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DE9115979U1 - Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker - Google Patents

Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker

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DE9115979U1
DE9115979U1 DE9115979U DE9115979U DE9115979U1 DE 9115979 U1 DE9115979 U1 DE 9115979U1 DE 9115979 U DE9115979 U DE 9115979U DE 9115979 U DE9115979 U DE 9115979U DE 9115979 U1 DE9115979 U1 DE 9115979U1
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DE9115979U
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Wilhelm Albert Leitern- und Geruestefabrik 8752 Kleinkahl De GmbH
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Wilhelm Albert Leitern- und Geruestefabrik 8752 Kleinkahl De GmbH
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    • E04G1/15Scaffolds primarily resting on the ground essentially comprising special means for supporting or forming platforms; Platforms
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Description

Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker, der eine Traverse aufweist, die beidends an zwei im Abstand zueinander angeordneten, zumindest ungefähr vertikal zur Traverse gerichteten Pfosten aufsitzt, mit einer Konsole, die einen endseitig auf der Traverse auf der den Pfosten gegenüberliegenden Seite auflegbaren und an dieser mittels einer Feststelleinrichtung festlegbaren Befestigungsholm, einem an der Stirnseite des Befestigungsholmes angebrachten, von der Traverse wegzeigenden, pfostenseitig abstehenden Trageholm und einem an diesem stirnseitig dem Befestigungsholm gegenüber und auf der dem Befestigungsholm abgewandten Seite liegend, befestigten Auflageholm sowie einer auf der gleichen Stirnseite des Tischbockes wie die Konsole angebrachten, am Pfosten an- und festlegbaren Seitenstütze, die eine am Pfosten befestigbare Fußstrebe aufweist.
Vor allem bei Bauhandwerkern finden für Arbeiten in Höhen, die den Arbeitsbereich der tätigen Person übersteigen, Tischböcke Verwendung, die zum Erstel-0 len einer in der Praxis waagerecht liegenden Plattform geeignet sind. Hierzu benötigt man mindestens zwei Stützböcke, die im Abstand zueinander stehen und deren Traversen etwa parallel zueinander ver-
laufen und sich auf gleichem Höhenniveau befinden. So angeordnet kann man über die Traversen benachbarter Tischböcke Bretter oder Gitterroste legen, die sich zum Ablagern von Baumaterialien ebenso eignen wie als begehbare Plattform. Zweckmäßigerweise lassen sich die Traversen in ihrem Höhenniveau entsprechend dem Arbeitsfortschritt in der Vertikalen verstellen. Üblicherweise wird dies durch Pfosten, die aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Holmen bestehen, verwirklicht. Da die so geschaffene Plattform sowohl der Ablage von Werkzeugen und Baumaterialien als auch als Standfläche dient, muß sich der Arbeiter nach diesen relativ tief bücken, was nicht nur kräftezehrend, sondern auch mit höherem Zeitaufwand verbunden und dadurch insgesamt unwirtschaftlich ist. Aus diesem Grunde gibt es bereits Zusatzvorrichtungen, die es stirnseitig an den Tischböcken angebracht erlauben, eine weitere Standplattform, die parallel zur Längsseite der beschriebenen Plattform verläuft, und sich auf geringerem Höhenniveau unterhalb der von den Traversen des Tischbockes getragenen Plattform befindet, an den Tischböcken zu befestigen. Diese eignet sich vor allem als Standbühne, so daß sich der Arbeiter zum Ergreifen von auf der Plattform abgelegten Gegenständen nicht mehr so tief bücken muß. Darüber hinaus erlaubt die Standplattform die gesamte auf der Traverse aufliegende Plattform als Abstellfläche zu nutzen. Um dem stirnseitigen Abkippen des Tischbockes samt Plattform entgegenzuwirken, ist auf alle Fälle auf der gleichen Seite des Tischbockes, an der sich auch
die Standplattform befindet, eine Seitenstütze vorzusehen.
