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DE911820C - Rennschuh - Google Patents

Rennschuh

Info

Publication number
DE911820C
DE911820C DED10206A DED0010206A DE911820C DE 911820 C DE911820 C DE 911820C DE D10206 A DED10206 A DE D10206A DE D0010206 A DED0010206 A DE D0010206A DE 911820 C DE911820 C DE 911820C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
plates
shoe according
racing
racing shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED10206A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED10206A priority Critical patent/DE911820C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911820C publication Critical patent/DE911820C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/06Running shoes; Track shoes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rennschuh Es ist bekannt, Rennschuhe mit Dornen auszustatten, die das Ausgleiten der Schuhe auf der Rennbahn verhindern sollen, um auf diese Weise insbesondere einen besseren Start zu sichern. Die Dorne werden mit Platten am Schuh befestigt. Um diese Dornplatten in einer Weise am Schuh unterzubringen, die keine nachteiligen Wirkungen für den Träger des Schuhes zeigt, ist die Sohle solcher Schuhe bereits mit Ausnehmungen versehen worden, welche die Platten der .borne aufHehmen. Damit diese Ausnehmungen gebildet werden können, muß die Laufsohle ziemlich dick sein. Dies hat jedoch den gerade für Rennschuhe erheblichen Nachteil einer schlechten tiegsamkeit und eines verhältnismäßig großen Gewichts.
  • Es ist ferner bekannt, Renndorne an einer gemeinsamen, sich über den ganzen Laufteil der Sohle erstreckenden dünnen-üpd federnden Metallplatte anzuschweißen. Diese Metallplatte verhindert zwar das Sichdurchdrücken der Dorne nach innen, nimmt dem Schuh jedoch seine Elastizität. Um die angegebenen Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die aus Leder oder einem anderen geeigneten Werkstoff, z. B. einem Kunststoff, hergestellte Laufsohle verhältnismäßig dünn auszubilden und an ihrer Ober- oder Unterseite im Bereich der Dorne mit einer unterteilten Platte aus einem festen Werkstoff zu versehen, an der die Dorne mittels Niete, Schrauben oder durch Nähte befestigt sind. Als Werkstoff für die Platten wird Vulkanfiber verwendet oder auch Metall, z. B. dünner Stahl oder Aluminium, das neben dem leichten Gewicht den Vorzug aufweist, daß es feuchtigkeitsunempfindlich ist.
  • Die Dorne durchdringen entweder die Ledersohle und eine Auflage, wobei die Platten mit der Auflage an deren Oberseite fest verbunden sind, z. B. durch Niete, die auch durch die Ledersohle hindurchgeführt sind, oder die Platten liegen zwischen der Sohle und der Auflage, und alle drei werden durch Niete, Schrauben oder Nähte fest zusammengehalten. Es können aber auch die Platten mit der Auflage identisch sein, indem die Dorne durch die Sohle hindurch unmittelbar mit der Platte bzw. Auflage durch Niete, Schrauben oder durch Herstellung aus einem Stück verbunden sind. Die Platten, von denen jede zweckmäßig mehrere Dorne, vorzugsweise zwei aufnimmt, sind mit der Sohle entweder durch Niete oder mit Hilfe einer Randnaht verbunden. Im Fall einer Metallplatte genügt es, wenn die Naht dicht außerhalb des Bandes des Metalls geführt ist.
  • Um einen Druck der Dornenplatten auf den Fuß des Trägers zu verhindern, ist eine dünne Zwischensohle vorgesehen, auf der die Brandsohle liegt, die aus einem leichten elastischen Material bestehen kann. Zwischensohle und Laufsohle werden am Rand, der von der Vulkanfiberauflage frei bleibt, mit Brandsohle und Oberleder mittels einer Naht verbunden. Damit diese Naht sich nicht vorzeitig abnutzt, wird die Laufsohle mindestens im Bereich der Naht mit einer bandförmigen Abdeckung, z. B. aus Leichtgummi, Schwammgummi, Kreppgummi oder Werkstoffolie, versehen. An Stelle der bandförmigen Abdeckung, welche nur die Naht überdeckt, kann vorteilhaft auch eine Abdeckung verwendet werden, die Sohlenform aufweist, so da,B der ganze Rennschuh eine von vorn bis hinten durchgehende sohlenförmige Abdeckung erhält. Diese sohlenförmige Abdeckung, die aus Leichtgummi od. dgl. bestehen kann, ist unterschiedlich stark, und zwar ist sie an den Stellen starker Beanspruchung, beispielsweise an der Ferse oder unter dem Ballen, stärker als an den übrigen Teilen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schuhes, bei dem die Sohle gemäß 1-I der Fig. 2 geschnitten ist, Fig.2 eine Unteransicht des Schuhes, bei der einzelne Schichten der Sohle abgebrochen sind, um die anderen Schichten erkennbar zu machen, Fig. 3 einen Schnitt gemäß III-III der Fig. 2 und Fig. 4 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Sohle.
  • Der Schuh i ist mit einer Brandsohle :2 versehen, die aus Leder oder Werkstoff bestehen kann. Unterhalb der Brandsohle befindet sich eine Zwischensohle 3, z. B. aus Leder, die nur über den vorderen Teil des Schuhes reicht. Unter der Zwischensohle 3 liegt die Platte 4 beispielsweise aus Vulkanfiber, die, wie Fig. 2 zeigt, nur den mittleren Teil des vorderen Schulteiles einnimmt, so daß der Bereich der Naht 5 von der Vulkanfiberplatte frei bleibt. Die Vulkanfiberplatte ist durch den Schlitz 6 unterteilt, so daß sie also aus zwei Teilen 4a und 41' (vgl. Fig. 2) besteht, wodurch die Biegsamkeit der Sohle trotz der Platte gewährleistet ist. Die Platte besteht aus Metall, z. B. dünnem Stahl oder Aluminium, und ist mit der ledernen Laufsohle 7 mit Hilfe von Nieten 8 verbunden, welche durch die Befestigung 9 der Dorne io und durch die Ledersohle 7 sowie die Auflage 4 geführt sind. -Die Ledersohle-? erstreckt sich. -nur über den vorderen Teil des Schuhes, reicht aber über die Abrollstelle des Fußballens hinweg, gegebenenfalls noch um einen kleinen Betrag mehr, als es in der Fig. i dargestellt ist, wodurch ein verlaufender übergang beim Sichabrollen der Sohle erzielt wird. Mit den Befestigungen 9 wird also gleichzeitig die Platte 4 mit der Ledersohle 7 verbunden. Die Befestigungen 9 können auch, wie es Fig. 4 zeigt, zwischen der Ledersohle 7 und der Platte 4 angeordnet sein. Alle drei sind dann durch die Niete 8 zusammengehalten. Wenn die Platte aus Metall besteht, genügt es, zur Befestigung eine Naht dicht außerhalb des Randes des Metalls entlangzuführen: Schließlich ist es auch möglich, die Platte unterhalb der Ledersohle anzubringen.

