DE9113262U1 - Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen - Google Patents
Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und SaunakabinenInfo
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Description
Montagebausatz zum Erstellen von Dampf bad-und
Saunakabinen
Die Erfindung betriff einen Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen mit Kabinensegmenten, die
jeweils eine Wandfläche und von der Wandfläche nach außen gerichtete Flanschränder aufweisen, wobei die
Flanschränder mit Bohrungen versehen sind, die mit den Bohrungen in den Flanschrändern benachbarter
Kabinensegmente korrespondieren, mit U-förmigen Montageklammern, deren Schenkel jeweils eine Bohrung
aufweisen, wobei die Montageklammern jeweils so auf einen Flanschrand aufsteckbar sind, daß die Bohrungen des
Flanschrandes und der Montageklammer miteinander fluchten, und mit einen Setzkopf aufweisenden Steckbolzen, die
jeweils in die Bohrung des Flanschrandes eines Kabinensegmentes, die Bohrung des angrenzenden
Flanschrandes des benachbarten Kabinensegmentes und die Bohrungen der zugehörigen Montageklammer des angrenzenden
Flanschrandes einsteckbar sind.
Bislang hat man die Kabinensegmente von Montagebausätzen zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen an den
Flanschrändern miteinander verschraubt. Dies hat jedoch den Nachteil, daß der Zusammenbau der Kabinensegmente zu
einer Dampfbad- oder Saunakabine insbesondere in Ecken von Räumen schwierig und zeitaufwendig ist, da die
Flanschränder der Kabinensegmente in den Ecken schwer zugänglich sind.
Ferner wurden für die Luft- und Raumfahrttechnik, die
Automobil- und Fahrzeugindustrie und ähnliches bereits Schnellverschlüsse in Montagebausätzen verwendet. Über den
Flanschrand eines Bausegmentes wurde eine Montageklammer geschoben, die in ihren Schenkeln Bohrungen aufweist, die
mit einer Bohrung in den zugehörigen Flanschrand fluchten. An dem benachbarten Bausegment wurde ein Steckbolzen
montiert, dessen freies überstehendes Ende mit Rastflächen versehen ist. Die Montageklammer weist ein Rastelement
auf, in das die Rastflächen des Steckbolzens einrasten können. Das Rastelement der Montageklammer und die
Rastflächen des Steckbolzen sind so ausgebildet, daß der Steckbolzen durch Drehen aus dem Haftelement
herausgenommen werden kann.
Solche Schnellverbindungen konnte bislang in Montagebausätzen für Dampfbäder- und Saunakabinen nicht
verwendet werden, da sie relativ teuer und schwer zu positionieren sind.
Im Hinblick auf diesen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Montagebausatz zum
Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen zu schaffen, mit dem der Aufbau solcher Kabinen schnell und einfach
erfolgt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bohrung eines Schenkels der Montageklammer mit einem sich
axial in Richtung des anderen Schenkels erstreckenden Bund versehen ist, der nach Ausstecken der Montageklammer auf
den Flanschrand in die jeweilige Bohrung des Flanschrandes des Kabinensegmentes eingreift.
Da der Bund des Schenkels der Montageklammer nach derem
Aufstecken auf den Flanschrand in die jeweilige Bohrung des Flanschrandes eingreift, wird die Montageklammer
zuverlässig und fest auf dem Flanschrand des Kabinensegmentes positioniert. Die Montageklammer kann auf
dem Flanschrand nicht mehr verrutschen, so daß der Zusammenbau der Kabinensegmente einfacher und schneller
erfolgt.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung steht der Steckbolzen senkrecht von dem einen Flanschrand
ab und ist an diesem starr befestigt. Der Steckbolzen ist somit fest positioniert und kann nicht in der Bohrung
verrutschen. Die Montage der Kabinensegmente erfolgt somit sehr einfach, da je zwei feste Teile, die keine
beweglichen Teile aufweisen, nämlich ein Kabinensegment, an dessen Flanschrand ein Steckbolzen starr befestigt ist,
und ein Kabinensegment, dessen Flanschrand mit einer fest montierten, nicht verrutschbaren Montageklammer
versehen ist, zusammengesteckt werden müssen. Der Zusammenbau wird somit erheblich vereinfacht und kann sehr
schnell und zuverlässig erfolgen.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Steckbolzen als Schraubbolzen mit einem Außengewinde ausgebildet sind.
