DE9115979U1 - Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker - Google Patents
Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für BauhandwerkerInfo
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Description
Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker,
der eine Traverse aufweist, die beidends an zwei im Abstand zueinander angeordneten, zumindest
ungefähr vertikal zur Traverse gerichteten Pfosten aufsitzt, mit einer Konsole, die einen endseitig
auf der Traverse auf der den Pfosten gegenüberliegenden Seite auflegbaren und an dieser mittels einer
Feststelleinrichtung festlegbaren Befestigungsholm, einem an der Stirnseite des Befestigungsholmes
angebrachten, von der Traverse wegzeigenden, pfostenseitig abstehenden Trageholm und einem an
diesem stirnseitig dem Befestigungsholm gegenüber und auf der dem Befestigungsholm abgewandten Seite
liegend, befestigten Auflageholm sowie einer auf der gleichen Stirnseite des Tischbockes wie die
Konsole angebrachten, am Pfosten an- und festlegbaren Seitenstütze, die eine am Pfosten befestigbare
Fußstrebe aufweist.
Vor allem bei Bauhandwerkern finden für Arbeiten in Höhen, die den Arbeitsbereich der tätigen Person
übersteigen, Tischböcke Verwendung, die zum Erstel-0 len einer in der Praxis waagerecht liegenden Plattform
geeignet sind. Hierzu benötigt man mindestens zwei Stützböcke, die im Abstand zueinander stehen
und deren Traversen etwa parallel zueinander ver-
laufen und sich auf gleichem Höhenniveau befinden. So angeordnet kann man über die Traversen benachbarter
Tischböcke Bretter oder Gitterroste legen, die sich zum Ablagern von Baumaterialien ebenso
eignen wie als begehbare Plattform. Zweckmäßigerweise lassen sich die Traversen in ihrem Höhenniveau
entsprechend dem Arbeitsfortschritt in der Vertikalen verstellen. Üblicherweise wird dies
durch Pfosten, die aus zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbaren Holmen bestehen, verwirklicht.
Da die so geschaffene Plattform sowohl der Ablage von Werkzeugen und Baumaterialien als auch als
Standfläche dient, muß sich der Arbeiter nach diesen relativ tief bücken, was nicht nur kräftezehrend,
sondern auch mit höherem Zeitaufwand verbunden und dadurch insgesamt unwirtschaftlich ist. Aus
diesem Grunde gibt es bereits Zusatzvorrichtungen, die es stirnseitig an den Tischböcken angebracht
erlauben, eine weitere Standplattform, die parallel zur Längsseite der beschriebenen Plattform verläuft,
und sich auf geringerem Höhenniveau unterhalb der von den Traversen des Tischbockes getragenen
Plattform befindet, an den Tischböcken zu befestigen. Diese eignet sich vor allem als Standbühne,
so daß sich der Arbeiter zum Ergreifen von auf der Plattform abgelegten Gegenständen nicht mehr so
tief bücken muß. Darüber hinaus erlaubt die Standplattform die gesamte auf der Traverse aufliegende
Plattform als Abstellfläche zu nutzen. Um dem stirnseitigen Abkippen des Tischbockes samt Plattform
entgegenzuwirken, ist auf alle Fälle auf der gleichen Seite des Tischbockes, an der sich auch
die Standplattform befindet, eine Seitenstütze vorzusehen.
Eine Zusatzvorrichtung der eingangs erwähnten Art offenbart die DE-Gbm 85 12 240, bei der die Standplattform
auf einem Ausleger aufliegt, welcher mit seinem tischbockseitigen Ende an einem Tragstab befestigt
ist, der in der Höhe bezüglich der Traverse ver- und feststellbar in einer geeigneten Hülse geführt
ist, die in einer bevorzugten Ausführungsform an einem der Traverse in Längsrichtung aufgelegten
Befestigungsholm sitzt und an dieser befestigt werden kann. Gegen stirnseitiges Kippen der Tischböcke
ist ein schräg zum Pfosten verlaufendes Seitenbein vorgesehen, das einerseits mittels einer vertikal
zum Pfosten verlaufenden mittels Krallen am Pfostenfuß einhängbaren und durch einen Keil verspannbaren
Strebe gegen stirnseitiges Abschwenken gesichert werden soll. Die parallel zum Pfosten ge-0
führte und mit dem Seitenbein verbundene Strebe trägt ein Laschenpaar, das den Pfosten umfaßt und
im gesicherten Zustand ein Kippen des Seitenbeines quer zur Tischbockebene durch Einschieben eines
Keiles verhindert.
