzulegen.
  • Die Drehwelle 12 kann durch den Motor 16 über die Kegelräder 16a und 12a in die Richtungen gedreht werden, die durch Pfeile in Fig. 10 angezeigt sind, um den Arm 13 in horizontaler Ebene zu schwenken. Der Arm 13 wird um seine Achse geschwenkt, indem die pneumatische Zylinderstelleinrichtung 15 betätigt wird, um den Garnspule-Trägerzapfen 14 mit einer gewünschten Neigung in einer vertikalen Ebene, die die Achse des Garnspule-Trägerzapfens 14 aufweist, zu neigen.
  • Der Arm 13 wird durch die pneumatische Zylinderstelleinrichtung 15 um seine Achse gedreht, um den Trägerabschnitt 14a in eine aufrechte Position einzustellen, wie es durch die unterbrochenen Linien in Fig. 2 angezeigt ist; die Drehwelle 12 wird zu einer der Grenzen der Drehbewegung gedreht, um den Trägerabschnitt 14a direkt unterhalb der und koaxial zur Spulenhalteeinheit 54 zu positionieren; dann wird der Schwenkarm 53 abgesenkt; die neue Garnspule Y, die durch die Spulenhalteeinheit 54 gehalten wird, wird freigegeben, um die neue Garnspule Y auf dem Trägerabschnitt 14a zu lagern, wobei der Trägerabschnitt 14a in der Bohrung der Spule Yb der neuen Garnspule Y aufgenommen wird. Die leere Spule Y&sub0; wird durch die Garnspule-Transporteinrichtung 50 vom Trägerabschnitt 14a entfernt, bevor die neue Garnspule Y auf den Trägerabschnitt 14a gesetzt wird.
  • Der erste und der zweite Garnspulenständer 10 habe eine gemeinsame Garnspule-Austauschposition. Beim Transport der Garnspule Y von der Garnspule-Transporteinrichtung 50 zum Garnspulenständer 10 wird das vordere Ende Y&sub1; von der Klemmeinheit 55 zur Positioniereinrichtung LS für das vordere Ende transportiert.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 4 und 6 befindet sich ein rohrförmiges Positionierelement L&sub2; stationär nahe der Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung, die mit der Webmaschine kombiniert ist. Eine Aussparung L&sub2;a ist am äußersten Ende des Positionierelements L&sub2; ausgebildet, um das vordere Ende Y&sub1; zu halten. Eine Schwenk-Ansaugleitung L&sub3;, die eine Ansaugöffnung L&sub3;a zum Ansaugen des freien Abschnitts des vorderen Endes Y&sub1; durch diese hat, befindet sich unter dem Positionierelement L&sub2;. Vorzugsweise ist eine Schneideinrichtung L&sub4; zum Abschneiden des vorderen Endes Y&sub1; in geeigneter Länge zwischen dem Positionierelement L&sub2; und der Ansaugleitung L&sub3; vorgesehen.
  • In Fig. 6 wurde die durch die Spulenhalteeinheit 54 der Garnspule-Transporteinrichtung 50 gehaltene Garnspule Y auf den Trägerabschnitt 14a des Garnspule-Trägerzapfens 14 des Garnspulenständers 10 gesetzt. In diesem Zustand befindet sich der Hilfsarm 53b unmittelbar über dem Positionierelement L&sub2;; das vordere Ende Y&sub1; erstreckt sich über dem Positionierelement L&sub2; über die Führungseinheit 56 zwischen der Garnspule Y und der Klemmeinheit 55. Der Betätigungsstab der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 55a wird ausgefahren, um die Klemmeinheit 55, die das vordere Ende Y&sub1; einklemmt, zu einer mit 55' angezeigten Position abzusenken, so daß sich ein Abschnitt des vorderen Endes Y&sub1; nahe der Ansaugöffnung L&sub3;a der Ansaugleitung L&sub3; befindet. Dann wird die pneumatische Zylinderstelleinrichtung 55b betätigt, um die Klemmelemente 55c zu öffnen, so daß das vordere Ende Y&sub1; in die Ansaugleitung L&sub3; gesaugt wird. Dann wird die Ansaugleitung L&sub3; zu einer Position L&sub3;' bewegt, um einen Abschnitt des vorderen Endes Y&sub1; in die Aussparung L&sub2;a des Positionierelements L&sub2; zu legen. Beim übertragen des vorderen Endes Y&sub1; zur Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung erleichtert das Abschneiden des freien Abschnitts des vorderen Endes Y&sub1; an einer Position zwischen der Positionierelement L&sub2; und der Ansaugleitung L&sub3; das Übertragen des vorderen Endes Y&sub1; zur Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung durch einen Übertragungsstab.
  • In Fig. 9, auf die sich bezogen wird und die eine Positioniereinrichtung LS für das vordere Ende in einem anderen Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung zeigt, verwendet die Positioniereinrichtung LS für das vordere Ende ein zurückziehbares Führungselement L&sub2;d, das eine Form hat, die dem Buchstaben Y ähnelt, um das vordere Ende Y&sub1; sicher zur Aussparung L&sub2;a eines Positionierelements L&sub2; zu führen. Das Führungselement L&sub2;d kann durch ein Führungselement L&sub2;, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, ersetzt sein, das sich gabelförmig teilende Führungslippen L&sub2;b an seinem äußersten Ende hat. Das Positionierelement L&sub2; kann auf diese Weise zur Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung hin und von dieser weg bewegbar sein.
