DE9115974U1 - Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge - Google Patents
Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. AblängsägeInfo
- Publication number
- DE9115974U1 DE9115974U1 DE9115974U DE9115974U DE9115974U1 DE 9115974 U1 DE9115974 U1 DE 9115974U1 DE 9115974 U DE9115974 U DE 9115974U DE 9115974 U DE9115974 U DE 9115974U DE 9115974 U1 DE9115974 U1 DE 9115974U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boards
- length
- strand
- control circuit
- cycle press
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 24
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 24
- 210000001145 finger joint Anatomy 0.000 claims description 13
- 125000004122 cyclic group Chemical group 0.000 claims description 3
- 239000003292 glue Substances 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 7
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 3
- 241000220317 Rosa Species 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D59/00—Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
- B23D59/008—Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices comprising computers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D59/00—Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
- B23D59/001—Measuring or control devices, e.g. for automatic control of work feed pressure on band saw blade
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B1/00—Methods for subdividing trunks or logs essentially involving sawing
- B27B1/002—Methods for subdividing trunks or logs essentially involving sawing by cross-cutting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B31/00—Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines
- B27B31/006—Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines with chains or belts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B31/00—Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines
- B27B31/06—Adjusting equipment, e.g. using optical projection
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/10—Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
- B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
- B27M3/0013—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
- B27M3/002—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected at their ends
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE ° ^*-» >=°
ZUGELASSEN BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Patentanwälte Rose, Kosel & Sobisch Postfach 129, D-3353 Bad Gandersheim 1
Odastrasse 4a Postfach 129
D-3353 Bad Gandersheim 1 Germany
Telefon (05382)4038 Telex957422siedpd
Telefax (053 82) 40 30 Telegramm-Adresse: Siedpatent Badgandersheim
Ihr Zebhen/Your ref. UnserZeichen/Ourref.
4069/11 Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG
Datum/Date 20. Dezember 1991
Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge
Die Erfindung betrifft zunächst eine Keilzinkenanlage
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei bekannten Keilzinkenanlagen dieser Art wird die zu verpressende Keilzinkenverbindung jeweils durch eine
verhältnismäßig aufwendige Vorrichtung im Preßbereich der Taktpresse positioniert und dann durch Aufgabe von
Preßkraft parallel zur Bewegungsbahn der Bretter verpreßt Diese Vorrichtung weist entlang der Bewegungsbahn der
Bretter im Abstand voneinander zwei Vorschubstationen mit je zwei übereinander angeordneten, drehend antreibbaren
Vorschubwalzen auf. Das Einfädeln aufeinanderfolgendar
Bretter findet zwischen den Vorschubstationen bei stillstehendem vorderen Brett statt, das Ober eine mit
seinem Ende zusammenwirkende Lichtschranke angehalten wurde. Die somit bekannte Position der Keilzinkenverbin-
-2-PK/B
Bankkonto: NORD/LB, NL Bad Gandersheim (BLZ 250 500 OQ), Kte-Nr. 22 11S970- Pa&tgirokonto: Postgiroamt Hannover (BLZ 250100 30), Kto.-Nr. 667 15-307
&Aacgr; ■>
"» rf1
Ol dung wird mittels eines auf den Brettern ablaufenden Längenmeßgeräts bis in den Preßbereich verfolgt. Dort
werden die eingefädelten Bretter mit ihrer Keilzinkenverbindung
angehalten, und die Verpressung findet statt.
Dies ist nachteilig und führt zu verhältnismäßig geringer Produktionsleistung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Produktionsleistung der bekannten Keilzinkenanlagen zu steigern.
gelöst. In der Einfädelstation werden die aufeinanderfolgenden
Bretter Seiten- und höhenversatzfrei eingefädelt. Jedes Schaltelement kann z.B. als ein auf dem
Brett entlangschleifender Schaltarm ausgebildet sein, der einen Näherungsinitiator betätigt, sobald das Brettende
auftritt. Es können jedoch auch Lichtschranken als Schaltelemente verwendet werden. Jeder Zähler kann z.B.