5 Die sichere Befestigung des Seitenbeines gegen Abwinkein erweist sich als umständlich - Bücken bis
zum Pfostenfuß - und zeitaufwendig - Einschieben zweier Keile, die außerdem bei den bauüblichen
Transportbedingungen leicht verlorengehen können.
Sofern der Ausleger bezüglich der Traverse des Stützbockes nicht das tiefstmögliche Niveau einnimmt,
wirkt sich der Teil des Tragestabes, der über das Plattformniveau hinausreicht, als störend
aus oder ruft sogar durch Hängenbleiben verursacht eine Verletzungsgefahr hervor.
Aus der DE-OS 35 22 307 sind im wesentlichen die gleichen, oben beschriebenen konstruktiven Bauelemente
bekannt. Die Befestigung des Seitenbeines an nur einem Punkt bietet insbesondere bei großer Belastung
der Laufbühne keinen sicheren Schutz gegen Umkippen. Als weiterer Sicherheitsmangel erscheint
die endseitige ebenfalls nur punktuelle Befestigung des die Gesamtlaufbühne tragenden Holmes am Pfosten.
Die die Gangplattform tragende Konsole läßt sich aufgrund der gewählten Befestigungsmethode
leicht in der Stirnseitenebene des Stützbockes um den Befestigungspunkt verdrehen, so daß unter Umständen
bereits geringe seitlich auf den Tragestab einwirkende Kräfte dazu führen, daß die aufgelegten
Gitter oder Bretter vom Auflageholm gleiten können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik hat sich die Erfindung das Ziel gesetzt, die Vorrichtungen gattungsgemäßer
Art derart weiterzuentwickeln, daß sich die Sicherheit bei ihrem Einsatz erhöht und
ihre Handhabbarkeit beim Montieren vereinfacht, ohne dabei ihre universale Einsatzfähigkeit infrage
zu stellen.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Konsolenholme starr und unlösbar
miteinander verbunden sind und/oder die Fußstrebe auf der dem Pfosten zugewandten Ende und etwa
rechtwinklig einen Dorn trägt, der in den Pfosten von unten her eingreift und dessen Achse zumindest
annähernd koaxial zum Pfosten verläuft.
Unter dem Begriff "oben" versteht man im Sinne der Erfindung den Bereich des traversseitigen Endes des
Pfostens, unter "unten" den Bereich des Pfostenfußes, der bei der erfindungsgemäßen Verwendung des
Tischbockes auf dem Boden steht.
Die starre Verbindung der Konsolenteile erleichtert nicht nur die Handhabung beim Auflegen der Konsole
auf die Traverse, sondern erhöht auch ihre Stabilität hinsichtlich des Verkippens oder Verschwenkens
bezüglich des Tischbockes. Die Stabilität der Lage der Konsole wird im wesentlichen von der Länge des
in der Richtung der Traversenachse aufgelegtem Befestigungsholmes bestimmt.
Die Befestigung der Seitenstütze erfolgt dergestalt, daß der Dorn, der auf der Fußstrebe aufsitzt
von unten her in den als Hohlprofil ausgeführten Pfosten eingeführt wird. In der entsprechenden
Länge ausgeführt ist ein Verbleiben des Dornes im Pfosten und damit ein sicheres Verankern der Seitenstütze
auch unter ungünstigen Bodenverhältnissen ohne Einsatz von zusätzlichen Sicherungselementen
wie beispielsweise Keilen oder Bolzen gegeben.
Bereits die geringe Anzahl der voneinander lösbaren Bauteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt
nicht nur eine schnellere und damit wirtschaft-lichere Montage zu, sondern minimiert die Wahrscheinlichkeit
einer unsachgemäßen Montage durch Verges-0 sen des Einbaus der vorgesehenen Sicherungselemente.
Ist doch gerade im Bauhandwerk aufgrund des Einsatzes von unerfahrenen Hilfskräften beim Aufbau
von Gerüsten und mitunter unachtsam durchgeführten
Transporten die Gefahr besonders groß, daß insbesondere lose Sicherungselemente verloren gehen, die
man dann durch andere, nicht geeignete Sicherungsmaßnahmen zu ersetzen sucht. Darüber hinaus läßt
sich die Seitenstütze bequem, ohne sich bis zum Pfostenfuß bücken zu müssen, montieren. Beide Maßnahmen
erhöhen auf diese Weise die Sicherheit und erleichtern die Handhabung in erheblichem Maße.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Dornes wird dieser etwa in Form eines Kegels oder Kegelstumpfes gestaltet, so daß ein sicheres Einführen
des Dornes in Pfosten mit beliebigem Hohlprofil sichergestellt ist. Im Rahmen der Erfindung sind auch
pyramidenförmige Dorne einsetzbar. Im allgemeinen sollten bevorzugt kegelstumpfförmige oder pyramidenstumpf
förmige Dorne aufgrund der geringeren Verletzungsgefahr Verwendung finden.