  • Der Garnspulen-Austauschvorgang der Garnspule-Transporteinrichtung 50, der Positioniereinrichtung LS für das vordere Ende und der zwei Garnspulenständer 10 wird im folgenden beschrieben.
  • Neue Garnspulen Y und leere Spulen Y&sub0; sind an zwei Stapelpositionen jeweils gestapelt. Der Schwenkarm 53 positioniert die Spulenhalteeinheit 54 direkt über die Stapelpositionen. Drei Führungsstützen 51a sind um jede der Stapelpositionen herum aufrechtgestellt, um die neuen Garnspulen Y und die leeren Spulen Y&sub0;, die an den Stapelpositionen gestapelt sind, zu umgeben, um die jeweiligen Stapel von neuen Garnspulen Y und leeren Spulen Y&sub0; sicher am Platz zu halten. Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, befindet sich bei Ausdehnung des Schwenkarms 53 die Garnhalteeinrichtung 57 neben der Stapelposition für neue Spulen. Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, erstrecken sich die vorderen Enden Y&sub1; der neuen Garnspulen Y unter Spannung zwischen den zwei Stützen 57a der Garnhalteeinrichtung 57, um aufgenommen zu sein.
  • Es wird angenommen, daß eine neue Garnspule Y in einer Zuführposition am ersten Garnspulenständer 10 eine aktive Garnspule ist (eine Garnspule, die durch in Fig. 4 durch durchgezogene Linien angezeigt ist), und zwar eine Garnspule, die momentan Schußgarn der Webmaschine zuführt, und daß die andere Garnspule (eine Garnspule, die in Fig. 4 durch gedachte Linien angezeigt ist) in einer Zuführposition am zweiten Garnspulenständer 10 eine Ruhe-Garnspule ist. Bei verbrauchter aktiver Garnspule Y oder bei Unterbrechung der Garnzufuhr durch Garnriß während des Webvorgangs der Webmaschine L tauscht die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung das Schußgarn der aktiven Garnspule gegen das der Ruhe-Garnspule aus; die Webmaschine L wird dann automatisch neugestartet. Das vordere Ende Y&sub1; der Ruhe-Garnspule erstreckt sich über die Aussparung L&sub2;a des Positionierelements L&sub2; zwischen der Ruhe-Garnspule Y und der Schwenk-Ansaugleitung L&sub3;, die sich in der zurückgezogenen Position befindet. Beim Einführen des vorderen Endes Y&sub1; des Schußgarns der Ruhe-Garnspule Y in die Webmaschine L durch die automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung wird der unnötige Abschnitt des vorderen Endes Y&sub1; durch die Schneideinrichtung L&sub4; abgeschnitten.
  • Andererseits schwenkt der Arm 13 des ersten Garnspulenständers 10 um die Achse der Drehwelle 12 und dreht sich um seine Achse, um die leere Spule Y&sub0; zur Garnspule-Austauschposition zu bewegen und um die leere Spule Y&sub0; in eine aufrechte Garnspule-Austauschposition einzustellen. Dann transportiert die Garnspule-Transporteinrichtung 50 die leere Spule Y&sub0; vom ersten Garnspulenständer 10 zur Stapelposition für gebrauchte Garnspulen auf dem Grundelement 51 der Garnspule-Transporteinrichtung 50 über die Schritte: Anheben des Schwenkarms 53, Schwenken des Schwenkarms 53, um die Spulenhalteeinheit 54 direkt über der leeren Spule Y&sub0; am ersten Garnspulenständer 10 zu positionieren, Herunterlassen des Schwenkarms 53, um die Spulenhalteeinheit 54 mit dem Greifkopf Yb&sub2; der Spule der leeren Spule Y&sub0; in Eingriff zu bringen, Halten der leeren Spule Y&sub0; durch die Spulenhalteeinheit 54, Anheben des Schwenkarms 53, um die leere Spule Y&sub0; vom Garnspule-Trägerzapfen 14 zu entfernen, Schwenken des Schwenkarms 53, um die benutzte leere Spule Y&sub0;, die durch die Spulenhalteeinheit 54 gehalten wird, direkt über dem Stapel von leeren Spulen Y&sub0; auf dem Grundelement 51 der Garnspule-Transporteinrichtung 50 zu positionieren, Absenken des Schwenkarms 53, um die leere Spule Y&sub0; oben auf dem Stapel an leere Spulen Y&sub0; anzuordnen, und Freigeben der leeren Spule von der Spulenhalteeinheit 54.
  • Anschließend hebt die Garnspule-Transporteinrichtung 50 den Schwenkarm 53 an, schwenkt den Schwenkarm 53 in entgegengesetzte Richtung, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, um die Spulenhalteeinheit 54 direkt über dem Stapel neuer Garnspulen Y zu positionieren, senkt den Schwenkarm 53 ab und greift durch die Spulenhalteeinheit 54 die oberste neue Garnspule Y. Gleichzeitig mit dem Garnspule-Greifvorgang der Spulenhalteeinheit 54 klemmt die Klemmeinheit 55 das vordere Ende Y1 ein, das sich von der neuen Garnspule Y her erstreckt; die Führungseinheit 56 schließt die Führungselemente 56b unter dem vorderen Ende Y&sub1;.