als Rückwärtszähler ausgebildet sein, der von dem eingestellten Zählwert bis auf Null rückwärts gezählt wird
und bei Erreichen des Zählwerts Null das Stopsignal abgibt. Aus Toleranzgründen hat der Preßbereich zweckmäßigerweise
eine gewisse Erstreckung in der Bewegungsrichtung der Bretter. Erfindungsgemäß läßt sich die
Keilzinkverbindung jeweils recht genau in der Mitte des Preßbereichs positionieren. Dies ist hinsichtlich der
diese Weise gut aufzufangen und von den beiden benachbarten Preßtürmen der Taktpresse fernzuhalten ist. Die
Erfindung gestattet eine selbsttätige Verfolgung der Hinterkante des Brettes und damit der zugehörigen Keilzinkenverbindung
bis in den Preßbereich. Dort wird die Keilzinkenverbindung selbsttätig positioniert und die
Verpressung vorgenommen.
# Ip. &bgr;
Ol Die Merkmale des Anspruchs 2 erhöhen die Funktionssicherheit insbesondere bei Keilzinkenanlagen für die Leimbinderfertigung.
Wenn dort z.B. die minimale Brettlänge > 800 mm beträgt, wird der Abstand aufeinanderfolgender
Die Erfindung betrifft auch eine Keilzinkenanlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
Bei bekannten Keilzinkenanlagen dieser Art ist die Ablängsäge stationär am Auslauf der Taktpresse eingebaut.
Dies hat den Nachteil, daß der auslaufende Strang stets an der gewünschten Trennstelle zum Zweck der Ablängung
gesondert angehalten und nach der Ablängung wieder beschleunigt werden muß. Dieses gesonderte Positionieren
für die Ablängung kostet Energie und stört den gesamten
Es sind auch schon mitlaufende Sägen bekannt, die sich in der gewünschten Ablängposition an den weiterlaufenden
Strang anklammern und den Trennschnitt während des Mitlaufs durchführen. Diese Lösung verliert jedoch mit
steigender Vorschubgeschwindigkeit an Längenpräzision für den Trennschnitt.
Der Erfindung liegt daher auch die Aufgabe zugrunde, die Ablängung des fertig verpreßten Stranges zu verbessern.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 3 gelöst. Dadurch wird die in der Taktpresse ohnehin
erforderliche Preßdauer gleichzeitig für den Trennschnitt zur Ablängung des Stranges ausgenutzt. Es entfällt also
ein zusätzliches Positionieren des Stranges nur für die Zwecke des Ablängens. Durch diese Maßnahme kann die
Produktionsleistung der Keilzinkenanlage gesteigert
Ol werden.
Die Merkmale des Anspruchs 4 sind fertigungstechnisch verhältnismäßig einfach und dennoch von hoher Funktionssicherheit.
Gemäß Anspruch 5 läßt sich in jedem Fall eine gesonderte Positionierung des Stranges für die Ablängung vermeiden.
Die Länge der Führungen kann jedoch auch kürzer gewählt werden. Man kann dann mit einer besonderen Programmierung
der Steuerschaltung in den meisten Fällen ebenfalls eine gesonderte Positionierung des Stranges für die Ablängung
vermeiden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Keilzinkenanlage mit in die Taktpresse integrierter Ablängsäge und
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine andere Keilzinkenanlage mit nachgeschalteter Ablängsäge.
In Fig. 1 weist eine Keilzinkenanlage 1 eine Einfädelstation
2 und eine nachgeschaltete Taktpresse 3 auf.
Der Einfädelstation 2 werden nicht gezeichnete Bretter liegend in Richtung eines Pfeils 4 nacheinander zugeführt
Jedes Brett liegt in der Einfädelstation 2 auf einem in diesem Fall z.B. als Plattenband ausgebildeten Förderband
5, das sich in Richtung einer Bewegungsbahn 6 der Bretter erstreckt. Seitlich wird jedes Brett von ständig
umlaufenden Ketten 7 und 8 geführt und in Richtung des Pfeils 4 mit einer ersten Geschwindigkeit angetrieben.