Auch ist es günstig, wenn der Steckbolzen mit dem Flanschrand verschraubbar ist. Somit kann der Steckbolzen
einfach schnell und fest an den Flanschrand positioniert werden. Zudem sind solche Schraubbolzen handelsüblich und
kostengünstig.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Rastelement an einem Schenkel der Montageklammer durch
in Steckrichtung des Steckbolzens aufeinanderzulaufende Federzungen, die in das Gewinde des Steckbolzens
eingreifen, ausgebildet. Ein solches Rastelement ist
einfach und kostengünstig herzustellen und haltert den Steckbolzen zuverlässig. Auch ist es günstig, wenn das
Rastelement an dem Schenkel der Montageklammer ausgebildet ist, der dem die Bohrung mit dem Bund aufweisenden
Schenkel gegenüber liegt. Während der Bund fest in der Bohrung aufliegt und die Montageklammer haltert, ist dann
der Schenkel mit dem Rastelement zur Aufnahme des Steckbolzens aufgrund seiner Federkraft leicht beweglich.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn Muttern vorgesehen sind, mit denen die Schraubbolzen an den Fflanschrändern
festgeschraubt sind. Zusätzlich zur einfachen Befestigung des Schraubbolzens dienen die Muttern dazu, die
Flanschränder der benachbarten Kabinensegmente in einem vorgegebenen und gleichmäßigen Abstand voneinander zu
halten. Dies ist wichtig, da die Abstände zwischen den Flanschrändern anschließend mit Silikon ausgefugt werden,
dessen elastische Eigenschaften die aufgrund des Ausdehnens- und Zusammenziehens der Kammersegmente
entstehende Scherwirkung ausgleichen.
Auch ist es vorteilhaft, wenn zwischen der Mutter und dem Flanschrand eine Unterlegscheibe mit einem nach innen
zum Setzkopf des Schraubbolzens gerichteten und in die Bohrung des Flanschrandes eingreifenden Bund anordenbar
ist. Durch den Bund der Unterlegscheibe wird der Schraubbolzen dann zuverlässig in der Bohrung
positioniert. Die Verwendung einer Unterlegscheibe ermöglicht, die Flanschränder aller Kabinensegmente mit
Bohrungen gleichen Durchmessers auszubilden. Dadurch wird die Herstellung der Kabinensegmente vereinfacht. In einem
Teil der Bohrung greift der Bund der Montageklammer ein, in die anderen Bohrungen der Bund der Unterlegscheibe, so
daß der Steckbolzen in den Bohrungen beider Flanschränder an dem jeweiligen Bund anliegt und fest positioniert ist.
Der Durchmesser der Bohrungen muß dabei selbstverständlich größer sein als der Durchmesser des Steckbolzens.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn das Endes des zwischen den Flanschrändern benachbarter Kabinensegmente angeordneten
Schenkels einer Montageklammer rechtwinklig abgebogen ist,
wobei die Länge des abgebogenen Endes der Dicke von Mutter und Unterlegscheibe entspricht. Das abgebogene Ende des
Schenkels bildet somit zusätzlich zu Mutter und Unterlegscheibe einen weiteren Abstandshalter, der einen
gleichmäßigen vorgegebenen Abstand zwischen benachbarten Kabinensegmenten gewährleistet.
Günstigerweise kann an einigen Kabinensegmenten die Wandfläche zu treppenartigen Sitzen ausgeformt sein, wobei
in den Flanschrändern neben den Bohrungen Aussparungen zum Einhängen der Montageklammern vorgesehen sind. Dann können
auch Sitze beim Zusammenbau der Dampf- und Saunakabinen dem erfindungsgemäßen System genauso einfach montiert
werden wie normale Wand- bzw. Deckenteile.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figur näher beschrieben:
Die Figur zeigt einen Tei!querschnitt zweier benachbarter
Kabinensegmente des erfindungsgemäßen Montagebausatzes.