  • Dann wird der Schwenkarm 53 angehoben und erneut geschwenkt, um die Spulenhalteeinheit 54 direkt über der gemeinsamen Garnspule-Austauschposition zu positionieren. Die Spulenhalteeinheit 54 wird durch den Motor 54d in Wickelrichtung gedreht, nachdem die Klemmeinheit das vordere Ende Y&sub1; eingeklemmt hat, um das vordere Ende Y&sub1; in einem vorbestimmten straffen Zustand zu strecken.
  • Am Anschluß wird der Schwenkarm 53 abgesenkt, um die neue Garnspule Y am Garnspule-Trägezapfen 14, der sich in einer aufrechten Position befindet, zu montieren. Gleichzeitig wird der Betätigungsstab der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 55a ausgefahren, um die Klemmeinheit 55 nach unten zur Position 55', die in Fig. 6 durch gedachte Linien angezeigt ist, zu bewegen, so daß das vordere Ende Y&sub1; am äußersten Ende der Führungseinheit 56 gekrümmt wird und zu einer Position unterhalb der Ansaugleitung L&sub3; bewegt wird, die sich an der vorderen Ruheposition befindet, die nahe den jeweiligen äußersten Enden des Positionierelements L&sub2; und der Ansaugleitung L&sub3; verläuft. Beim Absenken der Klemmeinheit 55 wird die Spulenhalteeinheit 54 durch den Motor 54d gedreht, so daß das Schußgarn von der neuen Garnspule Y in geeigneter Weise abgewickelt wird, wenn sich die Klemmeinheit 55 nach unten bewegt.
  • Dann wird die Ansaugleitung L&sub3; aktiv, die Klemmeinheit 55 gibt das vordere Ende Y&sub1; frei und die Führungselemente 56b der Führungseinheit 56 werden geöffnet, um das vordere Ende Y&sub1; in die Ansaugleitung L&sub3; zu saugen. Dann wird die Ansaugleitung L&sub3; in die zurückgezogene Position bewegt. Im Anschluß wird das vordere Ende Y&sub1; durch das Positionierelement L&sub2; gekrümmt und wird zwischen der neuen Garnspule Y und der Ansaugleitung L&sub3; straff gestreckt, wie es in Fig. 6 durch eine gedachte Linie angezeigt ist. Die Aussparung L&sub2;a des Positionierelements L&sub2; positioniert das vordere Ende Y&sub1; genau. Dann gibt die Spulenhalteeinheit 54 die neue Garnspule Y frei; dann wird der Schwenkarm 53 angehoben, um die Spulenhalteeinheit 53 von der neuen Garnspule Y zu trennen.
  • Nachdem die neue Garnspule Y an den Garnspule-Trägerzapfen 14 des ersten Garnspulenständers 10 montiert wurde, wird die Drehwelle 12 umgedreht und der Arm 13 geschwenkt, um die neue Garnspule Y in der gemeinsamem Garnspule-Austauschposition in einer Schußgarn-Zuführposition zu positionieren. Somit wird die neue Spule Y am ersten Garnspulenständer 10 als eine Ruhe-Garnspule für die nächste Verwendung bereitgestellt. Da sich das vordere Ende Y&sub1; der neuen Garnspule Y während das Vorgangs zum Ändern der Position der neuen Garnspule Y durch das Ansaugen der Ansaugleitung L&sub3; in einem straffen Zustand erstreckt, fällt das vordere Ende Y&sub1; von der Aussparung L&sub2;a des Positionierelements L&sub2; niemals ab. Selbst wenn sich die Länge des Abschnitts des vorderen Endes Y&sub1;, der sich zwischen der neuen Garnspule Y und der Ansaugleitung L&sub3; erstreckt, durch die Änderung des Abstandes zwischen der neuen Garnspule Y und dem Positionierelement L&sub2; bedingt bei der Änderung der Position der neuen Garnspule Y ändert, kann die Änderung der Länge durch einen Abschnitt des vorderen Endes Y&sub1;, der aus der Ansaugleitung L&sub3; herausgezogen oder in diese angesaugt wird, gleichmäßig aufgenommen werden.
  • Die Garnspulenständer 10 können durch Garnspulenständer ersetzt sein, wie diese in den Fig. 12 bis 15 gezeigt sind.
  • Fig. 12 zeigt ein Paar von Garnspulenständern 10 in einem zweiten Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung. Die in Fig. 12 gezeigten Garnspulenständer 10 werden verwendet, wenn die Garnspule-Trägerzapfen 14 der Garnspulenständer 10 nicht zu einer gemeinsamen Garnspule-Austauschposition für den Garnspulen-Austauschvorgang bewegt werden müssen. Jeder Garnspulenständer 10 hat einen Arm 13, der an seinem einen Ende mit dem Garnspule-Trägerzapfen 14 versehen ist. Der Arm 13 wird zwischen einer Position, in der sich der Garnspule-Trägerzapfen 14 in einer aufrechten Position befindet, und einer Position, in der sich dieser in einer geneigten Position befindet, in der der Garnspule-Trägerzapfen 14 zum Schußgarneinlaß L&sub1;a der Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung hin gerichtet ist, einfach um seine Achse gedreht. Am äußersten Ende eines Hebels 13a, der am anderen Ende des Arms 13 befestigt ist, ist eine Krümmung ausgebildet. Dieser Garnspulenständer 10 wird in geeigneter Weise genutzt, um eine konische Spule, wie diese in Fig. 12 gezeigt ist, zu stützen.