0 Als zusätzliche Maßnahme der Sicherung kann mit der Fußstrebe eine Anlegestrebe starr verbunden sein,
die von außen her am Pfosten anliegt und hierdurch eine zusätzliche Sicherung gegen Umkippen bietet.
Bei extrem großen Belastungen der Konsole verhindert eine Abstandsstütze zwischen Trageholm und
Pfosten ein Abknicken des Trageholms zum Pfosten hin, was das Abstürzen einer auf der Laufbühne stehenden
Person nach sich ziehen könnte.
Die Abstandsstütze besteht bevorzugt aus einem vertikal am Trageholm angebrachten Gewindestab und einer
auf diesem aufschraubbaren Hülse, auf deren vom
Tragestab abgewandten Stirnseite eine Flanschplatte etwa im Schwerpunkt der flachen Seite schwenk- und
drehbar befestigt ist. So ausgeführt ermöglicht die Abstandsstütze unabhängig vom Überstand der Traverse
über den Pfosten und damit vom Abstand des Tragestabes vom Pfosten durch Verdrehen der Hülse
das vollflächige Aufliegen der Flanschplatte auf der Holmaußenseite· Eine beispielsweise gerändelte
Oberfläche der Hülsenaußenseite erleichtert das Verdrehen derselben mit den Händen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, Auflage- und Befestigungsholm aus parallel zueinander verlaufenden Stäben
aus Flachprofil, die mit ihrer Breitseite jeweils paarweise beidseits des Trageholmes angebracht
sind, anzufertigen und auf dem Befestigungsholm auf der dem Trageholm abgewandten Seite einen
Haltesteg etwa am tragholmseitigen Ende und eine Stegplatte, die die beiden freien Enden der beiden
Stäbe an der Stirnseite des Auflageholms miteinander verbindet und tragholmseitig am Auflageholm
übersteht, anzubringen. Diese Ausführungsform erlaubt es, zum Beispiel Gitterroste, die stirnseitig
Haken aufweisen, in diese einzuhängen, ohne daß sie längs oder quer zum Auflageholm verrutschen können.
Der Haltesteg auf dem Befestigungsholm ermöglicht das Auflegen des in der beschriebenen Weise angefertigten
Befestigungsholmes. Ist der Haltesteg möglichst nahe am Trageholm angebracht, wird die
0 ebene Auflagefläche auf der Traverse bedingt durch
die Erhabenheit des Haltesteges auf dieser am wenigstens eingeschränkt und ein Verkippen von beispielsweise
aufgelegten Brettern, die teilweise auf
dem Haltesteg aufliegen, verhindert, weil aufgrund der endseitigen Lage und der geringen Ausmaße des
Haltesteges auf ein Auflegen von Brettern bis ans äußerste Ende der Traverse verzichtet werden kann.
Die damit verbundene Einschränkung der Plattformfläche ist in der Praxis unerheblich.
