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DE911390C - Mehrfachdruckknopfschalter - Google Patents

Mehrfachdruckknopfschalter

Info

Publication number
DE911390C
DE911390C DEW2889D DEW0002889D DE911390C DE 911390 C DE911390 C DE 911390C DE W2889 D DEW2889 D DE W2889D DE W0002889 D DEW0002889 D DE W0002889D DE 911390 C DE911390 C DE 911390C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push
terminals
button switch
contacts
push button
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW2889D
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Zander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weyer & Zander K G
Original Assignee
Weyer & Zander K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weyer & Zander K G filed Critical Weyer & Zander K G
Priority to DEW2889D priority Critical patent/DE911390C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911390C publication Critical patent/DE911390C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Mehrfachdruckknopfschalter Die Erfindung 'bezieht sich auf einen Mehrfachdruckknopfschalter, bei welchem jedem Druckknopf je eins verschiebbare Schaltbrücke mit zwei übereinander angeordneten, wechselweise kurzzuschlleßenden Kontaktpaaren zugeordnet ist und bei welchem die Druckknöpfe samt den Anschlußklemmen im Schaltergehäuse unterhalb der Deckeltrennebene versenkt angeordnet sind. Bei Druckknopfschaltern dieserArt bereitetes Schwierigkeiten, die zahlreichen notwendigen Anschlußklemmen übersichtlich, zugänglich, ferner so anzuordnen, daß die vorgeschriebene Luftsicherheitsstreake zwischen je zwei Klemmen unter allen Umständen eingehalten ist. Auf jeden dieser Druckknopfschalter entfallen nämlich nicht weniger als vier Anschlußklemmen. Es war aus dem Schalterbau her bekannt, die zu einem Schalter gehörenden Klemmen sämtlich auf der gleichen Höhe anzuordnen. Weil aber dann die Luftsicherheitsstrecke eine sehr große Baulänge notwendig machen würde, hat man bereits die Anschlußklemmen auf beide Seiten des D,ruckknopfschalters verteilt. Auf diese Weise ließ sich zwar die zu jedem Schalter zugehörige Baulänge in mäßigen Grenzen halten, dafür baute sich aber der Schalter wieder ziemlich breit. Außerdem entstanden durch die Verteilung der Anschlußklemmen links und rechts der Druckknopfschalter neue Schwierigkeiten, welche darin bestehen, daß es naturgemäß schwierig ist und einen unübersichtlichen Verlauf der Zuleitungen ergibt, wenn man auf beiden Seiten der Druckknopfschalter Anschlußdrahte anordnen maß. Diese Schwierigkeiten wurden noch gesteigert, weil ja mit diesen links und rechts der Druckknöpfe untergebrachten Anschlußklemmen noch die Schaltbrücke mit den oberen und unteren Kontaktbrücken zusammenarbeiten muß. Besteht außerdem noch die Forderung, daß die Diruckknopfschalter samt den Anschlußklemmen unterhalb der Dieckeltrennebene versenkt angeordnet sein müßten, so steigen die Schwierigkeiten noch weiterhin an, weil alle Schalterteile nur noch von oben her und nicht mehr zusätzlich von den Seiten zugänglich sind. Gerade bei der versenkten Anordnung der Schalterteile kommt einer klaren und übersichtlichen. Anordnung aller Bauteile die Bedeutung zu, daß sie die Installationsarbeiten an solchen Schaltern maßgeblich erleichtert.
  • Man hat sich dann ferner in der Weise zu helfen versucht, daß man die Klemmen wieder sämtlich auf der gleichen Seite des Schalters anordnete, je- doch paarweise übereinander. Die Klemmschrauben mit den Muttergewinden zum Anschluß der Kabel wurden dabei der besseren Zugänglichkeit halber schräg angeordnet. In Wirklichkeit stellten aber diese Druckknopfschalter :auch keine annehmbare Lösung dar. Einigermaßen zugänglich waren lediglich die öbenliegenden Klemmen, während das unterhalb angeordnete Paar nur sehr schwer zugänglich blieb, zumal bei den bekannten Schaltern dicht vor den Klemmen Wandungen hochgeführt waren. Es kam hinzu, daß die unerläßlichen kleinen Bezeichnungsschilder für die obenliegenden Klemmen die untenliegenden verdeckten, so daß auch der Wegfall der senkrechten Wandungen keine Besserung gebracht hätte. Abgesehen von diesen Unzulänglichkeiten beim praktischen. Gebrauch, bestanden Faber auch noch erhebliche Schwierigkeiten bei der Herstellung der Gehäuse in der üblichen Weise durch Pressen. In diesem Falle schließt nämlich die Richtung, in welcher die Preßdrücke auf den Werkstoff ausgeübt werden, einen erheblichen Winkel mit der Achse der Klemmschrauben ein, so daß die Klemmschraubenmuttern nicht in. der gleichen Richtung eingeführt werden können, in welcher auch der Preßdruck ausgeübt wird. Infolgedessen müssen für die Einbringung der Muttern besondere Maßnahmen getroffen werden, wodurch die Herstellung infolge Anwendung verwickelter und teurer Werkzeuge wirtschaftlich nachteilig beeinflußt wird.