  • Eine Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50, wie diese in Fig. 12 gezeigt ist, wird in Kombination mit den Garnspulenständern 10 verwendet. Die Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50 ist an einer Laufkatze 59 aufgehängt, die entlang einer Brücken-Führungsschiene 59a fährt. Die Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50 hat statt des Schwenkarms 53 einen horizontalen Arm 53. Der Arm 53 schwenkt nicht und wird statt dessen durch einen bekannten Hubmechanismus, der nicht gezeigt ist, vertikal bewegt. Eine Spulenhalteeinheit 54, die in der Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50 enthalten ist, verwendet statt der Greiffinger 54a einen elastischen Beutel, um eine Garnspule Y zu halten. Zum Anheben einer Garnspule Y wird der elastische Beutel in die Bohrung der Spule der Garnspule Y eingeführt, dem elastischen Beutel wird Druckluft zugeführt, um diesen aufzublasen, dann wird der aufgeblasene elastische Beutel angehoben, um die Garnspule Y anzuheben. Zum Freigeben der Garnspule Y wird die Luft aus dem aufgeblasenen elastischen Beutel abgelassen, um eine Verringerung des Durchmessers des elastischen Beutels zu gestatten.
  • Ein Hilfsarm 53b erstreckt sich von einem Drehelement 53e aus, das durch einen Motor 53f um eine vertikale Achse gedreht wird, um den Hilfsarm 53b in einer horizontalen Ebene zu schwenken, so daß eine Klemmeinheit 55 und eine Führungseinheit 56, die vom Hilfsarm 53b aus aufgehängt sind, direkt über dem Positionierelement L&sub2; positioniert werden.
  • Zum Entfernen einer leeren Spule Y&sub0; vom Garnspulenständer 10 wird die Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50, wenn die Spulenhalteeinheit 54 an einer Position direkt über dem Garnspulenständer 10 anlangt, gestoppt, der horizontale Arm 53 wird auf eine vorbestimmte Position abgesenkt, der Hebel 13a wird durch das Ausfahren des Betätigungsstabes der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 58 nach unten bewegt, um die leere Spule Y&sub0;, die am Garnspule-Trägerzapfen 14 des Garnspulenständers 10 gehalten wird, in eine aufrechte Position einzustellen, wie es in Fig. 12 durch gedachten Linien angezeigt ist, der Betätigungsstab der pneumatischen Zylinderstelleinrichtung 58 wird durch ein geeignetes Mittel, wie z.B. durch das Drehen des Betätigungsstabes, mit dem Hebel 13a außer Eingriff gebracht, der horizontale Arm 53 wird weiter abgesenkt, um den elastischen Beutel in die Bohrung der leeren Spule Y&sub0; einzuführen, der elastische Beutel wird aufgeblasen und dann wird der horizontale Arm 53 angehoben, um die leere Spule Y&sub0; vom Garnspule-Trägerzapfen 14 zu entfernen. Dann wird die Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50 bewegt, um die leere Spule Y&sub0; zu einem Speicherort für leere Spulen zu transportieren.
  • Zum Aufsetzen einer neuen Garnspule Y auf den Garnspule- Trägerzapfen 14 des Garnspulenständers 10 nimmt die Garnspule-Transporteinrichtung 50 eine neue Garnspule Y an einem Speicherort für neue Garnspulen auf, trägt die neue Garnspule Y, wobei das vordere Ende des Schußgarns der neuen Garnspule Y durch die Klemmeinheit 55 gehalten wird, zu einer Position direkt über dem Garnspule-Trägerzapfen 14, der sich in aufrechter Position befindet, und setzt die neue Garnspule Y auf den Garnspule-Trägerzapfen 14 des Garnspulenständers 10 auf, indem der horizontale Arm 53 einfach abgesenkt wird. Dann wird der Hilfsarm 53b in einer horizontalen Ebene geschwenkt, um die Klemmeinheit 55 nahe und über dem Positionierelement L&sub2; zu positionieren, wie es in Fig. 12 durch gedachte Linien angezeigt ist. Dann wird das vordere Ende Y&sub1; der neuen Garnspule Y durch die gleiche Prozedur, wie die, die beim Positionieren des vorderen Endes durch die vorstehende Garnspule- Transporteinrichtung 50 verwendet wird, über die Aussparung L&sub2;a des Positionierelements L&sub2; zwischen der neuen Garnspule Y und einer Ansaugleitung L&sub3; gestreckt.
  • Dann wird der Hebel 13a durch die pneumatische Zylinderstelleinrichtung 58 nach oben gedreht, um den Garnspule-Trägerzapfen 14, der die neuen Garnspule Y trägt, in die Zuführposition einzustellen.