Ol Jedes Brett wird durch die Einfädelstation 2 an zwei
entlang der Bewegungsbahn 6 nacheinander angeordnete Vorschubstationen 9 und 10 übergeben. Jede Vorschubstation
9, 10 weist zwei übereinander angeordnete und jeweils von einem elektrischen Antriebsmotor 11, 11 und
12, 12 antreibbare Vorschubwalzen 13, 13 und 14, 14 auf. Die Vorschubwalzen 13, 14 und ihre Antriebsmotoren 11,
12 können auch ineinandergeschachtelt als sogenannte Trommelmotoren ausgebildet sein. Fig. 1 stellt diese
Verhältnisse lediglich schematisch dar. Statt der in Fig. 1 gezeichneten beiden Vorschubstationen 9, 10
reicht in manchen Fällen auch nur eine solche Vorschubstation.
Die Vorschubstationen 9, 10 fördern die Bretter in Richtung des Pfeiles 4 mit einer zweiten Geschwindigkeit,
die kleiner als die erste Geschwindigkeit in der Einfädelstation 2 ist. Sobald ein Brett durch die Vorschubstationen
9, 10 ergriffen ist, reduziert sich die erste Geschwindigkeit auf die erwähnte zweite Geschwindigkeit.
Dies hat zur Folge, daß an dem betreffenden Brett die Ketten 7, 8 seitlich mit Schlupf gleiten, solange dieses
Brett sich in dem Wirkungsbereich der Ketten 7, 8 befindet.
Die Geschwindigkeitsdifferenz der Bretter hat zur Folge,
daß ein in der Einfädelstation 2 nachrückendes Brett auf das voraufgehende, schon durch die Vorschubstationen 9,
10 erfaßte Brett aufläuft. Dabei werden die benachbarten Bretter mit ihren schon angeleimten Keilzinkenprofilen
ineinander eingefädelt. Die so eingefädelten Bretter werden durch die Vorschubstationen 9, 10 in Richtung des
Pfeils 4 weitergefördert, bis eine Keilzinkenverbindung 15 aufeinanderfolgender Bretter 16 und 17 in einen
Ol Preßbereich 18 der Taktpresse 3 gelangt. Dieser Preßbereich
18 ist zwischen Preßschuhen 19 und 20 an sich bekannter Preßtörme 21 und 22 der Taktpresse 3 definiert.
Während der Preßturm 22 in Richtung der Bewegungsbahn 6
stationär ist, läßt sich der Preßturm 21 in Richtung des Pfeils 4 und zurück verschieben. Durch diese Verschiebung
in Richtung des Pfeils 4 wird die im Preßbereich 18 befindliche Keilzinkenverbindung 15 bei niedergefahrenen
Preßschuhen 19, 20 noch fester ineinandergepreßt, als
dies schon während des Einfädelvorgangs in der Einfädelstation
2 geschehen ist. Nach Beendigung dieser Verpressung werden die Preßschuhe 19, 20 wieder hochgefahren
und damit die miteinander verpreßten Bretter zum Weitertransport in Richtung des Pfeils 4 durch die Vorschub-
Dem Preßturm 22 ist eine in die Taktpresse 3 integrierte Ablängsäge 23 nachgeschaltet, die durch einen in Fig. 1
nur schematisch angedeuteten Antriebsmotor 24 zum Ablängen des aus den Brettern 16, 17 entstandenen Stranges 25
heb- und senkbar ist.
In der Einfädelstation 2 sind entlang der Bewegungsbahn 6 der Bretter 16, 17 in dem in Fig. 1 dargestellten
Ausfuhrungsbeispiel vier Schaltelemente 26 bis 29 angeordnet. Der Abstand 30 je zweier aufeinanderfolgender
Schaltelemente 26, 27 oder 27, 28 oder 28, 29 voneinander ist kleiner als die minimale Länge der miteinander
zu verbindenden Bretter 16, 17.
Die Schaltelemente 26 bis 29 können in beliebiger Weise ausgebildet sein, z.B. als auf den Brettern 16, 17
entlangschleifender Schaltarm, der einen Näherungsinitiator betätigt, sobald das Ende eines Brettes auftritt,
oder als Lichtschranke. Die Aufgabe der Schalt-
Ol elemente 26 bis 29 ist es, beim Auftreten eines Brettendes ein elektrisches Ausgangssignal in einen als
Rückwärtszähler ausgebildeten Zähler 31 bis 34 einzugeben. Jeder Zähler 31 bis 34 ist auf einen dem Abstand
von dem zugehörigen Schaltelement 26 bis 29 bis zu dem Preßbereich 18 entsprechenden Zählwert einstellbar.