Im Ergebnis liegt eine universal einsetzbare, eine große Standsicherheit aufweisende Zusatzvorrichtung
vor, die sich zudem schnell und bequem, den Bedingungen auf Baustellen angepaßt, montieren läßt,
ohne höhere Kosten zu verursachen als dies bei herkömmlichen Systemen der Fall ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in Zeichnungen dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht der
erfindungsgemäßen Vorrichtung; Figur 2 eine schematische Seitenansicht zu
Figur 1;
Figur 3 ein vergrößertes Detail I gemäß
Figur 3 ein vergrößertes Detail I gemäß
Figur 2 mit Ausbruch; Figur 4 das in Figur 1 mit II bezeichnete
Detail in Schnittdarstellung; Figur 7 einen Schnitt I-I gemäß Figur 2;
Figur 5 eine Konsole in Seitenansicht; Figur 6 eine Draufsicht von Figur 5
In Figur 1 sind zwei Tischböcke (1, 43) dargestellt, auf denen die Plattform (28) aufliegt und
an denen stirnseitig eine Laufbühne (44), bestehend aus einer Konsole (2) und einem Gitterrost (25) angebracht
ist. Die Tischböcke, die aus zwei vertikal zur Traverse verlaufenden, und im Abstand zueinander
angeordneten Pfosten (5, 4) bestehen, die durch zwei Pfostenstreben (23, 24) an den Außenholmen
(36, 37) miteinander starr verbunden sind. Die beiden Innenholme, die von oben her in die offenen
Stirnseiten der Außenholme (36, 37) teleskopartig verschiebbar geführt sind, erlauben eine Höhenverstellung
der Plattform bezüglich des Bodens bzw. des Pfostenfußes mitsamt der an der Traverse angebrachten
Laufbühne (44). Die Feststellung der Innenholme (34, 35) bezüglich der Außenholme 36, 37)
erfolgt mittels eines Steckbolzens mit Griff 27, 40), der in einer vertikal zur Innenholmachse liegenden
Bohrung einzuführen ist. Ein seitliches Abkippen der Pfosten (5, 4) verhindern die Pfostenstützen
(21, 22, 41, 42).
Die Befestigung der Konsole (2) erfolgt mittels eines Befestigungsholmes (7), der längs der Traverse
(6) geführt wird und durch ein Laschenpaar, das zumindest teilweise die Traverse beidseitig umgreift,
durch den Steckbolzen, der in zwei fluchtende Stecklöcher (29, 30) steckt, gegen stirnseitiges
0 Abschwenken sichert. Die Holme (7, 8, 9) sind zförmig angeordnet und verlaufen jeweils rechtwinklig
zueinander. Auf dem Auflageholm (9) liegt ein begehbares Gitterrost (25) auf. Die Abstandsstütze
(10) verhindert zusätzlich ein Abknicken des Trageholms zur Traverse hin bei extremen Belastungen der
Laufbühne.
Eine Seitenstütze (3), die stirnseits des Tischbockes
(l) am Außenholm (36) des Pfosten (4) befestigt ist, ist aus sicherheitstechnischen Gründen unbedingt
erforderlich. Sie sichert das stirnseitige Kippen des Tischbockes (1). Das gleiche gilt für
den Tischbock (43), an dem die Seitenstütze (45) angebracht ist.
In Figur 2 läßt sich über die Figur 1 hinaus die Gestaltung der Seitenstützen (3, 45) deutlich erkennen.
Die Seitenstütze (3) besteht ebenso wie die Seitenstütze (45) aus Streben (11, 12, 13), die
einen Rahmen in Form eines rechtwinkligen Dreieckes bilden, wobei sowohl an der am Pfosten (4) anlegbaren,
eine Kathetenseite bildende Anlegestrebe (13) als auch an der die andere Kathetenseite bildende
Fußstrebe (12) eine die Seitenstütze an den Pfosten (4) befestigbare Haltevorrichtung in Form eines Laschenpaares
(15) angebracht ist. Das Laschenpaar (15) umgreift den Außenholm (36) des Pfostens (4)
und Stecklöcher (31, 32, 33), die versetzt angebracht sind, für einen Steckbolzen mit Griff (20)
besitzen, welche den Außenholm (36) auf der der Anlegestrebe (13) gegenüberliegenden Seite überbrücken
und evtl. durch eine Kette unverlierbar am Au-0 ßenholm des Pfostens (4) gehalten werden. Von diesen
Stecklöchern (31, 32, 33) sind jeweils mehrere übereinander und seitlich versetzt vorgesehen, so
daß je nach Stärke des Außenholmes des Pfostens (4)
die passenden Stecklochpaare für den Steckbolzen mit Griff (20) gewählt werden können.
Der Aufbruch in Figur 3 läßt die Lage des Dornes
(29) der Seitenstütze (3) in montiertem Zustand erkennen. Dieser hat den Zweck, das seitliche Abschwenken
der Seitenstütze bezüglich des Pfostens (4) sicher zu verhindern. Der Dorn (27), der die
Form eines Kegelstumpfes hat, sitzt auf dem Ende der Fußstrebe (12) auf, die über die Anlegestrebe
(13) hinausführt. Die sicherste Verankerung ist dann gegeben, wenn die Kegelstumpfachse mit der
Achse des Pfostens (4) zusammenfällt. Die Universalität
der Einsetzbarkeit der erfindungsgemäßen Seitenstütze (3) ist zumindest bei allen höhenverstellbaren
Tischböcken, die üblicherweise fast ausnahmslos einen Außenpfosten mit Hohlprofil aufweisen,
sichergestellt. Ein weiterer Vorteil des Dornes (27) besteht darin, daß eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme
wie Keil, Bolzen und dgl. nicht erforderlich ist. Dies spart beim Aufbau Zeit und
läßt ein bequemeres Arbeiten zu, da der Monteur zu keinem Zeitpunkt der Montage sich bis zum Pfostenfuß
bücken muß.