  • Zum Entfernen einer leeren Spule Y&sub0; vom anderen Garnspulen-Halteständer 10 und zum Aufsetzen einer neuen Garnspule Y auf diesen wird die Garnspule-Transporteinrichtung 50 zu einer Position bewegt, die dem anderen Garnspulenständer 10 entspricht. Somit müssen die Garnspule-Trägerzapfen 14 des Garnspulenständers 10 nicht in eine gemeinsame Garnspule-Austauschposition positioniert werden.
  • Ein Garnspulenständer 10 in einem dritten Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 13 gezeigt. Dieser Garnspulenständer 10 weist auf: eine Stütze 11, einen Drehblock 28, der an der Stütze 11 drehbar befestigt ist, drei radiale Arme 13, die sich vom Drehblock 28 aus radial erstrecken, drei Garnspule-Trägerzapfen 14, die mit den äußersten Enden der radialen Arme 13 durch Gelenkverbindungen 14c jeweils verbunden sind, einen Zapfenbetätigungsmechanismus 17 mit einer Zahnstange 17a, die am oberen Ende der Stütze 11 gelagert ist, und drei Ritzeln 17b, die mit den Gelenkverbindungen 14c jeweils in Eingriff stehen, und einen Rotationsmechanismus 18 mit einem Motor 18a, einem treibenden Zahnrad 18b, das an der Abtriebswelle des Motors 18a befestigt ist, einem getriebenen Zahnrad 18c, das mit dem treibenden Zahnrad 18b in Eingriff steht, mit dem Drehblock 28 koaxial verbunden ist und mit Aussparungen 18f versehen ist, die in seiner Fläche mit gleichen Winkelintervallen ausgebildet sind, und mit einem Positionierstift 18e, der in der Lage ist, mit der Aussparung 18f in elastischem Eingriff zu stehen. Der Drehblock 28 wird mit gleichen Winkelintervallen von 120º gedreht, um die radialen Arme 13 zu vorbestimmten Positionen weiterzuschalten, die eine Position beinhalten, in der die radialen Arme 13 in eine aufrechte Position eingestellt sind. Der Drehblock 28 wird durch den Eingriff des Positionierstiftes 18e mit den Aussparungen 18f, die im getriebenen Zahnrad 18c ausgebildet sind, in vorbestimmten Winkelpositionen gestoppt. Wenn jeder Arm 13 in eine aufrechte Position eingestellt ist, gelangt die Zahnstange 17a mit dem Ritzel 17b in Eingriff und treibt es an, um den Garnspule- Trägerzapfen 14 in eine aufrechte Position einzustellen, wie es in Fig. 13 durch gedachte Linien angezeigt ist. Wenn sich der Arm 13 in einer von der aufrechten Position verschiedenen Position befindet, befindet sich der Garnspule-Trägerzapfen 14 in einer Zuführposition, in der der Garnspule-Trägerzapfen 14 zum Schußgarneinlaß L&sub1;a der Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung gerichtet ist.
  • Eine nicht gezeigte Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung, die in Kombination mit diesem Garnspulenständer 10 verwendet werden soll, hat im wesentlichen den gleichen Aufbau, wie die, die in Kombination mit den Garnspulenständern 10 im zweiten Ausführungsbeispiel verwendet wird, mit der Ausnahme, daß der horizontale Arm 53 in einer horizontalen Ebene schwenkbar ist und die pneumatische Zylinderstelleinrichtung 58 nicht vorgesehen sein muß.
  • Wünschenswerter Weise ist der Garnspulenständer 10 mit drei nicht gezeigten Positioniereinheiten für das vordere Ende versehen, von denen jede mit einem nicht gezeigten Positionierelement L&sub2; versehen ist, das in der Lage ist, zur Ansaugleitung L&sub1; der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung hin und von dieser weg bewegt zu werden. Der Garnspulenständer 10 kann mit keiner Positioniereinheit für das vordere Ende versehen sein und kann in Kombination mit einer nicht gezeigten Ansaugleitung L&sub2; verwendet werden, die ein trichterförmiges Einlaßende hat, das die auf dem Garnspule-Trägerzapfen 14 gelagerte Garnspule vollständig bedeckt.
  • Fig. 14 zeigt einen Garnspulenständer 10 in einem vierten Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung. Dieser Garnspulenständer 10 weist auf: eine Stütze 11, einen Drehblock 28, der an der Stütze 11 drehbar gelagert ist, drei radiale Arme 13, die sich vom Drehblock 28 in gleichen Winkelintervallen radial erstrecken, und drei Garnspule-Trägerzapfen 14, die mit den jeweiligen äußersten Enden der radialen Arme 13 jeweils verbunden sind. Die radialen Arme 13 sind am Drehblock 28 schwenkbar. Die Garnspule-Trägezapfen 14 sind an den äußersten Enden der radialen Arme 13 schwenkbar. Wenn der radiale Arm 13 in eine Garnspule-Austauschposition positioniert wird, wie es in Fig. 15 durch die gedachten Linien angezeigt ist, ist der Garnspule-Trägerzapfen 14 in eine Garnspule-Austauschposition eingestellt. Eine nicht gezeigte Garnspule-Transport-Brückeneinrichtung 50, die in Kombination mit dem Garnspulenständer 10 verwendet werden soll, bewegt sich horizontal, um eine nicht gezeigte neue Garnspule dem in die Garnspule-Austauschposition eingestellten Garnspule-Trägerzapfen 14 zuzuführen.
