DE2916003A1 - Befestigungsvorrichtung, insbesondere fuer die verbindung von zwei bauteilen von bauwerken - Google Patents
Befestigungsvorrichtung, insbesondere fuer die verbindung von zwei bauteilen von bauwerkenInfo
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Description
- Befestigungsvorrichtung, insbesondere für die Verbindung
- von zwei Bauteilen von Bauwerken Die Erfindung betrifft e ine eine Befestigungsvorrichtung, insbesondere für die Verbindung von zwei Bauteilen von Bauwerken, mit einer ersten Ankerschiene im ersten Bauteil, in der ein verschiebbares Befestigungselement arretiert ist, das auch ein Verbindungselement aufnimmt.
- Die Verwendung von Ankerschienen in Bauteilen, z.B. Baufertigteilen, ist eine allgemein übliche Technik. So zeigt z.B.
- der Prospekt 09 01 bzw. 09 o4 der Anmelderin vom Januar 1978 einen sog. Windanker, bei dem im ersten Bauteil eine derartige Ankerschiene eingelassen ist. Als verschiebbares Befestigungselement sind zwei Halbsohalen vorgesehen, in denen zwei Gewindestangen parallel zueinander zum anderen Bauteil geführt werden, wobei in der Mitte des Befestigungselementes eine Hammerkopfschraube die beiden Hälften des Befestigungselementes zusammenhält und mit einer geeigneten Gegenvorrichtung im Inneren der Ankerschiene kraftechlüssig verbindet, so daß eine feste Positionierung des Befestigungselementes in der Ankerschiene nöglich ist. Die Notwendigkeit, zwei Gewindestangen zu verwenden, ergab sich aus der Forderung nach einem preiswerten Verbindungselement zum zweiten Bauteil. Bei dem bekannten Windanker sind die beiden Gewindestangen an dsn gegenüberliegenden Außenseiten einer weiteren Hammerkopfschraube angeschweißt, die ihrerseits als verschiebbares Befoutigungselement innerhalb einer zweiten Ankerschiene im anderen Bauteil dient. Nachteilig bei dieser bekannten Anordnung ist, daß die Verschweißung der beiden Gewindestangen mit der Hammerkopfschraube zeitaufwendig und damit lohnintensiv ist.
- Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, mit der diese aufwendigen Arbeiten überflüssig werden.
- Bei einer Befestigungsvorrichtung der oben genannten Gattung löst dies die Erfindung dadurch, daß das Verbindungselement aus einer Gewindestange mit Gewindezähnen besteht, daß das Befestigungselement ein erstes Bauteil aufweist, mit dem es in der ersten Ankerschiene arretiebar ist und ein zweites Bauteil mit dem die Gewindestange am Befestigungselement festgehalten ist, wobei mindestens eine Schraube für die Befestigung und Arretierung vorgesehen ist.
- Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung erlaubt die Verwendung einer einzigen Gewindestange, die ohne Schwierigkeiten durch eine geeignete Ausgestaltung ihres anderen Endes, z.B.
- versehen mit einem Gewindefuß in einer zweiten Ankerschiene, für verschiedenste Aufgaben gebraucht werden kann. Insbesondere bietet sich auch hier die Verwendung der Befestigungsvorrichtung innerhalb eines Windankers an. Dabei ist das erste Bauteil die Außenwand eines Gebäudes und das zweite Bauteil als Fassadenplatte als Außenwandverkleidung.
- Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen: Die Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Prinzipdarstellung eines ersten Ausführungsbeispels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung bei ihrer Verwendung als Windank.r, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Befestigungsvorrichtung entlang der Linie II-II in Fig. 3, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Befestigungsvorrichtung gemäß der Linie III-III in Figuren 2 und 4, Fig. 4 eine Aufsicht auf die Befestigungsvorrichtung, Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung, Fig. 6 einen Längsschnitt durch die Befestigungsvorrichtung der Fig. 5, gemäß der Linie VI-VI in Fig. 9, Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeils A der'Fig. 6, Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeils B der Fig. 6, Fig. 9 eine AufsIcht in Richtung des Pfeils C der Fig. 6, Fig. 10 eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der Befestigungsvorrichtung, Fig. 11 einen Längsschnitt durch die Befestigungsvorrich tung nach Fig. 10, Fig. 12 einen Querschnitt entlang der Linie XII-XII von Fig.11.
- Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungsvorriohtung, in dem diese innerhalb eines Windankers Verwendung findet. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist in einem ersten Bauteil 10 untergebracht und verbindet dieses erste Bauteil 10 mit einem zweiten Bauteil 11. Im ersten Bauteil 10 ist eine erste Ankerschiene 12 eingelassen, in der das Befestigungselement verschiebbar und arretierbar ist. Das Befestigungselement besteht aus einer Gewindeschelle 16, die über Sechskantschrauben 17 und 18 mit einer Gegenplatte 19 im Inneren der ersten Ankerschiene 12 verbunden ist. Eine Gewindestange 14 mit Gewindezähnen 22 (Fig. 2) durchgreift den Raum zwischen der ersten Ankerschiene 12 und der Gewindeschelle 16. Die Krümmung der Gewindeschelle 16 und der Durchmesser der Gewindestange 14 sind so aneinander angepaßt, daß die Gewindeschelle 16 auf der Außenseite der ersten Ankerschiene 12 vollflächig aufliegt, so daß die GewindezähnA der Gewindeschelle 16 und die Gewindezähne 22 der Gewindestange 14 form- und kraftschlüssig ineinandergreifen. Mit dem Anziehen der Schrauben 17 und 18 erfolgt daher gleichzeitig eine Arretierung in Richtung der ersten Ankerschiene 12 als auch in Richtung der Gewindestange 14.
- Die Gewindestange 14 ist im Ausführungsbeispiel mit einem Gewindefuß 15 versehen, der innerhalb der zweiten Ankerschiene 13 gelagert ist,die in das zweite Bauteil 11 eingelassen ist. Es ist dann erforderlich, daß zumindest an einem Ende der zweiten Ankerschiene 13 eine Aussparung 23 vorgesehen ist, die das Einschieben des Gewindefußes 15 in die zweite Ankerschiene 13 gestattet.
- Die Fign. 2-4 zeigen Schnitte (Fign. 2 und 3) bzw. eine Aufsicht (Fig.4) auf dieses Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung. Am Ende der Gewindestange 14 ist ein Anschlag 21 vorgesehen, der verhindern soll, daß sich die Gewindestange 14 aus der Gewinde schelle 16 befreien kann.
- Die erste Ankerschiene 12 ist wie üblich mit einem Anker 20 im ersten Bauteil 10 befestigt.
- Gemäß Fig. 4 ist auch beidseitig der ersten Ankerschiene 12 eine Aussparung 23 vorgesehen, mit deren Hilfe die Gegenplatte 19 in die erste, Ankerschiene 12 eingeschoben werden kann.
- Die Fign. 5-9 zeigen ein zweites Ausführungsbeisiel der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung. Anstelle der symmetrisch aufgebauten Gewindeschelle 16 ist eine Gewindeschelle 31 vorgesehen, die nur mit einer Mutter 30 arretiert wird.
- Anstelle der Gewindeplatte 19 treten eine Lasche 32 der Gewindeschelle 31 und eine Hammerkopfschraube 34, deren Hammer--kopf 33 in der Ankerschiene 12 liegt. Beim Anziehen der Mutter 30 werden die tasche 32 und der Iammerkopf 33 von unten an die Ankersohiene gezogen und die Gewindesohelle 31 mit den Gewindezähnen 23 der Gewindestange 14 in Eingriff gebracht. Dadurch wird dann sowohl die Befestigungsvorrichtung an der Ankerschiene 12 als auch die Gewindestange 14 an der Befestigungevorrichtung fixiert.
- Die Fign. 10-12 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel. An die Stelle der Fixierung mittels Schraube oder Mutter in der Ebene der Ankerschiene 12 tritt hier eine Fixierung mittels Muttern 46 und 47 auf der Gewinde stange 14.
- Zentrales Bauteil ist ein H-förmiges Element 40 mit einem Hammerkopf 41 und zwei oberen Schenkeln 42. Der Hammerkopf 41 hintergreift die Ankerschiene 12 und bewirkt dadurch die Arretierung der Befestigungsvorrichtung in der Ankerschiene 12.