Eine Zusatzvorrichtung der eingangs erwähnten Art offenbart die DE-Gbm 85 12 240, bei der die Standplattform auf einem Ausleger aufliegt, welcher mit seinem tischbockseitigen Ende an einem Tragstab befestigt ist, der in der Höhe bezüglich der Traverse ver- und feststellbar in einer geeigneten Hülse geführt ist, die in einer bevorzugten Ausführungsform an einem der Traverse in Längsrichtung aufgelegten Befestigungsholm sitzt und an dieser befestigt werden kann. Gegen stirnseitiges Kippen der Tischböcke ist ein schräg zum Pfosten verlaufendes Seitenbein vorgesehen, das einerseits mittels einer vertikal zum Pfosten verlaufenden mittels Krallen am Pfostenfuß einhängbaren und durch einen Keil verspannbaren Strebe gegen stirnseitiges Abschwenken gesichert werden soll. Die parallel zum Pfosten ge-0 führte und mit dem Seitenbein verbundene Strebe trägt ein Laschenpaar, das den Pfosten umfaßt und im gesicherten Zustand ein Kippen des Seitenbeines quer zur Tischbockebene durch Einschieben eines Keiles verhindert.
5 Die sichere Befestigung des Seitenbeines gegen Abwinkein erweist sich als umständlich - Bücken bis zum Pfostenfuß - und zeitaufwendig - Einschieben zweier Keile, die außerdem bei den bauüblichen Transportbedingungen leicht verlorengehen können.
Sofern der Ausleger bezüglich der Traverse des Stützbockes nicht das tiefstmögliche Niveau einnimmt, wirkt sich der Teil des Tragestabes, der über das Plattformniveau hinausreicht, als störend
aus oder ruft sogar durch Hängenbleiben verursacht eine Verletzungsgefahr hervor.
Aus der DE-OS 35 22 307 sind im wesentlichen die gleichen, oben beschriebenen konstruktiven Bauelemente bekannt. Die Befestigung des Seitenbeines an nur einem Punkt bietet insbesondere bei großer Belastung der Laufbühne keinen sicheren Schutz gegen Umkippen. Als weiterer Sicherheitsmangel erscheint die endseitige ebenfalls nur punktuelle Befestigung des die Gesamtlaufbühne tragenden Holmes am Pfosten. Die die Gangplattform tragende Konsole läßt sich aufgrund der gewählten Befestigungsmethode leicht in der Stirnseitenebene des Stützbockes um den Befestigungspunkt verdrehen, so daß unter Umständen bereits geringe seitlich auf den Tragestab einwirkende Kräfte dazu führen, daß die aufgelegten Gitter oder Bretter vom Auflageholm gleiten können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik hat sich die Erfindung das Ziel gesetzt, die Vorrichtungen gattungsgemäßer Art derart weiterzuentwickeln, daß sich die Sicherheit bei ihrem Einsatz erhöht und ihre Handhabbarkeit beim Montieren vereinfacht, ohne dabei ihre universale Einsatzfähigkeit infrage zu stellen.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Konsolenholme starr und unlösbar miteinander verbunden sind und/oder die Fußstrebe auf der dem Pfosten zugewandten Ende und etwa rechtwinklig einen Dorn trägt, der in den Pfosten von unten her eingreift und dessen Achse zumindest annähernd koaxial zum Pfosten verläuft.
Unter dem Begriff "oben" versteht man im Sinne der Erfindung den Bereich des traversseitigen Endes des Pfostens, unter "unten" den Bereich des Pfostenfußes, der bei der erfindungsgemäßen Verwendung des Tischbockes auf dem Boden steht.
Die starre Verbindung der Konsolenteile erleichtert nicht nur die Handhabung beim Auflegen der Konsole auf die Traverse, sondern erhöht auch ihre Stabilität hinsichtlich des Verkippens oder Verschwenkens bezüglich des Tischbockes. Die Stabilität der Lage der Konsole wird im wesentlichen von der Länge des in der Richtung der Traversenachse aufgelegtem Befestigungsholmes bestimmt.
Die Befestigung der Seitenstütze erfolgt dergestalt, daß der Dorn, der auf der Fußstrebe aufsitzt von unten her in den als Hohlprofil ausgeführten Pfosten eingeführt wird. In der entsprechenden Länge ausgeführt ist ein Verbleiben des Dornes im Pfosten und damit ein sicheres Verankern der Seitenstütze auch unter ungünstigen Bodenverhältnissen ohne Einsatz von zusätzlichen Sicherungselementen wie beispielsweise Keilen oder Bolzen gegeben.