  • Fig. 15 zeigt einen Garnspulenständer 10 in einem fünften Ausführungsbeispiel entsprechend der vorliegenden Erfindung. Dieser Garnspulenständer 10 weist auf: eine Stütze 11, einen Rahmen 19a mit einer Form, die dem Buchstaben U ähnelt, der am oberen Ende der Stütze 11 befestigt ist und entgegengesetzte aufrechten Grundelemente hat, ein Paar Grundplatten 19b, die an den aufrechten Grundelementen des Rahmens 19a jeweils befestigt sind, und ein Paar von Garnspulen-Trägereinheiten 20 die an den Grundplatten 19b jeweils lösbar montiert sind und von denen jede eine Grundplatte 20a, ein Paar an Trägern 22a, die sich von der vorderen Fläche der Grundplatte 20a in entgegengesetzte Richtungen schräg erstrecken, und Garnspule-Trägerzapfen 14 aufweist, die an den jeweiligen äußersten Enden der Träger 22a jeweils befestigt sind. Fig. 16 zeigt eine exemplarische Einrichtung zum lösbaren Montieren der Garnspulen-Trägereinheit 20 an die entsprechende Grundplatte 19b. Wie es in Fig. 16 gezeigt ist, ist eine Schwalbenschwanznut 19c in der Grundplatte 19b ausgebildet; ein Schwalbenschwanz 20c, der in die Schwalbenschwanznut 19c paßt, ist an der hinteren Seite der Grundplatte 20a der Garnspulen-Trägereinheit 20 ausgebildet. Knöpfe 20b sind jeweils am obere und unteren Ende der Grundplatte 20a ausgebildet. Die Greiffinger 54a der Spulenhalteeinheit 54 einer Garnspule-Transporteinrichtung 50 greifen den Kopf 20b, um die Garnspulen-Trägereinheit 20 von der Grundplatte 19b zu entfernen und diese zu transportieren.
  • Wie es in Fig. 16 gezeigt ist, sind die Garnspule-Trägerzapfen 14 positioniert, so daß die Mittelachsen K der Garnspule-Trägerzapfen 14 einander an einem Punkt A schneiden, der sich in einem festgelegten Abstand d von einer Senkrechten CL zur vorderen Fläche der Grundplatte 20a befindet, die durch den Mittelpunkt G der Grundplatte 20a geht, und sich ungefähr auf der Mittelachse der Schußgarn-Einlaßöffnung der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung befindet, um zu ermöglichen, daß das Schußgarn der Garnspulen, die auf den Garnspule-Trägerzapfen 14 gelagert sind, gleichmäßig abgewikkelt wird.
  • Die Spulenhalteeinheit 54 der Garnspule-Transporteinrichtung 50 ist sowohl horizontal als auch vertikal bewegbar, um das Entfernen der Garnspulen-Trägereinheit 20 von der Grundplatte 19b und das Setzen von dieser auf die Grundplatte 19b zu erleichtern. Die Garnspule-Transporteinrichtung 50 verwendet einen sdhwenkbaren Hilfsarm 53b, der eine Klemmeinheit 55 hält. Der schwenkbare Hilfsarm 53b wird geschwenkt, um das vordere Ende Y&sub1; einer Garnspule Y, die an der Garnspulen-Trägereinheit 20 gelagert ist, zu einem Positionierelement L&sub2; für das vordere Ende in der gleichen Weise zu übertragen, wie bei dem, das in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen verwendet wurde.
  • Vorzugsweise wird das hintere Ende von einer der zwei Garnspulen, die an der Garnspulen-Trägereinheit 20 gelagert ist, und das vordere Ende der anderen Garnspule miteinander verbunden, um das Schußgarn aufeinanderfolgend von beiden Garnspulen zuzuführen. Der Garnspulenständer 10, der mit den zwei Garnspulen-Trägereinheiten 20 versehen ist, verkleinert die Garnspulen-Austauschfrequenz. Die Verwendung der Garnspule-Transporteinrichtung 50 in Kombination mit der Garnende-Positioniereinrichtung ermöglicht einen automatischen Garnspulen-Austauschvorgang.
  • Die Garnspule-Transporteinrichtung 50, die auf diese Weise aufgebaut ist, tauscht leere Spulen effektiv und sicher gegen neue Garnspulen aus; das vordere Ende der neuen Garnspule kann durch die Klemmeinheit und die Führungseinheit zur Positioniereinrichtung für das vordere Ende genau geführt werden. Der Garnspulenständer hält die Garnspule in einer Zuführposition, um das Schußgarn der Webmaschine ohne Behinderung zuzuführen. Die Positioniereinrichtung für das vordere Ende positioniert aufeinanderfolgende und genau die vorderen Enden der Garnspulen, die aufeinanderfolgend verwendet werden sollen, in der vorbestimmten Position, um den Schußgarn-Einfädelvorgang der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung abzusichern, so daß der Webzeit-Verlust, der für den Garnspulen-Austauschvorgang notwendig ist, auf das kleinste Maß verringert wird.