Die Figur zeigt einen Teilquerschnitt zweier benachbarter miteinander verschraubter Kabinensegmente 1, 2 eines
Montagebausatzes zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen in montiertem Zustand. Die Kabinensegmente 1,
2 weisen jeweils eine Wandfläche 3 und rechtwinklig von der Wandfläche 3 nach außen gerichtete Flanschränder
4, 5 auf. Die Flanschränder 4, 5 weisen Bohrungen 6, 7 gleichen Durchmessers auf, die miteinander
korrespondieren. Auf einen Flanschrand 5 ist eine U-förmige Montageklammer 8 aufgesteckt, deren
Schenkel 9, 10 Bohrungen 11, 12 aufweisen, die in dem gezeigten montierten Zustand mit den Bohrungen 6, 7 der
Flanschränder 4, 5 fluchten. In den miteinander fluchtenden Bohrungen 6, 7, 11, 12 der Flanschränder 4,
und der Montageklammer 8 ist eine mit einem Setzkopf versehener Schraubbolzen 13 angeordnet. Der Schraubbolzen
13 ist mit dem Flanschrand 4 fest verschraubt. An dem Schenkel 10 der Montageklammer 8 sind in Steckrichtung des
Steckbolzens 13 aufeinanderzulaufende Federzungen 14 ausgebildet, die in das Außengewinde 15 des Schraubbolzens
13 eingreifen und mit diesem verrasten. Der dem Schenkel 10 mit den Federzungen 4 gegenüberliegende
Schenkel 9 der Montageklammer 8 weist einen sich axial in Richtung des Schenkels 10 erstreckenden Bund 16 auf, der
in die Bohrung 7 des Flanschrandes 5 eingreift. Hierdurch ist die Montageklammer 8 fest an dem Flanschrand 5
gehaltert. Zwischen den benachbarten Flanschrändern 4, 5 ist eine Mutter 17 angeordnet, mit der der
Schraubbolzen 13 an dem Flanschrand 4 festgeschraubt ist. Zwischen der Mutter 17 und dem Flanschrand 4 ist eine
Unterlegscheibe 18 mit einem nach innen zum Setzkopf 20 des Schraubbolzens 13 gerichten Bund 19 angeordnet,
die in die Bohrung 6 des Flanschrandes 4 eingreift. Durch den Bund 19 der Unterlegscheibe 18 und den Bund 16
des Schenkels 9 der Montageklammer 8 ist der Schraubbolzen 13 in den Bohrungen 6, 7 der Flanschränder 4, 5 fest
zentriert, so daß er nicht verrutschen kann. Ferner dient die Mutter 17 dazu, einen festen gleichmäßigen
Abstand zwischen den Flanschrändern 4 und 5 der benachbarten Kabinensegmente 1 und 2 zu halten.
Das Ende des zwischen den Flanschrändern 4, 5 angeordneten Schenkels 9 der Montageklammer 8 ist
rechtwinklig abgebogen. Die Länge des abgebogenen Endes
entspricht der Dicke der Mutter 17 und der Unterlegscheibe 18. Somit wird durch das abgebogene Ende 21 zusätzlich der
vorbestimmte gleichmäßige Abstand zwischen den Flanschrändern 4, 5 der benachbarten Kabinensegmente 1, 2
gewährleistet.
Im folgenden wird die Montage mit dem erfindungsgemäßen
Montagebausatz näher erläutert.
Zum Zusammenbau einer Dampfbad- oder Saunakabine wird der Schraubbolzen 13 durch die Bohrung 6 des Flanschrandes 4
eines Kabinensegmentes 1 geführt. Die Unterlegscheibe 18 wird so über den Schraubbolzen 13 geführt, daß der Bund
19 des Schraubbolzens 13 in die Richtung des Setzkopfes
20 des Schraubbolzens 13 weist. Der Schraubbolzen 13 und die Unterlegscheibe 18 werden mittels der Mutter 17 fest
mit dem Flanschrand 4 verschraubt. Der Schraubbolzen 13 steht somit fest und unbeweglich von dem Flanschrand 4
ab.