Jeder Zähler 31 bis 34 ist ferner in beiden Richtungen mit einer Steuerschaltung 35 verbunden.
Mit der Steuerschaltung 35 ist außerdem in beiden Richtungen ein Vorwahlzähler 36 verbunden, an dem ein Zählwert
für die gewünschte Fertiglänge der von dem Strang 25 abzulängenden Bretter einstellbar ist. Bei Erreichen
des voreingestellten Zählwerts an dem Vorwahlzähler 36 gibt dieser ein Ausgangssignal in die Steuerschaltung
35, die daraufhin den Antriebsmotor 24 zur Betätigung der Ablängsäge 23 einschaltet.
Vorzugsweise in Richtung des Pfeils 4 hinter dem Preßbereich 18 ist an der Taktpresse 3 eine durch die Bewegung
der Bretter 16, 17 betätigbare Längenmeßvorrichtung 37 angebracht. Durch die Längenmeßvorrichtung 37 werden der
durchgelaufenen Brettlänge entsprechende elektrische
Längensignale in die Steuerschaltung 35 eingegeben. In Abhängigkeit von diesen Längensignalen werden die Zähler
31 bis 34 dann fortgeschaltet, wenn sie zuvor durch eines der Schaltelemente 26 bis 29 eingeschaltet worden
sind. Verläßt z.B. ein Brettende das Schaltelement 26, wodurch das Schaltelement 26 geschaltet wird und den
Zähler 31 aktiviert, und sind gleichzeitig alle anderen Schaltelemente 27 bis 29 noch in Berührung mit einem
hier nicht ein Brett in die Einfädelstation 2 einläuft, sondern sich ein Brettende an der Stelle des Schaltelements
26 befindet. Der aktivierte Zähler 31 wird nach-
Ol folgend durch die von der Längenmeßvorrichtung 37 übermittelten
Signale entsprechend der Bewegung des Brettes rückwärts gezählt, bis jenes Brettende, in das inzwischen
der Anfang des nachfolgenden Brettes eingefädelt worden ist, den Preßbereich 18 erreicht hat. Sollte der Holzabzug
durch die Vorschubstationen 9, 10 schneller als der Holznachschub erfolgen, so kann nach dem Schaltelement
26 das Schaltelement 27 ein Brettende feststellen und dadurch geschaltet werden. Von diesem Augenblick an wird
dann die Verfolgung des Brettendes durch den dem Schaltelement 27 zugeordneten Zähler 32 übernommen, usw.
Es handelt sich hier also um eine Taktpresse 3 mit kontinuierlicher Einfädelung aufeinanderfolgender Bretter
16, 17 im Bereich der Einfädelstation 2. Durch die
Mehrfachanordnung von Schaltelementen 26 bis 29 kann man insbesondere der Tatsache Rechnung tragen, daß aufgrund
der Produktionsbedingungen der Treffpunkt zweier aufeinanderfolgender
Bretter 16, 17 zur Einfädelung jeder Stelle entlang der Bewegungsbahn 6 in der Einfädelstation
2 liegen kann.
Mit der geschilderten Keilzinkenanlage 1 gelingt es, die eingefädelten Keilzinkenverbindungen 15 jeweils bis in
den Preßbereich 18 zu verfolgen und dort zum Verprassen durch die Taktpresse 3 selbsttätig zu positionieren.
Nicht nur die Abstände 30 der Schaltelemente 26 bis 29 voneinander, sondern auch die Anzahl der Schaltelemente
26 bis 29 ist abhängig von der minimalen gefahrenen Brettlänge.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind gleiche Teile wie in Fig. 1 mit gleichen Bezugszahlen versehen.
Ol Taktpresse 3 im wesentlichen ähnlich aufgebaut ist wie die Keilzinkenanlage 1 gemäß Fig. 1. Auch die Funktion
ist ähnlich.