- Die beiden oberen Schenkel 42 arbeiten mit zwei Druckplatten 43 und 44 zusammen, die ihrerseits auf der Gewindestange 14 sitzen und von den zugehörigen Muttern 46, 47 in Richtung zur Mitte der Ankerschiene 12 gedrückt werden können. Um mit dieser Schraubbewegung auch eine Fixierung der Befestigungsvorrichtung an der Ankerschiene 12 zu erreichen, sind die Oberkanten 45 der Druckplatten 43, 44 und die Unterkanten der oberen Schenkel 42 korrespondierend so abgeschrägt, daß eine Bewegung einer Druckplatte 43, 44 sur Mitte der Ankerschiene 12 in eine dazu senkrechte Bewegung des H-förmigen Elements 40 umgesetzt wird. Dadurch wird der Hammerkopf 41 an die obere Innenseite der Ankerschiene 12 gedrückt und die Befestigungsvorrichtung arretiert.
- Dieser Busführungsbeispiel erlaubt eine einfache Montage dadadurch, daß die Gewindestange 14 mit den beiden Druckplatten 43,44 und den zugehörigen Muttern 46, 47 in den Raum zwischen den beiden oberen Schenkeln 42- eingelegt werden kann, worauf die beiden Muttern in Richtung zur Ankerschienenmitte geschraubt werden4bis der Hammerkopf 41 die Befestigungsvorriohtung arretiert hat.
Claims (8)
- Patentansprüche: Befestigungsvorrichtung, insbesondere für die Verbindung von zwei Bauteilen von Bauwerken, mit einer ersten Ankerschiene im ersten Bauteil, in der ein verschiebbares Befestigungselement arretiert ist, das auch ein Verbindungselement aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement aus einer Gewindestange (14) mit Gewindezähnen (23) besteht, da ß das Befestigungselement ein erstes Bauteil aufweist, mit dem es in der ersten Ankerschiene (12) arretierbar ist und ein zweites Bauteilfmit dem die Gewindestange (14) am Befestigungselement festgehalten ist, wobei mindestens eine Gewindeverbindung (17,18,30,46,47) für die Befestigung und Arretierung vorgesehen ist.
- 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil eine Gegenplatte(19)in der ersten Ankerschiene (12), und das zweite Bauteil eine Gewindeschelle (16) ist, und daß die Krümmung der Gewindeschelle (16) und der Durchmesser der Gewindestãnge (14) so angepaßt sind, daß die Gewindeschelle (16) auf der Außenseite der ersten Ankerschiene (12) vollflächig aufliegt, wobei die Zähne der beiden Gewinde ineinandergreifen. (Fign. 1-9)
- 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bauteil ein H-förmiges Element (40) ist, dessen unterer Schenkel ein Iiammerkopf (41) ist, der in der Ankerschiene (12) quer zu deren Längsrichtung liegt, daß das zweite Bauteil mindestens eine Druckplatte (43) ist,die zwischen die oberen Schenkel und den TIammer'Kopf (42,41) des lI-forçigen Elementes (40) eingeschoben ist und durch die die Gewindestange (14)1äuSt,und daß zumindest ein oberer Schenkel(42)des H-förmigen Elementes (40)und die Oberkante (45)der Druckplatte (43) derart abgeschrägt sind, daß eine Bewegung der Druckplatte (43) zum Längsachlitz der Ankerschiene (12) hin eine dazu senkrechte Bewegung des H-förmigen Elementes (40) von der Ankerschiene (12) weg verursacht (Fign. 10-12).
- 4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Gewindestange (14) ein Anschlag (21) angebracht ist.
- 5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindestange (14) an einem zweiten Bauteil (11) befestigt ist.
- 6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung mittels einer zweiten Ankerschiene (13) und einea Gewindefußes (15) erfolgt, der in der zweiten Ankerschiene (13) gelagert ist.
- 7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Eingangsbereich der zweiten Ankerschiene (13) oder der ersten Ankerschiene (12) eine Aussparung (23) zum Einlegen des Gewindefußes (15) bzw. der Gegenplatte (19) vorgesehen ist.
- 8. Befestigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch ihre Verwendung in einem Windanker, wobei das erste Bauteil (10) die Außenwand eines Gebäudes ist und das zweite Bauteil (11) eine Sassadenplatte als Vorhängefassade.
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