Die Abstandsstütze (10) in Figur 4 stellt eine bevorzugte Ausführungsform derselben dar. Hierzu ist
0 ein Gewindebolzen (16) vertikal zum Trageholm (8) und Pfosten (4) verlaufend an einem Stirnseitenende
am Tragepfosten (8) angeschweißt und trägt am gegenüberliegenden Ende eine Hülse (7), die ein In-
nengewinde aufweist und auf den Gewindebolzen aufgeschraubt werden kann. Auf diese ist auf der dem
Tragestgab (4) abgewandten Stirnseite eine Flanschplatte in Form einer Scheibe angeschweißt. Diese
steht zumindest annähernd vertikal auf der Achse des Gewindebolzens bzw. der Hülse. Durch entsprechendes
Verdrehen der Hülse (17) läßt sich die Länge der Abstandsstütze (10) im Abstand von Trageholm
(8) und Pfosten entsprechend verlängern oder verkürzen. Eine Rändelung am Außenmantel der Hülse
(17) macht diese griffiger und erleichtert das Drehen der Hülse mit den Händen.
Figur 5 und 6 zeigen eine Konsole in verschiedenen Ansichten. Die dargestellte Konsole besteht aus jeweils
vertikal zueinander verlaufenden Holmen (8,9) die in Form eines Z angeordnet sind. Auflageholm
(9) und Befestigungsholm (7) bestehen aus parallel zueinander verlaufenden Flachstäben, die an ihrem
stirnseitigen Ende an einer Breitseite jeweils paarweise beidseits des Trageholmes (8) an diesem
endbündig angebracht sind. An dem Trageholm (8) abgewandten Ende des Befestigungsholmes sind rechteckige
Laschen (14.1, 14.2) so angebracht, daß ihre Längsseiten rechtwinklig zum Befestigungsholm (7)
stehen. Auf dem über dem Befestigungsholm (7) überstehenden Teil der Lasche (14.1, 14.2) befinden
sich hintereinander und seitlich versetzt zwei Stecklöcher (29,30)
Auf der dem Trageholm abgewandten Seite des Befestigungsholmes (7) ist der rechteckige Haltesteg
(18) an der Schmalseite der den Haltesteg bildenden Flachstäbe etwa den Laschen (14.1 und 14.2) am
überliegenden Ende des Befestigungsholmes (7) angeschweißt. Die Flachstäbe (9.1, 9.2), die den Auflageholm
(9) bilden, sind am dem Befestigungsholm gegen überliegenden Ende am Trageholm (8) in der
gleichen Weise befestigt wie die Flachstäbe des Befestigungsholmes (7). Die beiden freien Enden der
beiden Flachstäbe (9.1, 9.2) sind stirnseitig mit einer vertikal zur Auflegeholmachse verlaufenden
Stegplatte (19), die trageholmseitig am Auflageholm (9) übersteht, verbunden. Der Überstand der Stegplatte
(19) verhindert, daß die auf dem Auflageholm (9) aufgelegten Bretter oder Gitterroste längs des
Auflageholmes (9) abrutschen. Der Trageholm (8) selbst besteht aus einem quadratischen Stab mit
Hohlprofil, der große Kräfte ohne ein hohes Gewicht aufzuweisen, aufnehmen kann.
Die Gitterroste (25), die an ihren Stirnseiten Haken (25, 26, 27) aufweisen, in einem Auflageholm
(9), deren Flachstäbe parallel zueinander verlaufen, besteht. Die Haken (26, 27), die zunächst
oberflächenbündig zum Gitterrost verlaufen, winkeln am Ende etwa vertikal zur Unterseite des Gitterrostes
(25.1, 25.2) ab und bilden mit der Gitterroststirnseite die Form einer Nut.