Claims (7)

  1. PATENTA-NSPRUCHE: i. Rennschuh mit einer Bestandteil der ganzen Sohle bildenden Platte aus hartem Werkstoff, an der Dorne befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dorne tragende Plätte (4) quer zur Laufrichtung einmal unterteilt und mit einer dünnen Ledersohle vereinigt ist.
  2. 2. Rennschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (9) aus Vulkanfiber oder aus Metall, z. B. dünnem Stahl oder Aluminium, besteht.
  3. 3: Rennschuh nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne die Ledersohle (7) und die Auflage (4) durchdringen, wobei die Platten (9) mit der Auflage analer Oberseite fest, z. B. durch Niete (8), verbunden sind.
  4. 4. Rennschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel für die Platten (9) an der Auflage (4) auch die Ledersohle (7) durchdringen.
  5. 5.. Rennschuh nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (9) zwischen der Ledersohle (7) und der Auflage (4) angeordnet und alle drei durch die Befestigungsmittel (8) ,zusammengehalten sind.
  6. 6. Rennschuh nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten die Dorne eingenietet oder eingeschraubt enthalten oder durch Herstellung aus einem Stück mit dieser verbunden sind.
  7. 7. Rennschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Platten mit der Ledersohle mit Hilfe einer Rundnaht erfolgt, die dicht außerhalb - des Randes der Platten eingebracht wird: B. Rennschuh nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ledersohle (7) nur über den vorderen Teil des Schuhes erstreckt, jedoch über die Abrollstelle des Fußballens, in Richtung des Absatzes gesehen, hinausreicht. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 334 948.
DED10206A 1951-09-14 1951-09-14 Rennschuh Expired DE911820C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED10206A DE911820C (de) 1951-09-14 1951-09-14 Rennschuh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED10206A DE911820C (de) 1951-09-14 1951-09-14 Rennschuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE911820C true DE911820C (de) 1954-05-20

Family

ID=7033174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED10206A Expired DE911820C (de) 1951-09-14 1951-09-14 Rennschuh

Country Status (1)

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DE (1) DE911820C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031182B (de) * 1955-06-11 1958-05-29 Adolf Dassler Sportschuh, insbesondere Rennschuh oder Fussballstiefel
WO1980000781A1 (en) * 1978-10-20 1980-05-01 Skogruppen Ab Footwear

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE334948C (de) * 1919-08-16 1921-03-22 Otto Buchhorn Laufschuh

Patent Citations (1)

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DE1031182B (de) * 1955-06-11 1958-05-29 Adolf Dassler Sportschuh, insbesondere Rennschuh oder Fussballstiefel
WO1980000781A1 (en) * 1978-10-20 1980-05-01 Skogruppen Ab Footwear

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