In Fig. 2 ist allerdings nur ein Schaltelement 27 vorge-
sehen, das in der zuvor beschriebenen Weise über seinen
Zähler 32 mit der Steuerschaltung 35 verbunden ist und
funktioniert.
Ein weiterer Unterschied ist der, daß in Fig. 2 die Ablängsäge 39 nicht in die Taktpresse 3 integriert ist,
sondern parallel zu der Bewegungsbahn 6 des Stranges verfahren werden kann. Dazu weist die Ablängsäge 39
einen Wagen 40 auf, der auf zueinander und zu der Bewegungsbahn 6 des Stranges 25 parallelen Führungen 41 und 42
verfahrbar ist. Dieses Verfahren bewerkstelligt ein Langspositionierantrieb 43, der durch die Steuerschaltung
35 derart steuerbar ist, daß die Ablängsäge 39 während zumindest eines Teils der Preßdauer der Taktpresse 3 an
derjenigen Stelle der Bewegungsbahn 6 des Stranges 25 positioniert ist, die der gewünschten Länge des von dem
Strang 25 abzutrennenden Brettes entspricht. An dieser Stelle ist durch die Steuerschaltung 35 ein Ablängantrieb
44 der Ablängsäge 39 zum Ablängen dann steuerbar, wenn der Strang 25 sich während der Preßdauer im Stillstand
befindet.
In Fig. 2 ist die Ablängsäge 39 mit vollausgezogenen Linien in ihrer linken Endstellung und mit strichpunktierten
Linien in der Nähe ihrer rechten Endstellung dargestellt.
Auf diese Weise kann die Preßdauer dazu ausgenutzt werden, die Ablängung vorzunehmen, ohne daß für das
Ablängen der Strang 25 ein weiteres Mal zum Stillstand
-10-
gebracht und nachfolgend wieder beschleunigt werden muß.
Die Längenmeßvorrichtung 37 kann in allen Fällen in
geeigneter, an sich bekannter Weise ausgebildet sein. Sie kann z.B. ein auf dem Holz ablaufendes Rad aufweisen,
das einen Impulsgeber betätigt, der entsprechende Längenimpulse in die Steuerschaltung 35 einspeist.
In der Regel sind der Antriebsmotor 24 und der Ablängantrieb
44 als pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten ausgebildet, deren Steuerventile in an sich bekannter
Weise durch die Steuerschaltung 35 betätigbar sind.
Claims (5)
- ANSPRÜCHEmit einer Taktpresse (3) zur taktweisen Verpressung von Keilzinkenverbindungen (15) von Brettern (16,17) in einem Preßbereich (18) der Taktpresse (3),mit wenigstens einer die Bretter (16,17) in der Taktpresse (3) fördernden oder anhaltenden Vorschubstation (9;10) ,und mit einer die stirnseitigen, mit einer Leimschicht versehenen Keilzinkenprofile aufeinanderfolgender Bretter (16,17) ineinander einfädelnden und die so eingefädelten Bretter (16,17) der Taktpresse (3) zuführenden Einfädelstation (2),15dadurch gekennzeichnet, daß in der Einfädelstation (2) entlang einer Bewegungsbahn (6) der Bretter-2-PK/LaBankkonto: NORD/LB, NL Bad Gandersheim (BLZ 250 500 0Ö), Kto.-Nr. 22 118 970 · Postgirokonto: Postgiroamt Hannover (BLZ 250100 30), Kto.-Nr. 667 15-307-2-Ol (16,17) wenigstens ein durch eine Hinterkante eines Brettes (16;17) betätigbares und dann ein elektrisches Ausgangssignal lieferndes Schaltelement (26 bis 29) angeordnet ist,daß jedes Schaltelement (26 bis 29) mit einem Zähler (31 bis 34) verbunden ist, der auf einen den Abstand von dem betreffenden Schaltelement (26 bis 29) bis zu dem Preßbereich (18) entsprechenden Zählwert einstellbar ist,daß jeder Zähler (31 bis 34) mit einer Steuerschaltung (35) verbunden ist,daß im Bereich der Taktpresse (3) eine durch die Bewegung der Bretter (16,17) betätigbare Längenmeßvorrichtung (37) vorgesehen ist, durch die der durchgelaufenen Brettlänge entsprechende elektrische Längensignale in die Steuerschaltung (35) eingebbar sind,daß jeder Zähler (31 bis 34) durch die Steuerschaltung (35) in Abhängigkeit von den Längensignalen fortschaltbar ist,und daß durch jeden Zähler (31 bis 34) bei Erreichen seines eingestellten Zählwerts ein Stopsignal in die Steuerschaltung (35) eingebbar und durch die Steuerschaltung (35) ein Antriebsmotor (11;12) der wenigstens einen Vorschubstation (9;10) abschaltbar ist.