Claims (6)
1. Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere
für Bauhandwerker, der eine Traverse aufweist, die beidends an zwei im Abstand zueinander
angeordneten, zumindest ungefähr vertikal zur Traverse gerichteten Pfosten aufsitzt, mit einer Konsole,
die einen endseitig auf der Traverse auf der den Pfosten gegenüberliegenden Seite auflegbaren
und an dieser mittels einer Feststelleinrichtung festlegbaren Befestigungsholm, einem an der Stirnseite
des Befestigungsholmes angebrachten, von der Traverse wegzeigenden, pfostenseitig abstehenden
Trageholm und einem an diesem stirnseitig dem Befestigungsholm gegenüber und auf der dem Befestigungsholm
abgewandten Seite liegend, befestigten Auflageholm sowie einer auf der gleichen Stirnseite
des Tischbockes wie die Konsole angebrachten, am Pfosten an- und festlegbaren Seitenstütze, die eine
am Pfosten befestigbare Fußstrebe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolenholme (7, 8, 9)
starr und unlösbar miteinander verbunden sind und/oder die Fußstrebe (12) auf der dem Pfosten (4)
zugewandten Ende und etwa rechtwinklig einen Dorn (27) trägt, der in den Pfosten (4) von unten her
eingreift und dessen Achse zumindest annähernd koaxial zum Pfosten (4) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch ge kennzeichnet, daß die Fußstrebe (12) mit einer von
außen her am Pfosten (4) anliegenden Anlegestrebe (13) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Dorn (27) etwa in Form eines Kegels oder Kegelstumpfges gestaltet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge- kenmnzeichnet, daß am Trageholm (8) eine am Pfosten
(4) anliegende Abstandsstütze (10) befestigt ist, deren Länge zumindest ungefähr in vertikaler Richtung
zum Trageholm (8) verstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, daß die Abstandsstütze (10) aus einem
ungefähr vertikal am Trageholm (8) angebrachten Gewindebolzen (16) und einer auf diesem aufschraubbaren
Hülse (17) besteht, auf deren vom Tragestab abgewandten Stirnseite eine Flanschplatte (28) etwa
im Schwerpunkt der Breitseite starr oder schwenk- und drehbar befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, daß der Auflageholm (9) und/oder der
Befestigungsholm (7) aus zweiparallel zueinander
verlaufenden Stäben (9.1, 9.2 bzw. 14.1, 14.2) mit Flachprofil bestehen, die an einer Breitseite jeweils
paarweise, beidseits des Trageholms (8) angebracht sind, wobei auf dem Befestigungsholm (7)
auf der dem Trageholm (8) abgewandten Seite ein Haltesteg (18) etwa am tragholmseitigen Ende und
eine Stegplatte (19), die die beiden freien Enden der beiden Stäbe (19.1, 19.2) an der Stirnseite des
Auflageholmes (9) miteinander verbindet und die trageholmseitig am Auflageholm (9) übersteht, angebracht
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9115979U DE9115979U1 (de) | 1991-12-23 | 1991-12-23 | Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9115979U DE9115979U1 (de) | 1991-12-23 | 1991-12-23 | Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9115979U1 true DE9115979U1 (de) | 1992-02-20 |
Family
ID=6874563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9115979U Expired - Lifetime DE9115979U1 (de) | 1991-12-23 | 1991-12-23 | Tischbock zum Erstellen einer Laufbühne insbesondere für Bauhandwerker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9115979U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4227215A1 (de) * | 1992-08-17 | 1994-02-24 | Mueller & Baum | Vorrichtung zur Befestigung von Gerüstbelägen an einem Gerüstbock |
| DE9401407U1 (de) * | 1994-01-28 | 1994-08-04 | Lindmeier, Martin, 94127 Neuburg | Hydraulik-Gerüstbock |
| EP1584772A3 (de) * | 2004-04-07 | 2007-09-12 | Austin Reynolds Site Safety Limited | Stützkonstruktion |
| CN115110737A (zh) * | 2022-02-09 | 2022-09-27 | 佳木斯大学 | 一种土木工程建筑施工支架 |
-
1991
- 1991-12-23 DE DE9115979U patent/DE9115979U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4227215A1 (de) * | 1992-08-17 | 1994-02-24 | Mueller & Baum | Vorrichtung zur Befestigung von Gerüstbelägen an einem Gerüstbock |
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| EP1584772A3 (de) * | 2004-04-07 | 2007-09-12 | Austin Reynolds Site Safety Limited | Stützkonstruktion |
| CN115110737A (zh) * | 2022-02-09 | 2022-09-27 | 佳木斯大学 | 一种土木工程建筑施工支架 |
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