  • Die geschilderten Nachteile werden vermieden, wenn erfindungsgemäß sämtlicheAnschlußklemmen an der gleichen Seite der hintereinanderfolgenden Schalter in einer Reihe dicht hintereinander neben einem breiten Kabelkanal angeordnet sind, wobei in an sich bekannter Weise jede zweite Klemme gegenüber den beiden unmittelbar benachbarten zwecks Einhaltung der Luftsicherheitsstrecke, in Bewegungsrichtung der Druckknöpfe gesehen, entsprechend .erhöht bzw. vertieft angeordnet ist und wenn die obenliegenden Klemmen an die Kontakte des der Kontaktbrücke zugeordneten oberen Kontaktpaares, die untenliegenden Klemmen an die unteren Kontaktpaare angeschlossen sind. Bei dem neuen Schalter ist demnach eine :einzige Reihe von Anschlußklemmen vorgesehen, so daß die Führung der Anschlußkabel übersichtlich und klar ist. Die Klemmen sind ferner von oben her sämtlich gut zugänglich, weil sie nicht wie bei bekannten Geräten, durch weitere oberhalb derselben angebrachte Klemmen verdeckt sind. Vor allen Dingen können die Klemmen, im Grun.driß des Gerätes gesehen, eine dicht neben der anderen angeordnet werden; denn die in jedem Falle vorzusehende Luftsicherheitsstrecke wird dadurch verwirklicht, daß die Klemmen in. der Höhe gegeneinander versetzt ,angeordnet sind. Aus diesem Grunde kann man sämtliche Anschlußklemmen auf einer Seite der Druakknopfschalteranordnung anordnen, trotzdem jedem einzelnen Schalter vier Anschlußklemmen zugeordnet sind. Eine nachteilige Vergrößerung der Baubreite wird ebenso vermieden wie eine Vergrößerung der Baulänge. Dabei ergeben die Verbindung der obeniiegenden Anschlußklemmen mit den Kontakten des obenliegenden Kontaktpaares und die entsprechende Anordnung bei den unteren Anschlußklemmeneine besonders .einfache und auch übersichtliche Verbindung des Druckknopfschalters mit den Anschlußklemmen, eine Tatsache, die in Anbetracht der Zugänglichkeit aller Schalterteile nur von oben her besonders fortschrittlich ist. Dabei wird durch die Versetzung der Anschlußklemmen der Höhe nach die Bauhöhe des Mehrfachdruckknopfschalters nur unbedeutend erhöht, dafür aber eine Vergrößerung der Baulänge, die bei Mehrfachanordnungen ja besonders stark in Erscheinung treten müßte, vermieden. Dia nur noch eine .einzige Klemmenreihe vorgesehen ist, bedarf @es ,auch lediglich eines einzigen Kabelkanals, der dafür etwas breiter gehalten werden. kann. und infolgedessen den Zugang zu den Klemmen auch insofern besonders leicht macht.