- 2. Keilzinkenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Einfädelstation (2) entlang der Bewegungsbahn (6) der Bretter (16,17) mehrere Schaltelemente (26 bis 29) hintereinander angeordnet sind,-3--3-Ol und daß der Abstand (30) je zweier aufeinanderfolgender Schaltelemente (26 bis 29) voneinander kleiner ist als die minimale Länge der miteinander zu verbindenden Bretter (16,17).
- 3. Keilzinkenanlage (38), mit einer Taktpresse (3) zur taktweisen Verpressung von Keilzinkenverbindungen (15) von Brettern (16,17),und mit einer Ablängsäge (39) zum Ablängen eines durch die miteinander verbundenen Bretter (16,17) entstandenen Stranges (25) ,insbesondere nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Ablängsäge (39) parallel zu einer Bewegungsbahn (6) des Stranges (25) verfahrbar ist,daß im Bereich der Taktpresse (3) eine durch die Bewegung des Stranges (25) betätigbare Längenmeßvorrichtung (37) vorgesehen ist, durch die der durchgelaufenen Stranglänge entsprechende elektrische Längensignale in eine Steuerschaltung (35) eingebbar sind,daß durch die Steuerschaltung (35) ein Längspositionierantrieb (43) der Ablängsäge (39) derart steuerbar ist, daß die Ablängsäge (39) während zumindest eines Teils der Preßdauer der Taktpresse (3) an derjenigen Stelle der Bewegungsbahn (6) des Stranges (25) positioniert ist, die der gewünschten Länge des von dem Strang (25) abzutrennenden Brettes entspricht,und daß an dieser Stelle durch die Steuerschaltung-4--A-Ol (35) ein Ablängantrieb (44) der Ablängsäge (39) zum Ablängen dann steuerbar ist, wenn der Strang (25) sich während der Preßdauer im Stillstand befindet.
- 4. Keilzinkenanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablängsäge (39) einen Wagen (40) aufweist, der auf zueinander und zu der Bewegungsbahn (6) des Stranges (25) parallelen Fuhrungen (41,42) verfahrbar ist.
- 5. Keilzinkenanlage nach Anspruch 4, dadurch gekenn-zeichnet, daß die Länge der Führungen (41,42) wenigstens gleich der maximalen Länge der von dem Strang (25) abzutrennenden Bretter ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9115974U DE9115974U1 (de) | 1991-12-22 | 1991-12-22 | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge |
| DE4240636A DE4240636C2 (de) | 1991-12-22 | 1992-12-03 | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9115974U DE9115974U1 (de) | 1991-12-22 | 1991-12-22 | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9115974U1 true DE9115974U1 (de) | 1992-02-13 |
Family
ID=6874560
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9115974U Expired - Lifetime DE9115974U1 (de) | 1991-12-22 | 1991-12-22 | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge |
| DE4240636A Expired - Lifetime DE4240636C2 (de) | 1991-12-22 | 1992-12-03 | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4240636A Expired - Lifetime DE4240636C2 (de) | 1991-12-22 | 1992-12-03 | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE9115974U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3984923A1 (de) * | 2020-10-15 | 2022-04-20 | Weinig Dimter GmbH & Co. KG | Verfahren zum zuführen von länglichen werkstücken aus holz, kunststoff und dergleichen sowie anlage zur durchführung des verfahrens |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4417514C1 (de) * | 1994-05-19 | 1995-05-04 | Grecon Greten Gmbh & Co Kg | Verfahren zur taktweisen Verpressung von Keilzinkenverbindungen und Taktpresse dafür |
| DE10033155C1 (de) * | 2000-07-07 | 2002-04-04 | Siegfried Baumgartner | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Einzelteilen zusammengeleimten Holzbauteilen |