  • Die Garnspule-Austauschvorrichtung, die die Garnspule- Transporteinrichtung, den Garnspulenständer oder die Garnspulenständer und die Positioniereinrichtung für das vordere Ende aufweist, ermöglicht vollständig den automatischen Garnspulen-Austauschvorgang an der Webmaschine.
  • Desweiteren beseitigt die Verwendung des Garnspulenständers, der die Garnspulen-Trägereinheiten zum Lagern der Garnspulen hat, die Probleme beim Austauschen der Spulenhalteeinheit, wenn die Garnspulen gegen solche ausgetauscht werden, die auf Spulen ausgebildet sind, die sich von denen der vorherigen Garnspulen unterscheiden.

Claims (18)

1. Garnspulen-Austauschvorrichtung für eine Webmaschine, die ein Schußgarn durch eine automatische Schußgarn-Einfädeleinrichtung (L&sub1;) von einer Garnspule (Y) aufnimmt, zum Ersetzen einer leeren Spule (Y&sub0;) durch eine neue Garnspule (Y), die aufweist:
eine Garnspulen-Ständereinrichtung (10), die Einrichtungen (11-16) zum Halten der Garnspule (Y) in einer Zuführposition aufweist, um das Schußgarn der automatischen Schußgarn- Einfädeleinrichtung (L&sub1;) zuzuführen,
eine Garnspule-Transporteinrichtung (50), die eine Einrichtung zum Montieren der neuen Garnspule (Y) an die Garnspulen-Ständereinrichtung (10) und zum Entfernen der benutzten Garnspule (Y&sub0;) von dieser aufweist, wobei die Einrichtung eine Spulenhalteeinheit (54) zum Halten der Garnspule (Y) und eine Klemmeinheit (55) zum Einklemmen des vorderen Endes (Y&sub1;) der durch die Spulenhalteeinheit (54) gehaltenen Garnspule (Y) hat, wobei die Klemmeinheit (55) in bezug auf die Spulenhalteeinheit (54) bewegbar ist, um das eingeklemmte vordere Ende (Y&sub1;) zu einer Einfädelposition der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung (L&sub1;) zu transportieren, und
eine Positioniereinrichtung (LS) für das vordere Ende, um das vordere Ende (Y&sub1;) der neuen Garnspule (Y), die an die Garnspulen-Ständereinrichtung (10) montiert ist, an einer vorbestimmten Position der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung (L&sub1;) gegenüberliegend zu halten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenhalteeinheit (54) mit einer Vielzahl von Greiffingern (54a) versehen ist, die durch eine Zylinderstelleinrichtung (54b) für den Greifvorgang betätigt werden, wobei die Spulenhalteeinheit (54) durch einen Motor (54d) über einen Antriebsriemen (54e) zur Drehung angetrieben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinheit (55) mit einer Zylinderstelleinrichtung (55a) verbunden ist, die mit einem Hilfsarm (53b) verbunden ist, der mit der Spulenhalteeinheit (54) verbunden ist, wobei eine Führungseinheit (56), die Führungselemente (56b) hat, die geeignet sind, miteinander verbunden zu sein und voneinander beabstandet zu sein, in der Nähe der Klemmeinheit (55) am Hilfsarm (53b) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsarm (53b) an seinem einen Ende durch ein Gehäuse (54h) gehalten wird, das die Spulenhalteeinheit (54) hält.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtung (LS) für das vordere Ende ein Positionierelement (L&sub2;), das an seinem äußersten Ende vorgesehen ist und das eine Aussparung (L&sub2;a) hat, durch die sich das vordere Ende (Y&sub1;) erstreckt, und eine schwenkbare Ansaugleitung (L&sub3;) hat, die sich in der Nähe des Positionierelements (L&sub2;) befindet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Schneideinrichtung (L&sub4;) zum Abschneiden des vorderen Endes (Y&sub1;) bei einer vorbestimmten Länge zwischen dem Positionierelement (L&sub2;) und der schwenkbaren Ansaugleitung (L&sub3;) befindet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Garnführung (L&sub2;d) mit einer Form, die dem Buchstaben Y ähnelt und geeignet ist, in Richtung der Achse des Positionierelements (L&sub2;) vorbewegt und zurückgezogen zu werden, in bezug auf das Positionierelement (L&sub2;) an der Seite der Garnspule-Transporteinrichtung (50) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnspulen-Ständereinrichtung (10) Garnspule-Trägerzapfen (14) aufweist, von denen jeder eine Garnspule (Y) lagert und geeignet ist, in eine Zuführposition, um Garn von der auf diesem gelagerten Garnspule (Y) zuzuführen, und in eine Garnspulen-Austauschposition zum Austauschen der Garnspule (Y) eingestellt zu werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnspulen-Ständereinrichtung ein Paar von Garnspulenständern (10) aufweist, von denen jeder aufweist: eine Stütze (11), eine Drehwelle (12), die koaxial an der Stütze (11) gelagert ist, einen Arm (13), der an seinem einen Ende am oberen Ende der Drehwelle (12) zur Drehung um seine Achse, die zu der der Drehwelle (12) senkrecht verläuft, drehbar gelagert ist und der an seinem anderen Ende mit dem Garnspule- Trägerzapfen (14) versehen ist, und eine Zylinderstelleinrichtung (15) zum Drehen des Arms (13) um seine Achse.