Bereits die geringe Anzahl der voneinander lösbaren Bauteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt nicht nur eine schnellere und damit wirtschaft-lichere Montage zu, sondern minimiert die Wahrscheinlichkeit einer unsachgemäßen Montage durch Verges-0 sen des Einbaus der vorgesehenen Sicherungselemente. Ist doch gerade im Bauhandwerk aufgrund des Einsatzes von unerfahrenen Hilfskräften beim Aufbau von Gerüsten und mitunter unachtsam durchgeführten
Transporten die Gefahr besonders groß, daß insbesondere lose Sicherungselemente verloren gehen, die man dann durch andere, nicht geeignete Sicherungsmaßnahmen zu ersetzen sucht. Darüber hinaus läßt sich die Seitenstütze bequem, ohne sich bis zum Pfostenfuß bücken zu müssen, montieren. Beide Maßnahmen erhöhen auf diese Weise die Sicherheit und erleichtern die Handhabung in erheblichem Maße.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Dornes wird dieser etwa in Form eines Kegels oder Kegelstumpfes gestaltet, so daß ein sicheres Einführen des Dornes in Pfosten mit beliebigem Hohlprofil sichergestellt ist. Im Rahmen der Erfindung sind auch pyramidenförmige Dorne einsetzbar. Im allgemeinen sollten bevorzugt kegelstumpfförmige oder pyramidenstumpf förmige Dorne aufgrund der geringeren Verletzungsgefahr Verwendung finden.
0 Als zusätzliche Maßnahme der Sicherung kann mit der Fußstrebe eine Anlegestrebe starr verbunden sein, die von außen her am Pfosten anliegt und hierdurch eine zusätzliche Sicherung gegen Umkippen bietet.
Bei extrem großen Belastungen der Konsole verhindert eine Abstandsstütze zwischen Trageholm und Pfosten ein Abknicken des Trageholms zum Pfosten hin, was das Abstürzen einer auf der Laufbühne stehenden Person nach sich ziehen könnte.
Die Abstandsstütze besteht bevorzugt aus einem vertikal am Trageholm angebrachten Gewindestab und einer auf diesem aufschraubbaren Hülse, auf deren vom
Tragestab abgewandten Stirnseite eine Flanschplatte etwa im Schwerpunkt der flachen Seite schwenk- und drehbar befestigt ist. So ausgeführt ermöglicht die Abstandsstütze unabhängig vom Überstand der Traverse über den Pfosten und damit vom Abstand des Tragestabes vom Pfosten durch Verdrehen der Hülse das vollflächige Aufliegen der Flanschplatte auf der Holmaußenseite· Eine beispielsweise gerändelte Oberfläche der Hülsenaußenseite erleichtert das Verdrehen derselben mit den Händen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, Auflage- und Befestigungsholm aus parallel zueinander verlaufenden Stäben aus Flachprofil, die mit ihrer Breitseite jeweils paarweise beidseits des Trageholmes angebracht sind, anzufertigen und auf dem Befestigungsholm auf der dem Trageholm abgewandten Seite einen Haltesteg etwa am tragholmseitigen Ende und eine Stegplatte, die die beiden freien Enden der beiden Stäbe an der Stirnseite des Auflageholms miteinander verbindet und tragholmseitig am Auflageholm übersteht, anzubringen. Diese Ausführungsform erlaubt es, zum Beispiel Gitterroste, die stirnseitig Haken aufweisen, in diese einzuhängen, ohne daß sie längs oder quer zum Auflageholm verrutschen können. Der Haltesteg auf dem Befestigungsholm ermöglicht das Auflegen des in der beschriebenen Weise angefertigten Befestigungsholmes. Ist der Haltesteg möglichst nahe am Trageholm angebracht, wird die 0 ebene Auflagefläche auf der Traverse bedingt durch die Erhabenheit des Haltesteges auf dieser am wenigstens eingeschränkt und ein Verkippen von beispielsweise aufgelegten Brettern, die teilweise auf
dem Haltesteg aufliegen, verhindert, weil aufgrund der endseitigen Lage und der geringen Ausmaße des Haltesteges auf ein Auflegen von Brettern bis ans äußerste Ende der Traverse verzichtet werden kann. Die damit verbundene Einschränkung der Plattformfläche ist in der Praxis unerheblich.