  • Bei einem besonders zweckmäßigen Ausführungsbeispiel ist der senkrechte Abstand der den Schaltbrücken zugeordneten Kontaktpaare gleich der Höhenversetzung der Anschlußklemmen, und es ist an den beiden oberen Anschlüßklemmen jedes Druckknopfschalters je eine nach der gleichen Seite und gleich stark abgewinkelte Kontaktfahne befestigt und mit je einem Kontakt des oberen Kontaktpaares verbunden, während an den beiden unteren Anschlußklemmen gleich stark, aber nach der entgegengesetzten Seite abgewinkelte Kontaktfahnen befestigt und mit den Kontakten des unteren Kontaktpaares verbunden sind, derart, daß die ,oberen Kontakte genau über den unteren liegen und die Kontaktpaare seitlich der Mitte des Druckknopfschalters zu liegen kommen. Bei einem so ausgebildeten Druckknopfschalter können die Schalter zwanglos neben der Mitte der dazugehörigen Anschlußklemmenreihe liegen. Es ist ferner .die Verbindung des Schalters mit den Anschlußklemmen in der denkbar einfachsten und zugleich in einer sehr übersichtlichen Weise hergestellt. Bei der gekennzeichneten Ausbildung sind überdies sämtliche der abgewinkelten Kontaktfahnen untereinander gleich. Die an den untenliegenden Anschlußklemmen befestigten Kontaktfahnen sind gegenüber den an den oberen Klemmen befestigten lediglich um i 8o' gedreht. Durch diese Drehung kommen auch die mit der Kontaktbrücke in Berührung tretenden Kontakte, so wie es erforderlich ist, nach oben zu liegen, während sie an den oberen Kontaktfahnen an deren Unterseite liegen. Es bedarf demnach nicht der Lagerhaltung von Kontaktfahnen mit verschiedenen Abmessungen.
  • Es ist im Bau :elektrischer Apparate und Geräte seit vielen Jahren bekannt, in einer Reihe nebeneinanderliegende Anschlußklemmen zwecks Verwirklichung der Luftsicherheitsstrecke abwechselnd der Höhe nach erhöht und vertieft anzuordnen, und zwar ist diese Klemmenanordnung bei den verschiedensten Geräten und den verschiedensten Schaltbildern verwirklicht worden. Diagegen stellt die erfindungsgemäße eigentümliche und mit großen Fortschritten verbundene Verbindung der oben- und untenliegenden Anschlußklemmen mit den oberen bzw. unteren, der Schaltbrücke zugeordneten Kontaktpaaren eine Anordnung dar, für die es in der bisherigen Technik des Schaltergerätebaues kein Vorbild gibt.
  • Bei einem besonders zweckmäßigen Ausführungsbeispiel sind die Druckknöpfe und die Klemmen in einzelnen Zellen angeordnet, die im Bereich des Kabelkanals seitlich offen ausgeführt und mittels durchgehender Schraubenbolzen und Muttern gegeneinander verspannt sind. Bei den bekannten Schaltgeräten hat man jeden Druckknopfschalter durch feste Seitenwandungen von dem benachbarten Schalter abgetrennt und für die notwendige Durchführung der Kabel zu den verschiedenen Klemmen rohrartige Durchlässe vorgesehen. Man war daher in vielen Fällen gezwungen, ein oder mehrere Anschlußkabel unter Umständen durch mehrere dieser Durchlässe hindurchzuführen, bevor sie an die richtige Klemme angeschlossen werden konnten. Derartige Arbeiten sind aber nicht nur sehr unbequem auszuführen, sondern erfordern auch einen erheblichen Zeitverlust. Diese Nachteile werden beim Anmeldungsgegenstand durch den Fortfall der festen Seitenwandungen an den einzelnen Schaltern beseitigt.
  • Es ist an sich im Schaltergerätebau nicht mehr neu, Schraubenbolzen in Verbindung mit einzelnen hintereinander angeordneten Bauteilen ähnlicher Ausgestaltung zu verwenden. So hat man bei D@rehstromschaltern drei den einzelnen Phasen entsprechende Zellen durch Schraubenbolzen untereinander verbunden. Dagegen hat man bisher noch niemals einen Mehrfachdruckknopfschalter, d. h. eine Aufeinanderfolge mehrerer Schalter, aus verschiedenen Zellen aufgebaut, von denen jede einen vollstän-; digen Einzelschalter enthält.
  • Es ergibt sich eine besonders zweckmäßige Bauart eines aus einzelnen Zellen aufgebauten Mehrfachdruckknopfschalters, wenn nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Zellen in jeder Zusammenfassung von D@ruckknopfschaltern aus unter sich gleichen Mittelstücken mit je :einem Diruckknopf und zwei Endstücken bestehen, von denen jedes m it je einem Diruckknopf oder auch ohne einen solchen versehen ist.
  • Es kann ferner zweckmäßig sein, wenn die Zellen lediglich aus unter sich gleichen Mittelstücken mit je einem Diruckknopf bestehen.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in den Abb. i bis i o dargestellt.