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnspulen-Ständereinrichtung ein Paar von Garnspulenständer (10) aufweist, von denen jeder aufweist: eine Stütze (11), einen Arm (13), der am oberen Ende der Stütze (11) drehbar gelagert ist und dessen Achse zu der der Stütze (11) senkrecht verläuft, wobei der Garnspule-Trägerzapfen (14) an einem Ende des Arms (13) starr befestigt ist und seine Achse die des Arms (13) schneidet, und einen Hebel (13a), der durch eine Zylinderstelleinrichtung (58) betätigt werden soll, die an der Garnspule-Transporteinrichtung (50) vorgesehen ist, und der mit dem anderen Ende des Arms (13) starr verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnspulen-Ständereinrichtung (10) aufweist: eine Stütze (11), einen Drehblock (28), der an der Stütze (11) zur Drehung um seine Achse, die zu der der Stütze (11) senkrecht verläuft, montiert ist, eine Vielzahl von radialen Armen (13), die sich vom Drehblock (28) in gleichen Winkelintervallen radial erstrecken, und schwenkbare Garnspule-Trägerzapfen (14), die mit den äußersten Enden der radialen Arme (13) jeweils drehbar verbunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehblock (28) mit einem Zahnrad (18c) kombiniert ist, das durch einen Positionierstift (18e) weitergeschaltet werden kann, wobei das Zahnrad (18c) durch einen Motor (18a) über ein Zahnrad (18b) zur Drehung angetrieben wird, wobei die Garnspule-Trägerzapfen (14) jeweils mit Ritzeln (17b), die mit einer Zahnstange (17a) in Eingriff stehen, kombiniert sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnspulenständereinrichtung (10) aufweist: eine Stütze (11), einen Rahmen (19a) mit einer Form, die dem Buchstaben U ähnelt, der am oberen Ende der Stütze (11) befestigt ist und ein Paar von Grundelementen hat, eine Vielzahl von Grundplatten (19b), die an den Grundelementen vorgesehen sind, und eine Vielzahl von Garnspulen- Trägereinheiten (20) zum Lagern von Garnspulen (Y), die an die Grundplatten (19b) jeweils lösbar montiert sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Garnspulen-Trägereinheit (20) aufweist: ein Gleit- Grundelement (20a), das geeignet ist, mit der Grundplatte (19b) in Gleiteingriff zu stehen, eine Vielzahl von Trägern (22a), die sich von der vorderen Fläche des Gleit-Grundelements (20a) schräg erstrecken, und Garnspule-Trägerzapfen (14), die jeweils an den jeweiligen äußersten Enden der Vielzahl von Trägern (22a) befestigt sind, so daß deren Achsen im wesentlichen in einem Punkt (A) auf der Achse des Schußgarneinlasses der automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung (L&sub1;) zusammenlaufen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleit-Grundelement (20a) jeder Garnspulen-Trägereinheit (20) an seiner hinteren Fläche mit einem Schwalbenschwanz (20c) versehen ist, wobei eine Schwalbenschwanznut (19c), die dem Schwalbenschwanz (20c) des Gleit-Grundelements (20a) angepaßt ist, in jeder Grundplatte (19b), die am Grundelement des Rahmens (19a) vorgesehen ist, ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Garnspulen-Trägereinheiten (20) mit Knöpfen (20b) versehen ist, um durch die Spulenhalteeinheit (54) der Garnspule-Transporteinrichtung (50) gegriffen zu werden.
17. Garnspulen-Austauschverfahren zum Ersetzen einer leeren Spule (Y&sub0;) durch eine neue Garnspule (Y) an einer Garnspulenständereinrichtung (10), die mit einer Webmaschine kombiniert ist, das die Schritt aufweist:
Ändern der Position eines Garnspule-Trägerzapfens (14), der die leere Spule (Y&sub0;) lagert, von einer Zuführposition zu einer Garnspule-Austauschposition,
automatisches Entfernen der leeren Spule (Y&sub0;) vom Garnspule-Trägerzapfen (14), der in die Garnspule-Austauschposition eingestellt wurde,
Transportieren der neuen Garnspule (Y) in eine vorbestimmte Position, wobei ihr vorderes Ende (Y&sub1;) gegriffen wird und wobei das vordere Ende (Y&sub1;) in einer Position zum Übertragen des vorderen Endes (Y&sub1;) zu einer automatischen Schußgarn-Einfädeleinrichtung (L&sub1;), die mit der Webmaschine kombiniert ist, gehalten wird, und Aufbringen der neuen Garnspule (Y) auf den Garnspule-Trägerzapfen (14), der in die Garnspule-Austauschposition eingestellt ist, und
Einstellen des Garnspule-Trägerzapfens (14), der die neue Garnspule (Y) lagert, in die Zuführposition, um Garn von der neuen Garnspule (Y) zuzuführen.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Garnspulen (Y) in der Garnzuführposition und/oder der Garnspulen-Austauschposition gelagert wird, wobei die Garnspulen (Y) in der Garnspulen-Austauschposition in einer gemeinsamen Position gelagert werden.
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