| SI21089B (sl) * | 2002-12-20 | 2011-07-29 | Gregor Ledinek | Stroj za ÄŤelno spajanje in lepljenje podolgovatih lesnih obdelovancev z zobatimi ÄŤelnimi spoji in postopek v zvezi s tem |
| DE102022125404A1 (de) * | 2022-09-30 | 2024-04-04 | H.I.T. Maschinenbau Gmbh + Co. Kg | Verfahren zur Herstellung einer Keilzinkenverbindung und Keilzinkenpresse |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281671B (de) * | 1965-05-28 | 1968-10-31 | Rudolf Sauter | Vorrichtung zur automatischen Betaetigung einer Presse zum Laengsverleimen von Werkstuecken aus Holz |
| DE6917198U (de) * | 1969-04-28 | 1969-11-13 | Hombak Machinenfabrik Kg Fa | Mittlaufende abkuerzsaege |
| DE3118029A1 (de) * | 1981-05-07 | 1982-11-25 | Weniger & Co Inhaberin Doris Weniger, 4800 Bielefeld | "vorrichtung zum stirnseitigen verbinden von holzlatten" |
-
1991
- 1991-12-22 DE DE9115974U patent/DE9115974U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1992
- 1992-12-03 DE DE4240636A patent/DE4240636C2/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3984923A1 (de) * | 2020-10-15 | 2022-04-20 | Weinig Dimter GmbH & Co. KG | Verfahren zum zuführen von länglichen werkstücken aus holz, kunststoff und dergleichen sowie anlage zur durchführung des verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4240636A1 (en) | 1993-06-24 |
| DE4240636C2 (de) | 1995-01-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3005213C2 (de) | Bandförderanlage zum Verteilen von Produkten | |
| EP2008956B1 (de) | Vorrichtung zum positionsgenauen Zuführen von tafelförmigen Gütern sowie entsprechendes Verfahren | |
| DE3814676A1 (de) | Montageanlage, insbesondere fuer klein- und kleinstbauteile | |
| DE3303956C2 (de) | Vorrichtung zum Umreifen eines quaderförmigen Packgutes | |
| DE2802446A1 (de) | Vorrichtung zur ausrichtung einer anzahl von sich bewegenden gegenstaenden miteinander | |
| DE2826977C2 (de) | ||
| DE69018492T2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden und Stapeln von Holzstreifen. | |
| EP0085418A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von selbstklebenden Etiketten | |
| EP0504442B1 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Werkstücken zu einer Bearbeitungsmaschine | |
| EP2802441B1 (de) | Holzbearbeitungsanlage und verfahren zu deren betrieb | |
| DE60303322T2 (de) | Maschine zum Bearbeiten von Platten von Holz oder dergleichen | |
| DE9115974U1 (de) | Keilzinkenanlage mit Einfädelstation, Taktpresse und ggf. Ablängsäge | |
| EP1050388B1 (de) | Kantenbearbeitungsmaschine mit Werkstücktransportkette | |
| EP1811851B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum schneiden von würsten | |
| DE3909373C2 (de) | ||
| DE3536350A1 (de) | Verfahren zum zaehlen von zu einem fortlaufenden band angeordneten gegenstaenden und einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE19926885A1 (de) | Transporteinrichtung für Informationsträger, insbesondere Karten | |
| DE3914625C2 (de) | ||
| DE3248117C2 (de) | ||
| DE3211344C2 (de) | ||
| DE2007331C3 (de) | Vorrichtung zum zeitlich gestaffelten Ablegen von Brettern auf eine Förderbahn | |
| DE3436923C2 (de) | ||
| DE3539762A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bildung von lagen vorbestimmter breite aus mehreren hoelzern, vorzugsweise schnitthoelzern | |
| DE3307100C2 (de) | Endprofiliermaschine | |
| DE3920291A1 (de) | Bremsvorrichtung fuer auf gefaessfoerderern transportierten gefaessen |