  • Mit i ist in den Ab:b. i bis 3 ein Gehäuse zur Aufnahme zweier Druckknopfschalter mit den Druckknöpfen 2 und 3 bezeichnet. Die zugehörigen Anschlußklemme n q. bzw. 5 sind, im Grundriß gesehen, sämtlich an der gleichen Seite der D!ruckknöpfe dicht .nebeneinander aufgereiht. Die Klemmen 5 sind gegenüber den Klemmen q. derart erhöht angeordnet, ,daß die in Abb. i eingezeichnete Entfernung b etwas größer als der vorgeschriebene Luftspalt ist. Zu diesem Zweck sind die Klemmen q. auf einem niedrigen Sockel 6, die Klemmen 5 auf einem entsprechend höheren Sockel ? befestigt. Die Klemmen liegen dicht aneinander, d. h. .die Baulänge des die Klemmen enthaltenden Gehäuseteiles ist auf ein Minimum beschränkt. Seitlich der Klemmen ist ein durchgehender, breiter Kana.l8 vorgesehen, in welchem die Kabel verlegt und angeschloss@en werden. Dias Gehäuse ist an den Seiten mit Gewindeanschlüssen 9 für Anschlußrohre versehen und ist oben vom Deckel i o abgeschlossen, welcher auch Durchla.ßöffnungen für die DruckknÖpfe 2 und 3 aufweist. In den Abb. ¢ bis 6 sind die Einzelheiten der eigentlichen Schalter dargestellt. Der Druckknopf 3 ist am Ende einer kurzen Stange 32 befestigt. An dieser ist ferner eine Schaltbrücke 27 befestigt. Durch diese Brücke sollen einmal die zum Druckknopf 3 gehörigen obenliegenden Klemmen 5, das ,andere Mal die untenliegenden Klemmen q. kurzgeschlossen werden. Zu diesem Zweck sind an den Klemmen 5 bzw. q. abgewinkelte Kontaktfahnen 28 bzw. 29 befestigt. Die Kontaktfahne!n sind unter sich gleich, jedoch sind immer die Fahnen 28 und 29 so an den Kontakten befestigt, daß die senkrecht zur Gehäuselängsachse abstehenden Teile der mit L, und T3 bezeichneten Kontakte q. und 5 senkrecht übereinanderliegen. Dias gleiche trifft zu für die Kontakte L4 und Z. Die Kontaktfahnen 28 sind an der Unterseite mit Kontakten 3 i und die Kontaktfahnen 29 an ihrer Oberseite mit Kontakten 30 versehen. Die Kontakte 3o und 31 liegen im fertig zusammengesetzten Schalter senkrecht übereinander. Die Kontaktfahnen 29 entstehen aus den Kontaktfahnen 29 dadurch, daß man die Fahnen 28 um i 8o' herumdreht. Durch diese Drehung kommen dann die Kontakte 31 in Form der Kontakte 3o nach oben zu liegen. Entweder werden nun wie in Abbb. 6 die Kontakte 3 i und damit die Klemmen L, und L4 untereinander verbunden oder die Kontakte 3o und damit die Klemmen Z und T3.
  • Während in den Abb. i bis 6 ein kleines, aus einem Stück bestehendes Gehäuse für zwei Druckknopfschalter dargestellt ist, zeigt das Ausführungsbeispiel nach den Abb.7 bis i o, in welcher Weise man das Gehäuse und den Deckel aus einzelnen Teilen zusammensetzen kann. Dieses Ausführungs- Beispiel enthält drei Druckknopfschalter 14, 15 und 16. Der Schalter 15 ist in einem sogen.annten Mittelstück i i, die Schalter 14 und 16 sind in soggenannten Endstücken 12 und 13 eingebaut. Dias Gehäuse ist dadurch entstanden, daß die Endteile und das Mittelstück nebeneina:ndergelegt, darauf durch Nut und Feder 25 bzw. 26 miteinander in luft- und staubdichte Verbindung gebracht und darauf durch Schraubenbolzen 18, 17 und Befestigungsmuttern 19 in den Endstücken gegeneinander verspannt worden sind, derart, daß sie ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Die einzelnen gegeneinander zu verspannenden Bestandteile des Gehäuses sind dabei so ausgebildet, daß an den Trennebenen zwischen den Gehäuseteilen i i und 13 keinerlei Querwandungen u. dgl. mehr vorhanden sind. Es ist vielmehr ein freier, breiter, durchgehender Raum neben den Druckknöpfen geschaffen, in. welchem die Anschlußkabel. bequem untergebracht und angeschlossen werden können. Aus Abb. 9 geht hervor, daß die Anordnung des einen breiten Kanals seitlich der Druckknöpfe den vorstehend beschriebenen Zusammenbau :der Gehäuse besonders fördert, weil diese die Schraubenbolzen 18 und 17 besonders günstig anzuordnen ermöglicht, so daß die von diesen Bolzen .ausgeübten Schließkräfte an großen Hebelarmen angreifen. Der