Im Ergebnis liegt eine universal einsetzbare, eine große Standsicherheit aufweisende Zusatzvorrichtung vor, die sich zudem schnell und bequem, den Bedingungen auf Baustellen angepaßt, montieren läßt, ohne höhere Kosten zu verursachen als dies bei herkömmlichen Systemen der Fall ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in Zeichnungen dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung; Figur 2 eine schematische Seitenansicht zu
Figur 1;
Figur 3 ein vergrößertes Detail I gemäß
Figur 2 mit Ausbruch; Figur 4 das in Figur 1 mit II bezeichnete
Detail in Schnittdarstellung; Figur 7 einen Schnitt I-I gemäß Figur 2; Figur 5 eine Konsole in Seitenansicht; Figur 6 eine Draufsicht von Figur 5
In Figur 1 sind zwei Tischböcke (1, 43) dargestellt, auf denen die Plattform (28) aufliegt und an denen stirnseitig eine Laufbühne (44), bestehend aus einer Konsole (2) und einem Gitterrost (25) angebracht ist. Die Tischböcke, die aus zwei vertikal zur Traverse verlaufenden, und im Abstand zueinander angeordneten Pfosten (5, 4) bestehen, die durch zwei Pfostenstreben (23, 24) an den Außenholmen (36, 37) miteinander starr verbunden sind. Die beiden Innenholme, die von oben her in die offenen Stirnseiten der Außenholme (36, 37) teleskopartig verschiebbar geführt sind, erlauben eine Höhenverstellung der Plattform bezüglich des Bodens bzw. des Pfostenfußes mitsamt der an der Traverse angebrachten Laufbühne (44). Die Feststellung der Innenholme (34, 35) bezüglich der Außenholme 36, 37) erfolgt mittels eines Steckbolzens mit Griff 27, 40), der in einer vertikal zur Innenholmachse liegenden Bohrung einzuführen ist. Ein seitliches Abkippen der Pfosten (5, 4) verhindern die Pfostenstützen (21, 22, 41, 42).
Die Befestigung der Konsole (2) erfolgt mittels eines Befestigungsholmes (7), der längs der Traverse (6) geführt wird und durch ein Laschenpaar, das zumindest teilweise die Traverse beidseitig umgreift, durch den Steckbolzen, der in zwei fluchtende Stecklöcher (29, 30) steckt, gegen stirnseitiges 0 Abschwenken sichert. Die Holme (7, 8, 9) sind zförmig angeordnet und verlaufen jeweils rechtwinklig zueinander. Auf dem Auflageholm (9) liegt ein begehbares Gitterrost (25) auf. Die Abstandsstütze
(10) verhindert zusätzlich ein Abknicken des Trageholms zur Traverse hin bei extremen Belastungen der Laufbühne.
Eine Seitenstütze (3), die stirnseits des Tischbockes (l) am Außenholm (36) des Pfosten (4) befestigt ist, ist aus sicherheitstechnischen Gründen unbedingt erforderlich. Sie sichert das stirnseitige Kippen des Tischbockes (1). Das gleiche gilt für den Tischbock (43), an dem die Seitenstütze (45) angebracht ist.
In Figur 2 läßt sich über die Figur 1 hinaus die Gestaltung der Seitenstützen (3, 45) deutlich erkennen. Die Seitenstütze (3) besteht ebenso wie die Seitenstütze (45) aus Streben (11, 12, 13), die einen Rahmen in Form eines rechtwinkligen Dreieckes bilden, wobei sowohl an der am Pfosten (4) anlegbaren, eine Kathetenseite bildende Anlegestrebe (13) als auch an der die andere Kathetenseite bildende Fußstrebe (12) eine die Seitenstütze an den Pfosten (4) befestigbare Haltevorrichtung in Form eines Laschenpaares (15) angebracht ist. Das Laschenpaar (15) umgreift den Außenholm (36) des Pfostens (4) und Stecklöcher (31, 32, 33), die versetzt angebracht sind, für einen Steckbolzen mit Griff (20) besitzen, welche den Außenholm (36) auf der der Anlegestrebe (13) gegenüberliegenden Seite überbrücken und evtl. durch eine Kette unverlierbar am Au-0 ßenholm des Pfostens (4) gehalten werden. Von diesen Stecklöchern (31, 32, 33) sind jeweils mehrere übereinander und seitlich versetzt vorgesehen, so daß je nach Stärke des Außenholmes des Pfostens (4)
die passenden Stecklochpaare für den Steckbolzen mit Griff (20) gewählt werden können.