Auf den Flanschrand 5 eines anderen Kabinensegmentes 2 wird die Montageklammer 8 soweit aufgeschoben, bis der an
dem einen Schenkel 9 der Montageklammer 8 sitzende Bund 16 in die Bohrung 7 des Flanschrandes 5 eingreift. In dieser
Postition sitzt die Montageklammer 8 fest und unbeweglich auf dem Flanschrand 5 des Kabinensegmentes 2.
Zum Erstellen einer Dampfbad- oder Saunakabine werden die beiden Kabinensegmente 1 und 2 mit den Flanschrändern 4
und 5 zusammengesetzt, indem der an dem Flanschrand 4 des Kabinensegments 1 starr befestigter Schraubbolzen 13 in
die Bohrung 7 des Flanschrandes 5 des Kabinensegmentes 2 eingeführt wird. Dabei wird der Schraubbolzen 13 ebenfalls
durch die Bohrungen 11, 12 in den Schenkeln 9, 10 der fest auf dem Flanschrand 5 sitzenden Montageklammer 8 geführt,
bis die Mutter 17 auf dem Schenkel 9 der Montageklammer 8 aufsitzt. Die Mutter 17 bestimmt somit zusammen mit der
Unterlegscheibe 18 den Abstand zwischen den Flanschrändern 4 und 5 der beiden benachbarten Kabinensegmente 1 und 2.
Als weitere Abstandshalterung dient das abgebogene Ende des Schenkels 9 der Montageklammer 8. Die an dem Schenkel
10 der Montageklammer 8 ausgebildeten Federzungen 14 greifen in das Außengewinde 15 des Schraubbolzens 13 ein,
so daß die Kabinensegmente 1 und 2 durch Verrasten der Federzungen 14 mit dem Außengewinde 15 aneinander
befestigt sind.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Flanschränder nicht notwendigerweise einen rechten Winkel mit der
Wandfläche bilden müssen. Je nach Grundriß der Kabine kann der Winkel zwischen Wandfläche und Flanschrändern
der Kabinensegmente verschieden sein. Werden die Kabinensegmente zur Montage einer Decke verwendet, so
können die Kabinensegmente Flanschränder aufweisen, die mit der Wandfläche eine Ebene bilden. Sollen die Kabinen
schräge Wände aufweisen, so können die Kabinensegmente Flanschränder aufweisen, die einen entsprechenden Winkel
mit der Wandfläche bilden. Ferner können die Wandflächen einiger Kabinensegmente zu treppenartigen Sitzen
ausgeformt sein. Dabei können in die Randflanschen neben den Bohrungen Aussparungen ausgebildet sein, in die die
Montageklammern zur Befestigung eingehängt werden können.
Claims (10)
1. Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen mit Kabinensegmenten, die jeweils
eine Wandfläche und von der Wandfläche nach außen gerichtete Flanschränder aufweisen, wobei die
Flanschränder mit Bohrungen versehen sind, die mit den Bohrungen in den Flanschrändern benachbarter
Kabinensegmente korrespondieren, mit U-förmigen Montageklammern, deren Schenkel jeweils eine
Bohrung aufweist, wobei die Montageklammern jeweils so auf einen Flanschrand aufsteckbar sind,
daß die Bohrungen des Flanschrandes und der Montageklammer miteinander fluchten und mit einem
Setzkopf aufweisenden Steckbolzen, die jeweils in die Bohrung des einen Flanschrandes des
Kabinensegmentes, die Bohrung des angrenzenden Flanschrandes des benachbarten Kabinensegmentes und
die Bohrungen der zugehörigen Montageklammern des angrenzenden Flanschrandes einsteckbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (11) des einen Schenkels (9) der Montageklammer (8) mit einem
sich axial in Richtung des anderen Schenkels (10) erstreckenden Bund (16) versehen ist, der nach
Aufstecken der Montageklammer (8) auf den Flanschrand (5) in die jeweilige Bohrung (7) des
Flanschrandes (5) des Kabinensegmentes (2) eingreift.
2. Montagebausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckbolzen (13) senkrecht von dem einen
Flanschrand (4) absteht und an diesem starr befestigt ist.
3. Montagebausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbolzen (13) als
Schraubbolzen mit Außengewinde (15) ausgebildet sind.
4. Montagebausatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckbolzen (13) mit dem Flanschrand (4)
verschraubbar ist.
5. Montagebausatz nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichent, daß das Rastelement (14) an einem
Schenkel (10) der Montageklammer (8) durch in Steckrichtung des Steckbolzens (13)
aufeinanderzulaufende Federzungen, die in das
Außengewinde (15) des Steckbolzens (13) eingreifen, ausgebildet ist.
6. Montagebausatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (14) an dem Schenkel (10) der
Montageklammer (8) ausgebildet ist, der dem die Bohrung (11) mit dem Bund (16) aufweisenden Schenkel
(10) gegenüberliegt.
7. Montagebausatz nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Muttern (17) vorgesehen
sind, mit denen die Schraubbolzen (13) an den Flanschrändern (4) festgeschraubt sind.
8. Montagebausatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mutter (17) und dem Flanschrand (4)
eine Unterlegscheibe (18) mit einem nach innen zum
Setzkopf (20) des Schraubbolzens (13) gerichteten und in die Bohrung (6) des Flanschrandes (4) eingreifenden
Bund (19) anordenbar ist.
9. Montagebausatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (21) des zwischen den
Flanschrändern (4, 5) benachbarter Kabinensegmente (1, 2) angeordneten Schenkels (9) einer Montageklammer
(8) rechtwinklig abgebogen ist, wobei die Länge des abgebogenen Endes (21) der Dicke der Mutter oder der
Dicke der Mutter (17) und der Unterlegscheibe (18) entspricht.
10. Montagebausatz nach einem Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an einigen
Kabinensegmenten (1, 2) die Wandfläche (3) zu treppenartigen Sitzen ausgeformt ist, wobei in den
Flanschrändern (4, 5) neben den Bohrungen (6, 7) Aussparungen zum Einhängen der Montageklammern (8)
vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9113262U DE9113262U1 (de) | 1991-10-24 | 1991-10-24 | Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE9113262U DE9113262U1 (de) | 1991-10-24 | 1991-10-24 | Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9113262U1 true DE9113262U1 (de) | 1993-02-25 |
Family
ID=6872589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9113262U Expired - Lifetime DE9113262U1 (de) | 1991-10-24 | 1991-10-24 | Montagebausatz zum Erstellen von Dampfbad- und Saunakabinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9113262U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29716195U1 (de) * | 1997-09-09 | 1997-11-13 | Slobodda, Manfred, 51491 Overath | Dampfkabine |
| DE19707625A1 (de) * | 1997-02-26 | 1998-08-27 | Harald Georg Mueller | Freistehende kleine Kabine |
| DE19820232A1 (de) * | 1998-05-06 | 1999-11-11 | Laue Hans Joachim | Hütte, insbesondere Kälberhütte |
| WO2019168857A1 (en) * | 2018-02-27 | 2019-09-06 | Newfrey Llc | Removable push-on fastener |
-
1991
- 1991-10-24 DE DE9113262U patent/DE9113262U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US6438902B1 (en) * | 1997-02-26 | 2002-08-27 | Harald Georg Muller | Free-standing small cabin |
| DE29716195U1 (de) * | 1997-09-09 | 1997-11-13 | Slobodda, Manfred, 51491 Overath | Dampfkabine |
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| DE19820232B4 (de) * | 1998-05-06 | 2008-12-11 | Laue, Hans-Joachim, Prof. Dr. | Kälberhütte |
| WO2019168857A1 (en) * | 2018-02-27 | 2019-09-06 | Newfrey Llc | Removable push-on fastener |
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