Gehäusedeckel besteht ebenfalls :aus einem Mittelteil 21 und zwei Endstücken 22 und 23 und ist mittels Schraubenbolzen 20 und 24 und Muttern i g nach dem Vorbild des Gehäuseunterteiles zusammengesetzt. Mit Rücksicht darauf, daß bei einer Hintereinanderschaltung von drei Druckknopfschaltern unter Umständen bereits eine große Anzahl von Kabeln notwendig ist; ist jeder der Teile 1 i bis 13 mit einem seitlich angeordneten Anschlußgewinde 9 für Kabelrohre versehen. Selbstverständlich können in der gleichen Weise wie in den Abb.7 bis io auch vier, fünf und mehr Druckknopfschalter durch die gegenseitige Verspannung ihrer Gehäuse zu einer Einheit verbunden werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrfachdruckknopfschalter, bei welchem jedem Druckknopf je eine verschiebbare Schaltbrücke mit zwei ,übereinander ,angeordneten, wechselweise kurzzuschließenden Kontaktpaaren zugeordnet ist und bei welchem die Druckknöpfe samt den Anschlußklemmen im Schaltergehäuse unterhalb der Deckeltrennebene versenkt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Anschlußklemmen an der gleichen Seite der hintereinanderfolgenden Schalter (2, 3) in .einer Reihe dicht hintereinander neben einem breiten Kabelkanal (8) angeordnet sind, wobei jede zweite Klemme in an sich bekannter Weise gegenüber den beiden unmittelbar benachbarten zwecks Einhaltung der Luftsicherheitsstrecke, in Verschieberichtung der Druckknöpfe gesehen, -entsprechend .erhöht bzw. vertieft angeordnet ist und die obenliegenden Klemmen (5) an die Kontakte des der Kontaktbrücke zugeordneten oberen Kontaktpaares, die untenliegenden Klemmen (4) an das untere Kontaktpaar angeschlossen sind.
  2. 2. Mehrfachdruckknopfschalter mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Abstand der den Schaltbrücken (27) zugeordneten Kontaktpaare gleich der Höhenversetzurig der Anschlußklemmen (4, 5) ist und daß an den beiden obenliegenden Anschlußklemmen (5) jedes Druckknopfschalters je eine nach der gleichen Seite und gleich stark abgewinkelte-Kontaktfahne (28) befestigt und mit je einem Kontakt (31) des oberen Kontaktpaares verbunden ist, während an den beiden darunterliegenden Anschlußklemmen (4.) ,gleich starke, aber nach der entgegengesetzten Seite abgewinkelte Kontaktfahnen ,(29) befestigt und mit den Kontakten (30) des unteren Kontaktpaares verbunden sind, derart, daß die oberen Kontakte (31) genau über den unteren Kontakten (30) liegen und die Kontaktpaare seitlich der halben Länge des Druckknopfschalters zu liegen kommen.
  3. 3. Druckknopfschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckknöpfe und die Klemmen in .einzelnen Zellen angeordnet sind; die im Bereich des Kabelkanals (8) seitlich offen ausgeführt und mittels durchgehender Schraubenbolzen ,(17; 18) und Muttern (ig) gegeneinander verspannt sind.
  4. 4. Druckknopfschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen in jeder Zusammenfassung von Diruckknopfschaltern aus unter -sich gleichen Mittelstücken (ii) mit je einem Druckknopf (15) und zwei Endstücken (1e bzw. 13) bestehen, von denen jedes mit je einem Druckknopf (14 bzw. 16) oder auch ohne einen solchen versehen ist.
  5. 5. Druckknopfschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen in jeder Zusammenfassung von Druckknopfschaltern lediglich aus unter sich gleichen Mittelstücken. (i i) mit j e einem Druckknopf (15) bestehen.
  6. 6. Druckknopfschalter nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusedeckel ebenso wie das eigentliche Gehäuse aus durch Schraubenbolzen (20, 24) gegeneinander verspannten Mittelstücken (21) oder Mittel- und Endstücken (22, 23) zusammengesetzt sind.
  7. 7. Druckknopfschalter nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander verspannten Mittel- und Endstücke an den Trennebenen mit Nut und Feder (26 bzw. 25) ineinandergreifen.
DEW2889D 1939-07-21 1939-07-21 Mehrfachdruckknopfschalter Expired DE911390C (de)

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