Der Aufbruch in Figur 3 läßt die Lage des Dornes
(29) der Seitenstütze (3) in montiertem Zustand erkennen. Dieser hat den Zweck, das seitliche Abschwenken der Seitenstütze bezüglich des Pfostens (4) sicher zu verhindern. Der Dorn (27), der die Form eines Kegelstumpfes hat, sitzt auf dem Ende der Fußstrebe (12) auf, die über die Anlegestrebe (13) hinausführt. Die sicherste Verankerung ist dann gegeben, wenn die Kegelstumpfachse mit der Achse des Pfostens (4) zusammenfällt. Die Universalität der Einsetzbarkeit der erfindungsgemäßen Seitenstütze (3) ist zumindest bei allen höhenverstellbaren Tischböcken, die üblicherweise fast ausnahmslos einen Außenpfosten mit Hohlprofil aufweisen, sichergestellt. Ein weiterer Vorteil des Dornes (27) besteht darin, daß eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme wie Keil, Bolzen und dgl. nicht erforderlich ist. Dies spart beim Aufbau Zeit und läßt ein bequemeres Arbeiten zu, da der Monteur zu keinem Zeitpunkt der Montage sich bis zum Pfostenfuß bücken muß.
Die Abstandsstütze (10) in Figur 4 stellt eine bevorzugte Ausführungsform derselben dar. Hierzu ist 0 ein Gewindebolzen (16) vertikal zum Trageholm (8) und Pfosten (4) verlaufend an einem Stirnseitenende am Tragepfosten (8) angeschweißt und trägt am gegenüberliegenden Ende eine Hülse (7), die ein In-
nengewinde aufweist und auf den Gewindebolzen aufgeschraubt werden kann. Auf diese ist auf der dem Tragestgab (4) abgewandten Stirnseite eine Flanschplatte in Form einer Scheibe angeschweißt. Diese steht zumindest annähernd vertikal auf der Achse des Gewindebolzens bzw. der Hülse. Durch entsprechendes Verdrehen der Hülse (17) läßt sich die Länge der Abstandsstütze (10) im Abstand von Trageholm (8) und Pfosten entsprechend verlängern oder verkürzen. Eine Rändelung am Außenmantel der Hülse (17) macht diese griffiger und erleichtert das Drehen der Hülse mit den Händen.
Figur 5 und 6 zeigen eine Konsole in verschiedenen Ansichten. Die dargestellte Konsole besteht aus jeweils vertikal zueinander verlaufenden Holmen (8,9) die in Form eines Z angeordnet sind. Auflageholm (9) und Befestigungsholm (7) bestehen aus parallel zueinander verlaufenden Flachstäben, die an ihrem stirnseitigen Ende an einer Breitseite jeweils paarweise beidseits des Trageholmes (8) an diesem endbündig angebracht sind. An dem Trageholm (8) abgewandten Ende des Befestigungsholmes sind rechteckige Laschen (14.1, 14.2) so angebracht, daß ihre Längsseiten rechtwinklig zum Befestigungsholm (7) stehen. Auf dem über dem Befestigungsholm (7) überstehenden Teil der Lasche (14.1, 14.2) befinden sich hintereinander und seitlich versetzt zwei Stecklöcher (29,30)
Auf der dem Trageholm abgewandten Seite des Befestigungsholmes (7) ist der rechteckige Haltesteg
(18) an der Schmalseite der den Haltesteg bildenden Flachstäbe etwa den Laschen (14.1 und 14.2) am überliegenden Ende des Befestigungsholmes (7) angeschweißt. Die Flachstäbe (9.1, 9.2), die den Auflageholm (9) bilden, sind am dem Befestigungsholm gegen überliegenden Ende am Trageholm (8) in der gleichen Weise befestigt wie die Flachstäbe des Befestigungsholmes (7). Die beiden freien Enden der beiden Flachstäbe (9.1, 9.2) sind stirnseitig mit einer vertikal zur Auflegeholmachse verlaufenden Stegplatte (19), die trageholmseitig am Auflageholm (9) übersteht, verbunden. Der Überstand der Stegplatte (19) verhindert, daß die auf dem Auflageholm (9) aufgelegten Bretter oder Gitterroste längs des Auflageholmes (9) abrutschen. Der Trageholm (8) selbst besteht aus einem quadratischen Stab mit Hohlprofil, der große Kräfte ohne ein hohes Gewicht aufzuweisen, aufnehmen kann.
Die Gitterroste (25), die an ihren Stirnseiten Haken (25, 26, 27) aufweisen, in einem Auflageholm (9), deren Flachstäbe parallel zueinander verlaufen, besteht. Die Haken (26, 27), die zunächst oberflächenbündig zum Gitterrost verlaufen, winkeln am Ende etwa vertikal zur Unterseite des Gitterrostes (25.1, 25.2) ab und bilden mit der Gitterroststirnseite die Form einer Nut.

Claims (6)

PATENTANWALT Dipl.-Phys. Dr. W. Pöhner European Patent Attorney · Europäischer Patentvertreter · Mandataire en Brevets Europeens Kaiserstr. 27 · D-8700 Würzburg 1 · Postfach 63 23 · » 0931/1 45 66 · Fax 0931/1 85 66 ANSPRÜCHE
1. Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker, der eine Traverse aufweist, die beidends an zwei im Abstand zueinander angeordneten, zumindest ungefähr vertikal zur Traverse gerichteten Pfosten aufsitzt, mit einer Konsole, die einen endseitig auf der Traverse auf der den Pfosten gegenüberliegenden Seite auflegbaren und an dieser mittels einer Feststelleinrichtung festlegbaren Befestigungsholm, einem an der Stirnseite des Befestigungsholmes angebrachten, von der Traverse wegzeigenden, pfostenseitig abstehenden Trageholm und einem an diesem stirnseitig dem Befestigungsholm gegenüber und auf der dem Befestigungsholm abgewandten Seite liegend, befestigten Auflageholm sowie einer auf der gleichen Stirnseite des Tischbockes wie die Konsole angebrachten, am Pfosten an- und festlegbaren Seitenstütze, die eine am Pfosten befestigbare Fußstrebe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolenholme (7, 8, 9) starr und unlösbar miteinander verbunden sind und/oder die Fußstrebe (12) auf der dem Pfosten (4) zugewandten Ende und etwa rechtwinklig einen Dorn (27) trägt, der in den Pfosten (4) von unten her eingreift und dessen Achse zumindest annähernd koaxial zum Pfosten (4) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch ge kennzeichnet, daß die Fußstrebe (12) mit einer von
außen her am Pfosten (4) anliegenden Anlegestrebe (13) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch ge kennzeichnet, daß der Dorn (27) etwa in Form eines Kegels oder Kegelstumpfges gestaltet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge- kenmnzeichnet, daß am Trageholm (8) eine am Pfosten (4) anliegende Abstandsstütze (10) befestigt ist, deren Länge zumindest ungefähr in vertikaler Richtung zum Trageholm (8) verstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die Abstandsstütze (10) aus einem ungefähr vertikal am Trageholm (8) angebrachten Gewindebolzen (16) und einer auf diesem aufschraubbaren Hülse (17) besteht, auf deren vom Tragestab abgewandten Stirnseite eine Flanschplatte (28) etwa im Schwerpunkt der Breitseite starr oder schwenk- und drehbar befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, daß der Auflageholm (9) und/oder der Befestigungsholm (7) aus zweiparallel zueinander
verlaufenden Stäben (9.1, 9.2 bzw. 14.1, 14.2) mit Flachprofil bestehen, die an einer Breitseite jeweils paarweise, beidseits des Trageholms (8) angebracht sind, wobei auf dem Befestigungsholm (7)
auf der dem Trageholm (8) abgewandten Seite ein Haltesteg (18) etwa am tragholmseitigen Ende und eine Stegplatte (19), die die beiden freien Enden der beiden Stäbe (19.1, 19.2) an der Stirnseite des Auflageholmes (9) miteinander verbindet und die trageholmseitig am Auflageholm (9) übersteht, angebracht ist.
DE9115979U 1991-12-23 1991-12-23 Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker Expired - Lifetime DE9115979U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4227215A1 (de) * 1992-08-17 1994-02-24 Mueller & Baum Vorrichtung zur Befestigung von Gerüstbelägen an einem Gerüstbock
DE9401407U1 (de) * 1994-01-28 1994-08-04 Lindmeier, Martin, 94127 Neuburg Hydraulik-Gerüstbock
EP1584772A3 (de) * 2004-04-07 2007-09-12 Austin Reynolds Site Safety Limited Stützkonstruktion
CN115110737A (zh) * 2022-02-09 2022-09-27 佳木斯大学 一种土木工程建筑施工支架

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